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Kazzirah

Zwerge, was essen sie?

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Seit einiger Zeit geistert bei mir die Frage herum, wovon sich Zwerge eigentlich ernähren. Oder vielmehr: Sie leben ja eigentlich überwiegend und bevorzugt unter der Erde. Und das Klischee behauptet ja auch, dass sie am liebsten nie in ihrem Leben an die Oberfläche gehen würden.

Dummerweise haben die meist üblichen Ernährungsformen den (für Zwerge) unangenehmen Nachteil, dass sie viel besser an der Erdoberfläche zu kultivieren sind. Pflanzen neigen nun einmal dazu, die Sonne zu mögen. Also müßte sich schon ein (bedeutender) Teil der Zwerge für ein Leben an der Oberfläche entschieden haben, um dort als Bauern / Jäger ihr Leben zu fristen. Dann allerdings müßten doch die ersten und häufisten Kontakte zwischen Menschen und Zwergen eher mit diesen agrarisch orientierten Zwergen geschehen sein. Was aber nun nicht mit dem auf Midgard verbreiteten Zwergenbild übereinstimmt.

Auch scheint mir eine Oberflächenagrarkultur der Zwerge eher unpraktisch. Denn die Erzeugnisse müssen dann ja auch erst einmal unter Tage transportiert werden. Was zumindest in Kriegszeiten doch eher unpraktisch sein dürfte.

Auch scheint es mir doch eher unpraktikabel, davon auszugehen, dass sich die Zwerge über Handelsbeziehungen zu den umliegenden Menschendörfern versorgen. Dann hätten wir es mit einer stark symbiontischen Bezehung zu tun, bei der die Zwerge doch arg im Nachteil wären. Verweigern die Dorfbewohner nämlich die Nahrung, haben die Zwerge ein echtes Problem, dass sich allerhöchstens kurzfristig militärisch lösen läßt. (Solche "Nahrungs-Kriege" sind m.W. auch nicht in der Geschichte Midgard bekannt geworden.)

Also müssen die Zwerge eine alternative Form der autarken Nahrungsversorgung gefunden haben, die einem überwiegend unterirdisch lebenden Volk angemessen ist.

Die Frage ist nur: Welcher Art kann die sein?

 

Nur ein paar Ideen:

1. Bestimmte lichtunabhängige Pilzarten wurden von den Zwergen kultiviert. Diese Pilze haben im Laufe der Jahrtausende eine ziemliche Varianz erreicht und bilden das Rückgrat der zwergischen Speisekarte.

2. Als Option wäre es auch möglich, dass einzelne dieser Pilze zu "Tieren" mutiert sind, die nun in Herden gehalten werden und extrem aggressiv sind. Das ist aber zumindest auf Midgard wohl nicht passend. Auch wenn sich daraus einige sehr interessante Episoden stricken lassen.

3. In unterirdischen Seen leben Fische, die ebenfalls für die Ernährung gezüchtet werden können.

4. Könnte den Zwergenpriestern von ihren Göttern die Fähigkeit gegeben worden sein, Stein in eine essbare Form zu überführen.

...

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Das Thema haste leider falsch formuliert. Richtig lautet es:

 

"Wen essen Zwerge?"

 

So, dann stimmt's auch! tounge.gif

 

Agadur

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Daß Zwerge nur unterirdisch leben würden, ist ein weit verbreiteter Irrglaube.

Sie arbeiten dort und ziehen sich dorthin aus Sicherheitsgründen wie in eine natürliche Burg zum schlafen zurück.

Ackerbau und Viehzucht und vor allem die Jagd gibt es auch bei Zwergen. Und sonst unterhalten sie einen mehr oder weniger schwunghaften Handel mit ihren Nachbarn.

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Antwort aus Sicht von Menschen und Trollen(Scheibenwelt):

Staub!!  biggrin.gif

 

Antwort aus Sicht eines Computerspielers (Wiggles):

Raupen, Pilze und Hamster!!  biggrin.gif

 

Antwort eines Rollenspielers:

 

Ich könnte mir gut vorstellen, das Zwerge in bestimmten

abgeschlossenen Tälern Felder angelegt haben und dort agrartechnisch gewirkt haben.

Ebenso könnte ich mir gut vorstellen, das die Zwerge hin und wieder Jagdgruppen ausgeschickt haben.

Vor dem entscheidenden ersten Riesenkrieg haben die Zwerge

sicherlich auch regen Handelsverkehr mit den Elfen gehabt.

Danach, als man sauer auf die Elfen war, konnten sie mit den

Menschen handeln und so auf andere Weise an Nahrung gelangen.

 

mfg

Detritus

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@Detritus

 

Du hast das gute alte Zwergenbrot von der Scheibenwelt vergessen. Welches so steinhart ist, dass es sich der Hunger anders überlegt.

 

Gruß

 

Lemeriel

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@Glenn

 

Will ich haben!! Ich meine natürlich das Rezept. Für den Fall, wenn man ungebetene Gäste hat und diese schnell los werden möchte.

 

Gruß

 

Lemeriel

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Sollten Zwerge wirklich nur in Höhlen leben, wäre folgendes IMHO möglich:

1.) der von dir erwähnte Fisch

 

2.) Spezielle Tierarten/Pflanzen, die in den Höhlen wachsen/leben können. Wenn die Zwerge das können, warum nicht auch eine spezielle Schafsrasse?

 

3.) Handel

 

4.) Elfen, Staub, kleine Kinder und was dem Abergläubigen Bauern sonst noch alles einfällt...

 

mfg

HarryW

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Nixonian @ Dez. 13 2001,15:32)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Daß Zwerge nur unterirdisch leben würden, ist ein weit verbreiteter Irrglaube.

Sie arbeiten dort und ziehen sich dorthin aus Sicherheitsgründen wie in eine natürliche Burg zum schlafen zurück.

Ackerbau und Viehzucht und vor allem die Jagd gibt es auch bei Zwergen. Und sonst unterhalten sie einen mehr oder weniger schwunghaften Handel mit ihren Nachbarn.<span id='postcolor'>

Das hiesse aber, dass die Zwerge ursprünglich nicht in den Bergen gewohnt haben, weil ihre Nahrungsgrundlage ausserhalb der Berge lebt. Dann müßte aber in ihrer Mythologie irgendwo stehen, dass sie erst in die Berge gezogen seien. Dem ist aber m.W. nicht so. Sondern im Gegenteil: Sie erklären, dass sie in den Bergen entstanden sind.

Wovon haben sie sich also ernährt, bevor sie an die Erdoberfläche gekommen sind? Nach Deiner Theorie müßten sie entweder verhungert sein, oder aber extreme Hungerkünstler gewesen sein, die keinerlei Nahrung benötigen.

 

Eine Eigenversorgung komplett über Agrarwirtschaft würde auch zwingend dazu führen, dass sich einige Zwerge frühzeitig komplett aus dem Höhlenleben entfernt hätten, weil es einfach unpraktisch und unsinnig ist, weit entfernt von der Hauptnahrungsquelle zu leben. Auch müßte die Mehrzahl der Zwerge als Bauern leben, damit sie überhaupt genug Nahrung bekommen würden. Wenn Du von einer Jäger-und-Sammler-Kultur ausgehst, dann müßten sogar *alle* Zwerge hauptsächlich mit der Nahrungssuche beschäftigt sein. Sie hätten zwar dann viel Freizeit, aber sie würden sicher nicht im Berg wohnen, sondern auch in der Nähe ihrer Nahrung. Paßt auch nicht zu dem Bild, das Midgards Zwerge so verbreiten.

 

Ich halte es auch nicht für logisch, dass sich Zwerge das Gros ihrer Nahrung durch Handel erwerben. In dem Falle wären sie nämlich vollkommen von anderen abhängig. Das Druckmittel: Dann liefern wir Euch eben keine Nahrungsmittel! wäre einfach zu mächtig. Sie wären schlicht erpressbar.

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Kazzirah @ Dez. 14 2001,13:17)</td></tr><tr><td id="QUOTE">[...]Das hiesse aber, dass die Zwerge ursprünglich nicht in den Bergen gewohnt haben, weil ihre Nahrungsgrundlage ausserhalb der Berge lebt. Dann müßte aber in ihrer Mythologie irgendwo stehen, dass sie erst in die Berge gezogen seien. Dem ist aber m.W. nicht so. Sondern im Gegenteil: Sie erklären, dass sie in den Bergen entstanden sind. [...]<span id='postcolor'>

1. In welcher Mythologie steht das?

2. Mythologie ist nicht Wahrheit, sondern .....Mythos dunno.gif

Nach dem nordischen Mythos sind Zwerge wie Maden aus dem verfaulenden Fleisch von Riesen entstanden disgust.gif

 

Zwerge sind keine Troglodyten, die ihr Leben lang krummbuckelig unter dem Berg hausen. Sie waren ein Volk, daß sich einst sogar sehr frei bewegen konnte, jedoch durch schwere Kriege in eine "ökologische Nische" gedrängt wurden.

 

Und woher meinst du zu wissen, daß nicht der Großteil der Zwerge Bauern sind? Oder Jäger? Oder Händler? Oder alles zusammen?

 

Nur weil du nur ihr "erfolgreichstes Exportgut" nämlich Schmiede, kennst?

 

Nach der Logik gäbe es in China keine Reisbauern, sondern nur Köche von knusprigen Enten wink.gif

 

Und lichtlose Höhlen sind keine Biotope. Ich finde halt, bevor du irgendwelche Tiere und Pflanzen "an den Haaren" herbeiziehen mußt, warum nimmst du keine natürlichere Erklärung?

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Nixonian @ Dez. 14 2001,13:45)</td></tr><tr><td id="QUOTE">1. In welcher Mythologie steht das?

2. Mythologie ist nicht Wahrheit, sondern .....Mythos dunno.gif

Nach dem nordischen Mythos sind Zwerge wie Maden aus dem verfaulenden Fleisch von Riesen entstanden disgust.gif

 

Zwerge sind keine Troglodyten, die ihr Leben lang krummbuckelig unter dem Berg hausen. Sie waren ein Volk, daß sich einst sogar sehr frei bewegen konnte, jedoch durch schwere Kriege in eine "ökologische Nische" gedrängt wurden.

 

Und woher meinst du zu wissen, daß nicht der Großteil der Zwerge Bauern sind? Oder Jäger? Oder Händler? Oder alles zusammen?

 

Nur weil du nur ihr "erfolgreichstes Exportgut" nämlich Schmiede, kennst?

 

Nach der Logik gäbe es in China keine Reisbauern, sondern nur Köche von knusprigen Enten wink.gif

 

Und lichtlose Höhlen sind keine Biotope. Ich finde halt, bevor du irgendwelche Tiere und Pflanzen "an den Haaren" herbeiziehen mußt, warum nimmst du keine natürlichere Erklärung?<span id='postcolor'>

Steht zum Beispiel bei Tolkien.

Mythos beruht i.d.R. auf tradierten Erinnerungen und enthalten (zumindest verschlüsselt) Wahrheiten.

Dass im nordischen Mythos die Alben aus dem Fleisch Ymirs herausgekrochen sind, würde ich übrigens durchaus als Bestätigung meiner Aussage ansehen. Denn aus Ymirs Fleisch entstand zufällig die Erde, aus seinen Knochen die Berge. Also krochen die Alben aus der Erde heraus. (Nachzulesen im Schöpfungsmythos der Edda.)

Und wenn Du schon die nordischen Schwarzalben bringst: Die gelten allemein als chtonische, d.i. erdgebundene, unterirdisch lebende, Geister. Also auch kein Beleg dafür, dass sie überwiegend oberirdisch ihr Leben fristen.

 

Für die These, sie hätten sich erst aufgrund schwerer Kriege in die Erde bewegt, hätte ich gerne einen Beleg. Für Midgard habe ich da jedenfalls noch nicht derartiges gefunden. Auch für die meisten anderen Rollenspielwelten nicht.

 

Ich sage nicht, dass es nicht sein kann, dass ein Großteil der Zwerge mit Nahrungsbeschaffung beschäftigt ist. Ich gehe sogar davon aus! Nur muß es eine Erklärung dafür geben, dass auf diese Bevölkerungsgruppe keinerlei Bezug genommen wird. Wenn es bei den Zwergen überwiegend konventionellen Landbau gäbe, müßten sie ziemlich viel Land in der Umgebung ihrer Wohnorte landwirtschaftlich nutzen. Das sollte dem einen oder anderen Handelsreisenden wohl aufgefallen sein. Diese Leute sind es, die vor allem unser Bild von anderen Völkern prägen. Und in ihren irdischen Reiseberichten haben sie durchaus intensiv davon berichtet, welche Form von Landwirtschaft anderswo üblich ist.

Die Zwerge könnten natürlich ihre Bauern vor den Augen anderer verbergen wollen. Aus welchen Gründen auch immer. Dann müßten sie aber noch unwirtlichere Gegenden nutzen, die aus diesem Grunde von anderen Wesen gemieden werden. Berge eignen sich im Allgemeinen nicht sonderlich gut zum Ackerbau.

 

Natürlich sind lichtlose Höhlen keine Biotope. Das gilt auch für die nähere Umgebung von Bergen. Das ist ja eben mein Problem. confused.gif

 

Ich hätte gerne eine natürlichere Erklärung, nur funktionieren die IMHO eben nicht.

Handel mit Nahrungsmitteln kann es nur in einem recht engen Umfeld geben. Das Zeug neigt dazu, nicht ewig haltbar zu sein. Es müßten auch ziemliche Unmengen sein, die umliegende Bevölkerung dürfte fast ausschliesslich mit der Versorgung der Zwerge beschäftigt sein. Da die Zwerge vollkommen auf Nahrungslieferungen angewiesen sind, dafür aber Erze im Überfluss haben, müßte der Preis von Getreide exorbitant sein. Fast alles, was die Zwerge produzieren, dürfte dann für den Erwerb von Nahrungsmitteln draufgehen. (Außer natürlich, die Zwerge haben einen "Bann der Unwirtschaftlichkeit" auf die umliegenden Ländereien gezaubert.wink.gif) Und wenn es dann einmal Krieg in der Region gibt, dann leiden zu allererst die Zwerge darunter, weil ihnen dann erst einmal kein Essen mehr geliefert wird.

Handel kann also bestenfalls eine Ergänzung der Nahrungsversorgung darstellen.

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Kazzirah @ Dez. 14 2001,14:32)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Ich sage nicht, dass es nicht sein kann, dass ein Großteil der Zwerge mit Nahrungsbeschaffung beschäftigt ist. Ich gehe sogar davon aus! Nur muß es eine Erklärung dafür geben, dass auf diese Bevölkerungsgruppe keinerlei Bezug genommen wird. Wenn es bei den Zwergen überwiegend konventionellen Landbau gäbe, müßten sie ziemlich viel Land in der Umgebung ihrer Wohnorte landwirtschaftlich nutzen. Das sollte dem einen oder anderen Handelsreisenden wohl aufgefallen sein. Diese Leute sind es, die vor allem unser Bild von anderen Völkern prägen. Und in ihren irdischen Reiseberichten haben sie durchaus intensiv davon berichtet, welche Form von Landwirtschaft anderswo üblich ist.<span id='postcolor'>

Naja, also die meisten historischen Reiseberichte handeln von Fürsten, waffenstarrenden Heeren, goldenen Palästen, seltsamen Riten und absonderlichen Göttern...eben das was nicht normal ist. Seitenlange Berichte über: "Die haben genauso Bauern wie wir" sind selten (und bei Historikern heiß begehrt).

 

Zum Realismus: Es gibt eben Sachen, die sollte man nicht allzu ernst nehmen. Wenn du die Schilderung von Halbingen hörst, kannst du dich nur wundern. Angeblich besitzen die Halblinge nur kleine gepflegte Gärten. daß die paar Gärten die tägliche Freßgelage wirklich versorgen können, ist auch in einem extreeeeeeeeeem fruchtbaren Tal schlicht nicht möglich. Von ausgedehnten Feldern, riesigen Herden etc. ist im Halfdal aber nie die Rede.

 

Und um noch was "offizielles" zu zitieren

 

"Es ist ein weitverbreitetes Ammenmärchen, daß Zwerge ihr Leben nahezu ausschließlich unter Tage verbringen, denn auch für sie sind die Erzeugnisse der freien natur unverzichtbar. Nicht wenige von ihnen leben denn auch als Bergbauer, Fischer, Holzfäller oder auch nur Köhler in den Hochtälern des Atross.Ihre Erzeugnisse sind bei den unter Tage lebenden Zwergen hoch geschätzt, doch leider nicht in ausreichender Menge vorhanden. Daher herrscht an den vier größeren oberirdischen Zwergensiedlungen [...] reger Handel mit den Albai." QB Alba, S.23

 

Und die Inflation von Gold auf Midgard wäre damit endlich geklärt wink.gif

Die Zwerge drücken mit ihrer teuren Einkauferei von Fressalien auf den Goldpreis... Q.E.D. wink.gif

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Ja, die meisten Berichte handeln davon, allgemein wurde eh nur für tradierungswürdig erachtet, was nicht alltäglich ist. Als Historiker bin ich mir dessen schmerzlich bewußt.

Händler berichten allerdings üblicherweise auch darüber, was für Waren es wo gibt, bzw. nicht gibt. Das ist nämlich deren Hauptinteresse. Das schreiben sie nur dummerweise nicht immer auf. Was ein Problem für Historiker ist, aber nicht für eine überwiegend mündliche Kultur, wie sie in weiten Teilen Midgards der Fall sein sollte.

 

Und natürlich sollte es mit der Suche nach Realität im Rollenspiel nicht übertrieben werden. Das Quellenbuchargument zieht jedenfalls. Auch wenn ich mich dann frage, wie die Zwerge im Atrossgebirge auf Myrkgard überleben... Die Beziehung zur Umgebung ist da ja nicht gerade so gut.

 

Und dann meine ich mich daran zu erinnern, dass es auch noch andere Gegenden gibt, in denen Zwerge und Berggnome leben. Nicht überall würde ich voraussetzen, dass die Beziehungen zur Umwelt so gut sind, dass dort die gleichen Bedingungen gelten wie in Alba.

Ach, und dann waren da noch diese Dunkelzwerge in Klon-Dyk. Die vollkommen abgeschnitten von der Welt unter der Erde ihr Leben fristen. So weit ich mich erinnere, gab es da durchaus ähnliche Lösungen der Nahrungsversorgung, wie ich sie mir vorstelle.

 

Warum sollen Zwerge nicht auch eine Möglichkeit haben, relativ autark ihre Nahrungsversorgung sicher zu stellen, wenn ihre Beziehungen nach aussen mal nicht so gut sind, wie sie zu den Albai sind? Oder es nicht genügend Nahrungsüberschüsse gibt, die gehandelt werden können? Die Nahrung muss ja nicht unbedingt sehr wirtschaftlich zu produzieren sein, oder auch besonders schmackhaft. Das würde dann zumindest erklären, warum sich Zwerge bereitwillig vom Gold trennen, dass ihnen laut Regeln ja eigentlich ziemlich ans Herz gewachsen ist. wink.gif

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Ja, nun gut, hier könnte man ja zweiteilen:

Was essen Zwerge normalerweise:

Das was sie in der Umgebung der Höhlen kultivieren/fischen/jagen.... plus was sie aus Handel lukrieren.

 

Was essen Zwerge im Notfall:

Das was sie in der Umgebung der Höhlen kultivieren/fischen/erjagen....plus Champignons und ähnliche Pilze (auch die Termiten züchten meiner Erinnerung nach in ihren Bauten Nahrhaftes ohne Licht) plus was in Höhlen so normalerweise vorkommt (auch hier kann man fischen, so es sich z.B. um ein verkarstetes Gebirge handelt; Tiere, die in Spalten rutschen/Unterschlupf suchen/in Höhlen leben/brüten) plus eventuelle Nahrungsraubzüge in die Nachbarschaft. Das sollte eine Notversorgung in Krisenzeiten gewährleisten.

 

Und da lehr ich einen Historiker, wonach Historiker so suchen lol.gif Vielleicht sollte ich doch hin und wieder in die Vorstellungsthreads schauen  disturbed.gif

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Eine der Kunstfertigkeiten der zwergischen Baukunst besteht darin, Licht ins Innere ihrer Höhlen zu bringen. Viele Pflanzen kommen mit erstaunlich wenig licht aus. Ich glaube zwar nicht, dass sie grosse Gewächshöhlen mit üblicherweise oberirdisch vorkommenden Pflanzen betreiben, aber Pilze werden garantiert in grossem Stil kultiviert.

 

Ansonsten: Rattenburger!

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Nochmal kurz zur Wertung von Überlieferungen: Die Wikinkger der Erde sind doch auch als die großen, harten Seeräuber bekannt, die halb Europa mit ihren Drachenbooten tyrannisert haben.... und in Wirklichkeit waren die Mehrheit der Wikinger arme Schweine die mit Ackerbau und Viehzucht um ihr Überleben kämpften.

So ist das auch mit den Zwergen. Welcher Mensch bekommt denn mit, wenn die Zwerge in abgelegenen Tälern Ackerbau und Viehzucht betreiben? Keiner! Es gibt schließlich weder Satellieten Überwachung noch Autobahnen!

Sogar auf der Erde des 21.Jahrhnderts kann man in entlegenen Gegenden Canabis anbauen, ohne das das jemand mitkriegt, ne?

 

Und ausserdem bieten Zwerge bei mir Gästen grundsätzlich Zwergenbrot an !!! Wo kämen wir denn hin, wenn hier nicht Gründe für neue Vorurteile geschaffen würden  wink.gif

 

Euer

 

Bruder Buck

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Hallo Kazzirah,

 

Ich denke auch, dass man das nicht so einfach erklären kann. Im grauen Konzil leben Zwerge (gut, Dunkelzwerge) tatsächlich unterirdisch und leben nur von Pilzen. Das ist zwar unrealistisch, dass sind aber Zwerge auch.

 

Ich denke die Artross - Zwerge haben Ihre abgeschnittenen Hochtäler, in denen sie einen Teil Ihrer Lebensmittel herstellen, bzw. veredeln (das ist ja auch schon gesagt worden, mitsamt von Quellenangaben).

Dann gibt es natürlich Handel, und die Zwergischen Produkte sind ja arg begeehrte. Metallverarbeitung macht mächtig!

Als drittes kommen dann Produkte, die sich aus vorhandener Biomasse ohne Licht oder mit nur wenig Licht vermehren: Pilze, Flechte und Tiere, die diese Organismen essen.

 

Und mit Sicherheit haben die Zwerge als der Prototyp des hortenden Messies in Ihren gut gekühlten Kavernen und Höhlen einen 10 - Jahresvorrat gebunkert, der verhindert, dass man sie einfach aushungert - zumal sie ja auch noch einen gewissen Teil selbst produzieren (siehe Hochtäler...).

 

Grüsse

Payam

 

Viel interessanter finde ich die Frage, was die vielen, vielen Menschen in Aran essen. Leben zu Millionen in der Wüste, aber haben immer genug zu essen?

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</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Payam Katebini @ Dez. 15 2001,13:20)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Viel interessanter finde ich die Frage, was die vielen, vielen Menschen in Aran essen. Leben zu Millionen in der Wüste, aber haben immer genug zu essen?<span id='postcolor'>

Es regnet wahrscheinlich Manna vom Himmel. cool.gif

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Oh, Odysseus, das stimmt nicht. Im Mittleren Osten (also Teile der Türkei, Teile Syriens, des Iraks, dem kompletten Iran und den Anrainerstaaten des Kaspischen Staaten und Afghanistan) gibt es keine Schafsaugen, sondern "Kopf - und - Beine - Suppe" (je nach Gegend Kall - e - Pahtch - e oder Khll - i - Ptsch - i) und da sind dann auch zwangsläufig Augen drin. Schmeckt aber ganz vorzüglich und macht satt - zumal mit Brot oder Reis.

 

 

 

 

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Naja, wenn du es sagst... (Odysseus, der schon einiges probiert hat...und dem auch schon einiges nicht geschmeckt hat...)

 

 

 

Mahlzeit,

 

der Listen-Reiche

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    • By Beor Bacchus
      Halli, Hallo liebe Community,
       
      vielleicht hat ja in der nächsten Zeit jemand vor, seine Midgard Sammlung aufzulösen oder gar einfach so jemand ein Quellenbuch der Zwerge zu viel. Bisher habe ich leider vergeblich danach gesucht oder bei Ebay geboten. 😞
      Über eine PN würde ich mich freuen, gerne auch noch im Verlauf des nächsten Jahres, erwarte keine schnelle Lösung des Problems.. 🐲
       
      Lieben Gruß
      Beor
       
    • By Chillur
      ACHTUNG! WICHTIG wg. Mitspielen usw.:
      NUR ANKÜNDIGUNG!
      Da einige der Con-Orga mich gebeten haben dies zu leiten sind die Mehrzahl der Plätze bereits vergeben.
      Die letzten freien Plätze werden auf dem Con per AUSHANG gefüllt. Daher -> Keine Voranmeldung!
      -> Ich hänge das Abenteuer am Freitag nach der Begrüssung aus. <-
      ---
      Spielleiter: Mathias aka Chillur

      Anzahl der Spieler: bis zu 6
      Grade der Figuren: NUR M5 mindestens Grad 14 -> ggf. Anpassung/Änderung nach Absprache.

      Voraussichtlicher Beginn: Samstag ab ca. 09:30 / 10:00 Uhr (nach dem Frühstück!)
      Voraussichtliche Dauer: Samstag bis 00:00 / max. So. 01:00 Uhr (ein Ganztagesabenteuer)

      Art des Abenteuers: Zwerge / ein klein wenig Detektiv / Erforschung / Reise / Kampf / und natürlich Spaß

      Voraussetzung / Bedingung:
      Mindestens ein oder zwei Spieler/-innen sollten einen Zwerg spielen, da sonst gewisse Nachforschungen nicht möglich sind.
      Generelle Reisebereitschaft der Charaktere und Teamspieler. Ebenso Chars die sich eher zur guten Seite bekennen würden.
      Landessprache, also mindestens sollte man albisch können (der Auftraggeber spricht albisch)
      Ich leite nach M5. Seht bitte zu, das eure Figuren M5 Figuren sind.
      Ich werde keine Figuren nach M4 oder ältere Regelgenerationen akzeptieren.

      Beschreibung:
      Der Ort der Handlung: Alba, bei Thame.

      Kroghon "Hammerfaust" sucht Abenteurer, die für ihn einen Auftrag erledigen. Kroghon hegt einen Traum zu verwirklichen, den schon sein Vater vor ihm hegte. Genaueres wird er euch im Zwergengasthaus "Der ehrliche Humpen" in Thame erzählen. Interessierte Abenteurer finden ihn dort. Der Gasthof ist leer, bis auf Kroghon und den Wirt.
      Kroghon zeigt euch seinen kostbarsten Schatz, bevor er mit seiner Geschichte und dem Auftrag beginnt.

      Er stellt eine kleine Statue vor sich hin. Die Statue ist ein schön modellierter und bemalter Drache, die Schwingen weit geöffnet, so als wäre er mitten im Flug und auf dem Rücken jenes Drachen ist ein Zwerg, der mit einer Art Sattel, zu reiten scheint. Ein ungewöhnliches Stück. Es sieht alt aus und die Machart ist recht fremd, so als käme Sie von sehr weit her.
      Dann setzt Kroghon an um zu erklären, was es damit auf sich hat und was ihr für Ihn tun könnt.
      ---
      PS
      Warnung und Hinweise:
      Ich behalte mir vor ggf. Figuren oder Artefakte nach Ansicht abzulehnen.
      Bei FRAGEN, Anmerkungen usw. usf. meldet euch bitte einfach bei mir PER PN.
    • By Chillur
      Das beste Gasthaus in ganz Waeland - Zum Steinernen Krug in Boras
       
      Nachdem man mich nun mehrfach darauf angesprochen hat, gebe ich diesen Schauplatz mal für die Öffentlichkeit "frei", so dass auch andere Spielleiter und Gruppen sich darin gemütlich einfinden können.
       
      Gleich vorneweg vielen lieben Dank an Thufir Hawatt, der einige der Beschreibungen bereits in einer Abenteuermitschrift verewigt hat und diese mich freundlicherweise hier mit benutzen lässt.

      Zum Gasthaus und Waeland allgemein, sowie "mein Boras"...
      Das Gasthaus "Zum Steinernen Krug" ist im Hafenviertel von Boras. Da der Hafen mehr oder minder aus dem Fels herausgehauen ist, war dies ein natürlicher Wahlort für das Gasthaus, aber ich greife vor.

      Normalerweise gibt es in Waeland ja keinerlei Gasthäuser, was den "Zum Steinernen Krug" ja eben so besonders macht. In Waeland wird man normalerweise über das Gastrecht und bei besonderen Ehren sogar beim Jarl als Gast aufgenommen. Daher kann sich das Gasthaus  "Zum Steinernen Krug" mit Fug und Recht als bestes Gasthaus in ganz Waeland rühmen.
       
       
      Mein "Boras" in Waeland besteht aus zwei "Ebenen"
      Boras ist eine ungewöhnliche und dadurch bemerkenswerte Hafenstadt. Ein weit gemauerter und aus Fels gehauener Schutzwall umgibt den Hafen und lässt nur einen relativ schmalen Durchlass frei. Auf diesem Schutzwall sind links und rechts beeindruckende und schwerbewaffnete Türme, die die Einfahrt flankieren. Auf diesem Schutzwall stehen rechts und links jeweils drei Dutzend Masten, an denen Käfige mit mehr oder minder verwesten Leichen im Wind schaukeln um Piraten, Unruhestiftern und anderen Geschmeiss zu zeigen, dass hier das Gesetz und Recht des Jarls herrscht.

      Auch Boras selbst ist für eine waelische Stadt ziemlich ungewöhnlich errichtet worden. Die Hafenstadt besteht im Wesentlichen aus zwei Ebenen. Die erste Ebene liegt knapp über Meereshöhe, nur wenige Fuß über der Wasserlinie befinden sich robuste und wehrhafte, aber eigentlich eher untypische Steinhäuser. Genauere Beobachter können hier valianische Einflüsse entdecken. Geschichtsschreiber werden sich nun sicherlich darüber streiten, ob dies eine alte Valianische Festung ist, wie es einige der Anlagen suggerieren und Andere werden dagegen wettern, dass die Seemeister nie in Waeland so richtig Fuß fassen konnten. Dennoch einige der Häuser und alte teilweise zerstörte Statuen, die stark verwittert sind, zeugen von einem Teil eines valianischen Erbes. Auf dieser Ebene befindet sich natürlich auch der eigentliche Hafen, mit diversen Handelskontoren, großen Lagerhallen und Läden, die meist nicht nur aus Stein sondern nach oben hin mit Holz erweitert wurden.

      Von dieser unteren Ebene befindet sich ein breiter Pfad auf der linken Seite der Stadt. (Von, wenn man in den Hafen einfährt und so von "vorne" auf die Stadt schaut, aus gesehen.) Dieser breite Pfad führt auf die höher gelegene zweite Ebene der Hafenstadt hinauf, wo sich das Auge des Waelingers nun an den typischen waelischen Langhäusern und weitere, typisch waelischen Lagerhallen, erfreut. Einige wenige beeindruckend große Langhäuser wirken wie größere Anwesen, befinden sich aber alle im Schatten eines gewaltigen und strahlenden Langhausanwesens, dass über diese zweite Ebene eindrucksvoll zu herrschen scheint. Dies ist der Stammsitz des Jarls von Boras. Arne "Einauge" Mennigson herrscht über Boras, Herr des Handelshauses Mennigson und enger Freund des Großjarls. Weiterhin erblickt das Auge am hinteren Rand der zweiten Ebene einen groberen aber robust wirkenden (für Menschen) Steinwall, der die Hafenstadt offensichtlich gegen Angriffe aus dem Landesinneren schützen soll. Natürlich wirkt jener Steinwall bei weitem nicht so massiv und gewaltig, wie der Schutzwall zur Seeseite.

      Die Bauweise auf den beiden Ebenen zeugt davon, dass sie zu unterschiedlichen Zeiten errichtet worden sein mussten, wobei der untere Teil der deutlich, um Jahrhunderte, ältere der beiden Ebenen ist.
       
       
      Nun das Gasthaus "Zum Steinernen Krug"
       
      Wenn man sich dem Gasthaus nähert, fällt einem das Steingebäude direkt ins Auge. Das Gasthaus befindet sich direkt auf der unteren Ebene und ist ein Steingebäude. Beim Näherkommen, so fällt einem geneigten Beobachter auf, dass es offensichtlich tief in den massiven Felsen getrieben und zum Hafen hin mit gewaltigen Felssteinen, die sich fugenlos wie natürlicher Fels zusammenfügen und damit ein gut vier Schritte aus dem Fels herausragendes steinernes Bollwerk bilden, dass nicht nur Wind und Wetter, Regen und Schnee, Hitze und Eis, sondern auch Überfällen, sowohl den gewaltigsten Übermächten seit Äonen, bis zum Ende aller Tage, erfolgreich die Stirn bieten würde.

       


      Zu der steinernen Schenke führen zwei gut einen halben Fuß hohe Felsstufen zu einer gut achteinhalb Fuß hohen und sechs Fuß breiten Felsplatte, die als Tür dient und deren Existenz nur durch ein ornamentales Relief am äußeren Rand, sowie eine schwere Klinke an der rechten Seite, zu erkennen ist. Beim Griff an die Klinke lässt sich die Tür fast spielerisch leicht öffnen. Offenbar hat der Erbauer die massive und gut eine Handbreite dicke Felstür so gekonnt gelagert, dass sie sich fast federleicht öffnen lässt. Hier war offenbar ein begnadeter Meister der Baukunst am Werke gewesen.

      Betritt man das Gasthaus, so erblickt man den gut fünfundzwanzig Schritte großen Schankraum, dessen Felsendecke sich in einer Höhe von gut zwanzig Fuß spannt.
       
      [spoiler=Zwerge]Dieser Schankraum ist der Wirklichkeit gewordene Traum eines jeden Sohns und jeder Tochter des Volkes der Meister aus Feuer und Stein. Man fühlt sich fast wie zu Hause in einer Binge.
       
       
      Alles in diesem Raum scheint irgendwie aus Fels oder Stein zu bestehen. Der gewaltige, gut fünf Fuß hohe, fünfzehn Schritte lange und vier Fuß breite Tresen wirkt, wie direkt aus dem Fels gehauen. Auch die Tische scheinen direkt aus dem Felsboden gewachsen zu sein. Um die Tische gibt es steinerne Bänke, Stühle und Hocker, alles aus massivem, ehrlichen Stein oder Fels. Die Felsbänke und Hocker usw. sind reichlich mit Fellen und anderen Bequemlichkeiten bedeckt, so dass man angenehmen Sitzkomfort erwarten kann. Hinter dem gewaltigen steinernen Tresen, auf dem drei gewaltige Holzfässer stehen, erwartet der Wirt seine Gäste. Hinter ihm befinden sich eine erkleckliche Anzahl an großen und noch größeren Humpen, Krügen und Trinkhörner, sowie viele Flaschen und Amphoren unterschiedlichster Köstlichkeiten. Von der Türe aus befindet sich zur linken hinteren Ecke die Bar an deren äußeren, zum Wandende hin, sich der Durchgang für den Wirt befindet. Hinter der Bar und daher von der Türe blicktechnisch von den Fässern verdeckt, befindet sich der Eingang zur Küche und der Vorratsräumlichkeiten. Im hinteren rechten Drittel befindet sich ein Steinkamin und nicht so weit rechts davon entfernt, ein Durchgang zu den Gasträumlichkeiten. 
       
      Beim Wirt handelt sich sich nach der Gesichtsphysiognomie, den an Schaufeln erinnernden Pranken, der vollen, gepflegten und zu drei dicken Zöpfen geflochtenen feuerroten Haarpracht, sowie dem akkurat in einem halben Dutzend feiner Zöpfe mit Edelsteinen und silbernen Bartringen verzierten feuerroten Vollbart, um einen Vollblutzwerg. Das Gasthaus führt Gloinar "Riesenkrug". In der Küche wirkt die Hand seiner Frau Birli "Würzhand" und ihre gemeinsame Tochter Catti, wobei Gäste im Höchstfall Frau Birli "Würzhand" zu Gesicht bekommen würden. Als Bedienhilfe ist im Gasthaus noch der Berggnom Magnus "Zweiaxt" unterwegs, der mit seinen zwei Äxten durchaus auch mal den Eingang zum Badezimmer verteidigt, sollte es die weibliche Kundschaft wünschen oder er selbst meinen, dass dies im Sinne der Schicklichkeit angemessen ist.

      Auf die Frage nach einem Zimmer, bietet der Wirt dem freundlichen Gast die Gastlichkeiten seines Hauses an. Das Gasthaus an sich bietet einen Schlafsaal für zehn Personen, zwei Vierbettzimmer, drei Doppelbettzimmer und zwei Einzelzimmer. Da der Gastraum das ganze Steingebäude einnimmt erlebt der Gast eine kleine Überraschung als er hinten rechts den Durchgang betritt. Eine kleiner Raum indem sich eine runde Steintreppe befindet. Die Steintreppe führt nach unten. Die Gasträume befinden sich unterirdisch und die Treppe geht sogar in ein zweites Untergeschoss. Wer sich am Kamin in der Gaststube umsieht findet bei genauerer Betrachtung am Hauptstein des Kamines einen eingemeisselten Segensspruch, der den Segen und Schutze Zornals über dieses Haus legt. Wenn man den Wirt darauf anspricht, so wird er bestätigen dass ein Ehrengast, ein Zornalpriester, nach seinem Aufenthalt das Haus gesegnet hat und man merkt, dass Gloinar an diesen Besuch wohlwollend zurückdenkt.
       
       
      Erstes Untergeschoss
      Hier kommt man von der Treppe in einen von links nach rechts verlaufenden Gang. Auf der linken Seite befindet sich direkt eine Tür die zum grösseren 10 Personen Schlafsaal führt. Der Gang nach rechts führt zu den kleineren Gästezimmern. Direkt nahe an der Treppe liegen die Vierbettzimmer jeweils gegenüberliegend am Gang. Danach zwei Doppelbettzimmer ebenfalls gegenüberliegend am Gang und ganz am Ende des Ganges ist auf der linken Gangseite (der Treppe also gegenüberliegend) eine Tür die zum letzten dritten Doppelbettzimmer führt. Auf der Treppenseite des Ganges, also gegenüber dem letzten Doppelbettzimmer, befinden sich hier dann nochmal zwei Türen für die zwei Einbettzimmer.

      Alle Zimmer haben, außer der entsprechenden Anzahl an Betten, eine aus dem Fels gehauene Aufbewahrungstruhe und sind mit geschickten Luft- und Lichtschächten (Spiegel usw.) ausgestattet, so dass die Zimmer tagsüber normal hell "beleuchtet" und nur in der Nacht auf Kerzenschein angewiesen sind. Jedes der Zimmer besitzt einen kleinen Kamin als Feuerstelle. Ebenso ist, der Raumgröße angemessen jeweils ein kleiner Tisch und ein Hocker vorhanden (nur in den kleineren Zimmern! Der 10 Personenschlafsaal ist ein reiner Schlafsaal mit Aufbewahrungstruhe und Bett usw.).
       
      Zweites Untergeschoss
      Hier führt die Treppe erneut in einen Gang der von links nach rechts verläuft. Auf der linken Seite befindet sich nach einiger Entfernung eine große Steinerne Doppeltür die zur Badeeinrichtung des Hauses führt. Wer dieses Portal öffnet erblickt eine Zierde zwergischer Baukunst. Ein ziemlich großes Becken fängt den Blick in der Raummitte ein. Der Boden scheint aus mit feinsten glatten und farbigen Mineralien durchzogenen Marmor zu bestehen. An der Wand befindet sich ein beeindruckendes Mosaik das wohl vier Personen abbilden soll und eine einladende Gemütlichkeit in den Raum stellt. In diesem kreisrunden Raum befindet sich, wie Gloinar dem geneigten Gast mit sichtlichem Stolz verkünden wird, seine privates Thermalbad; Das größte und Beste was es außerhalb Dvarheims gibt. Es gibt vier kleinere Nischen zwei links und zwei rechts in denen sich von Flauschigen Handtüchern bis zu Salben, Tinkturen und Duftwässerchen alles befindet, was das Herz begehrt. Das Wasser im Becken kann ablaufen und binnen kurzer Zeit wieder gefüllt werden, dazu hat Gloinar keine Kosten und Mühen gescheut. Die Nutzung des Bads ist den Gästen natürlich ausdrücklich erlaubt, wobei beim Gastwirt vor der Nutzung zu erfragen ist, ob das Bad denn auch frei ist. Schließlich will nicht jeder Gast beim Baden ggf. gestört werden. Im Bad selbst ist das Wasser von Kalt bis sehr Heiss stufenlos regelbar, so dass Eiskaltbadende und auch Kanthai "Ofuro" Heissbadliebhaber auf Ihre Kosten kommen können.
       
      [spoiler=Zwerge -> EW Baukunde]Dieser ganze Mosaikgebündelte Baderaum ist ein Meisterwerk.

      Wenn man genauer auf das Mosaik hinblickt, erkennt man, dass hier die vier Zwergengötter den Reisenden einladen zu rasten und nach einigem starren und suchen erkennt ihr die fast schon spielerisch versteckte Inschrift, die da besagt: "Söhne und Töchter der Meister aus Feuer und Stein. Hier wachen Eure Götter über Euch. Hier könnt Ihr Eure Seelen baumeln und Euch von den Härten des Kampfes und der Arbeit sorgenfrei erholen und es Euch gut gehen lassen!“
       
      Wenn ihr euch Recht erinnert, so ist das die Steinschleifhandschrift von Olgrimm von Dvarheim, einem der bekanntesten Steinschleifer der Geschichte Dvarheims und ihr vermutet dass es wohl keinen zweiten Raum wie diesen außerhalb von Hamur Gathol, der glorreichen Königsstadt der Zwerge Dvarheims, gibt. Sprecht ihr Gloinar darauf an, so wird er zugeben, dass Olgrimm sein Vetter ist und für eine unverschämt hohe Summe mit seinen Steinmetzen hier in Boras für ihn diese "Binge" außerhalb der Heimatbinge geschaffen hat.
       
       
      Auf der rechten Seite des Ganges ist eine verschlossene Tür die euch vom Gastgeber als die Privaträume der Gasthausfamilie genannt wird und hier ist verständlicherweise der Zutritt für Gasthausgäste nicht möglich.
       
       
      Und was ist mit Stallungen?
      Das Gasthaus hat keine Stallungen, da man von aus dem Inland anreisenden ausgeht, dass deren Tiere bei einer der Stallungen am Stadtrand untergebracht wurden. Bei Schiffsreisenden sind seltenst Reittiere dabei und hier wird man dem Reisenden anbieten, das Tier in einer der Stallungen unterzubringen.
       
       
      Und das Essen und so?
      Die Zwergendame Birli "Würzhand" trägt ihren Beinamen zurecht und serviert den Gästen gut gewürztes und reichliches Essen. Egal ob Fisch, Fleisch oder anderes, was am Ende auf dem Tisch steht ist lecker. Gloinar kann den Gaumen der Reisenden mit Met, Bier, zwergischen Doppelbock (Starkbier) und natürlich diversen Schnäpsen und Uisge verwöhnen. Für besondere Anlässe hat er doppelt geeisten Doppelbock namens "Winterlicht" auf Lager (Zwergenstarkbier mit mehr Alkoholgehalt als normal). Für Waelische Gäste, die darauf bestehen, kann man hier sogar Götterfunken bekommen. Des weiteren hat er noch ein oder zwei Fässer des berühmten Tvarsker 2209, einem besonders leckeren Zwergenbieres auf Lager (Normales Zwergenbier, sehr sehr sehr lecker). Magnus der das Essen serviert trägt größere Tablets mit beiden Händen über seinem Kopf und die Steintische haben an der Aussenseite, was vorher von den Gästen nur als Ziersteine wahrgenommen wurde, Trittsteine, damit er Problemlos die Speisen und Getränke auf die Tischoberfläche bringen kann.
       
       
      Zum Abschluss noch...
      Gloinar "Riesenkrug" war früher selbst mal Abenteurer, der sich hier in Boras zur Ruhe gesetzt hat. Je nachdem wie freundlich ihn die Gäste fragen erzählt er auch mal, wie er eine alte verschollene Binge fand und sich dort durch Horden von Orks wieder nach draussen kämpfen musste. Gloinar ist ein herzlicher freundlicher Gastwirt, der jedoch ziemlich ungehalten wird, wenn jemand grundlos Alkohol verschüttet oder schlimmer noch, seiner Aufforderung zu gehen und das Gasthaus zu verlassen nicht folgt. Er unterhält dieses Gasthaus nicht weil er Geld verdienen muss, sondern weil es ihm Spaß macht.
       
      Birli "Würzhand" ist die unangefochtene Herrscherin der Küche und wird unter keinen Umständen "Fremde" in Ihrer Küche dulden. Glaubt mir, wenn ihr mal mit einem Nudelfels gehauen worden seit, vergeht euch die Lust es zu versuchen! (Ja, Zwerge benutzen kein Nudelholz, viel zu Zerbrechlich! ... ach ja Gehauen ist untertrieben, Birli verdrischt und verprügelt euch nach Strich und Faden, wenn nötig...)

      Die Tochter Catti ist ein nettes aber auch ziemlich schüchternes Zwergenmädchen, dass noch keine einhundert Jahre auf der Welt ist. Sie ist die ganze Lebensfreude und der Stolz der Familie. Sollte Sie jemand mal treffen, so spricht sie nicht und versucht sich selbst zurück zu ziehen, meist lächelt Sie dabei und wird recht Rot im Gesicht.
       
      Magnus ist ein Berggnom der früher Gloinar auf seinen Reisen als Abenteuer begleitet hat. Er versteht durchaus mit seinen zwei Handäxten umzugehen und ist der Gasthausfamilie ein treuer Freund. Wenngleich er bei manchen Reisenden und Gästen sich einen harmlosen Schabernack erlaubt, so kann dem gewinnend lächelnden Gnom nie einer lange ernstlich böse sein. Er ist meist guter Laune und steckt damit die Gäste an.
       
      Als regelmäßige namenhafte Gäste gibt es manchmal den Skalden Sven "Goldkehlson", der die Menge mit seiner zauberhaften Stimme mit fröhlichen Gesang unterhält. Gegen entsprechendes Entgelt ist er natürlich stets bereit Musikwünschen zu folgen und man munkelt, dass er ab und an für einige Gönner deren Liebsten, natürlich im Auftrage der Gönner, ein Ständchen hält um jener Liebsten von der wahren und unerschütterlichen Liebe ihres um Sie Werbenden zu überzeugen.
       
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      So, das ist das Gasthaus "Zum Steinernen Krug" in Boras. Ich hoffe der Schauplatz gefällt dem einen oder anderen und er taucht tatsächlich in einigen meiner Abenteuer auf. Ich versuche stets ein recht konsistentes Universum beizubehalten, so dass in meinem Boras auch das Gasthaus vorhanden ist, wenn die Spieler es besuchen/bereisen wollen. Natürlich ist alles mehr oder minder frei erfunden und jegliche Übereinstimmung mit lebenden Zwergen oder Häfenstädten ist rein zufällig und nicht beabsichtigt.

      Beste Grüße
      Mathias
      aka
      Chillur
    • By Einherjar
      Spielleiter: daaavid
      Anzahl der Spieler: 5
      Grade der Figuren: ca. 8 (M5)
      Beginn: Mittwoch ca. 15 Uhr
      Dauer: bis zum Ende
      Art des Abenteuers: mutig sein
      Voraussetzung/Bedingungen: Zwerg
      Beschreibung: siegen
      Mitspieler:
      1. Einherjar / Durin Schildkrähe (Mahalpriester, Gr 8)
      2. Herothinas / Wharik Stahlkrähe (Krieger, Gr 8)
      3. Bro / Khorin Barangir (Mahalpriester, M4-Gr 5)
      4. Solwac / Arwil Grenzgänger (Kundschafter (Wa), Gr 7 oder 8)
      5. Mogadil / Rungor Tiefgang (Magister und Wasserbauer)
    • By Diomedes
      N'abend allerseits!
       
      Ich stellte mir gerade, beim Durchsehen des Charakterhintergrunds meines geliebten Zwergensöldnerls die Frage, ob sich wohl irgendwo Quellenmaterial zum Kriegswesen der Zwerge findet. Das muss nicht direkt auf Midgard bezogen sein, ein vergleichbarer Fantasy-Stil wäre aber sicherlich hilfreich. Und, bevor einer fragt: Nein, ich verfüge zu meiner tiefen Trauer immer noch nicht über die "Meister von Feuer und Stein". Hat jemand Ideen, wo man Denkanstöße in Richtung zwergisches Militärwesen herbekommen könnte? Fände ich irgendwie spannend...
       
      Schon mal danke im Voraus!
       
       Diomedes, der Rossebezwinger
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