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Fimolas

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About Fimolas

Clubber

Profile Information

  • Geschlecht
    Männlich
  • Location
    : Bingen am Rhein

Persönliches

  • Vorstellung-Url
    http://www.midgard-forum.de/showthread.php?t=5281
  • Name
    Thomas Losleben
  • Wohnort
    Bingen (am Rhein)
  • Interessen
    Neben MIDGARD und Fantasy-Rollenspielen aller Art sind dies noch Handball, Musik sowie Brett- und Kartenspiele.
  • Beruf
    Archäologe, Abteilungsleiter in der Lohnsachbearbeitung & Konzernbuchhalter
  • Biografie
    1997-2000: erster Kontakt mit MIDGARD und folgend wöchentliches Spielen mit stark modifizierten Regeln in einer großen, inhomogenen und ständig wechselnden Gruppe

    2001-2008: Gründung der MIDGARD-Gruppe "Die Kinder des Schicksals" und folgend regelmäßiges Spielen streng nach Regelwerk

    2004: Registrierung im MIDGARD-Forum; erste Besuche von MIDGARD-Cons

    2004: Einstieg in die MIDGARD-Gruppe "Mainzgard" mit regelmäßigem Spielen alle 2 Wochen

    2004-2010: Mitgliedschaft im MIDGARD-Support-Team (Tätigkeit ruhte während meiner Übernahme der Chefredaktion des Gildenbriefes) bis zu dessen Auflösung

    2005-2017: Mitgliedschaft im Verein "Abenteurergilde MIDGARD e.V.", dem Veranstalter der MIDGARD-Bacharach-Cons (Vorsitzender von 2009-2011; seit 2014 zuständig für die Gewinnung neuer Con-Besucher)

    2006-2008: fester Mitarbeiter des Rollenspiel-Magazins "Envoyer", zuständig für MIDGARD, bis zur Einstellung der Zeitschrift

    2007: Redakteur des Gildenbriefs

    2008-2015: Chef-Redakteur des Gildenbriefs

    2008: Gründung der MIDGARD-Gruppe "Phi ThoMarHan Van SteRai" mit regelmäßigem Spielen alle 2 Wochen

    2009: Einstieg in die neue, namenlose MIDGARD-Gruppe von Diotima mit regelmäßigem Spielen einmal im Monat

    seit 2011: freier Autor und Lektor des Verlags

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  1. Hallo! Im Linden-Museum Stuttgart läuft aktuell (und bis 03. Mai 2020) eine Ausstellung über die Azteken. Nähere Informationen gibt es auf der Internetseite des Museums und bei der FAZ. Wer war schon dort? Wer will noch hin? Da meine Gruppe seit Jahren mit Begeisterung eine Huatlani-Kampagne spielt und wir von der damaligen Maya-Ausstellung in Speyer schon schwer begeistert waren, werden wir aller Voraussicht nach auch in Stuttgart unser Tipi aufschlagen. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  2. Hallo! Heute wurde die Episode Gebt acht! abgeschlossen. In der Wildnis des albisch-twyneddischen Grenzlandes kam es zum Kampf mit dem schauderhaften Wesen der Nacht. Dabei war es mir gelungen, die Kreatur im Vorfeld durch Geschichten, Augenzeugenberichte und nächtliche Angstfantasien derart intensiv zu beschreiben, dass bei dem ersten Geräusch der Kreatur fünf Abenteurer von +/- Grad 10 zunächst freiwillig geschlossen in Deckung gingen und sich versteckten - die furchtsamen Blicke meiner Mitspieler wogen wohl schwerer als mein verdutzter Blick ob des abenteurer-untypischen Verhaltens. Erst, als der erste Abenteurer überraschend von hinten attackiert wurde, kam es zu einem harten Gefecht. Dabei konnte ich gar nicht alle Register der entworfenen Kreatur ziehen, weil Grendel (Die Sinnfonie des Narrenkönigs I, S. 89) das Wesen der Nacht nach nur wenigen Runden mit einem gezielten tödlichen Hieb erfolgreich niederstreckte. Die Spielerin des Gruppenpapas sah sich dazu genötigt, nachdem mit Pyotr und Krund die beiden stärksten Kämpfer durch Namenloses Grauen in die panische Flucht geschlagen worden waren; Grendel selbst war dieses Schicksal dank Schicksalsgunst erspart geblieben. So endete der spannende Kampf ausgesprochen abrupt - und der Gruppenbarde konnte auf der Rückreise nach Thame ein neues Lied dem gemeinsamen Liederbuch zufügen. Sowohl die Rückreise als auch die sich anschließende Phase in Thame standen ganz im Zeichen des ausgehenden Winters. Die Troscad (Fastenzeit) und das finale Snaesend-Fest, die ich beide ausführlich für den Beitrag Frühlingstanz ausgearbeitet hatte, wurden von der Gruppe weitgehend aufgenommen und spielerisch mit Leben gefüllt. Dadurch erlebten die Spieler hautnah echte albische Kultur und der Umgang mit den religiösen Hintergründen rechtfertigt zukünftig auch die Vergabe Göttlicher Gnade. Man hat wirklich das Gefühl gewonnen, dass die Spieler in diesen ruhigen Momenten rein kultureller Entfaltung aufgeblüht sind. Selbstverständlich endete auch dieser Abschnitt mit dem Gewinn eines weiteren Musikstückes, sodass nun insgesamt sechs von zwölf Liedern erspielt wurden - Halbzeit im zweiten Kampagnenabschnitt Von Spitzbuben und anderen Halunken! Im Rahmen des Snaesend-Festes begegnete Pyotr (Die Sinnfonie des Narrenkönigs I, S. 87) einer alten Bekannten (angesehene und hübsche Händlerin aus Thame), mit der er vor langer Zeit eine heiße Liebesnacht verbracht hatte. Auch diesmal kam es wieder zu einer körperlichen Vereinigung, diesmal jedoch mit erheblichen Konsequenzen, auch wenn Spieler und Figur davon noch nichts wissen. Es war nämlich vor langer Zeit im ersten Kampagnenabschnitt (vor etwa zweieinhalb Jahren Realzeit), da gewann Pyotr gegenüber einer dämonischen Macht einen Vorteil, weil er dem Herrn Totmacher (ausführliche Beschreibung schon für einen Artikel im DDD in Arbeit) seinen Erstgeborenen versprach. Und jetzt ratet einmal, woran der Spieler nicht mehr gedacht hat, sein perfider Spielleiter aber schon? Auf das Gesicht freue ich mich schon, wenn die Händlerin mitteilen wird, dass sie schwanger ist. Beim nächsten Mal geht es aber zunächst einmal mit dem Abenteuer Die Brut der Kröte weiter, was sicherlich bis Weihnachten dauern wird. Damit beschließen wir die Kampagne um das Grüne Sigill und ich gewinne ein wenig Zeit, das Abenteuer Der letzte Tanz fertigzuschreiben. Dieses soll nämlich im Anschluss folgen, wurde aber immer umfangreicher und ist nun nach 75 geschriebenen (Word-)Seiten noch immer nicht fertig. Weil mir Carsten vom DDD aber ausreichend Seiten für den zweiten Band eingeräumt hat, tippe ich einfach weiter und führe die Handlung um den Schwarzen Ritter und seine göttliche Mission auf dem Ritterturnier zu Adhelstan zu einem würdigen Ende. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  3. Hallo! Auf der Internetseite des KlosterCons (https://www.kloster-con.de/downloads) heißt es derzeit: Das ist ausgesprochen schade, da ich gerne auf die Abenteuer zurückgegriffen habe - und es gerade heute wieder tun wollte. Darf man erfahren, was die Probleme sind oder waren? Wird es gegebenenfalls eine andere Möglichkeit geben, die Abenteuer zu beziehen? Der Hintergrund ist folgender: Ich spiele mit dem Gedanken, die Abenteuerthematik rund um die Göttin Mythana in meiner Gruppe aufzugreifen. Bislang habe ich hiervon aber nur die Abenteuer Vorboten und Clachan vorliegen, mein Interesse an den Fortsetzungen ist entsprechend groß. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  4. Hallo Widukind! Die Anzahl der "Allesfahrer" dürfte mit der Zunahme weiterer Cons grundsätzlich sinken, weil immer weniger Personen auf allen Hochzeiten werden tanzen können. Liebe Grüße, Fimolas!
  5. Hallo Bethina! Kennst Du das Buch? Ich vermute recht stark, dass es identisch ist mit dem Katalog zur Ausstellung Crossroads - Travelling through the Middle Ages, die ich 2017 in Amsterdam gesehen habe. Diesen Katalog (in englischer Sprache) halte ich zwar für interessant und lesenswert, aber hinsichtlich der Fragestellung von Eleazar für nicht passend. Liebe Grüße, Fimolas!
  6. Hallo! Ich habe mich bei dem Runenmeister Gurig und dem Runenstein übrigens schamlos visueller Vorlagen bedient: Wer einen entsprechenden Eindruck haben möchte, findet diesen im Mysterium auf Seite 74. Der sonderbaren Fußform hat er nun seine beiden Klumpfüße zu verdanken. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  7. Hallo Daaavid! Es freut mich, dass Dir das Abenteuer gut gefällt. Unabhängig davon sollen Deine Fragen selbstverständlich nicht unbeantwortet bleiben. Der Zauber droht zu brechen, weil der Bannstein durch Witterung und Alter bereits stark geschwächt ist (S. 106), ein Zusammenbruch des magischen Gefängnisses steht somit kurz bevor. Aus diesem Grund tut Eile Not - falls sich Gurig nicht irrt oder er absichtlich Druck macht, um seine Aufgabe möglichst schnell erledigen zu können. Aber zugegeben, das hätte noch klarer formuliert werden können. Letztlich handelt es bei dem Zeitdruck um ein spieltechnisches Stilmittel, das Spannung aufbauen soll. Falls dies für eine Gruppe unpassend erscheint, kann man es auch weglassen. Gurig wusste bei Aufbruch aus Dvarheim nicht, wie genau der Bannstein zu reparieren sei. Die knifflige Lösung tat sich ihm erst vor Ort auf und glücklicherweise hat er mit dem Spiegelschild, der sich zufällig in seinem Besitz findet, eine Lösung bei der Hand - wohl ein Wink der Zwergengötter. Der Runenmeister wartet auch nicht auf vorbeikommende Personen, sondern ringt noch mit sich, ob er in das Dorf will und damit das Geheimnis gefährdet, jedoch sehr wohl wissend, dass er letztlich keine Alternativen hat, weil ihm die Zeit davonläuft. Dein Ansatz gefällt mir aber ebenso. Warum nicht also einen Berggnomenbegleiter einbauen, der sich verletzt hat und kurzfristig ausfällt? Diese Variante sollte genauso gut spielbar sein. Diesen Punkt habe ich bewusst offen gestaltet, um hier Handlungsspielraum zu lassen. Falls die Abenteurer auf eine solche Idee kommen und diese umsetzen wollen, würde ich ihnen dies gewähren. Will man als Spielleiter eine dadurch im Raum stehende Trennung der Gruppe (falls man die Ritualstörung nicht dem Zwerg überlassen möchte) vermeiden, lässt man das Ritual rein symbolischer Natur sein. Das kann ich nachvollziehen. Letztlich sind die Angaben so vage, weil ich als Flachlandtiroler selbst keine Ahnung habe, mit welchen Relationen man da arbeiten muss. Ich halte sie auch grundsätzlich für entbehrlich, solange die Schlüsse klar sind. Der Gamssattel ist eben so eindrucksvoll hoch und rau beschaffen, dass eine Besteigung etwa anderthalb Tage in Anspruch nimmt - wie der erfahrene Abenteurer von Grad 1 eben einzuschätzen weiß. Ich hatte das Abenteuer vor zweieinhalb Jahren auf dem Bacharach-Con geleitet und dabei sogar zwei ausgewiesene Bergwanderer unter den Spielern. Diese hatte ich im Anschluss gezielt auf die Problematik meiner mangelnden Erfahrungen mit der Bergwelt hingewiesen und gefragt, ob die Vermittlung dennoch nachvollziehbar war. Beide haben dies bestätigt und keine Schwierigkeiten damit gehabt. Bei Spielern hingegen, die alles exakt vermessen und mathematisch erfasst haben wollen, sind Probleme vorprogrammiert. Glücklicherweise richtet sich das Abenteuer aber an Abenteurerneulinge, die sich bezüglich der Wirkungsdauer und Bewegungsweite bei Zaubern wie Fliegen oder Schweben noch keine Gedanken machen müssen ... Die eigentliche Bergbesteigung verläuft ziemlich linear. Wie hätte eine Skizze für Dich aussehen müssen, um Dir eine Hilfestellung zu geben? Liebe Grüße, Fimolas!
  8. Hallo! Die aktuelle Diskussion um die unterschiedlichen Anforderungen an eine Spielörtlichkeit zeigt doch sehr schön, dass es verschiedene persönliche Vorlieben gibt. Warum sollten daher alle Cons auf die gleichen Traditionen zurückgreifen und ein ähnliches Angebot bereithalten? Daher plädiere ich erneut für eine größere Vielfalt durch unterschiedliche Schwerpunktsetzungen. Eine kleine Anregung: Vor einigen Jahren war ich auf der nordfriesischen Insel Pellworm. Dort gibt es zahlreiche Ferienhäuser, die recht dicht beisammenliegen (oder leicht mit dem Fahrrad untereinander erreicht werden können) und außerhalb der Saison recht günstig zu bekommen sind. Sofort kam mir der Gedanke eines Insel-Cons in den Sinn. Die Idee hat bis heute nichts von ihrem Charme für mich eingebüßt, doch ist Nordfriesland von mir zu Hause aus doch zu weit weg, um ein solches Projekt sinnvoll angehen zu können. Dieses muss ja auch nicht gleich auf 100(+) Teilnehmer ausgelegt sein, sondern kann klein beginnen und bei Zuspruch entsprechend wachsen. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  9. Hallo Läufer! Das ist selbstverständlich und nicht Thema meiner hier vorgeschlagenen Regelung, die einzig auf die Relation Stärke zu Körpergewicht abzielt, die bei Gnomen aus den nun schon mehrfach angesprochenen Gründen nicht homogen erscheint. Warum sollte ein Gnom mit Stärke 19 und einem Gewicht von 13 kg einen Abzug von -1 erhalten, wenn ein Mensch gleicher Stärke und einem Körpergewicht von 80 kg die gleichen Abzüge erhält? Hier möchte ich ein Korrektiv einführen, dass ein klein wenig mehr Realismus einbringt. Es freut mich ja, dass hier rege diskutiert wird, aber ich fühle mich mit meinem Anliegen mehr und mehr missverstanden. Es geht mir nicht um irgendwelche Zuschläge, die man dem Gnom grundsätzlich geben kann; das habe ich schon immer so gehandhabt, wenn dies angemessen erschien. Liebe Grüße, Fimolas!
  10. Hallo Eleazar! Eine derart großzügige Einführung von freien Zuschlägen für Gnome ist doch eine Hausregel durch die Hintertür und in meinen Augen völlig unverhältnismäßig. Im Moment bin ich ob der aktuellen Entwicklung der hiesigen Diskussion schon ein wenig irritiert. Ich will durch eine marginale Änderung (maximal +/-1 bei Gnomen in Grenzbereichen, also bei etwa 5 % der Gnomenfiguren) in die Berücksichtigung der Leiteigenschaft eingreifen, um ein wenig Realismus abzubilden, was auf breite Ablehnung stößt, denn ich würde damit ein vermeintlich ausbalanciertes Regelkonstrukt aus dem Gleichgewicht bringen. Gleichzeitig bekomme ich hier Vorschläge, die um ein Vielfaches weitergehen und in meinen Augen völlig überzogen sind. Es liegt in der Natur eines Fliegengewichtes, in dünneren Ästen klettern zu können als ein Schwergewicht. Das hat aber in meinen Augen grundsätzlich nichts mit Zuschlägen beim Klettern zu tun. Liebe Grüße, Fimolas!
  11. Hallo Jürgen! Ja, ich habe darüber nachgedacht, allerdings erscheinen mir derartige Eingriffe in das Regelwerk bezüglich meines konkreten Anliegens als deutlich schwerwiegender und unter Umständen auch willkürlicher. Liebe Grüße, Fimolas!
  12. Hallo Fabian! Ja, das habe ich: feste Zeitkontingente, komplett oder gar nicht abgesprochene Spielrunden, zugeloste Spieler, Kinder/Familien als Zielgruppe, diverse Programmpunkte wie etwa Workshops, Zeichner, offene Gespräche mit Autoren ... Grundsätzlich bin ich Freund einer offenen Con-Konzeption (mit Tagesgast-Optionen), die einen möglichst starken, umfangreichen Austausch mit neuen Personen und Ideen anstrebt, was jedoch eine deutlich stärkere Durchmischung und Kommunikation voraussetzt. Aus diesem Grund mag ich vorabgesprochene Sitzungen nicht, weil sich solche Gruppen auch privat verabreden könnten. Für mich persönlich wäre es daher schön, wenn es einen Con geben würde, der eher den Charakter eines lebendigen Marktplatzes mit Spielrunden als den eines privaten Spielertreffens hätte, auf dem sich Personen bei engen Stockbetten, durchwachsenem Herbergsessen und unbequemem Mobiliar einschließen. Allerdings sollten wir das bei Bedarf zumindest nicht hier weiter vertiefen, weil es ganz klar eine Geschmacks- und keine Gerechtigkeitsfrage darstellt. Liebe Grüße, Fimolas!
  13. Hallo Kar'gos! Wie bereits mehrfach ausgeführt wurde, sind in der Regel nicht die Betten der limitierende Faktor, sondern die Spielräumlichkeiten. Ein entsprechendes Verhalten dürfte daher auf wenig Gegenliebe stoßen, weil man in diesem Fall an einer Veranstaltung teilnimmt, ohne dafür zu bezahlen, und dabei auch noch anderen die Spielmöglichkeiten nimmt, die dafür bezahlt haben. Liebe Grüße, Fimolas!
  14. Hallo! Ein grundsätzlicher Punkt sollte auch nicht unerwähnt bleiben: Handlungsbedarf gibt es nur dort, wo eine Orga diesen auch selbst ausmacht. Es liegt nicht an uns Teilnehmern, einer Orga vorzuschreiben, wie sie ihre Platzvergabe zu regeln hat. Ob nun gerecht oder nicht: Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass der alleinige Umstand, den Con ausgebucht zu bekommen und damit das finanzielle Risiko minimiert zu haben, als Vereinsziel wohl begründet ist. Ein Eingriff in den bestehenden Mechanismus stellt immer auch ein gewisses Risiko dar. Daher kann ich Organisatoren verstehen, die hier gar keinen Handlungsbedarf sehen. Denn selbst wenn man durch das Verändern der aktuellen Vergabepraxis bestimmte Personen fördern möchte, zieht man sich dadurch meist den Unmut der dadurch zwangsläufig benachteiligten Personen auf sich - und diese dürften gerade überproportional hier im Forum vertreten sein, denn die meisten aktuellen Con-Teilnehmer sind hier zu finden und mitunter ist harsche Kritik daher vorprogrammiert. Auch vor diesem Hintergrund habe ich für jeden Verständnis, der sich bei der anstehenden Mehrarbeit nicht auch noch solchen Diskussionen aussetzen möchte. Grundsätzlich würde ich es begrüßen, wenn sich die Cons stärker unterscheiden und unterschiedliche Schwerpunkte setzen würden. Dann könnte man als Teilnehmer für sich und seinen Geschmack den oder die passenden heraussuchen. Aber dies setzt den Mut und Gestaltungswillen voraus, ein derzeit erfolgreiches Konzept ohne Not zu verändern. Dies zu verlangen, erscheint mir unangemessen. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!
  15. Hallo Dabba! Man wird wohl bei jeder Methode ein Gefälle erzeugen, das bestimmte Personen leichter zum Con bringen wird als andere. Mein Augenmerk bei der Bacharach-Con lag zu meinen aktiven Orga-Zeiten auf Neulingen, die erstmals mit MIDGARD und Cons in Berührung kamen und auf die ein komplettes Wochenende mit entsprechenden Preisen abschreckend wirken kann. Für diese habe ich geschaut, dass wir außerhalb des frei verfügbaren Besucherkontingentes ein paar Plätze freigeschaufelt haben, damit wir uns als Con-Gemeinschaft nicht weiter abschotten und gerade durch neue Teilnehmer bereichern. Gerechter war diese Vergabe nicht, sie hat lediglich eine andere, bestimmte Gruppe bevorzugt - und dadurch indirekt die klassischen Con-Gänger benachteiligt. Liebe Grüße, Fimolas!
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