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Eleazar

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  1. Vor allem, wenn das Bestiarium dann um neue Monster aus Quellenbüchern und Abenteuern allmählich erweitert wird. Und großartig wäre ein Programm, mit denen man sich fertig ausgewürfelte Monster und Monstergruppen zusammenklicken und ausdrucken könnte. Eventuell sogar noch in unterschiedlicher Stärke und Gefährlichkeit.
  2. Herzlichen Glückwunsch und vielen, vielen Dank dafür, dass ihr mir schon vor so vielen Jahren mein Lieblingshobby ermöglicht habt. Ich wünsche euch selbst auch weiter viel Freude an Midgard und dessen Entfaltung.
  3. Das ist ja wunderbar. Sechs Wochen erscheint mir für eine Druckerei eine wahnsinnig lange Vorlaufzeit zu sein. Wäre mal interessiert, ob die zur Kontrolle ein Vorabexemplar oder so was zurückschicken. Wahrscheinlich kostet die Qualitätskontrolle Zeit. Oder bei einem "richtigen" Buch sind die Fristen einfach grundsätzlich länger, bzw. die Kapazitäten der Druckereien begrenzter. Spannend!
  4. Sorry, wieder diese typische hannoversche, diealektlose Überheblichkeit.
  5. Ich stelle den Link mal so ein. Ansonsten musst du im Tanelorn in die Midgardsektion gehen. https://www.tanelorn.net/index.php?topic=110935.0
  6. ... ja, aber dann machen sie den Mund auf ...
  7. So, Panther, das gab schon mal den ersten schwarzen Punkt hinter deinem Namen im dicken Buch der Rache. Der Wendländer ist kein sich selbst überschätzender Schlagerfuzzi, sondern er ist ein kombinierter Nord-Waldlandbarbar mit harten Sitten, keinerlei Empathievermögen und einer grundsätzlich negativen Erlebnisbereitschaft. Er lebt auf trockenen, sandigen Böden, die 100 Tage im Jahr überflutet sind. Kleine Wendländer sind längst ertrunken. Dürre sind verhungert. Er mag keine Menschen und geht doch auf sie zu. Er trägt Cord, wo er keine Gummistiefel trägt. Er weiß alles, was er zu wissen braucht und hat das wichtigste früher schon gesagt. Er trägt sein Herz nicht auf der Zunge und auch nicht am richtigen Fleck, sondern er hat es irgendwann verschenkt und dann nicht wiedergesehen. Er beschlägt Pferde mit bloßen Fäusten und öffnet eine Bierflasche mit der Augenhöhle. - Tut das nicht weh? Nicht wenn du nicht die eigene Augenhöhle nimmst -. Er jongliert am Kindergeburtstag mit brennenden Meeschweinchen ohne zu weinen. Und ohne dass seine Kinder weinen. Alle seine Jungs heißen Horst. Alle seine Mädchen Horsts Schwester. Er ist mit allen aus seinem Dorf verwandt und zerstritten. Er tanzt im Mondschein, ohne hinzusehen. Strickt für die Kleinen was aus Stacheldraht. Er hat sich all die lustigen wendländischen Ortnamen ausgedacht und dabei kein einziges Mal gelacht. Wenn er lächelt, macht er Kopfstand. Wenn er was Nettes sagt, ist er es nicht. Wenn er in deine Träume kommt, wird das eine kurze und böse Nacht. Und er kennt den Weg nach Bremen, denn kein Elend ist ihm fremd. Und du machst Witze über ihn? Sehr gut ...
  8. Ich könnte euch einen finsteren, bärtigen Wendländer vorbeischicken. Motto: "Ick snack platt un ick hau platt". Wie soll ich ihn euch tätowieren? Mit ostniedersächsischen Tribals?
  9. Bei Schmutz hätte ich eher an grau gedacht. Dies hier sieht eher nach Prellungen oder eben nach eine Krankheit aussieht - was auch sehr passend ist. Liebe Grüße. Jörg
  10. Gut, dass es weitergeht und schön, dass auch Spilttermond weitergeht. Ohne Häme möchte ich einfach noch mal daran erinnern, dass vor ein paar Jahren Midgard in der Szene und hier im Forum quasi schon als tot und Splittermond als strahlender Stern am Firmament des Rollenspielhimmels erklärt wurden. Man muss die Verlagspolitik der Frankes nicht cool oder besonders gelungen finden, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass sie das sehr gut raushaben, den Midgard-Kahn auch durch Flauten oder schwere See zu fahren. Das ist auch was wert. Ich wünsche allen Uhrwerk-Leuten und Splittermond-Fans, dass sie einen Weg finden, die Jobs zu erhalten und das Spiel weiter zu entwickeln.
  11. Eine sehr turbulente Kickstarterkampagne hat sich Confrontation geleistet: Zuerst wollten sie eine Figurenbox mit Plasikfiguren finanzieren. Das gelang blitzschnell. Dann wurden rasch viele weitere Ziele geöffnet. Dann kamen kritische Fragen auf und die Firma leistete sich eine unterirdische Kommunikation. Also sprangen viele Backer wieder ab. Um die Kunden zu halten und neue zu gewinnen, wurden dann alle angekündigten aber noch nicht freigeschalteten Minis zur Box dazugepackt. Dann war die Frist abgelaufen und man hörte lange Zeit (fast) nichts mehr von der Firma, jedenfalls nichts Beruhigendes: Lizenzsteitigkeiten über die Konzepte mit einer russischen Firma, die den Stil kopiert. Unbezahlte Rechnungen bei einem anderen Partner. Anvisierte Produktionspartner hatten in den Sack gehauen... Ehrlich gesagt, sah ich mein Geld schon den Bach runtergehen. Dann meldete sich die Firma wieder zurück und beginnt mit der Resin-Produktion einiger Zusatzmodelle. Und dann vor ein paar Tagen der Hammer: Die inzwischen riesige Box wird nicht mehr in billigem Plastik, sondern wie die Freebooter-Minis in Metall rauskommen. Zum selben Preis. Wenn das tatsächlich was wird, dann wird das ein gigantisches Schnäppchen für alle, die Wert auf erstklassige und hoch detaillierte Minis legen. Gut, man darf sie während des Spiels nicht vom Tisch und nach dem Spiel nicht in in eine Kiste werfen - aber ich male auch, damit ich nachher schöne Miniaturen habe und kein billiges Spielzeug. Eine schöne Wendung.
  12. Wenn "Arm" jetzt noch dreckig wäre.... Und irgendwie differieren Haar- und Bartfarbe.
  13. Ich glaube, der Unterschied zu den Mongolen und den Persern ist nicht sooo groß oder für Laien kaum erkennbar, weil sowohl die Reitervölker als auch später die muslimische Kultur nach Indien hin Einflüsse hatte. Ohne jetzt umfangreich recherchiert zu haben, sind die historischen Vorbilder in dem Bereich eventuell etwas wenig trennscharf. Das wäre für mich dann der Grund, mehr Fantasy reinzubringen. Weil ich gerade so ein fieses Bild gefunden habe und ich mein, dass das in jedem 60er-Jahre-Indien-Abenteuerfilm vorkam: Kannst du Lepra darstellen? Oder könntest du einen Mogli-Tiermeister basteln? Oder einen ausgemergelten alten Guru? Dann hätte man auch einen schönen Kontrast zu dem reichen Indien. Und ich glaube, das wäre für mich auch so eine (Klischee-)Besonderheit: Das harte Aufeinandertreffen von großem Reichtum und absoluter Armut.
  14. Ich finde die alle gut. Nur der Turban macht Probleme. Hast du auch welche in Rüstung?
  15. Genau! Klappt doch gut!
  16. Die Frankes kommen auf den Nord-Con. Hier kann man Fragen an die beiden vorschlagen.
  17. Genau. Ich kann das Gejammer auch nicht mehr hören. Ich war mit allen Regeleditionen mehr oder minder zufrieden, außer mit M3 wegen der vielen Heftchen. Aber M5 ist deutlich großkarierter als M4. Ich dreh bei meinem Fernseher ja auch nicht die Farbe weg, weil früher alles viel besser war.
  18. Jetzt mal ganz im Ernst: Wenn ein Quellenbuch fast fertig ist in dem Sinne, dass daran nur noch etwas Fleißarbeit zu leisten wäre, dann kommt es auch in absehbarer Zeit raus. Absehbar kann mal ein Jahr sein. Oder zwei. Meinetwegen bei Midgard auch fünf. Wenn ein Quellenbuch aber dennoch lange, lange Zeit auf sich warten lässt, dann ist eben mehr im Argen. Zum Beispiel gefällt der Endtext dann doch nicht, wie man es vorher gedacht hat oder Verlag und Autor werden sich nicht einig und das Projekt stoppt oder scheitert ganz. Oder man hat zwischendurch doch noch andere oder weitergehende Vorstellungen zu einer Kultur entwickelt, denen die Vorarbeiten nicht mehr entsprechen. Oder.... Dass eine andere Veröffentlichung so ein langersehntes Quellenbuch wie die Küstenstaaten jahrzehntelang aufhalten könnte, halte ich für abwegig. Gerade ein Küstenstaatebuch, wenn es kein kompletter Murks ist, wird sich verkaufen wie geschnitten Brot. Das bleibt nicht ewig liegen, weil Jürgen Franke noch ein paar Abenteuer abzuarbeiten hat.
  19. Einen Hundewagen kann man bei Unebenheiten anschieben. Einen Pferdewagen alleine eher nicht.
  20. Wenn das alles 2019 rauskäme, wäre das wirklich großartig!
  21. Verstehe ich nicht ganz. Magst du das erläutern?
  22. Inhaltlich ist zu den ausstehenden Quellen so ziemlich alles gesagt. M1 bis M4 waren Auflagen, in denen das Material, der Umfang und die Komplexität immer weiter gesteigert wurden. Das war ein Traum für alle Regelfreaks und alle alten Hasen, die von Auflage zu Auflage mitgewachsen sind. Unterm Strich aber war M4 für Neueinsteiger oder selbst für Umsteiger am Ende ziemlich unattraktiv. M5 ist viel schlanker und viel einsteigerfreundlicher aufgebaut. Das betrifft den Umfang und die Kosten und die Verständlichkeit. Alte Hase vermissen jetzt wohlmöglich das ein oder andere, aber bei Neueinsteigern ist M5 gut angekommen. Das erklärt zum Beispiel das weitgehende Fehlen der Beschwörer: Für diesen Typ müsste ein neues Fass aufgemacht werden. Das ist bislang ausgeblieben. Das erklärt auch, warum es nur den kleinen Bestiariumsanhang mit dem Nötigsten gibt: Man kann gleich mit dem Grundregelwerk loslegen. Dazu kommt, dass sich das M4-Bestiarium nicht gut verkauft hat. Die Reste wurden geradezu verramscht. Mit dem Anhang hat man aber gute Anhaltspunkte, M4-Monster oder aber auch AD&D oder Schwarze Auge-Monster zu konvertieren. Mein Wunsch wäre ohnehin kein Buch-Bestiarium mehr, sondern ein wachsendes Programm oder eine PDF, in der man nach ländertypischen Monstern suchen oder alphabetisch oder nach Gattungen oder nach Landschaften, wie man es braucht. Eine Datenbank. Und wenn dann auch neue Monster aus Quellenbüchern integriert würden und man ein zehnköpfiges Wolfsrudel mit Leitwolf und besonders kampfstarken Tieren mit ein paar Klicks ausdrucken könnte... ein Traum. Irgendwas soll irgendwann kommen. Aber ich würde meine Entscheidung davon nicht abhängig machen. Zuerst steht der lange angekündigte Weltenband an. Und wer weiß, vielleicht bringt der ja auch weitere Informationen zu den bepelzten Weltbewohnern. Ich finde, M5 ist mit dem vorliegenden Material sehr gut spielbar. Man muss sich nur auf den Gedanken eines Reboots einlassen.
  23. Das Spielen auf Cons ist ein gewichtiges Argument gegen Hausregeln: Niemand hat Bock, vorm Spiel stundenlang irgendwelche Regelversionen abzugleichen. Dann: Irgendwann wird es auch schwer, zwischen Regel und verinnerlichter Hausregel zu unterscheiden. Auf "Wir spielen das alles zu Hause ganz anders"-Diskussionen hat wahrscheinlich keiner Bock. Dann fällt mir auf, dass die Regeln unterm Strich erst mal sehr gut ausbalanciert sind. Es macht Sinn, erst mal streng nach Regel zu spielen um zu sehen, ob es nicht doch funktioniert. Viele meiner Hausregeln waren im Nachhinein gar nicht so gut, wie ich zuerst gedacht habe. Manchmal zogen sie auch weitere Hausregeln nach sich. Was ich hier im Forum auffällig finde: Es gibt so eine Reihe von Regelgetreu-Experten, die grundsätzlich gegen Hausregeln eingestellt zu sein scheinen und häufig anderen Gruppen ausreden wollen, was sie für sich ausgedacht haben. Da würde ich mir mehr Gleichmut wünschen. Es druckt ja keiner seine Hausregel 1000x und schickt sie in die Welt hinaus.
  24. Für mich ist das alles relativ Banane: Wenn ich zu Fuß unterwegs bin, dann kann der Hund sehr interessantes Zusatzgepäck für mich schleppen. Und wenn das "nur" 40 kg sind, dann ist das eine ganz schöne Menge. Vor allem für schwache Figuren. Und zusätzlich noch einen abgerichteten Molosser dabei zu haben, ist doch auch nicht schlecht.
  25. Ich finde es eine schöne, bunte Alternative. Wobei es bei Menschen ja eher so ein selbstrollender Bollerwagen wäre, kein Wagen zum draufsetzen. Aber dann, warum nicht? Wenn es schwer wird, muss der Mensch eben schieben. Und man kommt auf engeren Wegen durch. Hübsch!
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