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Prados Karwan

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    Christoph Tinius

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  1. Wenn du keine Unterscheidung zwischen Magieanwendung in und außerhalb von Kämpfen machst, kannst du aber nicht wie oben die Magie als Unterbereich des Kampfes definieren, da es Magie auch außerhalb des Kampfes gibt.
  2. @Serdo Entnehme ich deinem letzten Satz richtig, dass du dann unterscheiden würdest zwischen Magieverwendung in und außerhalb von Kampfsituationen?
  3. Sofern RAW den Regelwortlaut meint, würde mich tatsächlich interessieren, wie du deinen Gedankengang damit stützt. (Nein, das ist keine Fangfrage, ich vermute lediglich, dass es doch nicht der Wortlaut, sondern die Interpretation dessen ist, die zu deiner Auffassung führt. Beispiel: Du argumentierst oben mit dem Zitat, ein Schwarm werde im Kampf als ein einziges Wesen behandelt. Dabei markierst du "ein einziges Wesen" fett, übersiehst dabei aber die entscheidende Einschränkung "im Kampf", die direkt davor steht. Daraus 'schlussfolgerst' du (ein weiterer Hinweis auf persönliche Interpretation statt RAW) deine Überlegung. Kampf und Magie werden in den Regeln aber unterschieden, für beide Bereiche gibt es jeweilige Regeln.)
  4. Die Einschränkung betrifft beispielsweise Schwärme mit Hierarchie, bei denen lediglich das Leittier übernommen werden muss, vgl. dazu die Beschreibung der Krähen auf Seite 187 f. Und Immunität ist nicht Resistenz. Grundsätzlich aber verhedderst du dich in deiner Argumentation in einer falschen Gleichsetzung des vereinfachenden Modellierungsgedankens der Regeln (Schwärme sind kein Einzelwesen, werden aber modellhaft als solche behandelt, weil es dadurch erst spielbar wird) mit den Realitätsüberlegungen zum Begriff "Einzelwesen". Es ist schlicht nicht zulässig, aus einer bewusst modellhaften Behandlung die realweltlichen Konsequenzen zu fordern, nur weil die Bezeichnungen übereinstimmen.
  5. Die für dich relevante Stelle steht in dem Absatz unter dem von dir zitierten Satz: Ein Schwarm ist gegen Zaubersprüche, die lediglich einzelne Wesen verzaubern, "praktisch immun" (S. 192, Kodex). Das betrifft jegliche Magie unabhängig von ihrer intendierten Wirkung. Deine erste Frage ist also mit nein zu beantworten.
  6. Soll heißen: Selbstverständlich gibt es Mechanismen und Strukturen, nach denen Regeln gestaltet werden und die nicht in allen Fällen transparent gemacht werden. Das Fehlen von Transparenz bedeutet aber nicht automatisch Willkür oder Beliebigkeit.
  7. Das ist bei M5 ebenso, wie man beispielsweise am Erklärkasten zum Kontrollbereich auf Seite 76 des Kodex erkennen kann.
  8. Ja, die Grenze gibt es, es ist der Wirkungsbereich. Eine Spielfigur darf sich nach einem gelungenen WW:Abwehr zur "nächstgelegenen Stelle außerhalb des Wirkungsbereichs" (S. 12) bewegen. Es wird also abhängig von der aktuellen Position entschieden, wohin sie sich bewegen wird, wofür der kürzestmögliche Weg gewählt wird. Zum Orc-Beispiel: Diese Situation ist zu speziell, als dass sie vom Regelwerk explizit erklärt wird. In letzter Konsequenz ist die Frage, ob und wohin eine Abwehr gegen Umgebungsmagie eine Bewegung ermöglicht, immer von den aktuellen Umständen abhängig. Wenn, wie in deinem Beispiel, mehrere hemmende Faktoren berücksichtigt werden müssen, gäbe es mehrere Kriterien, nach denen die Frage beantwortet werden könnte: Der Regel-Ansatz: Welche Regeln gibt es, die solche Bewegungen ermöglichen (Gw; B usw.)? Hat jeder der Orcs die Abwehr geschafft (bewegt sich) oder ist einer wegen Misserfolgs ein Hindernis (bewegt sich nicht)? Sind die Hindernisse starr oder beweglich? Wenn sie beweglich sind, unter welchen Umständen können sie bewegt werden (man unterschätze nicht die Kraft von Wesen, die vor Verbrennung fliehen wollen)? Haben die Orcs bestimmte Bewegungsfertigkeiten (Akrobatik)? Und so weiter und so fort ... Die Spielgruppe handelt diese Fragen ab und entscheidet. Der Vergleichs-Ansatz: Wie würdet ihr es regeln, wenn statt der Orcs dort eure Spielfiguren stehen würden? Den pragmatischen Ansatz: Die Regeln sagen, es geht, also geht es. Ihr kümmert euch nicht um das Wie und Warum, sondern nur um die Durchführung. Es gibt bestimmt noch mehr ...
  9. Von den Regeln her ist das falsch, auch wenn die Auswirkungen letztlich identisch sein dürften. Aber die Ausweichbewegung findet in derselben Runde statt wie der Eintritt der Wirkung.
  10. Die Frage ist bereits beantwortet worden (die betroffene SpF kann aus dem Wirkungsbereich hinausgehen), aber dennoch einige Gedanken zu den Details. Ein WW:Abwehr gegen Umgebungsmagie ist immer dann erlaubt, wenn die Spielfigur in der Situation auch einen normalen WW:Abwehr ausführen dürfte. Dies ist im Nahkampf der Fall, also könnte er sich gegen die Feuerwand mit einem WW:Abwehr wehren. Es ist aber fraglich, ob er das überhaupt muss, denn die Spruchbeschreibung spricht davon, dass sich eine SpF im Wirkungsbereich "mühelos aus dem Bereich entfernen" (S. 84) kann. Ein WW:Abwehr wird damit implizit verneint. Eine Feuerwand bedroht auch den den Angreifer, der in das Feuer hinein angreifen will. Man könnte also folgerichtig argumentieren, dass der Angreifer gar keinen Kontrollbereich mehr in die Wand besitzt, da er ohne Selbstschädigung gar nicht mehr dort hinein handeln kann. Der WW:Abwehr bewegt die SpF auf das nächsgelegene freie Feld außerhalb des Wirkungsbereiches (vgl. S. 11/12 im Arkanum). Die SpF muss also eigentlich nur ein Feld weitergehen. (Die Spruchbeschreibung der Wand-Zauber lässt erkennen, dass nur geradlinige Wirkungsbereiche vorgesehen sind.)
  11. Ihm fehlen nur Lippen und Zunge (vgl. S. 34) oder, wie es beschrieben wird, seine untere Gesichtshälfte ist ein "Fleischbrei". Knochen, Kiefer und Zähne sind demnach noch vorhanden.
  12. Nein, du erinnerst dich völlig korrekt. Das ist mein Fehler, danke für den Hinweis, in meinem Beitrag muss "Dunkel" durch "Schatten" ersetzt werden, was ich gleich mal machen werde. Die inhaltliche Aussage bleibt allerdings bestehen, denn ich meinte in meinem Beitrag die Schattenzwerge.
  13. Ich muss dem Spoiler leider widersprechen, im Abenteuer findet sich nichts dergleichen, wohl aber einige andere Vorschläge, das Problem magisch zu lösen.
  14. Dann auch doch noch mal ich, es gibt ja noch nicht genügend 'Schwurbeleien' 😁 zu dem Thema. Unter den gegebenen Umständen, hier der Komplex der Fragen, muss die erste Überlegung lauten, ob das nachgefragte Kriterium, physikalische Gesetzmäßigkeiten unserer Welt, überhaupt auf das hinterfragte Objekt, hier der Zauberspruch Luftsphäre, angewendet werden kann. Denn erst dann würde das Vorhaben, die Wirkung der Luftsphäre auch in nicht beschriebenen Situationen nach physikalischen Gesetzen stringent abzuleiten, zu nachvollziehbaren Ergebnissen führen. Allerdings: Die Antwort ist eindeutig und zwanglos nein, die Luftsphäre gehorcht nicht den physikalischen Gesetzen, so wie wir sie kennen. Dies ergibt sich eindeutig aus der Spruchbeschreibung (unterschiedliches Verhalten bei festen und flüssigen Stoffen in der Umgebung und vor allem dem ignorierten Auftrieb einer Luftkugel mit einem Volumen von etwa 113 m³). Sämtliche Versuche, das nicht beschriebene Verhalten einer Kugel physikalisch schlüssig zu beantworten, müssen also zwangsläufig scheitern. Mein Fazit: Die Luftsphäre verhält sich so, wie man es für den Spielspaß am besten benötigt.
  15. Die Artefakte der Versucher haben eine finstere Aura, vgl. beispielsweise die S. 192 und 198. Dementsprechend dürften auch die Schattenzwerge eine solche Aura haben, sobald sie die Voraussetzungen erfüllen (vgl. S. 140 im Arkanum).
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