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Akeem al Harun

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Everything posted by Akeem al Harun

  1. Es geht schon, aber ehrlich gesagt fände ich das auf Dauer langweilig und ermüdend. Die Antwort des Spielleiters auf die Frage nach einem Abenteuer für hochgradige Figuren sollte nicht allein durch mehr oder stärkere Gegner beantwortet werden. Aber genau da liegt ja die Kunst.
  2. Wie ich gerade schon schrieb, kommt das bei unerfahrenen Spielleitern vor. In dem Fall ist es wichtig, solchen Spielleitern entsprechendes Feedback zu geben und Alternativen aufzuzeigen.
  3. Es gibt einen guten Grund, warum solche Vorgehensweisen verpönt sind. Rollenspiel hat sich seit den Anfängen weiterentwickelt und es ist den Spielern heute wichtig, die Kontrolle über ihre Figur nicht aus der Hand zu geben. Auch nicht dem Spielleiter. Gerade weil der Spielleiter die Allmacht der Spielwelt repräsentiert, ist die Einhaltung der Regeln auf der einen Seite wichtig und auf der anderen Seite die spielweltlogische Begründung einer Situation. Klar kann ein Bote des Königs kommen und Forderungen stellen und bei Nichterfüllung mit Konsequenzen drohen. Wenn das aber aus heiterem Himmel geschieht und die Spieler nicht nachvollziehen können, warum ausgerechnet diese Figuren derart angegangen werden, dann erzeugt das Unmut. Ich erlebe es gerade selbst, dass speziell jüngere Spieler und Spielleiter auch heute noch zu solchen Mitteln greifen, weil ihnen einfach die Erfahrung fehlt. Aber zumindest meinen Kindern gebe ich dann nach dem Abenteuer das Feedback, dass es eigentlich seitens der Spieler unerwünscht ist, auf diese Weise vorzugehen und schlage Alternativen vor.
  4. Wenn du so willst, gibt es zwei Wege, wie Spielleiter und Spieler zueinander finden. In regelmäßig stattfindenden Runden (a.k.a. "Heimrunden") oder zumindest mehr oder weniger festen Kampagnen (gibt es auch auf Cons oder - wenn alle Beteiligten Spaß daran haben - abseits von Cons wenn Spieler sich auch mal deutschlandweit halbwegs regelmäßig zum Spielen treffen) weiß der Spielleiter (hoffentlich) welche Abenteuer und Herausforderungen seine Spieler mit ihren Figuren gerne lösen möchten. Es gibt ja Mittel und Wege, das herauszufinden. "Flag framing" wurde hier als Schlagwort genannt. Das sind dann diese "Abenteuer auf Bestellung". In einer solchen Konstellation habe zumindest ich es noch nicht erlebt, dass ein Spieler dem Spielleiter in die Parade gefahren ist und Dinge wie "das Abenteuer ist Sch...., das spiele ich nicht!" gesagt hat. Bei spontanen Runden, wie sie in der Regel auf Cons, Mini-Cons oder sonstigen Spielertreffen zustande kommen, hat der Spielleiter in der Regel ein vorbereitetes Abenteuer, das nicht speziell auf eine Spielrunde zugeschnitten ist. Hier stellt der Spielleiter sein Abenteuer vor - zum Beispiel auf dem Spielrundenaushang - und die Spieler entscheiden sich dann dafür. Zu diesem Zeitpunkt steht vielleicht auch noch nicht fest, welche Figur sie in dem Abenteuer spielen. Hinzu kommen dann noch Faktoren wie: kenne/mag ich den Spielleiter und/oder die Mitspieler? In einer solchen Situation sind auch und insbesondere die Spieler gefragt, sich auf das Abenteuer und die Figuren der anderen Spieler einzulassen. Das funktioniert auf Cons meiner Erfahrung nach regelmäßig gut. Schwierig wird es halt, wenn ein Spieler meint, sein Charakterkonzept auch in einer solchen Situation unbedingt exzessiv ausspielen zu müssen. Das kann schon mal eine Runde sprengen. Als Schlussfolgerung würde ich festhalten, dass es auf den Willen der am Tisch sitzenden ankommt, gemeinsam eine gute Zeit zu erleben. Solange sich alle diesbezüglich einig sind, funktionieren hochgradige Abenteuer auch ohne explizite Anpassung an bestimmte Figuren. Die Motivation der Spieler ist hier höher anzusiedeln, als die Motivation der Figuren.
  5. Ich frage mal zurück: wie lange machst du Rollenspiele? Diese und ähnliche Praktiken, die heute verpönt sind, waren in den 80ern und 90ern durchaus gängig.
  6. Wer mehr über das Thema Metadaten wissen will, kann sich hier informieren. Ganz kurze Kurzfassung: Im Gegensatz zu den Inhalten der Kommunikation, lassen sich die Metadaten vollständig automatisiert auswerten. Die Metadaten sind ausreichend, um ein scharfes Bild von einer Person zu bekommen.
  7. Wie gesagt bin ich im August leider nicht dabei.
  8. Interessanterweise steht Telegram durchaus in der Kritik, weil es von zwei Russen programmiert wurde, Interessant in diesem Zusammenhang ist aber, dass die Firma auf den Seychellen firmiert und Russland Telegram blockieren will. Davon ab benutze ich unter anderem auch Telegram.
  9. Du brauchst zwingend ein Smartphone und nein, es ist kein E-Mail, sondern ein Messenger. Die Technologie dahinter ist komplett anders. Wenn du WhatsApp auf deinem Smartphone hast, kannst du aber auch WhatsApp Web benutzen. Wenn du bisher sowieso noch kein WhatsApp genutzt hast, kannst du aber auch gleich ein Tool nutzen, das nicht den Datenschutz mit Füßen tritt.
  10. Google und dann 2 Faktor Authentifizierung.
  11. Im M4 Arkanum stand in der Einleitung - wenn ich mich richtig erinnere - dass der Dweomer aus dem "Deverry Zyklus" (englische Wikipedia) von Katherine Kerr abgeleitet wurde.
  12. Ich würde ja sagen 9 und ein Nachwuchsfreak. Zusagen (2)Chichén Akeem
  13. Ich würde im übrigen, wenn mir meine Handlungsfreiheit und Kreativität als Spieler so viel wichtiger wäre, als Regeltreue bzw. -verlässlichkeit, vermutlich ein anderes System spielen, als das doch eher regellastige Midgard.
  14. Warum nicht? Weil das sehr leicht in Beliebigkeit abgleitet.
  15. Na ja, es ist das alte Lied: man möchte natürlich, dass die eigene Regelauslegung die offizielle ist. Hausregeln klingt ja irgendwie nach Beschiss. Sehe ich anders, aber den Effekt, dass man die Bezeichnung "Hausregel" meidet, ist uns im Laufe der Jahre ja nicht nur einmal begegnet. Ebenso wie der Effekt auf Cons: "Ach, das ist gar keine offizielle Regel?" - "Nein!" - "Wusste ich gar nicht."
  16. Danke, ist auch schon wieder gut.
  17. Nächster Termin: 11. Juni 2019, 19:00 h Café im Kulturforum, Essen Steele (Karte bei GoogleMaps)  Zusagen (2) Chichén Akeem
  18. Mich hat es gestern leider zerrissen, so dass ich kurzfristig nicht kommen konnte.
  19. Das ist gar keine Sammlung, sondern ein kleines Heft. Ich bin gerade nicht sicher, ob wir das nicht eventuell zweimal haben. Die Möglichkeit besteht. Ich gucke mal.
  20. Ich sehe das auch als den bisher besten Vorschlag. Vielleicht kann man den noch ergänzen, dass man mit einem erfolgreichen EW:Schwimmen für das perfekte eintauchen in das Wasser, den möglich Schaden weiter reduzieren könnte.
  21. Nächster Termin: 14. Mai 2019, 19:00 h Café im Kulturforum, Essen Steele (Karte bei GoogleMaps)  Zusagen (3) Chichén Akeem Zeno Absagen (2) Gandubán (im Ausland...) Thufir (im Ausland...)
  22. Jemand kommentierte lakonisch, dass das ganz schön viel Aufwand für einen Kaffeefleck sei.
  23. Bei dem Thema hat sich in den letzten Jahren einiges getan, da kooperative Spiele seit zwei, drei Jahren hip sind. Magic Maze - Die Helden haben ihre Waffen im Kaufhaus verloren und müssen sie nun - außerhalb der Geschäftszeiten und ohne den Alarm auszulösen - wieder einsammeln. Der Clou an dem Spiel ist, dass jeder Mitspieler alle Figuren bewegen darf, aber immer nur in eine oder zwei Richtungen - abhängig von der Anzahl der Mitspieler. Direkte Kommunikation ist verboten. Es gibt nur einen großen Pöppel den man vor jemandes Nase auf den Tisch hauen darf, um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass er etwas übersieht oder tun soll. Das Spiel kann in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gespielt und auch mal hektisch werden. 5 Minute Dungeon - Bis zu vier Helden kämpfen sich durch einen Dungeon bis zum Endgegner, den sie dann besiegen müssen. Es ist eher ein Karten-, als ein Brettspiel. Der Dungeon wird durch Karten verkörpert. Es wird immer eine Karte aufgedeckt, was einen Gegner oder ein Hindernis repräsentiert. Die Karte muss durch verschiedene Fähigkeiten (Fernkampf, Nahkampf, Magie, Springen oder Verteidigung) überwunden werden. Jede Spielfigur hat unterschiedliche Schwerpunkte und Sonderfähigkeiten. Zum Beispiel hat der Paladin eine Heilige Handgranate, mit der jeder Gegner - auch der Endboss - sofort besiegt wird. Praktisch, wenn man die noch hat, wenn der Endboss kommt, das klappt nur nicht immer. Es gibt 5 Endbosse und entsprechend 5 Dungeons - in je drei Schwierigkeitsstufen - die zu überwinden sind. Für jeden Dungeon hat man 5 Minuten Zeit. ...und das ist nicht viel. The Game - Kein Brett, sondern ein Kartenspiel. Es gibt Karten von 2 bis 99 und zwei mal die 1 und zweimal die 100. Die 1 und die 100 sind die Startkarten. Bei den 100ern muss man Karten abwärts hinlegen, bei den 1ern Karten aufwärts. Man gewinnt das Spiel, wenn alle Spieler alle Karten ablegen konnten. Das klingt erst mal einfach, ist es aber durchaus nicht. Auch hier ist die Kommunikation eingeschränkt: man darf nichts explizites über seine Karten und ihre Werte sagen. Höchstens einen Hinweis geben, dass man gerne an diesem oder jenem Stapel die nächste Karte legen möchte. The Mind - Es gibt eine gewisse Ähnlichkeit zu The Game, aber es ist noch mal eine Stufe härter. Es gibt Karten von 1-99 und jeder Spieler erhält die Anzahl an Karten, die der aktuelle Level (1-12) vorgibt. Bis Level 12 geht es nur bei zwei Spielern. Die Spieler legen eine Karte nach der anderen in die Tischmitte auf einen Stapel, ohne feste Reihenfolge. Es muss immer die nächsthöhere Karte gelegt werden. Der Clou: jegliche Kommunkation, auch geheime Zeichen sind untersagt! Man muss sozusagen die Gedanken des anderen Lesen um herauszufinden, wer die nächste Karte legt. Natürlich gibt es einen Trick, aber den findet man am besten im Spiel selbst heraus.
  24. Nächster Termin: 14. Mai 2019, 19:00 h Café im Kulturforum, Essen Steele (Karte bei GoogleMaps)  Zusagen (2) Chichén Akeem Absagen (2) Gandubán (im Ausland...) Thufir (im Ausland...)
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