Jump to content

Masamune

Mitglieder
  • Content Count

    635
  • Joined

  • Last visited

About Masamune

  • Rank
    Mitglied
  • Birthday 09/30/1982

Persönliches

  • Wohnort
    Dortmund

Profile Information

  • Beiträge zum Thema des Monats
    5

Recent Profile Visitors

The recent visitors block is disabled and is not being shown to other users.

  1. Ich sehe das überhaupt nicht so, dass Heilen von Wunden "derartige Schäden" nicht heilt. Heilen von Wunden heilt alle direkten Schäden an der körperlichen Substanz. Das sind geschlagene Wunden, das sind Blutergüsse, das sind Verbrennungen oder eben verwesendes Fleisch. Folgen die durch Gift oder Krankheit global auf die gesamte Körpersubstanz verteilt sind und nicht direkt lokalisierbar sind können nicht geheilt werden, das ist beim Bösen Blick aber nicht der Fall, hier ist eindeutig das Fleisch betroffen und zwar von einer klar definierten Folge. Auch Folgen von Krankheiten, die direkte körperliche Schäden nach sich ziehen (Lepra?), können meiner Meinung nach damit geheilt werden. Die Krankheit wütet aber weiter und die Schäden werden erneut auftreten. Andere Folgeerscheinungen, wie ein allgemein geschwächter Körper (auch verbunden mit LP-Verlusten), Wahnvorstellungen, Fieber oder sonstiges sind mit Heilen von Wunden nicht kurierbar. Masamune
  2. Da auch wir eine solche Liste erstellt haben, wäre ich auch daran interessiert. Kann auch unsere Liste zur Verfügung stellen, wenn gewünscht. Masamune
  3. Wir alle würfeln ja gerne. Vor allem im Zusammenhang mit unserem Hobby Midgard. Warum treffen wir uns dann nicht zum neuen Midgard Würfelcon?
  4. Hallo, schade dass es hierzu keine weiteren Anregungen oder Ideen mehr gab. Wir haben mittlerweile unsere erste Sitzung auf dem Weg zum Schwarzen Drachen hinter uns. In der nächsten Sitzung wird es sehr Wahrscheinlich, dass die Spieler auf Moradschiran treffen, da sich sich nun auf dem Weg zum ersten Sternpunkt befinden. Ich habe mich nun entschlossen Moradschiran einzuführen ihn jedoch klar defensiv agieren zu lassen. Trotz seiner Mächtigkeit möchte er keine unnötigen Risiken eingehen und wird keinesfalls versuchen der Gruppe das Fell seines Bruders offensiv abzunehmen. Primäres Ziel ist es für ihn, dass vor allem die anderen Vampire das Fell nicht besitzen. Sekundäre wäre es dann gut, wenn er das Fell hat und damit verschwinden kann, eilig hat er es damit aber auch nicht, da er sich noch in aller Ausführlichkeit anschauen möchte was mit dem Karmodin, dem Drachen und dem Sonnenschein geschieht. Wenn dann nicht alles völlig schief läuft ergibt sich für ihn damit die erste wirkliche Gelegenheit die Haut zu erhalten im Gespräch mit Moirguaillen. Bei den anderen Vampiren findet er sie nicht, der Abenteurergruppe wird er sie nicht versuchen abzunehmen (Vielleicht sind sie von sich aus bereit? Man kann ja mal fragen.) und für Moirguaillen hat er ein wirklich gutes Tauschobjekt, die Chancen stehen gut.
  5. Gerade das dritte Album eignet sich super für Abenteuerideen. Mich würde für "Die zwei Brüder" eine Umsetzung des Robin Hood Motivs freuen, das mit der Problematik der Erkennung des Erstgeborenen spielt. Allgemein interessant wäre die Einführung einer parallelen Abenteurergruppe mit der man immer wieder konfrontiert wird, mal als Konkurrenten, mal als Helfer in der Not, mal als selber Hilfesuchende... Das bringt noch mehr Leben in die Welt. Und man hat NSCs welche als Freunde und "Gegner" zugleich fungieren können. Das war erst mal mein kleines Wunschpaket. Masamune
  6. An sich empfinde ich die Listen für Steigerungskosten am Ende des DFR als sehr brauchbar und einfach anzuwenden. Man braucht ja nur 1:1 aus der Liste Fertigkeiten zu kaufen. Ich hatte mit Magus immer so meine Probleme. Und bis man sich da erst mal eingearbeitet hat hat man schon längst 2 Charaktere von Hand gesteigert.
  7. Wobei der Begriff "hochgradig" sehr unterschiedlich interpretiert wird.
  8. Genau ist es etwas schwer zu sagen, da es viel zu viele Möglichkeiten gibt. Ich kann aber mal zwei Beispiele nennen: Beim durchqueren eines Tals zu einer mit Orks besetzten Binge kann schnell vorzeitiger Alarm ausgelöst werden. In diesem Fall ist eine Flucht noch leicht möglich, was jedoch zu einem Rückzug der Abenteurer führt noch bevor sie den eigentlichen Ort erreicht haben. (endet dann in einer hit-and-run Aktion) Die Gruppe könnte eine kleine Patroullie der Orks überfallen. Gegen 6 Orks sollten sie gewinnen, jedoch kann hier ein Abenteurer schnell einen kritischen Treffer abbekommen. Gerade am Anfang eines Abenteuers sehr ärgerlich. Für diese Situationen sollte man die Spielmechanik schon ein bisschen kennen. In kleinen Abenteuern ist das nicht so tragisch, bei RK1 handelt es sich jedoch bereits um einen etwas längeren/größeren Zusammenhang. Ich erinnere mich noch sehr gut an unsere ersten Stolpersteine in Midgard damals. Die hätte ich in den Runenklingen so nicht haben wollen.
  9. Hallo, lange ruhte das Thema, dann möchte ich es mal wieder erwecken um ein paar Gedanken dazu los zu werden, denn bei uns steht dieser Teil der Karmodin-Kampagne nun kurz vor der Tür. Ich habe an vielen Stellen schon von der Problematik der Endszene gelesen. So wie sie häufig geschildert wird sehe ich das Problem jedoch nicht. Spieler werden als passive Zuschauer beschrieben, welche keinen Einfluss auf das Ergebnis haben. Ich sehe hingegen einen großen Einfluss der Spieler auf das Ende. Der cineastisch-dramatische Abschluss mit explodierendem Sonnenstein ist meiner Meinung nach das positive Ende, welches die Spieler herbei führen sollen. Die Alternative wäre schließlich eine Übernahme des Karmodin durch Mizquitotl in dessen Händen sich auch noch Huiocotls Fell befindet. Durch die Taten der Abenteurer (sammeln des Dachenlieds) ist es möglich Moirguaillen zu stärken und für einen Kampf gegen Mizquitotl fit zu machen. Ohne dies wäre sie nach dem Anschlag der Abanzzi zu geschwächt um gegen ihn bestehen zu können. Und so sollte man es meiner Meinung nach auch versuchen den Spielern zu präsentieren: Sie haben einen Einfluss und entscheiden maßgeblich mit was passiert. Dass das positive Ende gleichzeitig einen äußerst schlechten Nebeneffekt hat können sie vorher natürlich nicht wissen. Auch der Plot mit der Haut des Bruders kann eigentlich nicht an den Abenteurern vorbei laufen. Wenn sie bei Moirguaillen ohne die Haut auftauchen, nur mit den Drachenlied, dann wird sie die Abenteurer danach Fragen und sie losschicken diese zu suchen. Ich sehe das große Problem im Abenteuer tatsächlich nur an genau einer Stelle: Moradschiran (Malinalxochitl). Dieser sucht die Haut des Bruders, er darf sie aber nie in die Hände bekommen, wenn das finale des Abenteuers eingeleitet werden soll. Ob die Abenteurer das Drachenlied haben oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle, es geht alleine um die Haut. Wenn diese an Morguaillen übergeben wird beginnt das Finale, alles kommt für das Abenteuer zu einem Abschluss und die Grundlage für die Folgeabenteuer ist gelegt. Ist die Haut jedoch weg (von Malinalxochitl weggebracht) verlieren die Vampire ihr Interesse, kann man Moirguaillen schwer überzeugen, verläuft alles irgendwann im Sande. Deswegen bin ich nah dran Moradschiran nicht auf die Abenteurer treffen zu lassen, um die Möglichkeit zu entfernen, dass er die Haut des Bruders erhält. Sollte er nämlich bei der Gruppe sein, wenn diese die Haut irgendwie erhält, dann wird er sie natürlich an sich nehmen. Das sollte ihm nicht schwer fallen, wenn er in der Lage ist eine ganze Gruppe Abanzzi mit einem Fingerschnippen auszuschalten. Hättet ihr hier vielleicht Hinweise, wie ich Moradschiran dennoch anbringen kann (ich finde das nämlich eine sehr interessante Konstellation) ohne die Gefahr, dass er die Haut an sich nimmt? Masamune
  10. Da sich die Verwendung einiger Fertigkeiten verändert hat (einige sind zusammengefasst/weggefallen) würde ich empfehlen Charaktere nach M5 Regeln zu entwerfen und zu steigern, wenn ihr die Charaktere hinterher weiter verwenden möchtet. Generell lassen sich M4 Abenteuer sehr leicht nach M5 Regeln spielen. Bei älteren Regelversionen (M3 oder gar M2) wäre dies an manchen Stellen etwas komplizierter, aber generell auch kein Problem. Tatsächlich würde ich aber unabhängig vom zu Grunde liegenden Regelsystem empfehlen vorher ein andere kleines Einstiegsabenteuer zu spielen um sich an die Mechanismen zu gewöhnen und die Gefährlichkeit von Situationen abschätzen zu können. Das erste Abenteuer der Runenklingensaga steigt schließlich auf Grad 3 ein und hat es schon in sich. Ist ein sehr sehr schöner Dungeon Crawl, der vor allem mit erfahrenen Spielleitern und Spielern Potential für deutlich mehr bietet als man auf den ersten Blick denken mag. Wenn man mit den Midgard Mechaniken noch nicht so vertraut ist kann es aber recht holprig werden, da man gleich das volle Paket präsentiert bekommt.
  11. Kommt ein wenig darauf an, was gemeint ist. Wenn jeder Spieler auf seinen Smartphones rumbimmelt, dann ist das doch eher störend/ablenkend. Ich selber nutze zwar gerne Elektronik auch rund um das Stift und Papier Rollenspiel, am Spieltisch selber versuche ich dies jedoch zu minimieren. Charakterbögen sind zum beispiel elektronisch erstellt und verwaltet, am Spieltisch jedoch nutze ich nur einen Ausdruck. So ist MOAM ein nettes tool, am Spieltisch möchte ich dann aber doch lieber händisch würfeln. Um Musik einzuspielen wird Elektronik (fast) unverzichtbar. Irgendwann werden den Live-Musikern schließlich die Finger wund. Hier verwende ich dann gerne mal den Laptop mit angeschlossenem Ausgabegerät. Ich habe auch schon bei Zeiten mal den Fernseher genommen um etwas grafisch darzustellen. Solche mittel möchte ich aber nach Möglichkeit gering halten, alleine schon um hier eine Differenz zwischen Tisch- und Computerrollenspiel zu behalten.
  12. Mal abgesehen davon, dass es keine Astralseele gibt. Es gibt einen Astralleib. Die "Astralseele" wäre quasi die Anima.
  13. Kurzum kann man sagen Zufallsbegegnungen sind ein Instrument, dass dir Entscheidungen aus der Hand nehmen soll. Immer, wenn es die Möglichkeit für ein Ereignis/eine Begegnung/ein irgendwas gibt liegt es am Spielleiter zu entscheiden ob es überhaupt passiert. Dies kann schnell mal zu Willkür führen, die Spieler aus Versehen überfordern, weil der Spielleiter ein tolles Ereignis nach dem anderen geplant hat oder zu Langeweile führen, weil der Spielleiter "Angst" hat seine Gruppe mit etwas zu konfrontieren. Vor allem für unerfahrene Spielleiter sind solche Entscheidungen häufig ein Problem. Daher können hier Zufallstabellen helfen. Deswegen spricht meiner Meinung nach nichts gegen Zufallstabellen oder Zufallsbegegnungen. Man sollte sie jedoch nur maßvoll einsetzen und das sinnvolle Gestallten einer solchen Tabelle ist auch nicht immer einfach. Bei Kaufabenteuern ist immer zu empfehlen Zufallstabellen an den jeweiligen Geschmack der Gruppe anzupassen. Meistens lege ich vorher fest wann es irgendwo eine bestimmte Wahrscheinlichkeit für ein Ereignis gibt (häufig ist dies 100%) oder von welchen Bedingungen ein Ereignis abhängt. Da halte ich mich jedoch nicht sklavisch dran, es ist lediglich ein Werkzeug, welches unterstützend wirken soll. Wenn ein Ereignis auf einmal gar nicht mehr passt, dann lasse ich es halt weg. Wenn z.B. die Gruppe gerade zwei eher langweilige und nervige Kämpfe hinter sich hat, dann werde ich nicht auch noch den Dritten heranfahren. Stärke der Gegner anzupassen ist immer so eine Sache. Ein Wolf ist ein Wolf, der bleibt auch ein Wolf, wenn die Abenteurer stärker sind. Die Stadtwache hat auch nicht plötzlich Grad 12. Insofern passe ich dort gar nichts an. Ich passe aber an, welche Begegnungen der Gruppe widerfahren. Ich setzte also stärkere Gegner vor, oder mehr Gegner, je nachdem was in der Situation sinnvoll ist. Von Zeit zu Zeit ist ein bisschen Kanonenfutter aber auch gut für die Gruppe, damit sie sich wieder mal stark fühlen können.
  14. Ich schließe mich da Fimolas an. Ich sehe die Aussage nicht widerlegt, sondern lediglich durch Beispiele von Wesen und Zaubern ergänzt, was ich auch nicht ausgeschlossen, sondern sogar angemerkt habe.
  15. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass Geister(wesen) grundsätzlich mit Austreibung des Bösen endgültig gebannt werden können. Sollte es da eine Ausnahme geben, dann ist dies beim entsprechenden Geist(erwesen) gesondert aufzuführen. Mit diesem Recht einfachen Grundsatz kannst du das auch auf andere Geister problemlos übertragen.
×
×
  • Create New...