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Eleazar

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Everything posted by Eleazar

  1. Ich finde ja, das nach den Vorgaben des Bestiariums erstellte Zwergenbild ist der beste Beweis dafür, dass die Frankes dieses Tool nicht besessen haben, als sie diese Breite festgelegt haben. Das sollte man im Best5 unbedingt korrigieren. Wie sieht der denn in VR aus? Wie ein Müllcontainer mit Kopf?
  2. Wie will man mit einem Spieler überhaupt reden, wenn er auf: "Du kriegst kein zweites Ei mehr rein!" mit "Doch" kontert?
  3. @Serdo Eine Klärung auf der Metaebene ist sicher der richtige Weg. So wie du das bescheibst, gibt es ja wohl nur eine Person, die nicht auf einer Linie ist, die sich mit den Ansichten aller anderen verträgt. Wenn dieses Problem offen benannt ist, gibt es ja zwei Möglichkeiten. Entweder verlässt die Person die Gruppe oder sie passt ihre Spielweise dem Gruppenvertrag an. Im Zweifelsfall wird man ihr ein ernstes Bemühen schon positiv anrechnen und über Manches dafür hinwegsehen. Spricht man das Problem nicht offen an, endet es fast zwangsläufig damit, dass die Gruppe zerbröselt oder dass die Person vergrault wird. Wenn dann das störende Verhalten bedeutend genug ist. Wie gesagt: Der Anlass oder das Faktum der Störung ist im Prinzip austauschbar. Entscheidend sind eure Reaktionen darauf.
  4. Hoffentlich veröffentlichen sie auch eine Karte "Midgard bei Nacht".
  5. In der Tat. Aber hier handelt es sich eh um eine Hausregel. Außerdem sollen auch alle Menschenvölker von verschiedenen Boni profitieren. Und das gab es auch bei M1-4 nicht. Noch mal eine Wasserstandsmeldung: Ich habe nebenbei eine ganze Reihe von Völkern bisher mit bonifizierten Fertigkeiten versehen, habe aber noch nicht für jedes Land eine Grundidee. Deshalb wollte ich noch keine Liste hochladen. Jetzt muss ich erst mal ein Einstiegsabenteuer für ein Wochenende vorbereiten, dann ist wieder "Theia-Zeit"
  6. Kann man nicht während der "Pause" genau buchführen und PPs und GS notieren und die von der Differenz abziehen? Den Aufwand muss man dann nur für die Figuren betreiben, die wechseln wollen und man ist nicht auf Schätzungen angewiesen.
  7. "Sturmangriff mit Dolch": Im Sturmangriff sind ja zwei verschiedene Dinge miteinander verknüpft - schnelle Bewegung und erhöhter Schaden. Für die Bewegung an sich ist es ja völlig egal, ob man einen Dolch, einen Stoßspeer oder einen Blumenstrauß in der Hand hat. Entscheidend ist nur, ich komme in gerader Linie angelaufen. Doch nur mit einer Spießwaffe kann ich einen erhöhten Schaden machen. Es ergibt also überhaupt keinen Sinn, mit vollem Tempo mit einem Dolch auf einen aufgepflanzten Stoßspeer zuzulaufen. Außer ich habe Selbstmordabsichten. Deshalb ist es aber auch nicht zwingend nötig, dass ich die sechs gerade Meter in Höchstgeschwindigkeit zurücklege, um einen passiven Sturmangriff gegen mich zu ermöglichen. Liefe ich die gleiche Strecke im Zickzack, gäbe es ja auch keinen Sturmangriff, aber ich dürfte normal angreifen. Dann kann ich auch gerade langsamer rennen, um mir keinen Nachteil aufzubürden. Also gibt es einen passiven Sturmangriff nur, wenn einer einen aktiven Sturmangriff mit Spießwaffe macht oder es einen anderen plausiblen Grund gibt, warum er in Todesverachtung auf einen gezückten Stoßspeer zuläuft (weil er eine Tür offenhalten will, weil er wahnsinnig ist, weil er jemanden umstoßen will...). Auch bei Wölfen würde ich davon ausgehen, dass sie nicht sinnlos auf einen Speer zurennen. Einen Kehlbiss können sie auch aus dem Stand machen.
  8. Dann würde er ja einen EW:Geländelauf und damit gar keinen Angriff machen, oder?
  9. Für mich ist das eine Frage des Gruppenvertrags und der Störung der gemeinsamen Immersion. Das kann sehr unterschiedlich ausfallen. Mich nerven Pseudo-Historismus und Rechthaberei wie auch das zwanghafte Abgreifen aller Regelvorteile. Und vor allem stört mich weniger das Verhalten als solches, sondern die dahinterstehenden Charakterzüge. Deshalb würde ich eben aushandeln, was wie wo geht und was wie wo nicht geht. Die Schleuder würde ich ohne Probleme zugestehen (wenn das für Magister gut ist, warum sollte es an der Ausbildungsstätte niemanden geben, der einem das beibringen kann). Bei einem Indianer mit Langschwert und Plattenrüstung hört bei mir aber der Spaß auf, weil das dann kein Indianer mehr ist. Manchmal sind anachronistische Begriffe wie der Versicherungsvertreter eben Chiffren, um sich einen spezialisierten Händler vor- und ihn darzustellen. Das kann ich mir vorstellen und mir im Spiel auch gezielte Gags auf der Metaebene dazu vorstellen. Wenn die Gruppe eh eine ironische Ebene hat, dann stört mich das nicht. Ein Streitgespräch darüber hingegen schon.
  10. Bei einem Sturmangriff versuche ich ja, die maximale Geschwindigkeit aus dem Lauf in den Angriff zu legen. Das gilt aktiv und aber auch passiv. Da aber ein Angreifer mit einer anderen Waffe keinen Vorteil von dem schnellen Anrennen hat, sehe ich auch keinen Sinn von einem "Sturmangriff" von ihm. Er wird also ohnehin abbremsen, bevor er auf den Gegner trifft. Und das noch mehr, wenn ihm ein Speer entgegen gehalten wird. Als einzige Ausnahme würde ich gelten lassen, wenn der Angreifer aus vollem Lauf versucht, den Gegner zu Fall zu bringen. Da wird er auch allen Schwung in den Kontakt mit hineinnehmen.
  11. Psycho chicken von The Fools. Kaum zu unterscheiden vom Original der Talking Heads. Ich möchte noch betonen, dass beim Dreh des Videos keine echten Tiere zu Schaden kamen.
  12. Ich unterstellle nichts, du unterstellst: Bei einem offiziellen Druckwerk sind die Profis ins Lektorat involviert. Bei einem Spielleitergeschenk macht es zum Beispiel wahrscheinlich nicht Jürgen Franke. Und vielleicht wohl auch keiner der anderen regelmäßigen Lektoren. Sonst wäre der "Midgardstandard" ja eingehalten. Ein paar der Kritikpunkte von Fimolas sind doch offensicht und wären leicht zu beheben gewesen, wenn zum Beispiel Fimolas lektoriert hätte. Und natürlich lässt man seinen Entwurf korrekturlesen. Das ist doch albern. Und Lektorat ist doch aber nicht "Korrekturlesen"!
  13. Nur damit das jetzt nicht in den falschen Hals gerät: Ich habe nicht gesagt, dass DDD Produkte kein ordentliches Lektorat haben. Ich kann mir nur vorstellen, dass er Produkt, das nur in kleiner Stückzahl als Geschenk produziert wurde, wohl möglich nicht mit der gleichen Sorgfalt produziert werden muss wie ein Produkt das vor allem für den Verkauf vorgesehen ist. Ich habe den Band erst kürzlich kaufen können, weil er entweder nicht im Shop zu haben war oder ich ihn nicht gefunden habe (ich hatte mit einem weiteren Abenteuer gerechnet) und weil er offensichtlich vorher nicht beworben oder angekündigt worden war. Dir ist es unbenommen, deine eigenen Maßstäbe anzulegen. Und das ist richtig so.
  14. Zu den Speisen: Ich habe die Beschreibungen jetzt nicht gelesen, aber es ist bis heute üblich, dass nicht die Hauptzutat namensgebend sein muss: Kalbsleberwurst besteht vor allem aus Schweinespeck, die gute Bregenwurst kommt heute ganz ohne Bregen aus, Arme Ritter... Vielleicht reicht ja ein winziges Stückchen Salamander um eine große Menge zu würzen. Mir erscheint die Kritik recht negativ zu sein, obwohl ich die einzelnen Punkte in etwa nachvollziehen kann. Nehme ich jetzt noch den Fakt dazu, dass es sich um inoffizielles Material handelt, das zuallererst ein Spielleitergeschenk war und damit ja nicht als reguläre Midgard- oder DDD-Veröffentlichung gedacht war, dann frage ich mich: Sollte man an so ein Produkt dann nicht vielleicht auch andere Maßstäbe ansetzen? Ich habe, wie gesagt, noch nicht reingeguckt und kann zum Inhalt nichts sagen. Mir hat aber die allein schon die Aufmachung gefallen. Das und der Umfang für ein Spielleitergeschenk halte ich für einen beeindruckenden Aufwand, den ich nur loben kann. Auch wenn es ein paar konzeptionelle Mängel (Verortung und kulturelle Festlegung), ein paar Unwuchten oder auch handwerkliche Fehler gibt. Wohlmöglich fehlt ein Lektorat in der Strenge und Genauigkeit, wie man das von Midgard gewöhnt ist und eine dementsprechend passende Schlussbearbeitung. Das kann man aber auch so handhaben. In jedem Fall und ohne Blick konktet ins Buch freue ich mich aber, dass solche Projekte auch möglich sind und hoffe, dass die dahinter stehenden kreativen Köpfe Lust und Zeit haben, weiter solches Material auszuarbeiten. Vielleicht nehmen sie dabei dann freundlich gemeinte Anregungen auf. Ich finde es gut, wenn auch Sachen veröffentlicht werden, die nicht perfekt sein wollen oder sind.
  15. Ich habe gerade gesehen, dass ich da aus der Hüfte geschossen habe. In dem Strang, von dem aus BB in den "Ton-Strang" gegangen ist, steht in der Tat nichts Auffälliges in dieser Art. In einem anderen Strang (ich hatte ihn gesucht, gefunden, dann klingelte das Telefon und ich habe es wieder vergessen) saggtest du sinngemäß, BB warte immer mit Extrempositionen auf. Das ist jetzt nicht "böse", aber das hatte ich im Hinterkopf, als ich meinen Beitrag schrieb. Diese Absolutsetzungen drängen jemanden in einer Verteidigungsposition. Und wie gut das einer dann aktuell abkann, steht auf einem anderen Blatt. Aber das war in einer anderen Beziehung und ein Irrtum meinerseits. Meinetwegen kannst du meinen Ton-Beitrag löschen und ich möchte mich entschuldigen, dass meine Erinnerung getrogen hat. Ich muss jetzt eh erst mal raus hier, weil ich eigentlich was vorbereiten muss und langsam wird es knapp.
  16. In der Diskussion haben sich Pauschalverurteilungen gegenseitig hochgeschaukelt: "Du bist immer..." usw. Das kriegt schnell einen Zug ins Persönliche und dann kann man nicht mehr fruchtbringend diskutieren. Wenn es nicht darum gehen soll, wer die Diskussion "gewinnt" und wer "mundtot" ist, dann sollte vorher abgebogen werden. Da ihr doch sonst sachlicher diskutiert und euch was aneinanderander liegt, müsstet ihr es doch besser hinkriegen können, oder? Ich möchte nicht, dass sich einer von euch zurückzieht.
  17. War am Samstag auf einem Madsen-Konzert im Clenzer Schwimmbad unweit des Nordlichtcon-Domizils. Neben der härteren Stücke finde ich diese Ballade aber auch sehr gelungen. Und dann live und unplugged. Wenn ihr die Chance habt, auf ein Madsen-Konzert zu gehen: Machen! Live sind sie echt ne Macht und man kann sich echt verausgaben. Wie schon gesagt, ich stand mit meiner Tochter ziemlich weit vorne und musste zwangspogen. Äh, nicht zu dem Song, aber zu den anderen.
  18. Genau. Wenn der Titel da drauf steht, fasse ich es nicht an unabhängig vom tatsächlichen Inhalt. Warum, habe ich ausführlich erklärt. Ich kann und will nicht erklären, warum ich mich spielerisch mit etwas beschäftigen möchte, was - ohne böse Absicht - mit einem zentralen Nazibegriff gekennzeichnet ist. Das Abenteuer selbst kann wunderbar oder sogar emanzipatorisch sein. Ich kann mir das dann aber nicht auf den Tisch legen.
  19. Ich beurteile das Abenteuer überhaupt nicht nach dem Titel und unterstelle auch keine Nazimotive. Das unterstellst du mir. Meine Gedanken waren folgende: Zwei Worte wurden zu einem "schönen" neuen Wort komponiert, ohne zu erkennen oder zu wissen, dass diese Wortkombination bereits prominent und extrem negativ besetzt ist. Kristallnacht ist die gebräuchliche Bezeichnung für diese bestimmten Ereignisse im Dritten Reich. Und es ist ein zusammengesetztes Wort, was erst in dieser Zusammensetzung eindeutig und problematisch ist. Weder "Nacht", noch "Kristall" sind für sich irgendwie verfänglich. Deshalb gibt es da auch nichts zurückzuerobern. Es gab vor dem Pogrom keine andere Kristallnacht. Es gab danach keine unverfängliche "Kristallnacht" - der Begriff war eindeutig mit dem historischen Ereignis verbunden. Und nur weil jemand versehentlich sein Abenteuer so nennt, kriegt er die Bedeutung dieses Propagandabegriffs nicht gedreht. Bei "Runenmeister" gibt es überhaupt kein Problem. "Runen" ist ein normaler Fachbegriff, der als Wort (zum Beispiel im Unterschied zu "Volk, Blut, Boden") nicht mal einen sonderlich prominenten Platz in der Nazi-Ideologie hatte. Sie haben Runen gerne verwendet und ich fände es sehr befremdlich, wenn die Polizei oder die Bundeswehr heute germanische Runen zu Bezeichnung von irgendwas verwenden würden, weil sie dann die Darstellung von Runen exakt im gleichen Kontext wie die Nazis verwenden, also einen ähnlichen Gebrauch machen würden. Aber das Wort "Runen" erst mal relativ unverdächtig, obwohl die Nazis Runen gut fanden und genutzt haben. Wenn überhaupt ist der Gebrauch von Runen für Beschriftungen problematisch, weil Neo-Nazis das im Rückgriff auf das Dritte Reich gerne machen. Stelle ich aber eine skandinavische Kultur des frühen Mittelalters dar, dann beziehen sich die Runen nicht auf eine NS-Symbolik, sondern auf die Geschichte der Germanen. Einzige Ausnahme ist das Hakenkreuz, das so mit dem NS-Staat verbunden ist, dass der Gebrauch sogar gesetzlich verboten ist. Obwohl es antike Hakenkreuze gibt, die gar nichts mit Nazis zu tun haben oder einfach nur ein geometrisches Muster sind. Aber das ist auch ein Sonderfall. Das Wort Meister ist nun gänzlich unproblematisch. "Meister" ist kein Wort, das im Nazi-Jargon besonders gebraucht wurde. Bei "Führer" sähe das anders aus. Meister sind herausragende Künstler oder Handwerker oder Könner irgendeines Fachs. Das Wort gab es vor 1933 in der Bedeutung und nach 1945 wurde es genau so weiter benutzt. Kombiniere ich die beiden Worte jetzt zu "Runenmeister", dann komme ich zu einer neuen Wortschöpfung, die es wahrscheinlich in überhaupt keiner Nazi-Schrift gegeben hat. Dazu habe ich die Bedeutung eines Abenteurertypens, der lange nach der Nazizeit erfunden wurde und inhaltlich überhaupt nichts damit zu tun hat. Wieso sollte ich also was gegen "Runenmeister" haben können? Aber ich spiele mit geschichtlich gebildeten Leuten zusammen. Die kennen das Wort und können das einordnen. Ich kenne Leute, deren Familien von Nazis verfolgt wurden. Ich habe in einer WG mit einer Jüdin gelebt. Es gucken Leute auf meinen Computer, die historisch und politisch gebildet sind. Ich würde mich schämen, wenn ich ein Abenteuer auf den Tisch legen würde, dessen Titel wegen einer Unachtsamkeit einem bedeutenden nationasozialistischen Verbrechen entspricht. Ich würde mich für geschichtsvergessen halten und mich fragen, ob sich zum Beispiel ein Nachfahre von Holocaustopfern von mir verhöhnt fühlte, wenn ich ihn mit diesem Titel auf einem Abenteuer konfrontiere. Ich gehe fest davon aus, dass das Abenteuer selbst an sich gar keinen Grund zum Anstoß bietet. Aber dieser Titel reicht. Ich würde auch keinen Glühwein mit dem Namen trinken. Ich würde keinen Hirntrainingscamping mit Namen "Konzentrationslager" besuchen. Kein Spiel spielen, das "Endlösung" heißt. Keinen "Arbeit macht frei" Berufsfindungskurs ... auch wenn all diese Bezeichnungen zufällig entstanden und überhaupt nicht böse gemeint wären. Und wenn man diese wahrscheinlich schöne und stimmungsvolle Abenteuer genau so gut "Kristallmond" (oder wie geschehen noch ganz anders) nennen und diesen Begriff konsequent verwenden kann, welchen Grund gibt es dann noch, das nicht zu tun? Ich will "Kristallnacht" als neutralen Begriff für die deutsche Sprache zurückgewinnen? Warum eigentlich? Damit ich Synonyme für ein herausragendes Naziverbrechenhabe und eine Naziwortschöpfung habe? Brauche ich ein Teekesselchen? Ich finde, die Eindeutigkeit ist hier doch sogar ein Vorteil. Bei "Kristallnacht" kann kein AfD-Politiker kommen, dass man das auch mal sagen kann, wenn nach 22 Uhr drei Biergläser vom Tablett fallen. Und noch mal zum Schluss: Dass man quasi zufällig auf den Begriff Kristallnacht kommt und den sprachlich schön findet, finde ich vollkommen in Ordnung. Ich vermute mal, dass allerdings keiner aus meiner Generation übersehen würde, dass der Begriff fatal besetzt ist. Dafür hat schon allein BAP gesorgt und ein Schwerpunkt im Geschichts- und Gemeinschaftskundeunterricht. Dass man den Begriff dann für verwendbar hält, wenn man seine Bedeutung kennt, irritiert mich allerdings. Zumal wenn ich sehe, dass wir in Deutschland längst schon wieder auf einem Kristallnacht-Weg sind, wo Juden angespuckt, Asylbewerberheime angesteckt, Schweineköpfe an Moscheen genagelt werden und Menschen ermordet werden, die sich gegen Rassismus aussprechen. Ich warne da lieber vor den neuen Anfängen neuer Kristallnächte als um den Namen in einem harmlosen Spiel zu argumentieren.
  20. Es ist wirklich angesagt, den Titel zu ändern. Der steht für Naziterror und Judenverfolgung und den Beginn des Holocaust. Und Kristallnacht steht eben auch allein dafür ohne Reichs- davor. Bei so einem Titel kann ich mit dem Abenteuer nichts anfangen.
  21. Ich finde Weserberglanddeutsch an sich nicht schlimm "Mein lieber Herr Gesangsverein". Und die einfachste und naheliegendste Alternative wäre wohl schlicht und ergreifend "Jugendliche". Gerade der Nordlichtcon kann sich durch die Verwendung des hanseatischen Plurals das Wort "Mädel" wieder aneignen, wenn er stilsicher von "Mädels" schreibt. Oder gleich richtig: "Deerns".
  22. Zum Begriff "Jungvolk" im Nordlichtcon-Schwampf. Ich finde den Hinweis schon berechtigt und eine Diskussion darüber auch nicht überflüssig. Keiner hat jemandem, der diesen Begriff benutzt, deswegen eine rechte Gesinnung unterstellt. Wo der Begriff auftauchte, da ja auch immer in einem anderen Kontext. Ich hätte ihn jetzt auch nicht als erstes mit der nationalsozialistischen Verwendung assoziiert, sondern eher parallel zu "Weibsvolk" im Leben des Brian: als einen altmodischen, überlebten, gestelzten Begriff von vorgestern. Als waschechter Norddeutscher muss ich sagen, dass dieser Begriff nirgends, wo ich mich bislang aufgehalten habe, gebräuchlich war. Vielleicht in irgendwelchen abgeschiedenen Tälern des Weserberglands, aber nirgendwo dort, wo man vernünftig weit gucken kann. Und wenn, war dieses Wort nicht cool oder Dialekt oder Slang, sondern Retro im Sinne von Staub und Spinnwebe und Altherrensprech. Nun geht es in der Kommunikation aber auch nicht allein um das, was einer sendet, sondern auch, wie er verstanden wird. Und offensichtlich kann man mit "Jungvolk" eben auch die entsprechende Nazi-Organisation assoziieren. Und so würde ich nicht verstanden werden wollen. Nicht einmal falsch verstanden werden wollen. Gerade nicht zu einer Zeit, in der AfD-Leute mit einer "Das-wird-man-doch-wohl-noch-sagen-dürfen"-Strategie unterwegs sind, die in der Tat schädlich ist und mit der Sprache auch die Gedanken vergiftet. Meine Entscheidung. Ob man den Begriff dann benutzen mag, ist jedem einzelnen überlassen. Aber man ist damit dann auch nicht die Speerspitze von irgendwas oder Mr. Cool, sondern eher komischer Vogel oder Weserberlandtalbewohner. Letzteres ist an sich auch was Schönes.
  23. ... das wäre ja klasse, vor allem, wenn es sich in Richtung "mehr Settlements" bewegen würde. Dann könnte man auch mal ein paar etwas abseitige Sachen wählen.
  24. Ich stimme nicht mit ab, weil ich nicht auf Cons gehe, aber ich habe in den letzten zwei Jahren auch eine Kampagne Pathfinder gespielt, weil der Spielleiter es unbedingt wollte. Und drei Jahre vorher auch eine Kampagne Warhammer und eine in Shadowrun, so dass ich wohl in meiner wöchentlichen Gruppe nur auf ca. 50% Midgard in den letzten fünf Jahren komme. Dazu kommt noch ein One-Shot Space 18XX. Aaaaber ich hätte mir diese drei Ausflüge aus verschiedenen Gründen auch sparen können und lieber nur Midgard gespielt. Und das habe ich 30 Jahre vor 2014 praktisch auch getan. Zwischen dem, was man faktisch getan hat und der Grundeinstellung und dem, was man in Zukunft tun wird, können gewaltige Unterschiede liegen.
  25. Herzlichen Glückwunsch und ich freue mich schon. Dann noch zwei Fragen: Bekomme ich als Lifetime-Backer jetzt auch schon vor der Testphase von Deios eine Freischaltung für Dungeonfog? Ist ja in Deios enthalten und schon fertig. Und eine richtige Krieg-den-Hals-nicht-voll-Frage: Man kann ja ab der übernächsten Woche noch updaten. Werden die Einnahmen auch für die Erreichung des nächsten, jetzt ja knapp verfehlten Pledge-Levels herangezogen? Aber erst mal: Lasst die Korken knallen und schlaft euch richtig aus!
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