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Serdo

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About Serdo

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    Mitglied
  • Birthday 04/10/1969

Profile Information

  • Geschlecht
    Sag ich nicht
  • Location
    Hamburg

Persönliches

  • Vorstellung-Url
    www.midgard-forum.de/forum/showthread.php?t=22156
  • Name
    Jürgen
  • Wohnort
    Hamburg
  • Interessen
    Rollenspiel, Musik
  • Beruf
    IT Consultant (Testmanagement)
  • Biografie
    Ich spiele, also bin ich. Der Rest kommt mit der Zeit.

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  1. Also enthält der DEIOS-Lifetimer DGNFOG? Das macht ihn tatsächlich attraktiver als bisher angenommen.
  2. Ja, da könnte ich mir eine Scheibe Pragmatismus von Dir abschneiden. Ich habe es noch nicht für mich geschafft, mich emotional davon abzukoppeln, dass der Lernmechanismus nur ungenügend alle Fälle abdecken kann. Midgard war für mich immer deswegen so ein tolles System, weil es den Gratwandel zwischen Realitätsabbildung und Spielbarkeit ganz gut geschafft hat. Leider wurde beim Wechsel von M4 auf M5 die Möglichkeit, dies auch für das Lernsystem zu erreichen, verschenkt. Um die Geschwindigkeit des Lernens anpassen zu können, gibt es immer noch die Geschwindigkeit der EP-Vergabe durch den SL. Ein zusätzlicher Steuermechanismus über Gold ist unnötig und bildet nur unnötigen Ballast. Ballast, auf den man auch verzichten könnte, so wie in Donnawettas Gruppe. (Entschuldigt bitte das Trolling und Strang-Kapern. Ich bin auch schon wieder still.)
  3. Eine Regel, die einen Workaround braucht, um spielbar zu sein, ist eine schlechte Regel. Davon ab gibt es auch noch Figuren bzw. Charakterklassen, die mit Geld gar nichts anfangen können oder weil Wildnischaraktere wie z.B. Druiden gar kein Geld erwirtschaften. Diese werden durch die Regel mit dem Goldverbrauch beim Lernen nicht berücksichtigt. Wieder braucht man einen individuellen Workaround oder eine Hausregel, um für diese Charakterklassen das Regelsystem spielbar zu gestalten.
  4. Ich habe schon immer Buch darüber geführt, wieviel meine Charaktere für das Lernen ausgegeben haben. Die aberwitzigen Kosten für das Lernen schrauben den Prozentsatz auf ca. 90% hoch. Meistens kann man gar nicht genügend Geld verdienen, um alle Erfahrungspunkte zu verlernen. Ein Extremfall ist mein Bestienjäger Grad 12. Er hat einen Erfahrungsschatz von 3.340 Punkten, wovon 1.168 EP nicht verlernt sind, weil das Geld fehlt. Die Schere zwischen Kaufkraft und Lernkosten ist weit über jedes vernünftige Maß hinaus bei Midgard geöffnet. Neue Kleidung und Rüstungen sind nicht drin. Magisches Zeug wie Amulette oder Heiltränke wird höchstens gefunden, aber nie gekauft, weil es viel zu teuer ist und man jedes Goldstück für das Lernen braucht. Tatsächlich sind die schwachsinnigen Lernkosten ein Grund, warum ich überlege, nach 20 Jahren Midgardspielen dem System den Rücken zu kehren.
  5. Als Hausregel kann man alles regeln, wie das Haus (Spielrunde) es will. Nach den Worten des Regelwerks aber hilft der Ring des Lebens nicht gegen Todeshauch. Wäre das so, würde es explizit genannt werden. Ich bin für diese harte Regelauslegung, weil der Zauber Ring des Lebens ansonsten den Flammenkreis überflüssig werden ließe.
  6. Serdo

    Adventure Con 2019

    Ich bin aller Voraussicht nach gar nicht da, weil auf einer anderen Veranstaltung. Ist zwar noch nicht zu 100% fest, aber auf Verdacht mag ich da nichts zusagen. Wenn, dann komme ich eher spontan.
  7. Erste Midgardsession des Jahres. Der Spieler, der letztes Jahr schon kein Glück beim Würfeln hatte, würfelt den ersten Wurf des Jahres: 1! Natürlich beim Klettern auf einem sehr leicht zu ersteigenden Hang. Und halten konnte er sich auch nicht. Zum Glück ist er nur ein paar Dutzend Meter auf dem Schräghang gerutscht. Aber das Geröll macht zumindest 2W6 Schaden: 12... Es war dann auch die letzte Midgardsession für ihn. Der Spieler ist nach nun einigen Jahren Spielens endgültig ausgestiegen und hat die Spielrunde verlassen. Mögen die Würfel ihm bei einem anderen System mehr gewogen sein! Gestern dann in einer anderen Gruppe: Der SL setzt zur Erklärung an, warum ein SC in der vorliegenden Situation einen Geschicklichkeitswurf machen musste, den er glorreich vergeigte. Da unterbricht ihn der SC: "Ich beschwere mich ja gar nicht. Ich will nur jammern!"
  8. Und wie oft ist das schon passiert? Ich spiele seit gut einem Vierteljahrhundert Midgard, aber sowas ist noch keinem meiner Charaktere widerfahren - und das bei nahezu wöchentlichem Spiel... Das Leben ist eine tödlich endende Krankheit, die durch Geschlechtsverkehr übertragen wird. Natürlich gibt es Sachen, die einen umbringen können. So what?
  9. Hammercoole Bilder! Die "roten" Haare schauen aus wie gefärbt. So schaut kein natürliches Rot aus. Finde ich als Rothaariger. Den Alterungsschritt (sowohl Mann als auch Frau) von Bild 2 auf Bild 3 finde ich ziemlich drastisch, wohingegen von Bild 3 auf Bild 4 nicht so viel passiert. Ansonsten: Topp!
  10. Rein vom Regeltext her wird die Phosphorkreide nicht verbraucht. Alles andere sind Hausregeln. Vom magietheoretischen Ansatz her kann man sagen, dass das Nicht-Verbrauchen von Zauberkomponenten darauf basiert, dass der Zauberer die Komponente als astralen Resonanzkörper verwendet. Die strukturelle Integrität der Zauberkomponente wird im Feinstofflichen durch einen Zauberpatzer zerstört, was dazu führt, dass die Zauberkomponente "verbraucht" wird. Das Aufbringen der Phosphorkreide als Ziel-Sechseck verbraucht natürlich die Kreide wie jeden anderen pigmenthaltigen Stift durch Abrieb. Magietheoretisch in sich logisch wäre es gewesen, wenn das Sechseck gezeichnet wird und damit die Phosphorkreide durch Abrieb zwar als Kreide "verbraucht" wird, aber nicht als Zaubermaterial. Sprich: Einmal das Sechseck zeichnen, aber beliebig oft und beliebig lang nutzen. Das wäre sinnhaft gewesen. Aber das war wohl von den Schreibern des Arkanums nicht gewünscht und deswegen ist man den anderen Weg gegangen, dass eben die Phosphorkreide durch Abrieb nicht verbraucht wird. Magietheoretisch macht es nämlich überhaupt keinen Sinn, wenn ohne Magieeinsatz das Sechseck gezeichnet wird, es aber nach 24 Stunden die Wirkfähigkeit verliert. Denn die Phosphorkreide verliert ohne den Zeichenvorgang in der Tasche des Zauberers ja auch nicht nach 24 Stunden die Wirkfähigkeit... Bei diesem Zauber wurde also die magietheoretische Logik zu Gunsten der Konsistenz (Materialien werden nur bei Zauberpatzer verbaucht) verworfen. Mit dieser Un-Logik müssen wir halt leben. Ist nun mal so. Vielleicht kann man es sich mit dieser Vorstellung schönreden: Die Phosphorkreide könnte nur einen minimalen Abrieb wie z.B. ein Silberstift haben. Den Stift führt der Zauberer auch nach dem Zeichnen des Sechsecks mit sich. Der Zaubervorgang stellt über den Phosphorstift in der Tasche des Zauberers eine Verbindung zum Sechseck her. Dadurch kann man bestimmen, wo man beim Versetzen raus kommt. Beim Zauberpatzer wird diese Verbindung zwischen Sechseck und Stift zerstört, und zwar durch die Rückkopplung der magischen Schwingungen derart heftig, dass der gesamte restliche Phosphorstift "ausbrennt".
  11. Regelmäßigkeit: Ich finde schon, dass Schuppen regelmäßig verteilt sein sollten. Das ist bei Schuppen normal, dass da ein Verteilmuster entsteht. Schuppen im Gesicht finde ich bei Humanoiden sehr unpassend. Auch bei Handinnenflächen oder Fußsohlen sollte blanke (Horn-)Haut zu sehen sein. Was mal gar nicht zum Schuppenkleid zusammen passt, sind die langen Haupthaare. Das gefällt mir überhaupt nicht.
  12. Sehe ich anders. Ogam ist eine besondere Zauberschrift, ebenso wie die Runenschrift der zwergischen Runenmeister. Damit haben wir drei offizielle Zauberschriften, die alle gesondert gelernt werden müssen.
  13. Kurze OT-Frage: Es muss doch gegen jeden Blitz eine eigene Abwehr gewürfelt werden. Das heißt doch auch, dass bei 10 Blitzen in einer Runde 10 mal der ABW des Amuletts gewürfelt werden muss. Und damit kommen doch bei einem ABW 100 immer noch 9 von 10 Blitzen durch. Sehe ich das richtig?
  14. Gestern wurde die Gruppe bei der Rast von einem Todeswächter nebst zwanzig Skeletten (mit Bögen) gestellt und aufgefordert, sich zu ergeben, um sich bei der örtlichen Gerichtsbarkeit wegen Landfriedensbruch und Sachbeschädigung zu verantworten. (Die Gruppe hatte zuvor eine Vogelscheuche - bestehend aus einem Flugschädel und einem Headles - zerstört, sowie bei der Verfolgungsjagd eines Flüchtigen Einiges an Schaden in den Äckern der Gemarkung angerichtet...). Nahezu alle ergeben sich; nur der Händler schwingt sich auf sein Pferd und gibt ihm die Hacken, um sich der Festnahme zu entziehen und die eigene Truppe (gut 2 Tagesritte entfernt) zu alarmieren. 1W10 Bogenschützen dürfen auf ihn anlegen. Ich würfele die 10. Die Bogenschützen treffen nur ab einer gewürfelten 19. Ergebnis: ein normaler Treffer, 2 kritische Erfolge. Der eine kritische Erfolg ergibt einen normalen Treffer, der andere einen Rumpftreffer, der den ohnehin schon angeschlagenen Händler wohl getötet hätte. Aber dieser setzt einen Punkt Schicksalsgunst ein und so wird daraus nur ein Beintreffer mit 2 Schadenspunkten. Die Dauer der Genesung seiner kritischen Verwundung (2W6+7 Tage) darf er selbst auswürfeln. Es fallen zwei Sechser... Aber zumindest gelingt ihm die Flucht. Bei der eignen Truppe (Expedition mit ca. 5 Dutzend Leuten) angekommen, bittet er den Hohepriester um Allheilung. Dieser ist nicht sonderlich erpicht darauf, weil a) sein Gott ein Totengott ist und b) der Händler so gut wie nie zum Götterdienst erschien. Aber weil der Händler im Triumvirat einen Sitz hat, macht er es. Der Spieler des Händlers darf für den Hohepriester den EW:Zaubern würfeln: Patzer! Der Hohepriester kriegt also eine astrale Ohrfeige seines Gottes, weint blutige Tränen und ist erstmal erschüttert. Sein Gott kann den Händler wohl nicht gut leiden... Der Händlerspieler akzeptiert sein Schicksal, dass er wohl die vollen 19 Tage mundan ausheilen muss. Schließlich ist er ja einer der Anführer und kann auch von hinten anführen. Er ist der Ansicht, dass man seinen Leuten, die er zurücklassen musste, sofort zur Hilfe kommen muss. Im Gespräch mit den anderen beiden Ratsmitgliedern werden ihm vier Jäger zugestanden. Das reicht ihm aber bei Weitem nicht. Er will mit so vielen Leuten wie möglich als Entsatz dorthin ziehen! Als SL gestatte ich ihm einen EW:Beredsamkeit, um so viele Leute mitzunehmen, wie er will: Patzer! Die anderen beiden Ratsmitglieder (einer davon ist der schon erwähnte Hohepriester...) sind entsetzt und weigern sich vehement, ihre Leute für diese Aufgabe freizugeben, zudem da auch noch eine Steppe zu queren ist, über die ein Drache herrscht... Ich biete dem Spieler an, nach dem Verlassen der Ratssitzung die Weigerung der anderen beiden Räte zu ignorieren und sich mit einem EW:Anführen die Truppen selbst hinter sich zu scharen. Aber der Spieler weigert sich zu würfeln. Heute klebte einfach zuviel Würfelpech an seinen Fingern und das Risiko (5%) eines weiteren Patzers war ihm dann doch zu hoch...
  15. Ein vier Meter hoher Baum ist ein sehr junges Bäumchen. Der Stamm hat an seiner dicksten Stelle vielleicht Unterarmdicke und der letzte Meter besteht aus dünnsten Ästchen und Blättern. Der kann nie und nimmer Mauern sprengen, höchstens eine lose Dachschindel von innen abdecken. Geht mal in den Wald und schaut Euch solche Bäumchen an. Da ist nix dran. Sowas taugt höchstens zum Löffelschnitzen...
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