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dabba

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  1. Alternativ kann man auch komplett auf Zitate verzichten und sich indirekt auf anderer Leute Äußerungen beziehen und seine Beiträge so formulieren, dass man sie versteht, ohne das Zitat zu lesen. Das finde ich bei Diskussionen manchmal sogar angenehmer, als wenn jemand Zitat-Schnipsel bringt.
  2. Meine persönliche Erfahrung aus anderen Foren (!): Das verführt schnell dazu, einen Beitrag auseinander zu pflücken und einzelne Sätze & Halbsätze aus dem Zusammenhang zu reißen und einzeln zu kommentieren. Wenn dann noch der ursprüngliche Autor dann gegen die Einzel-Kommentare angeht, gibts schnell Kuddelmuddel.
  3. Kommt drauf an. Beredsamkeit + Beeinflussen auf eine einzelne Person alleine wäre für mich Gürtel-und-Hosenträger-Prinzip. Mehr als erfolgreich bereden/beeinflussen geht erst mal nicht. Das wäre für mich so ähnlich, als ob jemand Schattenrobe + Tarnen in einer jeweils geeigneten Umgebung kombiniert: Das kann er machen, nur eines von beiden tut es aber normalerweise auch. Über Einzelheiten ("Lässt der sich davon jetzt doch überzeugen?") kann man pro Einzelfall immer noch sprechen. Der kombinierte Einsatz von Beredsamkeit + Beeinflussen hätte bei mir bspw. eine wirkliche Berechtigung, wenn die verzauberte Person nicht alleine unterwegs ist. Während der Zauber Beeinflussen definitiv nur auf eine bestimmte Person wirkt, würde die Beredsamkeit auch bei seinen Begleitern ankommen.
  4. Auch und gerade bei Beredsamkeit sollten mMn. auch Begründungen (oder Pseudo-Begründungen) geliefert werden, um jemanden zu überzeugen. Insofern würde ich einen nicht resistierten Beeinflussen-Zauber weiterhin als Ersatz für eine gelungene und nicht widerstandene Beredsamkeit betrachten. Nuancen zwischen Beredsamkeit und Beeinflussen wären mir viel zu kleinlich, um sie am Spieltisch zu entwickeln, geschweige denn rüberzubringen. Denn wer vor allem oder nur über die emotionale Schiene an eine Person rankommen möchte, der braucht bei mir nicht Beredsamkeit, sondern Verführen.
  5. Nein, der Verzauberte kann einfach objektiv besser bereden, während der Zauber wirkt. Das ist keine Illusionsmagie o. ä. Der Beredete muss bei seinem WW:Menschenkenntnis oder WW:Beredsamkeit, mit dem er dem EW:Menschenkenntnis des Verzauberten widersteht, eben vier* Punkte mehr würfeln. * ...oder zwei Punkte mehr, falls der Verzauberte eine pA ab 96 hat, oder sechs Punkte mehr, falls der Verzauberte eine pA bis 05 hat etcpp.
  6. Ich würde Beeinflussen einfach wie einen einmaligen erfolgreichen Einsatz von Beredsamkeit abhandeln. Der Zauber hat umgekehrt den Nachteil, dass die Resistenz bei vielen Leuten deutlich höher ist als die Menschenkenntnis und dass eine erfolgreiche Resistenz den Einsatz von Magie (anstatt von Sozialfertigkeiten) erkennen lässt. Wenn man nicht gerade mit einem sehr pragmatischen Menschen redet, dürfte der Einsatz von Magie tendenziell als "unsportlicher" wahrgenommen werden. Nur +4 auf einen darauffolgenden EW:Beeinflussen wäre mir zu wenig, zumal ich dann zwei gegnerische WW knacken müsste (Resistenz und Menschenkenntnis), für eine doch relativ schwache Wirkung. Ich vergleiche das mit dem Zauber Unsichtbarkeit. Der bringt auch keine +8 oder +12 auf EW:Tarnen oder EW:Gassenwissen (zum Beschatten), sondern verhindert einfach, dass man gesehen wird.
  7. Sicher? Bisher ging ich davon aus, dass ich mir zwar Geld von meinem Vertragspartner zurückholen kann, aber zunächst ich als Auftraggeber die Verantwortung trage. Das wäre mal 'ne interessante Frage. Angenommen, ich drucke die beschriebene Illustration in meinem Buch. Der eigentliche Rechteinhaber kommt und sagt: "Hey, das ist mein Werk! Ich möchte Geld von Dir. " Dann sag ich: "Ich nix Schuld. Das war mein Bildgeber, www.fantasy-bilder.ru " Dann sagt mein russischer Bildgeber: "Ich seh das anders als Du. Aber hey, verklag mich doch! Gerichtsstand Moskau. Nach russischem Recht ist alles gut. " Müsste dann der Rechteinhaber wirklich ggf. meinen Bildgeber in Russland verklagen? /e: Hier wurde auch schon amerikanisches Urheberrecht reingebrezelt, da passt Russland doch auch.
  8. Normal. Es ist kaum möglich, jedes Bild zu (er)kennen. Letztlich muss man immer etwas riskieren: Wenn ich bspw. für ein Buch eine Illustration anfertigen lasse und der Künstler lustig Copy & Paste mit fremden Werken spielt, ohne mir etwas davon zu sagen, dann landet die Urheberrechtsverletzung trotzdem in meinem Produkt. Es gibt auch noch einen Unterschied zwischen Gemeinfreiheit und kostenloser Nutzbarkeit. Die bekannten CC-Lizenzen bspw. können die kostenlose Nutzung erlauben, aber evtl. nur mit Namensnennung und mit Verweis auf die CC-Lizenz. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Abmahnung. Es gibt tatsächlich Leute, die ihre selbstgemachten Bilder mit CC-BY-Lizenz in die Wikipedia stellen - und darauf warten, dass jemand das Bild stibitzt und ohne Namens- und Lizenznennung auf seine Site packt. Das ist dann genauso kostenpflichtig wie die Nutzung eines Werkes ohne CC-Lizenz.
  9. Da ist wohl jemand übers Kabel gefallen. Du könntest den Autor aber anschreiben: http://spielleiterbuch.de/impressum/
  10. Die Montags-Spätabreise wird abgeschafft? Schade, ich fand die Idee nicht schlecht. Ja, ich weiß, dass die nicht wirklich gut passt, wenn keine Ferien sind.
  11. Zwei Fechtangriffe und der Zusatz-Stich mit der Parierwaffe.
  12. Mag sein, aber wie soll es sonst gehen? Die Waffe muss irgendwie strukturiert mit der Waffenfertigkeit verknüpft sein.
  13. Unter Ausrüstung nicht das Lasso, sondern irgendeine Kettenwaffe hinzufügen und dann diese Kettenwaffe in Lasso umbenennen. Dann bleibt das umbenannte Lasso mit der umbenannten Kettenwaffen-Kategorie verknüpft.
  14. In diesem Zusammenhang möchte ich auf die Regel hinweisen, dass Elfen keine Gerätekunde bei Erschaffung lernen dürfen. Eigentlich ist das irrelevant, weil kein einziger Figurentyp Gerätekunde bei Erschaffung lernen kann. Niemand hat die Fertigkeit als typische Fertigkeit und niemand kann sie sich kaufen. Aber: Wenn man jemandem teure Alltags-Fertigkeiten erlaubt, wäre die Regel auf einmal relevant.
  15. Danke für den Hinweis. Mir war der Werbeblocker aus dem mobilen Firefox geflogen.
  16. Bei solchen Situationen schlägt man an die Grenzen des Regelwerks und provoziert eine Spielleiter-Einzelfallentscheidung. Wer wirklich Akrobatik hoch gelernt hat, kann vom Spielleiter eine gnädigere Regel für einen einmaligen 40-Meter-Sprung bekommen. Wenn dann wirklich die <1> fällt, muss die Schicksalsgunst her. Wenn nicht jetzt, wann dann? Die Bedenken: "Dann stirbt selbst ein Weltklasse-Akrobat bei jedem 20. Sprung!" ist ähnlich müßig wie die Aussage: "Selbst der erfahrenste Schmuckhändler lässt sich bei jedem 20. gefälschten Edelstein komplett verarschen!" Meine Begründung dafür: Die Abenteurer sind keine Vollblut-Turmspringer, die das jeden Tag machen, sondern Allrounder, bei denen immer etwas Chaos mitschwingt. Ansonsten kennt die Welt der Würfel viele Hausregel-Abhilfen: Kritisches bestätigen, 2xW10 statt 1xW20 etcpp.
  17. D. h. der Hügeltroll, der sich in verletztem Zustand mit seinem »Zauber« Heilen von Wunden jede Runde selbst verzaubert, müsste wirklich eine Minute warten, bis er die LP wiederhergestellt bekommt. Oder der Erklärtext übersteuert dies ausnahmsweise.
  18. Es steht weder im M5-Kodex noch im M4-Bestiarium, ob/dass die Zauberdauer dieser »Pseudo-Zauber« von den echten Zaubern abweicht. Nun kann drüber diskutieren, ob der Zitteraal wirklich volle 10 Sekunden braucht, bevor er seine Blitze abfeuern kann - aber es steht nichts konkret dazu, dass die »Pseudozauber« schneller oder augenblicklich wirken.
  19. Gab es unter M4, da kann man regelmäßig Praxispunkte für Sprechen und Landeskunde bekommen. Der Absatz ist aber mit M5 weggefallen.
  20. Die eigentliche Muttersprache, also die Sprache beider Eltern, dürfte einfach Gnomenon sein. Auch die Kindheit dürfte eher mit Gnomenon funktionieren. Wie geschrieben: Ich sehe nicht, dass alle Gnome fließend Dvarska/Eldalyn sprechen können. Das kommt wohl v. a. darauf an, wie eng der Kontakt eines einzelnen Gnoms zu den Zwergen/Elfen konkret ist. Ich mein: Jeder weiß, dass man in jahrelang im Ausland leben kann, ohne die Landessprache zu lernen, wenn man nur ordentlich in seiner Ethnien-Blase bleibt.
  21. Es musst nicht sein, dass ausnahmslos jeder Berggnom auch Dvarska und jeder Waldgnom auch Eldalyn spricht - und wenn, dann nicht unbedingt auf dem Niveau eines Muttersprachlers, sondern eher eines Fremdsprachlers. Wenn ein Spieler möchte, dass seine Figur auch diese Sprache gelernt hat, kann er diese Sprache+8 mit einer Lerneinheit kaufen. Die Problematik gab es auch schon bei alten Regeleditionen, auch da gab es nur eine einzelne Muttersprache und die Gastlandsprache.
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