Jump to content

Zeno

Mitglieder
  • Posts

    444
  • Joined

  • Last visited

1 Follower

About Zeno

  • Birthday 09/10/1953

Contact Methods

  • Website URL
    https://huhhome.lima-city.ch

Profile Information

  • Geschlecht
    Männlich
  • Location
    : Tief im Westen

Persönliches

  • Vorstellung-Url
    http://

Recent Profile Visitors

The recent visitors block is disabled and is not being shown to other users.

  1. Die Kriminalfälle von Father Brown erfreuen sich ja im deutschsprachigen Raum nicht zuletzt wegen der beiden Filme mit Heinz Rühmann aus den Sechzigern immer noch einer gewissen Bekanntheit, wobei man besonders im ersten Film die Vorlage(n) hin und wiederzuerkennen glaubt. Die bessere Umsetzung war zweifelsohne die Fernsehserie mit Josef Meinrad, die es immerhin auf 39 Folgen gebracht hat und heute - zumindest antiquarisch - auch auf DVD zu haben ist (zu der Serie s. http://krimiserien.heimat.eu/p/pater_brown.htm). Hier werde ich die beiden Anthologien, die vor dem ersten Weltkrieg erschienen sind, hochladen und beginne mit "The Innocence of Father Brown" aus dem Jahre 1911. Viel Spaß damit! Chesterton-FB-Innocence-1911.pdf
  2. Der Juli dräut, und damit beginnt auch schon das zweite Halbjahr 2022. In den letzten Jahren habe ich das Halbjahr immer mit einem Buch von Arthur Morrison (1863–1945) begonnen, das soll auch diesmal so sein: The Red Triangle (London 1903). Hierbei handelt es sich um die letzte (und leider auch schwächste) Sammlung von Kurzgeschichten um den Privatdetektiv Martin Hewitt. Doch keine Bange! Das Buch ist nicht so schlecht, dass sich einem beim Lesen die Fußnägel aufrollen. Auch sind die Fälle gar eigentlich nicht mal so übel und enthalten viele Anregungen für Abenteuerschreiber. Vielmehr leidet das Buch vor allem darunter, dass die Geschichten in ein gemeinsames Thema gepresst worden sind, nämlich die Auseinandersetzung mit der Geheimorganisation „The Red Triangle”. Ohne dieses manchmal etwas gewaltsame Vorgehen (der olle Prokrustes lässt grüßen) wäre die Sammlung vermutlich besser. Aber auch so lohnt sich die Lektüre immer noch. Auch von diesem Buch gibt es eine Version mit den Illustrationen. Wer sich dafür interessiert, möge sich bitte per PN bei mir melden. Morrison-Hewitt-04-Red-Triangle-ohneIllus.pdf
  3. Nach dem Höhepunkt im Mai mit den frühen Max-Carrados-Story fällt's einem natürlich schwer, einen passenden Nachfolger zu finden. Ich habe mich also mal entschieden, eine kleine Romanreihe anzufangen. Wir hatten hier ja schon einige Detektivinnen (und werden sicher auch noch die ein oder andere zusätzlich kennenlernen), Die angekündigte kleine Reihe soll sich um die finstere Gegenseite drehen, die Superverbrecherinnen. Wenn von frühen Superverbrechern (unabhängig vom Geschlecht) die Rede ist, fällt uns heute als erstes Prof. James Moriarty, der "Napoleon des Verbrechens“ ein, der aber – wenn man ehrlich ist – im Sherlock-Holmes-Universum sein Pulver ziemlich schnell verschossen hat. Im Prinzip ist er wohl nur geschaffen worden, um Sherlock Holmes in “The Final Problem“ ins Jenseits zu befördern – und nicht mal das gelingt ihm. Ansonsten wird er in "The Valley of Fear" als schwarze Eminenz im Hintergrund und in nicht einmal einer Handvoll Sherlock-Holmes-Geschichten erwähnt. Da sind die drei Damen, mit denen wir es in der Mini-Serie "Frühe Superverbrecherinnen" zu tun bekommen werden, doch ein ganz anderes Kaliber: Immerhin halten sie jeweils eine ganze Anthologie durch, und sie sind auch wesentlich präsenter und mindestens genauso unheimlich als der gute Prof. Moriarty. Und alle drei stammen aus der Feder des Autorenduos Louisa Thomasina Meade (1844–1914) und Robert Eustace (1854–1943). Die Geschichten der beiden sind, um Sir Hugh Greene zu zitieren, nie schlecht, aber auch nie sehr gut. Da aber die Plots meist außergewöhnlich sind, eignen sie sich ganz wunderbar als Steinbruch für M1880-Abenteuer etc. Und vielleicht reicht es ja auch mal für eine ganze Kampagne, in der sich die Abenteurer mit einer Superverbrecherin und ihren Handlangern auseinandersetzen müssen. Stoff genug dürfte vorhanden sein. Wir beginnen mit der ältesten Anthologie, "The Brotherhood of the Seven Kings", welche zehn Geschichten umfasst, die zuerst 1898 im Strand-Magazin erschienen. Dies bracht es mit sich, dass sie von dem den Holmes-Freunden nicht ganz unbekannten Sidney Paget illustriert worden sind. Für die Ausgabe hier im Club habe ich aus Platzgründen nur eine Zeichnung davon als Titelbild ausgewählt, wer alle Illustrationen haben möchte, möge mir bitte eine PN mit seiner Mail-Adresse zukommen lassen. In der neueren Sekundärliteratur, um auch das noch zu erwähnen, wird immer nur von zwei Damen gesprochen, die die beiden erschaffen haben, tatsächlich sind es aber drei: Madame Koluche aus "Brotherhood", Mademoiselle Delacourt aus "Heart of a Mystery" (das ist die, die vergessen wird) und Madame Sara aus "The Sorceress of the Strand". Wie man sieht, scheinen französische Anreden für Frauen (und nur Mademoiselle Delacourt ist tatsächlich Französin) in den Ohren der Engländer etwas Sinistres zu haben. Die Untaten der beiden anderen Damen werden in unregelmäßigen Abständen folgen. Meade-Eustace-SevenKings-ohneIllus.pdf
  4. Leider hat sich immer noch niemand gemeldet, der am Samstag ein paar MIDGARD-Runde leiten möchte. Deshalb melde ich mich jetzt hier noch einmal. Leute, wir verpassen da echt eine Chance, wenn wir da wieder nicht vertreten sind.
  5. So, alles nei macht der Mai? Na, wenigstens gibt's in Zeno's Crime Club ein neues Buch zum Download. Diesen Monat sogar etwas ganz Besonderes. Schon der olle Sherlock Holmes hatte ja so seine Marotten, und das ist sicher einer der Gründe, warum er so erfolgreich war. In der Folgezeit bemühten sich auch andere Autor*innen darum, ihre Held*innen mit besonderen Eigenschaften, um nicht zu sagen Eigenarten, auszustatten (was auch darin bestehen konnte, dass man sie bewusst - scheinbar - normal gestaltete wie Martin Hewitt und Paul Beck). Dem Ganzen die Krone setzte aber Ernest Bramah auf, der mit Max Carrados den ersten blinden Detektiv in der Geschichte der Krimi-Literatur geschaffen hat und in insgesamt drei Anthologien von Kurzgeschichten und einem (ziemlich schwachen) Roman auftreten ließ. Ernest Bramah (eigtl. Ernest Brammah Smith, aber wer will schon einfach Smith heißen?) war zu seiner Zeit hauptsächlich wegen der Erzählungen um den Chinesen Kai Lung bekannt, eine Reihe humorvoller Geschichten um einen umherreisenden chinesischen Geschichtenerzähler, die bis heute in Druck sind. Daneben schrieb er aber auch Humoresken (er arbeitete eine Zeit lang als Sekretär von Jerome K. Jeromes und gab dessen Magazin "The Minister" heraus), politische SF (George Orwell bezeichnete Bramahs "What Might Have Been/The Secret of the League" als eine der Inspirationen für seine Roman "1984") und eben die Kriminalgeschichten um Max Carrados (ab 1914), die wie die Erzählungen um Sherlock Holmes im "The Strand Magazine" erschienen und den heute berühmteren Kollegen zeitweise sogar an Popularität überflügelten. Nun braucht ein blinder Detektiv natürlich Helfer, und zwei dieser Helfer sind es, die m.E. die eigentliche Würze der Max-Carrados-Erzählungen ausmachen. Da ist zum Einen der professionelle Detektiv (oder wie er sich lieber nennt "inguiry agent") Louis Carlyle, der - obwohl der Profi in dem Gespann - in der Regel die Rolle des Watson übernimmt, und zum Anderen Carrados' unerschütterlicher Butler Parkinson mit dem fotografischen Gedächtnis, der gewissermaßen die Augen seines Chefs ersetzt. Beide Figuren sind mit sehr viel Liebe und Humor gezeichnet, und je seltener sie auftreten, desto schlechter werden leider auch die Geschichten. Das trifft aber hauptsächlich auf die beiden Sammlungen zu, die nach dem ersten Weltkrieg erschienen sind (obwohl auch diese einige Perlen enthalten), und vor allem auf den Roman aus den Dreißigern, der meiner Meinung nach gänzlich misslungen ist. Die erste Sammlung "Max Carrados" von 1914 hingegen ist sicher die mit Abstand beste und besticht durch ihren warmen Humor. Meine Lieblingsgeschichte ist "The Last Exploit of Harry the Actor", aber auch die erste Geschichte ("The Coin of Dionysius"), in der das Trio eingeführt wird, ist eine Freude zu lesen. Bramah war übrigens selbst Numismatiker (Münzsammler) und kann hier seine Kenntnisse über den Münzhandel (und seine dunklen Seiten) einbringen. Von dieser Sammlung gibt es übrigens eine m.E. hervorragende Hörbuch-Version bei LibriVox, die ich jedem, dessen Englisch gut genug, nur wärmstens an's Herz legen kann. Der Sprecher bringt die humorvollen Texte ganz wunderbar zu Geltung. Ich habe nun – exklusiv für Zeno's Crime Club – eine Sonderausgabe zusammengestellt, die alle Max-Carrados-Erzählungen enthält, die 1913 im Magazin "The News of the World" zum ersten Mal veröffenlicht worden sind, d.h. alle acht, die in der Sammlung "Max Carrados" von 1914, und die vier, die erst als Teil der zweiten Sammlung "The Eyes of Max Carrados" in Buchform publiziert worden sind. Noch was: Wer alle Bücher mit den Abenteuern von Max Carrados (in der originalen Zusammenstellung) haben möchte, möge mir eine PN mit seiner E-Mail schicken. Ich werde sie ihr oder ihm dann per WeTransfer zukommen lassen. Hier in den Crime-Club werde ich sie nicht einstellen. Bramah-Zenos-Crime-Club-Ausgabe.pdf
  6. Hallo Leute, da ich öfters danach gefragt worden bin, gebe ich jetzt auch an, wenn ein Buch als kostenloses englisches Hörbuch bei LibriVox zu haben ist. Ich bin nicht immer angetan von den Amateur-Aufnahmen (einige Leute hätten es besser 'mal gelassen), aber es sind auch ein paar wirklich gute dabei. Doch urteilt selbst.
  7. Zeno

    Essen

    Und ich erinnere noch einmal daran, dass immer noch Leute für MIDGARD- und M1880-Vorführungen auf der Niederrhein-Convention (eine Woche vor Bacharach) gesucht werden. Näheres auf der Seite des Museumsratten-Clubs.
  8. Hallo Leute, die Niederrhein-Con (die benutzen immer die weibliche Form) in Dinslaken findet dieses Jahr nicht wie sonst Ende August statt, sondern bereits eine Woche nach dem Spielewahnsinn in Herne, also am Wochenende vom 20.–22. Mai. Wer eine Rollenspielrunde leitet (und die auch vorher offiziell über ein Formular anmeldet), muss keinen Eintritt bezahlen. Wie schon in den letzten Jahren, werden zahlreiche Anbieter vertreten sein, darunter auch die Drolle (und vermutlich auch die Redaktion Phantastik). Bislang war die Präsenz von MIDGARD immer spärlich bis non-existent. Das sollten wir ändern. Mike Sanders, eine unserer Museumsratten, hatte daher die Idee, dort eine ähnliche Aktion wie im Museum in Herne durchzuziehen. Mehr im Museumsratten-Club. Infos zur Con unter: https://niederrhein-con.de
  9. Für den April, der ja eh macht, was er will, habe ich Meade & Eustace's, The Gold Star Line ausgewählt, in dem die Abenteuer eines Schiffzahlmeisters beschrieben werden (die Linie gibt's heute übrigens wirklich). Die Stories dieses Autorenduo sind zwar nie so richtig richtig (kein Tippfehler!) gut, aber die Plots sind in der Regel originell und geben einiges her, aus dem man mehr machen könnte. Also genau der richtige Steinbruch für M1880-Abenteuer [oder Privat Eye]. Auch von diesem Band habe ich eine Version mit den Illus. Meade-Eustace-Goldstar-ohneIllus.pdf
  10. Richtig gesehen. Das Spiel besitze ich nicht selbst, sondern die Bekannte wird mir die irgendwie zukommen lassen (sie wohnt in Hessen), und ich muss dann mal sehen, wie ich mit denen zurecht komme. Jedenfalls vielen Dank!
  11. Kennt einer von Euch "Wonder Book"? Eine liebe Freundin hat mich gefragt, ob ich die Figuren darin für sie anmalen mag. Ich habe zwar die Regeln, aber ich kann mir immer noch nicht so recht vorstellen, was mich da erwartet.
  12. Der diesjährige Herner SpieleWahnsinn (veranstaltet vom Spielezentrum Herne) soll von Freitag, dem 13. Mai (huuuu!), 14.00 Uhr bis Sonntag, dem 15. Mai, 18.00 Uhr stattfinden (Corona permitting). Vermutlich werden die GeMinis und meine Wenigkeit wie das letzte Mal einen Prototypentisch im Keller haben und wieder dadurch unangenehm auffallen, dass dort des öfteren und noch dazu laut gelacht wird (schlimm, schlimm, schlimm). Leider sind einige unserer Spiele unterhaltsam. Noch ein Tipp für unsere Museumsratten: Während der Zeit gelten die Eintrittskarten für den SpieleWahnsinn auch für das gegenüber gelegene LWL Museum für Archäologie (Stonehenge-Ausstellung!) und umgekehrt. Siehe auch: https://spielezentrum.de/de/aussteller-info.htm
  13. So, hier noch eine neue Version der Viererschachregeln. Da wurden noch ein dicker Fehler gefunden (danke an die Beteiligten). Noch einmal kurz aktualisiert. Ein Wort musste noch geändert werden … Anleitung-Viererschach.pdf
  14. Am 9. und 10. April sollen in Dumeklemmer-Halle, Schützenstr. 1 in 40878 Ratingen (so heißt da die Stadthalle, passt auf Eure Daumen auf!) wieder die Spieletage Ratingen stattfinden. Die Drolle, GeMinis und meine Wenigkeit werden - so Corona will - dort sein. Wir würden uns freuen, viele Midgardler dort zu treffen. siehe auch: https://www.stadt-ratingen.de/spieletage/
  15. So, wie versprochen, hier die erste Version der beiden historischen Vier-Schach-Versionen Chaturaji und Vier-Jahreszeiten-Schach. Ich habe noch je einen Satz counter für die beiden Spiele beigelegt. Viel Spaß! Gebt bitte eine Rückmeldung, wenn Ihr irgendwelche Tippfehler u.s.w. entdeckt. Ist alles noch Beta-Version. Anleitung-Viererschach.pdf VJ-Schach-Counter-DIN-A4.pdf Chaturaji-Counter-DIN-A4.pdf
×
×
  • Create New...