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Fabian

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  1. Ich würde deine Frage bejahen, schon allein, weil "Wahrsagen" als Fertigkeitsgruppe aufgefasst wird. Es sind nur einige beschrieben, aber warum sollte es weitere klassische Möglichkeiten nicht geben? In Valian gibt es mit den Auguren auch Seher, die den Vogelflug interpretieren usw. Daher gehe ich davon aus, dass die Liste im Mysterium nicht abschließend ist. In wie weit Kristallkugeln als Wahrsageinstrument dienen können, ist im MIDGARD-Regelkontext sicherlich schwieriger zu beantworten, da dieses Objekt anders eingruppiert wird, nämlich als Ausspähinstrument.
  2. Wir können ja, bis sich jemand meldet, der schon vieles zu Jagdischpur ausgearbeitet hat, erstmal Ideen sammeln. - Verborgener Tempel der Dunklen Dreiheit mit Sritra-Nest. - der berühmte Elefantenmarkt der Stadt, hier werden gelegentlich auch Srimara zum Kauf angeboten. Der Markt ist in einem großen Rundbau untergebracht. In dessen Mitte liegt ein Hof mit einem Ganesha-Tempel. Der Rundbau verfügt über große Ställe in denen die Elefanten und Srimara untergebracht werden. Händler/Tierzüchter/-fänger können ihre Tiere hier auch über Nacht lassen. - Handelskontore einzelner Länder - Palast des Fürsten - Scharidenviertel, vermutlich am Hafen. - Stadt liegt auf einer Halbinsel, die durch den XY-See im Nordosten vom Rest des Festlands geschützt wird. ...
  3. Du wirst dir bestimmt spannende Details einfallen lassen. Im Quellenbuch wird ja zumindest benannt zu welcher Provinz die Jagdischpur Stadt zählt usw. Auf Seite 11 gibt es auch eine sehr kurze Beschreibung der Stadt, die immerhin über 180.000 Einwohner verfügt.
  4. Der verschwundene Saddhu ist in dem Abenteuerband Ein Geist in Nöten integriert!
  5. Ich würde vermutlich Mumbai (früher zu Kolonialzeiten Bombay) als Vorbild nehmen. Passt doch zu weltoffen usw. Damit hättest du einen Ansatzpunkt. Jadgischpur ist eine postkoloniale Siedlung, die die Sritraherrschaft hinter sich gelassen hat. Aber wer weiß, vielleicht schlummert in der einen oder anderen Kaverne noch ein Nest!
  6. Nihavand gibt es ebenfalls noch und im Weltenband steht einiges zu Candranor. Aber man hätte den großen Städten in Rawindra im QB schon jeweils eine Seite gönnen können. Einen mittleren Beschreibunggrad halte ich ebenfalls für sinnvoll. Jedes Haus zu beschreiben, wie in den von dir erwähnten Ortschaften, halte ich auch für kontraproduktiv. Da bleibt kein Raum für eigene Ideen.
  7. Das Abenteuer spielt in einem Aschram in Jagdischpur. Über die Stadt erfährt der Leser jedoch kaum etwas. Ein paar Familien werden vorgestellt.
  8. Es gibt im QB "Das Erbe der Löwensöhne" auf S. 22, oben, ein paar Zeilen zur Stadt.
  9. Danke, volle Zustimmung! Es handelt sich bei den Regeln schließlich um eine Gebrachsanweisung, in der möglichst schnell etwas nachgeschlagen werden soll - vor allem bei den Zaubern ist das was du beschreibst relevant, weil viele von ihnen nicht regelmäßig angewandt werden.
  10. Danke, gutes Beispiel! Trotzdem ist gerade der Kontrollbereich eine immer wieder diskutierte und hinterfragte Regel, weil sie als unflexibel wahrgenommen wird, die die Dynamik von Kämpfen massiv ausbremst. Daraus könnte geschlussfolgert werden, das Midgard 6 Kompromisse eingehen sollte. Kontrollbereich ja, aber ... . Aber ich gehe davon aus, da seid ihr dran! Ich freue mich schon auf M6.
  11. Hast du dazu Beispiele, die deine Aussage belegen?
  12. Mag sein, trotzdem ist es doch legitim und evt. auch interessant und erkenntnisreich Regelkonstruktionen zu hinterfragen und zu diskutieren. Auch um z. B. "Rosinenpickerei" zu betreiben, wie du es nennst. Aus meiner Sicht geht es genau darum in diesem Strang: Ideen und Vorstellungen zu den Regelkonstruktionen abzugleichen, die in M6 dann möglicherweise verbessert werden.
  13. Ich kann das nachvollziehen, aber für mich als Spieler wird diese "figurenspezifische Immersion" nicht unbedingt durch Würfelwürfe unterbrochen, sondern eher durch Gespräche, Witze, Anmerkungen der SL oder anderer Spieler, die nicht zur Szene/Situation passen, die holen einen aus dem Spielfluss heraus und verändern die Szene möglicherweise auf ungewollte Weise. Ein Glückswurf kann m. E. auch in die Szene passend und für die Figur sehr schlüssig in deren spezifische Immersion eingewoben werden (siehe mein Beispiel zu Flashing Blades oben) - sofern ich Ma Kai und dich richtig verstanden habe.
  14. Das sehe ich ganz genauso, möchte aber noch ergänzen, dass die Immersion für mich als Spieler unterbrochen werden muss, damit meine Figur handeln kann. Ich will mir die Szene gut vorstellen können, aber um den Filmvergleich zu bemühen, möchte ich auch heraustreten können und auf der Grundlage des Beschriebenen handeln können, dazu muss ich m. E. die Immersion verlassen und die Möglichkeiten meiner Figur prüfen und zu einer Entscheidung kommen, die dann oftmals mit einem Würfelwurf abschließt. Da in der Regel noch weitere Personen mitspielen, muss auch deren Wahrnehmung der Situation abgeklärt werden, um ggf. gemeinsam handeln zu können. Ebenso ein Bruch der Immersion, im Sinne eines Abtauchens in die Welt(beschreibung) der Spielleitung.
  15. Die Zufallstabellen gibt es immer noch. Der System-Matters-Verlag bietet sie in Hülle und Fülle an. Ich vermute, diese Zufälligkeit soll Spannung evozieren. So wurde es hier im Strang auch schon aufgeworfen. Wer welche Aufgabe hat, ist selbstverständlich vom Spielssystem und damit auch vom Spielstil abhängig. Wenn Spieler:innen gute Ideen haben, warum sollen die dann nicht ins Spiel integriert werden? Einen Glückswurf mit einer 50% Wahrscheinlichkeit halte ich jedoch auch für wenig sinnvoll. Ob etwas geht oder möglich ist, sollte in Abhängigkeit der Spielweltlogik bestimmt und die Wahrscheinlichkeiten dementsprechend angepasst werden. Letzteres ist Aufgabe der SL. Hier stimme ich Yon durchaus zu. Ich spiele gerade in einer Runde "Flashing Blades", ein Musketier-System aus den 80ern, dort hat jede Figur eine Eigenschaft "Glück". Das wäre evt. auch ein Ansatz für die Freunde des Glückswurfs. Durch diese Eigenschaft ergeben sich auch andere Wahrscheinlichkeiten für das Glück einer Figur. Und aus erzählerischer Perspektive empfinde ich es dort durchaus reizvoll mit "Glück" zu arbeiten. Das System sieht Glück sinngemäß als Eigenschaft, die bestimmt, ob die Figur zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Wenn meine Figur aus dem Fenster im dritten Stock eines Hauses fliehen möchte und sie schaut, ob unten ein Heuwagen steht, dann ist das etwas, was die SL m. E. nicht zwingend vorbereitet haben muss, sondern eine Figur mit einem hohen Wert in Glück, wird vermutlich den Heuwagen vorfinden, andere nicht. Oder auch, es wird geschaut, ob es diesen Heuwagen gibt, nachdem klar ist, dass die Figur aus dem Fenster stürzt usw.
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