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Einskaldir

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    Ich bin der Größte !

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  1. Moderation: Ich habe den Zähler runtergesetzt. Deinen Namen konnte ich nicht entfernen. Die Zahlen stimmen jetzt aber wieder. EinMODskaldir Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
  2. Ich sehe das eher so, dass man jedes Konzept bestens schauspielern kann. Die Frage ist für mich da eher nicht der Charakter, also das Figurenkonzept, sondern der Charakter des Spielers dahinter. Wenn der Spieler selbst seinen Reifeprozess mit sechs Jahren abgeschlossen hat, dann sieht er in solchen Beispielen wie dem von Jonathan ein "Kleinhalten". Wenn er sich mehr entwickelt hat, sieht er darin eine Herausforderung. Es gibt schließlich einen Unterschied, zwischen einem Abenteuer (also einer beschränken Spielzeit), in dem das Szenario "Keine Waffen, keine Magie, keine Verbündete, keine Ausrüstung" aufgebaut wird, und einem ganzen Abenteuerleben, in welchem mich der Spielleiter schikaniert. Dazu muss ich den Spielern nicht mal ihre Hauptfertigkeit nehmen. EIne Figur kann sowas auch zu Anlass nehmen, sich zu entwickeln und sich nicht komplett von einer bestimmten Sache abhängig zu machen. Sie kann es auch lassen, was genau so gut begründet werden kann. Von mir aus kann jeder durchgängig die Welt retten. Wenn die Gruppe das durchweg saugeil findet, ist das okay. Absurd wirds erst dann, wenn bei der kleinsten - auch zeitlich beschränkten Abweichung - gleich Zeter und Mordio gerufen wird. Und ich verweise nochmal auf meinen obigen Beitrag. Rollenspiel (Schauspiel) hat nichts mit Fertigkeiteneinsatz zu tun oder dem Beschneiden der Option, solche einzusetzen.
  3. @Clagor: Ich spiele seit 1994 nur Midgard. Das hat jetzt aber nichts mit Fanatismus zu tun. Ich bin da letztlich reingerutscht, weil die Jungs, die mich ansprachen, Midgard spielten. Warum dann nur Midgard? Weil ich immer noch in der Runde spiele und ich schlichtweg keine Zeit und keinen Bock habe, mir auch noch andere Systemregeln anzueignen.
  4. Klar. Hintergrund bei mir war immer, dass ich dachte "Hey, wenn die Figur nicht mal einen Namen von mir bekommt, denken die Spieler sofort, sie sei nicht wichtig." Daher immer die Liste.
  5. Ich habe seit Ewigkeiten immer eine Namensliste vorne in meinen Unterlagen. Alle blanko. Die vergebe ich dann bei Bedarf, wenn ein Spieler eine unwichtige Figur nach dem Namen fragt oder eine solche, die ich dann spontan wichtig mache. Manchmal spiele ich die Wichtigkeit einer Figur zu einem bestimmten Zeitpunkt auch runter, indem ich bewusste nach außen Hin nach einem Namen suche und scheinbar keinen habe, damit Spieler zu diesem Spielzeitpunkt noch denken, die Figur sei unwichtig.
  6. Wobei ich folgendes herausstellen möchte, weil an der einen oder anderen Stelle die Verknüfung : "Rollenspiel unterstützen, bedeutet Kampffertigen und Zauberer einschränken und auf Fertigkeiten setzen" besteht: Ich sehe das Rollenspiel primär im Ausspielen der selbst erfundenen Persönlichkeit des Charakters. Das ist völlig unabhänging vom Einsatz gelernter Fertigkeiten/Magie oder Kampfoptionen. Die Rolle spiele ich immer parallel dazu aus. Sie zeigt sich im Verhalten gegenüber anderen, in Situationen, bei Angeboten oder Reizen, die auf den Charakter Einfluß nehmen. Daavid hat Beispiele gebracht. Wenn ich einen Charakter mit einer Spinnenphobie spiele, sollte er selbst als Grad 30 Krieger einem Kampf mit Spinnen ausweichen. Ich kann es auch den Würfeln überlassen und Auswürfeln, ob er davonläuft. Wenn er eine Schwäche für Frauen hat, sollte er sich auch freien Willens verführen lassen, wenn eigentlich klar ist, dass damit eine Gefahr für ihn verknüpft ist. Wenn er ein sonst entsprechend ausgespielter edelsteingieriger Zwerg ist, erwarte ich, dass er in den Hort des Drachen greift, auch wenn der Drache vor ihm steht und eine Chance auf Entdeckung von 80 Prozent gegeben ist. DAS ist für mich Rollenspiel. Der Einsatz von Fertigkeiten oder das entsprechende Portfolio ist es nicht. Auf der anderen Seite, und das möchte ich auch klarstellen, kann Rollenspiel den an bestimmten Stellen erforderlichen Einsatz von Fertigkeiten nicht ersetzen. Dafür sind sie da. Selbst wenn ich als Spieler also entsprechend eloquent bin und einen NPC ausfragen kann, verrät dieser Infos (sollten die Voraussetzungen vorliegen) erst dann, wenn die dazugehörige Fertigkeit gelingt. Ist sie nicht gelernt, gibts den Wurf auf ungelernte Fertigkeiten, vielleicht mit einem KLEINEN Bonus. Ansonsten scheitert die Figur grandios und muss - rollengerecht - mit den Konsequnzen leben.
  7. Grundsätzlich gebe ich dir recht. Leider, und das habe ich anderer Stelle schon öfter angemerkt, haben die wenigsten den "Ar***" in der Hose, auch in kritischen oder verführerischen Situationen die Rolle auszuspielen. Wenn es gefährlich wird, wenn ein Nachtteil droht, wenn es um das liebe Geld oder Artefakte geht, insbesondere wennn der Spieler hinter dem Charakter mehr von den Konsequenzen einer Handlung weiß als der Charaker wissen kann, vergessen die meisten ganz schnell ihre Rolle. Aber das ist wohl ein anderes Thema.
  8. Ich denke, ich verstehe, was du meinst. Das ist aber aus meiner Sicht klassenunabhängig. Beispiel: Der findige Erik will rollengerecht den Schurken mittels Verhören, Drohungen, Verführen, Schauspielern ausfragen. Er gibt sich redliche Mühe, seine Rolle auszuspielen. Der ungeduldige,"pragmatische" Boldur kommt hinzu, sieht die Bemühungen, haut dem Schurken aufs Maul bis er spricht. So wird durch das rollengerechte Verhalten des einen, das rollengerechte Verhalten des anderen unterbrochen. Das ist grundsätzlich aber klassenunabhängig.
  9. Lewis Capaldi - Someone you loved
  10. Danke. Ich meide den Politikbereich. Kann deshalb dort nicht lesen.
  11. Da ich aktuell wegen Urlaubs kaum was mitbekommen habe: Hast du Beispiele?
  12. Magie ist wie Gen-Mais oder Klonschafe. Es gibt sie, aber die Masse vertraut ihr nicht.
  13. Mein Senf: Ich sehe keinen Unterschied in der Motivation hochgradiger Chars zu niedriggradigen. Was einen Char motiviert entscheidet dessen Spieler. Also muss ich den Spieler motivieren. Und das ist viel zu individuell, um Pauschalaussagen zu treffen. Auch fünf 30Grader können Spass daran haben, die Kartoffelernte zu retten, wenn sie Bock drauf haben. Und dem Grad 1er kann das kalt am Arsch vorbeigehen. Auch kann ich als Grad 1er den untoten Drachen beseitigen. Ich brauche nur mehr Gehirnschmalz und Phantasie. 4 Hobbitse haben auch den Ring vermichtet. Letztlich eine Frage des kompatiblen Spielstils, was gefällt. Ich spiele seit 25 Jahren Midgard und keine meine Figuren hat es je über etwas dörflichen Ruhm hinaus gebracht. Andere retten Landstriche, Länder oder die Welt. Jeder soll so spielen wie er meint. Umbringen könnte ich nachvollziehbar jeden Char. Ob Grad 1 oder Grad 30. Die Mittel sind unterschiedlich, aber nicht zwangsläufig aufwendiger. Aber man spielt ja grundsätzlich zusammen und nicht gegeneinander. Fazit: Motivation kann ich für beide Gruppen gleich schwer oder leicht kreieren. Kommt immer drauf an, wer hinter dem Char steht.
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