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Zeno

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  1. Der Februar neigt sich seinem Ende zu, und so habe ich Gelegenheit, ein Versprechen einzulösen: Ich lade die erste Sammlung mit den Geschichten um den Privat-Detektiv Martin Hewitt hoch. Sein Autor Arthur Morrison (1863–1945) ist tatsächlich mal ein gebürtiger Londoner, und da er im Londoner East End geboren worden ist, entwickelte er schnell ein Gespür für die dortigen Verhältnisse. Es verwundert also nicht, dass er hauptsächlich durch seine realistischen Romane und Geschichten bekannt wurde, in denen er das Leben der Arbeiter im East End beschrieb. Daneben interessierte er sich für Boxe
  2. Ehrlich gesagt: Mir fehlt das Leiten schon so sehr, dass ich wahrscheinlich auf dem ersten Con, der stattfindet, an allen Tagen mindestens zwei Runden gleichzeitig leiten werde. Schon allein, um alle Interessenten unterzukriegen.
  3. Nein - du wolltest. Ich hatte das für den Nordlicht-Con angekündigt, und Du hattest Dich dafür angemeldet. Da der aber aus den bekannten Gründen ausgefallen ist, hat dann auch die Runde nicht stattgefunden. Ich hoffe aber, dass ich sie irgendwann 2021 spielleiten kann. Je früher, je lieber.
  4. Ich bin zwar nicht sehr optimistisch, was den Con betrifft, aber andererseits muss man ja auch mal ein Zeichen setzen. Deshalb: Spielleiter: Zeno Anzahl der Spieler: 5 Regelsystem: Midgard 1880 Beginn: Freitag, 10.00 Uhr Ende: Freitag, 22.00 Uhr. Art des Abenteuers: Detektiv-Abenteuer. Voraussetzung/Vorbedingung: keine. Wie immer kann ein Kriminalist in der Gruppe nicht schaden. Beschreibung: London, Frühjahr 1889. Lord Henry Maxwell wendet sich an die Abenteurer*innen und bittet sie, den schändlichen Betrüger dingfest zu machen, der unter dem Namen William Ransford,
  5. Andere waren zu Jahresbeginn auch fleißig: "The Singing Bone" von Richard Austin Freeman, die zweite Anthologie von Thorndyke-Kurzgeschichten, ist jetzt gerade bei LibriVox als kostenloses Hörbuch herausgekommen (knapp 6 Stunden lang, wenn die Zeitangabe korrekt ist). Die Sammlung enthält die ersten "inverted crime stories". Unbedingt zu empfehlen!
  6. Das neue Jahr ist da, und der erste Monat ist ja auch schon wieder so gut wie rum. Es wird also Zeit, all den großen und kleinen fleißigen Leseratten hier im Forum mal wieder einen Krimi zum Fraß vorzuwerfen. Ich starte das Jahr mit einem Autor, den man in der Musikbranche ein "One-Hit-Wonder" nennen würde: mit Ferguson Wright Hume, besser bekannt unter dem verkürzten Namen "Fergus Hume". Er hat über 130 Romane geschrieben, etwa die Hälfte davon Kriminalromane (eine Liste in der englischen Wikipedia unter "Fergus Hume"), aber der bekannteste unter ihnen war sein erster: "The Mystery of a
  7. Zeno

    Essen

    Viel Spaß heute abend!
  8. Und hier jetzt noch der Sanctuary Club, eine typische Sammlung von Meade und Eustace mit viel (nicht für damalige Zeiten teilweise recht exotischer) Naturwissenschaft. Auch dieses Werk gibt es in einer Sonderausgabe mit allen Illus der Zeitschriftenpublikation. Wer die haben möchte, möge sich bei mir melden (per PN mit Angabe der E-Mail-Adresse). Damit schließt Zeno's Crime Club für 2020 seine Pforten. Kommt gut über Lock-Down, Weihnachten und den Jahreswechsel! Und bleibt vor allen Dingen gesund. Im nächsten Jahr melde ich mich zurück: 2020 ist das Copyright auf den Werken von Arthu
  9. So, heute schließe ich meine Lock-Down-/Weihnachts-/Jahreswechsel-Kampagne mit dem letzten Thorndyke-Roman ab, den Freeman vor dem 1. Weltkrieg veröffentlicht hat (1914). Bis zum nächsten mussten seine Leser bis 1922 warten. Das Werk heißt "A Silent Witness", was korrekt auf Deutsch übersetzt "Eine stumme Zeugin" heißt, also Femininum, was im Englischen so nicht herauskommt. Natürlich gibt es im Roman eine Liebesgeschichte; der Held wird sogar von zwei Damen umschwärmt, wobei eine der Beziehungen tragisch endet. Der Fall ist sehr verwickelt (wer hätte das bei einem Thorndyke-Krimi auch an
  10. Und heute - sozusagen als Höhepunkt meiner Lockdown/Weihnachten/Jahreswechsel-Kampagne gegen Frust und Langeweile - DER Thorndyke-Roman schlechthin, gewissermaßen der Classicissmo. Viele Leute halten "The Eye of Osiris" für den besten Kriminalroman aller Zeiten. Das hängt natürlich davon ab, was man erwartet; Freunde von Action und vielen fantasievoll zugerichteten Leichen werden nicht auf ihre Kosten kommen (obwohl im Roman ein Skelett stückchenweise nach und nach auftaucht). Der Autor lässt da aber solche Erwartungen auch gar nicht erst aufkommen: Im Untertitel wird das Werk "A Detective Rom
  11. Und heute dann der nächste Thorndyke-Roman, aber nicht etwa der zweite von 1911, sondern der dritte, der erst 1913 erschienen ist: "The Mystery of 31, New Inn". Das hat zwei Gründe: (a) schließt er chronologisch an den ersten an und beschreibt, wie Dr. Jervis, der auch in diesem Buch wieder der Ich-Erzähler ist, nun endgültig zum Junior-Partner bei Dr. Thorndyke wird, und (b) ist das Konzept zu diesem Roman tatsächlich älter als das zu "The Eye of Osiris" (geschrieben etwa 1905, also sogar auch VOR "The Red Thumbmark", s. das Vorwort dieser Ausgabe). Tatsächlich hat sich dieses Konz
  12. So, heute mal endlich zu DEN klassischen Kriminalromanen schlechthin: die Romane um den - heute würde man sagen - Gerichtsmediziner Dr. John Evelyne Thorndyke aus der Feder von Richard Austin Freeman. Um mir hier viele Worte zu ersparen, empfehle ich einen Blick in die englische Wikipedia, wo Dr. Thorndyke eine eigen Seite hat https://en.wikipedia.org/wiki/Dr._Thorndyke , sowie in den Band 1 der gesammelten Kurzgeschichten (s.o.), in dem einige einführende Essays enthalten sind. Der erste Thorndyke-Roman, The Red Thumbmark (1907) steht immer ein bisschen im Schatten seines großen Nachfol
  13. Kennt Ihr Paul Beck? Gut, ich geb's zu, das klingt jetzt mehr nach ältlichem UFA-Star im bundesdeutschen Film der Fünfziger (aber der hieß, glaube ich, Paul Klinger) als nach einem Detektiv (der erwähnte Herr hat aber immerhin in den Sechzigern im letzten Paul-Temple-Hörspiel die Titelrolle gesprochen). Oder jedenfalls nach etwas, was man auch im heimischen Telefonbuch finden könnte. Tatsächlich habe ich mir den Spaß gemacht, einen Blick in das Telefonbuch meines Wohnorts zu werfen, und habe tatsächlich etwa zwanzig Einträge unter dem Familiennamen "Beck" darin gefunden. Und ich bin siche
  14. Wie sagte doch unser aller Kaiser mal vor einem Fußballspiel gegen England in München (1:5, wenn ich mich recht entsinne, aber wer will sich an DAS Ergebnis erinnern?): "It's a classic, we call it a ‘Klassiker’." Wie er's hinterher genannt hat, ist leider nicht überliefert. Jedenfalls könnte man so eine sprachliche Perle auch zu dem Buch, das ich heute hochlade, zum Besten geben. In seinem berühmten Kriminalroman "The Hollow Man" (1935) - selbst ein Klassiker sui generis - gibt es eine berühmte Passage, in der der Detektiv (Gideon Fell) die Möglichkeiten für die Lösung eines "Locked Room
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