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Serdo

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About Serdo

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    Mitglied
  • Birthday 04/10/1969

Profile Information

  • Geschlecht
    Sag ich nicht
  • Location
    Hamburg

Persönliches

  • Vorstellung-Url
    www.midgard-forum.de/forum/showthread.php?t=22156
  • Name
    Jürgen
  • Wohnort
    Hamburg
  • Interessen
    Rollenspiel, Musik
  • Beruf
    IT Consultant (Testmanagement)
  • Biografie
    Ich spiele, also bin ich. Der Rest kommt mit der Zeit.

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  1. In meiner DnD Runde habe ich Logbuch (ca. 250 Sitzungen) geführt, weil meine Mitspieler die Merkfähigkeit einer Eintagsfliege besitzen und wir ewig diskutieren würden, was denn der NSC XY vor zwei Sitzungen gesagt hat... In meiner Midgard Runde habe ich als SL bestimmt, dass jede Sitzung einer der Spieler Logbuch schreibt. Es kommt immer mal wieder vor, dass ein oder zwei Spieler nicht dabei sein können. Und da ist es wichtig, dass alle auf dem gleichen Stand sind. (Gilt auch für die DnD Runde) Ich habe auch spezielle Con-Charaktere, die ich nur einmal im Jahr spiele. Wenn ich da nicht mitschreibe, kann ich mich nicht mehr erinnern, was der Charakter vor 3 oder 5 Jahren erlebt hat und welche Leute er kennt. Von Deiner Aufzählung teile ich die Meinung von a, b und c. h: Das normale Erinnerungsvermögen von Spielern ist nahezu Null. Natürlich gibt es löbliche Ausnahmen, aber im Normalfall können sich Spieler besser erinnern, was sie zu Mittag gegessen haben als an die letzte Spielsitzung. Wenn ich da als Spielleiter darauf Rücksicht nehmen müsste, dann könnten wie auch gleich Mensch-ärger-dich-nicht spielen. i: Ja, solch ein Warnhinweis wäre wirklich angebracht. Manche Leute lieben es ja, so detailliert zu spielen. Ich denke da gerade an Slamorhad. Was habe ich das Abenteuer gehasst! Tausend zusammenhanglose Handlungsstränge und Informationspuzzles. Ich schreibe ja konsequent Logbuch. Aber mehr als eine Din-A4 Seite je Spielabend (oder 2 je Con-Abenteuer) sollte es nicht werden. Wenn man aber einen ganzen Ordner mit Bildern und Mitschriften braucht, um das Abenteuer zu verstehen, dann läuft etwas grob schief! j: Hat für mich nichts mit Mitschreiben zu tun. Generell ist die Frage "Was schreibe ich mit?" nicht geklärt. Schreibt man alles mit oder nur das, was die eigene Spielfigur mitbekommen hat? Nach 25 Jahre Rollenspiel muss ich sagen, dass ich kein Freund des Mikromanagements mehr bin. Ich will Rollenspielen und Rollenspiele leiten. Und dabei möchte ich mich nicht im Klein-klein von detailbesessenen Abenteuerautoren verlieren. Auch möchte ich nicht, dass ein ganzes Abenteuer scheitert, nur weil ein Schlüsseldetail nicht mehr erinnert wurde. Hier sollte ich als Spielleiter genügend Redundanz in den Hinweisen platzieren. Letztendlich geht es doch um den Spielspaß.
  2. Schwierig. Meine erste Rollenspiel-Session hatte ich mit 14. Aber das kam nicht so gut an und daher startete ich erst 10 Jahre später im Studium damit richtig durch.
  3. Sollte noch Bedarf sein, helfe ich gerne.
  4. Da sprichst Du ein großes Wort gelassen aus. Ich bin zwar Diplominformatiker und naturbedingt technikaffin, aber eher analog. Und da ich Roll20 nicht in der Tiefe flüssig beherrsche, bin ich immer noch ziemlich am Rudern. IT hab ich sehr gern zur Administration. So habe ich z.B. alle meine Spieler dazu verdonnert, Moam zu verwenden und aktuell zu halten. Terminabsprache läuft über Doodle. Dokumentation (Logbücher) der Spielabende ist über Google-Docs abgebildet. Aber IT während der Spielsituation finde ich nicht so toll. Stimmt. Da hast Du absolut recht. Allerdings ist es für mich "Hobby": Figuren aus dem 3D-Drucker zu holen und zu bepinseln oder Terrain zu basteln. Da reizt mich auch die "Kunstfertigkeit" der Handarbeit, das Wissen um Material, Farben und Maltechniken. Hingegen etwas unter Zeitdruck zu suchen (was mir dann nur bedingt gefällt...), zusammenklicken etc. ist mir ein Graus. Das eine ist meditatives Hobby, das andere stresst mich. Disclaimer: Ich beschreibe hier MEINE Spiel- und Sichtweise, also was mir gefällt. Das ist keine Wertung der Spiel- und Sichweise von Anderen.
  5. Für mich bedeutet das Online-Spielleiten einen deutlich größeren Aufwand. Geschätzt so Faktor 5 bis 10! Das liegt hauptsächlich an meiner Art, wie ich normalerweise leite. Denn ich habe eigentlich nur eine Seite (wenn überhaupt) mit Ideensammlung und grober Handlungsskizze. Der Rest wird situativ improvisiert. Online muss ich immer Karten vorbereiten. Dazu gehört Fog of War einrichten, Handouts, Gegner und Gegenstände einpflegen etc. Während des Spiels bin ich ständig am Jonglieren zwischen Moam, Discord und Roll20 (und auf Roll20 das ständige Springen von Karte zu Karte). Trotzdem konnte ich einige Vorteile des Online-Spiels erkennen: Die Spieler sind pünktlicher! Während beim Präsenzspiel mal der eine, mal der andere eine Viertel- oder halbe Stunde zu spät kommt, sind im Onlinespiel alle deutlich pünktlicher. Wir könne auch mal etwas länger spielen, weil nicht jeder zur U-Bahn hasten muss oder unsere Spiellocation Zapfenstreich hat. Die Spieler spielen (nach einigen Anlaufschwierigkeiten) konzentrierter. Wenn die Gruppe sich aufteilt, teile ich die Spieler auch technisch (in Roll20 auf 2 verschiedene Karten, im Discord auf 2 verschiedene Voice-Kanäle). Dadurch müssen die Spieler tatsächlich mehr untereinander reden! Denn wenn sie es nicht tun, fehlt dem einen Teil die Informationen des anderen.
  6. Diese Mausefalle wurde schon 1862 verkauft: https://youtu.be/yl1jxWPb-C0 Es handelt sich dabei um einen einfachen Selbstschuß-Automaten. Im Video wurde die Mäuse-Kanone offen aufgestellt, wodurch die Ratte und das Stinktier auch seitlich an das ausgelegte Futter gekommen sind. Wenn man dies hingegen in einer Röhre platzieren würde, könnte man sicher stellen, dass das auslösende Element sich auch von vorne, also direkt vor die Mündung, nähern müsste, was den Schuß ziemlich sicher treffen ließe. Ein Vorteil der Mäusekanone ist der akustische Impuls, wodurch man sofort hört, wenn da etwas "in die Falle" gegangen ist. Wenn es also im Keller knallt, wird die Ratte nicht mehr alt... Eine solche Mäusekanone könnte man auch zur Sicherung von Gegenständen gegen unberechtigten Zugriff verwenden... Oder mit einem Stolperdraht verbunden eignet sie sich als bewaffnete Alarmsicherung eines (Zelt-)Lagers. Da wird man sicher nur durch die Grenzen der Fantasie eines Spielleiters limitiert.
  7. Am Mittwoch musste ich auch eine Roll20 Runde halten. Da ich gerne mit schlanker Vorbereitung und viel Improvisation leite, ist mir die Vorarbeit mit Dateien raussuchen, skalieren, hochladen etc. ein Graus. (Und das sage ich als studierter Informatiker...) Aber nach einer Stunde lief es dann einigermaßen flüssig. Und ich war sehr erstaunt, dass meine Spieler Gefallen an dem Online-Spielen gefunden haben. Naja, anscheinend ist noch nicht Hopfen und Malz verloren. 😄 Das flüssige Hin- und Herschalten zwischen diversen Plattformen muss sich halt noch einspielen.
  8. Astral https://astraltabletop.com/ Virtuelle Table Top Plattform, ähnlich wie Roll20. In der Basic-Version kostenfrei.
  9. Ich liebäugle gerade mit dem Tabletop Simulator. Kennt den jemand? Angeblich gibt es dort auch einen Skin oder Mod für D&D und DSA. Hat da vielleicht schon jemand auch einen für Midgard aufgesetzt?
  10. Ja, das wäre definitiv eine gute Idee...
  11. "Der Zauberer spürt..." Für Spüren muss man nichts sehen. Das funktioniert bei Unsichtbaren oder im Dunkeln. Die Aussage von dabba, dass man eine Person hinter einer Tür wahrnehmen kann, ist eine der Standard-Anwendungen dieses Zaubers in unserer Runde.
  12. So, mal wieder etwas Thread-Nekromantie (ja, ich weiß, dass das hier M4 ist, aber ich will keinen neuen Strang eröffnen...): Eine Leiter besteht ja per definitionem aus Holmen und Sprossen. Und zwar egal, ob sie aufrecht, geneigt oder liegend gelagert ist. Wenn man die Himmelsleiter also hinlegt, um sie als Lichtbrückenersatz zu verwenden, müsste man dann nicht einen EW:Balancieren machen, um nicht zwischen die Sprossen zu treten oder von einer Sprosse abzugleiten? Es ist ja etwas ganz anderes, ob ich an einer Leiter (quasi auf allen Vieren) klettere oder ob ich über eine liegende Leiter laufe...
  13. Moin Randver, danke für's Teilen. Hier ein paar kleine Tipps: Es wäre schön, wenn im Strangtitel steht, worum es geht, z.B. "kurzer Filmschnipsel (1896) über die Ankunft eines Zuges." Und im Textteil könntest Du in ein paar Zeilen schreiben, worum es eigentlich in dem Film geht und warum er für Midgard 1880 interessant sein könnte. Denn einfach einen Link mit fremdsprachigen Titel hier hinein zu setzen, hilft nicht jedem Viele können kein Französisch... Ideal wäre es, wenn Du den Beitrag auch noch in einen passenden Bereich stellen würdest wie z.B. das Studierzimmer. --- no offense intended
  14. Für einen der sinnlosesten Zauber halte ich Schattenschrecken [ARK 108]. Der Malus von -2 betrifft alle Wesen, also auch den Zauberer und seine Gefährten. Das Gleichgewicht verschiebt sich also nicht zu Gunsten der den Zauber wirkenden Seite, sondern für alle. Kämpfe werden dadurch nicht interessanter, sondern nur länger. Dafür ist er recht teuer (Stufe 7) und braucht auch noch 20 Sekunden Zauberdauer.
  15. Die freien STLs hole ich mir meist bei Thingiverse: https://thingiverse.com/ Freie Druckvorlagen sind leider meist nicht "so toll". Daher ist es auch zu überlegen, mal ein paar Euro auszugeben. Tückisch sind Kickstarter-Miniaturensammlungen. Da kann man viel Geld lassen... Ansonsten gibt es, gerade was Miniaturen angeht, einige sehr gute Patreon-Künstler. Ich habe diese hier abonniert: Manuel Boria Print your monsters Rocket Pig Games Man kann die Patreons auch nur einen Monat abonnieren. Das kann Sinn machen, denn jeder hat eine schicke Welcome-Sammlung oder Starter-Paket, so dass man für einen Monatsbeitrag richtig viele Miniaturen erhält. Wenn man aber eine besondere Figur haben möchte, die man nicht vorgefertigt finden kann, dann kann man sich auch selbst relativ schnell eine Figur bei Heroforge.com erstellen und für ein paar Euro downloaden. Und wenn man gar keinen 3D-Drucker hat, kann man sich die Figuren von heroforge auch gegen Gebühr ausdrucken lassen. Eine wirklich sinnvolle Alternative, wenn man nur wenige Figuren braucht, aber sich die Lernarbeit, den Stellplatz, die Arbeit mit gefährlichen Materialien und die nicht unerhebliche Grund-Investition sparen möchte. Bevor man z.B. mit dem Modellieren von 3D-Figuren anfängt, sollte man wissen, dass das ein Ausbildungsberuf, teilweise Studium ist! Wenn man also wirklich schöne Figuren selbst erstellen können will, muss man sich auf eine lange Lernzeit und enormen Zeitaufwand einstellen. Wenn Du schon einen Arbeitskollegen hast, der mit 3D designt, aber keinen Drucker hat, könnt Ihr ja eine Kooperation anstreben. Du druckst für ihn Sachen und dafür erstellt er Dir Modelle. Für einfache Sachen wie z.B. Ersatzteile für gebrochene Plastikteile nutze ich gerne das kostenlose Tinkercad von Autodesk. Läuft im Browser und braucht keine Installation.
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