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Eleazar

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Everything posted by Eleazar

  1. Nach deiner vorletzten Moderation habe ich diese Diskussion sofort nicht mehr fortgeführt. In meinem letzten Beitrag ging es mir nicht um Religion, sondern ab wann man etwas eine Verschwörungstheorie nennen kann. Damit dachte ich, ich wäre noch im Thema. Es hilft ja nicht, wenn jedwede Ideologie oder Weltanschaung in der Diskussion als Verschwörungstheorie geführt wird. Dafür kenne ich zumindest keinen passenderen Strang. Aber du bist der Chef. Und es ist deine Ausgangsfrage. Natürlich legst du die Grenzen fest.
  2. Ich kann es im Regal sehen. Eingeschweißt. Nein, ich brauche es unbedingt.
  3. Ich mag ja auch gern was, das einfach nur Stimmung macht. Wie wäre es mit einem Tross Aussätziger, der ihnen entgegenkommt? Deren Anführer bittet um Proviant und um medizinische Versorgung (schwärende Wunden verbinden; Heilen von Wunden). Wird ihnen das gewährt, will der Geheilte seinen Retter zum Dank umarmen und schenkt ihm eine Kleinigkeit (einen Anhanger aus Bronze?). Hilft keiner, stoßen sie wüste Verfluchungen aus. Am Abend danach würfelst du gegen Wk, sagst aber dass du gegen Ko würfelst. Wem der Wurf misslingt, den fängt es an zu jucken. Wenn man guckt, ist nichts zu sehen. Aber wenn man sich gekratzt hat, wird die Stelle rot und juckt weiter. Wenn jemand seinen PW:Wk so richtig verkackt hat, bekommt er einen Alptraum und wacht Nachts schreiend auf. Keiner verliert irgendwelche Punkte, aber immer wenn jemand eine hysterische Reaktion auf die Krankheit zeigt, ist wieder ein PW: Wk fällig. Das geht so, bis sich alle einig sind, dass sie ja eigentlich nichts haben. An sich harmlos, verursacht aber so eine morbide Spannung, die sich in dem verlassenen Posten ja fortsetzen kann. Ebenso könnte in den Hügeln ein ponygroßer Wolf die Gruppe verfolgen. Nachts heulen mehrere Wölfe in einiger Entfernung, lassen sich aber nicht blicken. Am nächsten Morgen sieht man, dass mehrere große Wölfe ohne Mucks zu sagen, 50 Meter entfernt ums Lager gestreunt sind. Ein Trupp von schweigsamen Leuten, die ein Mädchen in einem vergitterten Wagen den Weg entlang schieben, das von einem Dämon besessen ist / einen epileptischen Anfall hat. // Die eine mit dicken Ketten verschlossene Kiste tragen, in der irgend ein Wesen brüllt und tobt. Sie wissen nicht, was in der Kiste ist. Nach Einbruch der Dunkelheit legen sie ein Stück Fleisch und einen Becher Wein neben die Kiste und öffnen eine kleine Klappe und wenden sich ab. Dann hören sie Worte in einer fremden Sprache, die sie nicht verstehen. Aber nachmachen können.
  4. Na, ja, ich sehe schon einen Unterschied darin, ob einem gerade das Bein (halb) abgeschlagen wurde oder ob jemand unverletzt am Boden liegt oder im Handgemenge ist. Unverletzt traue ich so jemandem einige, aber nicht die volle Beweglichkeit ja durchaus zu. Aber mit einer derart schwerwiegenden Verletzung? War nicht früher der Abzug für Angriffe aus dem Liegen -6? Das könnte ich mir eher als Abzug auf Angriff und Verteidigung vorstellen. Sonst kommt man mir zu glimpflich davon (= Laschheit). Und dass man ohne Stock im Stehen gar nicht, aber unversorgt im Liegen nur mit -4 angreifen kann, erscheint mir auch im ersten Fall zu extrem und/oder im zweiten zu einfach. Ist wohl Geschmackssache.
  5. Irgendwie widersprechen sich die beiden Absätze dennoch oder irre ich mich? Außerdem sehe ich die Auswirkungen der kritischen Verletzung als relativ schwach an, vor allem, wenn man es mit einem unverletzten Liegenden vergleicht. Letzten Montag hat mein Glücksritter einem Troll ein Bein abgeschlagen. Und dann sollte er damit angreifen und abwehren können wie jemand, der meinetwegen auch unverletzt nur am Boden liegt? Das fände ich etwas lasch.
  6. Also ich könnte mir Vorstellen, dass es die Spezialisierrung "Schnulzenbarde" und "Hochkulturbediener" gibt, die dir lohnende Boni auf Verführen oder Etikette geben. Du perfektionierst dein Spiel auf höchstem Niveau und dann eben in verschiedene Richtungen. Aber jede Richtung muss auch was bewirken. Rock: Ausschweifung; Protestlieder: Aufruhr...
  7. Man kann mehr Geld für einen Auftritt verlangen. Gönner ermöglichen einem einen adligen Lebensstil. Du kriegst einflussreiche Kontakte.
  8. Man kann sich Boni auf Verführen oder Beredsamkeit erspielen.
  9. Wenn du dir nicht zutraust, auf dem Con eine Gruppe von Kindern zu betreuen* und wenn es nicht nur die sondern tendenziell allen so geht, wie soll man denn dann einfordern, dass diese potenziell nicht zu beaufsichtigende Rasselbande sich dort unbeaufsichtigt in einem Spielzimmer oder überhaupt in den Räumlichkeiten eines Tagungshauses aufhalten darf? "Mir ist das potenziell zu gefährlich und ich bin der Situation nicht gewachsen, also lassen wir sie allein und hoffen, dass nichts kaputt geht?" Diese Kombi verstehe ich nicht. *betreuen: Hier geht es erst mal um Aufsicht, nicht um ein Freizeitprogramm oder ein Beschäfitigungsangebot für Kinder.
  10. Das wäre ja aber noch ein ganz anderes Konzept. Jetzt ist es doch so: Die Erwachsenen wollen spielen. Deswegen kommen sie zusammen. Und dann versucht man es nicht mitspielenden KIndern so angenehm wie möglich zu machen, damit die Eltern spielen können. Und klar: Eine Con mit guter Kinderbetreuung ist der beste Fall.
  11. Was wie ein Witz klingt, ist in der Tat die eleganteste Lösung. Irgendeiner wird den Kodex gedruckt oder als PDF dabei haben. Für die fünf Minuten, die man diese Informationen am Ende des Abenteuers braucht, sollte man das Programm nicht komplizierter und eventuell auch verwirrender machen. Sobald nämlich der Erste aus Versehen Geländelauf mit 20 statt mit 10 Punkten gelernt hat, gehen der Ärger und die Rechnerei und die Rückabwicklung los. Und wer kriegt dann die Schuld? Dieses "fdfztuzoiälhkjnvbjkhqwsea" Programm ;).
  12. Das wäre auch noch ein Kriterium unabhängig allein vom Alter: Es gibt ja keinen sachlichen Grund, ein Kind auszuschließen, dass gar nicht in das Spielzimmer oder auf den Spielplatz geht. Wenn es neben den Erwachsenen oder in der Gruppe um den Tisch sitzt und spielt, wird nichts passieren. Dann sähe die Lösung in etwa so aus: Der Con ist ohne Kinderprogramm oder Betreuung und ohne toben. Für manche Kinder mag das was sein, die hätten dann was von der Con. Andere gehen das Wochenende zur Oma, zum Freund, auf den Reiterhof... Ein Midgard-Con ist und bleibt in jedem Fall eine Veranstaltung, die sich nicht in erster Linie an Kinder richtet.
  13. Man könnte in Moam wahrscheinlich sehr leicht eine einfache Liste einpflegen, in der einfach alle Fertigkeiten noch mal nach Kategorien, also auch eventuell mehrfach auftauchen. Die dann aber ohne Lernkosten und bei den Tabellen. Dann kann man sich merken oder notieren, welche Fertigkeiten der Lehrer im Angebot hat und welche man lernen will. Dann geht der Krieger in sein Dokument und lernt die allgemeine Fertigkeit Geländelauf zum halben Preis als Waffenfertigkeit, ohne es überhaupt zu merken. Ich wäre absolut dagegen, dass in Moam ein solcher absoluter Rand- und Sonderfall im Bereich der Erschaffung oder Ausbildung implementiert wird. Wenn durch die Regeln nicht gedeckte Sonderwünsche oder bei besserer Formulierung nicht auftretende Probleme das Programm aufblähen und die Bedienung noch komplizierter machen, dann kippt Moam irgendwann ins Unbenutzbare. Ich habe jetzt zweimal Figuren für eine Gruppe mit Moam gemacht, um die Figuren dann auszudrucken und so damit zu spielen. Ich bin damit nicht wirklich warm geworden und an manchen Stellen war mir die Bedienung recht kompliziert. Mir fehlt die Übung, ohne Frage. Aber ich brauche nicht noch mehr Sonderwünsche im Angebot. Wenigstens nicht, ohne dass man die zusätzlich anklicken muss. Für meinen Geschmack sind wir hier kurz vor der Berechnung der B im Spurt durchs Heidekraut mit Stein im Schuh.
  14. Mit Verlaub, das ist Quatsch. Es gibt keine zwei Sorten Geländelauf -eine nur für den Kampf und eine nur für den Waldlauf -, sondern es gibt verschiedene Sorten Abenteurer. Man kann das so machen, wie du es vorschlägst, aber dann verabschiedet man sich komplett aus dem Regelwerk und dann bin ich raus aus der Diskussion.
  15. Offensichtlich wenn nur die Materialkosten ersetzt werden und sie die Rennerei für lau haben.
  16. Ist doch trotzdem ohne Belang. Du definierst, was er im Angebot hat. Wenn du den Kodex auf den Knien hast, findest du da die Liste mit der Auswahl. Sonst guckst du das in der MOAM -Charaktererschaffung nach. Wie teuer das für die unterschiedlichen Figuren dann wird, steht doch auf einem anderen Blatt und du brauchst dir bei Moam nicht mal darüber Gedanken zu machen. Wie schnell ich etwas lerne, hängt doch nicht vom Klingelschild des Lehrers ab.
  17. So wie ich das gelesen habe, hält selbst die Orga die gefundene Lösung nicht unbedingt für eine gute Lösung. Es ist die am wenigsten schlechte, die gerade auf dem Tisch liegt. Sollte jemand eine geniale Idee haben und die Mühle darauf eingehen, könnte es ja noch eine andere Lösung geben. Bis dahin sehe ich, dass die Orga sich viele Gedanken und es sich nicht leicht gemacht hat. Und sie hat das Interesse der Mehrheit der Con-Gänger zu schützen versucht, weiter in dieser Location Cons besuchen zu können. Das ist gut. Der Nordlicht-Con ist ein Treffen zum Midgard-Spielen und sie ist keine Kinder-Belustigung. Sie kann auch eine Con mit Kindern sein, wenn das das Midgard-Spielen nicht einschränkt oder dort sogar verhindert. Dann mal zu aus meiner Sicht möglichen, praktischen Lösungen: 1.) Eine Aufsicht im Spielzimmer ist sehr einfach herzustellen: Für den Raum gibt es einen Schlüssel. Die Orga gibt den Schlüssel an einen Erwachsenen raus, der die Aufsicht führt. 2.) Dass eine Aufsicht in einem Spielzimmer pädagogisch geschult sein muss, halte ich für ein Gerücht. Die Aufsicht übernimmt nicht die Aufsicht über die KInder anstelle der Eltern, sondern sie achtet auf den Raum. Da müsste man einen entsprechenden Text aufsetzen. Das kann man schriftlich fest machen. Ich bin als Erwachsener auf einem Spielplatz ja auch nicht automatisch für alle Kinder verantwortlich, die da ohne Eltern spielen. Ein Erste-Hilfe-Kurs wäre troztdem schön. Andererseits sind die Eltern ja in unmittelbarer Nähe und hoffentlich auch jemand mit einem Erste-Hilfe-Kurs (man sollte vielleicht sowieso wissen, ob man eine Ärztin, Sanitäterin, DRK-Frau dabei hat - unabhängig wegen der Kinder). Klar kann was passieren. Aber man kann auch mit der Cola was verkleckern und der nächste bricht sich den Hals oder man wird auf dem Parkplatz überfahren. Ihr feiert ja auch Kindergeburtstage oder habt ein Trampolin im Garten stehen, auf dem immer nur ein Kind hopst. Schwimmbad und Fahrradfahren und Autofahren mit Kindern sind sicherlich wesentlich gefährlicher - und das machen alle Eltern auch mit den Nachbarskindern.* Und sicher gibt es eine Formulierung, die zumindest die Orga vollkommen aus einer rechtlichen Verantwortung nimmt. 3.) Offensichtlich müssen die Kinder insgesamt genauer eingewiesen werden. Es kann mal was auf einem Spielplatz kaputt gehen, es sollte aber nicht zweimal in zwei Jahren passieren. Also: Wo darf man wie toben. Wo nicht! Die Spielregeln kennen alle Con-Teilnehmer und es ist auch klar, dass jeder was sagen darf, wenn ein Kind auf dem Spielplatz zu wild agiert. Außerdem werden zerstörungsträchtige Spiele nicht mehr erlaubt. Kein Verstecken hinter oder toben mit den Gardinen. Und allen Kindern muss eingeschärft werden, dass sie sofort bescheid sagen müssen, wenn wer was kaputt macht. 4.) Die Haftpflicht der Eltern oder des Cons begleicht die Schäden. Selbstverständlich beläuft sich der Schaden nicht nur auf ein paar Gardinenhaken, sondern auch auf eine Bearbeitungsgebühr und gegebenenfalls auf einen Ausgleich für ausgefallene Einnahmen. Da wird es in der Mühle eine Summe geben, ab der ihr Ärger schwindet. Denn sie wissen ja auch, dass ihr sehr gute Kunden seid: Ihr belegt das komplette Haus und das nicht nur am Wochenende. Das ist selten. 5.) Von der Kinderermäßigung werden pro Kind 10 Euro einbehalten. Ist bei der Abnahme der Mühle alles in Ordnung, gibt es das Geld zurück. Ist was kaputt gemacht worden, ohne dass man den Verantwortlichen ausmachen kann, geht ein entsprechender Geldbetrag an die Mühle. (Bei uns haben wir in Räumlichkeiten jahrelang mit Beschädigungen durch Erwachsene zu tun gehabt. Das war ärgerlich, aber unter der Schwelle, dass man einen Handwerker für 2.000 Euro kommen lassen würde. Jetzt lassen wir uns u.a. den Satz unterschreiben: "Im Falle von Beschädigungen müssen die Kosten für eine Reparatur durch einen Fachbetrieb, mindestens aber 100 Euro beglichen werden". Es gibt keine Probleme mehr.) Wenn auf dem Spielplatz eine kleine Delle an der Rutsche ist, dann macht man vielleicht nichts, ärgert sich aber gewaltig. Wenn man sich nach der dritten Delle eine neue Rutsche leisten kann, hält sich der Ärger in Grenzen. 6,) Bei allem ist zu bedenken, dass es eine Lösung geben muss, mit der zuerst die Mühle und die Orga gut leben können. Wenn es dann noch ermöglicht, dass wieder KInder mitkönnen ist es schön. Wenn nicht, dann wird sich so das Überbuchungsproblem lösen. *Ich habe jahrelang JuLeiCa-Kurse angeboten und doofer Weise führt die notwendige Beschäftigung mit Recht und Aufsichtspflicht immer zu apokalyptischen Reitertagen: Darüber wird sich lang und breit unterhalten und jeder holt seine blutigste Geschichte raus. Und schaudernd wird geraunt, dass man in der Jugendarbeit "immer mit einem Fuß im Knast ist". Und wenn tatsächlich mal was passiert, steht es in der BILD. Praktisch lauern die Gefahren aber wohl eher da, wo man Kinder nicht beaufsichtigt. Oder im Haushalt. Oder auf dem Schulweg. Oder in Papas Auto. In der Regel ist es doch so, dass sich Kinder beim aktiven Spiel, Klettern und Toben Fähigkeiten und Geschick aneignen, die sie vor Unfällen bewahren. Wer sich keinerlei Gefahr aussetzen möchte, der sollte konsequent von Cons fortbleiben. Der Weg dorthin könnte einen umbringen.
  18. Aber die Sache macht doch auch logisch keinen Sinn: Es gibt auf MIDGARD keinen Lehrer für "Alltagsfertigkeiten". Es gibt einen der mir eventuell Klettern, Geländelauf... beibringen kann. Wenn ich als Krieger jetzt durch einen Zufall Geländelauf als Kampffertigkeit für 10 statt für 20 EPs lernen kann ist das ein glücklicher Umstand. Aber ich lerne Geländelauf doch als Krieger nicht schlechter, weil mein Lehrmeister außer Geländelauf nicht auch noch Einhandschwerter, sondern bloß Klettern anbieten kann. Ich sehe überhaupt kein Problem darin, dass ein Typ eine Sache etwas günstiger bekommt. Es gibt ja auch Unterschiede, wie leicht man Alltagsfertigkeiten lernt, oder? Wenn ich mich aber an einer Unlogik in meiner Belohnung eh nicht störe, dann kann ich die Bedingungen ändern: Krieger dürfen beim Lehrer Alltagsfertigkeiten außer Geländelauf lernen. Das macht für mich nicht wirklich einen Sinn, aber vielleicht löst das ja das Problem.
  19. Es ist immer Scheiße, wenn der Hausherr ganz am Schluss irgendeinen Schaden feststellt. Möglichst noch nach der Abreise der Gäste.
  20. Alas, du verdrehst die Sache um 180°: Du verurteilst, dass von den Taten Einzelner zu Unrecht auf eine Gruppe ausgeweitet wird. Tatsächlich wird aber der Kreis der Verantwortlichen so weit eingegrenzt, wie möglich: Auf alle, die das Spielzimmer zum Spielen genutzt haben. Und es geht hier nicht um die juristische Überführung eines Sachbeschädigers, wo die Unschuldsvermutung greift. Es geht um die Abwendung weiterer Schäden. Im ersten Fall: Vier Kinder sind im Raum, die Ming-Vase ist kaputt, keiner sagt ein Wort - keiner bezahlt die Ming-Vase. Im zweiten Fall: Alle vier fliegen raus und kommen nicht mehr ins Zimmer rein, damit ich wenigstens meine zweite Ming-Vase noch behalten kann. Du vergisst, dass nicht einfach was kaputt gemacht wurde. Dann hätte ein entsprechend handwerklich begabtes Elternteil das meiste vielleicht sogar auf der Con noch reparieren können - kein Problem für keinen. Es wurde auch nicht gesagt, dass etwas kaputt gemacht wurde. Keine Chance, eine Person auszumachen, der man ins Gewissen reden könnte. Hohe Wahrscheinlichkeit, dass im nächsten Jahr wieder was zu Bruch geht. Zum dritten Mal. Nein, das muss man sich als Besitzer und Veranstalter nicht gönnen wollen. Und das sind erst mal die Geschädigten. Ich finde, du verwaltest recht freigiebig die Frustrationstoleranz anderer Leute so, wie es dir in den Kram passt.
  21. Wenn ich ein Cafe betreibe oder einen Tagungsort, dann erwarte ich, dass Eltern oder andere Aufsichtspersonen dafür sorgen, dass die Kinder nichts kaputt machen. Wenn die Eltern das nicht hinbekommen, dann müssen sie das Lokal verlassen. Und ja, Kinder dürfen auch mal rumgehen oder sich mal lauter äußern. Aber auch nicht in jedem Zusammenhang. Ich war neulich in einem Konzert in einer Kirche. Eine Mutter hat es nicht geregelt gekriegt, dass die Kinder nicht hin und her rannten. Auf einem knarzenden Dielenfußboden ohne Geräuschdämmung. 200 Besucher haben sich geärgert. Es gab kein Lied, das gewirkt hat, weil du alle zwei Minuten wieder ein Kind rennen gehört hast. In der Pause hat ein Musiker der Frau gesagt, dass das so mit den Kindern nicht geht und sie ihren Eintritt wieder zurückbekommen kann, wenn sie das Konzert verlässt. Da hat sie sich sehr aufgeregt. Meine Kinder sind aus dem Gröbsten raus und ich habe, als sie kleiner waren, ab und zu intolerante Erwachsene erlebt. Aber ehrlich gesagt auch sehr viele intolerante Eltern, denen alle anderen Leute außer den eigenen Kindern sehr egal sind. Ansonsten sind Kinder sehr unterschiedlich. Manche kannst du ganz gut mit in Situationen nehmen, die für Kinder nicht unbedingt super geeignet sind. Andere gar nicht.
  22. So toll ich die Beteiligung von Kindern finde und so gut das auch für Eltern ist - erst mal ist der Fakt ja, dass im Spielzimmer etliche Beschädigungen geschehen sind. Und nicht nur einmal, sondern im zweiten Jahr hintereinander. Es gibt kein Recht darauf, das Eigentum anderer Leute zu beschädigen. Auch nicht für Kinder. Dann haben die Kinder nicht gesagt, dass sie was kaputt gemacht haben- so habe ich das zumindest verstanden. Das ist erst recht blöd. Denn ansonsten könnte man das wahrscheinlich zwischen den Hausbetreibern und den zerknirschten Eltern, einem Trinkgeld und der Haftpflicht der Eltern relativ gut aus der Welt schaffen. So lag der Ärger beim Haus und dann bei der Orga. Ich wäre als Elternteil nach dieser Reaktion jetzt wohl zerknirscht und wohl auch traurig. Aber letztlich wüsste ich ja nicht einmal, ob nicht meine eigenen Kinder den Ärger (mit)verursacht haben. Auf jeden Fall aber haften Eltern für ihre Kinder. Und wenn nicht finanziell, dann haben sie eben doch das Problem, dass die Kinder gegebenenfalls nicht mehr mitdürfen. Vielleicht ist es auch etwas zu optimistisch gedacht, dass Kinder in einem Raum ohne Aufsicht spielen und toben können, ohne dass etwas passiert. Wenn sich der Ton etwas mäßigt, gäbe es ja auch vielleicht noch die Möglichkeit, nach einer anderen Lösung zu suchen. Wenn immer ein Elternteil Aufsicht führen würde und klare Regeln aufgestellt würden (nicht toben, nicht an die Vorhänge gehen), dann dürfte eigentlich auch nichts kaputt gehen. Aber ich rede schon wieder über was, wovon ich keine Ahnung habe.
  23. Wie wahrscheinlich ist es denn, dass sich in der selben Region eine gänzlich andere Orga gründen würde? Ich hielte es für wahrscheinlicher, dass es ein paar Leute gäbe, die dann beide Cons organisieren würden. Andere würden von der alten zu der neuen "umziehen". Vielleicht reaktiviert man ein paar Altgediente. Und Neue kommen dazu. Dass die zweite Orga ganz unabhängig von der ersten wäre und vielleicht sogar dagegen arbeiten würde, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Dass eine Region zwei Cons nicht aushält und man mit zwei zweidrittel-vollen Cons dasteht, finde ich viel wahrscheinlicher. Aber dafür wäre es auch egal, ob zwei Cons exakt im selben Haus stattfinden oder dicht nebeneinander. Was dann aber konkret passiert, kann doch keiner sagen. Ich erinnere mich noch, als der NordlichtCon das erste Mal angekündigt wurde. Da gab es auch zuerst Stimmen wie: Was ist mit den anderen Cons? Und: Wird der in Norden überhaupt voll werden?
  24. Moin. Ich habe die Minis jetzt auch gesehen. Schön. Wenn du meinst, dass du nicht viele Figuren schön malen kannst, dann hilft dir vielleicht der Quickshade von Army Painter und die Technik des Dippens. Ich habe den Eindruck, dass man damit sehr viel in sehr wenig Zeit erreichen kann. Also ein sehr schöner Zeit-Nutzen-Effekt. Hier ist eines von tausend Tutorials und das ist wirklich keine Kunst. Dippen, ohne zu dippen.
  25. Ich fand den Strang ja interessanter, als es noch darum ging, wie man ein Problem lösen kann. Wie, wann, warum, wer sich ungerecht behandelt fühlen darf, ist natürlich auch ein diskussionswürdiges Feld, aber nicht so sexy.
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