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Zeno

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  1. Nachdem ich für den September die zweite böse Dame ausgesucht habe, lade ich für den Oktober die schmählich im Stich gelassene Detektivin hoch. Immerhin ein Vorteil, wenn man sich zwischen zwei Büchern entscheiden muss: Man weiß dann wenigstens, was man als nächstes auf die Menschheit loslassen kann. Diese Dame ist Amerikanerin und daher ganz anders als ihre britische Kolleginnen, die wir bislang kennengelernt haben: Der Vater ist ein osteuropäischer Jude, die Mutter Irin (und katholisch). Die Eltern sind aber schon früh gestorben, und so muss sich Molly Morganthau [wohl eigentlich Morgenthau] schon in jungen Jahren allein durchs Leben schlagen. Zu Beginn des Romans hat sie eine Stelle in einer Telefonvermittlung in einem Kaff in New Jersey angenommen, was dem 1915 erschienenen Buch dann auch seinen Titel "The Girl at Central" (damals hätte man das wohl mit "Das Fräulein vom Amt" übersetzt) gegeben hat. Natürlich hören ihre Kolleginnen und sie die nicht allzu häufigen Telefongespräche mit (jaja, die Datensicherheit war damals schon ein Problem), und als es in der Gegend zu einem abscheulichen Mord an einer jungen Frau kommt, erhält Molly dadurch nützliche Hinweise, die sie an ihre Bekannten von der Presse weitergeben kann, die ganz klassisch systematisch eine Liste der Verdächtigen abarbeiten. Und trotzdem ist der Täter am Ende eine dicke Überraschung … Das Buch bricht mit vielen klassischen Mustern: Die Detektivin ist alles andere als Upper Class, steht aber mit beiden Beinen fest auf dem Boden, und zum Schluss heiratet sie zwar einen der Journalisten, macht aber trotzdem als Detektivin weiter (es gibt noch zwei weitere Romane mit der Dame, 1915 und 1919 erschienen). Unleugbar sind auch moderne Zeiten angebrochen (es spielt z.B. ein Flugzeug eine wichtige Rolle). Die Autorin, Geraldine Bonner (1870–1930), war mir vorher überhaupt nicht bekannt, ich bin auf die Reihe beim Stöbern auf der LibriVox-Seite gestoßen. Tatsächlich gibt es die drei Romane dort als (englischsprachige) Hörbücher. Übrigens ähnelt die Dame ein wenig der englisch-ungarischen Autorin Baronesse Emma (“Emmuska”) Magdolna Rozália Mária Jozefa Borbála Orczy de Orczi (kurz Baronesse Emmuska Orczy), die 1910 auch eine weibliche Detektivin namens Molly, aber mit einem gänzlich anderen sozialen Hintergrund, geschaffen hat (die Dame ist für nächstes Jahr vorgesehen). Ich frage mich, ob Miss Morganthau nicht ein bewusster Gegenentwurf zu dieser Dame ist. Man muss aber sagen, dass die britische (Lady) Molly ihrer Zeit insofern um rd. 10 Jahre voraus ist, weil sie als Polizistin für Scotland Yard arbeitet, was 1910 noch nicht möglich war. Die beiden anderen Romane um die amerikanische Molly werde ich nicht im Club hochladen. Den zweiten habe ich aber schon bearbeitet. Wer ihn haben möchte, soll sich per PN an mich wenden. Was mit dem dritten ist, steht noch in den Sternen, weil ich jetzt erst einmal andere Projekte erledigen muss. Bonner-Girl-ohneIllus.pdf
  2. Und ich die gesamte Zeit am Stand der Drolle (reiner Masochismus, Leute) … Aber wer vorbeikommt, kriegt einen Prospekt für den FdS-Con in die Hand gedrückt! (Auf besonderen Wunsch auch ein Plakat in DIN-A3)
  3. Für den Monat September stand ich vor der etwas merkwürdig klingenden Fragen: Detektivin oder Superverbrecherin? Ich habe mich dann für die Superverbrecherin entschieden, was indirekt damit zu tun hat, dass ich in diesem Monat Geburtstag habe. Das klingt erstens auch merkwürdig, hat aber zweitens ganz einfach damit zu tun, dass das letzte Kapitel des ausgewählten Buchs eines längeren Kommentars bedurfte, und ich daher noch einen umfangreichen Anhang, praktisch ein eigenes Kapitel, hinzufügen musste. So habt Ihr also nicht nur den englischen Text, sondern auch noch einen längeren deutschen Text von mir als Geburtstagsgeschenk meinerseits. Als ich den Band mit der ersten Superverbrecherin für den Juni hochgeladen habe, hatte ich schon darauf hingewiesen, dass eine der bösen Dame des Autorenduos L.T. Meade und R. Eustace in der modernen Sekundärliteratur gerne mal vergessen wird. Und das ist eben die Gegenspielerin des Ich-Erzählers in unserem September-Band "The Heart of a Mystery" (ursprünglich sechs Geschichten, die 1901 im WINDSOR-Magazine erscheinen sind), Mademoiselle Delacourt. Das liegt sicher nicht daran, dass sie etwa weniger verschlagen, heimtückisch, hinterlistig u.s.w. als ihre beiden "Kolleginnen" wäre, möglicherweise aber daran, dass die Buchausgabe weniger erfolgreich war als die beiden anderen Bücher. Und das wiederum könnte mit dem oben erwähnten vertrackten letzten Kapitel zu tun haben, das die Geschichte vom Erzählerischen her irgendwie nicht vernünftig abschließt und den Leser sehr unbefriedigt zurück lässt. Das habe ich im Anhang näher ausgeführt. Zudem funktioniert das Rätsel, um das dieses Kapitel herum geschrieben worden ist, auf die dargestellte Weise nicht. Auch das habe ich im Anhang erläutert und eine alternative Version vorgeschlagen, die dieses Problem nicht hat. Wie das Leben so spielt, ist es nun ausgerechnet dieses letzte Kapitel, das der Buchausgabe von 1902 ihren Titel "The Lost Square" gegeben hat. Was ein verlorenes Quadrat mit einer Superverbrecherin zu tun (lassen die jetzt etwa schon geometrische Figuren verschwinden?), müsst Ihr schon selbst herausfinden. Meade-Eustace-Heart.pdf
  4. Ich habe da schon einmal meinen üblichen Sonntags-Morgen-Quickie angekündigt. Einer muss ja den Anfang machen. Mögen viele folgen!
  5. Die Kriminalfälle von Father Brown erfreuen sich ja im deutschsprachigen Raum nicht zuletzt wegen der beiden Filme mit Heinz Rühmann aus den Sechzigern immer noch einer gewissen Bekanntheit, wobei man besonders im ersten Film die Vorlage(n) hin und wiederzuerkennen glaubt. Die bessere Umsetzung war zweifelsohne die Fernsehserie mit Josef Meinrad, die es immerhin auf 39 Folgen gebracht hat und heute - zumindest antiquarisch - auch auf DVD zu haben ist (zu der Serie s. http://krimiserien.heimat.eu/p/pater_brown.htm). Hier werde ich die beiden Anthologien, die vor dem ersten Weltkrieg erschienen sind, hochladen und beginne mit "The Innocence of Father Brown" aus dem Jahre 1911. Viel Spaß damit! Chesterton-FB-Innocence-1911.pdf
  6. Der Juli dräut, und damit beginnt auch schon das zweite Halbjahr 2022. In den letzten Jahren habe ich das Halbjahr immer mit einem Buch von Arthur Morrison (1863–1945) begonnen, das soll auch diesmal so sein: The Red Triangle (London 1903). Hierbei handelt es sich um die letzte (und leider auch schwächste) Sammlung von Kurzgeschichten um den Privatdetektiv Martin Hewitt. Doch keine Bange! Das Buch ist nicht so schlecht, dass sich einem beim Lesen die Fußnägel aufrollen. Auch sind die Fälle gar eigentlich nicht mal so übel und enthalten viele Anregungen für Abenteuerschreiber. Vielmehr leidet das Buch vor allem darunter, dass die Geschichten in ein gemeinsames Thema gepresst worden sind, nämlich die Auseinandersetzung mit der Geheimorganisation „The Red Triangle”. Ohne dieses manchmal etwas gewaltsame Vorgehen (der olle Prokrustes lässt grüßen) wäre die Sammlung vermutlich besser. Aber auch so lohnt sich die Lektüre immer noch. Auch von diesem Buch gibt es eine Version mit den Illustrationen. Wer sich dafür interessiert, möge sich bitte per PN bei mir melden. Morrison-Hewitt-04-Red-Triangle-ohneIllus.pdf
  7. Nach dem Höhepunkt im Mai mit den frühen Max-Carrados-Story fällt's einem natürlich schwer, einen passenden Nachfolger zu finden. Ich habe mich also mal entschieden, eine kleine Romanreihe anzufangen. Wir hatten hier ja schon einige Detektivinnen (und werden sicher auch noch die ein oder andere zusätzlich kennenlernen), Die angekündigte kleine Reihe soll sich um die finstere Gegenseite drehen, die Superverbrecherinnen. Wenn von frühen Superverbrechern (unabhängig vom Geschlecht) die Rede ist, fällt uns heute als erstes Prof. James Moriarty, der "Napoleon des Verbrechens“ ein, der aber – wenn man ehrlich ist – im Sherlock-Holmes-Universum sein Pulver ziemlich schnell verschossen hat. Im Prinzip ist er wohl nur geschaffen worden, um Sherlock Holmes in “The Final Problem“ ins Jenseits zu befördern – und nicht mal das gelingt ihm. Ansonsten wird er in "The Valley of Fear" als schwarze Eminenz im Hintergrund und in nicht einmal einer Handvoll Sherlock-Holmes-Geschichten erwähnt. Da sind die drei Damen, mit denen wir es in der Mini-Serie "Frühe Superverbrecherinnen" zu tun bekommen werden, doch ein ganz anderes Kaliber: Immerhin halten sie jeweils eine ganze Anthologie durch, und sie sind auch wesentlich präsenter und mindestens genauso unheimlich als der gute Prof. Moriarty. Und alle drei stammen aus der Feder des Autorenduos Louisa Thomasina Meade (1844–1914) und Robert Eustace (1854–1943). Die Geschichten der beiden sind, um Sir Hugh Greene zu zitieren, nie schlecht, aber auch nie sehr gut. Da aber die Plots meist außergewöhnlich sind, eignen sie sich ganz wunderbar als Steinbruch für M1880-Abenteuer etc. Und vielleicht reicht es ja auch mal für eine ganze Kampagne, in der sich die Abenteurer mit einer Superverbrecherin und ihren Handlangern auseinandersetzen müssen. Stoff genug dürfte vorhanden sein. Wir beginnen mit der ältesten Anthologie, "The Brotherhood of the Seven Kings", welche zehn Geschichten umfasst, die zuerst 1898 im Strand-Magazin erschienen. Dies bracht es mit sich, dass sie von dem den Holmes-Freunden nicht ganz unbekannten Sidney Paget illustriert worden sind. Für die Ausgabe hier im Club habe ich aus Platzgründen nur eine Zeichnung davon als Titelbild ausgewählt, wer alle Illustrationen haben möchte, möge mir bitte eine PN mit seiner Mail-Adresse zukommen lassen. In der neueren Sekundärliteratur, um auch das noch zu erwähnen, wird immer nur von zwei Damen gesprochen, die die beiden erschaffen haben, tatsächlich sind es aber drei: Madame Koluche aus "Brotherhood", Mademoiselle Delacourt aus "Heart of a Mystery" (das ist die, die vergessen wird) und Madame Sara aus "The Sorceress of the Strand". Wie man sieht, scheinen französische Anreden für Frauen (und nur Mademoiselle Delacourt ist tatsächlich Französin) in den Ohren der Engländer etwas Sinistres zu haben. Die Untaten der beiden anderen Damen werden in unregelmäßigen Abständen folgen. Meade-Eustace-SevenKings-ohneIllus.pdf
  8. Leider hat sich immer noch niemand gemeldet, der am Samstag ein paar MIDGARD-Runde leiten möchte. Deshalb melde ich mich jetzt hier noch einmal. Leute, wir verpassen da echt eine Chance, wenn wir da wieder nicht vertreten sind.
  9. So, alles nei macht der Mai? Na, wenigstens gibt's in Zeno's Crime Club ein neues Buch zum Download. Diesen Monat sogar etwas ganz Besonderes. Schon der olle Sherlock Holmes hatte ja so seine Marotten, und das ist sicher einer der Gründe, warum er so erfolgreich war. In der Folgezeit bemühten sich auch andere Autor*innen darum, ihre Held*innen mit besonderen Eigenschaften, um nicht zu sagen Eigenarten, auszustatten (was auch darin bestehen konnte, dass man sie bewusst - scheinbar - normal gestaltete wie Martin Hewitt und Paul Beck). Dem Ganzen die Krone setzte aber Ernest Bramah auf, der mit Max Carrados den ersten blinden Detektiv in der Geschichte der Krimi-Literatur geschaffen hat und in insgesamt drei Anthologien von Kurzgeschichten und einem (ziemlich schwachen) Roman auftreten ließ. Ernest Bramah (eigtl. Ernest Brammah Smith, aber wer will schon einfach Smith heißen?) war zu seiner Zeit hauptsächlich wegen der Erzählungen um den Chinesen Kai Lung bekannt, eine Reihe humorvoller Geschichten um einen umherreisenden chinesischen Geschichtenerzähler, die bis heute in Druck sind. Daneben schrieb er aber auch Humoresken (er arbeitete eine Zeit lang als Sekretär von Jerome K. Jeromes und gab dessen Magazin "The Minister" heraus), politische SF (George Orwell bezeichnete Bramahs "What Might Have Been/The Secret of the League" als eine der Inspirationen für seine Roman "1984") und eben die Kriminalgeschichten um Max Carrados (ab 1914), die wie die Erzählungen um Sherlock Holmes im "The Strand Magazine" erschienen und den heute berühmteren Kollegen zeitweise sogar an Popularität überflügelten. Nun braucht ein blinder Detektiv natürlich Helfer, und zwei dieser Helfer sind es, die m.E. die eigentliche Würze der Max-Carrados-Erzählungen ausmachen. Da ist zum Einen der professionelle Detektiv (oder wie er sich lieber nennt "inguiry agent") Louis Carlyle, der - obwohl der Profi in dem Gespann - in der Regel die Rolle des Watson übernimmt, und zum Anderen Carrados' unerschütterlicher Butler Parkinson mit dem fotografischen Gedächtnis, der gewissermaßen die Augen seines Chefs ersetzt. Beide Figuren sind mit sehr viel Liebe und Humor gezeichnet, und je seltener sie auftreten, desto schlechter werden leider auch die Geschichten. Das trifft aber hauptsächlich auf die beiden Sammlungen zu, die nach dem ersten Weltkrieg erschienen sind (obwohl auch diese einige Perlen enthalten), und vor allem auf den Roman aus den Dreißigern, der meiner Meinung nach gänzlich misslungen ist. Die erste Sammlung "Max Carrados" von 1914 hingegen ist sicher die mit Abstand beste und besticht durch ihren warmen Humor. Meine Lieblingsgeschichte ist "The Last Exploit of Harry the Actor", aber auch die erste Geschichte ("The Coin of Dionysius"), in der das Trio eingeführt wird, ist eine Freude zu lesen. Bramah war übrigens selbst Numismatiker (Münzsammler) und kann hier seine Kenntnisse über den Münzhandel (und seine dunklen Seiten) einbringen. Von dieser Sammlung gibt es übrigens eine m.E. hervorragende Hörbuch-Version bei LibriVox, die ich jedem, dessen Englisch gut genug, nur wärmstens an's Herz legen kann. Der Sprecher bringt die humorvollen Texte ganz wunderbar zu Geltung. Ich habe nun – exklusiv für Zeno's Crime Club – eine Sonderausgabe zusammengestellt, die alle Max-Carrados-Erzählungen enthält, die 1913 im Magazin "The News of the World" zum ersten Mal veröffenlicht worden sind, d.h. alle acht, die in der Sammlung "Max Carrados" von 1914, und die vier, die erst als Teil der zweiten Sammlung "The Eyes of Max Carrados" in Buchform publiziert worden sind. Noch was: Wer alle Bücher mit den Abenteuern von Max Carrados (in der originalen Zusammenstellung) haben möchte, möge mir eine PN mit seiner E-Mail schicken. Ich werde sie ihr oder ihm dann per WeTransfer zukommen lassen. Hier in den Crime-Club werde ich sie nicht einstellen. Bramah-Zenos-Crime-Club-Ausgabe.pdf
  10. Hallo Leute, da ich öfters danach gefragt worden bin, gebe ich jetzt auch an, wenn ein Buch als kostenloses englisches Hörbuch bei LibriVox zu haben ist. Ich bin nicht immer angetan von den Amateur-Aufnahmen (einige Leute hätten es besser 'mal gelassen), aber es sind auch ein paar wirklich gute dabei. Doch urteilt selbst.
  11. Zeno

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    Und ich erinnere noch einmal daran, dass immer noch Leute für MIDGARD- und M1880-Vorführungen auf der Niederrhein-Convention (eine Woche vor Bacharach) gesucht werden. Näheres auf der Seite des Museumsratten-Clubs.
  12. Hallo Leute, die Niederrhein-Con (die benutzen immer die weibliche Form) in Dinslaken findet dieses Jahr nicht wie sonst Ende August statt, sondern bereits eine Woche nach dem Spielewahnsinn in Herne, also am Wochenende vom 20.–22. Mai. Wer eine Rollenspielrunde leitet (und die auch vorher offiziell über ein Formular anmeldet), muss keinen Eintritt bezahlen. Wie schon in den letzten Jahren, werden zahlreiche Anbieter vertreten sein, darunter auch die Drolle (und vermutlich auch die Redaktion Phantastik). Bislang war die Präsenz von MIDGARD immer spärlich bis non-existent. Das sollten wir ändern. Mike Sanders, eine unserer Museumsratten, hatte daher die Idee, dort eine ähnliche Aktion wie im Museum in Herne durchzuziehen. Mehr im Museumsratten-Club. Infos zur Con unter: https://niederrhein-con.de
  13. Für den April, der ja eh macht, was er will, habe ich Meade & Eustace's, The Gold Star Line ausgewählt, in dem die Abenteuer eines Schiffzahlmeisters beschrieben werden (die Linie gibt's heute übrigens wirklich). Die Stories dieses Autorenduo sind zwar nie so richtig richtig (kein Tippfehler!) gut, aber die Plots sind in der Regel originell und geben einiges her, aus dem man mehr machen könnte. Also genau der richtige Steinbruch für M1880-Abenteuer [oder Privat Eye]. Auch von diesem Band habe ich eine Version mit den Illus. Meade-Eustace-Goldstar-ohneIllus.pdf
  14. Richtig gesehen. Das Spiel besitze ich nicht selbst, sondern die Bekannte wird mir die irgendwie zukommen lassen (sie wohnt in Hessen), und ich muss dann mal sehen, wie ich mit denen zurecht komme. Jedenfalls vielen Dank!
  15. Kennt einer von Euch "Wonder Book"? Eine liebe Freundin hat mich gefragt, ob ich die Figuren darin für sie anmalen mag. Ich habe zwar die Regeln, aber ich kann mir immer noch nicht so recht vorstellen, was mich da erwartet.
  16. Der diesjährige Herner SpieleWahnsinn (veranstaltet vom Spielezentrum Herne) soll von Freitag, dem 13. Mai (huuuu!), 14.00 Uhr bis Sonntag, dem 15. Mai, 18.00 Uhr stattfinden (Corona permitting). Vermutlich werden die GeMinis und meine Wenigkeit wie das letzte Mal einen Prototypentisch im Keller haben und wieder dadurch unangenehm auffallen, dass dort des öfteren und noch dazu laut gelacht wird (schlimm, schlimm, schlimm). Leider sind einige unserer Spiele unterhaltsam. Noch ein Tipp für unsere Museumsratten: Während der Zeit gelten die Eintrittskarten für den SpieleWahnsinn auch für das gegenüber gelegene LWL Museum für Archäologie (Stonehenge-Ausstellung!) und umgekehrt. Siehe auch: https://spielezentrum.de/de/aussteller-info.htm
  17. So, hier noch eine neue Version der Viererschachregeln. Da wurden noch ein dicker Fehler gefunden (danke an die Beteiligten). Noch einmal kurz aktualisiert. Ein Wort musste noch geändert werden … Anleitung-Viererschach.pdf
  18. Am 9. und 10. April sollen in Dumeklemmer-Halle, Schützenstr. 1 in 40878 Ratingen (so heißt da die Stadthalle, passt auf Eure Daumen auf!) wieder die Spieletage Ratingen stattfinden. Die Drolle, GeMinis und meine Wenigkeit werden - so Corona will - dort sein. Wir würden uns freuen, viele Midgardler dort zu treffen. siehe auch: https://www.stadt-ratingen.de/spieletage/
  19. So, wie versprochen, hier die erste Version der beiden historischen Vier-Schach-Versionen Chaturaji und Vier-Jahreszeiten-Schach. Ich habe noch je einen Satz counter für die beiden Spiele beigelegt. Viel Spaß! Gebt bitte eine Rückmeldung, wenn Ihr irgendwelche Tippfehler u.s.w. entdeckt. Ist alles noch Beta-Version. Anleitung-Viererschach.pdf VJ-Schach-Counter-DIN-A4.pdf Chaturaji-Counter-DIN-A4.pdf
  20. Heute mal wieder eine Detektivin, die bei den Krimi-Kennern sogar einen gewissen Ruf besitzt. Das liegt hauptsächlich an der Autorin Anna Katharine Green, eine amerikanische Schriftstellerin, die bereits einige Zeit vor Conan Doyle Kriminalromane veröffentlicht hat (der erste erschien 1878) und bei den Amerikaner als "die Mutter des Kriminalromans" gilt. In drei Romanen Ihrer Reihe um den New Yorker Polizeibeamten Ebenezer Gryce spielt eine alte unverheiratete Dame namens Amelia Butterworth die eigentliche Hauptrolle, sozusagen der Prototyp der bekannten Miss Marple. Aber um diese Dame geht es nicht, sondern um eine junge Dame namens Violet Strange, deren Abenteuer allerdings erst 1915 unter dem Titel "The Golden Slipper" erschienen sind, als andere Detektivinnen schon tätig gewesen waren. Ich persönlich finde die Werke von Frau Green immer ein bisschen viktorianisch zäh, gebe aber auch zu, dass ihre Plots sorgfältig konstruiert und rechtlich abgeklopft sind. Aber bildet Euch selbst eine Meinung. Soweit ich weiß, gibt es die Abenteuer von Violet Strange mittlerweile auch in deutscher Sprache. Und noch ein Hinweis: Ich habe (z.Z.) nicht vor, die Kriminalromane von A.K. Green hier alle einzustellen. Aber als amerikanische Autorin ist sie ganz gut im Internet vertreten und auch bei LibriVox sind viele ihrer Werke (darunter auch "The Golden Slipper) als kostenlose Hörbücher erhältlich. AKGreen-The-Golden-Slipper.pdf
  21. Zeno

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    Ich meld' mich schon mal für den 8. März an.
  22. Und zum Februar mal (a) was relativ Kurzes und (b) something totally different. Oder vielleicht doch nicht ganz so, nachdem jetzt der letzte Private-Eye-Abenteuer eine okkulte Note hatte und dafür offenbar ein Markt existiert. Mein Ding ist das nicht, ich sag's offen heraus, aber bitteschön. Jedenfalls gibt's diesen Monat etwas aus dieser Richtung. Und zwar nicht irgendwas, sondern gleich den Classicissimo: "Carnacki the Ghost Finder” von William Hope Hodgson (1877-1918). Natürlich gab es Vorläufer, aber Carnacki ist der erste Detektiv, der die Suche nach dem Übernatürlichen sozusagen als Profession und systematisch betreibt. Dabei kann sich herausstellen, dass es sich wirklich um ein "unnatürliches" Phänomen handelt oder nur um ein vorgetäuschtes unnatürliches Phänomen oder dass ein vorgetäuschtes Phänomen das Eingreifen einer "wirklichen" überirdischen Macht provoziert. Alle drei Fälle treten in den (leider nur) sechs Geschichten auf. Gewürzt wird das Ganze dann mit so an Lovecraft erinnernden Hilfsmittel wie das "Sigsand Manuscript", die "Eight Signs of the Saaamaaa Ritual", besonders toll die "Unknown Last Line of the Saaamaaa Ritual" (die tatsächlich in einer der Geschichten aufgesagt wird - aber natürlich von einer übernatürlichen Macht, weil sie ja in unserer Welt tatsächlich unbekannt ist) und anderen schönen Dingen dieser Art. Wie immer man zu so was steht: Ich muss zugeben, dass ich beim Lesen jeder der sechs Geschichten Lust bekam, daraus ein M1880-Abenteuer oder Ähnliches zu schreiben. Vielleicht geht das Anderen aber auch so, auch wenn man ein bisschen Arbeit da hineinstecken müsste, um das als Abenteuer stringenter zu machen. Doch es sollte sich lohnen! Von diesem Buch gibt es auch eine Ausgabe mit allen Illustrationen aus dem Magazin "The Idler", in dem die ersten fünf der sechs Geschichten erschienen sind. Wer die haben möchte, möge mir bitte eine PN mit seiner E-Mail-Adresse zukommen lassen. Für die, die nicht so gut Englisch können: Die Geschichte "The Horse of the Invisible" ist von Sir Hugh Greene in seine berühmte Sammlung "The Rivals of Sherlock Holmes" aufgenommen und mit dieser auch ins Deutsche übersetzt worden. "Carnacki the Ghost Finder" gibt es als kostenloses Hörbuch bei LibriVox, ebenso einige der Horror-Romane wie "The House on the Borderland" und "The Night Land". Die deutsche Übersetzung von "The House on the Borderland" (Das Haus an der Grenze) aus dem Insel-Verlag gibt's leider nur noch antiquarisch und zu Preisen, bei denen es sogar mir die Sprache verschlägt. Eine deutsche Rezension anlässlich einer vollständigen deutschsprachigen Ausgabe der Geisterfinder-Geschichten (auch mit den drei postum erschienenen Geschichten, die in meiner Ausgabe fehlen) findet Ihr hier: http://www.drosi.de/rezension/romane-carnacki-der-geisterfinder.html Hodgson-Carnacki-Ghost-Finder-ohneIllus.pdf
  23. Zeno

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    Auch an die, die gestern nicht dabei waren: Schöne Grüße von Deutschlands ältester MIDGARD-Runde an den MIDGARD-Stammtisch Essen.
  24. Zeno

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    … und hoffentlich mit den Würfeln.
  25. Zeno

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    Ich habe heute auch schon einen Test machen lassen (weil ich das mindestens diese Woche jeden Tag machen lasse, da ich letzten Mittwoch Bekannte besucht haben, von denen sich dann der Herr des Hauses am Freitag als infiziert herausgestellt hat) und bin so was von negativ …
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