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Eleazar

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Profile Information

  • Geschlecht
    Männlich
  • Location
    Wendland

Persönliches

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    http://
  • Wohnort
    Wendland
  • Interessen
    Rollenspiel, Zinnfiguren, Schreiben, Zeichnen
  • Beruf
    Bin zufrieden!
  • Biografie
    M1, M2, M3, M4, verheiratet, 2 Kinder, 1 Katze, Rad fahren.

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  1. @Fimolas Ich kann die 3? voll verstehen. Das ist unrealistisch und logisch nicht nachzuvollziehen. Dennoch halte ich es für richtig. 1.) Der normale Fernkampf bei Midgard ist schon schwach genug. Eine weitere Schwächung kann er nicht gebrauchen. 2.) Der kleine Schild hat zwei entscheidende Vorteile gegenüber einem großen Schild. Erstens ist er leichter und man kann mehr Schätze im Dungeon raffen oder mehr andere Ausrüstung mitschleppen und er schützt einen AP pro erfolgreicher Abwehr. Dafür braucht er auch Nachteile, sonst würde niemand den großen Schild wählen. Ich grüble jedes Mal, welchen Schild meine Figur nehmen soll. Das ist ein Zeichen dafür, dass die beiden mit ihren Vor- und Nachteilen gut ausbalanciert sind. Deshalb würde ich daran nichts ändern. Bei M5 gibt es den Vorteil, dass der Spieler praktisch jedes Mal vor dem Verlassen des Hauses entscheiden kann, ob er einen kleinen oder großen Schild mitnimmt. Er beherrscht ja beide gleich gut. Insofern haben die Kleine-Schild-Täger sich an diesem Tag vergriffen. Oft genug liegen sie genau richtig. Das gleicht sich aus. Im speziellen Fall hat einer der Abenteurer das Glück, dass ein Pendant zum großen Schild herumliegt. Dann kann er das nutzen. Ebenso hätte es ein anderer der beiden Abenteurer nutzen können. Oder er hält sich eine Tischplatte vor den Körper. Der Spielleiter hätte auch entscheiden können, dass das Kneipenschild eher so groß ist wie ein kleiner Schild. Dann wäre es auch ebenso nutzlos gewesen. Natürlich ist das unbefriedigend (siehe Satz 2). Aber das halte ich für das kleinere Übel, als dass die Fernkampfwaffen weiter geschwächt und der große Schild einen wichtigen Teil seiner Existenzberechtigung verliert. Ja, die Regelung ist blöd. Macht aber trotzdem Sinn.
  2. Du vergreifst dich definitiv im Ton und bist beleidigend. Mit Klarheit hat das nichts zu tun. Mit Unhöflichkeit unterstrichen und in Großbuchstaben schon. Zur Sache: Wenn ich das richtig verstanden habe, fällt in der Beschreibung zwar das Wort "hilflos", aber zu versuchten Zubeißen reicht es noch. Hilflos ist wohl offensichtlich eine falsche persönlich Wahrnehmung. Musste die Spielfigur einen Abwehrwurf machen? Sollten sich die Spieler erschrecken? Irgendwas in der Richtung wohl schon. Ein zuschnappendes Kind mit Schaum vor dem Mund ist alles andere als harmlos. Wer da mit "Wird schon alles nicht so schlimm sein" reagiert, ist wirklich in jedem einschlägigen Film in der nächsten Szene infiziert. Wenn man Tollwut im Kopf hat, wäre ein Biss ohne magische Behandlung tödlich. Und wenn man mit einer Keule oder einem Totschläger oder mit einer Männerfaust in der Realität auf ein krankes Kind schlägt, dann kann man auch die flache Schwertseite oder den Knauf nehmen. Überleben ist dann Glückssache. So viel zum Thema "Realismus".
  3. Ich habe den letztendlichen Schlag nicht als Betäubungsversuch verstanden. Eher: "Betäuben kann ich nicht, sich beißen lassen geht auch nicht, also haue ich drauf." Offensichtlich ist die Situation zu mehrdeutig für eine Ferndiagnose.
  4. Gleich so ein freundlicher Unterton... Der Spieler ist mit Midgard, eventuell mit Rollenspielen insgesamt nicht vertraut. Ich erlebe bei neuen Spielern öfters, dass sie meinen, dass ihre Figuren nur das können, was sie auf dem Zettel haben. Und da ist ein hoher EW dann eine gute Sache und erforderlich, dass ich mein Ziel erreichen kann. Dass man sein Langschwert nur zum normalen Zuhauen benutzen kann, steht weder auf dem Datenblatt noch bei der Beschreibung der Waffe. Ist der Gedanke, dass ich mit dem Langschwert ebenso meisterhaft auch mit der flachen Seite zuhauen kann wirklich so abwegig? In jedem zweiten Western oder Krimi werden Leute mit einem Schlag mit der Pistole oder dem Gewehrkolben meisterhaft und zuverlässig betäubt. Keiner bleibt wach, keiner stirbt an einer Schädelfraktur. Das schien der Spieler offensichtlich übertragen zu wollen. Der SL aber sagte: "Das geht nicht, dafür brauchst du einen anderen Skill (, den du nicht hast)." Wenn es nur das Langschwert und keinen Kaffeebecher und keinen Boxhandschuh ... auf dem Datenblatt gibt, wenn man seinen Schwertknauf nicht wie den Griff eines Colts einsetzen kann, dann bleiben nur noch Hammer und Nagel. Aber für meinen Geschmack hat gerade der Spielleiter das Langschwert zum Nagel und die Spielfigur zum Schwert/Hammerträger gemacht. Von einem erfahrenen Spieler hätte ich hier erwartet, dass er das mit dem Raufen selber weiß oder dass er mit dem SL eine Diskussion anfängt. Bei einem unerfahrenen kann ich genau die Reaktion verstehen: "Ich biete dem SL eine gewaltfreie Lösung an. Er sagt mir, dass meine Figur dazu nicht in der Lage ist. Dann mache ich das, worauf meine Figur ja scheinbar reduziert wird." Und das führt jetzt auch zu einem allgemeinen Aufschrei. Dass der Spieler auf die Wahl des Langschwerts bestanden hätte, wenn es noch andere Möglichkeiten gegeben hätte, kann ich mir kaum vorstellen. Er kam ja von sich aus mit der nicht tödlichen Idee. Und wenn jetzt ausgemachte Sache zu sein scheint, dass der SL den Strang für die Figur vorgesehen hat, dann hat sich die Frage doch ohnehin gleich erledigt. Ich würde jedenfalls keine neue Figur auswürfeln, sondern gehen. Ich vermute mal, dass es nach der Sache nicht nur einen Konflikt in der Gruppe gibt, sondern mindestens zwei. Auch noch zwischen Spielleiter und dem neuen Spieler.
  5. Ich halte die Reaktion des Spielleiters nicht für optimal: Wenn ein Spieler mir sagt, was er machen will (betäuben), dann sage ich ihm, wie er das machen kann. Dann haut er mit dem Schwertknauf zu, dann aber nicht mit dem EW: Langschwert. Oder ich sage ihm, dass er es in der Decke im Handgemenge festhalten und fesseln lassen kann. Mir scheint es so zu sein, dass der Eindruck entstanden ist, der Abenteurer hätte keine Alternative dazu, als sein Schwert auf die normale Weise zu benutzen. Mir blitzt da zu viel Regelmechanik auf, wo doch die Regeln bei der Umsetzung von Ideen helfen sollen. Geübte Midgardiander können mit so was vielleicht gut umgehen, weil sie die Aktionen ihrer Figuren abstrakt betrachten. Ein ungeübter Spieler ärgert sich, dass er etwas Naheliegendes nicht im Spiel umsetzen kann. Konkret: Der SL hat "Nein" gesagt, wo er lieber "Dann versuch es so" hätte sagen sollen. Denn wenn diese Aktion als Trotzreaktion anzusehen ist, dann ist ja eben ein Konflikt zwischen SL und Spieler der Auslöser gewesen und keine geplante Aktion der Spielfigur.
  6. Wenn es keine schwerwiegende Störung wäre, ginge das wahrscheinlich. Aber wenn jemand deshalb im Forum einen Strang eröffnet und sich Rat holt, dann liegt da wohl ein ernsthaftes Problem vor, was in den zwischenmenschlichen Bereich hineinragt. Das wäre mir definitiv zu heikel, um es spielerisch lösen zu wollen. Ich spitze jetzt mal zu: Das Problem ist nicht, ob eine Figur moralisch lax handelt, sondern ob sich ein lieber Freund im Spiel von einer moralisch abstoßenden Seite zeigt. Da wäre mir dann die Freundschaft wichtiger, als eine interessante Spielszene.
  7. Wir haben mit unserer alten Gruppe nach jeder Spielsitzung ein Feedback gemacht und dann gerade auch solche Szenen angesprochen. Wie kommt das bei mir an? Will ich sowas im Spiel haben? Was hat den anderen angetrieben? Vielleicht wäre so eine Runde für die ganze Gruppe mal angebracht. Ich sehe oft Konflikte im Rollenspiel, wo ein Verhalten rollenspieltechnisch geboten oder vertretbar wäre, mir zwischenmenschlich aber missfällt. Dann weise ich auf dasselbe hin wie Akeem: In der entscheidenden Szene warst du nicht im Raum. Du weißt nicht, wie die Situation geschildert wurde. Du weißt nicht, wie dein Freund das gehört hat. So wie du das schilderst, klingt das für mich unakzeptabel und ich kann dich gut verstehen. Aber falls du die Serie kennst, verweise ich mal auf den Anfang der Serie "The Walking Dead": Der Sheriff erwacht aus dem Koma, verlässt das Krankenhaus und weiß nicht, dass eine Zombie-Apokalypse stattgefunden hat. Mit der erste Zombie, den er trifft, ist ein kleines Mädchen, dass ihn angreift. Die Serie spielt also mit dem Konflikt: Entweder einen Tabu-Bruch begehen und auf das Zombie-Kind schießen oder sich selbst in so ein Horror-Ding verwandeln. Außerdem wird in der Serie klargelegt: Zombies sind keine Menschen mehr und sie so zu behandeln, ist in Ordnung. Auch wenn sie einen Teddy unterm Arm tragen. Vielleicht stellte sich das für deinen Freund ähnlich da. Reden, zuhören, eine gemeinsame Linie finden. Wenn deine Rote Linie ist, dass Kinder in Abenteuern nicht zu Schaden kommen (ich habe dafür vollstes Verständnis), dann muss sich dein Freund daran halten, damit ihr weiter Freude am Spiel habt. Und dann muss sich der Spielleiter daran halten und darf keine Zombie-Mädchen in das Abenteuer einbauen. Wenn das klar ist, dann würde die Szene das nächste Mal anders ablaufen.
  8. Ich habe bislang noch keine (guten) Erfahrungen mit Musik beim Rollenspiel gemacht. "So was hatten wir früher nicht. Das lenkt doch ab. Die Musik gefällt mir nicht." In etwa so bin ich mit Erdenstern gefloppt. Jetzt starte ich eine Kampagne in einer Waldgegend und dachte, ich versuche es vielleicht mal mit Geräuschen und zwar mit "Waldgeräuschen". Was ist so im Internet gefunden habe, sind rauschende Bächlein und piepende Vögel. Also nicht so der Bringer. Ich glaube, das nervt mich selber. Hat jemand Erfahrungen mit nicht-musikalischer Hintergrundberieselung?
  9. Mit einer Armbrust müsste man genug Energie erzeugen können. Mit einem "Holzdolch"? Ein echter Vampirjäger benutzt ja Pflock und Hammer. Mit der bloßen Hand braucht es eventuell noch einen zweiten Schlag. Wie wäre es mit einem gezielten Treffer ins Herz mit 1W6-4. Und wenn man keinen Schaden macht, dann steckt das Ding an der richtigen Stelle und lässt sich auch nicht rausziehen, aber es braucht noch einen zweiten schweren Treffer, um den Pflock durchzustoßen.
  10. Ich zitiere mal Prados aus dem folgenden Strang (Es ging dabei um die Frage, ob man jemanden mit etwas anderem als einem Sekundenzauber verzaubern kann, wenn er durch einen Wald läuft und zum Beispiel vorübergehend von einem Baum verdeckt wird. Darauf hatte ich mich in der Erinnerung bezogen). Das Problem ist in M4 und M5 identisch: "Zu Frage 1: Ich empfehle die Anwendung des gesunden Spielleiterverstandes. Kürzeste Unterbrechungen des Sichtkontaktes sind erlaubt, andernfalls wäre ja schon ein Blinzeln ausreichend. Die Regeln werden diese Frage jedenfalls nicht beantworten. " Sicher kann man mit "Bannen von Licht" den Sichtkontakt sicher und eindeutig verhindern und damit einen Zauber sicher unterbrechen. Ebenso geht es unter bestimmten Umständen mit "Macht über Unbelebtes", indem man zum Beispiel eine Tür zuschlägt, durch die der Zauberer sein Opfer sehen kann. Daraus aber mit "Macht über Unbelebtes" ein Standardvorgehen zu kreieren, mit dem man quasi in jeder Situation mit einem einfachen Erfolg gezielt jeden Zauberer (den obligatorischen Mantel hat ja jeder, ansonsten könnte man auch das Hemd aus der Hose und vor die Augen ziehen...) auskontern kann, halte ich für übertrieben. Jemanden mit "Macht über Unbelebtes" nicht einfach nur zu hauen, sondern ihm ganz gezielt in bestimmter Weise an einem bestimmten Körperteil zu treffen oder zu behindern, verhält sich doch analog dazu, jemanden mit einer Waffe überhaupt schwer oder gezielt zu treffen. Insofern gelingt ein Augentreffer auch bei einem weitgehend Wehrlosen nicht automatisch. Also wäre ein unbelebter Angriff, der einen LP raubt die sicherere Variante. Du gehst ja in deiner Vorstellung auch automatisch von einem optimalen Erfolg aus, aber warum sollte der eintreten? "Ich ziehe dem Zauberer die Kapuze ins Gesicht!" kann ja auch dazu führen, dass man nicht gerade zieht und ein Auge nicht verdeckt ist oder dass die Kapuze sich nicht so weit ziehen lässt, dass die Augen voll bedeckt sind. Also, wenn das so mühelos ohne weiteren Wurf geht, dann meine ich auch, dass der Zauberer ebenso einfach ohne Abwehrwurf durch ein Schütteln des Kopfes oder ein Zucken der Schultern oder einem Wischen mit dem Arm seine Sicht wieder herstellen kann. Und zwar binnen einer Zeit, in der ein Opfer hinter einem Baum durchhuscht.
  11. Denkt immer daran: Was die Spielerfiguren können, können die NSF auch. Wenn es so einfach wäre, Zauber mit so billigen Zaubern zu unterbinden, dann wären Zauberer ihr Geld nicht wert. Steht irgendwo, dass man mit Kapuze bei starkem Wind nicht zaubern kann? Es muss wohl eine schwerwiegende Unterbrechung des Sichtkontakts vorliegen, also braucht man einen gezielten Treffer auf den Kopf. Dann kann man aber auch einfach zuhauen und einen LP rauben und hat den gleichen Effekt.
  12. Die meisten Zaubermaterialien sind ja nicht besonders groß und oft nicht mal besonders schwer. Der Zauberer muss sie also in dem Ritual eh irgendwie festhalten, damit sie beim Gestikulieren oder durch einen Windstoß nicht einfach runterfällt. Und ich würde mal sagen, dass ein Zitteraalherz zwischen zwei Fingerkuppen einer sich bewegenden Hand kein Ziel abgeben. Und ansonsten ist das mit "Heranholen" eben der running gag an allen Magiergilden beim Unterricht des ersten materiellen Zauberers: "Hihi, hoho, halte den Zitteraal immer so, dann kann dir das nicht passieren".
  13. Ich war Kleiderschrank. Klang auch wie die Niete unter den Möbelstücken.
  14. Zwei Spezialwaffen streichen, denn der Bonus wird ja immer wertvoller, je höher ich die Waffe regulär lerne. Der Vorteil muss dann weg.
  15. Unveränderte M4-Neudrucke wird es nicht geben. Mit Ausnahme des Zwergenergänzungsbandes, der als Druck sowieso nur in sehr geringer Auflage gedruckt wurde, gibt es keine noch vorhandenen M4-Quellenbücher als PDF. Unveränderte M4-Quellenbände werden nicht als PDF rausregeben werden, weil man sich so die Kundschaft für eine Neuauflage nehmen würde. Der Meister der Sphären-Teil ist eine Ausnahme, weil es darin keinerlei Regeltechnik gibt. Die PDF ist also "zeitlos". Ansonsten werden einzelne Quellenbände nach und nach aktualisiert, andere werden neu geschrieben. Letztere haben Vorfahrt. Von dem Zwergenband habe ich nichts gehört, dass aktuell an einer Neuauflage gearbeitet würde. Aktuell sind die Quellenbücher Eschar (Neubearbeitung), Küstenstaaten (neu) und Moravod (neu) weit gediehen in der Fertigstellung (es liegt was vor, muss aber noch durchs Lektorat). Das Bestiarium kann wohl auch bald kommen. Regeltechnische Exoten (Buluga, KanThaiPan und Beschwörer) sind hinten angestellt. Vielleicht kommen mal offizielle Umarbeitungsregeln. Nichts gesagt wurde über die Quellenbände Waeland, Nahuatlan, Zwerge, Nihavan, Corinnis, Cuanscadan.
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