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Drachenmann

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  1. Das ist auch mein Plan für den Notfall. Was ist passiert seit Bacharach? Welche Gewichtszunahme, oder gibt es zwei Ulmo?
  2. So machen wir das, Konsens kann so einfach sein.
  3. Jetzt bin ich auch unsicher, ob das auf Breuberg oder dem Forums-Con war... Ich weiß nur noch, wie happy ich war, nachdem ich einen oder zwei Cons vorher völlig entnervt mit meiner Matratze ins Bad umgezogen war. Falls ich wieder in einem so lauten Schnarcherzimmer lande, drehe ich durch. Niemand macht das mit Absicht, aber trotzdem.
  4. Sag mal: Wollen wir die Orga um dieselbe Zimmerbelegung in demselben Zimmer wie letztes Jahr bitten? Das war doch super entspannt!
  5. Schade, ich reise erst am Freitag an. Naja, beim nächsten Mal hoffentlich dann, und mit Teil 2... PS @Irwisch : Was bitte ist denn ein Heist?
  6. Stimmt, ich könnte auch zu Fuß oder mit dem Rad kommen.
  7. @Kazzirah Tatsächlich habe ich ein Abenteuer, in dem ich Teile deiner Idee wiederfinde, vor allem diese: Das läuft mit zunehmender Anzahl der Sessions immer runder, aber das Hauptproblem bleibt, gerade weil ich es auf Cons anbiete: Es ist zeitlich kaum berechenbar, eine Gruppe brauchte mal den gesamten Samstag plus den Sonntag bis nach Con-Ende, eine andere war nach nicht mal zwei Stunden erfolgreich durch mit der Nummer. Spaß hatten sie alle, das ist ja schon mal was, trotzdem waren die Gesichter beim Bahnrekord auch ein wenig lang. Aber sie hatten nun mal zwei, drei sensationelle Ideen, die unterm Strich als Abkürzungen funktioniert haben wie bei Ikea diese versteckten Durchgänge, mit denen du ganze Ausstellungsbereiche auslassen kannst. Und ich gehe nun mal nicht her und verunmögliche kreative Lösungsansätze, weil ich ja gemeinsam mit der Gruppe spiele.
  8. Großer Gott, ich bin bestätigt! Jetzt muss ich da ja wirklich hinfahren!
  9. @Hornack Lingess : Nochmal zum Eingangsthema: Für mich ist ein Dungeon lediglich eine in sich geschlossene Abfolge aus räumlichen Einheiten, in denen sich Begegnungen ereignen und Hinweise gesammelt werden (können). Verändere ich Parameter wie Zielsetzung, Aufbau und Setting, ändere ich dadurch Spielweise und Sinnhaftigkeit. Das ist jetzt eine Binsenweisheit, aber letztendlich geht es doch genau darum. Du bist irritiert von der immer gleichen Vorgehensweise deiner Gruppe in Dungeons, dann stell vielleicht Alles an deinen bisherigen Dungeons auf den Prüfstand, fang bei Null an bzw. ändere deine Planungs- und Sichtweise. Denn anscheinend hat sich ja das Vorgehen deiner Gruppe bislang als angemessen und zielführend erwiesen, dagegen ist zunächst mal nichts zu sagen. Und Spaß scheinen sie auch zu haben, nur kommt dir das Ganze inzwischen ein wenig eindimensional vor, fast wie eine Zeitschleife. Meine Idee wäre: Ein Dungeon ist kein Selbstzweck und auch kein Abschluss-Szenario, sondern liegt quasi "auf dem Lösungsweg" innerhalb eines Abenteuers. Dadurch erhält es eine andere Bedeutung, es ist kein Ort für Looting mehr, sondern eine von vielen Aufgaben. In diesem Moment kannst du dafür sorgen, dass Rätsel, Geheimnisse und Begegnungen anders erlebt und angegangen werden und die Gruppe nicht zu einem Haufen von killenden Plünder*innen mutiert. Denn wenn du das Dungeon als Teil eines lebendigen und bevölkerten Settings beschreibst, wird deine Gruppe automatisch auch in die Interaktion kommen und Begegnungen nicht als zwangsläufig gegnerisch ansehen. Und dann wird das systematische Durchsuchen nach Beute von selber an Bedeutung verlieren. Sage und hoffe ich mal so...
  10. Den Thread gelesen und sehr viele Ideen gefunden, die ich richtig schön finde und mir deshalb spare: - Sinnliche Eindrücke, - verschiedene Ebenen als 3-D-Effekt oder - Raumnutzung und Ereignisse, die unabhängig von der Spielgruppe, als Reaktion auf ihre Anwesenheit oder auch Beides stattfinden können. Ein Dungeon muss ja nicht zwangsläufig uralt, verlassen und verstaubt sein. ------------------ Grundsätzlich verstehe ich deine Frage ja so: Wie kannst du dafür sorgen, dass ein Dungeon nicht zu einem rein mechanistischen Planspiel als Table-Top verkommt? Du könntest die Rahmenbedingungen verändern: Das Ziel ist bekannt, aber nur unterirdisch auf unauffällige Weise erreichbar. Beispiel: Ob das jetzt ein schwer bewachtes Stadtschloss oder eine Art Geschlechterturm im Zentrum eines in sich geschlossenen Viertels ist, in der Stadt fallen Abenteuergruppen auf Einbruchstour eher auf. Also durch die Kanalisation zum Ziel, hier haben sie die Wahl aus mehreren Zugängen, aber der Weg von dort zum Ziel ist völlig unklar und hat auch nichts mit dem Straßennetz zu tun. Damit hat sich die Taktik, immer nach links abzubiegen, sofort erledigt. Aus Fließrichtungen können sie gewisse Rückschlüsse auf den richtigen Weg ziehen, falls sie den passenden Zugang genommen haben, der irgendwo oberhalb des Ziels liegt. Da unten gibt es garantiert keine Schätze zu finden, die Erkundung bekommt einen anderen Sinn. Dafür können sie allem möglichen Viechzeugs über den Weg laufen, können anderen Leuten begegnen, die aus ganz eigenen Gründen dieses Wegenetz benutzen. Das funktioniert, ich habe es ausprobiert. Mein mehrstöckiges Kanalsystem unter Parduna ergibt zwar infrastrukturell bestimmt zwar kaum einen Sinn, macht aber Spaß. Und wenn du mit eindrücklichen Sinnesbeschreibungen arbeitest, steigt der Stressfaktor von ganz alleine. Ich jedenfalls habe keine Gruppe erlebt, die hinterher gesagt hätte: "Och cool, da gehen wir nochmal einfach so spazieren..." Einmal habe ich versucht, das Ganze aus Papierstücken aneinander zu legen, jedes hatte eine Nummer, die ich mir notiert habe. Nach immer zwei Knicken ohne Abzweig habe ich den davor zurückgelegten Weg abgebaut, sie hatten also nur sehr kleine Ausschnitte. Quasi den Sichtbereich plus Kurzzeitgedächtnis eines Goldfisches. Das führte dazu, dass sie sich weniger an Räumen und Gängen orientierten (die ja sowieso extrem eintönig waren), sondern an örtlichen Besonderheiten und Begegnungen, die sie versuchten, als Landmarken und Merkmale in Entfernungsverhältnisse zu setzen. Ereignisse habe ich separat ausgewürfelt, aber was einmal da war, blieb auch da. Ein Heidenaufwand mit einigen Kinderkrankheiten in der Umsetzung, aber die Grundidee war gut.
  11. Deswegen ja mein Angebot, auf ein anderes Setting auszuweichen. Keine Politik, einfach nur entspannt einen zocken.
  12. @Shayleigh Wo du jetzt schon hier bist: Darf ich am Samstag in dieser Rumpelkammer im Hof spielen? Du weißt schon, in Richtung Burgtor auf der rechten Seite in Höhe Turmtreppe.
  13. Wie immer im Leben halt: Angemessen lang, aber seit zehn Minuten gibt es nur noch Kartoffeln und Blattsalat.
  14. @KoschKosch Top, dann sitzen wir tatsächlich zum zweiten Mal in 20 Jahren gemeinsam am Spieltisch. Muss auch erstmal hinzukriegen sein, ich feiere das jetzt schon hart. Du bringst bitte deine küstenstaatentaugliche Lieblingsfigur an den Tisch. Und komm mir bloß nicht alleine und nur mit einem Messer in die Schießerei.
  15. Liebe Samstag-Bacharach-Gruppe, das Setting ist gesetzt. Es wird vogelwild, ich freue mich.
  16. @Ulmo @Stefannon @Lustmolch @Sir_Wilfried Himmel, ihr seid ja wie meine Kids bei Gruppenversammlungen, um Mitternacht in der Wüste ist mehr los. Ich brauche bitte bis heute Abend noch einen Gruppenentscheid, weil ich nur noch morgen für die Vorbereitung habe. Bzw. kann es sein, dass ihr von der politischen Größenordnung überfordert seid? Das könnte ich verstehen, es ist ein Minenfeld. In diesem Fall steht mein Angebot für ein völlig unpolitisches Setting in demselben Szenario Parduna, das durchaus ins Psychedelische abdriften kann. Dafür würde auch schon Grad 15 ausreichen, ihr könntet aber gerne bei eurer Figurenwahl bleiben.
  17. Btw: Ich musste neulich erfahren, dass es tatsächlich eine Vorschrift über die Farbe von Parkscheibenhüllen gibt. Mit einer rosa Parkscheibe ist es wirklich möglich, ein Knöllchen zu kriegen.
  18. Könntest du bitte quer parken? Ich ruf dich am Freitag an, wenn ich da bin. Danke.
  19. Perfekt, wir sind im Prozess der Meinungsbildung. @Ulmo ist mit ungeklärten Einschränkungen in moralischen Fragen dafür, Olivia d'Ostranero unbeschadet aus der U-Haft zum Gericht und nach ihrem als gesetzt feststehenden Schuldspruch in die wahrscheinlich lebenslange Gefängnisstrafe außer Landes zu verbringen. Also Option #1. Dazu sollte gesagt sein, dass Ulmo Blaustein als Ritter der königlichen Krone gewissermaßen gezwungen ist, so zu handeln. Es wird starke Argumente brauchen, ihn von seiner Loyalität abzubringen. Allerdings hat er bereits jetzt Bauchschmerzen beim Gedanken an die bislang über hundert Inhaftierten, die ihrerseits in Geiselhaft einsitzen. Und ob diese Leute im Gegenzug nach Olivias Schuldurteil ein fairer Prozess erwartet, ist mehr als ungewiss. @Stefannon mit Ischikambu, der sich öfters in Parduna aufhält und dort Handelsbeziehungen unterhält, hat eher Option #2 im Auge. Ja, eine Befreiung Olivias würde dem Kanzler politischen Schaden zufügen, aber die Folgen ihrer Haftüberführung wären aus seiner Sicht nicht abzuschätzen. Ischikambu besitzt zwar keine Kontakte zu den Fischersippen, weiß aber, dass von ihnen der gesamte innerstädtische Warenverkehr abhängt. Andererseits ist die Frage, ob gerade solchen kriminellen Strukturen wirklich noch mehr politische Macht eingeräumt werden sollte, die Schutzgelder sind schon jetzt immens. @Sir_Wilfried mit seinem Sir Vivan ist noch unentschieden und hört sich erstmal Alles an. In erster Linie möchte er die Kohle abgreifen und dabei möglichst nicht in die Schusslinie geraten. Bei Option #1 sieht er sich allerdings eher dauerhaft auf dem prominenten Präsentierteller. @Lustmolch mit seiner Hexe hält sich derzeit im Hintergrund, was Gründe haben wird. Passt das als Zwischenergebnis so?
  20. Nein. Wir klären das bitte hier und vorab, sonst dauert das am Tisch Stunden und führt trotzdem zu Zank und Unzufriedenheit. Die drei Möglichkeiten habe ich klar benannt, sie schließen einander erkennbar aus, es braucht einfach nur einen Gruppenentscheid. Offensichtlich fällt erklärtermaßen #3 als Auftragsmord aus. Bleiben also #1 und #2, beide Möglichkeiten widersprechen sich grundsätzlich. @Ulmo hat seine Richtung #1 vorgegeben, wenn auch mit einem Ja-Aber, das noch geklärt werden muss. Jedenfalls hat seine Figur als einzige tatsächlich was zu verlieren bei der ganzen Geschichte, also Status, Reputation und damit verbundene Privilegien. Denn sobald er die ins Rennen wirft, stehen sie durchaus auf dem Spiel. Dazu kommt bei ihm ein gewisser Loyalitätskonflikt, ein weiteres Argument. Dieser innere Konflikt ist ihm ja bewusst, er versucht ihn in seinem Sinn aufzulösen. @Sir_Wilfried schließt #1 aus (Selbstmord) und tendiert zu #2, weil die aus seiner Sicht selbst mit erheblichen Schwachpunkten bzgl. der konkreten Umsetzung ein Mindestmaß an Überlebenschancen verspricht. Entweder überführt ihr die Tochter und wahrscheinliche Nachfolgerin eines Familienoberhauptes in die Gefängnis- bzw. Geiselhaft, oder ihr tut das genaue Gegenteil davon, indem ihr sie irgendwo zwischen jetziger U-Haft und späterem Gefangenentransport nach dem Prozess auslöst. Dazwischen gibt es nichts, das macht die Entscheidung einfach und schwierig zugleich. In jedem Fall positioniert ihr euch eindeutig, macht euch Todfeinde und findet Freunde. Also jetzt mal Butter beim Fisch, ich bereite nur ein Setting vor und habe nur noch wenige Tage Zeit. Falls ihr das nicht hinkriegt, spielen wir meinen alternativen Vorschlag, in dem kenne ich mich sehr gut aus, er ist gradmäßig geschmeidig anpassbar und gut geeignet, auch erfahrene Spielgruppen in den Wahnsinn zu treiben. Macht auf jeden Fall viel Spaß.

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