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Euer allererster Midgardcharakter


Tarai

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Momentan wird ja hier heftig diskutiert welche Charakterklassen für Anfänger geeignet oder wie man sie durch die Charaktererschaffung führen kann.

 

Mir kam da so eine Idee:

 

Was war denn euer allererster Midgardcharakter? Warum habt Ihr ihn ausgesucht? Wie erging es ihm? Wurde er zugeteilt? Hättet Ihr ihn später anders erschaffen? Wie wurde euch beim Aussuchen geholfen?

 

 

In freudiger Erwartung

 

Tarai

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Olafsdottir, Magier nach M1. Warum? War mein allererster Rollenspiel-Charakter, und Magier sein war einfach schick (und so viel Auswahl gab's damals ja auch noch nicht). Ich habe ihn selbst ausgesucht, mir hat niemand geholfen. Zum Thema "später anders erschaffen" kann ich nichts sagen, da Figuren bei M1 halt noch eher einfach waren. Aber alle drei Konvertierungen waren sehr spannend ...

 

Rainer

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Mein allererster Midgard-Charakter war ein Nordland-Barbar. Ich hatte allerdings zuvor schon in einer anderen Gruppe, Jahre früher, Midgard geleitet, ist leider damals aus allgemeinem Zeitmangel gescheitert.

 

Dadurch war es in dem Sinne kein "allererster" Charakter. Durch die Erschaffung hab ich mich damals selbst gekämpft, damals machte mir das auch mehr Freude als heute, wo es eher lästige Mühe ist, die letztlich doch immer gleichen Werte (bei eher geringer Varianz) zu erarbeiten. Hat ewig gedauert...

Er hatte eine eher kurze Lebensdauer, was vor allem daran lag, dass die Gruppe im Ruhrgebiet, ich selbst in Berlin weilte, und ich damals lieber der GURPS-Supers Stammcrew beiwohnte. Über Hintergrund und so Zeugs hatte ich mir bei ihm keine Gedanken gemacht, anders als bei den etwa zeitgleich entstandenen GUPRS-Charakteren, die haben seitenlange Motivationen bekommen.

Spaß hat er gemacht.

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Mein allererster Charakter war ein rawindischer Ordenskrieger namens Kales. Mit ihm machte ich meine ersten Schritte auf Midgard. Da ich etwas spielen wollte, das sowohl kämpfen als auch zaubern konnte, kam für mich damals (M3) nur der Ordenskrieger in Frage. Ein Priester mit Ausnahme des PK wäre zu zauberlastig gewesen. Kales überlebte genau einen Spieltag. Am zweiten starb er weil ich versuchte ihn gegen eine Mumie kämpfen zu lassen. Wer weis denn schon, wie stark die Viecher sind. Der zweite Fehler war es, ihn mit einer schweren Armbrust kämpfen zu lassen. Der dritte war es, nicht weg zu rennen. (Bis mir der Gedanke kam war es auch schon zu spät.) Wer ahnt denn schon, dass das laden soooo lange geht. :nunu: Ich als Spieler wurde dabei in den ersten beiden Punkten aufgeklärt. Kales wurde von seinen Mitspielern ausgeplündert und einen Schacht hinunter geworfen.

Edited by Gindelmer
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Mein erster MIDGARD-Charakter:

Assassine (M3) - 1993

 

Warum?

Weil es ihn bei DSA nicht gab und er meinem damaligen Ansprüchen (viele praktische Fertigkeiten und Kampfoptionen) am nächsten kam. Außerdem wollte ich mich als MIDGARD-Neuling nicht auch noch mit der Magie beschäftigen.

Das Erstellen des Charakters war allerdings sehr langwierig, weil ich eine Weile gebraucht habe die Erschaffungsregeln zu verstehen. :silly:

 

Wie es ihm erging?

Kurz nach seiner Erstellung wanderte er bedauerlicherweise in die Schublade, weil sich die beginnende MIDGARD-Runde auflöste bevor wir überhaupt losgelegt haben. :(

Zwei Jahre später erlebte er dann seinen ersten Einsatz in einer anderen Gruppe. Und es gibt ihn noch heute, weil er immer wieder dem Tod gerade so von der Schippe springen konnte. Allerdings wird er inzwischen nicht mehr so oft gespielt. Leider!

 

Wurde er zugeteilt?

Nein! Den habe ich mir selber ausgesucht.

 

Hätte ich ihn später anders erschaffen:

Jain. Wäre M3 heute noch das Maß aller Dinge, dann nicht. Mit M4 schon, vor allem bei den Fertigkeiten.

 

Wie mir beim Aussuchen geholfen wurde?

Gar nicht. Ich habe geschaut, was es für Abenteuertypen gibt und mich dann entschieden.

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Mein erster Midgard Charakter war eine aus DSA umgestellte Spielfigur, die auf Midgard als Graue Hexe erschaffen wurde. :notify:

 

Der erste originär auf Midgard erschaffene Charakter war dann Sabora d'Soel, Ordenskriegerin - mit einigen Fehlern aus heutiger Sicht, so z.B. dem Bihänder als Vorzugswaffe.

 

Grüße

 

Bruder Buck

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In Anbetracht des nahenden cineastischen Großereignisses der Verfilmung des ersten HdR, kam für mich damals (als Gimli-"Fan" - nach wie vor der beste der Gefährten) nur eine Figur in Frage, ein Zwergen-Kr. Nur Gimli wollte ich ihn nicht nennen, so hieß er Bombur, nach dem fettesten der 13 Zwerge aus dem Kleinen Hobbit.

In Thame wurde er allerdings (mit Grad 4) aufgeknüpft, nachdem er sich mit der Stadtwache angelegt hat.

Heute käme ich nicht mehr auf die Idee einen tumben Hau-drauf-Grobian zu spielen (Kr oder Sö), die sind wirklich zu einseitig (für mich!).

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Mein allererster Midgardcharakter war ein Assasine (oder war es ein Glücksritter?) nach M1, selbst ausgewürfelt. Jedenfalls hat er es nur bis zum zweiten Abenteuer geschafft, danach habe ich mir einen Barden ausgewürfelt. Der Barde ist heute Grad 15 und im Ruhestand.

 

Meine erste Rollenspielfigur war ein D&D 1st ed. Kämpfer.

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Mein erster Midgard-Charakter war eine Schamanin, Totemtier Wildkatze - M3. Das war im Grunde ganz gut, aber heutzutage würde ich einen tieferen schamanistischen Hintergrund für so eine Figur verlangen (von mir selbst). Was macht eine moravische Schamanin in Alba? Diese -öh- Lücke im Lebenslauf hat mich damals nicht wirklich gestört. Aus heutiger Sicht würde ich schon irgendeine Motivation empfehlen, also dass klar ist, was der Charakter eigentlich will...

 

Ich hatte Hilfe beim Aussuchen und zu dem Zeitpunkt auch schon Rollenspielerfahrung mit einer Diebin und einem Mönch (AD&D).

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Ich bin, nach langer Rollenspielabstinenz in einen Midgard Gruppe aufgenommen worden, dass war vor 5 Jahren und habe dann einen Grauen Hexer aus Buluga gespielt (Ich weiß eigentlich machen das da nur Frauen), Onkabetse (M3).

Ich würde ihn heute auf jeden Fall anders gestalten und hatte auch nur eine 1/2 Stunde Zeit in zu basteln und das ohne echte Kenntnis der Regeln.

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Was war denn euer allererster Midgardcharakter?
Meine beiden ersten Figuren (ausgewürfelt an einem Nachmittag im Abstand von einer Stunde) sind Jiri, ein Nordlandbarbar (inzwischen Barbarschamane) und Cierenmuir, ein Elementarbeschwörer (Erde/Feuer).

 

Warum habt Ihr ihn ausgesucht?
Basis war das Studium der ersten drei Heftchen (DFR nach M3), besonders die Kurzbeschreibung vorne im Buch der Abenteurer.

 

Wie erging es ihm?
Beide haben fünf Jahre lang bis auf Grad 8 als Kampagnenfiguren sehr regelmäßig ihren Einsatz gehabt, dann schlief die Runde ein und wurde in anderer Besetzung und mit anderem Spielleiter fortgesetzt. Beide wurden auf M4 umgestellt und sind seit 2004 (Jiri) und 2006 (Cierenmuir) als Configuren im Einsatz.

 

Wurde er zugeteilt?
Nein, die Auswahl geschah gemeinsam mit einem Freund (er hat einen Glücksritter und einen Thaumaturg für sich ausgesucht).

 

Hättet Ihr ihn später anders erschaffen?
Nach M3 waren beide Figuren gut gelungen und brauchten keine Änderung. Beim Glücksritter wurde später leicht nachgeholfen (Eigenschaftswert von 59 auf 61, wegen der uns passend erscheinenden Fertigkeiten). Aber alle Figuren entsprechen immer noch dem Bild, mit dem sie auf Grad 1 erwürfelt wurden. :turn:

 

Wie wurde euch beim Aussuchen geholfen?
Gar nicht, Autodidakt. :coolio:

 

Solwac

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Mein allererster Charakter war ein Schamane nach M3. Da ich in eine laufende Gruppe eingestiegen bin durfte ich ihn direkt auf Grad 4 steigern. Gekämpft hat er mit Streitaxt und kleinem Schild.

Im Nachhinein wäre er wohl hoffnungslos unpassend aber er hat mir viel Spaß gemacht und würde es wohl auch heute noch machen.

Ich habe den Schamanen ursprünglich ziemlich an meinen damaligen World of Warcraft-Charakter angelehnt, also musste er zuhauen, Blitze schleudern und Heilen können. Stärke, Verfluchen, Verdorren und Verursachen von Wunden rundeten ihn ab. Zudem lernte er Blutsbrüderschaft stiften.

Als magische Artefakte besaß er die Streitaxt des inneren Feuers (+1/+0) mit der geraubte LP/2 als AP regeneriert werden konnten.

Zudem hatte er noch das Amulett der Naturverbundenheit, ein Artefakt mit "Leveln"

 

Bei der Erschaffung geholfen hat mir der damalige Spielleiter. Gesteigert wurde mithilfe eines Computerprogramms. Dabei hatte ich allerdings klare Vorgaben, wie schon erwähnt.

Edited by Tellur
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Ich wußte nicht so recht, was für einen Archetypen ich in der Hintergrundwelt spielen soll, also ließ ich mir von Slüram einen Barden empfehlen (da kann man viel Unsinn mit anstellen - oder so ähnlich sagte er mir).

 

Also Deirdre fer Llywelyn aus Erainn (nach M3) - aber ich wußte leider nicht so recht etwas mit ihr anzufangen, habe nicht mal wirklich begriffen, wie ich die Lieder nutzen kann, also habe ich sie erstmal zwei Jahre lang nicht gespielt, dann einmal ein Abenteuer, dann wieder zwei Jahre lang nicht - die letzten sechs Jahre aber immer mal wieder regelmäßig und auch mal in einer festen Runde (...und was ist das Lied des Fesselns doch für Mob-Kontrolle brauchbar).

 

Inzwischen spiele ich sie sogar so gerne, daß ich eine Version auf Grad 6 stehen gelassen habe, um sie bei Conventions leichter unterbringen zu können, und die richtige ist eine hohe Grad 7, die gerade durch Das Lied des Grauens Grad 8 werden will.

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Mein erster MIDGARD-Charakter:

Magier (M4) (Februar 2008)

 

Warum?

Weil ich einen Zauberer spielen wollte und am besten hat mir die Beschreibung des Magiers im DFR gefallen. Eigentlich war ich schon immer von Magiern fasziniert, auch wenn sie in den meisten Büchern und Filmen zu Recht "Zauberer" genannt werden und Midgard-technisch wohl eher Hexer sein würden...:sigh:

 

Wie es ihm erging?

Ganz gut. Er lebt noch, ist mittlerweile Grad 7 und hat schon eine Menge sehr toller Sachen erlebt (und ein paar nicht so Gute... :after:).

Momentan spiele ich ihn nur noch in der Hausrunde, die freitags stattfindet, aber um Weihnachten rum durfte er mit anderen, sehr hochgradigen Figuren die Karmodin-Kampagne mitmachen, was sehr toll gelaufen ist. :)

 

Wurde er zugeteilt?

Nein, mein SL hätte mir auch eher was anderes empfohlen, aber ich bin hart geblieben. :)

 

Hätte ich ihn später anders erschaffen:

Nein. So, wie er ist, ist er gut. :thumbs:

 

Wie mir beim Aussuchen geholfen wurde?

Mein SL hat geholfen, außerdem die Mitspieler. Aber nur, was Zaubererklärung und so angeht - welche Zauber und Fertigkeiten er schließlich bekommen hat, lag ganz bei mir.

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Was war denn euer allererster Midgardcharakter?

 

Glücksritter nach M3, Kobold (hatte so gar nichts mit den aktuellen Midgard-Kobolden aus dem Bestiarium zu tun. Er war mehr wie ein Gnom mit blauer Haut).

K'wa Zwirn - zweitbester Liebhaber der Welt und unverschämter Lügner

 

Warum habt Ihr ihn ausgesucht?

 

Ich wollte etwas spielen, das nicht in die klassischen AD&D-Typen (Krieger, Magier, Priester, Spitzbube) reinpasst, damit ich ein Gefühl dafür bekomme, was denn bei Midgard anders ist.

 

Wie erging es ihm?

 

Sehr gut. Er kam bis in Grad 5. Er hat mir viel Spaß gemacht. Hätte sich die Gruppe irgendwann nicht aufgelöst, dann hätte ich ihn noch viel länger gespielt.

 

Wurde er zugeteilt?

 

Nein.

 

Hättet Ihr ihn später anders erschaffen?

 

Ja. Er wäre nicht mehr blau gewesen, sondern gleich als Gnom gestartet. Der Rest hat gepasst.

 

Wie wurde euch beim Aussuchen geholfen?

 

Unser Spielleiter hat sich mit mir hingesetzt und wir haben den gesamten Erschaffungsprozess durchexerziert. Die Auswahl fiel relativ schnell:

 

SL: "Was möchtest Du machen? Kämpfen, Zaubern, Soziales, Stehlen und Schlösser knacken?"

ich: "Von allem etwas. Eher ein Universaldilettant. Aber nicht Zaubern, weil ich erst mal das System so kennenlernen möchte. Da ist mir Zaubern noch zu kompliziert."

SL: "Gut. Dann mache einen Glücksritter."

 

Fertig.

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Mein erster Charakter war ein M3-Thaumaturg aus Chryseia. Nach meinen Erfahrungen mit einem DSA-Krieger und meinem D&D-Kleriker fand ich das Konzept einer Figur, die magische Gegenstände als Spielercharakter erlaubt, total faszinerend. Da ich leider der einzige Besitzer eines Midgardregelwerks war, kam der Arme nie zum Einsatz.:frown:

 

Jahre später nach über einem Jahr Spielleitung bei Midgard und Forumslesen kam ich dann wieder mal dazu eine Figur zu machen: Einen M4 Thaumaturgen aus Leonessa ganz genau nach meinen Vorstellungen. Der Brave hat es sogar bei einem Gradanstieg Zaubertalent 100 geschafft. Nur dem einem Lernpunkt für Waffen , die ihm für Blasrohr fehlte, trauere ich hinterher.(So wird es wohl mit dem Händlerthaumaturgen erstmal nichts);):D

Edited by Tarai
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Was war denn euer allererster Midgardcharakter? Warum habt Ihr ihn ausgesucht? Wie erging es ihm? Wurde er zugeteilt? Hättet Ihr ihn später anders erschaffen? Wie wurde euch beim Aussuchen geholfen?

 

Gilred MacBeorn, in Clanngadarn bekannt als Gilred Plaridon. Ordenskrieger mit einer langen wechselhaften Geschichte, der nicht nur die Konvertierung von M3 nach M4 mehr schlecht als recht überlebt hat, sondern auch schon ein paar Anpassungen der Hintergrundstory hinter sich hat. So lautete damals die Spielwelt noch Aventurien bei der Runde, wo ich einstieg, die Regeln waren aber schon Midgard. Deswegen begann er als Rondra-Geweihter mit allen seinen Einschränkungen und Verpflichtungen. :sigh:

 

Ausgewürfelt wurde er IIRC direkt nach Vorschrift, und dann stand da dieser Satz Werte, wo St, Ko, In und Zt ein wenig hervorstachen. Ge war grottig, also fielen eigentlich alle Fernkampfwaffen weg, aber reichte gerade so für das Langschwert. Zusammen mit dem Zaubertalent war dann klar: Jemand der alles kann, aber nichts richtig, muss her, ein Ordenskrieger. :D So tolpatschte er sich durch seine ersten Abenteuer.

 

Persönlich bin ich immer noch ein großer Freund davon, den Charakter zu spielen, den die Würfel mir hinlegen, deswegen war ich damit zufrieden. Die guten Werte machen nur dann richtig Spaß, wenn man auch mal die schlechten gespielt hat. ;)

 

Später ... wäre er wohl ein Xan-Ordenskrieger geworden, aber bevor das Alba-QB rauskam, stach nur Irindar als Or-tauglich ins Auge (no pun intended), und seine Waffe ist halt das Langschwert. So aber machte er die Erleuchtungsreise Rondra (Aventurien)->Ab nach Midgard->Laran -> GB-Artikel erscheint "Meine Güte, sind das Bekloppte, das passt ja gar nicht." -> Plenydd.

 

Der Charakter lebt immer noch und ist heutzutage mit zuletzt 100 GFP unter Grad 6 als Concharakter unterwegs, vielleicht schafft er es ja nochmal in eine Kampagne, wo er endlich den feigen Mord an seinen Eltern rächen kann :sigh: (Hey, niemand sollte beim ersten Charakter echte Originalität bei der Backgroundstory erwarten.)

 

Mit Rat und Tat stand mein damaliger Spielleiter zur Seite, hier im Forum unterwegs als nandrin. Obwohl, wenn ich mich recht entsinne, der erste Auftritt bei einem anderen SL war, damals wurde durchrotiert. :turn: Allerdings lag die finale Entscheidung über die Charakterklasse bei mir, ich erinnere mich noch, dass bis zum Schluss noch eine Alternative im Gespräch war, aber nicht mehr, welche. (Gl? Die pA von 21 erwies sich dann jedenfalls als entscheidendes Faktum.)

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@obw: Hier sollte doch niemand erfahren, daß ich eine DSA-Vergangenheit habe! :D

 

Mein erster Midgard-Charakter war schon als DSA-Charakter unterwegs: Ein Zwergensöldner namens Aldemir Wurzelfinder (ja, ich weiss, aber so hiessen DSA-Charaktere nun mal :silly:), etwas cholerisch und mit zwei kurzen Äxten kämpfend, der mir so ans Herz gewachsen war, daß er den Umzug auf die Midgard-Regeln mitmachte. Zu M4 hat er es allerdings nie geschafft, er geniesst seinen Ruhestand (mit etwa 14000 GFP) und schaut sich befriedigt seinen Hort an.

 

Als besonders wertvoll empfindet er bis heute seine Medaillen von den chryseischen Spielen:

Eine Goldmedaille beim Faustkampf (wo er den Gegner, einen nicht sehr ehrenhaften Or, der einen Kraftgürtel benutzen wollte, mit dem ersten Schlag zu Boden schickte!), und eine Bronzemedaille im Marathonlauf (jawohl!), errungen durch pure zwergische Sturheit und nur geschlagen durch zwei Waldlandbarbaren Gr10 mit unheiligen Werten, während er damals Gr6 war.

 

Gruß Nandrin

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Mein allererster Midgard-Abenteurer ist Kara, eine Tiermeisterin aus Fuardain mit einem Eulen-Totem. Mein Spielleiter stellte mir damals zuerst alle Möglichkeiten vor, was man spielen konnte. Gewählt habe ich die Tm, weil ich eine zauberkundige Figur spielen wollte und damals die Aussicht auf einen halben Zoo unglaublich toll fand.

 

Sie hat es trotz ihrer 10 LP mittlerweile bis auf Grad 7 geschafft.

 

Zuerst habe ich sie etwa ein Jahr lang in einer festen Gruppe gespielt. Dann setzte sie sich erst einmal für mehrere Jahre zur Ruhe, weil der SL wechselte und wir mit neuen Abenteurern begannen. Mittlerweiele lasse ich sie auf Cons wieder zum Einsatz kommen. Sie macht mir immer wieder sehr viel Spaß und ich würde sie auch gerne wieder häufiger spielen, doch in meiner Heimatrunde konnte ich schlecht mit einer Grad-7-Figur anfangen, wenn alle anderen Grad 1 sind... Sollte mein Assassine, den ich dort spiele, irgendwann einmal dem Tod nicht mehr von der Schippe springen können, wird sie dort eventuell wieder zum Einsatz kommen.

 

Heute würde ich die Basiseigenschaften wahrscheinlich anders verteilen und auch ihre Fertigkeiten würde ich in einer anderen Art steigern.

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Die guten Werte machen nur dann richtig Spaß, wenn man auch mal die schlechten gespielt hat. ;)

 

Amen. Mein erster Char (M3) war ein waelischer Nordlandbarbar namens Jim (ich war damals 9 Jahre alt und sollte mir einen englischen Namen geben), später umbenannt in Boltar und nach Boddelghosts Weinprobe mit dem Beinamen Drachenauge versehen. Er hatte St81 und alle (!) anderen Attribute einschließlich abgeleiteter Eigenschaften unter 61. Er war groß und breit und hatte 10 LP, und ich war mächtig stolz auf meinen Schaden von 1w6+5 mit zweihändig geführtem Schlachtbeil. Das einzig gute an ihm war das magische Langschwert, das ich von Anfang an erwürfelt hatte. Da ich nie damit gekämpft hab, hat es allerdings recht bald ohne Gegenleistung oder auch nur Dank den Besitzer gewechselt, wo es bis heute verblieben ist. (Kinder sind grausam und egoistisch. Besonders zu ihren Geschwistern.)

Mit etwas Spielerfahrung begann mir der Char aufgrund seiner grottigen Werte aber bald zum Hals rauszuhängen, und deswegen war ich nicht traurig, dass er die Konvertierung zu M4 nie erlebte, sondern vorher mitsamt der damaligen Kindergruppe eingemottet und in einer neuen Gruppe durch einen Halblingsspitzbuben (mit deutlich besseren Werten) ersetzt wurde.

 

Inzwischen habe ich ihn mal auf M4 konvertiert und theoretisch druckbereit für den Fall, dass ich auf einem Con mal masochistisch veranlagt sein sollte.

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