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Zwerge - Warum ist diese Rasse bei Spielern so beliebt?


Fimolas

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Hallo!

 

Von allen nichtmenschlichen Rassen scheint mir die zwergische bei den Spielern auf die meiste Gegenliebe zu stoßen. Woran liegt das?

 

Ich selbst stehe der Sache relativ neutral gegenüber, spiele selbst aktuell zwei zwergische Abenteurer (Beschwörer und Händlerin), räume diesen aber keinen höheren Stellenwert als meinen anderen Figuren ein. Allerdings beobachte ich bei Spielern von Zwergenfiguren häufig ein bestimmtes Verhaltensmuster, dass ich einmal bewusst überspitzt und auch ein wenig augenzwinkernd wie folgt beschreiben möchte, um einen kleinen Meinungsaustausch darüber anzustoßen:

 

Zwerge verkörpern das Ur-Männliche: bodenständig, laut, stark, zäh, selbstsicher, starrsinnig, geradeaus, klare Kante zeigen; lieber einmal auf den Tisch/Orc hauen und erst danach fragen; Vorliebe für Bier, Bärte, Äxte, Handwerk und Leibesfülle; wenig Gefallen an komplexeren Gedankengängen und schöngeistigen Dingen (gespiegelt in der Ablehnung des "Elfischen") oder gar längeren Entscheidungsfindungsprozessen; Abneigung gegen übertriebene Reinlichkeit und Übersinnliches/Magisches. In einer realen Welt, in der eben genau dieses Männerbild immer mehr außer Mode geraten ist, bieten zwergische Abenteurer eine wunderbare Möglichkeit der Rückkehr zu alten Wurzeln, wo man noch einmal so richtig Mann sein kann - aber bitte immer mit dem spielerisch-witzigen Aspekt der leichten Übertreibung. Wem also der normale Krieger zu wenig Brustbehaarung und Achselschweiß aufweist, der greift doch am besten gleich zum Zwergenkrieger, also dem quadrierten Haudrauf. Oft bekommt man dabei das Gefühl, dass die Rasse "Zwerg" schon mehr über den Charakter der Figur aussagt als deren Abenteurertyp. Während man bei Elfen, Gnomen (Halblinge eher weniger, die sind alle gemütlich und verfressen), twyneddischen Barbaren oder lidralischen Söldnern nicht so ganz genau weiß, was da als Spielerfigur auf einen zukommt, hat man doch sofort eine klare Vorstellung, wenn ein Spieler am Tisch mit selbstzufriedener, tiefer Stimme bekanntgibt, dass er einen Zwergen spielt (die sich anschließende Beschreibung kann man getrost ignorieren, weil sie ohnehin entweder alle gleich sind oder erst gar nicht durch die bereits gefestigten Zwergenbilder der anderen Mitspieler dringen). Es ist eben auch so schön einfach, einen Zwergen zu spielen, weil man genau weiß, worauf man sich einlässt: einen inneren Schweinerüden, mit dem man heutzutage nicht mehr oft vor die Tür geht, der aber manchmal ein wenig Aufmerksamkeit braucht und über den man selbst gerne einmal lachen kann, solange er sich nur im Spiel daneben benimmt.

 

Wie seht Ihr das? Macht Ihr ähnliche Beobachtungen, schieße ich über das Ziel hinaus oder liege ich gar komplett falsch?

 

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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Ich glaube da kann sehr viel dran sein.

Und vermutlich ist das vielen der Zwergen-Spieler nicht mal bewusst. Oder doch? :dunno:

 

Ich habe unter meinen vielen Charakteren genau einen Zwer. Und den spiele ich eher selten.

Vermutlich kann ich mich mit diesem Bild eher weniger identifizieren.

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Hej Fimolas, das sind 1:1 auch meine Erfahrungen - was nicht bedeutet, dass ich nicht auch einen oder zwei Zwerge erlebt habe, die zumindest mal versucht haben, das Hirn einzuschalten oder wenigstens ein Bad zu nehmen :-)

 

Ich hab aber nicht den Eindruck, dass Zwerge beliebter sind als Elfen oder Halbelfen. In meinen Hausgruppen sind sie weniger vertreten als Zwerge, aber auf unserem Privat-Cönchen konnte man sich ihrer kaum erwehren. Ich glaube aber, dass Elfenspieler sich deutlich mehr Mühe geben müssen als Zwergenspieler, wenn sie von den Mitspielern respektiert werden wollen - das gilt auch ingame für die Figuren. Mir scheint es, als gäbe es beim Zwerg weniger Interpretationsspielraum - er ist nun mal klein, schwer, mäßig attraktiv und ein schlechter Tänzer. Bei Elfen überwiegen eher die regeltechnischen Vorteile, die Nachteile sind dagegen eher "Fluff", so dass Streit über die "korrekte" Spielweise vorprogrammiert ist. Diese Unterschiedung wird auch durch Literatur und Film unterstützt - Zwerge sind eigentlich immer lärmende, kleine Kampfkugeln, während Elfen von ätherisch-weggetreten bis verbittert-oberkrasss alles sein können.

 

Ach so, ich habe auch eine Zwergin in meinem Fundus, Obsidiane Torkinstochter, Priesterin des Torkin. Gemessen an anderen Zwergen ist sie ausgesprochen zahm, aber ich spiele sie tatsächlich etwas hirnloser als den Rest meiner Figuren, obwohl sie auf dem Papier nicht dümmer ist :-)

Edited by donnawetta
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Hallo Fimolas

In meinen Augen hast du den Nagel schon auf den Kopf getroffen. Ich spiele jetzt meinen Zwergenkrieger 12 oder 13 Jahre.

Ich habe ihn aus vielen Gründen gewählt die du oben angegeben hast. Ich steh seit Gimli total auf Zwerge und wurde von Konja, meinem Zwerg, nie enttäuscht.

Ich hab mit dieser Figur auch die Marschrichtung ausgegeben, denken verlangsamt das handeln. Das ist nicht immer in der Gruppe auf Gegenliebe gestoßen, ich hab das aber von Anfang an klargestellt und Das hat schon zu manchen lustigen Aktionen innerhalb der Gruppe geführt. Alle auf meine Kosten aber wir hatten eine Menge Spaß.

Ein Beispiel war das mein Zwerg, da schon in hohen Grad, mitbekommen hat das gerade ein paar Vampiire das Haus eines abenteuerrelevanten NSCs angreifen. Mein Zwerg ohne zu zögern rein um den NSC zu retten, der aber gar nicht zu Hause war. Nachdem ich dann für Richtig auf den Arsch bekommen habe bin ich noch so eben aus dem Haus raus und an den anderenAbenteurern vorbei, die mitbekommen hatten das er nicht zu Hause ist, und konnte Die anderen noch anbrummen während ich meine Axt blutend hinter mirher zog. Auch dort wurde viel gelacht.

Also will damit sagen, ich spiel meinen Zwerg nicht unbedingt absolut Hirnlos Räume ihm aber durchaus in manchen Situationen ein, deutlich ehr über zu reagieren als meinen menschlichen Figuren. Ich gesteh meinem Zwergen auch Schrulligkeiten zu, die ich einer meinermenschlichen Figuren nicht so zugestehen würde.

Für mich sind Zwerge und Zwerginnen gut geeignet mal unbesonnen zu spielen. Man hat ja meistens noch genug bedenkenträger in den eigenen Reihen, die, bei uns auf jeden Fall, den Zwerg wieder einbremsen können.

LG Gormat

Edited by Gormat
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Jede nicht menschliche Rasse muss mit einem gewissen Anteil Klischee gespielt werden. Sonst kann man ja auch einen Menschen spielen. Bei Zwergen(spielern) scheint mir das aber immer besonders ausgeprägt zu sein. Es ist schon nervig, wenn ich mit meinem Elfen spiele und je-des-mal dieselben dämlichen Animositäten aushalten muss. Jedes Mal - bis auf einmal, wo ich den Spieler vor der Sitzung beiseite nahm und bat, ob er darauf verzichten könne. Dann ging es. Ein bisschen Frotzelei a la Gimli und Legolas ist ja okay.

 

Aber ich teile Fimolassens Beobachtung. Man müsste mal fragen, wie viele Zwergenfigurenspieler auch Barbaren in ihrer Charaktermappe haben, die ja ähnliche Grundlagen haben, wie oben beschrieben.

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Hi,

 

hm, ich beobachte auch meist männliche Spieler, die zu Zwergen als Chars greifen. Frauen mit Zwergen ... hab ich selten erlebt. Gibt es aber auch - sogar in unserer Heimgruppe. (Und mit genau der gleichen Spielweise, wie die der männlichen Spieler.)

 

Ich selbst mag Zwerge gar nicht. Ich glaube, aus oben genannten Gründen. *lach*

OK, Elfen mag ich auch nicht, ich schätze, beide Rassen sind mir zu Klischee-überladen. Es ist im Film ganz witzig, Zwerge zu beobachten, die sich mit anderen Leuten und vor allem Elfen zanken. Aber ich will das nicht ewig und drei Tage genau so und in Endlosschleife am Tisch erleben...

Das Gleiche gilt auch für Halblinge, die ebenfalls oft gleich gespielt werden. Und die anderen Rassen ebenfalls.

Hinzu kommt immer das "nette" Problem, in einem Abenteuer die NSC darauf reagieren zu lassen, wenn in einer Gruppe ein Zwerg, ein Elf, ein Gnom und zwei Menschen sind - oder besser: NICHT darauf reagieren zu lassen, weil man dann zu nichts anderem mehr käme.

Meiner Meinung nach sind Elfen, Zwerge und die anderen eher selten auf der Welt anzutreffen. Also sollten sie auch nur selten außerhalb ihrer Heimatorte unterwegs sein. Ergo gibt es VIEL mehr menschliche Helden. Solange dies im Spiel widergespiegelt wird, ist für mich alles gut.

 

Wer unbedingt einen Klotzkopf spielen will, kann doch einen Barbaren nehmen. *Schulterzuck*

 

Einmal habe ich eine besondere Zwergin (!) erlebt - sie war irgendwie Thaumaturgin oder so und erfrischend anders als andere Vertreter ihrer Rasse.

Aber deswegen würde ich immer noch nicht sagen, dass nun viel mehr Zwerge rumlaufen sollen, die anders sind. Keine Ahnung, ist einfach so.

 

Ich finde die Fragestellung hier übrigens etwas irreführend: Sind denn Zwerge tatsächlich so beliebt? Die Frage suggeriert irgendwie, dass Zwerge sogar beliebter als Menschen wären. Erst im Beitrag wird das dann ein wenig zurechtgerückt.

 

LG Anjanka

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Wie seht Ihr das? Macht Ihr ähnliche Beobachtungen, schieße ich über das Ziel hinaus oder liege ich gar komplett falsch?

 

 

Sehe ich ähnlich.

 

Und Ausnahmen, bestätigen schließlich die Regel.

 

---

 

In einer Stadt mit einem Zwergen und Elfen-viertel, treffen sich ein Zwerg und ein Elf in einer Menschen-Bar.

Elf: "Na, edler Zwerg, auch ausgeschlossen von deinem Volk?"

Zwerg, trinkt ein Schluck aus seinem Krug: "Jupp."

Elf: "Ich auch, wegen überzogener Grausamkeit und weil ich immer alles zerstöre."

Zwerg: "Ach,..."

Elf: "Und wieso Du?"

Zwerg zeigt dem Elfen die Milch in seinem Krug "Ich bin Antialkoholiker."

 

---

 

Ich denke Zwerge sind sicher die am meisten mit Klischee belastete Rasse in Rollenspielen, mehr noch als Elfen (Elfen differenzieren sich eher in die Waldelfen und Hochelfen,... da mischen sich schon zwei Klischees)

Ich selbst kann mich nicht daran erinnern längere Zeit einen Zwergen gespielt zu haben, zu oft habe ich im Rollenspiel einen Saufenden herum pöbelnden Zwergen gesehen das mir die Rasse ziemlich egal geworden ist. Zwerge symbolisieren für mich aber auch eine form der Spieler nach Laws "Butt-Kicker" das passt zum Stereotyp des Zwergen sehr schön. Und "Butt-Kicker" bin ich so ziemlich am wenigsten.

 

Man sollte aber auch nicht vergessen das die regeln in vielen Rollenspielen gerade das auch begünstigen. Zwerge haben hohe St, hohe Ko, sind also eher gute Kämpfer, Halblinge haben hohe Gs sind also gute Diebe, etc. - man wird also schon fast in eine Richtung "gezwungen" wenn man so eine Rasse wählt (und der Powergamer in einem sagt "Nutze den Vorteil der Rasse!").

 

Eigentlich spiele ich viele meine Figuren nach der Prämisse: "Klischees sind dazu da das man sie bricht,..."

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Hallo Fimolas,

 

Klasse Eingangsbeitrag, der sich auch mit meinen überwiegenden Erfahrungen deckt. :thumbs:

 

Vielleicht sind die Zwerge den Menschen einfach am nächsten. Als Spieler kann man da nicht viel falsch machen, denn die Literatur ist sich ja weitgehend einig, wie Zwerge sind. Deutliche Unterschiede kenne ich bisher keine. Selbst die unterschiedlichen Rollenspielsysteme definieren die Rasse oft gleich. Bei Elfen ist die Bandbreite deutlich größer. Da ist von kleinen gemeinen Mistkerlen bis zu den ätherisch wirkenden Elfen alles dabei. Da gehen die Meinungen der Spieler auch weit auseinander.

 

Einen Zwerg habe ich allerdings bisher noch nicht gespielt. Elfen, Gnome und Halblinge dagegen schon.

Edited by Detritus
Boah ey, verdammte Rechtschreibkorrektur
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Fimolas' Eingangsbeitrag hat schon vieles richtig wiedergegeben,

Aber gerade der Punkt "...weil sie ohnehin entweder alle gleich sind oder erst gar nicht durch die bereits gefestigten Zwergenbilder der anderen Mitspieler dringen..." stört mich wenn ich einen Zwerg spiele.

Zwerge kommen oft sehr klischeehaft rüber, weil der Gegenüber gar nichts anderes wahrnimmt. (Ähnlich zum verfressenen Halbling und baumkuschelnden Walfläuferelfen) Die Gruppe macht sich nicht mal die Mühe, sich den Namen zu merken...man ist einfach nur "der Zwerg", manchmal wenigstens noch "Herr Zwerg".

 

Kein Wunder passt man sich dann lieber der vorherrschenden Meinung an und spielt einen etwas geradlinig-sturen Haudrauf.

 

Ich fand Zwerge irgendwie schon immer cool, kann aber gar nicht genau festmachen warum. Ich liebe das Zwergenquellenbuch. Und in z.B. "Herr der Ringe Online" habe ich mich liebend gerne durch Moria gequestet (da konnte nur noch das Auenland mithalten).

Aber im Rollenspiel macht es mir aus oben geannten Gründen kaum noch Spaß, einen Zwerg zu spielen.

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Na ja, andere müssen sich mit dieser "Namensgebung" auch abfinden:

Der Krieger ist halt immer "Der Krieger", derjenige, der am besten heilen kann "Der Heiler" usw. ;)

Gruppen, in denen die Figuren dauerhaft und eher aus Faulheit so angesprochen werden, betreiben in dem Sinne kein Rollenspiel, sondern nur eine lockere Zusammenkunft zum Hack&Slay...

Wenn meine Figuren ingame bei ihrer "Funktion" genannt werden, reagiere ich eben ingame darauf. Schließlich geht im realen Leben auch keiner in seinen Freundeskreis und nennt die Leute nicht beim Namen. Oder wenigstens beim Spitznamen (der dann OK ist, wenn er aus Freundschaft und/ oder langer Bekanntschaft heraus entstanden ist). Also ich würde mich nicht erdreisten, einen Kumpel, der dick ist, immer nur "Der Dicke" zu nennen. Vielleicht MAL, als Scherz (wenn er das auch OK findet und deswegen nicht beleidigt reagiert), aber doch nicht immer.

Ebenso sollte es dann auch im Spiel sein, finde ich.

 

Dazu gehört aber auch, dass die Spieler sich für ihre Figuren passende Namen ausdenken, die man mit europäischer Zunge auch aussprechen kann. Und nicht etwa "Coca Cola", weil sie zu faul sind, sich mehr Gedanken zu machen. ;)

 

LG Anjanka

(Mir fällt grad auf, dass alle mir bekannten Männerrunden Spitznamen für ihre Kumpel haben, Frauen das aber nur sehr selten tun oder für andere nutzen (bei schon etablierten Spitznamen). Aber ich hoffe, ihr versteht, welche ART der Betitelung ich hier meine...)

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Na ja, andere müssen sich mit dieser "Namensgebung" auch abfinden:

Der Krieger ist halt immer "Der Krieger", derjenige, der am besten heilen kann "Der Heiler" usw. ;)

Gruppen, in denen die Figuren dauerhaft und eher aus Faulheit so angesprochen werden, betreiben in dem Sinne kein Rollenspiel, sondern nur eine lockere Zusammenkunft zum Hack&Slay...

Ich denke, das ist aber v.a. auch ein Con-Ding. Ich schreibe mir am Anfang immer die Namen der Charaktere auf und bemühe mich, sie zu verwenden - aber im Spiel vergesse ich die manchmal trotzdem (da sind dann oft die Namen der NSC wichtiger) und muss dann zurückblättern etc. Im Eifer des Gefechts ist mit "Der Zwerg", "Die Hexe" etc. einfach schneller klar, wer gemeint ist - v.a. bei weniger eingängigen Namen.

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Ich muss sage, dass ich das tatsächlich so gar nicht wahrgenommen habe. In meinen ganzen bisherigen Midgard-Runden hatte ich genau einen Zwerg und das war ein Zornal Priester, den der Spieler eher intelligent ausgespielt hat. Er konnt zwar hat in Namen Zornals drauf hauen, aber genau das war es auch. Ansonsten ging dieser Zwerg bedächtig und umsichtig vor.

 

Viel häufiger habe ich da Spieler erlebt, die einen Elfen spielen wollten, diesen dann jedoch auch nicht wirklich Rollengerecht. Die dargestellten Elfen waren häufig einem Spitzbuben näher als allen mir bekannten Elfenklischees.

 

In Bezug auf Midgard kann ich mir vorstellen, dass Zwerge genau deswegen häufiger gespielt werden, weil es das Volk ist, welches den meisten Kontakt zu den Menschen pflegt. Vielleicht können dort noch Halblinge mithalten, aber Elfen sind in allen Teilen Midgards ein zurückgezogenes Volk. Dementsprechend fällt es auch leichter einen Zwergen in eine Gruppe zu integrieren. Das ist natürlich eine komplett rollenspieltechnische Betrachtung, viele Spieler machen sich diese Gedanken garnicht. Und da liegt denke ich auch der Hase begraben. Die meisten Spieler machen sich nicht allzu viele Gedanken über die Rolle, die sie mit ihrer Spielfigur verkörpern und da verkommt ein Zwerg schnell mal zu dem einfachen allgemeinen Fantasy-Klischee.

 

 

Die Gruppe macht sich nicht mal die Mühe, sich den Namen zu merken...man ist einfach nur "der Zwerg", manchmal wenigstens noch "Herr Zwerg".

 

 

Wenn "der Zwerg" wirklich so raubeinig und grob ausgespielt wird, wie viele ihn angeblich nur sehen können, dann wird "der Zwerg" bei der ersten Äußerung wohl darauf hinweisen, dass es einen Namen hat und diesen nennen. Beim zweiten mal wenn "der Zwerg" gesagt wir, wird er dann wohl auch ungehalten und etwas hervorpöbeln wie: "Du kennst meinen Namen, nenn mich nicht Zwerg."

 

Masamune

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Na ja, andere müssen sich mit dieser "Namensgebung" auch abfinden:

Der Krieger ist halt immer "Der Krieger", derjenige, der am besten heilen kann "Der Heiler" usw. ;)

Gruppen, in denen die Figuren dauerhaft und eher aus Faulheit so angesprochen werden, betreiben in dem Sinne kein Rollenspiel, sondern nur eine lockere Zusammenkunft zum Hack&Slay...

Ich denke, das ist aber v.a. auch ein Con-Ding. Ich schreibe mir am Anfang immer die Namen der Charaktere auf und bemühe mich, sie zu verwenden - aber im Spiel vergesse ich die manchmal trotzdem (da sind dann oft die Namen der NSC wichtiger) und muss dann zurückblättern etc. Im Eifer des Gefechts ist mit "Der Zwerg", "Die Hexe" etc. einfach schneller klar, wer gemeint ist - v.a. bei weniger eingängigen Namen.

 

OT: Ich bin für Namensschildchen vor den Spielern.

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Ich denke das Zwerge zumindest in der mitteleuropäischen Kultur tiefer als andere nichtmenschliche Wesen verankert sind. - Schneewittchen und die sieben Zwerge kennt jeder, aber wer hat schon einen Gartenelf im Vorgarten stehen?-. So gibt es einerseits wahrscheinlich reale Vorbilder für Zwerge (venezianische Bergleute), zum anderen ist das Bild von Zwergen in Märchen und Sagen weitgehend konsistent und eher materiell, insbesondere im Vergleich zu Elfen, die häufig als zumindest teilweise transzendente Wesen dargestellt werden und zudem noch einen dämonischen Aspekt besitzen (z.B. im Zusammenhang mit Albträumen).

 

Man kann daher bei der Darstellung eines Zwergs eher auf eine gemeinsame Vorstellung zurückgreifen, als bei anderen nichtmenschlichen Wesen. Im Spiel heißt das, der Spieler kann in seinem Spiel relativ einfach den Anteil der Darstellung der rassenspezifischen Eigenheiten der Figur zugunsten der Darstellung des individuellen Charakters verlegen. Bei anderen nichtmenschlichen Figuren ist es für den Spieler aufwändiger die weniger bekannten und zum Teil komplexeren Klischees glaubwürdig zu bedienen, was zu Lasten der Darstellung der individuellen Figur geht.

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Die Gruppe macht sich nicht mal die Mühe, sich den Namen zu merken...man ist einfach nur "der Zwerg", manchmal wenigstens noch "Herr Zwerg".

 

Ja, kann ich definitiv bestätigen :rotfl:

 

 

Hmm, ich bin da schon eine Stufe drüber hinaus. In einer Gruppe spiele ich zur Abwechslung mal keinen Zwerg, sondern einen Dieb aus den Küstenstaaten (von durchschnittlicher Körpergröße),  trotzdem heißt es bei den anderen Spielern: "Ok Zwerg, am besten Du schleichst Dich von hinten an" (Das ich von Beruf Dieb bin ist schon zu ihnen durchgedrungen :D)

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bodenständig, laut, stark, zäh, selbstsicher, starrsinnig, geradeaus, klare Kante zeigen; lieber einmal auf den Tisch/Orc hauen und erst danach fragen; Vorliebe für Bier, Bärte, Äxte, Handwerk und Leibesfülle; wenig Gefallen an komplexeren Gedankengängen und schöngeistigen Dingen (gespiegelt in der Ablehnung des "Elfischen") oder gar längeren Entscheidungsfindungsprozessen

Man kann sich nicht aussuchen ob man ein Zwerg  ist oder nicht. Es gibt mMn. tatsächlich echte Zwerge :pappaschwampf: , und solche die hin und wieder Zwerge spielen. Unser Zwerg war immer auch privat einer und erfüllte deshalb sämtliche Klischees. Ab und zu hat er versucht auch andere Rollen zu spielen. Aber Zwerg bleibt eben Zwerg. Da kann man nix machen.-

Umgekehrt kann ich als SPL keine Zwerge spielen, weil sie meinem Naturell einfach gar nicht entsprechen.Als SL geht das gut, nur als dauerhafter Charakter ist mir das zu Artfremd.

Denn ich habe nichts dagegen wenn jemand meine Würfel benutzt, und teile auch mein Essen ohne mich bestohlen zu fühlen. Ich  muß das auch nicht lautstark verteidigen. - Was es beim Rollenspiel zu futtern gibt, kommt bei mir nicht an erster Stelle. Außerdem bin ich Vegetarierer und  musste mir deshalb schon genug   "Zwergen" Vegetarierwitze anhören. (Weil die sind ja viel grausamer als Fleischesser- Denn das Gemüse kann ja nicht weglaufen usw.)

 

 

Was aber positiv an Zwergen ist: Sie sind immer pünktlich und haben immer ihre Sachen dabei! Mit ihnen am Spieltisch ist noch keiner verhungert (Es fallen fast immer Reste ab). Es wird nie langweilig, oder zu leise. Ihr lautes Stimmorgan sorgt immer wieder für die nötige Wachsamkeit.

Und ihre Sturheit für komische Situationen.

 

Liebe Grüße

Edited by Issi
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Ich finde Zwerge doof. Auf meiner Spielwelt gibt es zwar Zwerge, aber die Gruppe wird höchstens mal einen Trupp am Horizont entlang laufen sehen.

 

Wenn ich nicht spielleitere muss ich mich ab und zu mit Mitspielerzwergen abgeben. Das ist nicht zu ändern. Oft habe ich den Eindruck, der Zwerg ist die Entschuldigung dafür, Charakterzüge auszuleben, die man lieber verborgen halten sollte. Aber geht ja nicht. Die Figur ist schließlich ein Zwerg. "Der ist so!"

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So der letzte Beitrag hat mich doch einigermaßen Sprachlos gemacht.

Ich versuche mal anhand meines Zwerges etwas mehr Licht in die Art warum und wie ich einen Zwergen spiele zu bringen.

Natürlich wird das gleich wieder Forumsmitglieder auf den Plan rufen die sagen, dass man das auch mit Menschen so spielen kann. Damit werden sie auch recht haben, ich erlebe es nur häufig nicht so.

 

Loyalität: Mein Zwerg zeichnet sich durch ein sehr hohes Maß an Loyalität aus. Sie geht so weit, das er Leute die er zu seinen Freunden zählt bis in den Tod schützt. Er wurde auch schon liebevoll von seinen Gruppenmitgliedern als Wachhund bezeichnet.

 

Gradlinigkeit: Mein Zwerg ist gerade heraus, er sagt was er denkt und packtiererei gehört gar nicht in seine Sicht der Dinge. Er versucht Umwege zu vermeiden um an sein Ziel zu kommen, was ihm auch schon mal richtig Ärger einbringen kann.

 

Ehrlichkeit: Mein Zwerg ist die ehrlichste Figur die ich habe. Jetzt gar nicht so das Thema lügt der Charakter oder nicht, sondern das Ganze. Mein Zwerg ist wohl die Bodenständigste, und wie schon oben gesagt, und ehrlichste Figur die ich habe. Kein verbiegen und der Versuch so weit es geht auf faule Kompromisse zu verzichten.

 

Starsinn: Mein Zwerg kann durchaus starsinnig sein aber immer in einem Maß das die Gruppe nicht gefährdet, ihn aber durchaus schon.

 

Prollig: Wer glaubt das man einen Zwergen nun Zwangsläufig Prollig spielen muss irrt sich gewaltig. Mein Zwerg ist oft Mals Laut, weiß aber ganz genau wann er sich zurücknehmen muss. Gut Zwerge trinken viel, das macht meiner auch aber ich lasse nicht zu, das er sich gehen läst.

Nochmal Zwerge sind für mich nicht die Prolle

Midgards.

 

Intelligenz: OK, ich spiele meinen Zwerg ganz klar nicht wie einen Atomphysiker, das ist richtig. Zwerge sind für mich halt klar und grad gestrickt, was ihnen oft den Makel des etwas dummen anhängen läst. Für mich weiß man dafür aber ziemlich schnell woran man bei meinem Zwerg ist, auch nicht schlecht.

 

Draufgängerisch: Durchaus, mein Zwerg ist schon jemand der einem guten Kampf nicht aus dem Weg geht. Aber auch hier hört der Spaß auf, wenn Dadurch die Gruppe in Gefahr gerät.

 

Gier: Das Gierthema schwebt immer über einem Zwerg. Mein Zwerg hat sich einen Hort aus Waffen angelegt, möglichst exotisch oder magisch. Er wird häufig durch Waffen toter Feinde erweitert, seine Gier nach ihnen läst ihn sogar manchmal seine Kameraden dafür bezahlen, das sie ihm eine Waffe überlassen. Er ist aber schon so gemäßigt, das er keinen Kleinkrieg in der Gruppe provozieren würde.

 

Sicherlich könnte ich noch mehr finden aber ich hoffe das was ich geschrieben habe verwirrt euch nicht noch zusätzlich.

 

LG Gormat

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Na ja, andere müssen sich mit dieser "Namensgebung" auch abfinden:

Der Krieger ist halt immer "Der Krieger", derjenige, der am besten heilen kann "Der Heiler" usw. ;)

Gruppen, in denen die Figuren dauerhaft und eher aus Faulheit so angesprochen werden, betreiben in dem Sinne kein Rollenspiel, sondern nur eine lockere Zusammenkunft zum Hack&Slay...

 

Ich denke, das ist aber v.a. auch ein Con-Ding. Ich schreibe mir am Anfang immer die Namen der Charaktere auf und bemühe mich, sie zu verwenden - aber im Spiel vergesse ich die manchmal trotzdem (da sind dann oft die Namen der NSC wichtiger) und muss dann zurückblättern etc. Im Eifer des Gefechts ist mit "Der Zwerg", "Die Hexe" etc. einfach schneller klar, wer gemeint ist - v.a. bei weniger eingängigen Namen.

OT: Ich bin für Namensschildchen vor den Spielern.

 

wieso helfen die Schilder weiter, wenn Zwerge kaum lesen können :dunno:

 

 

:D

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Die Gruppe macht sich nicht mal die Mühe, sich den Namen zu merken...man ist einfach nur "der Zwerg", manchmal wenigstens noch "Herr Zwerg".

Ja, kann ich definitiv bestätigen :rotfl:

Hmm, ich bin da schon eine Stufe drüber hinaus. In einer Gruppe spiele ich zur Abwechslung mal keinen Zwerg, sondern einen Dieb aus den Küstenstaaten (von durchschnittlicher Körpergröße), trotzdem heißt es bei den anderen Spielern: "Ok Zwerg, am besten Du schleichst Dich von hinten an" (Das ich von Beruf Dieb bin ist schon zu ihnen durchgedrungen :D)

Diego, der Zwerg? :D

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Ich habe in meiner Gruppe eine ziemlich lange Zeit einen NSC-Zwergen-Thaumaturgen aus dem Hochadel von Dvarheim mitlaufen lassen. Durim Tundarzirk war niemals (!) prollig. Auch laut wurde er nur, wenn die Ehre des Zwergenvolks beleidigt wurde, nicht seine eigene. Durim zeichnet sich durch Besonnenheit und standesgemäßes Verhalten aus.

 

Ich möchte damit sagen, dass ich die Meinung der Mehrheit hier im Strang nicht teile, dass Zwerge immer relativ gleichartig gespielt werden usw. - im Gegenteil!

 

Ein anderer Zwerg ist ein ziemlich verrückter, allerdings auch genialer Erfinder. Er hat unter anderem ein ziemlich revolutionäres Schiff erfunden..

 

Also ich finde: jeder Zwerg ist anders. Wie die Menschen und die Elfen auch. Gerade bei Zwergen kann man gut die Einzigartigkeiten herausarbeiten, weil das Zwergische Leben die meisten Parallelen zum Menschlichen hat. Keine Unsterblichkeit. Keine besondere natürliche Beziehung zu Tieren oder Pflanzen.

 

LG,

Kosch

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Also ich finde: jeder Zwerg ist anders.

Das sehe ich auch so. Vom Haudrauf Krieger bis zum weisen Magier gibt da sicher große Unterschiede. Unser Zwergenpriester hat sogar mal Alkoholische Getränke abgelehnt und nur zu besonderen Anlässen getrunken.

Was ich allerdings typisch finde ist, dass sie niemals vergessen, weder die guten Taten die sie erfahren haben, noch die schlechten.Es ist in ihr Hirn eingemeißelt.Wie in Stein- Wenn ein Zwerg vergibt, dann erst wenn echte Reue gezeigt wird oder die Schuld getilgt ist.- Die eigene Ehre, der eigene Bart und vor allem der eigene Besitz ist für einen Zwergen von großer Bedeutung. Das ist das was ihn ausmacht, darum möchte er es unter allen Umständen beschützen.

Nimmt etwas davon Schaden, widmet er sein Leben fortan dem Ziel diesen Schaden zu "reparieren".- Diebstahl ist für Zwerge fast so schlimm wie Mord- Ihr natürliches Besitzdenken ist stärker ausgeprägt als bei vielen Menschen.- Ein Zwergen Priester der all seinen Besitz abgibt und nur noch von Almosen lebt, ist mindestens so selten, wie einer der ohne Sühne jedem alles vergibt.

Bei einem Menschen, ist das schon ehr denkbar.

Natürlich gibt es auch Zwerge die etwas aus der Art schlagen. - Aber auch hier ist der Antrieb das Entscheidende. Wenn ein Zwerg z.B besonders nach geistigen Errungenschaften strebt, dann sieht er das auch als einen Fundus, den er hortet. Vielleicht mit dem Ziel damit mal Reichtum und Ehre zu erlangen.- Das zu archivieren und zu hüten.- Aus purer Neugier ohne langfristiges Ziel, wäre das meiner Meinug nach zu "unzwergisch".

 

 

Liebe Grüße

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Was ich allerdings typisch finde ist, dass sie niemals vergessen, weder die guten Taten die sie erfahren haben, noch die schlechten.Es ist in ihr Hirn eingemeißelt.Wie in Stein- Wenn ein Zwerg vergibt, dann erst wenn echte Reue gezeigt wird oder die Schuld getilgt ist.-

 

Liebe Grüße

aha. :confused:

 

hab ich noch nie bei einem Zwerg erlebt oder besser, nicht als typisch zwergisch. Manche Charaktere sind so, manche nicht. Elfen, Zwerge, Menschen gleichermaßen.

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Was ich allerdings typisch finde ist, dass sie niemals vergessen, weder die guten Taten die sie erfahren haben, noch die schlechten.Es ist in ihr Hirn eingemeißelt.Wie in Stein- Wenn ein Zwerg vergibt, dann erst wenn echte Reue gezeigt wird oder die Schuld getilgt ist.-

 

Liebe Grüße

aha. :confused:

 

hab ich noch nie bei einem Zwerg erlebt oder besser, nicht als typisch zwergisch. Manche Charaktere sind so, manche nicht. Elfen, Zwerge, Menschen gleichermaßen.

Also ich empfinde das sehr so wie Issi!

 

Wobei ich schon sagen muss, das grad auf Cons schon viele Zwerge eher als tumbe Haudraufs gespielt werden. Ich empfinde das aber als ebenso unpassend wie den über alles fried- und baumliebenden Elfen.

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      Mfg Yon
    • By Arenimo
      Analog zum Thema: Thaumagrale-Wie kreativ seid Ihr? hatte ich soeben ein paar Ideen zu kreativeren Vertrauten - und da dachte ich mir, da könnte man ja auch ein Thema eröffnen.
       
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      Ich mach auch gleich den Anfang:
       
      Wahrscheinlich müsste man dazu die Regeln für Vertraute ein bisschen gar arg dehnen, aber wie wäre es mit einem Naturgeist als Vertrautem?
      Und dieser sollte - wenn möglich - dann auch gleich mittels Belebungshauch gebunden werden, dann hätte man so hübsche Dinge wie
      - Flatternde Bücher
      - sich schlängelnde Seile
      - Wandernde Truhen (kommt einem bekannt vor, oder?)
      ... etc.
       
      Nicht von den Regeln vorgesehen? Nunja, magische Waffen, Bardeninstrumente, Thaumagrale und Vertraute kann man (m.M.n.) ruhig ein bisschen abseits des gängigen Kanons ansiedeln.
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      Also, was fallen euch für mögliche Vertraute abseits von Frettchen, Eule, Katze und Co ein?
       
      Grüße,
      Arenimo
       
      P.S: Danke Alondro und Bro für diese beiden Beiträge... die haben mich höchst inspiriert...
    • By Yon Attan
      Hi,
       
      nachdem die Umfrage nach den Mentoren eurer Charaktere für mich teilweise überraschende Ergebnisse erbracht hat, würde mich interessieren, wie es denn bei den Totemtieren eurer Charaktere aussieht.
       
      Welche Totemtiere haben eure Charaktere?
      Die Frage betrifft natürlich zunächst Schamanen und Tiermeister, die ja ein Totemtier haben müssen, aber auch andere schamanistisch-gläubige Charaktere die ihr spielt (z.B. Barbaren, etc.). Mehrfachangaben sind möglich
       
      Wird das Verhältnis von euren Charakteren zu den Totemgeistern bei euch ausgespielt? Wenn ja: Wie?
       
      Auf eure Berichte bin ich gespannt
       
      Mfg    Yon
       
      PS: Ich habe versucht bei der Umfrage alle offiziellen Totemtiere auch von M3/M4 zu berücksichtigen. Wo die einzelnen Totemtiere erwähnt werden und welche Boni sie geben, habe ich schon vor einiger Zeit mal im Thread Mentoren / Naturgeister / Totemtiere Sammlung aus offiziellen Quellen zusammengestellt.
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