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Prados Karwan

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    Christoph Tinius

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  1. @Vegotenks Du hast in deinem Eingangsbeitrag das Problem angeführt, nicht genau abschätzen zu können, ob eine Regeländerung zu stark ist. Ich geb mal ein paar Hinweise, wie man das bedenken könnte. Bei MIDGARD wird eine Kampfrunde ja in Initiativbestimmung (hier unwichtig), Bewegung und Handlung unterteilt. Daraus folgt, dass einer Figur pro Kampfrunde eine Möglichkeit zur Bewegung und eine Möglichkeit zur Handlung zur Verfügung stehen. Wenn du jetzt neue Kampfregeln einführen möchtest, wäre es am sinnvollsten, sich innerhalb dieser beiden Bereiche zu bewegen. In deinem Fall möchtest du die Hellebarde und Akrobatik für eine Bewegung einsetzen, die dann Vorteile auf einen Angriff geben soll. Also würde ich in diesem Fall die Bewegungsphase umgestalten: Die Figur muss mindestens drei Meter Anlauf nehmen oder irgendwas in der Art. Außerdem braucht es noch den Erfolgswurf für die entsprechende Fertigkeit, der ja auch noch modifiziert werden kann, wenn beispielsweise mehrere Gegner ungünstig stehen oder wenn eben doch nur zwei und nicht drei Meter Anlauf möglich sind usw. Weiterhin: Was passiert nach einem (kritischen) Misserfolg? Anschließend muss die Handlung bewertet werden: Handelt es sich noch um einen normalen Angriff oder treten besondere Umstände auf, die Zuschläge oder Abzüge rechtfertigen? Womit kann die Akrobatin überhaupt noch angreifen, denn mit der Hellebarde sicher nicht. Aber waffenlos oder mit Dolch ginge vielleicht noch. Zieht sich die Akrobatin also an der Stange hoch, kann man überlegen, ob ihr Angriff dann von höherer Position mit +2 erfolgt usw. Wichtig ist eigentlich nur, dass du die grundsätzliche Regelung (eine Bewegung, eine Handlung) berücksichtigst und eine größere Abweichung vom Normalfall, hier ein bewusster Vorteil im Kampf, mit einem kalkulierbaren Nachteil, hier ein zusätzlicher Erfolgswurf, der ja auch krachend scheitern kann, kompensierst.
  2. Alternativ kannst du Updates für einige Zeit aussetzen, sodass innerhalb eines Zeitraumes keine installiert werden. Und, falls man nicht komplett aussetzen möchte, für den Neustart gibt es eine möglicherweise erstaunliche Lösung (hab ich selbst noch nicht probiert): Man kann angeben, dass Neustarts nach Updates "so bald wie möglich" durchgeführt werden. Für einen solchen Neustart muss das Gerät allerdings "angeschlossen" sein, womit, so vermute ich, der Stromanschluss gemeint sein dürfte. Im Umkehrschluss bedeutet das (für mich; wie gesagt, noch nicht ausprobiert), dass es ohne Stromanschluss keine Neustarts geben dürfte.
  3. Nur installiert oder installiert mit anschließendem Neustart? Letzteres lässt sich über die "Nutzungszeit" steuern bzw. unterbinden.
  4. Wir hatten diese Diskussion rund um das Hinfalllen auch schon unter M4. Es gibt in dem entsprechenden Regelantwortenforum eine Antwort darauf. (Ich bin aber im Moment zu faul zum Verlinken, es ist Sonntag ...)
  5. Nein, sie widersprechen sich nicht. Worin siehst du einen Widerspruch? Ich kann auch den Kritikpunkt der 'Laschheit' nicht nachvollziehen.
  6. Wenn eine Spielfigur mit schwerer Beinverletzung am Boden liegt und sich im Nahkampf befindet, erleidet sie -4 auf ihren Angriff und -4 auf ihre Abwehr. Weiterhin erhalten Gegner bei Nahkampfangriffe gegen den Liegenden +4 auf ihre Angriffe. Dies ergibt sich aus den Tabellen. Dabei wird nicht differenziert, ob der am Bein Verletzte steht oder liegt. Es reicht aus, dass er diese Verwundung überhaupt hat. Aus den Beschreibungen der Folgen einer schweren Beinverletzung ergibt sich, dass ein Verletzter ohne Behandlung normalerweise gar nicht angreifen kann. (Hier könnte man als SL höchstens überlegen, ob man einen Angriff erlauben will, sofern der Verletzte am Boden liegt.) Erst wenn das Bein geschient ist und der Verletzte einen stützenden Stock verwendet, kann er mit einer einhändigen Nahkampfwaffe angreifen.
  7. Der Zauber ist nützlich, weil der Zauberer den Eingestimmten nicht sehen muss, um erfolgreich zu zaubern (andernfalls hätte die Spruchbeschreibung keinen Sinn). Er dient also zur Informationsbeschaffung, falls eine vertraute Person mal unvermutet verschwinden sollte.
  8. Kein Erratum, dieser scheinbare Widerspruch wird in der Spruchbeschreibung aufgelöst. Ein Zauberer kann auf mehrere Personen eingestimmt sein, die sich innerhalb der Reichweite befinden. Er bekommt aber lediglich von einer die Informationen.
  9. Möglicherweise verstehe ich das Problem nicht. Es steht doch explizit in der Spruchbeschreibung, dass der Naturgeist des Pflanzenmannes mit Bannen von Finsterwerk vertrieben werden kann. Ohne Geist kein Pflanzenmann und keine Bedrohung mehr.
  10. AV, du verdrehst Tatsachen und schreibst derartig manipulativ, dass eine Diskussion zu diesem Thema unter diesen Bedingungen völlig sinnlos ist. Es wäre ratsam, die Gründe für die von dir kritisierte Entscheidung noch einmal sehr genau zu lesen. Dann wirst auch hoffentlich du erkennen, dass dein Beitrag verbesserungswürdig ist.
  11. Ich kann Bros Ansinnen durchaus nachvollziehen. Die derzeit in MOAM verwendete 'öffentliche' Tabelle liefert eine anwendungsbezogene Kategorisierung, die letztlich keinerlei Regel-Relevanz besitzt, sondern lediglich Hinweise auf den üblichen Anwendungskontext geben soll (vg. S. 100 im Kodex). Die von Bro gewünschte Kategorisierung entspricht den Fertigkeitsgruppen, wie sie auf Seite 36 des Kodex vorgestellt werden und die in Form der Lernkosten konkrete Auswirkungen haben. Natürlich ist es sinnvoll (und notwendig), dass MOAM diese zweiten Informationen verwaltet. Aber ich verstehe Bro so, dass er gerne auf einen Blick sehen würde, welche Fertigkeiten einer Lernkategorie zugeordnet werden, und es gut fände, wenn diese Abhängigkeiten nicht nur im Hintergrund bzw. verdeckt verwaltet würden.
  12. Semantisch sind sie es normalerweise nicht. Sofern du aber auf die Verwendung dieses Begriffs in den Spruchbeschreibungen abzielen solltest, würde ich diesem Umstand nicht allzu viel Gewicht zusprechen, da dort ebenfalls 'Objekt' genutzt wird. Ich bin aber auch der Meinung, dass eine Diskussion auf dieser sprachlichen Ebene zu keinem Ergebnis führen wird.
  13. Das Argument, dass Flüssigkeiten keine Objekte im Sinne der Magietheorie (oder Spruchbeschreibung) seien, wird bereits mit Auffrischen widerlegt.
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