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Masamune

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  1. 6. Sitzung (15. August 2020) Sogleich ging es an die weitere Erkundung von Dunkelheim. Nachdem zuvor alle Gänge erkundet waren und einige verschlossene Türen übrig waren wollte man die zurvor aufgefundenen, leer erscheinenden Räume durchsuchen. Bereits beim zweiten Raum kam es dann zu einem Zwischenfall. Die Charaktere, die den Raum sorgfältig auf Fallen und Geheimnissen durchsucht hatten wollten ihn darauf nicht mehr verlassen. In der Tür stand etwas, dass ihnen scheinbar große Angst bereitete. In einem Fall waren dies schwarze Adepten aus KanThaiPan, im anderen Fall waren es Schwarzalbdruiden, welche drohend mit Donnerkeilen bereitstanden loszuschießen. Als sei scheinbar nicht auf die anderen Gefährten reagierten bewegte sich der Priester mit einer Augenbinde inden Raum um den beiden mit göttlichem Beistand zu helfen. Leider brachte das Seelenheil hier nichts und nun sah sich auch der Priester mit seiner ureigenen Angst konfrontiert, trotz Augenbinde. Diese Hürde wurde nahezu unüberwindbar für die Gruppe, zumal einer der beiden draußen verbliebenen auch noch in eine Depression verfiel. [Hier wurde von den Spielern eine von mir einführte Mechanik verwendet. Ich Teile hin und wieder für besondere Leistungen sogenannte Schicksalskarten aus, sie können dann vom Spieler zu einem beliebigen Zeitpunkt eingesetzt werden. Diese Karten enthalten normalerweile Boni auf EW, WW, PW oder ein automatisches Gelingen einer Wurfes. Eine der Karten bingt einen "unerwarteten Helfer", da diese Karte zu dem Zeitpunkt in der Gruppe war wurde sie verwendet.] Zwischenzeitlich verdächtigte einer der Abenteurer die Geschehnisse als Illusion, konnte ihr jedoch nicht widerstehen. Dennoch rannte der Abenteurer los um dem Raum zu entkommen. Er lief also an den mit Donnerkeilen drohenden Schwarzalben vorbei, welche ihm zunächst die Donnerkeile entgegenschossen, diesen Impakt hatte er noch halbwegs überlebt. Als er dann jedoch durch den langen Korridor hinter ihnen lief und sie ihm erneut zwei Donnerkeile hinterher schickten brach der Abenteurer (mit 1 LP) zusammen, woraufhin sich die Schwarzalben mit einem Dolch bewaffnet zu ihm hin bewegten. Für die Gefährten brach er direkt vor der Türschwelle zusammen, man versuchte noch ihn zu erreichen und rauszuziehen, doch diese kroch im Todeskampf von der Tür weg. Genau in diesem moment kam eine Stimme von etwas weiter hinten. Dort war ein Elf, den die Gruppe als Niriel kannte. Ein alter Bekannter aus einem anderen Abenteuer (Weißer Wolf und Seelenfresser) mit dem sich die Gruppe gut gestellt hatte und der ihnen in ihrem Endkampf gegen Mizquitotl beigestanden hatte. Er war der Gruppe neugierigerweise gefolgt als er sie im Karmodin gesehen hatte. Als sie nun in den Komplex rein gingen, danach wieder raus kamen und erneut hinein gingen folgte er ihnen hinein, auch wenn es ihm sehr widerstrebte. Niriel hatte sich ein Artefakt, welches die Gruppe damals benutzte geschnappt und versucht es zu reaktivieren, hier wollte er es nun ausprobieren. Er rammte den Dolch in die Türschwelle des Raumes und brach damit tatsächlich den mächtigen Illusionszauber. Nach diesem Ereignis wollte die Gruppe nicht weiter erkunden und so schnell wie möglich finden was sie suchten und dann verschwinden. Niriel verschwand auch sogleich wieder, da er die bedrückende Stimmung dort unten nicht aushielt. So ging die Gruppe zur vielversprechendsten Tür an deren Seite sich drei Schlitze befanden. Nach kurzer beratung stellte man auf einmal fest, dass der Priester nicht mehr bei der Gruppe war. Auf der Suche nach ihm fand man ihn schließlich bei dem Gang mit der Feuerfalle, welche lichterloh brannte. Er hatte versucht hier das Fell zu verbrennen, da er Angst hatte später vielleicht nicht mehr dazu in der Lage zu sein. Nach Bannen des magischen Effekts fand man das Fell jedoch nur leicht angesengt vor, es auf diese Weise zu verbrennen würde wohl recht lange dauern. Ein starker Disput entstand in dem man sich schließlich einigte das Fell für eine Stunde darin brennen zu lassen und wenn es dann nicht kaputt ist nehme man es mit um es vielleicht mit Hilfe des Drachenfeuers zu vernichten. So kehrte man zu vorheriger Tür zurück. Die Schattengängerin erkannte hier einen Schließmachanismus und knackte das Schloss kurzerhand. Man fand zwei weitere Räume mit interessantem Inhalt. In einem lag in einer Ark Sarkophag ein Mischwesen aus Mensch und Bär in einer öligen Flüssigkeit, diese beschloss man sogleich zu ignorieren und verließ den Raum. Im zweiten Raum fand man eine merkwürdige Apparatur die ein Mischwesen darstellte und ein aufgeschlagenes Buch in dem man eine Art Rezeptur sehen konnte, geschrieben in einer alten dem Eldalyn verwandten Sprache. Auch hier ließ man lieber die Finger von und erkundete weiter. Schließlich kam die Gruppe in einen schwarzen Raum, dessen Wände ein einzelnes moravisches Runenzeichen wieder und wieder darstellten. Der Boden schien nicht gleichmäßig zu sein und sich zu bewegen. Als man in den Raum schritt erkannte man, dass der Boden über und über mit schwarzen Käfern übersäht war, welche sich nun sogleich zu der entsprechenden Rune formten und ein Summen im Raum erklang. Dieses vermutete man als fünften Bestandteil des Drachennamens und stimmte die anderen Töne damit ein. Die Käfer auf dem Boden flohen sodann auseinander und ein einzelner, versteinerter, schwarzer Käfer blieb zurück. Wie gehabt konnte man in diesem den Ton klingen hören und man verließ die Katakomben unverzüglich, das Fell noch immer um Gepäck. Als die Gruppe schließlich aus dem Bezirk raus kam fanden sie überall Gruppen von Abanzzi vor, die irgendetwas zu suchen schienen und in den Bezirk eindringen wollten. Man verbarg sich vor ihnen und zog weiter in Richtung mitte des Waldes auf den Drachenthron zu. In der Folgenacht, eine sternklare Nacht, wurde die Gruppe schließlich Zeug eeines zauberhaften Ereignisses. Die Gemmen aus ihrem Gepäck erhoben sich in die Luft und schwebten über dem Boden, formten dort eine Rune und als das Sternenlicht auf sie fiel vernahmen sie ein Funkeln, eine melodie stimmte zusammen mit der der Gemmen ein. Die Melodie wurde von der Magistra nachgespielt und eingeprägt, jetzt klang die Melodie oder der Name vollständig. Die vorherige Ungewissheit, ob man alles nötige gefunden habe verschwand und man zog weiter zum Drachenthron. Kurz zuvor begegnete die Gruppe Cipocatl, welcher wohl ihr Ziel kannte und sich ihnen (erneut) anschließen wollte. Hier resignierte die Gruppe, da er ihnen wohl sowieso einfach hinterher laufen würde. Als kurz darauf auch noch Moradschiran erschien, nickten sie nur als hätten sie es schon geahnt und ließen auch diesen sie begleiten. Am Drachenthron angekommen erwartete sie ein beeindruckendes Schauspiel, hunderte von natürgeistern hockten wie im Bann am Fuße des Berges, auf dem sich der gewaltige schwarze Drache um dessen Spitze ringelte. Auf der Spitze, eingekeilt zwischen zwei Felsbrocken, befand sich eine gewaltige Steinscheibe, bestimmt 5 Meter groß, welche den unheilvollen Eindruck nur verstärkte. Als die Gruppe näher kam empfing der Drache sie sogleich mit einem prasselnden Feuerregen. Mutig ging die Gruppe weiter und der Drache rief ihnen ein Rätsel entgegen. [hier sei kurz angemerkt, dass die Magistra es geschafft hatte sich 9 Punkte Drachengunst anzusammeln, der Priester jedoch war bei -6, der Rest der Gruppe pendelte irgendwo dazwischen] Das Rätsel was sehr schnell gelöst und der Drache ließ die Gruppe schließlich vortreten. Nun konnten sie auch ihren vorherigen Begleiter Aidan sehen, wie er auf einem Felsvorsprung hockte, die Befürchtungen der Gruppe trafen also zu. Als man nun nahe genug an dem Drachen dran war erhoben sich die Gemmen erneut und klangen in das Spiel der Magistra ein, welche den Namen des Drachen spielte. Unter lautem Gebrüll verfiel der Drache also in ihren Bann worauf hin er sich ihren Wünschen beugen musste, zumindest soweit dass der Drache ihnen zuhören musste und sie nicht einfach verjagen konnte. Nun begann eine Verhandlung um den Karmodin, wobei der Drache den vollen Herrschaftsanspruch wollte und die Gruppe dahin tendierte dem Drachen eine Schützerfunktion mehr Wohnrecht einzuräumen. Hierzu nahm der Drache Menschengestalt an und die Vermutungen der Gruppe wurden bestätigt als schließlich die Bardin Moirguaillen vor ihnen stand. Während dieser Verhandlung brachte man auch in Erfahrung warum Moirguaillen hier sei, so war sie wohl von Mizquitotl im Rätselspiel besiegt worden und dieser verlangte von ihr dass sie ein Fell besorge, die Haut des Bruders. Da er nie sagte, dass sie IHM das Fell besorgen solle nutzte sie diese Lücke aus und brachte mal eben den Sonnenstein (die große Steinscheibe) hierher, als Schutz vor dem mächtigen Vampir. Deswegen wollte Moirguaillen nun auch von der Gruppe, dass diese ihr dieses Fell besorge, sonst wären weitere Verhandlungen ohnehin überflüssig. Die Gruppe gestand ein dieses Fell zu besitzen, wollte aber vorher wissen was Moirguaillen damit vorhabe. Als diese meinte, dass sie es zum Schutz unter den Sonnenstein legen würde damit Mitzquitotl es nicht in de Finger bekäme erklärten sie sich bereit es herzugeben. In diesem Augenblick jedoch meldete sich Moradschiran zu Wort, welcher seinerseits einen Handel vorschlug, denn schließlich handelte es sich bei dem Fell um die Haut SEINES Bruders. Er sei Moraxiquetl, der erstgeborene Sohn von Malinalxochitl (einer ehemaligen Hohepriesterin und mittlerweile dunklen Gottheit aus Nahuatlan) und damit indirekt sowas wie der Neffe der Drachin, deren Bruder der Geliebte von Malinalxochitl war. Zum Tausch böte ihr die Haut IHRES Bruders an, welche er nun als Rüstung trägt. In dem Moment als die beiden gerade den Tausch besiegeln wollten flogen von der Seite überrachende drei Wurfmesser herbei, welche sich in Moirgaillens Hals und Brust bohrten, sowie in Moraxiquetls Arm. Beide sanken unverzüglich zu Boden und von beiden Seiten stürmten 4 Abanzzi herbei, welche sich das Fell holen wollten. Die Gruppe schlug diese recht bald nieder oder in die Flucht und Moirguallien und Moraxiquetl konnten so langsam wieder zu sich kommen. Bevor man weiteres riskierte brachte Moirguaillen das Fell schnell unter den schützenden Sonnenstein. Jetzt konnten die Verhandlungen mit einer angeschlagenen Moirgaillen forgesetzt werden. [die Wurfmesser waren spezeill magisch behandelte Waffen, welche nun dafür sorgen, dass in den beiden magischen Wesen ein kaum zu bändigender Sturm der Gefühle wütete] Nach langen zähen Verhandlungen hatte Moirguaillen bereits ihren vollen Herrschaftanspruch abgegeben und versuchte nun lediglich noch herauszuhandeln wie viel ihr weiterhin zusteht, während sie als Schützer und Berater der Fürsten weiterhin im Karmodin residiert. Als sich nun die Sonne dem Untergang entgegen neigte sah man aus der Ferne eine große Fledermaus heranfliegen, Mitzquitotl. Moirguaillen bat sofort die Gruppe um unterstützung, so geschwächt wie sie ist könne sie gegen Mitzquitotl nicht bestehen. Sie sollen permanent ihren Namen spielen um irh die nötige Kraft zu geben. So geschah es auch, Moirguaillen begab sich in die Lüfte um gegen Mitzquitotl zu kämpfen, währen am Boden etwas ganz anderes Geschah. Aus dem Wald straten zwei große Bäume welche die Schamanin Sollveig weitläufig flankierten, diese schien nun auf die Gruppe los zu gehen. Die Magistra spielte also fleißig den Namen des Drachens um ihr Kraft zu geben, währen der Rest der Gruppe sie und die Gemmen schützte und versuchte Sollveig auszuschalten. Ein vorbereiteter Sumpfboden machte es schwer an Sollveig heran zu kommen, währen einer der Baumkämpfer sie ebenfalls schützte und der andere auf die Gemmen zuschritt. Nach zähen kämpfen, dem einen oder anderen harten Asthieb der Bäume und schließlich einem starken Sturmwind von Sollveig sah der Kampf schon bald gewonnen aus, als in diesem Moment Mitzquitotl in dem Luftkampf under Moirguaillen hinwegtauchte und auf den Sonnenstein zustürmte. Moirguaillen war noch immer zu benebelt um sofort zu erkennen was eigentlich geschah. So gelang es Mitzquitotl näher an das Fell heran zu kommen, während er gegen die Aura das Steins ankämpfte und ihn wilde Blitze umzuckten. Cipocatl derweil war in totaler Panik und versuchte den Berghang hinauf zu klettern, dabei schrie er etwas von "Netzfäden" und "Gefahr". Die Gruppe schaltete noch eben Sollveig aus und war sich schließlich unsicher was sie nun tun sollten und konnten dem folgenden Spektakel nur noch zusehen. Moraxiquetl flog hoch zu Mitzquitotl um diesem von dem Fell fern zu halten. Moirguaillen fokussierte schließlich wieder Mitzquitotl und flog im Sturtflug auf diesen zu. Cipocatl riss aufgefühlt und panisch die Hände nach oben, worauf hin sich blaue, schlängelnde Lichtfäden aus diesen lösten und ihn umpeitschten. Als schließlich Moirguaillen den Kampf zwischen Mitzquitotl und Moraxiquetl erreichte flog die gebündelte Kraft, die Cipocatl heraufbeschwor auf Mitzquitotl zu, Moirguaillen prallte gegen den Sonnenstein, welcher mit einem goldenen Schein zerbarst. Kurz darauf fiel der Drache vom Berk hinab, gefolgt von hunderten Spittern des Sonnensteins und einem gleißen blauen Leuchten an der Spitze des Berges, welches sehr bald grell weiß wurde und die Gruppe das Bewusstsein verlor. Als man wieder aufwachte war das Chaos komplett. Die Bergspitze der Drachthrons war gespalten, vom Sonnenstein waren nur noch Gesteinsbrocken übrig, Moirguaillens gewaliger Leib lag tot am Boden, Moraxiquetl war zunächst nicht auffindbar, Mitzquitotl schwebte bewusslos, jedoch deutlich jünger aussehend, in einer blauen Kugel über dem Boden, zahlreiche magische Gegenstände waren zerstört und niemand war mehr in der Lage zu zaubern. Auch die Haut des Bruders war oder die Gemmen waren nicht mehr auffindbar. Cipocatl rappelte sich gerade wieder auf und begann zu erklären, was seines Wissens nach passiert ist. Er hatte aus Angst vor den Ereignissen Stränge des Netzes genau auf Mitzquitotl gerichtet um ihn von seiner Macht abzuschirmen, so wie es aussieht hat es irgendwie funktioniert, leider ist dann Moirguaillen mit dem Sonnenstein zusammengeprallt. Noch während seiner Erklärung begann der Körper Moirguaillens sich in tausende blaue Funken aufzulösen und in den Himmel hinauf zu schweben, ledigleich zwei schwarze Schuppen und ein goldener Armreif blieben zurück. Als die Gruppe sich diese Gegenstände näher anschaute rammte Cipocatl seinen Stab in den Boden, rief kurzer Hand "Lugalbanus Magor" und wurde von einer Hand durch einen sich öffnenden Schlitz gezogen. Die Magistra verspürte unmittelbar nachdem sie den Armreif aufgehoben hatte den Drang diesen anzuziehen und konnte ihm nicht widerstehen, woraufhin er mit mit ihrem Arm verschmolz und nur noch eine rote Tätowierung hinterließ. Mittlerweile hatte sich auch Moraxiquetl aus den Trümmern erhoben und starrte entsetzt auf seine blau leuchtenden Hände. Mit einem Blick nach oben und den Worten "Das hätte nie geschehen dürfen." verschwand er sogleich im Wald. So war unsere Gruppe nun wieder völlig alleine mit einem jungen, schlafenden Mitzquitotl der in einer blau leuchtenden Kugel über dem Boden schwebte. Kurzerhand schoben sie diese Kugel nach Geltin, brachten sie zum Hofzauberer Myxxel und ließen sich dort als Drachentöter feiern. So nahm auch diese Abenteuer ein mehr oder weniger erfolgreiches Ende. Immerhin hatten es die Abenteurer ein weiteres mal geschafft zu verhindern, dass Mitzquitotl den Karmodin übernahm oder an das Fell Huiocotls gelangen konnte. Manchmal muss man ein Übel auf sich nehmen um ein anderes zu verhindern. Doch welche folgen dieses Übel noch haben soll werden wir ein anderes mal sehen.
  2. Die Kreaturen sammeln sich Vielleicht etwas grob gegenüber den eigentlich Angesprochenen, aber manchmal...
  3. Beim Lied der Feier (ARK S.163) steht im Text, dass das Lied mindestens 2 Minuten gespielt werden muss. Die Zauberdauer ist in den Spieldaten jedoch mit 1 min angegeben. Ich denke das kommt daher, dass bei M4 noch stand, dass die AP kosten pro 1 Minute gelten und die Zauberdauer daher obsolet ist. Mittlerweile gibt die Zauberdauer jedoch an, wie lange der Barde spielen muss und in diesem Fall sind es 2 Minuten. Die Zauberdauer muss also von 1 min auf 2 min korrigiert werden. Die AP Kosten sind davon ja ohnehin unbeeinflusst.
  4. S. 140 Absatz 3 Hier steht der Satz "Unabhängig davon [...] kann der Magievampir [...] und als Zauberspruch wie einen Standardzauber (–2 auf EW:Zaubern) anwenden" Es gibt nach M5 keine Standardzauber mehr und auch ein allgemeiner WM -2 auf Zauber findet nicht mehr statt.
  5. Es geht hier nicht um Hausregeln, sondern darum dass man die Regeln auf zwei Arten interpretieren kann. Man kann diese Diskussion auch noch mit anderen Regelstellen ausweiten und jeweils Argumente für die eine und die andere Seite finden. Ich halte das jedoch hier für unnötig, da es sich nicht um eine konkrete Regelfrage handelt. Ich sehe beide Seiten, habe mich jedoch für mich für die Interpretation entschieden, die den Fernkampfaspekt hervorhebt, da mir dies stimmiger erscheint. Hier kommen jedoch andere Komplikationen mit den Regeln auf. Die andere Interpretation, die die du bevorzugst, hebt die Notwendigkeit von Sichtbarkeit hervor, für die aber bereits in dem Zitierten Abschnitt (S. 18) Ausnahmen angedeutet werden, die aber nicht näher spezifiziert sind. Für mich sind beides legitime Auslegungen, es kommt nur drauf an was einem jeweils stimmiger erscheint.
  6. Ich wüsste nicht, dass die einen Regeln (S. 18) mehr Regeln sind als die anderen (S. 14). Es bleibt also Auslegungssache. Und alleine von der Logik kann ich eine Feuerlanze in jede beliebige Richtung ballern. Wenn ich ein Ziel vor der dunklen Zone anvisierte und die Lanze weiter fliegt löst sie sich ja auch nicht plötzlich auf weil ich in die Zone nicht rein sehen kann. Hier stellt sich eher die Frage wie man Zauber allgemein behandeln möchte, denn dies ist noch immer nicht völlig klar definiert. Und damit bezieht es sich auch auf "Der Fernkämpfer kann das Ziel nicht sehen" was -6 auf den Wurf gibt. Wie gesagt, Auslegungssache, es ist nicht wirklich klar definiert.
  7. Strahlzauber werden mittlerweile wie Fernkampfangriffe behandelt. Diese können also von außen ins Zentrum der Kugel geschossen werden. So wie auch alle anderen Fernkampfangriffe. Gibt dabei zwar ein -6 auf den EW, von völlig geschützt kann man in so einer Zone jedoch nicht reden. Genau so ist uns ein Charakter drauf gegangen weil bei den beiden Donnerkeilen ein 19 und 20 gefallen ist.
  8. Flammende Hand Man hat jederzeit ohne Material schnell Feuer zur Verfügung. Die Flamme erleuchtet die Umgebung wie eine Fackel und ist damit nicht so verräterisch wie ein Bannen von Dunkelheit. Im unbewaffneten Kampf wird der Schaden auf Feuerschaden erhöht. Man kann die Flamme auch werfen und damit auf Entfernung etwas entflammen. Hinzu kommen noch weitere kreative Einsatzmöglichkeiten, die mit einer faustgroßen Flamme in der Hand realisiert werden können (z. B. das Ausbrennen einer Wunde).
  9. Ich sehe die Fragen nicht direkt beantwortet. Viele Antworten hier formulieren um die eigentliche Fragestellung herum. Deswegen möchte ich mal meinen Senf dazu geben, unabhängig davon ob sich etwas doppel sollte oder nicht. 1. Das ist regeltechnisch nicht eindeutig festgelegt. Es wird auf jeden Fall nirgendwo ausgeschlossen, dass solche Waffen mit Metallwaffen gleichzusetzen sind. Wobei ich die Frage nicht ganz verstehe, denn in Bezug auf Magie sind sie definitiv nicht gleich zu setzen. Sie sind halt nicht aus Metall. Im Kampf machen sie den gleichen Schaden, brechen genauso schnell und haben auch den gleichen Angriffswert. Bloß nicht zu kompliziert machen, die Regeln wollen das einfach halten (gerade nach M5). 2. Ein Druide lehnt nicht alles dämonische ab. Genauso wie er nicht alles göttliche befürwortet. Ein Druide möchte das Gleichgewicht in der Natur waren. Dazu gehören auch Dämonen. Ein bisschen Ordnung und ein bisschen Chaos tun der Welt nach seiner Ansicht ab und an gut um die Welt am Leben zu halten aber nicht aus den fügen zu reißen. Es spricht nicht das geringste dagegen, dass er "normale" Spruchmagie erlernt. Nicht mal schwarze Magie ist ihm versagt, auch wenn das tatsächlich eher untypisch ist. 3. Ich sehe den Wilden Dweomer nicht mehr eingeschränkt als andere Zaubergruppen. Murks ist er schon mal gar nicht. Mir stellt sich hier eher die Frage warum er Lust auf mehr lernen machen sollte? Ein normaler Druide wird sich nicht am Wilden Dweomer bedienen und für Spieler soll er gar nicht die Lust wecken sich reichhaltig an diesem Repertoire zu bedienen. Der Wilde Dweomer ist die "dunkle Seite der Macht", vorsichtig du sein musst, wenn du dich ihr näherst. Masamune
  10. Es ist tatsächlich etwas bizarr, dass sie nicht mal die aktuelle Regelversion eines Rollenspiels vorliegen haben über dass sie quasi eine Kurzrezension machen wollen. Man merkt leider auch an jeder Stelle, dass sie da über etwas reden, für das sie sich nicht mal eine Minute genommen haben um es sich näher anzuschauen. Welchen redaktionellen Wert soll das haben?
  11. S.164 "Text im Buch": Vom Lied des Grauens Hier findet sich der Satz: "[...] so dass es weder am Tage noch bei Mondlicht unmöglich war [...]". Aus dem Zusammenhang wird hier ersichtlich, dass dort eigentlich stehen sollte, dass es "weder am Tage noch bei Mondlicht möglich" war oder umgekehrt, dass es "sowohl am Tage als auch bei Mondlicht unmöglich" war.
  12. Omg. Nach Einskaldirs ranking habe ich 15 / 18...
  13. Überprüft die Umfrage nicht vielleicht eher welche Klischees nicht der Wahrheit entsprechen? Die Prozentsätze sind doch recht niedrig. Ich komme erstaunlicherweise auch auf eine 3 von 6.
  14. 5. Sitzung (18. Juli 2020) Leider hatten wir auch heute wieder einen Ausfall bedingt durch Corona-Vorsorgemaßnahmen. Nachdem die Gruppe im Windwald die Perle erhalten hatte "eilten sie geschwind" auf den nächsten und letzten Sternpunkt zu. Hierbei kam ihnen erneute eine Gruppe Wagen der Abanzzi ins Blickfeld, die sie jedoch so schnell wie nur möglich hinter sich ließen. Im Laufe des Tages kam es dann zu einer Begegnung mit einem kleinen Mädchen. Zunächst nahm die Gruppe nur ein Rascheln im Gebüsch war und ignorierte es, als sie dann aber scheinbar in gutem Abstand verfolgt wurden sah man doch mal näher nach. Wie gesagt entdeckte man dabei ein Mädchen, welches sich als Morischka vorstellte und sagte aus einem nahen Dorf zu kommen, welches vom Drachen verwüstet wurde. Es sei ganz alleine, irrt schon seit Wochen im Wald umher während es sich vor den Gefahren versteckt und war sich nicht sicher ob sie der Gruppe vertrauen könnte. Nachdem man ihr etwas zu essen gab, was sie eiligst verschlang, fasste sie mehr zutrauen. Die Gruppe jedoch hatte entsprechendes Misstrauen als man an dem Mädchen eine bardische Aura erkennen konnte. Man vermutete auch in ihr den Drachen, war sich aber langsam nicht mehr sicher ob wirklich alle Drachenverdächtigen auch wirklich der Drache waren. Gerade bei dem Mädchen wäre es sehr tragisch, wenn sie sich irren und es dann alleine im Wald zurück lassen. Mitnehmen konnten sie sie aber auch nicht. So begann eine längere Beratung was man machen sollte. Da man sich hierbei auf vielen verschiedenen Sprachen unterhielt, wurde sowohl das Mädchen als auch der jüngere begleitende Bruder einer Abenteurerin verunsichert. Tatsächlich versuchte man beide möglichst nichts mitbekommen zu lassen, da man den nächsten Zielort für beide als zu gefährlich einstufte. Im Endeffekt machte schließlich der Bruder der Gruppe Vorwürfe, dass sie das Mädchen verängstigen und er selber auch nicht genau weiß was er davon halten soll. Er schlug vor, dass der beste Nutzen, den er der Gruppe momentan bringen wurde wohl wäre das Mädchen zu Nerjilka oder dem Nöckmeer zu bringen. Darauf einigte man sich, teils mit schwerem Herzen, schließlich auch und der Bruder wurde noch rasch mit einigen nützlichen (teils mächtigen) magischen Gegenständen versehen bevor er sich mit dem Mädchen alleine auf dem Weg zu Nöckmeer machte. [eine sehr interessante Wendung, mit der ich so nicht gerechnet hatte] So zog die Gruppe also weiter und begegnete am nächsten Tag noch einer Sonnentänzerin, die schwer betrübt war. Lange wollte die Gruppe sich nicht mit ihr aufhalten und bekam noch die Warnung, dass sie sich gerade in Richtung "Bezirk" bewegen, den sollten sie besser meiden. Ebenso begnete man der Bardin Moiguaillen, welche gerade Flöte spielend durch den Wald ging. Mehr als zwei Worte wechselte man auch mit ihr nicht. Zu guter letzt begegnete man noch einmal der Schamanin Sollveig kurz vor erreichen des "Bezirks". Mit dieser wurde ein etwas längeres Gespräch geführt in dem sie der Gruppe mitteilte, dass sie keine kompetente Unterstützung für die Vertreibung des Drachens gefunden hatte und schon seit Tagen auf der suche nach ihnen ist. Sie würde sich gerne mit ihnen zusammen tun um etwas gegen den Drachen zu unternehmen, da sie ihr von allen die ihnen begegnet sind als am meisten geeignet für diese Aufgabe vorkamen. Auch konnte die von den Naturgeistern erfahren, dass der Drache etwas haben möchte was er als "Haut des Bruders" bezeichnet hat. Vielleicht verschwindet er ja, wenn man ihm diese Haut beschafft. Vielleicht wissen sie auch bereits näheres darüber? So wie die Gruppe sich mit allen anderen nicht zusammen tun wollte wollte sie es nun auch mit Sollveig nicht, wobei es hier schon eher etwas prinzipielles war, denn die Schamanin erschien ihnen doch sehr nützlich. Zuletzt gab ihnen Sollveig noch die Warnung mit auf den Weg, dass sie bald einen Bereich erreichen, denn die Naturgeister also "Bezirk" kennen und fürchten. Warnung verstanden, weiter gehts. So erreichte die Gruppe schließlich genau diese Zone. Zunächst war es totenstill, dann konnten sie noch das geflatter großer Vögel vernehmen. Beim weitermarschieren stellten sich ihnen dann zwei verhüllte Gestalten in den Weg. Es handelte sich um einen Rat und eine Rätin der Kiae, wobei die Rätin sich sogar vor ihnen enthüllte und sie das erste mal einen Blick auf die natürliche Gestalt eines Kiae werfen konnten. Sie forderten die Gruppe auf umzukehren und nicht an die dunklen Geheimnisse von Dunkelheim zu rühren. Niemal wieder solle jemand sie anrühren. Die Gruppe fragte zwar nach Gründen, bekam aber keine Antworten. So zogen sie also einfach weiter und die Räte verwandelten sich in Raben und verschwanden. Kaum war die Gruppe einige Meter weiter gegangen standen sie in einer verregneten, tristen Dunkelheit des Waldes. Man spürte direkt dass hier Unheil in der Luft hängt, weiter als bis zum Fackelschein konnte man nicht sehen. In diese unheilvoll dunklen Nässe hatte die Gruppe mehrere Begegnungen. Zunächst begegnete ihnen ein Moosweibchen, welches ihnen ein Geas abnahm nichts darüber Preis zu geben, was sie in Dunkelheim vorfinden, die Gruppe willigte bereitwillig ein. Dann hatte man eine Erscheinung einer Frau welche durch den Wald floh und von hinten mit Pfeilen erschossen wurde, starke Ähnlichkeiten zu der Rätin der Kiae, welche sich ihnen enthüllte waren nicht abzustreiten. Als nächstes begegnete die Gruppe einem Geist der ihnen scheinbar irgendetwas deutlich machen wollte. Hören der Geister ergab in diesem Bereich Unmengen von Wehklagen und leid verkündenden Stimmen verschiedenster Lebewesen. Die Stimme des Geistes war nur schwer rauszuhören, zusätzlich sprach er eine schwer zu verstehende Abart des Eldalyn. Der Geist wollte die Gruppe scheinbar blos, so wie viele andere auch, vor dem Ort warnen auf den sie zugingen. So zog die Gruppe also weiter um zu guter letzt noch von einem 2 Meter großen Nachtmarder angefallen zu werden. Grundsätzlich erschien das Tier zwar zäh, doch konnte die Gruppe es schnell ausschalten, worauf hin es sich in schwarze Dunstwolken auflöste. Dann schließlich, nach Stundenlangem herumirren in der nassen Dunkelheit, erreichte man eine Lichtung mit einem Turm. Der Eingang zu Dunkelheim war erreicht und so gleich wurde der Gruppe bewusst, hier schwebt unheilvolle Magie in der Luft. Sogleich wurde man vorsichtig was die Entscheidung anging zu zaubern. Der achteckige Turmbau selbst bot wenig interessantes, wenn man mal von der beeindruckenden Kupel aus Kristall und darin eingearbeiteten Kugeln und Scheiben aus Gold, Silber und Kupfer absah. Das vier Meter große klaffende Loch in der Mitte lud ein hinunter zu klettern. Und schon befand sich die Gruppe in den Kavernen von Dunkelheim. Ausgehend vom achteckigen Zentralraum mit seinen acht Türen erkundete man vorsichtig den Komplex. Türen, die man zunächst nicht öffnen konnte lies man erst mal in Ruhe, das gleiche galt für alle Räume, die man vor fand und in denen auf den ersten Blick nichts zu finden war. Die Räume wurden nicht einmal betreten. Auf diese Weise wurde in zahlreichen Stunden fast der gesamte Komplex mit seinen Fallen erkundet, so dass die eigentlich interessanten Räume noch übrig blieben. Lediglich in einem Raum in dem man eine steinerne Truhe fand knackte man diesen um ein paar Edelsteine und eine merkwürdige Anstecknadel zu finden. Diese Anstecknadel half auch eine Tür zu öffnen hinter der sich zum ersten Mal (wenn man von der Truhe absieht) etwas interessantes befand. Der Raum enhielt einen ovalen Tisch und eine achtarmige Statue mit allerlei Werkzeug an Stelle der Hände. Im Raum dahinter fand man mehrere Kisten mit silbern metallenen Körperteilen darin. Diesen bizzaren Fund ließ man erst mal in ruhe und erkundete weiter. Die vielen Stunden im Höhlensystem gingen auch nicht Spurlos an der Gruppe vorbei, mehrmals verfielen verschiedene Gruppenmitglieder in eine Art Depression. Zum Glück konnte der Priester hier mittel Zauber Seelenheilung aushelfen. Als schließlich jedoch auch der Priester in eine Depression verfiel sah man sich gezwunden den Komplex erst mal zu verlassen. Nach etwa einer Stunde des Aufenthalts außerhalb von Dunkelheim fasste die Gruppe wieder Mut und man bereitete sich auf den zweiten Abstieg vor. Das war dann auch das Ende der Sitzung. Ein wenig frustrierend war für die Spieler, dass sie nicht wirklich etwas in Dunkelheim gefunden haben und einfach nur Stunden umher geirrt sind. Allerdings hatten sie auch nicht versucht etwas forscher nach etwas zu suchen, sie haben es also auch selber verursacht. Die bedrückende Stimmung kam dafür glaube ich sehr gut rüber (die tragisch musikalische Untermalung half meiner Meinung nach auch sehr gut); die Spieler haben sich am Spieltisch hinterher wohl ähnlich gefühlt wie ihre Spielfiguren. :D Ich denke in der nächsten Sitzung kommt es dann zu etwas mehr Action in Dunkelheim und je nachdem was die Gruppe sonst noch vor hat sollte die kommende Sitzung dann auch die letzte sein. Hoffentlich dann wieder in voller Besetzung für das große Finale.
  15. 4. Sitzung (14. Juni 2020) Diesmal nach noch längerer Zeit des Wartens, bedingt durch Corona, ging es weiter mit unserer Reise durch den Karmodin. Wir befanden uns noch immer am Nöckmeer, nachdem der Smaragdhecht von seiner Versklavung befreit wurde. Der sehr interessierte Cipocatl ging schließlich auf die Gruppe zu um in Erfahrung zu bringen was es mit der Schuppe und dem Hecht auf sich habe. Auskunft bekam er keine, so hartnäckig, wenn auch höflich, er auch war. So wollte er die Gruppe schießlich begleiten, welche dies jedoch auch ablehnte. Schließlich zog er alleine wieder davon, mit der Anmerkung dass das Schicksal einen wohl wieder zusammen führen werde. Nach kurzer Zeit dann hörte man den Drachen in der Entfernung wüten, man bevorzugte es erst mal beim See zu bleiben, da man sich hier sicher wog. Schließlich ging es dann weiter in Richtung des nächsten Sternpunktes. Auf dem Weg gab es einige weitere Begegnungen mit dem Schwarzen Drachen, welcher seine Kontrollflüge durchführte, man bekam den Eindruck dieser sei nun verstärkter auf der Suche nach der Gruppe. Auch begegnete man Cipocatl wieder, welchen man aus einiger Entfernung kurz in einem Busch entdeckte. Er verschwand jedoch sogleich, woaruf hin die Gruppe der Überzeugung war, dass er ihnen nachlaufe (so wie er es zuvor ja auch bereits offenkundig getan hatte). Eines Morgens umgab die Gruppe schießlich ein ziemlich starker Bodennebel, ungewöhnlich stark. Dieser blieb auch nach Aufbruch noch erhalten und erst etwa 1 bis 2 Stunden nach Aufbruch verflüchtigte er sich so langsam. Ebenso hörte man wahrend der Reise Schritte, die einen zu verfolgen schienen. Jedesmal als man sich jedoch umdrehte waren die Schritte verschwunden und man sah nichts. Die Gruppe bemühte sich herauszufinden wer sie hier verfolgte, war sich jedoch schon ziemlich sicher, dass es Cipocatl sein müsse. So versuchte man dem Verfolger mittels Trampelsalz oder Rutschsalz auf die Schliche zu kommen, das Trampelsalz funktionierte zwar, doch war auch hier kein Verfolger zu finden. Das Rutschsalz schien nicht zu funktionieren. Am Abend schließlich, kam aus dem Westen im Schein der untergehenden Sonne eine Gestalt auf die Gruppe zu. Recht bald war ersichtlich, dass es ein Mensch war. Er trug eine auffällige, schwarze Lederrüstung und stellte sich als Moradschiran vor, einem Ergründer der Mythen aus Ulwar. Er habe seine vorherigen Gefährten an wilde Spinnen verloren und ist auf der Suche nach einer neuen kompetenten Gruppe um seine Reise durch den nicht ganz ungefährlichen Karmodin fortzusetzen. Mit der üblichen Skepsis wies die Gruppe ihn jedoch nicht sofort von sich, zumindest machte er neugierig. Sein großer Wissensfundus über schwarze Drachen schien der Gruppe nicht allzu wichtig zu sein, wichtig jedoch waren ihnen Gründe warum sie ihm vertrauen sollten. Moradschiran sah jedoch nicht ein warum nur er Gründe zum Vertrauen geben sollte, begnete man ihm doch mit sehr großem Misstrauen. Man einigte sich darauf zusammen weiter zu reisen und zu rasten und sich dabei noch ein wenig weiter zu unterhalten, am nächsten Morgen konnte man dann immer noch getrennter Wege gehen. Kurz bevor man sich schließlich auf die Suche nach einem Lagerplatz machen wollte hörte man dann erneut die fröhliche Musik der Abanzzi des Hasses, also einigte man darauf wieder bei diesen zu übernächtigen. Erneut konnte die Gruppe also bei den gastfreundlichen Abanzzi ruhen. Mit Spaß, Gesang, Tanz und gutem Essen verbrachte man den Abend mit den Abanzzi. Man unterhielt sich noch etwas genauer mit Moradschiran und einer der Gruppe beschäftigte sich noch einmal näher mit der Tochter der Shepantai und befragte sie unter anderem zu dem Verhältnis zu der anderen Abanzzi-Gruppe. Hierbei konnte man ihr tatsächlich wichtige Informationen entlocken, sie äußerte mehr ausversehen, dass diese ihnen einen wichtigen Gegenstand stahlen, sie diesen nun jedoch wieder zurück haben. Auf weitere Überredungsversuche teilte sie unter vier Augen mit, dass sie hier nichts näheres sagen darf und eigentlich schon zuviel gesagt hätte. Das hat natürlich die Neugierde der Gruppe geweckt und man untersuchte die Wagen der Abanzzi ein wenig näher. Als man schließlich einen Wagen fand, der magisch geschützt war und sich dieser auch noch als Wagen des Sadh Famanth herausstellte, plante man sich diesen in der Nacht näher anzuschauen. Man vermutete hier das vermisste Fell, welches Srilasha entwendet wurde. Somit versuchte man die Abanzzi gut abzufüllen um bessere Chancen bei dieser Exkursion zu haben nicht entdeckt zu werden. Nachdem also tief in der Nacht alle schliefen ging die Gruppe zum entsprechenden Wagen, dort drangen sie auch mittels magischer Unterstützung (unter anderem einer Illusion vor dem Eingangsbereich) ein und durchsuchten etwaige Behälter. Dabei öffnete sich langsam eine nahestehende recht große Kiste, welche man in spontaner Reaktion sofort zudrückte. Danach trat man zurück und beobachtete die Kiste. Einige Sekunden später schlug der Deckel auf und eine Person richtete sich darin auf und schaute die Eindringlinge überrascht und auch etwas erbost an, es handelte sich hierbei um Ildimeyo den Sadh Famanth. Schließlich flüchtete man aus dem Wagen und wurde dabei von Ildimeyo verfolgt. Draußen angekommen war niemand zu sehen, was zunächst für verwirrung sorgte (die Gefährten wurden nicht über die Illusion in Kenntnis gesetzt, welche einen leeren Platz vor dem Wagen widerspiegelte). Als dann aber auch Ildimeyo raus kam und sich suchend umschaute, hielt man es für besser abzuwarten, wodauf hin Ildimeyo zum Wagen des Famanth (Ghirlandayo) ging. Ein Erkennen der Aura des Priesters ergab eine finstere Aura auf Ildimeyo, woraufhin der Schamanenbarbar der Gruppe auf ihn zustürmte um ihn auszuschalten. Per Zwiesprache wurde diesem jedoch noch die Warnung und inständliche Bitte zugerufen, dass es sich nicht mit ihm anlegen und besser fliehen soll. Nach kurzem zögern stoppte er dann auf halbem Weg und flüchtete in den Wald. Beim Wagen indes entschloss sich der Priester, dass dies wohl die letzte gute Gelegenheit sei an das entwendete Wolfsfell zu kommen (welches ja noch immer im Wagen vermutet wurde). Somit brach man, geschützt von der Illusion, die zuvor von Ildimeyo mit Zauberschloss versehene Tür auf, durchsuchte den Wagen (glücklicherweise enthielt die erste Kiste tatsächlich das Wolfsfell) und begab sich dann auch sofort auf die Flucht. Mittlerweile konnte Ildimeyo die Krieger der Abanzzi mobil machen, welche jedoch lediglich die leisen Fluchtgeräusche aus dem Unterholz hören konnten. Somit war dieser Abschied von den Abanzzi nicht ganz zu harmonisch wie die Male zuvor, doch hatte man nun das gesuchte Wolfsfell. So flüchtete die Gruppe weiter durch die Nacht, bis es ruhig erschien und machte schließlich noch eine kurze Rast. Am nächsten Morgen ging man dann weiter bis zum nächsten Sternpunkt. So stieß die Gruppe bald auf einen kreuzenden Pfad auf dem vom Wind verwirbelter Staub ihnen den Weg zu weisen schien. Diesem Weg folgte die Gruppe dann und kam auf eine steinerne Bank zu, auf der ein alter Mann saß. Der Mann wirkte freundlich doch verwirrt, wechselte immer wieder das Thema und erzählte wiederholte etwas über den Wind, genaugenommen einer immer wiederkehrende Floskel. Er erzählte auch von seinen Hunden und seinem Haus, wohin sich die Gruppe als nächstes begab. Das große Herrenhaus mitten im Wald wirkte ziemlich imposant, doch folgte man erstmal weiter dem Pfad und fand heraus, dass es sich um einen Rundpfad handelte, vorbei an einer weiteren steinernen Bank und einer Klippe. Wieder beim Haus angekommen war der Alte nun auch dort und beschäftigte sich mit seinen Hunden. Freundlich eingelassen untersuchte man das Haus um nichts wirklich Interessantes vorzufinden. Nach einigen weiteren Gesprächen mit dem Alten fragte er die Gruppe ob sie auf seine Hunde aufpassen würden. Da sie ohnehin bereits großes Interesse an den Hunden zeigten willigten sie sofort ein. Was nun folgte waren 3 Tage mit stressigem Hundesitten, bei dem die Hunde in der Regel überhaupt nicht auf einen hörten. Die meisten kreativen Ideen schlugen fehl und schließlich starben 2 der Hunde in der rauen Umgebung des Waldes (vor allem der Klippe, wo der Welpe bereits nach 3 Stunden durch einen Steinschlag umkam). [Hier sei kurz angemerkt, dass neben dem Frust durch die Hunde auch der Frust durch Hilflosigkeit und einer doch recht langen Würfelpassage aufkam. Ich hatte die ursprünglich im Abenteuer vorgeschlagene Methode bereits modifiziert, so dass nur stündlich Ereignisse eintraten, doch auch das war zu viel. Ich empfehle stark die Szene des Hundesittens noch stärker abzuwandeln. Dabei sollte man den Spielern mehr Möglichkeiten zum Einfluss einräumen und die langgezogenen Würfelpassagen weiter drastisch kürzen.] Letztendlich gelang es der Gruppe jedoch auf 2 der 4 Hunde erfolgreich aufzupassen und der Alte gab ihnen den Hinweis, dass die finden was sie suchen, wenn sie dem Kreislauf des Lebens folgen. Viel gebracht hatte dies nicht und es dauerte auch noch eine Weile bis sie schließlich die finale Verbindung zwischen dem Vers des Alten über Morgenwind und Abendwind, den Steinbänken und dem Alten selbst erkannten. Sie brachten den Alten dazu sich bei Sonnenaufgang auf eine der Bänke zu setzen und wiederholten den Vers, daraufhin verwandelte sich der Alte in einen wirbelnden Wind und eine Perle erschien in der Hand eines Gruppenmitglieds. Hier endete unsere Sitzung. Mit den Hunden hatten wir trotz Frustfaktor viel Spaß, vor allem die Klippen werden in Erinnerung bleiben. Jedoch sollte man auch das abschließende Rätsel um das Erlangen der Windperle ein wenig anders gestalten. Die Hinweise sind etwas wage und die Lösung nicht wirklich naheliegend, es wird wohl meistens entweder auf ein starkes Ausprobieren hinauslaufen oder der Spielleiter führt die Gruppe direkt auf die Lösung zu (was wiederum etwas wenig zufriedenstellend für die Spieler sein wird). Ich bin gespannt was Dunkelheim so ergeben wird. Außerdem gibt es noch einen Moradschiran, den die Gruppe bei den Abanzzi alleine gelassen hat. Mal schauen ob und wann dieser wieder in Erscheinung tritt.
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