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Vulkangestein

Ungleichmäßige Goldverteilung in der Gruppe

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Hallo Leute,

 

ich leite seit einiger Zeit eine neue Gruppe aus etwa sieben Spielern, welche sich bisher ungefähr in den 7. bis 8. Grad gespielt haben (M5). Die Goldbelohnungen sind bisher recht üppig ausgefallen (Rotbart-Kampagne mit zuletzt 10.000 GS, die verteilt wurden +1500 für jeden). Einige haben dieses Gold auch durchaus gebraucht: zwei Zwergenpriester sind jetzt pleite und hungern nach dem nächsten Auftrag. Anderen hängt das Gold jetzt zu den Ohren raus, ein Ordenskrieger hat schon 500 GS gespendet.

 

Somit habe ich jetzt die Situation, dass ich etwa eine Spanne von 2000 GS bei manchen Spielern bis 0 GS bei anderen habe. Die reichen Spieler werden die anderen schon nicht verhungern lassen, allerdings frage ich mich schon, ob das ein Problem ist, dass ich beheben sollte. Weniger Gold heißt für manche Charaktere dann beim Lernen zurückstecken (was ich immer schade finde, wenn es hier am Gold scheitert) oder manche häufen sich abstrusen Reichtum an...

Wie geht ihr denn damit um, dass die Spieler teilweise unterschiedlich viel GS haben, was ja auch an der Lernstruktur liegt, die "Neu-Anschaffungen" (LE) extrem teuer macht. Ist es für euch gar kein Problem, wenn das zustande kommt oder kommt es erst gar nicht dazu, weil ihr Trick XY nutzt?

 

Würde mich über Anregungen freuen! :)

 

LG

Vulkangestein

 

PS: Ich sollte noch anmerken, dass wir mit Hausregel spielen, was die EP-Vergabe angeht. Alles kommt in einen Topf und wird gleichmäßig auf die anwesenden Spieler eines Abends verteilt. D.h. im großen und ganzen haben die Spieler alle gleich viel EP, aber wegen der oben genannten Lernstruktur teilweise krass unterschiedliche Ausgaben.

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Ich würde versuchen, das ingame anzugehen. Die Chars geben das Geld halt unterschiedlich aus. Das ist ja normal. Oben genannter Ordenskrieger wird natürlich keinen Hort pflegen. Aber mit großzügigen Spenden an die richtigen Leute im Orden kann man sich als Or Ressourcen sichern, auf die man später zurückgreifen kann. Der Orden vergisst nicht.

 

Genauso kann man mit etwas Phantasie auch mit anderen Klassen verfahren. Es gibt immer einige Spezialitäten, die man sich für Geld besorgen kann - abseits von hübschen Ausrüstungsgegenständen.

 

Poste mal die Klassen der Figuren. Dann können wir ja gemeinsam Anreize überlegen, Geld auszugeben.

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Hallo Vulkangestein!

 

Somit habe ich jetzt die Situation, dass ich etwa eine Spanne von 2000 GS bei manchen Spielern bis 0 GS bei anderen habe. Die reichen Spieler werden die anderen schon nicht verhungern lassen, allerdings frage ich mich schon, ob das ein Problem ist, dass ich beheben sollte.

 

Ich sehe darin kein Problem und somit auch keinen Handlungsbedarf, solange die Spieler damit kein grundsätzliches Problem haben. Letztlich sind sie selbst für die ungleiche Verteilung verantwortlich und können diese durch eigenes Handeln auch wieder beheben. Erst bei ernsthaften Schwierigkeiten würde ich als Spielleiter nach Lösungen suchen, doch sieht es danach Deinen Ausführungen zufolge noch nicht aus.

 

Liebe Grüße, Fimolas!

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Der Hort bei den Zwergen ist schon so gedacht, dass die im Vergleich zu anderen auf etwas verzichten müssen, sonst hätte man die Regel auch lassen können.

Wenn Ihr mit "Kommunistischen" EP spielt, wünscht Ihr Euch aber wahrscheinlich gleich steigende Figuren. Das könnte ein Argument dafür sein, die Geldkosten auch mal zu ignorieren.

Oder gib halt den Spielern die Möglichkeit, das überzählige Geld semiproduktiv auf den Kopf zu hauen, d. h. für ein paar PPs oder Beziehungen und Bekanntheit.

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Unterschiedliche Börsen geben doch einen starken rollenspielerischen Anreiz. Leihen/Gegenseitige Verpflichtungen/Gefallen/Abhängigkeit/Schulden/auf der Tasche rumliegen etc...

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Guest Unicum

... allerdings frage ich mich schon, ob das ein Problem ist, dass ich beheben sollte. ...

 

Hast du das "Problem" mit dem +1 LP, den höheren Resistenzwerten, dem +1 auf Raufen auch mit in deine Problem Betrachtung einfließen lassen?

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Guest Unicum

Wieso gehts jetzt plötzlich um Zwerge?

 

 

zwei Zwergenpriester sind jetzt pleite

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Ja, dass Zwerge weniger Cash zur Verfügung haben und Elfen bei gleichem Erfahrungsschatz (und gleichem PP-Würfelglück) weniger lernen können, ist natürlich so von den Regeln gewollt. Wer damit als Spieler nicht leben kann, muss einen Menschen spielen, logisch. ;)

 

Ob man als SL die Geldvergabe eher für die Zwerge optimiert (Zwerge haben genug Geld für Hort & Lernkosten, Menschen haben genug Geld für Luxus & Lernkosten) oder eher für die Menschen (Menschen haben genug Geld für Lernkosten, Zwerge nicht genug für Hort & Lernkosten) ist Geschmackssache und kommt auf die Umstände an.

 

Genau wie die Frage, wie viele Schriftrollen (= Zauberer begünstigen) und wie viele magische Waffen (= Kämpfer begünstigen) man verschenkt.

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2000 GS und da machst du dir Gedanken? wenn da ein paar Nullen mehr dran gewesen wären würde ich mal überlegen den reichen Char etwas zuzuspielen was ihnen geld aus der Tasche zieht (Schloß zum renovieren, Schiffe welche in die Werft müssen,.... )

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2000 GS und da machst du dir Gedanken? wenn da ein paar Nullen mehr dran gewesen wären würde ich mal überlegen den reichen Char etwas zuzuspielen was ihnen geld aus der Tasche zieht (Schloß zum renovieren, Schiffe welche in die Werft müssen,.... )

Du darfst nicht nur von deinen Gelddimensionen ausgehen.

 

In manchen Gruppen, gerade mit Charakteren, die noch mit 100 GS pro Nase und Abenteuer reich bezahlt werden, sind 2000 GS eine sehr große Menge Geld.

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2000 GS und da machst du dir Gedanken? wenn da ein paar Nullen mehr dran gewesen wären würde ich mal überlegen den reichen Char etwas zuzuspielen was ihnen geld aus der Tasche zieht (Schloß zum renovieren, Schiffe welche in die Werft müssen,.... )

Du darfst nicht nur von deinen Gelddimensionen ausgehen.

 

In manchen Gruppen, gerade mit Charakteren, die noch mit 100 GS pro Nase und Abenteuer reich bezahlt werden, sind 2000 GS eine sehr große Menge Geld.

 

es war von einer Gruppe mit Grad 7-8 die Rede

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2000 GS und da machst du dir Gedanken? wenn da ein paar Nullen mehr dran gewesen wären würde ich mal überlegen den reichen Char etwas zuzuspielen was ihnen geld aus der Tasche zieht (Schloß zum renovieren, Schiffe welche in die Werft müssen,.... )

Du darfst nicht nur von deinen Gelddimensionen ausgehen.

 

In manchen Gruppen, gerade mit Charakteren, die noch mit 100 GS pro Nase und Abenteuer reich bezahlt werden, sind 2000 GS eine sehr große Menge Geld.

 

es war von einer Gruppe mit Grad 7-8 die Rede

 

stimmt. Aber es stand auch da, dass es für jeden 1500 GS gab und das als üppig bezeichnet wurde. Es ist also für die Gruppe nicht normal, mal eben 20 000 oder gar 200 000 Gold zu haben bzw. zu bekommen.

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Solange genügend Geld für die grundlegenden Bedürfnisse aller Figuren vergeben wurden (Lebenshaltung, Hort bei Zwergen, Lernkosten für Lehrmeister usw.) ist alles in Ordnung.

 

Haben die Zwerge danach weniger Gold zur Verfügung, weil Hort usw. größere Ausgaben als bei den Menschen in der Gruppe zur Folge hatten, dann entspricht das genau den Vorstellungen des Regelwerks. Einige Figuren mit geringeren Ausgaben können etwas mehr lernen - dies ist genau der Ausgleich zu den Vorteilen der Zwerge.

 

Als Spielleiter kann man sich in so einem Fall entspannt zurück lehnen. Wenn alle genug und nicht alle zu viel Gold bekommen haben, dann ist die Balance gelungen.

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Wenn dubein Problem darin siehst, kannst du auch mit Lehrmeistern gegensteuern, die Lernen/Steigern als Belohnung bieten. Da kannst du Lernkosten gezielt senken, je nachdem, wer für was grad einen Boost braucht. Wäre ich aber vorsichtig, man muss dabei auch aufs Gleichgewicht schauen, sonst erzeugt das auch wieder Unmut bei den Spielern.

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2000 GS und da machst du dir Gedanken? wenn da ein paar Nullen mehr dran gewesen wären würde ich mal überlegen den reichen Char etwas zuzuspielen was ihnen geld aus der Tasche zieht (Schloß zum renovieren, Schiffe welche in die Werft müssen,.... )

Seh ich so ähnlich. Aber wie Blaues Feuer sagt, die Spielstile der Gruppen sind halt unterschiedlich.

 

Trotzdem bringen mich die 2000 GS auf eine Idee, wo das Problem liegen könnte.

 

2000 GS sind gerade mal 200 EP, wenn man für Gold lernt. Machen das Deine Spieler? Zauberer kaufen sich teuer neue Zauber, man lernt neue Fertigkeiten für viel Gold. Derjenige, der "nur" seine Fertigkeiten steigert, kann das Gold dazu verwenden, schneller zu steigen. Das ist der Mechanismus, der in M5 für die Goldballance sorgt. Macht ihr das? Wenn nein, würde ich empfehlen das einzuführen. Schon dürfte das Gold aus der Gruppe verschwinden.

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Eine M5 Grad 7-8 Gruppe bekommt pauschal 200 EP pro Figur und nach der 3 GS pro EP Richtlinie also 600 GS pro Figur. Laut M5 sollen die Charakter später auch mehr und Mehr mit "nur Punkten" und ohne Gold lernen.

 

Wenn die die Gruppe deutlich mehr oder deutlcih weniger bekommt, sind das Abweichungen von der Empfehlung und mit den Auswirkungen der Hausregel.

 

Ein Zweg soll Goldmangel sprüren. Wenn man den Zwerg nicht in Goldmangel leben läßt, werden die anderen automatisch in Goldreichtum leben.

 

Gegenmaßnahmen wie Goldwerte Dienstleistungen, mit denen dan der Zwerg nicht anfangen kann, helfen vielleicht, oder Sonder-Artefakte, die Gold aus der Gruppe saugen, also Artefakte, die sich ein ZWerg dann eben nciht leisten kann.

 

tja...

 

Regelwerkvorgaben und Hausregeln....

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Danke schon mal für die vielen, schnellen Antworten, ihr seid klasse! Ich schaue mal, dass ich auf alles eingehe, was ihr angesprochen habt.

 

 

Was für Charakterklassen hast du denn in der Gruppe und welche Goldstände haben die Charaktere jeweils ungefähr?

Mfg Yon

 

Ich würde versuchen, das ingame anzugehen. Die Chars geben das Geld halt unterschiedlich aus. Das ist ja normal. Oben genannter Ordenskrieger wird natürlich keinen Hort pflegen. Aber mit großzügigen Spenden an die richtigen Leute im Orden kann man sich als Or Ressourcen sichern, auf die man später zurückgreifen kann. Der Orden vergisst nicht.

Genauso kann man mit etwas Phantasie auch mit anderen Klassen verfahren. Es gibt immer einige Spezialitäten, die man sich für Geld besorgen kann - abseits von hübschen Ausrüstungsgegenständen.

Poste mal die Klassen der Figuren. Dann können wir ja gemeinsam Anreize überlegen, Geld auszugeben.

 

Zwerg (Streiter): 0
Zwerg (Beschützer): 300
Zwerg (Krieger): 400
Halbling (Händler): 1000
Mensch (Ordenskrieger): 2000
Elf (Waldläufer): 2700
Gnom (Spitzbube): ca. 3500 (noch ungesteigert)

 

Elf und Halbling sind Grad 8, der Rest 7 (M5).

Der Hort bei den Zwergen ist schon so gedacht, dass die im Vergleich zu anderen auf etwas verzichten müssen, sonst hätte man die Regel auch lassen können.
Wenn Ihr mit "Kommunistischen" EP spielt, wünscht Ihr Euch aber wahrscheinlich gleich steigende Figuren. Das könnte ein Argument dafür sein, die Geldkosten auch mal zu ignorieren.
Oder gib halt den Spielern die Möglichkeit, das überzählige Geld semiproduktiv auf den Kopf zu hauen, d. h. für ein paar PPs oder Beziehungen und Bekanntheit.

 

 

 

... allerdings frage ich mich schon, ob das ein Problem ist, dass ich beheben sollte. ...

 

Hast du das "Problem" mit dem +1 LP, den höheren Resistenzwerten, dem +1 auf Raufen auch mit in deine Problem Betrachtung einfließen lassen?

 

Das klingt jetzt ein bisschen doof, aber an die Besonderheit bzw. Eigenart der Zwerge habe ich gar nicht so sehr gedacht. :sarcasm:

 

 

2000 GS und da machst du dir Gedanken? wenn da ein paar Nullen mehr dran gewesen wären würde ich mal überlegen den reichen Char etwas zuzuspielen was ihnen geld aus der Tasche zieht (Schloß zum renovieren, Schiffe welche in die Werft müssen,.... )

Du darfst nicht nur von deinen Gelddimensionen ausgehen.

 

In manchen Gruppen, gerade mit Charakteren, die noch mit 100 GS pro Nase und Abenteuer reich bezahlt werden, sind 2000 GS eine sehr große Menge Geld.

 

In meiner Vorstellung der Welt, sind 2000 GS tatsächlich eine Menge. Theoretisch, wenn man entsprechendes Angebot findet, wären das (nach den Standard-Werten) z.B. 10 Heiltränke. Ich denke das jetzt weiter zu vertiefen, führt ein bisschen zu weit, weil man hier natürlich etliche Stellschrauben bedienen kann (Angebot entsprechender Ware, tatsächlicher Preis, der ja abweichen kann usw...)

 

 

 

 

Trotzdem bringen mich die 2000 GS auf eine Idee, wo das Problem liegen könnte.

 

2000 GS sind gerade mal 200 EP, wenn man für Gold lernt. Machen das Deine Spieler? Zauberer kaufen sich teuer neue Zauber, man lernt neue Fertigkeiten für viel Gold. Derjenige, der "nur" seine Fertigkeiten steigert, kann das Gold dazu verwenden, schneller zu steigen. Das ist der Mechanismus, der in M5 für die Goldballance sorgt. Macht ihr das? Wenn nein, würde ich empfehlen das einzuführen. Schon dürfte das Gold aus der Gruppe verschwinden.

 

Die Regelungen haben wir, allerdings möchte das keiner der Charaktere in so großen Mengen umsetzen. Da behalten sie dann doch lieber den üppigen Rettungsring.

 

 

 

Also, nachdem ich eure Anregungen gelesen und i.d.F. mich dann noch mal an das "Problem" gesetzt habe und genauer geschaut habe, hab ich gemerkt, dass es eigentlich kein großes Problem gibt. Vor allem die Aufstellung des Goldes hätte ich bisschen früher machen sollen, denn eigentlich sind nur zwei Charaktere steinreich (Elf und Ordenskrieger). Und das der Goldstand der Zwerge auch so geplant ist, kam mir auch nicht in den Sinn. :sarcasm:

Daher, nachdem ich meine eigene Blödheit unter Beweis gestellt habe, fände ich noch ein, zwei Ideen super, wie KoschKosch gesagt hat. Also einige nette Dinge, die unsere Superreichen sich aneignen könnten!

 

LG

 

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Guest Unicum
Also, nachdem ich eure Anregungen gelesen und i.d.F. mich dann noch mal an das "Problem" gesetzt habe und genauer geschaut habe, hab ich gemerkt, dass es eigentlich kein großes Problem gibt. Vor allem die Aufstellung des Goldes hätte ich bisschen früher machen sollen, denn eigentlich sind nur zwei Charaktere steinreich (Elf und Ordenskrieger). Und das der Goldstand der Zwerge auch so geplant ist, kam mir auch nicht in den Sinn. :sarcasm:

Daher, nachdem ich meine eigene Blödheit unter Beweis gestellt habe, fände ich noch ein, zwei Ideen super, wie KoschKosch gesagt hat. Also einige nette Dinge, die unsere Superreichen sich aneignen könnten!

 

LG

 

Beim Elf auch sehen das er in der Regel mehr EP bezahlt als die anderen beim erwerben neuer Fertigkeiten. (so er sich an die Regeln hält - ichw eis nicht wie oft ich bei früheren Midgardeditionen vergessen habe die Elfenzusätze zu beachten,...) einen nachteil den er sich mit Gold "wegkaufen" könnte (dann hat er aber auch so ein 'Halbmenschen-Gold' Problem wie die Zwerge - und auch das ist wohl so gedacht).

 

In diesem sinne: es ist nicht blöd mal etwas zu übersehen.

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Noch zwei Ideen:

1.) Gruppenkasse. Damit hebelt man ggf. ein bisschen das Balancing aus, weil die Vorteile des Zwerges nicht durch Sparsamkeit wettgemacht werden müssen, aber es stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl und vielleicht den Wunsch, gemeinsame Projekte (Wohnstatt, Investition in ein Geschäft oder in wohltätige Zwecke) anzupacken.

2.) Ein bisschen am Spielstil drehen. Beispiel: Es steht  - soweit ich weiß - nicht als Empfehlung im Regelwerk, aber ich denke, dass ein Ordenskrieger durchaus das Bedürfnis haben kann, seinem Orden überschüssiges Geld zu spenden. "Überschüssig" bedeutet dabei, dass er den Anteil abgibt, den er nicht für Reparaturen, Ersatzteile, Training und einen angemessenen Lebensstil usw. benötigt. Dafür kann man den Orden etwas mehr in den Fokus rücken, als Auftraggeber verwenden, durch den Orden Lernöglichkeiten bieten (ggf. auch für andere Gruppenmitglieder). Ich würde das, wenn es in Frage käme, nicht als Zwang einführen, sondern den bzw. die Spieler ingame dafür interessieren. Ein Ritterorden kann beispielsweise auch Abenteurer aufnehmen, deren Charakterklasse nicht Or ist - oder die Abenteurer auch als "Freischaffende" so schätzen und unterstützen, dass sie sich verbunden genug fühlen, um in höhere Ziele zu investieren. Das ist aber nur EINE Möglichkeit, die Spieler auf ein ausgewogenes Goldverhältnis zu bringen. In unseren Gruppen gibt es früher oder später eigentlich immer irgendein Projekt, in das die ganze Gruppe investiert - vom Weisenhaus über eine Taskforce, die gegen einen bestimmten Gegner auf die Beine gestellt wird über den Wiederaufbau eines Dorfes oder einer Stadt, die vom Bösen heimgesucht wurde (um nur die wohltätigen Zwecke zu nennen). Spaß macht all das natürlich nur, wenn die Spieler auch etwas davon haben - wie Erfolge, Freundschaft, Dankbarkeit, Unterstützung, Ehre. Wie gesagt - das erfordert womöglich ziemliches Umdenken bei SL und Spielern und ist nicht gerade die schnellste Lösung des Problems.

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Zwerg (Streiter): 0

Zwerg (Beschützer): 300

Zwerg (Krieger): 400

Halbling (Händler): 1000

Mensch (Ordenskrieger): 2000

Elf (Waldläufer): 2700

Gnom (Spitzbube): ca. 3500 (noch ungesteigert)

 

Elf und Halbling sind Grad 8, der Rest 7 (M5).

Ich sehe hier keine Notwendigkeit für Maßnahmen.

Warum?

Bis auf die Zwerge geht es den Charakteren vom Gold her sehr ähnlich. Bei den Zwergen kannst du gedanklich jeweils 1250/2=625 GS addieren, denn das muss auf diesem Grad mindestens in ihrem Hort liegen. Dadurch wird die Differenz auch nochmal geringer. Gleichzeitig zeigt sich jedoch auch, dass der Goldunterschied (vermutlich) nicht nur durch die Ausgaben für den Hort bedingt ist - es bleibt ja nach der fiktiven Erhöhung immernoch eine Differenz über.

 

Sodann noch folgende Anmerkungen von mir:

Wenn die Charaktere die Belohnung gleichmäßig aufteilen, manche Charaktere aber chronisch pleite sind während andere steinreich, dann liegt das entweder an den Ausgaben die die Charaktere für Kleidung, Waffen, usw. tätigen oder am Lernverhalten. Gerade das Neu-Lernen von Fertigkeiten ist sehr sehr goldintensiv.

Wenn deine steinreichen Charaktere also nicht mehr wissen, wohin mit dem Geld, kannst du den Spielern die Anregung geben, ev. neue Fertigkeiten zu Lernen, die in der Gruppe noch fehlen. Die Charaktere die wenig Gold haben, sollten dann erstmal ihre bestehenden Fertigkeiten steigern, so dürfte sich der Goldstand wieder angleichen.

 

Zuletzt:

Eine Differenz von "ein paar Tausend" Goldstücken sehe ich nicht als Problem an. Auch nicht in diesem Gradbereich. Dies übrigens schon deshalb weil es die Spieler i.d.R. selbst in der Hand haben, wie die Charaktere mit Gold umgehen. Einzige Ausnahme: Der Spielspaß leidet - dann würde ich mich aber mit allen Spielern zusammen hinsetzen und darüber sprechen.

 

Mfg Yon

Edited by Yon Attan

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Servus.

 

2000 GS und da machst du dir Gedanken? wenn da ein paar Nullen mehr dran gewesen wären würde ich mal überlegen [...]

 

Da hätte ich mir bei solch inflationären Geldmassen auch Gedanken gemacht - über die galoppierende Inflation. :cool:

 

 

Grüße  ~Shar~

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Servus.

 

2000 GS und da machst du dir Gedanken? wenn da ein paar Nullen mehr dran gewesen wären würde ich mal überlegen [...]

 

Da hätte ich mir bei solch inflationären Geldmassen auch Gedanken gemacht - über die galoppierende Inflation. :cool:

 

Grüße  ~Shar~

Das ist nicht so viel, wenn man mit Original-Lernkosten spielt.

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    • By Jacki
      Hallo zusammen,
      Wir wollen in Alba spielen und da es im Spiel ja auch auf das Gewicht ankommt, stellte sich ziemlich schnell die Frage, was Münzen wiegen.
      Meine 1. Auflage vom Alba-Quellenbuch nennt den Oring (Gold), Syling (Silber) und Pening (Kupfer) und ergießt sich dann in Falschmünzerei und so weiter. Offen bleibt leider, was die Münzen wiegen und deren Größen, bzw. Aussehen. Albische Münzen sollen sich an denen des Valianischen Imperiums (sind im Kodex beschrieben) ableiten.
       
      Wie habt ihr das gemacht, sind bei euch die albischen Münzen so groß und schwer wie die valianischen? Habt ihr euch Gedanken über das Aussehen der Münzen gemacht?
      Hat vielleicht jemand Münzen gezeichnet und würde die hier zur Verfügung stellen?
       
      Grüßle
      Jacki
    • By Vulkangestein
      Zurzeit leite ich eine Gruppe nach M5, der Durchschnitt gradtechnisch liegt ungefähr bei 8 (bei meist etwa 5-6 anwesenden Spielern, insgesamt sind es 8) - also schon recht weit fortgeschritten (für die Verhältnisse des Abenteuers). Da mir die Runenklingen-Abenteuer sehr gefallen, habe ich nun beschlossen, sie mal wieder an den Mann zu bringen. Da meine Spielercharaktere etwas stärker sind habe ich die Gegner etwas angepasst, sodass die Kämpfe anspruchsvoll bleiben. Hat soweit, so gut funktioniert, lediglich ein Charakter ist wegen sehr vieler kritischer Fehler seinerseits und Erfolge meinerseits und unglücklich geendeter Schicksalswiederholungen beim Wolfsangriff hopps gegangen.
       
      Man kann ja durchaus sagen, dass das Abenteuer sehr kampflastig ist... (auch relativ gesehen, meist gibt es bei uns nur 1-2 Kämpfe an einem Abend). [spoiler=es folgen einige Details zum Ablauf des Abenteuers bei uns, was für euch vielleicht nicht interessant ist]Der erste Abend bot den Kampf gegen die Wölfe und den im Hügelgrab. Am zweiten Abend folgte dann ein Scharmützel mit den Orks am Nebeneingang, nach dem sich die Abenteuer allerdings für einige Stunden zurückzogen (unter anderem Meditieren dauerte seine Zeit...), sodass ich es für logisch hielt, dass die Orks sich dort neu formiert haben. Nun, die Abenteurer hatten den Haupteingang noch nicht sehr genau erkundet und beschlossen, einen Tag später (sehr vorsichtige Charaktere!) ihr Glück dort zu versuchen.

      Angesichts der menschlichen Sklaven war ein Entschluss schnell gefasst, obwohl bald klar war, welche Horde an Orks den Abenteurern entgegenbranden würde. Was folgte war ein klägliches Scheitern beim Schleichen und in der Folge ein Kampf, der sich mehr wie eine Schlacht anfühlte, da (bedingt durch eine Aufsplittung der Gruppe) teilweise an drei Stellen gleichzeitig gekämpft wurde. Hat allen Spielern mal ordentlich Spaß gemacht, einen derart ausgedehntes Gefecht zu führen, zumal sie am Ende sogar mit einem blauen Auge davonkamen - ich habe entschieden, zum selben Zeitpunkt Numgruds Rebellion starten zu lassen, sodass die Orks auf eine Verfolgung der Abenteurer verzichteten, nachdem die Sklaven wieder eingefangen waren.
       
       
      Nach dem Abend habe ich mich noch viel mit den Spielern unterhalten und dabei kam heraus, dass sie den kampflastigen Abend (wir haben eigentlich Nichts anderes gemacht) sehr spaßig fanden, aber nahezu alle sind sich einig, dass sie am nächsten Spielabend hoffen, weitestgehend um einen Kampf herumzukommen.
      Damit bin ich nun bei meinem "Problem": ich will den Spielern am nächsten Abend etwas Abwechslung bieten, vielleicht sogar etwas, das nicht direkt das Abenteuer voranbringt, aber dafür nicht so kampflastig ist. Und für diesen Einschub würde ich hier gerne mal ein paar Ideen sammeln.
      Zum Bleistift habe ich überlegt, ob den Abenteurern ein Kobold über den Weg laufen könnte [spoiler=Runenklingenspoiler], der zusammen mit dem Hügeltroll entwischt ist.
      Von diesem könnte man nach elendigen Spielchen (erst fangen, dann vielleicht Rätselraten?) einige Informationen erhalten, die helfen, sich in Nierthalf einzuschleichen und zurechtzufinden.
      Was haltet ihr davon und welche Ideen habt ihr, um ein wenig Abwechslung reinzubringen, insbesondere, da die Gegend an sich vielleicht nicht sonderlich viel hergibt außer Kämpfen.
       
      LG
      Vulkangestein
       
      P.S.: Für SL, die Klingensucher nicht kennen, die Abenteurer befinden sich aktuell einige Meilen nördlich von Thame am Rand der Nebelberge vor einer nicht mehr ganz so unbewohnten ehemaligen Zwergenbinge. Das wilde und kaum bewohnte Grenzland stellt für mich die größte Herausforderung dar, wenn es darum geht, Spaß für die Abenteurer abseits von Kämpfen zu bieten.
       
      Moderation :
      Ich (Fimolas) habe diesen Themenstrang aus der Spielleiterecke in das Runenklingen-Unterforum verschoben, weil es thematisch dorthin gehört.

      Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
    • By Galbrecht
      Hallo zusammen,
       
      in M5 werden nur noch Kosten zum Steigern von Waffenfertigkeiten angegeben.
      Bedeutet das jetzt, dass nur noch eine Steigerung bezahlt werden muss um mehrere Waffen zu steigern?
       
      Beispiel:
      Borin Starkhammer besitzt u. a. eine Streitaxt und einen Kriegshammer.
      Die Streiaxt ist seine Spezialwaffe. Einhandschlagwaffen beherrscht er mit +5.
      Daraus folgt Streiaxt +7 und Kriegshammer +5.
       
      Wenn er jetzt Einhandschlagwaffen auf +6 steigert, beherrscht er dann Streitaxt +8 und Krieghammer +6?
       
      Früher (M4) hätte man dafür 2 Steigerungen (Streitaxt von +7 auf +8 u. Kriegshammer von +5 auf +6) gebraucht!
       
      Gruß Galbrecht
    • Guest Unicum
      By Guest Unicum
      Hallo,
      Ich will nur sichergehen das iuch alles richtig verstanden habe - bei dem ein oder anderen z.b. in der Charactererschaffung gibt es ja schöne beispiele aber beim steigern nicht.
      Also die Frage: mache ich alles richtig wenn ich es so ausrechne:
       
      Ich beziehe mich einmal auf einen Hexer.
       
      Ich will diesem Geschäftssinn +8 Lernen.
      Das finde ich auf Seite 158 unter den Alltags Fertigkeiten unter sehr schwer bei 10 LE.
      Ich geh auf Seite 157 und finde bei Tabelle 8 das für Hx eine 20 bei alltag steht. da es LE sind und keine TE ist dies das dreifache an EP.
       
      Also 10 LE x 20 x 3 = 600 Erfahrungspunkte
      Goldkosten: 200 x 10 = 2000 Gold
       
      Nun will ich den Geschäftssinn steigern auf +12
      Wieder auf Seite 158
      +9:5TE +10:5TE +11:10TE +12:10TE macht zusammen 30TE
      (Alt & Falsch: Also 20 TE x 20 = 400 Erfahrungspunkte)
      Also 30 TE x 20 = 600 Erfahrungspunkte
       
      (Alt & Falsch: Goldkosten 20 TE * 20 GS = 400 Goldstücke
      Goldkosten 30 TE * 20 GS = 600 Goldstücke
       
      Nur Hier (beim Neulernen und beim Zaubern gehts nicht) hätte ich die Möglichkeit bis zu 200 der 400 Ep durch Gold 1:10 zu ersetzen.
       
      ---------------------
       
      Nun ein Zauberspruch:
       
      Nehmen wir einen Bewegungs-Zauber der Stufe 10
      Auf Seite 162 finde ich das dieser 40 LE kostet.
      Bei Tabelle 9 steht beim Hexer eine 90 bei bewegung.
      40LE x 90EP/LE = 3600EP
      Gold:
      40LE x 100GS/LE = 4000 Gold
       
      Wenn es sich dabei um eine Spruchrolle handelt zahlen ich nur
      20 Goldstücke und 1200EP
      Die Ep werden nur bei erfolgreichem Wurf fällig - das Gold aber auch bei nicht erfolgreich da es ja Lebenshaltungskosten sind.
       
      ---------------------
       
      Hab ich was wesentliches übersehen?
       
      Hat jemand noch andere Beispiele?
       
      Änderungen sind Kursiv geschrieben
    • By McSkull
      Hi!
      Ein Halbling bekommt bei der Erschaffung die Fertigkeiten Schleichen +6 und Tarnen +6.
      Zu welchen Kosten steigert er nun diese Fertigkeiten?
      Neu erlernt bekommt man diese Fertigkeiten auf +8 und dort gehen auch erst die Tabellen los.
      Muss also ein Halbling wenn er sich verbessern will die Talente "neu" erlernen um auf +8 zu kommen?
      Fände ich schade, da die Fertigkeiten für Halblinge charakteristisch sind und wohl sehr oft benutzt werden.
      So hätte mann eigentlich keinen Vorteil. Nur wenn man Schleichen und Tarnen eigentlich gar nicht haben will...
       
      Grüße
       
      McSkull
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