Alle Inhalte erstellt von Eleazar
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Superduperdeluxausgabe :)
Ich habe sie in dem Orkenspaltervideo von der Spiel gesehen. Die ist schön und wertig gemacht. Die hätte ich mir auch geholt. Was ich nur blöd gefunden hätte, ist, dass es neben der normalen Ausgabe noch eine Luxusversion gegeben hat. Das wäre für mich Geldschneiderei. Außerdem gehört die limitierte Ausgabe in die limitierte Box, sie der Name schon sagt. Und dann meinetwegen auch noch mal ohne Box limitiert zu kaufen für die Leute, die kein Boxen mögen.
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Keine Orks in M6 - wie findet ihr das?
Das mit dem Überzeugen der Andersgläubigen kann ich gleich mal zurückgeben. Und für mich kann ich sagen: Ich will hier gar niemanden überzeugen. Ich will nur meine Position deutlich machen, die ja offensichtlich bei dir immer noch nicht angekommen ist: Mehrere Leute haben beschrieben, dass sie M5 gespielt haben, ohne dass Orks bei ihnen eine merkliche Rolle gespielt hätten. Das hätte man also für Damatu mindestens genau so hinbekommen können. Dann hätten du und Widukind genau das gehabt, was ihr gewollt hättet. Das wäre doch super. Vor allem, wenn man Orks nicht in die Hauptspielregion setzt wie auf Midgard, sondern irgendwo in die eher unbeleuchteten Ecken der Spielwelt. So wurde lediglich Leuten was genommen, die mit Orks was anfangen können. Den Schritt kann ich nicht gut finden und auch nich mit "Kreativität" begründen. Es ist einfach nur ein "Nein!", das mich stört. Wenn Michael jetzt schreibt, dass hinter dem Süßen Tod eventuell noch mehr steckt und da noch mehr dranhängen kann, dann sehe ich das erste Mal kreatives Potential in der Entscheidung. Dann bin ich gespannt, was da noch kommt.
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Keine Orks in M6 - wie findet ihr das?
Noch mal, um das für mich zum Abschluss zu bringen: Natürlich kann es auch ein Rollenspiel ohne Orks geben. Es gibt selbstverständlich kein "Recht auf Orks". Wieso auch? Allerdings wundert mich die Art und Weise der Diskussion hier. Es wird die Frage gestellt, wie man das findet, dass auf Damatu die Orks ausgestorben sind. Aber scheinbar soll man dazu keine freie Meinung haben dürfen. Entweder weil man kein M6 spielen mag (aus welchen Gründen auch immer) oder weil man dann einen Feldzug gegen was auch immer startet. Das ist schon stark für Beiträge, die im offenen Teil des Midgardforums veröffentlicht werden, wo eben mehr diskutiert wird und mehr Perspektiven einfließen können. Sonst müsste man einen Club aufmachen oder einen Strang auf Discord aufmachen. Zumal die Frage ja nicht mal allein aus Midgardperspektive, sondern als allgemeine Rollenspielfrage diskutiert werden kann: Was hältst du von einer Spielwelt die oder einem Rollenspiel das Orks ausschließt. Wie gesagt, es gibt kein Recht auf Orks. Aber die Argumente überzeugen mich auch nicht. Ja, im Herren der Ringe und bei Tolkien spielen der Zeit geschuldet rassistische Klischees eine Rolle. Aber das zieht sich durch die Beschreibung aller Völker und Species beim Herrn der Ringe. Bosheit oder Verschlagenheit zeigt sich bei Tolkien meist auch äußerlich oder körperlich. Ebenso Ehrlichkeit und Edelmut. Wie indes auch im Märchen. Und klar, das ist altmodisch und nicht unproblematisch. Zumindest, wenn man es konsequent durchzieht. Und ganz ehrlich: Problematischer als die Orks oder Elben sind da die Menschen. Das Für und Wider "böser", nicht "urböser" Völker wurde in der Diskussion ganz gut rausgearbeitet und ich kann beide Entscheidungen gut nachvollziehen: Sowohl dass man in einem Rollenspiel auch mal ohne viel Nachdenken und Skrupel das Schwert schwingen möchte, als auch dass man in jedem Antagonisten ein führendes, wertvolles Geschöpf sehen möchte, dass man an die Stelle im Leben zurückbegleiten möchte, wo es moralisch mal falsch abgebogen ist. Da finde ich aber nachdenkenswert, ob das moralisch viel bringt. Gerade im Lied von Eis und Feuer wird recht modern mit gut und böse umgegangen und viele Protagonisten wechseln im Laufe der Geschichte aus nachvollziehbaren Gründen von einem Extrem alllmählich und sehr menschlich. Trotzdem kenne ich kaum einen Roman, in dem so viel, so herzlos und so wahllos getötet wird. Das ist ja stellenweise wie im Dreißigjährigen Krieg in echt! In diesem Kontext auf diese Weise zu spielen fände ich moralisch und emotional viel kritischer als bei einem HdR-Klon. Trotzdem gibt es kein Recht auf Orks. Und sicher ist es eine Überlegung wert, ob man Orks im Rollenspiel als John Wayne-Indianer braucht (beantworten darf man die Frage, wie man will. Überlegen heißt ja nicht, dass man eine andere Meinung übernehmen muss, wenn sie einen nicht überzeugt). Aber was jetzt beim Design von Damatu passiert ist, das ist, dass in dem Zuge ja auch die Der mit dem Wolf tanzt-Indianer und alle anderen möglichen -Indianer gleich mitverboten worden sind. Und das als eine kreative oder irgendwie tolle Entscheidung zu feiern, dafür sehe ich absolut keinen Grund. Denn damit allein ist absolut nichts gewonnen, denn sonst wäre kein Quellenbuch in der Tat das kreativste und originellste Quellenbuch. Was ja ganz offensichtlich irgendwie merktwürdig wäre. Es ist für sich bloß ein Beschluss, der anderen Spielern mit mehr oder anderer Fantasy Möglichkeiten verbaut, aber nichts ermöglicht. Es ist allein ein Beschluss gegen etwas, ohne dabei schon etwas zu bieten. Damit meine ich nicht, dass die Ausgestaltung von Damatu nicht kreativ oder originell sein könnte. Nur damit niemand den Verdacht hegen muss. Aber es wird dadurch um keinen Deut kreativer und origineller. Und es hilft nicht dabei. Denn alle coole Ideen, wie man es ja anders machen kann, braucht man ja trotzdem. Und die könnte man auch trotzdem haben, wenn die Orks eine kleine Rolle spielten (oder auch nicht, weil die jeweilige Gruppe es so entscheidet).
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Keine Orks in M6 - wie findet ihr das?
Hä? Die Midgardhalblinge heißen meines Wissens so, weil der Begriff Hobbit von Tolkien erfunden und deshalb eventuell geschützt ist. Ähnlich könnte es mit den Elben sein, das weiß ich aber nicht. Inhaltlich sind sie genau das gleiche. Bei Orks gab es das Problem nicht, weil die mythologische Figuren und wenigstens vom Begriff her keine Erfindung von Tolkien sind. Wenn man jetzt die Orks aussterben lässt und statt dessen Morks einführt, die ansonsten das Gleiche wie Orks sind, dann kann man natürlich Tolkiensachen spielen. Das wäre aber viel Aufwand für nichts. Ich würde mich fragen, warum Autoren so was machen. Ansonsten halte ich die Entscheidung einfach nicht für originell und gar nicht für kreativ. Man verabschiedet sich von einem Klassiker der Fantasy (eigentlich von einer ganzen Richtung). Und klar, das kann ich mir alles selbst machen und gestalten. Die Freiheit habe ich aber immer.Und es gibt Systeme, die mir entsprechende Angebote machen. Auch ohne John Wayne Elfen oder Orks.
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Keine Orks in M6 - wie findet ihr das?
Ja. Und die war eben nicht ausgestorben, obwohl man das angenommen hatte. Das kann passieren in der echten Welt. Doch hier ist es anders: Täuscht sich der Autor etwa über seine eigene Aussage, die er in einer fiktiven Rollensbenspielwelt geschrieben hat. Das wäre handwerklich ein echter Bock!
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Keine Orks in M6 - wie findet ihr das?
Das mit der Kultur sehe ich ähnlich, wobei ich denke, dass man eigentlich das Rad nicht neu erfinden kann. In anderen Systemen, die ich kenne (ich nehme Damatu aus), sind auch die neuen Rassen oft auch nicht mehr als ein paar triviale Gedankenschritte von Menschen oder altbekannten Völkern entfernt. Und manches ist einfach beliebig, wo klassische Märchen- oder Fantasyfiguren eine ganz andere archetypische Wucht mitbringen. Aber darüber lohnt es nicht, sich zu streiten. Die Geschmäcker sind halt verschieden. Zu Damatu: Was definiert dann eine Species? Sind die einfach eine beliebige äußere Hülle, in der etwas Beliebiges drinstecken kann? Dann ist die Species allein ein Look, ein Outfit, was dann ja nicht viel Platz für tiefgründige Kreativität lässt. Dann läge die Aufgabe, was Kreatives zu entwickeln doch vor allem beim Spieler und nicht in den Regeln, oder? Damit komme ich klar, es erinnert mich nur eher an ein Computerspiel, in dem ich mir fürs Äußerliche einen Avatar bastele. Gut, aber ich ziehe mich jetzt auch aus der Diskussion zurück.
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Keine Orks in M6 - wie findet ihr das?
Da definiere ich "ausgestorben" offensichtlich irgendwie anders als du. Wären sie verschwunden, könnten sie wieder auftauchen, spielten sie keine Rolle mehr, könnte man ihnen noch mal eine Rolle zuweisen. Aber ausgestorben ist doch wohl was anderes...
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Keine Orks in M6 - wie findet ihr das?
Das habe ich auch nicht geschrieben oder kritisiert. Ich habe mich darauf bezogen, dass gesagt wird, dass es keine Orks auf Damatu gibt. Das ist ein Unterschied.
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Keine Orks in M6 - wie findet ihr das?
Sehe ich in der klassischen Fantasy auch so oder zum Beispiel bei Star Trek. Deswegen denke ich, dass die Zahl dieser Völker nicht ins Unermessliche gesteigert werden kann. Dann weiß niemand mehr: Wofür steht jetzt eigentlich dieser Hobbit-Nashorn-Lurch-Hybrid. Und so eine Species - Ausnahmen mal abgesehen - muss dann auch einem eventuell nicht komplett blöden aber dennoch Klischee folgen, nach dem ein Zwerg ein Zwerg und ein kleines pelziges Wesen von Alpha Centaury noch ein kleines ... Aber um auf Damatu zurückzukommen: Stehen die verschiedenen Species da denn für "was"? Bei Midgard waren die Elfen gewandt, die Zwerge robust, die Halblinge geschickt usw. Ich dachte auch durch die Abschaffung der Basiseigenschaften wäre genau das aufgehoben und ich kann einen Gnom zum Kraftprotz der Gruppe machen und den Elfen zum dumben Schläger. Oder liege ich falsch?
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Keine Orks in M6 - wie findet ihr das?
Das sehe ich anders: Der größter Teil von Damatu ist noch überhaupt nicht beschrieben, in diesen großen weißen Flecken könnte es Orks geben, ohne dass auf absehbare Zeit eine müde Zeile darüber geschrieben werden muss. Es gab ja offensichtlich ein weites Spektrum von Bedeutung, die Orks im alten Midgard haben konnten. Praktisch kamen Orks nur in nennenswerter Zahl in Publikationen vor, weil Alba komplett überrepräsentiert ist. Es wäre ja nicht gesagt, dass Orks eine große oder weltprägende Rolle spielen müssten. Dann würde ein kleiner Eintrag im Bestiarium reichen. Und den Spielleitern wären alle Freiheiten gegeben. Daran, etwas zu streichen, ist erst mal nichts originell. Es nimmt nur Möglichkeiten. Wenn es auf Damatu tolle, kreative Alternativen zu Orks gibt, dann gäbe es diese genau so auch, wenn Orks in irgendeinem Eck eine bescheidene Rolle spielen würden. Die Argumentation ist in etwa die gleiche wie: "Wir sind eine total tolle, kerative Eisdiele - wir haben kein Vanilleeis." Was nicht zu haben, ist noch keine kreative Leistung. Und wenn ich tolle, exotische Eissorten im Programm habe, dann schmecken die nicht schaler, wenn ich auch Vanille anbiete. Vielleicht bin ich da zu hysterisch veranlagt, aber in mir schlägt etwas unangenehm an, wenn mit Verboten, Ausschlüssen oder Bevormundungen gearbeitet wird. Man kann Damatu auch inivativ, cool und neu beschreiben, ohne dass man Orks kategorisch rausschreibt. Ich habe keinen Bock auf Zwerge und finde die langweilig. Deswegen lege ich in meinen Welten da keinen Schwerpunkt drauf. Aber ich würde sie als Volk nicht ausschließen wollen. Ich finde in derart Abgrenzungen nun gerade keine positive Energie. Und klar: Orks können total klischeehaft dargestellt werden. Wie Zwerge, wie Elfen, wie Zauberer, wie Barbaren, wie alles mögliche. Das heißt, ich muss mir ohnehin Gedanken machen und kreativ werden, wenn ich nicht das ganze Inventar der Fantasy streichen möchte.
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Keine Orks in M6 - wie findet ihr das?
Ich weiß ja nicht, ob ich als Nicht-Damatu-Interessent hier was schreiben darf, aber ich halte das für einen eigenartigen Move. Sehr schön zeigt sich in dem Strang, dass die verschiedenen Midgardspieler sehr unterschiedliche Wege gefunden haben mit vielen, wenigen oder in Sichtweite gar keinen Orks zu spielen. Will sagen: Jeder konnte offensichtlich auf Midard so, wie er wollte und hatte die Freiheit, das selbst zu entscheiden. Jetzt hat man es offiziell von anderen entschieden bekommen. Fazit: Egal wie man zu Orks steht, es ist eine Entscheidung, die weniger Freiheiten bietet und mehr vorschreibt. Allen, die klassisch inspirierte Tolkien-Fantasy mögen, den wurde jetzt ein wichtiger Baustein gestrichen. Und wie sollte es auf Fantasywelten ein Platzproblem geben? Also: Würde die Existenz von Orks andere Species ausschließen? Und aus welchem Grund? Dass es keine Orks gibt, macht Damatu doch nicht origineller. Dann konsequent auch die Elfen und die Zwerge weg und einen ganz anderen Weg gehen.
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Bestes Rollenspiel 2026 (DACH) - 7töter nominiert
Was soll das erst werden, wenn das ganze Regelwerk raus ist?
- Der Clan der McCannix
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Spieler kleinhalten - Woher kommt das?
Ich würde ja anders rechnen: Wenn es darum geht, einen Gegner aus dem Weg zu räumen und der einigermaßen normal gerüstet ist und ich rechnerisch einen einigermaßen passablen Schaden mache, dann rechne ich mit ca. 3-4 schweren Treffern, um einen Gegner auf 3 LP und niedriger zu hauen. Damit müsste die Wahrscheinlichkeit für einen gezielten Treffer also wesentlich höher liegen, damit es sich für mich lohnt. Ausnahmen sind irgendwelche Besonderheiten: Der Gegner hält ein seelenfressendes Monsterschwert in Händen, dass er unbedingt fallen lassen muss, oder der Gegner trägt eine RR und hat nur im Gesicht eine ungerüstete Stelle o.ä. oder ich habe eine sehr schwache Figur, die bei der gegnerischen Rüstung praktisch keinen Effekt erzielt. In jedem Fall habe ich unter M5 keinen gezielten Treffer mehr versucht, weil für meine Figuren normale, schwere Treffer viel eher zu einem gewünschten Erfolg geführt hätten, als der Versuch eines gezielten Treffers.
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Spieler kleinhalten - Woher kommt das?
Spielt auf einem Bodenplan. Füllt den Plan mit abwechslungsreichem Gelände. Fahrt die Taktik "Schützt den Magier" und blockt ihn gegen feindliche Angriffe ab. Der Zauberer supportet dann die Gruppe mit Zaubern wie Beschleunigen oder nimmt sich die Gegner vor und schwächt sie und er übernimmt den Fernkampf gegen außenstehende feindliche Magier.* Dann multipliziert der Zauberer die Kräfte der besten Kämpfer und schwächt die stärksten Gegner und ist im Kampf wesentlich wertvoller, als wenn er nur ein weiterer Typ wäre, der draufkloppt. Und wenn die Gruppe und die Spielleitung sich nicht darauf einlässt: Weigere dich, einen Zauberer zu spielen und spiele einen Krieger. Offensichtlich ist das ja das einzige, was deine Gruppe zulässt. Dann könnt ihr ja sehen, wie weit die Gruppe damit kommt. * Ich habe auf diese Weise sehr effektiv einen Magier gespielt, der in Grad 6 (M4) seinen Zauberstab lediglich auf +6 hatte und der ihn eigentlich nie benutzt hat. Trotzdem war er im Kampf ein effektiver Gamechanger, allein durch die Supportzauber und Angriffe aus der zweiten Reihe. Und ja, die Gruppe war nicht miniklein, aber sie hat dafür auch jedesmal zwei Zauberer abgeschirmt. Damit das reibungslos klappte haben zwei Kämpfer auch beidhändige Waffen benutzt, um mehr Raum zu kontrollieren. Das war eine sehr effektive Kombination.
- Spieler kleinhalten - Woher kommt das?
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Spieler kleinhalten - Woher kommt das?
Panther, manchmal verzweifle ich einfach an der Art, wie selektiv du Texte liest oder wie du dich vielleicht aus argumentativen Zwecken dumm stellst, wenn es nicht nach deine Mütze geht. Warum wird denn zwischen "Kämpfern" und "Zaubern" unterschieden? Und wenn es genau diese Begriffe schon gibt, welche Sorte wird in welchem Bereich denn wohl ihre spezielle Stärke haben? Ist wohl naheliegend. Und natürlich: Midgard ist mit Sinn und Verstand designt worden. Und dann kann ein Leser von dem Ergebnis ja wohl auch auf die dahinterliegende Absicht schließen können. Ohne dass das Wort "Achillesferse" fett gedruckt und wörtlich im Text steht. Mehr Mühe gebe ich jetzt in diese Diskussion nicht rein.
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Spieler kleinhalten - Woher kommt das?
Darf er ja. Dabei kommt dennoch kein so guter Nahkämpfer raus, wie ein Krieger. Argumente siehe mein vorheriger Beitrag. Grundsätzlich hat das mit dem Fertigkeits- und Magiesystem von Midgard zu tun: Ein Zauberer gibt einmal EPs für einen Zauber aus und beherrscht den Zauber sofort signifikant besser als jeder Krieger seine Waffe. Der EW Zaubern steigt immer weiter, ohne dass noch ein EP bezahlt werden müsste. Jeder andere bezahlt sich dumm und dusselig, um eine Waffe auf ein annähernd vergleichbares Niveau zu bringen. Um dein Langschwert auf +15 zu bringen, verbrauchst du so viele EPs, dass ein Zauberer damit etliche Zauber auf gleichem Niveau lernen könnte. Spruchrollen noch nicht mal einberechnet. Er hätte enormes Potential frei, gleichzeitg der beste Nahkämpfer zu sein und außerdem andere Sachen zu beherrschen, von denen andere Kämpfertypen eh nur träumen könnten. Es ergäbe eine komplette Unwucht gegenüber allen anderen Abenteurertypen. Die Frage ist für mich nicht, warum ein Zauberer in einer besonderen Sache was nicht so gut kann wie andere. Sondern, warum sollte er wirklich in allem besser sein? Kann man ja machen, aber dann kannst du die Kämpfer auch komplett streichen. Oder deren Spieler dürfen als ehrfürchtige Beobachter am Spieltisch sitzen, während der Zauberer in allen Feldern überlegen ist. Viel Spaß dabei!
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Spieler kleinhalten - Woher kommt das?
Weil Midgard wie andere Rollenspiele auf Teamplay mit Stärken und Schwächen ausgelegt sind, so dass sich die Figuren untereinander brauchen. Der Nahkampf ist die Achillesferse der Zauberer, die die Existenz von Kriegern überhaupt noch rechtfertigt. Weil ein Zauberer in so vielen anderen Bereichen schon so viel besser ist oder Sachen kann, die sie niemals können werden. Dazu kommt, dass Zauberer von Anfang an mit einem hohen EW zaubern und Kämpfer immens hohe Lernkosten haben, um auch nur eine Waffe in eine vergleichbare Region zu bekommen. Dazu kommt, dass ein Zauberer bei geschickter Wahl mit jedem neuen Zauber qualitativ eine ganz neue Anwendungsmöglichkeit auf hohem Niveau gewinnt und oft auch andere Fertigkeiten überflüssig macht. So ein von dir gewünschter Zauberer würde alle anderen Figuren klein aussehen lassen. Und das hielte ich für den wesentlich negativeren Effekt, als dass du dich kleingehalten fühlst, weil die Regeln dir nicht jeden Wunsch erfüllen, den du dir vorstellen kannst.
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Spieler kleinhalten - Woher kommt das?
Sehe ich ähnlich, zumal es ja eine besondere und keine normale Situation im Kampf ist, in der ein gezielter Angriff erfolgen würde. Aber ich habe mir die Stellen noch mal angesehen: Regeltechnisch dem Manual zur Folge braucht der Angreifer einen zweiten EW:Angriff -4 und der Angegriffene wehrt mit dem Abwehrwert ohne Boni für Verteidigungswaffen oder Boni oder Abzüge durch die Situation ab. Und er bekommt einen Bonus von +4 bis +8 je nach Art der anvisierten Stelle. Gelingt die Abwehr, kommt der Angegriffene mit einem leichten Schaden davon. Das bedeutet, dass das Ergebnis des zweiten EW für einen tödlichen Treffer um 12 Punkte zugunsten des Opfers verschoben wird. Damit ist die Chance für eine erfolgreiche Abwehr beim zweiten Angriff immer höher, als die Gefahr, dass man getötet wird. Und wenn das klappt, kommt man mit einem leichten Treffer davon. Wenn ich das richtig gerechnet habe, dann wäre man als "riesiges Austreibungsopfer" echt mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn man einen gezielten Angriff versuchen würde. Mit einem normalen Angriff kriegt man +4 und muss nur treffen und hat einen schweren Treffer sicher. Dazu hat man einen heftigen Schaden und ja wahrscheinlich auch ohnehin schon einen großen Angriffswert. Ein gezielter Treffer würde sich eher lohnen, wenn man als Angreifer keinen bombastischen Schaden macht oder wenn der austreibende Zauberer aus irgendeinem Grund schwer gerüstet sein sollte (was ja nur selten der Fall sein sollte). Dann kriegt man den ersten Angriff ziemlich sicher durch und braucht beim zweiten einfach Glück (oder Schicksalsgunst). Und vielleicht zielt man besser auf einen Arm als auf das Herz. Wenn man den Angriff des Auszutreibenden als Angriff mit gezückter (Stich)waffe verstehen würde, dann käme nach dem ersten erfolgreichen Angriff in jedem Falle ein schwerer Treffer dabei raus. Aber dass man das so interpretieren kann, dafür sehe ich in den Regeln keinen Anhalt.
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Hausregel: Spielern helfen, die vor mir handeln
In der offiziellen Variante stellt sich mir ohnehin die Frage, die der helfende Spieler überhaupt wissen soll, wobei seine Figur gleich helfen soll, wenn die Aktion noch gar nicht angekündigt - also noch gar nicht klar ist. Ist man da auf Vermutungen angewiesen? Oder stimmt man sich vorab ab? Und: Wahrscheinlich kann man doch gar nicht mehr helfen, wenn man statt dessen eine andere Aktion gemacht hat. Rein praktisch halte ich deine Hausregel für viel praktikabler als die offizielle Regelung.
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Austreibung des Bösen gegen Riesenwesen
Danke für die Idee, wie man das regelkonform lösen kann. Ich wollte auch gar nicht "gegen" die Regel argumentieren. Bei mir ist es anders: Wenn ich eine interessante Idee habe, dann habe ich keine großen Probleme dabei, mir das mit Hausregeln entsprechend möglich zu machen. Dass das so in offiziellen Abenteuern nicht ginge und dass dein Vorschlag, das zu ermöglichen, viel eleganter sind, steht auf einem ganz anderen Blatt. Dass viele Leute im Forum das auch grundsätzlich ganz anders sehen, ist mir auch klar. Aber die Leute, mit denen ich spiele, sind eben auch fein damit. Doch wie gesagt: Wenn es eine Möglichkeit gibt, eine tolle Idee in totalem Einklang mit den Regeln umzustetzen, ist das natürlich optimal. Nur fehlen mir dazu manchmal die Kenntnisse. Meinen Spielern aber auch und wir sind gemeinsam mit etwas Handwedelei erfolgreich groß geworden ;).
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Austreibung des Bösen gegen Riesenwesen
In der Tat störe ich mich an dem Begriff, weil es niedere Motive unterstellt und von einer konkreten, einzelnen Entscheidung auf eine grundsätzliche Haltung hochrechnet und damit eine Unterstellung ist. Nun ist das Wesen, an das @Läufer gedacht hat kein klassisches Riesenwesen wie z.B. der Sandwurm, sondern ein sehr spezielles. Und deshalb ist es total angemessen, dafür auch zu speziellen Lösungen zu kommen. Gerade, wenn es eine zweifach gute Entscheidung ist, die dem Spieler die Möglichkeit für seine Fertigkeit lässt und die nicht gleichzeitig das ganze Abenteuer kaputt macht. Deshalb ist es ein sehr guter Ansatz. Und ja: Es ist grundsätzlich ein guter methodischer Ansatz, auf eine Spieleridee nicht spontan "Nein" zu sagen, sondern besser nach einem "Ja, aber" zu suchen. Dass es deshalb aber kein "Nein" geben darf und dass Spieler mit irgendwas, das kein "Ja " oder "Ja, aber" ist, nicht umgehen können, halte ich für verkehrt. Ab und zu mal ein "Nein" ist kein Drama und bringt ein Spiel auch weiter. Nur in eine andere Richtung.
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Austreibung des Bösen gegen Riesenwesen
Und eine weitere Geschichte, die jetzt nicht im Ruch von Abenteurer kleinhalten stehen kann: Würde man den Zauber (ausschließlich) nach Prados interpretation auslegen, dann wäre @Läufer s gespoilerte Abenteueridee (wer es lesen darf, muss ein paar Beiträge hochgehen und weiß dann genauer Bescheid) tot, weil man das Abenteuer quasi von der Couch aus lösen könnte. Das fände ich ausgesprochen schade, weil ich diese und vergeichbare Idee einfach großartig finde. Es handelt sich dabei ja aber auch nicht um den in der Diskussion sonst angedachten bösen Riesenwurm oder ähnliches.
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Gut- und Böse-Schema oder komplexe Weltsicht voller Grauschattierungen?
Bei den Gesinnungen muss man ja auch erst noch mal rauskriegen, wie die so im Detail interpretiert werden und wo genau im Topf eine Figur dann anzusiedeln ist. Für mich ist es eine Frage der Handhabung. Ich habe ja immer Probleme an ganz anderer Stelle, zum Beispiel an Setzungen wie: "Gnome und Elfen gehören immer dem druidischen Glauben an." Wie kann man das quasi biologisch so definitiv sagen? Was ist, wenn ein Gnom bereits von Kindheit an in einem menschlichen Priesterhaushalt aufwächst? Was ist, wenn eine Elfe zum Glauben an xy bekehrt wurde? usw. Da wie auch bei der Frage von gut und böse muss es Ausnahmen geben können. Und meinetwegen gibt es unter der Horde plündernder Barbaren einen, der das moralisch zweifelhaft findet. Oder unter den Orks einen, der sich eigentlich nach einem friedlichen Miteinander sehnt. Ich würde das nur immer als eine Ausnahme sehen und erst mal davon ausgehen, dass wir in einer Fantasywelt spielen, in der "Feinde umzubringen" moralisch nicht problematisch ist, zumindest nicht im offenen und ehrlichen Kampf. Und wenn die Fürsten oder Häuptlinge sich einigen, dass der Konflikt gelöst ist, dann nimmt man sich auch nicht übel, was man sich in der Schlacht zuvor angetan hat. Wenn man sich antike oder mittelalterliche Sagen mal so anguckt, dann ist erstaunlich, welch andere moralischen Vorstellungen sie so hatten. Bzw. welche Rolle der Krieg oder der Zweikampf oder irgendwelche Ehrvorstellungen damals hatten.