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Prados Karwan

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    Christoph Tinius

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  1. Grundsätzlich stimme ich @Chillur zu, mir würde mein Vorschlag, der sich am ursprünglichen Mechanismus orientiert, auch nicht besonders gefallen, weil er zu schnell zu hohe Erfolgswerte liefert. Andererseits ist es ein Dank, ein Geschenk. Schwierig ... Ich glaube, mir würde ein anderer Wirkmechanismus besser gefallen, also beispielsweise ein fester Erfolgswert und dafür gradabhängige Wirkung. Aber das führt viel zu weit von der Eingangsfrage weg.
  2. Dann beginne ich mit den Regeln: Diese sehen vor, dass Elixiere sofort verbraucht werden müssen, vgl. Seite 15, Mysterium. (Dort steht auch was zur Individualisierung.) Alle weitergehenden Überlegungen fallen dann also in den Bereich 'machen kann man alles'. Moderation: Und ich hab mal den Titel angepasst. Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
  3. Ich hatte das bereits vor einigen Tagen an Elsa und Jürgen weitergegeben. Regelfrage ist nicht mehr notwendig. Nachtrag: Und sobald ich eine Antwort habe, gibt es die dann auch hier.
  4. Ich fürchte, die Regeln tun das ebenfalls. Wenn man sich die Beschreibung der Geräuschletterm anschaut, dann gehen die Beispiele recht eindeutig in die in meinem zweiten Beitrag genannte Richtung. Insofern würde ich - zumindest in einer Publikation, die veröffentlicht werden soll - eine solche Erklärung nicht wählen. Nimm doch einen anderen Weg und benutze eine andere Erklärung: Der Thaumaturg ist - auf welche Weise auch immer - in den Besitz einer magischen Tinte gekommen (deren Aura leider finster ist; dazu unten mehr), die Geräuschlettern, welche mit dieser Tinte gezeichnet werden, unglaubliche Eigenschaften verleiht: Töne und Geräusche, die während des Schreibens der Letter gespielt werden, solange die Tinte noch feucht ist, werden von der Tinte aufgenommen und beim Auslösen der Letter identisch wiedergegeben. Der Hintergrund der Tinte ist allerdings problematisch: Ein Bestandteil ist die 'Essenz' des berühmten scharidischen Sängers und Komponisten (hier schönen scharidischen Namen einfügen), der das absolute Gehör hatte und eines Tages in ferner Vergangenheit plötzlich verschwand. Auf der Suche nach buchstäblich unerhörten Liedern hatte er sich mit Mächten eingelassen, die ihm sphärische Klänge versprachen, ihn aber in okkulten Riten opferten, um sein Blut, seine Essenz, in eine magische Tinktur umzuwandeln.
  5. Aber schon mal ohne Regeltextbezug: Ein Geräusch ist ein Laut, der zufällig, also nicht intentional erzeugt wird. Insofern können die Töne eines Musikinstruments nicht durch eine Geräuschletter wiedergegeben werden und damit auch nicht eine definierte Tonfolge. Nachtrag: Es sollte möglich sein, jeweils ein Geräusch zu erzeugen, das dem Klang eines Musikinstruments ähnelt, aber eine konkrete Imitation eines Instruments dürfte überwiegend nicht klappen.
  6. Möchtest du eine Antwort auf Grundlage der Regeln oder möchtest du einfach jenseits der Regeln Überlegungen austauschen?
  7. Aber um das Thema vielleicht inhaltlich noch abzuschließen: In der aktuellen Auflage ist die Beschreibung von Arm der Götter um das Wort "schwere" vor der "Waffe" ergänzt worden. Ansonsten liefert dieser Zauberspruch angesichts der Beschreibung derart viele weitere Anwendungsmöglichkeiten für den Zauberer, dass die erhöhten Kosten gegenüber Felsenfaust gerechtfertigt sind.
  8. Ich möchte dir zustimmen und ich bezweifle insgesamt auch nicht die Aussageabsicht der fraglichen Beiträge. Mehr möchte ich aber schon allein aus dem Grunde nicht dazu schreiben, weil wir uns sonst über eine Person und nicht mit ihr unterhalten würden. (Außerdem würde es auch nichts mehr mit der Eröffnungsfrage des Strangs zu tun haben.)
  9. Ah, ich antworte mal, wenn auch mit dem falschen, weil privaten Account. Ich habe intensiv gesucht, aber rund um das Datum ist keine entsprechende Regelfrage eingegangen. Grüße vom Regelservice
  10. Ich finde die Aussagen des Zitierten höchst problematisch, weil sehr anmaßend. Dies betrifft vor allem die Spieler, denen du eindeutig vorgeben möchtest, Powergaming könne keinen Spaß machen. Ich kenne mehrere Spieler, die dir sehr eindeutig widersprechen würden, weil sie gerade aus diesem Regelumgang ihren Spielspaß generieren, wohingegen sie mit den von dir angedeuteten Alternativen wesentlich weniger anfangen könnten. Weiterhin sehe ich als höchst problematisch die von dir so ausgesprochen blumig formulierte Überhöhung des Spielleiters an, die übersetzt nichts anderes bedeutet, als dass der Spielleiter dank seiner wie auch immer gearteten Erfahrung und seiner Allmacht über die Spielwelt in der Folge völlig willkürlich (dem völlig subjektiven "Augenmaß") die Handlungen der Spieler bewerten und sie bestrafen soll (Dummheit bestrafen, Figuren sterben - hat irgendwie was Alttestamentarisches). Ich gebe zu, ich mag einen kooperativen Spielleiter deutlich mehr, der den Spielern die Möglichkeit gibt, die Handlung zu beeinflussen bzw. zu bestimmen, und der im Zweifel auch mal nachfragt oder - wenn nötig - regeltechnische Hilfestellung gibt.
  11. Okay, das war dann ein komplettes Missverständnis, denn deine bisherigen Beiträge lasen sich schon deutlich regellastiger und sehr viel konzentrierter auf eine konkrete Regelsituation ('Hilft Ring des Lebens gegen Todeshauch?'). Man erkennt ja auch gut an der inzwischen entstandenen Diskussion, in der es nun wesentlich mehr um den Aspekt der Spieldramaturgie und weniger um Regeln geht, dass ich nicht der Einzige gewesen sein dürfte, der diesem Missverständnis erlegen ist. Wie auch immer, dieses Thema kann meines Erachtens lediglich extrem oberflächlich in einer solch großen Runde besprochen werden, da sämtlich Details dem 'Augenmaß', von dem Baldor spricht, unterliegen. Die konkrete Spielergruppe muss entscheiden, inwieweit sie sich auf diese Spielweise einlässt. Insofern sehe ich wenig Sinn darin, nun den einen oder anderen Spielstil zu propagieren - die Geschmäcker sind einfach zu unterschiedlich.
  12. Ich fühle mich mit der (unkenntlichen) Kürzung meines Beitrags etwas unglücklich, zumal der Beitrag auch noch aus einem ganz anderen Kontext stammt. Es ist nicht schlimm, aber nicht ganz glücklich, denn nun scheine ich eine wesentlich radikalere Position zu vertreten, als es eigentlich der Fall ist. Meine eigentliche Aussage sollte nämlich die sein, sich im Zweifel keine großen Gedanken darum zu machen, ob eine gewünschte Regelauslegung möglicherweise, wer weiß, schön wär's ja schon, aber so explizit steht es da nicht, aber man könnte ja mal drüber reden und dann ... aus dem Regelwerk ablesbar ist, sondern im Zweifel ohne schlechtes Gewissen die Regel einfach wie gewünscht zu ändern und probezuspielen. Man kann es ja auch wieder rückgängig machen. Kurz: Keine Scheu vor Hausregeln!
  13. Ich fürchte, du verlangst Unmögliches. Eine Argumentation (oder konkret: eine Widerlegung) in deinem Sinne kann es nicht geben, da du das ausschlaggebende Argument nicht anerkennen möchtest, nämlich den Wortlaut der Regeln. Diese sehen den von dir vorgeschlagenen Anwendungsfall schlicht nicht vor und geben es dem Spieler auf, eine - sofern er das denn überhaupt haben möchte - spielweltlogische Begründung dafür zu finden. Du gehst jetzt den anderen Weg und möchtest aus einer Leerstelle im Text eine logische Begründung ableiten, warum dein Vorschlag zutreffend sein könnte. Es ist also in gewissem Maße eine Art des Powergamings: Die Regeln verneinen etwas nicht explizit, also sollte es möglich sein. Für eine solche Überlegung kann es aus der bestehenden Regel-Logik her keine Unterstützung geben, insofern ist die Argumentation an diesem Punkt beendet. Es liegt einzig in deiner Entscheidung, ob du eine entsprechende Hausregel einführen möchtest.
  14. Und mit Hund hat man sich schon Tier und Wagen/Karren leisten können, die Redewendung hat zu Anfang einen sozialen Aufstieg beschrieben. Der letzten Aussage widerspricht so ziemlich jede Herkunftsüberlegung zu diesem Sprichwort. Es ist wohl sehr eindeutig eine negative Bedeutung, der so Bezeichnete hat sehr viel Pech gehabt.
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