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Nixonian

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About Nixonian

  • Birthday 08/01/1971

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    http://zavitaya.org

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    Männlich

Persönliches

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    https://www.midgard-forum.de/forum/topic/1961-nixonian/
  • Name
    Lukas
  • Wohnort
    Langenzersdorf, bei Wien
  • Interessen
    Wandern, Podcasts und Hörspiele/bücher, Netzwerkadministration (haupts. Cisco und *nix), ein bissl Sport, Autos, Wissenschaft und Technik allgemein
  • Beruf
    Teamleiter NOC
  • Biografie
    mittelmäßiger Schüler, Langzeitstudent der Geologie/Studienabbrecher, LKW-Fahrer, vom Call-Center Agent bis zum Teamleiter NOC.

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    Fnordbezwinger

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  1. Ein langer Urlaub und dennoch nicht "viel" (Unterschiedliches) gehört, denn das erste, was ich gehört habe, war ein einzelnes Riesen-Trumm: Neal Stephenson: Cryptonomicon: Ein Hörbuch von über 47 Stunden. Worum geht es? Hm, das ist schon schwierig - es geht natürlich um Verschlüsselung (Stephenson hat sich hier sogar einen eigenen Algorithmus ausgedacht), vor allem um den 2. Weltkrieg und die Ereignisse rund um die Enigma und auch um die japanische Variante der Verschlüsselung. Dabei kommen sowohl historische, wie auch erdachte Algorithmen zur Sprache. Mehrere Ebenen im 2. Weltkrieg plus eine Ebene in der "Gegenwart" (das Buch wurde Ende 90er-Jahre geschrieben) wechseln einander ab und es gibt ein paar Hauptfiguren in der Vergangenheit und in der Gegenwart, die miteinander verwandt sind. Ich bin hin und hergerissen- begeistert bin ich nicht. Mir geht in dem Buch vor allem ab, was mir der Autor wirklich erzählen will. Ist es Zeitgeschichte des 2. Weltkriegs? Dann sind mir die Schlaglichter zu gering, zu wenig eingebettet und etwas wirr. Ist es eine Geschichte der Verschlüsselung? Dann ist es zu selektiv, dabei zu ausufernd und unnötig detailreich. Oder ist es eine Abenteuergeschichte (die Gegenwartsepisoden) - dann ist es mir zu wenig spannend/aufregend. Generell: Wenn so Bücher so lange sind, sind sie das meist aus unnötigen Gründen. Wenn ich lese, habe ich ja für mich schon die Grenze bei 400 Seiten gezogen. Autoren, die längere Bücher schreiben, verwenden mir, vor allem in dem bevorzugten Bereich Science Fiction/Wissenschaftsthriller einfach zu viel "Füllung". Ja, Stephenson hat sich mit Verschlüsselung beschäftigt, und einiges ist interessant und wichtig. Eine ausufernde Beschreibung, was "modulo"-Rechnen ist, braucht man, wenn man irgendwann in seiner Pflichtschulzeit aufgepaßt hat, aber nicht unbedingt. Und das sage ich, als Mathematik-"Ablehner" - ich war nie gut drin, aber modulo-Rechnen ist pipfax und muß nicht so lange erklärt werden. Interessanter wäre in dem Zusammenhang übrigens die Primzahlfaktorierung, auf die überhaupt nicht eingegangen wird. Sowas wäre ja noch zu verzeihen. Daß aber im Hörbuch über etwa 15 Minuten beschrieben wird, wie man "korrekt" Captn-Crunch-Frühstücksflocken ißt: Ehrlich, genau wegen sowas sage ich, daß solche Bücher gerne gekürzt werden können. Ein kleinerer (läßlicher) Nachteil ergibt sich natürlich dadurch, daß Stephenson aus Sicht der Ende-90er "cutting-edge"-Technologie vorstellt (mit entsprechender Begeisterung und ebenfalls mit manchmal Längen), die man natürlich aus heutiger Sicht schon wieder antiquiert sieht. Sofortige "Datenübertragung" ist halt heute nichts Besonderes mehr, ein "zentraler Datenspeicher" ist heute als "Cloud" einfach zu weit verbreitet und ein Laptop mit Multi-Boot in verschiedene Betriebssysteme ist auch kein Kracher mehr. Auf das muß man sich halt einstellen, wenn ein Buch aktuelle (Hoch-)Technologie schildert und man erst 20 Jahre später hört/liest. Der dritte Teil der Ghostbox von Ivar leon Menger verschränkt sich quasi in die ersten 2 Teile, also in die Gegenwart und in die Zukunft, gibt Hintergründe und ist, obwohl vieles schon bekannt ist, trotzdem spannend. Die Auflösung und damit der Abschluß der Trilogie ist mir zu "schön" - es ist passend, aber... - sollte man sich gönnen. Imperator, Staffel 1 von Kai Meyer - eine außergewöhnliche. Eine junge Nachwuchsfotografin aus den USA, deren Eltern aus Italien ausgewandert waren, kommt nach Italien zurück und kommt dort bei ihrem Paparazzi-Onkel unter. Über Verbindungen stolpert sie, ebenso wie ein "Privatdetektiv" in eine Verschwörung von Mächtigen, deren Ziele, aber vor allem deren Historie äußerst ungewöhnlich sind. Die Staffel 1 hat einen Abschluß (man muß sich also nicht vor Cliffhangern fürchten) aber, nachdem es Staffel 1 heißt, wird es wohl weitere geben - auf die ich mich persönlich freue. Tommy Krappweis: Kohlrabenschwarz - was für ein Spaß. Die ganze Serie besteht aus 8 Episoden. Ein Polizeipsychologe will seine "bayrische Ruh" haben - und wird auf einmal mit Verbrechen konfrontiert, die aus Märchenbüchern zu stammen scheinen. Die sind ganz gut und unterhaltsam gemacht, was aber wirklich viel Vergnügen macht, sind die Figuren, die noch eine Rolle spielen. Die Ex-Frau, die Aufhänger für wirklich witzige Dialoge gibt, deren neuer Freund, ein Pfarrer, der durchaus Anleihen bei Don Camillo nimmt, ein Freund bei der Polizei, der im Laufe der Zeit eine gefühlsmäßige Wandlung durchmacht, für die es einen Grund gibt und der machtgierige "immer-mehr"-Präsident sowie auch weitere Figuren haben alle was für sich. Wenn man sich auf kurios/absurdes aus dem "Märchen-Mystery"-Bereich und witzige Dialoge einlassen will, ist hier genau richtig. War für mich ein echtes Vergnügen. Das ganze ist locker verbunden in einer Rahmenhandlung, aber jede Episode, die eine Stunde dauert, ist auch einzeln konsumierbar.
  2. Ja, eben. Aber auch daß es unter CC freigegeben ist, müßte man nachrecherchieren und "speichern", sofern es nicht integraler Bestandteil der Datei ist (was manche tun, manche aber auch nicht)
  3. Rick Astley? Um es einmal plakativ zu sagen: Was ist, wenn jemand Bilder postet, dann sagt "jaja, verwendet die nur" und es sich in einem Jahr überlegt und dann abmahnt? Oder er verkauft die Rechte an seinen Bildern jemand anderen, dieser andere ist dann meist eine Verwertungsgesellschaft, die davon lebt, da jeden Cent rauszuquetschen. Wie Abd schon schrieb: Es gibt viele Lizenzmodelle, die sowas erlauben, CC ist eine der häufigsten dafür. Aber selbst dann müßt ihr bedenken, daß weder Moderatoren, noch Forenverantwortliche nachrecherchieren können, wer, wann, was und wie eine Datei (wes Inhalts auch immer) verfügbar gemacht hat und das im Zweifelsfall so abspeichern, daß man es bei Streitigkeiten halbwegs rechtssicher belegen kann.
  4. Die Standorte meines Arbeitsgebers hatten früher ein System aus "Buchstabe" (für das Bundesland) und "fortlaufende Zahl". Wir arbeiten für die alten Standorte noch immer damit. Als ich jetzt lese, daß der Standort W16 vom Kundendienst betreten wird, frage ich mich, wozu man einen 16-seitigen Würfel braucht.
  5. Gestern lese ich es noch richtig und hab mir schon gedacht, heute wieder neue Beiträge aufgemacht und natürlich lese ich, mit halbem Auge noch zu heute Waffel aus kaltem Eis
  6. Ein Urlaub - ein paar Hörbücher/Hörspiele. Der Kommisar Jennerwein von Jörg Maurer geht schon in die 13. Runde: Den letzten Gang serviert der Tod. Wie immer ein nett plätschernder Alpenkrimi mit witzigen Einsprengseln, einer etwas ...sehr weit hergeholten Story aber unterhaltsam. Man kann schmunzeln und ein paarmal lachen, wieder sind seltsame Typen beschrieben - es macht Spaß. Von Marc-Uwe Kling habe ich mir Quality-Land angehört. Auch das sehr unterhaltsam, gut vorgetragen (ja, die Stimme ist angenehmer, wenn er nicht das Känguruh macht) und die zu verschrottenden Roboter habe ich echt liebgewonnen. Gute Anspielungen auf Politik, Wirtschaft, Cyber-Cyber, ein bissl was von "Science-Fiction" in seiner besten Form (was wäre wenn) und das ganze dann ins Absurde reingezogen. Zweiter Teil steht schon auf der Download-Liste. Von Anna Basener gibt es die allseits hochgelobten Die juten Sitten. Ein Sittenbild aus der Berliner Rotlichtwelt in den späten 20ern. Gut erzählt, interessante Einblicke (man hört z.B. von den Prostituiertengesetzen von 1927 und ist ob der relativen Fortschrittlichkeit baß erstaunt). Die Figuren sind interessant gestaltet, die Geschichte wie gesagt gut erzählt. Was mir hier etwas gefehlt hat, ist ein roter Faden. Das Ganze wird im Rückblick von einer Schauspielerin erzählt, die des Mordes angeklagt ist und ihre Geschichte einem Reporter erzählt. Aber rund um ihren Mord entsteht kein rechter Zug oder Spannung und die Geschichte damals ist zum Teil hochdramatisch, wird mir aber etwas zu dahinplätschernd erzählt. Nichtsdestotrotz eine Empfehlung. Auch da werde ich mir sozusagen das "Prequel" holen, wie die Puffmutter Minna denn überhaupt zu ihrem Etablissement "Die Ritze" kam. Noch eine Empfehlung: Letztes Jahr hat Bastian Pastewka, neben seinem schauspielerischen/komödiantischen Talent vor allem Liebhaber und Connaisseur von Hörspielen alte, hörenswerte Hörspiele ausgegraben, die er auch immer erklärt und dabei einen guten Mix aus Bewunderung für die damaligen Produktionen mit dem nötigen ironischen Abstand für das damalige Menschenbild (z.B. Frauen, Ausländer, tägliches Leben) aufbringt. Alte, gute Fälle mit dem Mehrwert eines guten Erzählers, der einen auf bestimmte Dinge hinweist. Hier sind alle Folgen noch in der ARD-Audiothek zum Download verfügbar
  7. Wie wäre es mit einem experimentierfreudigen Studenten der Magie/Alchemie, der leider so manche Explosion (nervig, aber hinnehmbar) oder auch so manchen.... zweifelhaften Duft, der sich langsam, aber unaufhaltsam ausbreitet, produziert. Vielleicht auch noch mit der einen oder anderen Nebenwirkung, wie Niesanfälle oder plötzlichem hysterischen Gelächter, weil er zufällig als Abfallprodukt Lachgas produziert hat.
  8. Dafür wurde ich jahrelang bei jedem Con darauf angesprochen, ob ich "wieder das Zwergen-Abenteuer" anbieten würde. Ich hab noch nie ein Zwergen-Abenteuer angeboten, war immer überfragt und sah dann enttäuschte Gesichter. Ich weiß bis heute nicht, mit wem ich da verwechselt wurde. Ist offenbar auch so: Sieht dick aus, hat(te) Bart - muß Zwergenabenteuer anbieten. Namensschild?
  9. Ich schaue nicht auf Namensschildchen, wenn ich Leute nicht kenne (find ich ein bissl seltsam, wenn ich Leuten auf die Brust starren muß - so gut sind meine Augen auch nimmer) - ich frage nach. Ich finde Schildchen überflüssig, aber wenn, würde mir generell nur der Spitzname/Forumsname reichen.
  10. Nixonian

    Suche Cloud

    Dann ist es aber keine "Cloud" sondern einfach nur ein gehouster/gehosteter Server.
  11. Das ist einmal eine Coverversion: Totally fixed where we are
  12. Schade, daß das kein Segelschiff war - das wäre das ideale Bild für das nächste Abenteuer a la Fliegender Holländer oder Schwarze Galeeren
  13. Beeindruckend. 856 Schiffe in Küstennähe. Unglaubliche Zahlen. Sehr interessanter Artikel.
  14. Kein Problem - coolstes Video seit langem. Vor allem sieht man schön, es gibt einen "Männchen-Stil" einen "Weibchen-Stil" dann den Mischmasch, natürlich die Travolta-Kopien, ein bissl Breakdance auch schon (alda, 1985 war das bei uns in der Dorfdisco im Urlaub noch eher der neueste S***, wenn da wer was konnte) und überraschend viel Jumpstyle/Shuffle Jaja, schon vor 40 Jahren, nicht erst seit ein paar...
  15. Ältester Snapshot ist vom 3.3.2001 - und das kommt mir seeeehr vertraut vor.
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