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Prados Karwan

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    Christoph Tinius

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  1. Das steht im letzten Absatz von Gaukeln, auch wenn da nur von Gegenständen die Rede ist. In M4 waren es aber nur Wurfwaffen, keine Pfeile. (Pfeile darf man erst in M6 fangen ...)
  2. Scharfschießen: Die Spielfigur addiert lediglich den Fertigkeitswert (vgl. S. 35), das ist der gelernte Wert ohne Fertigkeitsbonus. Buckler: Der Schadensbonus wird bei Zweitangriffen nicht angerechnet, die Verteidigungswaffen richten nur den in den Beschreibungen angegebenen Schaden an (hatte ich vor vier Jahren mal als Regelantwort geschrieben, steht nur implizit in den Regeln).
  3. Ich lehne mich jetzt recht weit aus dem Fenster, aber solche Informationen soll und wird es, so denke ich, auch für M6 geben. Solche Aussagen zu ein oder zwei Quartalen im Voraus dürften dann auch recht zuverlässig sein. Aber Ende 2024 ist halt noch neun Quartale entfernt, da lässt sich inhaltlich noch nicht sehr viel sagen.
  4. Ich bedaure sehr, dass mangelnde Informationen so wahrgenommen werden und zu solchen Emotionen führen. Manchmal aber sind mangelnde Informationen auch einfach der fehlenden Grundlage für Informationen geschuldet. Wenn ein Projekt wie M6 an letztlich allen Ecken gleichzeitig entwickelt wird, passiert zu Beginn zunächst sehr wenig, dafür am Ende sehr schnell sehr viel. Darüber hinaus bin ich jemand, der konkrete Informationen mag und der sich deswegen so gut es möglich ist schlicht weigert, vage Info-Fetzen rauszugeben, die ich in der nächsten Info-Mail wieder einkassieren müsste. Zu MOAM möchte ich nicht viel sagen, nur so viel: Es gibt immer zwei Seiten einer Diskussion. Ich halte es zwar für nachvollziehbar, aber durchaus problematisch, sich auch emotional sehr eindeutig zu positionieren, wenn man nicht alle Fakten kennt.
  5. Das Regelsystem unterliegt immer der Kontrolle durch die Spielenden, die jederzeit sagen können, dass sie die Sache unterbrechen, auch ohne dass es dafür einen Anlass auf der Spielwelt gibt. Regeln abstrahieren und führen dadurch zu Logikbrüchen im Ablauf der Spielwelt zugunsten einer positiven Spielerfahrung. Insofern hätte die 'Lösung' im Regelsystem auch lauten können, dass die Spielleitung die Anwendung des Zaubers und damit den Verlust von AP gar nicht erst zulässt. Eine solche Lösung wäre genauso 'legitim' wie meine Entscheidung, die ich skizziert habe, obwohl sie der Spielwelt-Lösung widerspricht.
  6. Ich fürchte, so einfach gestellt ist die Frage nicht zu beantworten. Meines Erachtens kollidieren hier zwei Bewertungssysteme, einerseits die Spielregeln, die abstrakte Vorgaben mit Vor- und Nachteilen (Zauberwirkung vs. AP-Verlust in diesem Fall) für Spielsituationen angeben, andererseits die Spielwelt, für die eine zumindest in Ansätzen vorhanden Logikkonsistenz gefordert wird. Die eigentliche Frage zur Beantwortung deiner Frage lautet: Welches Bewertungssystem soll gelten? Regelsystem: Der Stuhl ist kein lebendes Objekt, die Zauberwirkung fordert aber die Anwesenheit einer Anima (Reagens Wasser), die der Stuhl nicht hat, also kann der Zauber gar nicht erst wirken. Eigentlich sollte das dem Spiely (!) bewusst sein. Soll seine Spielfigur dennoch den Zauber ausführen, würde ich als Spielleiter die Augenbraue hochziehen, innerlich seufzen, ihn nach dem AP-Einsatz fragen bzw. bei freiem AP-Einsatz das Gefühl des stärker werdenden AP-Verlustes beschreiben. Weltsystem: Das Zaubery dürfte wahrscheinlich von Sinnen sein oder betrunken, vielleicht auch wahnsinnig. Andernfalls sollte es gar nicht erst auf die Idee kommen, ein Objekt mit Zähmen zu verzaubern, oder aber die arkane Ausbildung kam von einer äußerst dubiosen Fernschule. Was auch immer, das Zaubery hat beschlossen, seine magischen Kräfte auf den Stuhl zu konzentrieren und tut dies solange, bis eine Wirkung auftritt. Die kann hier aber nicht eintreten, das bedauernswerte Zaubery wird also vermutlich irgendwann erschöpft mit 0 AP zur Seite sinken und dann hoffentlich noch ein Bier bestellen, um sich zu erholen.
  7. Antwort auf die Eingangsfrage: Weil Immunität des Zauberziels nicht bedeutet, dass die Magie nicht gewirkt wird. Zum Weiteren: Wie die AP-Bestimmung auf der Spielwelt erfolgt, ist letztlich irrelevant. Der Regelmechanismus soll zwei Dinge ermöglichen: 1. Der Zauber kann nicht mehr wegen einer Fehleinschätzung des Grades misslingen, sofern das Zaubery das Risiko akzeptiert, 'all in' zu gehen. 2. Das Zaubery bekommt die Möglichkeit, das Maximum an aufzuwendenden AP zu begrenzen, also ganz gezielt nicht 'all in' zu gehen. Mit diesen beiden Punkten werden alle notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt, den Zauber zu steuern. Entschließt sich ein Zaubery für Punkt 1, muss es damit rechnen, dass die AP ohne Wirkung verpuffen, wenn das Ziel resistiert, was es in diesem Fall automatisch erfolgreich tut. Im Übrigen halte ich das genannte Szenario für ein selbst verschuldetes Problem der Spielfigur, sie hätte beispielsweise vorher mit Zauberkunde überprüfen können, ob das Tier magisch ist oder nicht.
  8. Ich würde die Grundregeln (S. 62) anwenden, die Spielfigur verliert so viele AP wie der Grad des Zielwesens, aber der Zauber scheitert automatisch.
  9. Ich finde es bedauerlich, dass es hier so hoch hergeht, denn grundsätzlich ist es zu begrüßen, so meine Meinung, wenn versucht, wird, ein wenig Licht in das Dunkel der Vorlieben zu bringen. Es gab ja schon mehrere Umfragen zu diesem Thema, die von Pegasus initiierten wurden ja genannt. Die dortigen Ergebnisse spiegeln letztlich das hiesige Ergebnis wider, das ich oben so kurz und etwas ironisch geschrieben habe: Unterschiedliche Leute haben unterschiedliche Vorstellungen. Es ist meiner Meinung nach ein Irrweg zu versuchen, ein System zu erschaffen, das möglichst viele Wünsche der Befragten vereint, weil sich einige, möglicherweise sogar recht viele Wünsche widersprechen. Das Ergebnis wäre ein Amalgam ohne erkennbare Eigenschaften. Darüber hinaus bleibt unberücksichtigt, dass die Autorys immer auch ihre eigenen Vorstellungen haben und diese ganz gerne umsetzen möchten. Hier kommt ein subjektiver Faktor hinzu, der zwangsläufig dazu führt, dass Spielys dem Produkt unterschiedlich gegenüber stehen. Einige werden es mögen, andere nicht. Wenn der Anteil der Mögenden bei möglichst weit über 50 % liegt, war das Projekt erfolgreich, finde ich. Ob das bei M6 geschehen wird, wird sich zeigen.
  10. Ich prognostiziere folgendes Ergebnis: Unterschiedliche Spielys haben unterschiedliche Vorlieben. Kein System wird von allen präferiert. (So schnell spart man sich Umfragen ...)
  11. Meine Standard-Plugins in jedem Wiki: Add New Page BackupTool for DokuWiki bootstrap Wrapper discussion Dw2pdf EditTable FastWiki include Indexmenu Move OpenDocument DokuWikiUpgrade Wrap plus noch einige, um Text aufzuhübschen.
  12. Ich bin mir nicht sicher, ob sich die Eingangsfrage beantworten lässt, weil ich nicht sicher bin, ob sie zutreffend gestellt ist. Denn in letzter Konsequenz würde es bedeuten, dass es zu Zeiten von M1 bis M3 (oder auch M4) eine Gesellschaft gegeben hat, die sich bereitwilliger in Kategorien einteilen ließ und Vorgaben befolgte. Das würde ich - rein subjektiv - verneinen. Meiner Meinung nach hat sich nicht die Kategorisierung durch die Gesellschaft geändert, sondern die Kategorien und ihre Bewertung. Dies könnte sich durchaus auch in der Spielgestaltung widerspiegeln. Aber das ist eine so vage Aussage (und auch Grundlage einer Veränderung, denn als Autory handelt und bewertet man ja automatisch subjektiv), dass ich eigentlich einen anderen Veränderungsgrund vermute: weniger Furcht (falls dies überhaupt der richtige Begriff ist) vor souveränen Regelentscheidungen der Spielys. Waren die frühen Regeln noch sehr streng in ihren Aussagen, hat sich das nun zugunsten eines gewissen Entscheidungsspielraums verändert. Die potenziellen Möglichkeiten der Spielys werden erhöht, was insofern kein Problem ist, da diese dennoch auch weiterhin nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen können (EP-Mangel bleibt bestimmend). Der Steuerungsmechanismus der Figurenentwicklung wird spielzeitlich also nach hinten verlagert, weil dies zu weniger Enttäuschungen zu Beginn (Figurenerstellung) führt, da ein Spiely stets weiß, dass im zukünftigen Spiel zumindest theoretisch die meisten der Entwicklungen möglich sind.
  13. Dokuwiki mit dem Bootstrap3-Template und dem gleichnamigen Addon plus einiger weniger weiterer Addons ist für mich das perfekte Paket. Für mich ein Plus, es gibt und braucht keine Datenbank.
  14. Danke für den Hinweis, darauf hätte ich wohl nicht geachtet.
  15. Ja, wie Patrick schreibt, schick eine Mail die von ihm genannte Adresse, die geht an mich. (Und nicht wundern, warum Mail: Ich brauche eine Adresse von dir für die Anmeldung in der Arbeitsumgebung.)
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