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Was fasziniert euch eigentlich an Midgard?


Bupu

Warum spielt ihr grade Midgard?  

172 members have voted

  1. 1. Warum spielt ihr grade Midgard?

    • Das System ist sehr ausgewogen
      55
    • Das System bietet viele Überaschungen, nicht so viele Quellenbände und Regeln
      10
    • Die Welt ist einfach vielseitig und schön
      61
    • Die Abenteuer sind die besten
      24
    • Andere Systeme sind zu umständlich
      12
    • Ich spiele Midgard gar nicht
      1
    • Mir egal, hauptsache irgendeine Abenteuerwelt
      3
    • Nichts davon, siehe Anmerkung (Bitte schreiben)
      8


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Ich finde die Welt mit dem breiten Spektruman Kulturen klasse, und diese Welt ist für mich stimmig, auch und insbesondere im Zusammenhang mit dem Multiversum, das sie umgibt und seine eigene Physik hat, aus der sich auch eine interessante Magietheorie ergibt.

 

Was irgendwo auf Midgard ist, ist dort, weil es dort hingehört.

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Die Fähigkeiten sind sinnvoll. Sowohl die ungelernten als auch die unterschiedlichen Lernmöglichkeiten für die einzelnen Chars.

 

Die Kämpfe dauern nicht überlang, weil man dann doch sehr schnell außer Puste kommt und die Magie ist (zumindest in niedrigen Graden) nicht so übermächtig wir bei anderen Systemen.

 

Auch die konkreten Anspielungen auf die irdischen Kulturen finde ich faszinierend.

Ich zumindest habe ein viel komplexeres Bild von Midgard als von jeder anderen Spielwelt.

 

Gruß,

 

Väinämöinen

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Verdammt gute Frage. Also im Einzelnen:

 

- Das System halte ich für ausgewogen, aber nicht genug, um es anzukreuzen.

 

- Ich möchte nicht mehr Regeln, aber definitiv mehr Quellenbände!

 

- Die Welt ist vielseitig, aber schön? Ich weiß nicht... Wenn ich eine Fantasywelt finde, die ich für "schön", also mich ansprechend finde, sage ich Bescheid.

 

- Die Abenteuer sind gut. Definitiv. Einige sogar sehr gut. Aber diesen Superlativ nur aus Midgard anzuwenden, setzt andere Systeme unangemessen herab, die auch gute Abenteuer veröffentlichen.

 

- Welche Systeme sind denn "zu umständlich", außer Shadowrun natürlich?

 

Ich sage Euch ganz ehrlich, was mich an Midgard fasziniert und weshalb ich es letztendlich spiele: Es ist dieses Forum hier, die Gemeinschaft, die ich noch nie anderswo in dieser Form erlebt habe. Selbst in meinen alten, heimischen Rollenspielgruppen als 17-25-Jähriger habe ich mich nicht so zuhause gefühlt wie hier. Ich habe zahlreiche Freunde gewonnen, die in mir erstmals in meinem Leben kurzzeitig den Wunsch geweckt haben, meine Heimat zu verlassen, unter anderem, um dem Geschehen näher zu sein. :colgate:

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An Migard selbst gefällt mir am besten, daß man normale Wesen und keine Superhelden spielt. Auch die Charakterentwicklung finde ich schön geregelt. Gerade in Kampagnen wo sich eine Gruppe langsam was aufbaut, kommen diese Aspekte schön zur Geltung. So kann man spannende Spieleabende ausfüllen und muß nicht immer gegen übermächtige Gegner ausziehen, oder die Welt mal wieder retten.

 

Die Midgard Welt finde ich nicht unbedingt als Grund um dieses System zu spielen. Deshalb spielt meine Kampagne auch nicht dort.

 

Das man nette Leute durch dieses Forum oder Con`s kennenlernt, ist ein weiterer Pluspunkt.

 

Natürlich sind andere Rollenspiele nicht unbedingt besser oder schlechter. Denn eigentlich kommt es auf die Personen an mit denen man spielt und nicht auf das Spielsystem. Aber bei Midgard bin ich nun einmal hängengeblieben.

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An Migard selbst gefällt mir am besten, daß man normale Wesen und keine Superhelden spielt. Auch die Charakterentwicklung finde ich schön geregelt. Gerade in Kampagnen wo sich eine Gruppe langsam was aufbaut, kommen diese Aspekte schön zur Geltung. So kann man spannende Spieleabende ausfüllen und muß nicht immer gegen übermächtige Gegner ausziehen, oder die Welt mal wieder retten.

 

Das man nette Leute durch dieses Forum oder Con`s kennenlernt, ist ein weiterer Pluspunkt.

 

Natürlich sind andere Rollenspiele nicht unbedingt besser oder schlechter. Denn eigentlich kommt es auf die Personen an mit denen man spielt und nicht auf das Spielsystem. Aber bei Midgard bin ich nun einmal hängengeblieben.

 

Ohne den von mir aus dem Zitat gelöschten Punkt spiegelt das genau meine Beweggründe wieder.

 

Ich hatte auch mit Shadowrun (das ich nicht umbedingt für sooo kompliziert halte), StartWars und manchmal auch mit DSA Spaß, aber bei allen dreien war es anders, dort waren die Charaktere ziemlich schnell beinahe unbesiegbare Helden, was sofort zu reinem Powergaming verführte. Die Gegner wurden dann halt immer Mächtiger oder mehr, lag aber eben auch an den Spielgruppen und Abenteuern, die damals aus reinem Hack & Slay bestanden. Wobei ich aber anmerken muss, das ich damals Parallel Midgard und die anderen Systeme gespielt habe und dennoch auf Midgard, selbst bei den selben SL, kreativere Abenteuer gespielt wurden als in den anderen Systemen, einfach weil pures Hack & Slay bei Midgard schwieriger ist (die chars sind einfach schwächer).

 

Es mag sein, das es auch andere gute Systeme gibt, aber ich habe nachdem ich Midgard kennenlernte und dafür eine gute Gruppe fand aufgehört mir andere Systeme anzusehen oder alternativen zu suchen.

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Midgard hält für mich genau die richtige Waage zwischen Realismus und Spielbarkeit.

Außerdem bin ich ein Regelfuchser und habe weder Zeit noch Lust, mich bei einem anderen System so tief in die Regeln zu arbeiten, wie ich es bei Midgard über Jahre getan habe.

(Regelfuchser soll heißen, daß ich mich gerne darauf verlasse, wie bestimmte Dinge funktionieren, nicht, daß ich sklavisch an jeder Formulierung hänge.)

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Guest Quintulf

Hallo,

 

Hmm, gute Frage. Vielseitig und schön finde ich die Welt eigentlich nicht, eher einengend und eindimensional. Das System bietet viele Überaschungen, nicht so viele Quellenbände und Regeln. Na ja, die Erscheinungstermine sind tatsächlich manchmal überraschend.

Die Abenteuer sind im Schnitt nicht besser als bei anderen Systemen und andere Systeme sind auch nicht zu umständlich.

 

Genommen habe ich: Das System ist sehr ausgewogen. Das stimmt zwar aber der Hauptgrund ist wohl, das die besten Rollenspieler die ich kennengelernt habe Midgardspieler waren.

 

Gruss,

 

Quintulf

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Für mich ist Midgard eins der besten Rollenspiele die ich kenne, ich kenne allerdings nicht allzu viele. DSA, Werewolf, Shadowrun, Earthdawn und AD&D. nicht die Welt, aber ein paar Welten sind es schon.

 

Die Überraschungen die Midgard für mich bereithält sind eben die, dass NICHT alles in Quellenbände verregelt und verankert ist, dass nicht für jede Latrine eine feste Regel existiert, das nicht jede Region politisch detailliert festgelegt ist, wer wo wie lange warum und in welcher Form regiert, wer die Gegenspieler sind etc. sondern das die Abenteuer neues an den Tag bringen, das man überrascht wird, was in einem Wald, in einer Region, in einer Stadt und in einer Ansiedlung alles drinsteckt, sich versteckt und nur auf uns wartet, damit wir es an den Tag bringen!

Selbst wenn wir eine Tür geöffnet haben, kann hinter der nächsten wieder etwas komplett anderes stecken, es kann ein Dämon neben einem Tempel wohnen. bei DSA ist doch sogar die Klofliege eines Hauses beschrieben. Das nervt.

 

Kennenlernen möchte ich die Welt Midgard nie in gänze, denn damit würde mir der Spass genommen.

 

Ich versuche wie in einem anderen treath beschrieben, grade ein DSA Abenteuer, besser gesagt eine Trilogie für Midgard (weil da die Abenteuer sooooooooooooooo spärlich sind!!) zu konvertieren. In dem besagten Band wird auf x Quellenbände, Regionalbeschreibungen und Regelwerke hingewiesen, dass wenn ich es für DSA machen würde und meine Gruppe für DSA gewinnen wollte, erst mal einen halben Monatslohn in diese Verweisbände inverstieren müsste. Ne, das kann es doch nicht sein!

 

Mal ehrlich, auch die Schreiber von DSA, die Abenteuerautoren müssen schon bis zu den Oberschenkeln in der Materie drinstecken bevor sie ein Abenteuer weltgerecht schreiben könnten. Bei Midgard sollte man zwar auch einiges wissen, aber da ist es nur Wadentiefe.

 

Außerdem finde ich WENN denn mal ein Abenteuer von Midgard herauskommt, ist es meistens ein schönes und ausgewogenes Abenteuer. Natürlich haben wir auch schon anderes erlebt, aber das trägt der Rest, die Guten mit.

Für andere Systeme kann ich nicht sprechen, Earthdawn war zu einfach gehalten, die Abenteuer nicht atmosphärisch genug, hau drauf, finde Gegenstand und löse die Rätsel desselbigen. Bei Shadowrun fast das gleiche, nur in einer anderen Zeit und mit viel Technik, AD&D ist zu lange her und viel zu magielastig, Werewolf bietet keine Abenteuer (wir schreiben ja leider nicht selbst).

 

So sind und bleiben wir überwiegend bei Midgard, auch wenn wir nach einem System suchen, dass ähnliches bietet, dies aber bisher nicht gefunden haben.

Grüßlis

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Zu Midgard kam ich auf den ersten Sankt Augustiner Rollenspieltagen, ich spielte bei Robert Wenner "Schatten der Vergangenheit" (Spielfigur verstarb in Rekordzeit, was aber dem Spielspaß keinerlei Abbruch tat) und am zweiten Tag bei Gerd Hupperich "Die Rückkehr der Braut". Was mich also überzeugte waren die sehr gute Qualität von Regeln, Abenteuern und auch die Personen, die sich mit diesem Rollenspielsystem beschäftigen. Einzelne Punkte: LPs sind nicht steigerbar, damit bleiben die Figuren verwundbar, verbleiben Spielerfiguren und werden keine "Helden"; das Fertigkeitensystem ist sehr gut (ein Wurf, und man weiß, ob man die Wand raufklettern konnte). "Schatten der Vergangenheit" bietet eine sehr schöne Möglichkeit, eine Gruppe zusammenzuführen; das System ist sehr gut spielbar, und die Nähe an irdische Kulturen macht es Spielern leichter, sich die Welt vorzustellen, Hintergrundinformationen zu suchen, etc.

 

Ach ja, nicht zu vergessen: Das Preis-Leistungsverhältnis war und ist sehr gut im Vergleich zu dem ein oder anderen System.

 

Benben

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Ich mag Midgard weil es irgendwie altbacken ist. Es ist bei weiten nicht so durchgestylt wie Exalted oder D&D, aber gerade das macht einen Teil des Reizes aus (nebenher waren viele "Neuerungen" des d20 Systems für Midgardkundige nicht sonderlich neu).

Die anderen Punkte sind ein wenig schwieriger. Sicherlich ist Midgard einigermaßen ausgewogen, aber dass ist mehr eine Sache die ich freudig zur Kenntnis nehme, nichts wovon ich das Spielen abhängig mache. Die geringere Beschreibungsdichte war damals ebenfalls ein Grund für mich zu Midgard zu wechseln, allerdings würde ich mir manchmal etwas mehr Unterstützung wünschen. Die Welt bietet viele Verschiedene Möglichkeiten an, sowohl im High als auch im Low Fantasybereich. Außerdem mag ich das nicht jede Fraktion automatisch gut oder böse ist, die Personen haben eine Motivation.

Außerdem sind die Regeln dank der zahlreichen Beispiele einigermaßen gut zu lesen. Und wenn dann in einem davon die Orcs P und Q auftauchen muss man als Mathematiker einfach schmunzeln.

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Midgard ist eine der besten Rollenspiele die ich kenne. Ich habe viele schon mal ausprobiert, bin aber immer wieder zu Midgard zurückgekommen.

DSA, D&D, AD&D, MERS, Star Wars, Star Trek. Shadowrun, Cyberpunk, Call of Cthulhu, Runequest, usw....

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Hallo!

 

Sowohl die Ausgewogenheit des Systems als auch die schöne Spielwelt sind für mich ganz wichtige Aspekte. Der wohl wichtigste aber ist, dass ich mit MIDGARD zum ersten Mal die Welt der Rollenspiele kennengelernt habe. Diese überwältigende Faszination hat mich immer tiefer in dieses System eintauchen lassen.

 

Da ich von Grund auf ein eher konservativer Mensch bin, habe ich zwar selten auch in andere Systeme hineingeschnuppert, doch konnte keines davon MIDGARD das Wasser reichen.

 

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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Mir gefällt an Midgard vor allem, dass es nicht so mit Magie überladen ist und durch die vielen Fertigkeiten dem Spieler freie Wahl lässt wie sich sein Charakter entwickelt.

In vielen anderen RP Systemen gleichen sich die Charaktere der gleichen Profession doch sehr stark, da sie vorgegebene Lernschemata haben denen man strikt folgen muss.

So gleichen sich z.B. 2 Magier fast nie. Der eine ist vielleicht eher in Richtung "Kampf" ausgelegt, der andere eher als "Sherloc Holmes". Allgemein ist für Rollenspiel einfach viel viel viel mehr Zeit und es gibt viel mehr Möglichkeiten.

 

Anfangs habe ich DSA gespielt, bin aber schnell zu D&D übergegangen (was wohl als das High-Power System schlechthin dargestellt werden kann). Nach einigen Abstechern zu Shadowrun, Cyberpunk, Earthdawn und Midgard sind wir dann bei letzterem geblieben, es ist einfach das "erwachsenste" RP System, die Helden sind zwar Helden aber keine Super Heroes die auf höheren Stufen nichts mehr fürchten müssen.

 

Damit lässt sich das glaube ich am besten umschreiben (wobei ich Cyberpunk auch gerne spiele, um einmal etwas Dark-Future RP zu betreiben und vom Fantasy etwas zu erholen)

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Uffz, gute Frage! :thumbs:

 

Ich kann nur inhaltlich antworten, abstimmen könnte ich nur mehrfach oder den letzten Punkt.

  • Egal, welchen Grad ein Held hat, seine LP steigen so gut wie nie.
    Deswegen muß auch der hochgradigste Char die Bodenhaftung behalten.
    .
  • Die Regelbücher sind zwar völlig umständlich im Lay-Out und übertrieben geschachtelt im Schreibstil, beides aber so konsequent, daß zumindest ich mich schnell hineinlesen konnte und dann festgestellt habe, wie schlüssig und nachvollziehbar jedes Teilchen ineinandergreift.
    .
  • Es gibt kein großes Tabellengewälze vor jedem WW oder EW; viele Tabellen, die in anderen Spielen "benötigt" werden, erledigen sich im DFR von selbst, weil den Autoren der gesunde Menschenverstand die Feder geführt hat. Glaube ich. Vielleicht trifft man sich auch nur zufällig im alltäglichen Wahnsinn, was aber auch nicht schlimm wäre.
    Allerdings ist es oft verzögernd, wenn "gerade jetzt" eine bestimmte Tabelle gebraucht wird und ums Verrecken nicht aufzufinden ist, ich sage nur 5.1 ...
    .
  • Die Welt ist in ihren übergeordneten Zusammenhängen absolut nachvollziehbar und in ihrem Bezugssystem schlüssig, ebenso die allermeisten Regeln, die sich daraus ergeben.
    Oft finde ich den entsprechenden Passus nicht und schustere mir im Spielverlauf etwas zusammen, um fast oder genau dieselben Regelungen irgendwann zufällig zu lesen.
    Was ich bei meinem Querkopf beachtlich finde...
     
    Der Grund dafür liegt m.M.n. darin, daß die Autoren ein Spiel für denkende Menschen entwickelt haben:
    Wenn der Mechanismus begriffen ist, muß nicht alles haarklein vorgekaut, nicht jeder Sonderfall berücksichtigt und in Tabellenform verpackt werden.
    Midgard-Spieler wären wohl eher irritiert und verärgert, dermaßen eingeengt und gegängelt zu werden.
    Zumindest ich und viele, die ich kenne:
    Wir wollen ein Gerüst, daß wir mit Leben erfüllen können - keine Bevormundung, kein strammes Tabellen-Korsett und auch kein Mathe-Fernstudium.
     
    Und wir haben, was wir wollten!
    .
  • Das System ist offen:
    Jeder Char kann fast alles lernen, bei unterschiedlichen Kosten.
    I.E. stehen dem Spieler damit alle Möglichkeiten offen, "seine" Figur zu gestalten und sie unverwechselbar zu machen, was sich schon in den mittleren Graden bemerkbar macht.
    .
  • Der Kunstgriff, die Grade nicht von den erspielten, sondern den verlernten Punkten abhängig zu machen ist in meinen Augen genial:
    Die Entwicklung der Figur erfolgt nicht mehr schubweise, sondern fließend.
    Höchstens vor dem Sprung in den nächsten Grad wird eine Weile "gespart", um sich die gradabhängigen Steigerungen auf jeden Fall leisten zu können.
    .
  • Spielsinn ist nicht das "Leveln", um als unverwundbarer Panzerbrecher oder Supermagier reihenweise die Feinde niederzumähen, sondern das Lösen der momentanen Aufgabe unter Einbeziehung der sozio-kulturellen Herkunft der Figur.
     
    Ok, zumindest sollte es so sein, und Midgard wirft einem dabei keine Knüppel in die Beine...
    .
  • Das Magie-System ist vielseitig und absolut durchdacht, es zielt nicht rein auf Volumen ab.
    Gleichzeitig gilt auch hier das Prinzip der Offenheit und Durchlässigkeit.
    .
  • Die Welt selber ist nicht sonderlich spektakulär, aber sehr glaubwürdig in Gestaltung und Abstufung der Kulturen.
    Ich erkenne keine offensichtlichen Brüche, die erst mühsam und holperig über "Ist-halt-so-Erklärungen" akzeptiert werden müßten.
    .
  • Auf Midgard existiert in meinen Augen keine Weiterführung existierender politischer oder kultureller irdischer Konflikte, die nur mühsam mit den Mitteln der Fantasy verbrämt werden könnten.
    M.M.n. ist auch deshalb die Midgard-Gemeinde so offen und tolerant:
    Ein gutes Spiel zieht gute Spieler an.
    Es ist kein Gewinnerspiel, kein Spiel für eindimensionale Spätpubertierer, die ihre eigenen Defizite mit Allmachtsphantasien deckeln müssen.
    Auf Midgard ist der Weg der Gruppe das Ziel.
    Deshalb fühlen sich auch so unterschiedliche Persönlichkeiten im Forum so wohl, glaube ich.
    Manchmal fühle ich mich an die Gesetze der Pfadfinder erinnert (Wer dabei war, weiß, was ich meine...)

So, genug geschleimt.

Grüße

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  • 1 month later...
  • 2 weeks later...
ich persoenlich finde midgard nicht so doll, spiele es aber, da mein master es als system so angeordnet hat...;)
Kenne ich. :plain:

Und weil's der Master halt so will und ein System ja wie das Andere ist, schwimmt man halt so mit, bis was Besseres daherkommt.

Leider bleibt man dann doch drauf hängen, weil Midgard doch das schönste ist... :D

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Für mich gibt es da einige Gründe:

 

- Midgard ist das erste Rsp, dass ich "richtig" kennen und lieben gelernt habe (wir hatten einen SpL, der auch genau wusste, was wann gemacht werden muss, kein Neuling wie wir).

 

- Im System gibt es keine Magier-Paladin-Krieger-Schamanen, die gleichzeitig alle guten Eigenschaften verschiedener Rassen in sich vereinigen können. Das macht jeden noch so hochgradigen Char oder NSC angreifbar - so bleibt der Spielspaß des Risikos auch länger erhalten.

 

- Es bietet (irgendwer sagte das bereits hier im Strang...?!) eine gelungene Mischung aus Realität und Spielbarkeit. Kein endloses Listenschauen und Würfelorgien.

 

- Die Spielwelt ist einerseits vorgegeben und so kann man mal faul einfach Dinge/Ideen etc. übernehmen. Andererseits bietet sie noch genug Freiraum, um eigene Ideen einzufügen.

 

Allerdings muss ich sagen, dass mir M4 noch immer nicht so gut gefällt, wie es seine Vorgänger (vor allem M2) taten. Es ist m.E. zuviel dazu gekommen, was man vorher auch schon-anders verpackt oder improviesiert- hatte. Das wirkt auf mich etwas krampfhaft und dsa-lastig. Andererseits gibt es einige wenige Regelanpassungen, die ich inzwischen besser finde (z.B. Resis).

 

So, habe fertig!

Raven

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Großer Pluspunkt für Midgard ist klar die kulturell vielseitige Welt. Mir persönlich ein wenig zu wenig düster^^. Das Magiesystem (also den Hintergrund) finde ich auch sehr stylisch. Außerdem sind die Kämpfe nicht zu langweilig aber auch nicht zu kompliziert. Und ganz wichtig ist, dass auch hochgradige Charaktäre keine Drachen mit bloßen Händen erwürgen können.

 

Alles in allem mag ich Midgard aber glaub ich deswegen weils mein erstes Rollenspiel war (ich hab damit mit 8-9 Jahren begonnen).

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[...] aber der Hauptgrund ist wohl, das die besten Rollenspieler die ich kennengelernt habe Midgardspieler waren.

Das ist doch mal ein sehr schöner Grund. :thumbs:

 

Wenn ich daran denke, was ich früher auf einem FanFor, MART oder MuRoCo manchmal für dröge Typen getroffen habe. Und die Zahl derer war bei AD&D (ganz besonders!), DSA oder anderen Spielsystemen höher, als bei Midgard.... solche Totalausfälle an Mitspielern oder Spielleitern habe ich in Jahren auf Midgard-Cons nicht erlebt.

 

Midgard zieht als Spielsystem offenbar vorzugsweise einen bestimmten Spielertyp an. Und diese Art zu spielen gefällt auch mir - abgesehen von den gut durchdachten Regeln und der recht stimmigen Welt Midgards.

 

Das trockene, komplizierte und schlecht zu rechnende (man muss andauernd runden... :rolleyes: ) Lernsystem sind da zu verschmerzen und mit ein paar wenigen Hausregeln kann man wunderbar mit leben.

 

Euer

 

Bruder Buck

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Ich habe mit D&D angefangen (vom 12 bis zum 16 Lebensjahr war das auch iO und ich hege noch immer nostalgische Gefühle für dieses System), aber Midgard hat m.E. folgende Vorteile

 

- Midgard hält für mich genau die richtige Waage zwischen Realismus und Spielbarkeit.

- Midgard ist bisher in keiner meiner Gruppen zum Hack n Slay verkommen/Powergaming ist nur schwer möglich

- die SC könen sich sehr facettenreich entwickeln (durch die Wahl der Fähigkeiten), Stereotypen sind nicht zwingend

- als Spl muss man nicht ständig mächtigere Gegner auffahren, um die SC zu beschäftigen und den Spielern die Risiken des Abenteurerlebens aufzuzeigen...

auch ein Kobold kann mal eine 20/100 würfeln (gerade erst gegenüber dem 4. Grad BN passiert--zum Glück mit SG-Punkt ausgestattet)

- auch wenn man nicht alle Regeln auswendig kennt hilft zumeist der gesunde Menschenverstand weiter

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