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Kurna

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Über Kurna

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Persönliches

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    http://
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    RPGs, Geschichte, Kino
  1. Also ich kann nur wiederholen, dass der Begriff "Powergamer" in unserem Umkreis schon Ende der 80iger geläufig war und nicht erst Ende der 90iger. Allerdings hatten wir zumindest im Physik-Rollenspieltreff mehrere Leute, die Austauschsemester in England oder den USA gemacht hatten und dort auch gespielt haben.
  2. Ein Gedanke zur Entwicklung des Begriffs Powergamer: In den Runden, in denen ich gespielt habe, und bei den Leuten, mit denen ich über Rollenspiele gesprochen habe, war "Powergamer" immer ein eindeutig negativ besetzter Begriff. Anders kannte ich es nicht. Erst hier im Forum, in den letzten 10 oder 12 Jahren, die ich hier jetzt mitlese, bin ich auf Leute gestoßen, die das Wort anders benutzen. Das heißt, zumindest für mein Gefühl ist die nicht-negative Variante deutlich jünger, denn ich spiele ja schon seit den späten 80igern (eigentlich sogar schon noch etwas früher, aber die ersten paar Jahre ohne Kontakt außerhalb der Startrunde). Auch zum Beispiel Rosendorns Quellen für eine neutrale Benutzung gehen ja nur knapp 15 - 20 Jahre zurück, wenn ich das gerade richtig im Kopf habe. Ich frage mich daher, ob sich da nicht diejenigen, die von dem Wort betroffen waren (oder sich so gefühlt haben), sich den Begriff für sich erobert und positiv(er) umgedeutet haben. Also so ähnlich wie die LGBTQ-Gemeinschaft, die Begriffe wie "queer" für sich übernommen haben und es jetzt oft selbst benutzen, obwohl es früher rein derogativ gemeint war.
  3. Diskussionen zu Moderationen

    Schön zu sehen, dass die Diskussion der letzten Woche zu so einer positiven Lösung geführt hat. Danke an alle Beteiligten.
  4. moderiert Abenteuer für 6 Spieler Grad 13-16 M5

    Bei uns war es etwa die gleiche Größenordnung, wobei es aber noch die alte Version des Abenteuers war.
  5. Diskussionen zu Moderationen

    Die "indische Hochzeit" ist keine Plauderei, sondern eine Diskussion über Midgard und Rollenspielthemen! Zumindest die Stränge in der Taverne, in die ich jetzt gerade hineingeschaut habe, haben nichts mit dem zu tun, wovon ich rede. Edit: Und bitte korrigier mich, wenn ich das bisher falsch verstanden hätte, aber der Smalltalkbereich unterscheidet sich doch vom restlichen Rollenspielbereich eher durch die etwas anderen Themen, aber nicht durch den Stil. D.h. zum Beispiel Thementreue wird doch auch dort in den Strängen erwartet, oder?
  6. Diskussionen zu Moderationen

    Man verzeihe mir, wenn ich dieses Beispiel noch einmal aufgreife. Aber ich finde es in mehrerlei Hinsicht unpassend und möchte ihm deshalb meine Variante entgegenstellen. Für mich ist die Hochzeitsfeier eher der einzelne Themenstrang. Diese Hochzeit findet aber in einem edlen Ballsaal statt, dessen Besitzer ihn für solche Zwecke vermietet (= Abd, der Forenbetreiber). Weil der Besitzer den edlen Charakter seiner Räumlichkeit schützen möchte, hat er Regeln vorgegeben für die entsprechenden Feiern, z.B. Anzugspflicht (= streng thementreue Diskussionen). Er will hier keine Prollpartys à la Ballermann. Die meisten Hochzeitspaare (= Strangeröffner) und auch -gäste (= Mitdiskutierer) finden das okay. Es ist ja die Art edles Ambiente, die sie auch erwarten. Wenn da jemand in Jogginghose kommt (= jemand der im Forum rumtrollt oder unhöflich verhält) wird er abgewiesen (= moderiert) und es sind vermutlich noch immer alle einverstanden. Jetzt kommt aber zu einer Feier auch ein indischer Gast, der eine andere Kultur kennt, und deshalb ein indisches Prachtgewand (themenoffener Diskussionsstil) trägt. Leider gilt das nach den Regeln des Besitzers nicht als Anzug, weshalb er auch abgewiesen wird. Und da ist egal, ob das Hochzeitspaar (= der Strangeröffner) es gut findet. Die Regeln hat der Ballsaalbesitzer aufgestellt. Selbst wenn es eine indische Hochzeit wäre (d.h. der Strangeröffner liebe eine offenere Diskussion hätte), wären trotzdem nur die europäischen Anzüge erlaubt. Zusammenfassung: Ein anderer Diskussionsstil ist nicht automatisch unhöflich. Er entspricht nur einem anderen (Diskussions-)kulturverständnis. Immerhin sieht es jetzt ja aber so aus, als ob der Ballsaalbesitzer in einem Nebenraum auch indische Hochzeiten zulässt. ;) Edit: Ich wollte noch dazusagen, dass ich selbst die Sache durchaus ambivalent sehe, je nachdem, um welchen Bereich es geht. Es gibt zwei Bereiche, wo mich tatsächlich auch alte Sachen suche und eher Informationen finden will statt zu diskutieren. Das sind die Unterforen zu Abenteuern und zu Regionen. (3 Bereiche, wenn man die entsprechende Forem von M1880 als eigenen Bereich zählt.) Es gibt Bereiche, wo ich eher nur diskutieren will und es mich daher stört. Da halte ich mich entweder zurück oder bin auf andere Foren ausgewichen, wenn es Alternativen gibt (zum Beispiel den Medienbereich, über Filme diskutiere ich woanders). Und es gibt viele Bereiche, wo es mir relativ egal ist. Einerseits suche ich dort keine alten Infos, andererseits ist mir dort das Diskutieren nicht so wichtig. Dazu gehört bei mir der Regelbereich, da mir völlig egal ist, wie die offiziell ausgelegt werden oder andere Runden das handhaben. Ich spiele sowieso noch immer mein gehausregeltes M3.
  7. Zwischen den Abenteuern

    Von mir aus gerne.
  8. "Vor fünf Jahren" ist bei Midgard ja quasi gestern.
  9. moderiert Ruf des Forums

    Ich habe die Diskussion unter "Diskussionen zu Moderationen" die letzten Tage lesend verfolgt. Und damit meine ich jetzt nicht so sehr die auslösende Moderation, sondern die sich anschließende Diskussion. Und da habe ich mir gedacht, wenn ich jetzt ziemlich neu wäre, könnte sich aus einigen Diskussionsbeiträgen durchaus der Eindruck ergeben, dass man es im Forum für wichtiger hält, ob sich die Teilnehmer an Regeln halten als ob die Teilnehmer spannende und interessante Beiträge leisten. Oder dass zumindest ein (wichtiger) Teil der Forumsteilnehmer so denkt. Und ich dachte, da kann man wohl nur hoffen, dass Neulinge zuerst auf die guten Seiten des Forums stoßen. Von den Leuten in meinen Runden ist (mW) keiner hier aktiv. Das hat aber nichts mit irgendeinem schlechten Ruf zu tun, sondern eher mit Desinteresse. ("Sich mit einem System zu befassen und in einem Forum mitzulesen ist Sache des SL, nicht der Spieler." könnte man die Einstellung vielleicht umschreiben.)
  10. 1880 Abenteuer

    So, heute hat meine Gruppe das Cthulhu-Abenteuer "Am Rande der Finsternis" erfolgreich bestanden. Es ließ sich gut auf M1880 anpassen, wobei ich es atmosphärisch etwas von Horror Richtung Ermittlung geändert hatte. Da ich den Einstieg so geändert hatte, dass meine Gruppe von England nach Massachusetts reisen musste, habe ich sie jetzt in den USA. Meinem kleinen Teaser folgend wollen sie als Nächstes nach Kentucky fahren, um dort einem jungen Engländer zu helfen, das Erbe seines Onkels anzutreten. (Das wird eine Eigenkreation.)
  11. Zwischen den Abenteuern

    Die Charaktere aus meiner Gruppe haben alle Wohnungen in London. Da sie ungefähr auf dem gleichen Einkommensniveau liegen, auch in vergleichbaren Gegenden. Die Zeit zwischen den Abenteuern wird aber kaum besprochen/bespielt. Es ist nur klar, dass sie sich regelmäßig treffen. Edit: Bei unserer heutigen Session habe ich die Spieler mal gefragt, was sie zwschen den Abenteuern machen, wenn sie nicht gerade zusammen sind. Die Archäologin arbeitet im Britischen Museum. Da sie als Frau keine feste Anstellung hat, kann sie problemlos mit den anderen auf Reisen gehen. Der ehemalige Soldat (Captain in der Britsch-Indischen Armee) trifft sich im Club mit alten Kameraden. Der Entdecker aus verarmtem Adel (sein Vater hatte hohe Wettschulden angehäuft) versucht in Spielcasinos oder als "Tourleiter" bei Afrika-Safaris Geld zu verdienen. Sein Fernziel ist es, den alten Familiensitz wieder übernehmen zu können.
  12. Was nicht geht ist ein Bundle aus Buch und PDF ohne Preisaufschlag zum Buch, wenn man das PDF auch separat kaufen kann. Wegen der Buchpreisbindung müsste dann der Preis des PDF komplett auf das Buch aufgeschlagen werden.
  13. Atlas der erfundenen Orte

    Danke für die Hinweise. Hört sich interessant an.
  14. Abstrakte Dungeons - eine Idee

    Hallo Läufer, gern geschehen. Ich müsste noch Aufzeichnungen haben, aber ich weiß nicht, ob ich sie hier am Wohnort oder am Geburtsort aufbewahre. Kann daher dauern. Edit 2: Anscheinend habe ich die Unterlagen tatsächlich wie befürchtet nicht hier. Ich werde um weihnachten rum in der alten Heimat sein. dann schaue ich dort nach. Ich erwähne aber hier schon einmal, für welches Abenteuer (ein klassisches Midgardabenteuer) ich es verwendet habe. Im Strang zu dem Abenteuer habe ich die Idee eventuell auch schon mal beschrieben. Edit: Sorry, ich muss mich korrigieren. Im Strang zum Abenteuer hatte ich doch nichts dazu geschrieben. Das muss woanders gewesen sein. Es ist das Abenteuer: Tschuess, Kurna
  15. Abstrakte Dungeons - eine Idee

    Diese Art der Dungeonerkundung hat von der Grundidee her (keine Karte zeichnen, Szenen aneinander reihen) Ähnlichkeit mit einer Idee, die ich mal benutzt habe. Allerdings war bei mir der Mechanismus des Vorankommens ein anderer, nämlich ein Memory-Spiel. Der Hintergrund, warum ich diese Variante gewählt hatte, war dass es um eine komplette Kanalisation unter einer Stadt ging. Da hätte sie stundenlang rumwandern können, bis sie die Abenteuer relevanten Hinweise gefunden hätten, weshalb mir normales Kartenzeichnen nicht zielführend erschien.(Also eine ähnliche Situation wie in Rosendorns Beispiel.) Die Idee hatte ich von meiner Vampires-Masterin, die uns so mal durch die Katakomben unter Paris geführt hatte. Ich hatte mir dafür vorher ein spezielles Memory-Spiel gebastelt, mit zwei Arten von Karten. Zum einen gab es normale Wegstücke, die jeweils doppelt vorhanden waren. Zum anderen gab es besondere Karten, die jeweils nur einmal existierten. Das konnten Begegnungen sein, Ausgänge, Funde und natürlich Hinweise. Von hinten sahen alle Karten gleich aus. Wie bei normalem Memory durfte reihum jeder Spieler 2 Karten umdrehen. Waren es unterschiedliche Wegstücke, war einfach etwas Zeit vergangen. Waren es gleiche Wegstücke, wurden sie weggelegt. Es war genauso Zeit vergangen, aber ein Fortschritt war erzielt worden. Wurde aber eine der speziellen Karten gezogen, wurde die entsprechende Begegnung/Situation ausgespielt. Diese Karten wurden dann auch weggelegt. Es gab dann noch Sonderegeln, dass das eigentliche Ziel erst gefunden werden konnte, wenn bestimmte "Trigger" (Begegnungen) ausgelöst worden waren und/oder eine bestimmte Menge Wegstücken aus dem Spiel waren. Damit wurde verhindert, das schon mit der ersten Karte der Dungeon komplett gelöst werden konnte. Und es gab gewisse Abhängigkeiten, wie das Ergebnis bestimmter Begegnungen andere Begegnungen beeinflussen konnte. (Beispiel: Eine Begegnung war ein versperrtes Gitter. Hatte man in einer anderen Begegnung einen Kanalarbeiter getroffen, konnte man den Schlüssel haben. Hatte man ihn aber feindlich behandelt und laufen lassen, konnten nach X "Schritten" 2 Wachen beim Gitter stehen. Hatte man ihn getötet, tauchten auch irgendwann wachen auf, aber später, weil der Alarm erst durch das Finden seiner Leiche ausgelöst würde.) Der Ansatz ist nicht ganz so streng gamistisch wie der von Rosendorn, da das Memory ja auf Spielerfertigkeit beruht und nicht nur auf Charakterfertigkeit. Als einmalige Methode hat es aber allen viel Spaß gemacht.
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