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Eleazar

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Über Eleazar

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Profile Information

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    Wendland

Persönliches

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    http://
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    Wendland
  • Interessen
    Rollenspiel, Zinnfiguren, Schreiben, Zeichnen
  • Beruf
    Bin zufrieden!
  • Biografie
    M1, M2, M3, M4, verheiratet, 2 Kinder, 1 Katze, Rad fahren.

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  1. Und hier ist jetzt auch das Ding bei Kickstarter: Confrontation bei Kickstarter
  2. Hallo. Die künstlerisch wohl besten Miniaturen aller Zeiten werden neu aufgelegt: Confrontation Classic Früher gab es die Minis von Rackham aus Zinn, nun wird es sie aus Plastik geben. Leider gibt es noch keine Bilder von der Neuauflage und es ist auch noch unklar, wie der Preis sein wird - also alles Entscheidende. Der Kickstart ist heute um 21 Uhr, dann ist man schlauer. Und wenn innerhalb der erste zwölf Stunden genug Bestellungen eingehen, dann legen sie noch ordentlich Figuren drauf. Das passt zwar nicht ganz in den Midgard-Kosmos, aber geil sind die Figuren schon. Wenn man sich durch die Galerie oder die Newsletter klickt, kriegt man schon mal einen Eindruck von den Figuren der Zinn-Edition.
  3. Was ich wichtig fände: Die Figuren sollten Fertigkeiten haben, die sie zum großen Teil auch wirklich einsetzen können. Wenn Grad 3, dann würde ich vor allem die vorhandenen Fertigkeiten verbessern und nicht in die Breite gehen. Tendenziell würde ich immer ein Vorbereitungstreffen machen, in dem die Figuren erstellt und die Grundregeln zum Beispiel in einem kleinen Schaukampf eingeübt werden (Kampf / Zauber / AP-LP-Resistenzen). Wenn das nicht möglich ist, würde ich die Leute vorher fragen, was sie ungefähr spielen wollen und die Figuren entsprechend vorbereiten. Eventuell kann man ein paar Feinheiten noch offen lassen (Waffen oder Fertigkeiten oder Zauber offen lassen). Ich hatte immer ein selbst verfasstes Dokument parat und dann für Anfänger auch eine Fassung, in der alle Abkürzungen ausgeschrieben waren. Außerdem hatte dieses A3 (eigentlich 4x A4)-Dokument auch eine reine Kampfseite, auf der alle kampfrelevanten Daten standen (also vorhandene Waffen mit Gesamterfolgsbonus und Gesamtschaden usw.). Insgesamt war das Dokument zwar umfangreicher, aber auf einer Seite stand der ganze Kampfkram, auf der anderen die ganze Ausrüstung, auf einer die Basiseigenschaften, auf einer die Fertigkeiten. Irgendwie ist es übersichtlicher, wenn nicht alles für jede Situation auf dem selben Blatt ist.
  4. Gassenwissen: Wie spielt ihr es aus?

    Ich übertrage es mal auf ein anderes Feld: Ich habe mir für ein Dungeon einen tollen Geheimmechanismus ausgedacht, mit dem man entweder die Schatzkammer öffnen oder aber den Raum fluten kann. Überall im Raum sind Hinweise versteckt, mit denen man Möglichkeiten und Gefahren zumindest erahnen kann. In der Situation wäre mir eine Ansage: "Ich würfele auf Geheimmechanismen öffnen" zu wenig. Manchmal bringt ein gelungener EW einfach nur weitere Hinweise, aber kombinieren müssen die Spieler trotzdem. Bezogen auf Gassenwissen würde da bedeuten, dass der EW, wenn es dauf ankommt und nicht bei Bagatellsituationen, eben nur den Verlauf des nächsten Schrittes, aber nicht die Lösung des Problems entscheidet. Ob das nun wörtlich ausgespielt oder aber detailliert beschrieben wird, hängt von der Gruppe ab und ist für die Spieltiefe nicht entscheidend. Peinliches Fiese-Typen-Gepose steht für mich auf der selben Stufe wie uninspiriertes Beschreiben. Ebenso gibt es auf beide Weisen auch die gelunge Variante. Ich persönlich bevorzuge das Ausspielen und auch Gruppen/Spielleiter, mit denen das für mich geht. Aber das Glück hat man eben auch nicht immer.
  5. Gassenwissen: Wie spielt ihr es aus?

    Und ich bitte wenigstens darum, dass meine Beiträge korrekt gelesen werden: Ich spreche überhaupt nicht davon, Gassenwissen auf keinen Fall auszuspielen, sondern dann, wenn das Zusammenspiel zwischen Spieler und Spielleiter an der Stelle nicht funktioniert. Wenn es nämlich nur darum geht, den SL zu überzeugen, dann brauche ich weder den Skill noch muss ich würfeln. Dann wird nur geredet. Mir grundsätzlich recht, denn ich bin einigermaßen wortgewandt. Wenn ich aber einen Erfolg würfele, dann möchte ich den nicht verdorben kriegen, weil mir der SL sagt, dass ihm meine Performance nicht passt. Den SLs, bei denen mir das negativ aufgefallen ist, wären in meiner Geschichte durchweg auch diejenigen, die ich nicht eben als große ROLLENspieler einschätzen würde. Es waren eher wenig wendige Leute, die mit sehr vorgefassten und wenig flexiblen Ansichten am Tiisch saßen. Und dann macht es keinen Spaß. Aber davon ab: Man kann doch Sachen mit Spaß ausspielen, ohne dass der Erfolg der Aktion von der Performance abhängt. Wir hatten sogar mal eine Situation, in der das wirklich witzig war: Ein Spieler mit eher wenig Charisma spielte eine Figur mit hoher pA. Seine Anmachversuche beim anderen Geschlecht waren eher plump vorgetragen, aber hatten immer Erfolg, während ausgefeilte Darbietungen anderer Spieler immer durchgefallen sind. Hat viel Spaß gemacht, wenn einer sich abzaselt und der andere mit dem tollen Spruch "Willste n Bier?" die Dorfschönheit abschleppt. Geht mit Gassenwissen genau so.
  6. Gassenwissen: Wie spielt ihr es aus?

    Doch. Bergsteigen, Reiten, Schwertkampf, eine Tatortuntersuchung und eine Pflanzenbestimmung willst du wahrscheinlich ja auch nicht life am Tisch ausspielen. Das Gespräch mit Drei-Finger-Joe in verschwörerischer Manier aber schon. Und ja, es gibt Spielleiter mit denen ich Gassenwissen spaßig ausspielen kann. Ich kenne aber auch SLs, mit denen das überhaupt nicht geht (deren Fehler oder mein Fehler ist geschenkt). Darf ich dann kein Gassenwissen lernen?
  7. Gassenwissen: Wie spielt ihr es aus?

    Das hängt sehr von der Harmonie mit dem SL ab. Machen wir uns nichts vor: Da spricht der Halbweltsabenteurer eines gutbürgerlichen Spielers, der keine Ahnung hat, mit der Halbwelts-Nichtspielerfigur eines gutbürgerlichen Spielleiters, der keine Ahnung hat. Wenn es harmoniert, ist ausspielen super. Wenn nicht, ist es eine öde Quälerei mit den Klischee-Vorstellungen eines anderen, die nicht die meinen sind. Die Chance, dass dabei was "Realistisches" bei rauskommt, ist sehr gering. Ich habe es gerne so, dass der Spieler sagt, was er wo und wie vorhat. Wie ist nicht so entscheidend. Dann wird gewürfelt und das Ausspielen illustriert das Würfelergebnis, d.h. bei einer 20 wird dem Abenteurer quasi alles erzählt, auch wenn er nur ein Glas saure Milch spendiert.
  8. Nein, nicht ausschließlich, aber es gibt Überschneidungen. Bei Menschenkenntnis ermittelst du die Wahrheit zum Beispiel im zwanglosen Gespräch durch deine ... Menschenkenntnis. Beim Verhören achtest du auf Widersprüche, du sprichst neuralgische Punkte nach einiger Zeit noch mal in anderem Zusammenhang an, du enttarnst Lügengeschichten, weil sie anders als Erlebnisse immer auf die gleiche Weise mit den selben Details erzählt werden usw. Würde Verhören nicht der Wahrheitsfindung dienen, wäre es eine komplett sinnlose Fähigkeit.
  9. Zu Verhören gehört auch, dass man den Wahrheitsgehalt einer Aussage überprüft. Man enttarnt Lügen, Märchen und Geschichten.
  10. Selbst in der zitierten Definition sind zwei Bedeutungen angegeben, wovon nur eine eine abwertende Bedeutung hat. Die andere aber nicht. Dann muss man sich doch nicht den Schuh anziehen, der nicht passt. Was meint ihr, zu wievielen Worten man Erklärungen finden kann, die dann eben auch mal nicht passen. Das gehört eben zum sinnentnehmenden Lesen mit dazu, dass man sich aus den Definitionen die passende heraussucht. Salopp im Gegensatz zur Nüchternheit der Fachsprache trifft es auch sogar noch ganz gut, wobei salopp ja nichts Negatives ist. Derb würde ich jetzt erst mal ausschließen. Und Gangstersprache wahrscheinlich eher auch ;). Es geht doch nur um die Unterscheidung, dass nicht jedes Wort, das nur unter Rollenspielern kursiert deshalb schon gleich als richtiger "Fachbegriff" aufgefasst werden kann. Und ich sehe Slang eben eher auf der umgangssprachlichen Seite. Mir geht das gerade zu sehr in den Bereich sprachlicher Hypersensibilität, der das Kommunizieren dann auch echt schwierig macht. So kann man natürlich jeder Diskussion sehr mühselig werden lassen.
  11. Ich habe diese Unterscheidung in der Diskussion ja aufgebracht. Ein Fachbegriff ist ein fest definierter und in dem Bereich allgemein gebrauchter Begriff. Das bezieht in unserem Fall alle midgardspezifischen Fachbegriffe wie Lebenspunkte, Zaubertalent, Runenschneider, Schwarzalben ... mit ein. Bei rollenspieltheoretischen Begriffen ist es schon schwieriger. "Railroading" ist vergleichsweise klar und wird umfassend gebraucht (Fachbegriff). Die Spielertypen werden praktisch in jeder zweiten Rollenspieltheorie anders aufgeteilt, benannt, kommen im englischen Original oder in deutscher Übersetzung daher oder fehlen eben. "Powergamer" dürfte wohl eher ein Fachbegriff sein, bei "Barbiespieler" hätte ich so meine Zweifel. Vielleicht so ein Mischding. Und - jetzt wird es altmodisch - Fachbegriffe sollten meiner Meinung nach auch ein gewisses Maß an Seriösität haben. Denn wenn es bei der Begriffswahl nicht darum geht, dann geht es wahrscheinlich darum, sich einfach besonders originell, cool oder flapsig auszudrücken. Und damit ist man tendenziell von der Motivation schon mal eher beim Slang. Slang ist ein Gruppenjargon, der eher auch die Zugehörigkeit zu einer Gruppe der "Eingeweihten" oder "Wissenden" oder die Nicht-Zugehörigkeit zu einer Gruppe von "Dumpfbacken" und "Normalos" regelt oder der einfach "cool" klingen soll, als einen Sachverhalt tatsächlich exakt und zweifelsfrei zu beschreiben. Ich würde da Perlen wie "Nobrainer" zurechnen, wie aber auch diese typischen Internetabkürzungen. Für mich persönlich sind auch diese beiden Abkürzungen, um die es jetzt ging, viel eher Slang. Im Prinzip erkennt man es auch, wenn man mal in anderen Foren unterwegs ist: Der Tanelorn hat einen anderen Slang als das Midgard-Forum als die Blutschwerter ... Gewisserweise ist also der forenübergreifende Gebrauch von Vokabeln zumindest ein Hinweis darauf, dass es sich um einen Fachbegriff handeln könnte. Manchmal entwickeln sich Slangwörter zu Fachbegriffen, manchmal bleiben sie Slang, manchmal sterben sie wieder aus.
  12. Kunstwesen?

    Belebte Geschöpfe? Belebte Kreaturen?
  13. Das ist mir zu viel klein-klein. Aber vielleicht bringt der Verlag ja eine Kurzenbeschreibung raus.
  14. Open Office

    Auch Danke!
  15. Die Kritik mit den fehlenden Kampfoptionen, der Trennung von Handlung und Bewegung teile ich 1:1. Zur Variabialität der Typen: Da muss man genau hingucken, denn es sind zwar weniger Typen im Angebot, mit denen kann ich aber sehr spezielle Sachen abbilden. Man darf nicht den Fehler machen, die Typbezeichnung als Beruf anzunehmen. Theoretisch könnte man ja bei einem Glücksritter beidhändigen Kampf durch Bootfahren ersetzen und hätte einen 1a Seefahrer (und einen schlechten Tausch gemacht). Also lernt man Bootfahren normal dazu und setzt dem ganzen einen Dreispitz auf und hat seinen kampflastigen Seefahrer. Analog Händler usw.
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