Zu Inhalt springen

Tamin

Mitglieder
  • Beigetreten

  • Letzter Besuch

  1. Thema von Zendurak wurde von Tamin beantwortet in MIDGARD Abenteuer
    Vielen Dank für eure Mühen und großen Respekt für die Ausarbeitung!
  2. Für mich kommt das wieder stark auf Zusammensetzung der Abenteurergruppe, Kampfsituation und Präferenz meiner Spielenden an. Beispiel: Als wir mit 3 SCs starteten, war relativ schnell klar, dass auch der PB zumindest ein paar EP in eine Waffe investieren sollte. Bei 5 SCs drängen häufig die beiden Kämpfer nach vorne. Außer es macht spezifisch Sinn, dass die Zauberer nah ran müssen. Wir besprechen auch, welches Konzept die Spielenden mit ihrer Figur verfolgen. Dadurch ist man auch fine damit, dem Krieger sein Spotlight zu lassen. Gleiches würde für mich selbstverständlich für den auf Nahkampf gedrillten Zauberer gelten. Ich persönlich schätze an Midgard, dass Kämpfer eben nicht im Kampf direkt deklassiert werden. Wenn die Kampagne mal länger als ein paar Grade/Level läuft.
  3. Thema von Hornack Lingess wurde von Tamin beantwortet in Cons
    Ich habe auch vor zu kommen. Um mich mit GRW und Schnellstartern für M6 und 7Töter einzudecken.
  4. Thema von Patrick wurde von Tamin beantwortet in Alba
    Hallo Parick, das ist wahrscheinlich eine Karte aus dem ‚Kampf um Alba‘ Band. Eine solche findet sich auf S.64 in der 5. Episode ‚Man stirbt nur zweimal‘. Sie ist wahrscheinlich auch bei den Handouts zum Band vorhanden.
  5. Beim Titelbild kann ich mich KoschKosch nur anschließen. Das ist richtig gut geworden. Angenehm überrascht bin ich vom Preis der Standardausgabe. Ich werde es mir nun zulegen, obwohl wir auf absehbare Zeit noch unsere M5-Kampagne fortsetzen.
  6. Vielen Dank Carsten! Ist denn eigentlich angedacht die finalen PDFs mit den Buchcovern zu ergänzen? Das ist mehr persönliche Präferenz und für die Nutzung natürlich nicht notwendig. Ich mag es einfach, auch beim Öffnen der PDFs auf ein stimmungsvolles Bild zu treffen.
  7. Hast du im Zuge der Bestellung das Klingensucher PDF erworben? Das müssten die vorgefertigten Charaktere aus der Runenklingen Reihe sein.
  8. Der Kodex ist nun in Branwens Basar als PDF verfügbar. Das trifft auch auf die Abenteuer ‚Feuerstern’ und ‚Die Maske des Pizzabäckers‘ zu. Wobei es wohl von Feuerstern, Stand jetzt, noch ein paar Printexemplare gibt.
  9. Thema von Hornack Lingess wurde von Tamin beantwortet in Cons
    Bei uns in der Gruppe ist auch noch nicht sicher, welcher Tag es wird. Auch wenn die Tendenz in Richtung Samstag geht. Also haben wir es wie Ma Kai gemacht und die Wochenendtickets gekauft. Neben dem Playtestguide und einer Proberunde M6 schiele ich auch darauf, bei den Drollen zuschlagen zu können. Auf Facebook teasern sie ja fleißig eine Menge zukünftiger Neuerscheinungen. Ich hoffe, dass davon bereits etwas zur DreieichCon erschienen ist.
  10. Nachdem wir das Abenteuer abgeschlossen haben, hier noch ein kurzes Fazit. Vorweg, ich halte 'Denk an mich' für überaus gelungen. Direkt in der Einleitung wird angekündigt, dass es von seiner Atmosphäre lebt und dafür eine große Schar von Figuren und (Neben-)Handlungen nutzt. Man bekommt einen lebendigen Schauplatz geboten, der viele Handlungsmöglichkeiten bietet. Gleichzeitig ist der Spielplatz durch die Abenteuerhandlung begrenzt und man kann sich ganz auf Seanbell und seine Bewohner konzentrieren. Das ist für die Speileitung fordernd, lohnt sich aber! Was hoffentlich anderen hilft, die das Abenteuer leiten: - Mir haben die kurzen Sessions von wenigen Stunden bei der Vorbereitung und beim Leiten geholfen. Dadurch konnte ich gut auf das Geschehen eingehen und mir aus den Optionen auswählen oder eben selbst überlegen was gut als nächstes passt. - Die Entscheidung meiner Gruppe, das Abenteuer als Detektivabenteuer zu behandeln und vor allem so viel Abstand zu Marten zu halten wie möglich, hat einige Herausforderungen mit sich gebracht. Denn mit Marten und dem wachsenden Druck auf ihn, kann die Spielleitung bestimmt Phasen von Ideenlosigkeit entgegensteuern. Reines Ermitteln in einem Dorf, dass in der aktuellen Situation mit Fremden wenig reden möchten, hat sich bei uns zum Teil zäh gestalten. Ich wollte diese Atmosphäre aber auch strikt durchziehen, was man sicher auch locker handhaben kann. Insgesamt hat sich Ryce als Verbindungsmann zum Haushalts Baldrics als Hilfreich erweisen. - Für die Nutzung von Seanbell als Schauplatz lohnt es sich in der Abenteuerhandlung nochmal quer zu lesen. Zumindest beim Tempel und Scanell ist mir aufgefallen, dass er auf S.43 knapp beschrieben wird. Auf S.54 folgen mehr Details zum Tempel. Der Abschnitt auf S.54 heißt natürlich auch 'Der Temple der Dheis Albi'. Ich hatte aber für die Beschreibung des Dorfes nur den Schauplatzabschnitt mit der Kurzbeschreibung offen. Mein Tempel ist dadurch im Innenraum etwas aufgeräumter als es vielleicht gedacht war. - Es kommt natürlich Gruppe an, aber 'Denk an mich' direkt nach Raynors Hinrichtung abzuspielen kam bei meiner Gruppe gut an und hat zum Abschluss nochmal eine ganz eigene Atmosphäre erzeugt
  11. Gestern haben wir ‚Denk an mich abgeschlossen. Die Sitzung begannen wir damit, kurz erzählerisch abzuhandeln, wie die Charaktere den Vormittag verbringen. Dann sprangen wir direkt zum gemeinsamen Treffen im Goldenen Herd. Die Drei tauschten die Beobachtungen der letzten Nacht aus. Man beschloss als Erstes den Ort von Solwacs Treiben aufzusuchen. Dort angekommen schoben sie mit einem Stock das Laub zu Seite und legten einen in den Boden geritzten Drudenfuß frei. Der in den Aussparungen rötlich, feucht schien. Mittels Zauberkunde wurde ausgeschlossen, dass der Drudenfuß alleine als sicherer Beschwörungskreis ausreichte. Dennoch wollte man Scanell hinzuziehen. Alfonso suchte sie auf und führte sie an die Stelle. Wobei Scanell verwundert bemerkte, dass dies ihr Platz sei. Die drei Abenteurer zeigten ihr den Drudenfuß und erzählten von Flinns Beobachtung. Es folgte eine längere Phase des Überlegens, ob man die Obrigkeit hinzuziehen oder Solwac selbst konfrontieren wollte. Wobei sich Leif und Flinn gegen Alfonso durchsetzten und man die Gerefa hinzuzog. Auch wenn Solwac bei einem Streich keine offizielle Strafe blühte, könnte er noch immer ein echter Anhänger Samiels sein. Gemeinsam mit Scanel ging es zu Anora. Die Gerefa hörte sich den Bericht an und versprach Solwac unter dem Vorwand eines Verhörs in die Vogtei bringen zu lassen. Auch erbat sie sich Scanels Beisein. Die Theorie eines übernatürlichen Mordes schloss sie aus und beruhigte die Abenteurer. So erfuhren sie auch von den Ergebnissen bei der Untersuchung von Baldrics Leichnam. Da sie diesen ja bislang nicht zu Gesicht bekommen hatten. Nach dem Besuch bei Scanel wollte man zum Haus Baldrics gehen. Mit Flinns Anstellung war man optimistisch, sich auf dem Gelände bewegen zu können. Alfonso kündigte auch an, einen Plan zu haben. Mit dem Ausruf: ‚Der Knecht! Raynor, das ist ein schwaches Glied, mit dem fangen wir an!“, ging es zur Brennerei. Der abgestellte Milizionär ließ die drei nach einer Begrüßung durch Ryce auch gewähren. Es dauerte auch nicht lange und sie machten Raynor aus. Alfonso ging entschlossenen Schrittes auf ihn zu und sprach ihn mit fester Stimme an. Er wisse, was auf Raynors Seele laste und es sei für ihn besser, wenn er beichte und sich von dieser Last befreie. Raynor versuchte sich noch raus zu winden. Aber der Hinweis auf eine Ewigkeit auf der Dornenheide lies ihn einknicken. Leid ein damit zittriger Stimme gestand er sein Verbrechen. Alfonso hatte mit seinem Vorgehen gleich beim ersten Versuch ins Schwarze getroffen. Man entschied sich Raynor der Gerefa zu überstellen. Wie auch immer seine Beweggründe waren, das Verbrechen hatte Raynor begangen und die drei hatten Sorge, ein unschuldiger lustiger würde sonst baumeln. Was dem mulmigen Gefühl nicht half, als Raynor im Beisein der Gerefa noch mehr über seine Beweggründe berichtete. Auch die Freude, Solwac im Verhör schwitzen zu sehen, konnte es nicht vertreiben. Zu sehen wie Raynor und Schmähungen auf den abends auf den Galgen geführt wurde, tat sein Übriges. Flinn erwog sogar den Einsatz göttlicher Gnade, um Raynor Leid zu ersparen. Entschied sich schlussendlich ‘nur’ für ein Gebet an Vana. Die Göttin hatte ihnen bereits in der Vergangenheit ihre Gnade geschenk, und durch die Nonnen im Ort sei ‚der Draht kurz‘. Auch war die Hoffnung, Vana würde Raynor nicht leiden lassen. Wenn sie auch sicher das Verbrechen nicht entschuldigen würde, hätte sie möglicherweise Mitleid mit dem jungen Knecht. Der weiteres Übel in der Ehe zwischen Baldric und Wilone verhindert hatte. Zumindest betete Flinn dafür. Der morgen kam, Anora hielt ihre Ansprache, Devon zog den Boden sehr geschwind weg und durch den schnellen Fall brach das Genick Raynors. Ein minutenlanges Leiden blieb ihm erspart und ich spielte das Lied ‚Denk an mich‘ ab.
  12. Das Abenteuer wurde wie geplant, am letzten Mittwoch fortgesetzt. Wir starteten mit einer Zusammenführung der Gruppe im Goldenen Herd. Die Drei tauschten ihre Erlebnisse des Tages aus und fingen an, Pläne zu machen. Flinn sollte, vor allem des Nachts, auf Unstimmigkeiten im Haus Baldrics achten, die auf den Grünen Jäger hinweisen würden. Außerdem sollte er Wilones Verhalten am Folgetag beobachten. War sie als Erbin auch auf der Liste möglicher Verdächtiger. Alfonso und Flinn wollten im Goldenen Herd von ihren Fenstern aus beobachten, ob trotz Ausgangssperre nächtliche Aktivitäten stattfinden. Flinn Flinn kehrte zum Haus Baldrics zurück. Ein sichtlich nicht begeisterter Raynor ging auch früh ins Bett und erbat sich Privatsphäre zum Umkleiden in ein Schlafgewand. Statt sich umzuziehen, nahm er die Kordel an sich. Mit dieser wollte er sich später rausschleichen, um sie zu entsorgen. Flinn bemerkte nichts davon. Gemäß dem Plan schlich Flinn des Nachts auch immer mal wieder nach draußen. Bei einem seiner Rundgänge konnte er eine geduckte Gestalt im Dorf ausmachen. Diese schlich sich von Osten in Richtung der Speicher. Flinn nahm leise die Verfolgung auf. So konnte er beobachten, wie die Gestalt im Bewuchs zwischen Sägewerk und Speichern bei einem Baumstumpf in die Hocke ging. Mit, im Mondlicht metallischen reflektierenden Gegenständen, fuhr die Gestalt über den Boden. Danach goss sie etwas aus einem kleinen Eimer dort aus. Als die Gestalt sich anschickte zu gehen, konnte Flinn Solwac erkennen. Da er den Platz nicht untersuchte, fand er nicht das eingeritzte und mit Schweineblut ausgegossene Zeichen im Boden. Da sich Scanell öfter dorthin zurückzog, hatte Solwac sich den böswilligen Scherz an genau diesem Ort erlaubt. Flinn entschied sich gegen eine Konfrontation und ließ Solwac abziehen. Als er sich selbst auf den Rückweg machte, sah er eine weitere Gestalt in Richtung der Brennerei gehen. Ohne sein Wissen hatte Raynor Flinns Abwesenheit genutzt , um die Kordel zu entsorgen. Der ahnungslose Flinn versuchte sich anzuschleichen. Aber das Laub unter seinen Füßen machte Geräusche und plötzlich rannte die Gestalt in Richtung der Brennerei. Wieder entschied sich Flinn gegen eine Konfrontation und wartete eine Stunde draußen. Um sich dann doch in die Schlafkammer zu begeben. Dort dämmerte er mit dem Dirgh in der Hand irgendwann weg. Hatte er die Gestalt doch nie aus der Brennerei wieder herauskommen sehen. Erst am nächsten Morgen merkte er, dass Raynor noch immer seine Alltagskleidung und kein Schlafgewand trug. Leif und Alfonso Die beiden konnten bereits Abends beobachten, wie eine kleine Gruppe rund um Adair und Pondrac in Richtung von Martens Haus lief. Leif und Alfonso folgten ihnen und bekamen mit, wie die Gruppe sich lautstark über Martens Schuld unterhielt. Alfonso fing daraufhin an, ebenfalls lautstark zu sprechen. Wie gut es sei, dass mit der Gerefa nun jmd. unabhängiges den Fall untersucht und nicht vorschnell urteilt. Die anderen verstummten, es kam zu einem kurzen Stand-off, aber dann zogen sie ab. Leif hielt sich dabei im Hintergrund, um nicht weiter aufzufallen. Im Anschluss kehrten sie in den Goldenen Herd zurück und nahmen ihre Wache am Fenster auf. Spät in der sternenklaren Nacht bemerkte Leif Bewegungen zwischen dem Alehaus und dem ‚Waldgeist‘. Die Bewegungen verschwanden dort, wo sich der Eingang in den Lagerkeller befand. An dem sie zuletzt mit Raynor und Ryce Schnapps angeliefert hatten. Kurzerhand weckte er Alfonso und die beiden schlichen sich am Rand des Angers entlang zum Alehaus. Dort angekommen hörten sie gedämpfte Stimmen von unten. Die Tür wurde geöffnet und herauf kamen eine junge Frau und ein junger Mann. Eng umschlungen entfernten sie sich von Alehaus ohne die Tür zu schließen. Die nun besser hörbaren Stimmen ließen vermuten, dass sich einige Jugendlichen trotz Ausgangssperre dorthin geschlichen hatten. Alfonso wurde plötzlich von einer jungen Frau neben sich angesprochen, ob er und Leif nicht heruntergehen wollen. Auch Leif blickte sich um und erkannte die Götterbotin Gael (siehe ‚Willst du‘ aus ‘Die Sinnfonie des Narrenkönigs I’) anhand ihres Aussehens und der goldenen Sichel an ihrem Gürtel. Alfonso erkannte zumindest , dass der scheinbar aus dem Nichts aufgetauchten Frau etwas göttliches anhaftete. Übermüdet und ahnend wohin, die Aufforderung führen würde, verneinte er. Was dann geschah, hatte ich so jedoch nicht eingepreist. War es doch mein Plan, den kurzen Flirt mit jungen Frauen aus dem Dorf aus einer vorangegangenen Sitzung zu nutzen, um Gael als Kampagnenelement zu etablieren. Doch statt hinter zu den anderen Jugendlichen zu gehen, machte Leif nun Gael Avancen . Der junge Mann war Feuer und Flamme. Eine kurze Rücksprache mit seiner Spielerin machte klar, dass dies in ihrem Sinne für den Charakter ist. Und so nahm Gael Leifs Hand und die Beiden schritten die Treppe ins Alehaus hinab. Nur, um kurz darauf nicht im Keller des Alehauses, sondern über ein mit Blumen übersehenes Hochland zu schreiten.. So verbrachte Leif die Nacht mit einer Götterbotin; Flinn, die Hand um seinen Dirgh geklammert und Alfonso, mit einer Kerze auf dem Finger und in ein Buch vertieft.
  13. Die gestrige Session beendeten wir in-game etwas früher. Da ich die Sicht der Spielenden und nicht ihrer Charaktere auf den aktuellen Stand und das Abenteuer einholen wollten. Denn was mich stutzig machte war eine stark auftretende Vorsicht, die die Charaktere häufig passiv agieren lies. Im Spielbericht oben wird dies nicht so deutlich, aber wir hatten einige Phasen der Ratlosigkeit Die Rückmeldung war tatsächlich die Angst, selbst als Täter angezeigt zu werden und eine sich einstellende Ohnmacht der Charaktere gegenüber den Nichtspielerfiguren. Also das, was ich am Ende der zweiten Sitzung noch vermeiden wollte. (zumindest meine) Spielende/Helden sind sehr oft reaktiv. Nun haben meine sich dafür entschieden eine wesentliche treibende Kraft des Abenteuers, nämlich Martens immer prekärer werdende Lage, gezielt zu umgehen. Das würde ansonsten ja dazu führen, entweder das Heft in die Hand zu nehmen oder Marten, salopp gesagt, vor den Bus zu werfen. Ich habe aber aber die NSCs weiterhin überwiegend misstrauisch agieren zu lassen. Darauf bedacht Fremden gegenüber ihre ihre schmutzige Wäsche nach außen tragen zu lassen. Oder direkt abweisend gegenüber Einmischungen, wie im Falle der Obrigkeit. Also ein von mir befeuertes Klima, was schlussendlich dazu führt, dass nun ein Spielender beim Täter mit der Tatwaffe schlafen wird, ohne irgendetwas anzurühren. Während sie am virtuellen Tisch scherzhaft meinten, dass doch bestimmt jmd. irgendwo ein Tagebuch mit Geständnis rumliegen habe. Ich halte die Einschätzung der Charaktere für nachvollziehbar. Grenzen zu überschreiten, kann sie aus ihrer Sicht schnell zum Sündenbock machen und an den Galgen bringen. Die Spielenden selbst haben Spaß an dem Abenteuer und schätzen die rollenspielerischen Möglichkeiten. Deshalb habe ich, off-game, klar gemacht, das mit Eintreffen der Gerefa nun jmd. externes mit deutlich emotionalen Abstand die Führung hat. Was willkürliche Verurteilungen doch unwahrscheinlicher macht als vorher, während es noch hieß 'Ein Dorf sucht einen Mörder'. Ich habe auch darauf hingewiesen, dass sie ja durchaus bereits mit eigenem Vorgehen Erfolg hatten, ohne dafür abgestraft zu werden. Selbst wenn innerweltlich eine Person meinte, das geht nicht/das ist nicht erlaubt. Das gibt ihnen hoffentlich die Motivation vlt. doch ein wenig mehr über die Stränge zu schlagen; und ja, ich werde das in zukünftigen Abenteuern bereuen... Zusätzlich überlege ich Raynor nervös werden und Fehler machen zu lassen. Wie ein ungeschickter Versuch nun die Tatwaffe zu entsorgen. Für weitere Anregungen bin ich natürlich dankbar.
  14. Wir haben ‘Denk an mich’ gestern fortgesetzt. Nach der gewohnten Zusammenfassung durch die Spielenden setzten wir nach der Beisetzung der ertränkten Katze an. Die Gruppe begab sich zum Gespräch bzw dem Verhör mit der Gerefa ins Alehaus. Was dann überwiegend wie im Abenteuer beschrieben ablief. Mit der Besonderheit, dass die Gerefa gezielt nach dem Mordfall fragte, von dem Alfonso am ersten Abend in Seanbell im Alehaus berichtet hatte. Der Gruppe war es sichtlich Unrecht den Namen des Gasthauses in der Öffentlichkeit zu nennen. Aber wie bereits mit Lorna, wollte sich Anora von Aeldafal dies nicht in eine private Konversation auslagern. Anora nahm den Versuch, das Gasthaus und dessen Ruf zu schützen, durchaus zur Kenntnis. Im Anschluss an das Verhör verließen die Gerefa und ihr Gefolge das Alehaus, welches darauf gut von den Dorfbewohnern aufgesucht wurde. Auch die Gruppe nahm dort das Abendessen ein, wollte sich aber explizit nur auf das Beobachten beschränken. Selbst der Hinweis, um die Gespräche der Dorfbewohnern mitzubekommen, müssten sie näher ran oder sich unter sie mischen, änderte daran nichts.. So sahen sie Wyne, Martens ehemaligen Knecht, mit seinen Freunden. Ebenso besuchten die Krieger der Gerefa das Alehaus und verbrachten den Abend mit Würfelspielen. Die Schreiberin, welche das Alehaus alleine aufsucht, wurde auch gesehen. Kurz vor Anbruch der Sperrstunde, bei Sonnenuntergang, gingen sie zurück in ihre Unterkunft. Zurück im Goldenen Herd wurde vor dem Schlafengehen noch einmal das weitere Vorgehen besprochen. Flinn sollte am morgigen Tag versuchen, im Haus Baldrics mit den Bewohnern ins Gespräch zu kommen und nach Hinweisen wie ggf. der Tatwaffe zu suchen. Auch sollte er nach Auffälligkeiten im Bezug auf das Treiben des Grünen Jägers schauen und zumindest subtil nachfragen. Selbst wenn dies als unwahrscheinlich angesehen wurde. Insgesamt hält die Gruppe dies eher für eine falsche Fährte. Aber Ryce käme möglicherweise doch, ob seiner Ausbildung, als Urheber des merkwürdigen Pfeiles in Betracht. Leif und Alfonso wollten den weiteren Spuren und Verdachtsmomenten nachgehen. Genannt wurden der Hufschmied Tilston, der Bergmann Wulfric und die Holzschnitzer, wo der Pfeil möglicherweise seinen Ursprung hatte. Am nächsten Morgen konnten sie sehen, dass bereits begonnen wurde, eine Plattform für den Galgen zu errichten. Schließlich gibt es in Seanbell zumindest eines im Überfluss: Holz und kundige Hände, die damit zu arbeiten wissen. Die Gruppe bekam das flaue Gefühl, das zumindest irgendjemand am Ende am Galgen landen würde und äußerte das auch zueinander. Ab diesem Punkt teilten sich die Spielenden auf und wir sind zwischen den Szenen hin und her gesprungen. Zur besseren Übersicht stelle ich die Ereignisse hier nach Teilgruppe geordnet dar. Flinn Er machte sich auf den Weg zur Brennerei. Wo Ryce einen wenig begeisterten Raynor anwies, ihm das Gelände und die Brennerei zu zeigen. Den Rest des Haushaltes würde Flinn beim gemeinsamen Mittagsmahl kennenlernen. In der Brennerei konnte er auch den Schlafplatz von Raynor ausmachen. Der in einem angeschlossenen kleineren Lagerraum ist. Beim Mittagessen erfuhr er, dass Wilone den Besitz ihres Mannes geerbt hatte und sie in die traditionellen Strukturen des Clans eingebettet ist. Was im Kontrast zu Ryces Auftreten stand. Ansonsten hoffte Flinn pikante Details zu erfahren. Was allerdings nicht im Beisein eines Fremden besprochen wurde. Er wurde allerdings eingeladen, auch die Nacht im Haushalt zu verbringen und so würde Raynor einen ungeliebten Zimmergenossen erhalten. Er lehnte auch Flins Hilfe zu vielen Zeitpunkten ab und er brauche auch keine beim Umräumen, der zukünftig gemeinsam genutzten Schlafkammer. Flinn selbst blieb eher passiv und ergriff auch nicht die Initiative z.B die Kammer zu durchsuchen , als er von Raynor alleine gelassen wurde. Leif und Alfonso Die beiden beschlossen, sich ein Bild bei den Holzschnitzern zu machen. Sie kamen ins Gespräch mit einer Holzschnitzerin, die Schindeln fertigte. Dabei machten sie sich ein Bild davon, was in Seanbell gefertigt wurde und konnten die Ausbildung von Ryce verifizieren. Außerdem erfuhren sie von Elwyn und beschlossen, sie aufzusuchen. Das Aussehen der beiden verfehlte bei Elwyn gänzlich seine Wirkung, als sie ihnen öffnete. wurde von Leif und Alfonso jedoch nicht weiter aufgegriffen. Bei elwyn kam es schließlich dazu, dass Alfonso sie bat ihm einen hölzernen Anhänger mit einer Abbildung des ‘Glücksbringers der Sieben Tore (siehe dazu den Band von Spitzbuben und anderen Halunken) zu fertigen. Interessiert erklärte sich Elwyn bereit, es sich zumindest zu überlegen. Obwohl sie zur Zeit eine Auftragsarbeit für einen Buchrücken fertigte. Hatte sie davon doch noch nicht gehört und Alfonso besaß eine Abbildung davon. Da sowohl die Jäger als auch die Bergleute tagsüber außerhalb arbeiteten, wurde als nächstes der Hufschmied aufgesucht. Nach einem etwas holprigen Gesprächseinstieg entwickelte sich eine gute Unterhaltung zwischen den dreien. Tilston MacConuilh hatte von der Schmiede aus beobachtet, wie die jungen Männer Acwel mit der getöteten Katze geholfen hatten und war ihnen gegenüber entsprechend positiv eingestellt. Die Frage, ob er Marten für den Mörder hielte, verneinte er nach kurzem Überlegen. Seiner Ansicht nach hätte man den gesundheitlich angegriffenen Marten dann entweder nach Atem ringend neben dem Toten gefunden oder, was er für wahrscheinlicher hielt, Baldwic hätte sich nicht überwältigen lassen. An dieser Stelle machten wir im Spiel einen Cut.
  15. Wir haben das Abenteuer am Mittwoch in voller Besetzung fortgesetzt. Nach einer Zusammenfassung der letzten Session durch die Spielenden setzten wir in der Nacht nach Verkündigung der Ausgangssperre an. Wollte ich ihnen doch die Möglichkeit geben, nächtlich das Dorf zu erkunden. Wobei sie u.a. Solwac dabei hätten erwischen können, wie er eine präparierten Pfeil hinterlegt. Die Gruppe entschied sich jedoch, der Anweisung Folge zu leisten und kehrte in den Goldenen Herd zurück. Am nächsten Morgen wurden Pläne geschmiedet, wie sie weiter vorgehen wollten. Sie entschieden sich, am Ort des Leichenfundes nach Hufspuren zu suchen. Falls doch ein dämonischer Diener des Grünen Jägers Spuren hinterlassen hätte. Anschließend wollte man zu Baldrics Haus. Kontakt mit dem direkten Umfeld des Verstorbenen zu bekommen, schien am vielversprechendsten. Man wurde weder am Tatort fündig, noch gelang es, den wacheschiebenden Milizionär zu überzeugen. Dieser beharrte auf seinen Anweisungen und darauf, dass Scanell sich ja auch um die Hinterbliebenen kümmern könne. Als die Gruppe sich schon etwas entfernt hatte, wurden sie gewahr, wie Ryce und Raynor aus dem Haus traten, in die Brennerei gingen und dann zwei Fässer auf einen Handkarren luden. Sie folgten den Beiden in einigem Abstand und merkten, dass sie sich in Richtung Alehaus bewegten. In Vorbereitung der Spielsitzung hatte ich vorgesehen, dass Ryce und Raynor das Alehaus zur Mittagszeit mit Nachschub versorgen. Was mir plausibel erschien. Da trotz Trauerfall das Geschäft weitergehen muss. Diese Szene sollte Ryce einführen und Raynor subtil weiter ins Gedächtnis bringen. Falls die drei jungen Abenteurer, wie nun auch geschehen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort wären. Man machte auf sich aufmerksam und bot Hilfe beim Ziehen und Entladen an. Ryce machte bereitwillig Platz für Flinn und sie setzten den Weg zum Alehaus fort. Sie kamen mit Ryce ins Gespräch. Raynor wollte ich absichtlich nur über seine Gestik und Mimik in Erscheinung treten lassen. Außer sie würden ihn gezielt ansprechen. Schließlich hatte er kein Interesse daran, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Anders Ryce, den ich nutze, um den Bergmann Wufric und den Hufschmied Tilston als potenzielle Verdächtige ins Spiel zu bringen. Als die Sprache auf Tilstons betrunken Avancen für Baldrics Gattin kam, verzog Raynor das Gesicht. Sagte aber nichts dazu. Außerdem erfuhren sie, dass Ryce absichtlich einen Beruf erlernt hatte, den sein Onkel nicht für ihn wollte. Es kam die Sprache drauf, dass die Brennerei, ja weitergeführt werden müsste. Mit der Begründung ‘In Krisenzeiten wird deutlich mehr getrunken’; verkaufte Alfonso seinen Freund Flinn als Aushilfe an Ryce. Zumindest temporär. Flinns Spieler, laut ausgesprochen; und ich, in Gedanken, quittierten das beide mit einem ‘Was?’. So erging es im Spiel auch Raynor, der sichtlich nicht von der Idee angetan war. Aber Ryce stimmte zu und so wird Flinn am nächsten Tag seine Stelle antreten. Danach ging man getrennte Wege. Auch die Gruppe teilte sich auf. Den Tatendrang und die Lust zu ermitteln deutlich gestärkt. Hatten sie ja nun einen Fuß in der Tür von Baldrics Haushalt. Entsprechend wollten Leif und Flinn erneut das Dorf nach Auffälligkeiten und weiteren Gerüchten durchstreifen. Alfonso, dessen Spieler ja diesmal anwesend war, wollte noch einmal Scanell aufsuchen. Scnaell war im Tempel anzutreffen. Schnell kam die Sprache auf einen Pfeil, den Scanell heute gefunden hatte. Gebogen, mit Hahnenfedern besetzt und mit eingeritzten Kerben übersehen; zum Glück konnte Scanell keine Aura feststellen. Sollte erste Schritte für die Herstellung von Treffpfeilen handeln? Alfonso war skeptisch und vor allem der Fundort; am Friedhof in richtung der Holzschnitzer; lies anderes ahnen. Er fragte aber nicht weiter nach Informationen über Treffpfeile oder den Grünen Jäger und sein Gefolge. Wie beschrieben, handelte es sich um einen Scherz Solwacs. Ich hatte beschlossen, dass Scanell durchaus Informationen zum Thema Samiel besitzt. Sie aber auch nie direkten Kontakt mit Samiel, seinen Dienern und Artefakten hatte. Was bei der Glaubwürdigkeit von Solwacs makabren Scherzen hilft. Die beiden besprachen abschließend noch einmal den Zustand des Leichnams und die Todesursache. Eine Untersuchung des Leichnams durch die Abenteuer würde es nämlich wahrscheinlich nicht geben. Dieser war bereits präpariert worden und an entsprechenden Fähigkeiten mangelt es noch in der Gruppe. Die so erhaltenen Informationen ergaben dennoch ein gutes Bild möglicher Todesursachen. Die anderen beiden begannen ihre Runde durch das Dorf und kamen auch am Stall vorbei. Wo sie leise jemanden schluchzen und Weinen hörten. Der junge Acwel saß bei einem Wassereimer und wischte sich schnell die Tränen weg, als sie vorsichtig auf sich aufmerksam machten. Leif und Flinn glaubten seine zaghaften Beteuerungen, mit ihm sei alles in Ordnung,natürlich kein Wort und versuchten ihn zu trösten. Vor allem Leif versuchte den Jungen zu bewegen, sich zu öffnen. Was Acwel auch nach und nach tat. So erfuhren sie, dass Wyne den Stallmeister verlassen hatte. Weil er für einen Mörder nicht arbeiten könne. Marten müsste deshalb im Stall schuften. Obwohl es ihm doch sowieso schon nicht gut ginge. Überhaupt sei er ein guter Mensch, der Acwel aufgenommen habe, als er darum gebeten worden sei. Sowas behaupteten sowieso nur Leute, die so etwas täten und damit wies er auf den Eimer. Worin sie eine ertränkte Katze fanden. Der Junge war sichtlich mit all den Ereignissen und Schicksalsschlägen dieses Tages überfordert. Als Acwel dann noch leise fragte, man könne sie doch nicht so zurücklassen, übernahm Leif kurzerhand das Ruder. Seine Spielerin stellte mir zur Sicherheit noch ein paar Fragen zur Bedeutung des Glaubens als Trost für Menschen in Alba und dann war direkt klar: Die Katze würde eine Beisetzung bekommen. Sobald man Alfonsos wieder habhaft sei, werde er das Grab segnen. Flinn äußerte direkt seine Unterstützung für das Vorhaben. Mit einem schüchternen, noch immer leicht überforderten aber unendlich dankbaren Acwel im Schlepptau machte man sich an die Beisetzung. Nach dem Begräbnis, lies ich die Gerefa und ihr Gefolge an den Stallungen eintreffen. So kam es zur ersten Interaktion und die beiden wurden freundlich, aber bestimmt gebeten, sich nach Anoras Ansprache im Aleshaus einzufinden. Der Rest verlief wie im Abenteuer vorgesehen. Auch die direkte Anweisung einen Galgen zu errichten, verfehlte seine Wirkung bei den Spielenden nicht. Hier sollte die Sitzung eigentlich enden. Was wir dann doch etwas später taten. Denn es wurde noch mit Nachdruck darauf bestanden, dass sie noch vor dem Verhör durch Anora mit Acwel zum Grab der toten Katze gehen. Wo Alfonso eine kleine Andacht hielt und seinen Segen sprach.

Konto

Navigation

Suche

Suche

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.