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Eleazar

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About Eleazar

  • Birthday 12/21/1966

Profile Information

  • Geschlecht
    Männlich
  • Location
    Wendland

Persönliches

  • Vorstellung-Url
    http://
  • Wohnort
    Wendland
  • Interessen
    Rollenspiel, Zinnfiguren, Schreiben, Zeichnen
  • Beruf
    Bin zufrieden!
  • Biografie
    M1, M2, M3, M4, verheiratet, 2 Kinder, 1 Katze.

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  1. Mir gefällt der Zauber, wäre wegen der seltenen Einsatzmöglichkeiten von Abenteurern aber ein klassischer NSF-Zauber. Ich würde dem Zauberer einen Bonus von +4 auf Bootfahren geben. Ich könnte mir auch ein paar Zusatzfeatures vorstellen: Kann bis zu vier Personen bei der Schiffsführung ersetzen und kann alle beweglichen Holz-Teile des Schiffes bedienen, also zum Beispiel auch das Ruder im Wasser, falls das Steuerrad abgebrochen ist. Cool und stylish fände ich ja, wenn der Zauberer bei entsprechenden Schiffsschäden auch LP-Verluste hätte. Und wenn es dann noch einen entsprechenden Zauber für Wagen und Streitwagen gäbe, dann könnte man einen Rigger bauen. Und wenn man so ein Schiff steuern und bedienen kann, warum nicht auch ein Haus? Ein magischer Hauswächter, der Türen und Fenster öffnen und verriegeln kann, wäre was feines. Könnte man das Ganze nicht an ein langwieriges Ritual koppeln, in dem Zauberer und Schiff sich zuerst einmal miteinander vertraut machen müssen? Dürfte ja bei einer Seereise kein Problem sein. Nur damit sich niemand an Bord schleicht und sofort das Schiff "übernimmt"?* Im Medjis-Projekt hatten wir übrigens die Idee für Verrückte, die mit Schnittstellen für Mechaniken versehen sind, die metallene Apparate bedienen konnten. Das wäre für mich auch eine Idee auf einer ähnlichen Grundlage. * Man kann es ja so machen, dass man ohne diese "Vertrautmachung" einfach nur +4 auf den EW: Bootfahren bekommt, aber ganz normal am Ruder stehen muss.
  2. Als passionierter Nicht-Con-Gänger möchte ich dem Nordlicht-Con mal gratulieren. Ich erinnere mich noch an die Diskussionen vor dem ersten Con und die Befürchtung, man würde sich gegenseitig die TeilnehmerInnen wegnehmen. Ich denke, das Gegenteil ist der Fall und eine Con im Norden eine gute Möglichkeit, auch in Norddeutschland niederschwellig Midgardianer anzulocken und anzuleckern. Gratulation und weiter so!
  3. Ein "Uaahh, Schnappatmung, Panikattacke" ist also auch noch möglich.
  4. Nicht Italien, sondern Frankreich, aber ich meine, dass die Romane von Dumas eine Menge Stoff bieten. Wenn man die Musketen weglässt, hat man ein reiches Bündel von Intrigen, die man etwas in der Zeit verrücken kann.
  5. Der Späte Vormittagsstern hat sich in Studentenkreisen zusehends durchgesetzt. In Kombination mit dem Stoßspät.
  6. Grundsätzlich stimme ich dir zu. Ich will und kann mir für mein Lieblingshobby auch alles leisten, was es da an schönen Dingen gibt. Natürlich setze ich da wie wir alle individuelle Schwerpunkte. Meine Erfahrung bei mir war allerdings, dass manche Nice-to-have-Dinger dem Spiel eigentlich gar nicht so richtig dienen, sondern manchmal auch davon ablenken. Kann aber gut sein, dass ich da zu verschroben gedacht habe und dass es vor allem bei dem Tisch noch mal eine ganz andere Sache ist.
  7. Ich gieß mal Wasser in den Wein: Erster Impuls: Geil! Zweiter Impuls: Hat so ein Tisch für P&P eigentlich wirklich so einen großen Mehrwert? Bei langwierigen Brettspielen, die man zwischendurch mal für ein paar Tage oder eine Woche unterbrechen muss oder will, sehe ich das ein. Wobei: Wenn ich die Fotos oben sehe, dann könnte man wahrscheinlich alles auf dem Tisch lassen. Der Tisch scheint ja nicht im Esszimmer zu stehen. Egal. Ich will keinem seinen tollen Tisch madig machen und wer daran Freude hat, der soll sich gerne daran freuen. Ich merke nur bei mir selber, dass das Hobby bei mir zeitweise in die erste Ableitung gerät: Im September haben wir ein Wochenende gespielt und ich war der Spielleiter. Anstelle das Abenteuer langfristig vorzubereiten, habe ich sehr viel Zeit in eine tolle Optik und Ausstattung investiert und Waldstücke gebastelt und Figuren zusammengeklebt und damit gehadert, dass ich die Tabletop-Möbel nicht angemalt gekriegt habe. Als ich das kommunizierte, sagte einer der Spieler: "Mach dir keine Gedanken. Die schönsten Abenteuer doch mit Kronkorken und unserer Fantasie gespielt." Promt habe ich die Basteleien an der Ausstattung eingestellt und mich wieder auf die Basics besonnen. Es wurde ein sehr schönes und offenes Spiel, gerade weil ich nichts zur Geltung bringen wollte, was nicht direkt mit dem Abenteuer und dem Spielgeschehen zu tun hat. Meine Frage also: Hilft mir mein Material inklusive des Tisches wirklich beim Spielen oder bläht das alles eher den Nebenbereich auf? Wenn ich viel Geld oder Energie in die Anschaffung oder Herstellung von Material gesteckt habe, drängt sich das Zeug nicht deshalb auch ins Spiel und verändert es das Spiel dadurch? Bei gebastelten Dungeon-Tiles drängen sich natürlich mehr Dungeons auf. Bei einem solchen Tisch kann was passieren? Vielleicht exzessivere Miniaturenschubsereien? Wie gesagt: Bei mir lösen die BIlder von dem Tisch eigentlich zwei konträre Reaktionen aus - geil und übertrieben. Wer für sich einen konkreten Nutzen aus dem Tisch ziehen kann (und sich so was leisten kann), für den ist das eine tolle Anschaffung. Ich denke aber, es lohnt sich immer auch zu fragen: Was brauche ich eigentlich wirklich für ein gutes Spiel? Was hilft? Was ist zu viel, lenkt ab oder führt vielleicht sogar in die falsche Richtung. Mir hat es gut getan, mal wieder auf den Teppich geholt zu werden und meine Energie an eine andere Stelle zu lenken. Und jetzt ziehe ich mal das Wasser wieder raus aus dem Wein: Trotzdem ein geiler Tisch!
  8. Ich finde Glückspunkte gut, weil sie wenigstens situativ von einer zögerlichen, vielleicht übervorsichtigen Spielweise ablenken. Wir spielen gerade ein Agenten-Setting. Damit die Pläne klappen und etwas waghalsiger sein können, dürfen manche Stunts einfach nicht schiefgehen. Glückspunkte könnten hier die Chancen sehr verbessern. Und weil die GPs nicht ansammelbar sind, kann man den Spieleabend öfter mal mit einem Kracher beenden. Als SL verteile ich sie also munter, als Spieler hätte ich sie gerade gerne.
  9. Ich würde dem als "Auslöser" der Diskussion fast widersprechen: Für mich war das tatsächlich ein Wunsch an M6, der jetzt zeitlich überholt ist. Das ist eben so und kann bei jedem beliebigen anderen Wunsch genau so passieren. Davon abgetrennt für die Diskussion aber auch nirgendwo so richtig hin. Mir relativ egal. Können die Mods entscheiden und gegebenenfalls diesen Beitrag gleich mitlöschen.
  10. Seitdem ich den Film "Gundermann" gesehen habe (sehr empfehlenswert), höre ich ab und zu auch gern ein paar Lieder von Gerhard Gundermann. Mein Favorit ist das Steigerlied und die dazugehörige CD. Oder Leine los. Ich hatte vor dem Film noch nie was über den Kerl gehört. Ein ziemlich problematischer Typ (hat für die Stasi seine eigene Band bespitzelt), aber auch ein interessanter Mensch (er hat sich geweigert, von seiner Musik zu leben und ist nach den Konzerten auf seinen Bager im Tagebau gefahren, um Braunkohle abzubauen). Ein paar Songs von ihm sind echt hohe Liedermacherkunst, anderes Zeug wieder unerträglicher 80er-Stil.
  11. Ich rechne mit EPs, multipliziere also die Kosten für die jeweiligen TE und LE. Da wir in der Gruppe etliche Leute haben, die nicht selbständig steigern können, brauche ich nicht nur die Liste für meine Figur, sondern auch immer für verschiedene. Da wir zum Teil unregelmäßig spielen, habe ich die Lernlisten nicht leider meist nicht bei der Hand. Da wir im Kodex und Arkanum oft auch noch mal nachgucken, was hinter welchem Zauber und welcher Fertigkeit steckt, haben wir eh die Regeln auf dem Tisch. Mit MOAM komme ich nach längeren Pausen nicht wirklich gut zurecht. WLAN ist an manchen Stellen auch nicht optimal. Hausregeln tun ein Übriges. Somit wäre ich persönlich mit den alten Listen besser dran.
  12. Ich bin da eigentlich ganz leidenschaftslos. Allerdings kann man Shadowrun wohl eher nicht als Beispiel für ein gelungenes Charaktererschaffungsmodell nennen. Ich habe ansonsten kaum ein so verquastes, umständliches und unübersichtliches Regelgebilde gesehen*. Und damit legst du dann deine Figur fest und merkst, was du alles nicht optimal oder auch nur gut oder sinnvoll entschieden hast. Dann echt lieber M4! *Gäbe es nicht Traveller mit der Option, dass deine Figur während der Ausbildung stirbt, dann wäre es meine Nummer 1 in den schlimmsten Erschaffungsregeln ever.
  13. Der Vorteil ist, dass du selbst ein Charakterbild hast, an dem du dich orientieren kannst und mit dem andere deine Figur ohne lange Erklärungen identifizieren können. Letztlich legen die "Professionen" das kooperative Spiel im pnp an: Lauter Spezialisten sind allein halt nicht überlebensfähig. Du hast deine Nische und schaffst Raum für die anderen. Klar kann man das auch anders erreichen, aber dann ist es eben nicht im Spiel angelegt.
  14. Ich hätte Midgard jetzt als Charakterklassenmodell und Shadowrun als ein Archetypenmodell einsortiert. In Midgard hast du im Grundsatz Schubladen, denen du dich zuordnest. In Shadowrun baust du dir deine Schublade durch die Entscheidungen bei der Erschaffung selbst. Das Ergebnis ist sehr ähnlich. Ich würde fast sagen, dass du bei Midgard deinem Abenteurer fast noch leichter später einen anderen Schwerpunkt geben kannst als bei Shadowrun. Außer dass du bei zaubern / nicht zaubern bei Midgard sehr festgelegt bist. Meiner Erfahrung nach sind die Kosten bei SR so hoch und die Punkte so wenig, dass die frisch ausgebaute Figur auch nach langer Spielzeit sehr markant die Richtung angibt. Insofern sehe ich bei SR im Endeffekt gar nicht mehr, sondern eher weniger Flexibilität. Und bei klassenlosen Kaufsystemen gibt es dann eben den Unterschied, ob du jederzeit den weiteren Weg deiner Figur radikal ändern kannst (und sich das dann auch merklich auswirkt) oder du im Großen und Ganzen deiner ersten Entscheidung treu bleiben musst (oder der Tanker eben sehr lang umsteuern muss, bis man das ander Figur merkt). Bei letzterem ist der Unterschied vom alten Kram nicht groß.
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