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Drachenmann

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  1. Deswegen ja mein Angebot, auf ein anderes Setting auszuweichen. Keine Politik, einfach nur entspannt einen zocken.
  2. @Shayleigh Wo du jetzt schon hier bist: Darf ich am Samstag in dieser Rumpelkammer im Hof spielen? Du weißt schon, in Richtung Burgtor auf der rechten Seite in Höhe Turmtreppe.
  3. Wie immer im Leben halt: Angemessen lang, aber seit zehn Minuten gibt es nur noch Kartoffeln und Blattsalat.
  4. @KoschKosch Top, dann sitzen wir tatsächlich zum zweiten Mal in 20 Jahren gemeinsam am Spieltisch. Muss auch erstmal hinzukriegen sein, ich feiere das jetzt schon hart. Du bringst bitte deine küstenstaatentaugliche Lieblingsfigur an den Tisch. Und komm mir bloß nicht alleine und nur mit einem Messer in die Schießerei.
  5. Liebe Samstag-Bacharach-Gruppe, das Setting ist gesetzt. Es wird vogelwild, ich freue mich.
  6. @Ulmo @Stefannon @Lustmolch @Sir_Wilfried Himmel, ihr seid ja wie meine Kids bei Gruppenversammlungen, um Mitternacht in der Wüste ist mehr los. Ich brauche bitte bis heute Abend noch einen Gruppenentscheid, weil ich nur noch morgen für die Vorbereitung habe. Bzw. kann es sein, dass ihr von der politischen Größenordnung überfordert seid? Das könnte ich verstehen, es ist ein Minenfeld. In diesem Fall steht mein Angebot für ein völlig unpolitisches Setting in demselben Szenario Parduna, das durchaus ins Psychedelische abdriften kann. Dafür würde auch schon Grad 15 ausreichen, ihr könntet aber gerne bei eurer Figurenwahl bleiben.
  7. Btw: Ich musste neulich erfahren, dass es tatsächlich eine Vorschrift über die Farbe von Parkscheibenhüllen gibt. Mit einer rosa Parkscheibe ist es wirklich möglich, ein Knöllchen zu kriegen.
  8. Könntest du bitte quer parken? Ich ruf dich am Freitag an, wenn ich da bin. Danke.
  9. Perfekt, wir sind im Prozess der Meinungsbildung. @Ulmo ist mit ungeklärten Einschränkungen in moralischen Fragen dafür, Olivia d'Ostranero unbeschadet aus der U-Haft zum Gericht und nach ihrem als gesetzt feststehenden Schuldspruch in die wahrscheinlich lebenslange Gefängnisstrafe außer Landes zu verbringen. Also Option #1. Dazu sollte gesagt sein, dass Ulmo Blaustein als Ritter der königlichen Krone gewissermaßen gezwungen ist, so zu handeln. Es wird starke Argumente brauchen, ihn von seiner Loyalität abzubringen. Allerdings hat er bereits jetzt Bauchschmerzen beim Gedanken an die bislang über hundert Inhaftierten, die ihrerseits in Geiselhaft einsitzen. Und ob diese Leute im Gegenzug nach Olivias Schuldurteil ein fairer Prozess erwartet, ist mehr als ungewiss. @Stefannon mit Ischikambu, der sich öfters in Parduna aufhält und dort Handelsbeziehungen unterhält, hat eher Option #2 im Auge. Ja, eine Befreiung Olivias würde dem Kanzler politischen Schaden zufügen, aber die Folgen ihrer Haftüberführung wären aus seiner Sicht nicht abzuschätzen. Ischikambu besitzt zwar keine Kontakte zu den Fischersippen, weiß aber, dass von ihnen der gesamte innerstädtische Warenverkehr abhängt. Andererseits ist die Frage, ob gerade solchen kriminellen Strukturen wirklich noch mehr politische Macht eingeräumt werden sollte, die Schutzgelder sind schon jetzt immens. @Sir_Wilfried mit seinem Sir Vivan ist noch unentschieden und hört sich erstmal Alles an. In erster Linie möchte er die Kohle abgreifen und dabei möglichst nicht in die Schusslinie geraten. Bei Option #1 sieht er sich allerdings eher dauerhaft auf dem prominenten Präsentierteller. @Lustmolch mit seiner Hexe hält sich derzeit im Hintergrund, was Gründe haben wird. Passt das als Zwischenergebnis so?
  10. Nein. Wir klären das bitte hier und vorab, sonst dauert das am Tisch Stunden und führt trotzdem zu Zank und Unzufriedenheit. Die drei Möglichkeiten habe ich klar benannt, sie schließen einander erkennbar aus, es braucht einfach nur einen Gruppenentscheid. Offensichtlich fällt erklärtermaßen #3 als Auftragsmord aus. Bleiben also #1 und #2, beide Möglichkeiten widersprechen sich grundsätzlich. @Ulmo hat seine Richtung #1 vorgegeben, wenn auch mit einem Ja-Aber, das noch geklärt werden muss. Jedenfalls hat seine Figur als einzige tatsächlich was zu verlieren bei der ganzen Geschichte, also Status, Reputation und damit verbundene Privilegien. Denn sobald er die ins Rennen wirft, stehen sie durchaus auf dem Spiel. Dazu kommt bei ihm ein gewisser Loyalitätskonflikt, ein weiteres Argument. Dieser innere Konflikt ist ihm ja bewusst, er versucht ihn in seinem Sinn aufzulösen. @Sir_Wilfried schließt #1 aus (Selbstmord) und tendiert zu #2, weil die aus seiner Sicht selbst mit erheblichen Schwachpunkten bzgl. der konkreten Umsetzung ein Mindestmaß an Überlebenschancen verspricht. Entweder überführt ihr die Tochter und wahrscheinliche Nachfolgerin eines Familienoberhauptes in die Gefängnis- bzw. Geiselhaft, oder ihr tut das genaue Gegenteil davon, indem ihr sie irgendwo zwischen jetziger U-Haft und späterem Gefangenentransport nach dem Prozess auslöst. Dazwischen gibt es nichts, das macht die Entscheidung einfach und schwierig zugleich. In jedem Fall positioniert ihr euch eindeutig, macht euch Todfeinde und findet Freunde. Also jetzt mal Butter beim Fisch, ich bereite nur ein Setting vor und habe nur noch wenige Tage Zeit. Falls ihr das nicht hinkriegt, spielen wir meinen alternativen Vorschlag, in dem kenne ich mich sehr gut aus, er ist gradmäßig geschmeidig anpassbar und gut geeignet, auch erfahrene Spielgruppen in den Wahnsinn zu treiben. Macht auf jeden Fall viel Spaß.
  11. Tatsächlich hatte ich bis eben leichte Bauchschmerzen, aber jetzt bin ich beruhigt. Vorhang auf für Sir Vivan! Griffig zusammengefasst. Jetzt nimm noch die lokale Parallelgesellschaft mit ihren eigenen Strukturen dazu, außerdem die Interessen von Krone und Staatskanzler, dann näherst du dich der Problemstellung des Abenteuers an.
  12. @Stefannon , @Lustmolch , @Ulmo , @Sir_Wilfried Während ich beim Tippen so nachdenken konnte und mir mal mein Angebot contra Figuren so durch den Kopf habe gehen lassen können: Irgendwie schrammelt ihr doch alle komplett vorbei am Setting, mal ehrlich wärd ihr völlig verloren. Sozialkompetenz gleich Null. Vorschlag: Wir gehen also zurück auf Anfang, das Szenario aber bleibt. Alles im Teaser ist wie beschrieben, die Stimmung in der Stadt ist genau so. @Ulmo ist mit seinem Angebot brutal abgeblitzt, hat aber den Chef-Hut für die Hintertür auf einem Geheimball der Haute-Vollé bekommen. Besser wie nix. Und 5 Gold/std gibt es auch.
  13. @Sir_Wilfried Jepp, spiel gerne mit! Aber ich möchte, dass du dich mit deiner Figur wohl und wenigstens ansatzweise in der richtigen Umgebung fühlst. Bist du sicher, dass eine deiner Figuren in einer lidralischen Großstadt mit mehr als 100.000 Einwohnern, dicht gedrängt auf wenige Km², zurecht kommt? Das Gedränge, der Lärm, die Gerüche sind unbeschreiblich, Tag und Nacht. Dennoch oder gerade deswegen herrschen strenge Regeln und Gesetze, Parduna ist definitiv kein rechtsfreier Raum. Eine grundsätzliche Sozialverträglichkeit und normative Regelkonformität ist absolut überlebenswichtig. @Ulmo Danke für diesen konstruktiven Ansatz! Anmerkung: Zu diesem Gedankengang... ...würfelst du jetzt im Vorfeld bitte mal einen EW auf eine passende ortskundliche Wissensfertigkeit M4 oder M5. Derzeit kriegst du darauf einen Malus von mind. -8 je nach gewählter Fertigkeit als Abschlag obendrauf. Du hast aber die Möglichkeit, mit 50 Worten in zusammenhängenden und verständlichen Sätzen diesen Malus phantasievoll-argumentativ zu reduzieren. Angelesenes Wissen zählt nicht. @Stefannon In meinem Parduna ist es ein grundsätzlicher Vorteil für auswärtige Figuren ohne jedes örtliche Netzwerk, wenn der Bereich von eigenen moralischen Grundwerten nicht allzu eng und begrenzt ist, sondern sich auch mal geschmeidig je nach Bedarf ein wenig biegen oder dehnen lässt. Das als SL-Hinweis auf der Meta-Ebene und völlig unabhängig von Ulmos Vorschlag. Mit dir, @Lustmolch, seid ihr also schon mal zu viert. Das ist eine stabile Gruppengröße. Auch mit einer fünften Person sollten alle die Möglichkeit haben, ihre Figur zu zeigen und zum Spiel beizutragen. Was mir wirklich wichtig ist: Ich möchte keinerlei Gewaltphantasien im Detail beschrieben haben. Das gilt für jegliche Gewalt und Übergriffigkeit, nicht nur körperliche. Falls Jemandem eine Situationsbeschreibung zuviel wird: Hand heben und "Stopp" sagen, dann werde ich sofort reagieren. Niemand anderes hat das Recht, eine Erklärung dafür einzufordern, das Signal reicht, und falls nötig machen wir kurz Pause. Regelfuchs: Meine Schwäche ist Mathe und damit Regelkunde. Ehrlich gesagt habe ich kein Bock mehr, den ganzen Kram auch nur ansatzweise verstehen zu wollen, ist mir einfach viel zuviel. Lieber konzentriere ich mich auf meine Stärken, deshalb brauche ich am Tisch immer einen Regelfuchs, der als Regulativ immer eingreifen darf. Der Regelfuchs sollte aber bitte flexibel genug in der Umsetzung sein, um spontane Hausregeln für unser Abenteuer implantimentitieren zu können. (Meine Messlatte ist @Solwac , der war echt großes Kino am Tisch! <3 Also nicht, dass ich Druck aufbauen will oder so...) Rundenwächter*in: Die Person achtet auch in der drölften hitzigen Runde auf korrekten Ablauf. Nichts ist mir peinlicher, als wenn eine introvertierte Person am Tisch in Runde sieben plötzlich sagt: "Darf ich auch mal was tun?"
  14. Auf diesen Wegweiser bin ich auch mal reingefallen. Kürzer wären nur Leitern.
  15. @Stefannon Upps, ganz vergessen, danke für den Hinweis! Mindestens Grad 25, ich habe es in die Ankündigung eingepflegt. Zum Vergleich: Die Sondereinheit der Geheimpolizei, die lokalen Bravi, die nur maskiert aber offen und immer zu dritt auftreten, Duelle unterbinden und wegen ihres Ritterstatus auch Adelige verhaften dürfen, sind Minimum Grad 30 und Fechtmeister. Das ist bekannt und wird gezielt gestreut, einfach nur, dass keine Fragen aufkommen. Das Abenteuer greift massiv in die politischen Verhältnisse ein, da darf es schon mal was mehr im Grad sein.
  16. Spielleiter: Drachenmann Anzahl der Spieler: Bis zu fünf, davon zwei Plätze vor Ort und drei hier im Thread. M5, ich komme aber auch mit M4-Figuren klar. Grad: Mindestens 25. Voraussichtlicher Beginn: Samstag 10:00 Uhr Voraussichtliches Ende: Irgendwann nach dem Abendessen. Wer spielt mit: @Stefannon mit Ischikambu @Ulmo mit Ulmo @Lustmolch mit einer Hx @Sir Wilfried mit Sir Vivan #5 vor Ort Art des Abenteuers: Kommt auf Euch und Eure Vorlieben an. Es ist von Vorteil, nicht den allzu auffälligen Brutaltrupp zu geben. Örtliche Kontakte können von Vorteil sein und genutzt werden, wenn sie aus meinen eigenen NSpF bestehen sowieso. Wenn sie aus einem parallelen Parduna stammen, sind sie Verhandlungssache. Falls Ihr Euch unerwarteterweise komplett ungeschickt anstellt, wird die Hauptaufgabe darin bestehen, lebend aus der Stadt zu kommen. Voraussetzungen / Vorbedingungen: Sozialverträglichkeit, Neugier, aktives Mitspiel. Praktisch wäre es, wenn Ihr alle unter einem Dach untergekommen seid. Das besprechen wir dann am Tisch, es gibt mehrere Möglichkeiten. Gerne könnt Ihr Euch bereits eine längere Zeit zum Lernen in Parduna aufhalten. Oder Ihr bleibt nach dem Abenteuer einfach zum Lernen dort. Beschreibung: Es handelt sich nicht um eine Fortsetzung, aber es gibt eine Vorgeschichte. Vor ziemlich genau einem Jahr wurde der bekannte und schwerreiche Geschäftsmann Cosimo Merabale Opfer eines brachialen Anschlags: Auf dem Weg zu seinem Landsitz wurde ein magischer Brandsatz unter seiner Kutsche gezündet, die Explosion hat das Fahrzeug völlig zerrissen und der tote Merabale konnte nur noch in Einzelteilen geborgen werden. Dieses Attentat hat die sowieso traditionelle politische Gewalt auf eine neue Stufe eskaliert. Nachdem die Ermittlungsbehörden auf der Stelle traten, hat der Staatskanzler den Fall persönlich an sich gezogen, denn Merabale war ein Wortführer der Valianischen Liga, die als ultranationalistische Gruppe im Stadtrat die Position der Annäherung an Valian energisch vorwärts treibt und zur politischen Hausmacht des Kanzlers gehört. Der Anschlag wird folgerichtig als Kampfansage an den Kanzler und seine Linie eingeschätzt. Vor etwa zwei Monden dann wurde die Chefin der Geheimpolizei, Bondia Parraqin, unter Hausarrest gesetzt und die Geheimpolizei direkt dem Staatskanzler unterstellt. Dieses Vorgehen ist nicht nur völlig ungesetzlich, sondern ein nie dagewesener Affront gegen die bürgerliche Selbstverwaltung der Stadt Parduna, denn die Geheimpolizei ist eine städtische Behörde und eben nicht der Krone unterstellt. Der Konflikt zwischen Stadtrat und Kanzler droht, den gesamten politischen Betrieb und auch den Seehandel massiv zu beeinträchtigen, da große Teile der Hafenarbeiterschaft seitdem immer wieder tageweise streiken, sich ihnen die zünftigen Fuhrleute solidarisch anschließen und seit Neustem auch zwei der drei pardunischen Handelskommissare aus Protest nur noch Dienst nach Vorschrift leisten. Als Antwort darauf ist die Geheimpolizei angewiesen worden, Alle wegen Hochverrats verhaften zu lassen, die sich zustimmend über die Proteste und ablehnend über die Eigenmächtigkeit des Kanzlers äußern. Inzwischen sitzen mehrere hundert Personen in Untersuchungshaft, die ersten Prozesse haben begonnen, es drohen langjährige Galeerenhaft oder Zwangsarbeit im Straßenbau. Die Stimmung in der Stadt ist stark aufgeheizt und gleichzeitig von Verunsicherung, Misstrauen und Angst geprägt. Die Furcht vor einem erneuten bewaffneten Aufstand der Fischersippen wächst, denn die befinden sich Besitz nahezu sämtlicher Fuhrlizenzen für den Lastenverkehr und organisieren außerdem fast alle Hafenarbeiter*innen. Noch dazu haben sie sich zum Wortführer der unterbezahlten Arbeiterschaft in den neuartigen Manufakturen mit arbeitsteiliger Produktion aufgeschwungen. In diese explosive Situation ist die Nachricht geplatzt, dass Olivia d'Ostranero als Drahtzieherin des Anschlags auf Cosimo Merabale verhaftet worden ist. Das war vor etwa zehn Tagen. Olivia d'Ostranera ist nicht Irgendjemand, sondern die älteste Tochter von Morino d'Ostranero, dem Patriarchen der gleichnamigen Fischersippe und wird als dessen Nachfolgerin gehandelt. Die Sippe d'Ostranero gehört zu den wenigen verbliebenen Familienverbänden, die noch tatsächlich Fischerei betreiben, unter anderem besitzen sie mehrere große Muschelbänke vor der Küste. Gemeinsam mit den Sippen Dabassa, Lablanx und Pordoreal bewohnen sie einen nahezu rechtsfreien Raum in der Stadt, das Ojo. Ojo bedeutet "Auge" und ist der Name eines winzigen Hafenbeckens, heißt aber auch "Loch". Hauptsächlich die d'Ostrano und die Dabassa bilden das Rückgrat im Überseeschmuggel, auch treiben sie Schutzgelder ein, sind aber durchaus auch sozial und caritativ tätig und gelten vor Allem als skrupellos, überaus gewaltbereit und brandgefährlich. Sie stehen in heftiger Konkurrenz vor Allem zu den Fischersippen rund um den Flusshafen im Südosten Pardunas, die ihnen in krimineller Energie kaum nachstehen. Die Verhaftung Olivias hat zu einer angespannten Stille in der Stadt geführt, niemand kann sagen, wie die d'Ostranero reagieren werden. Egal, wie die Reaktion ausfallen wird, gehen fast Alle fest davon aus, dass ihnen zumindest die Dabassa und Lablanx fest zur Seite stehen werden. Auch ist durchgesickert, dass bei einem Geheimtreffen des Consilio familiare mehrere andere der insgesamt 14 Sippen ihr Stillhalten, wenn nicht sogar logistische Unterstützung zugesagt haben, sollten die Sippen des Ojo in den Aufstand gehen. Das würde zu einem Zusammenbruch des kompletten städtischen Transportwesens und damit sehr schnell zu Versorgungsengpässen führen. Der Staatskanzler signalisiert keinerlei Einlenken oder Entgegenkommen, im Gegenteil: Er hat seine feste Absicht geäußert, an Olivia ein Exempel zu statuieren und sie direkt nach ihrem Schuldspruch in ein Hochsicherheitsgefängnis außerhalb von Leonessa überführen zu lassen. Es ist ein weiteres verstörendes Detail am Gesamtvorgang, dass das Gerichtsurteil bereits vor dem Prozess festzustehen scheint. Ein Grund hierfür könnte sein, dass in letzter Zeit ein Richter am höchsten Gericht entlassen und eine zweite Richterin wegen Korruption und Verbindungen zur organisierten Kriminalität (aka den beiden Sippen Marinero und Piqador am Flusshafen) verhaftet, angeklagt und verurteilt worden ist. Folgende Gerüchte machen offensiv die Runde in der Stadt: 1. Der ebenfalls schwerreiche Geschäftsmann Omilcario Aldrubale, politischer Weggefährte und persönlicher Freund des ermordeten Merabale hat eine fünfstellige Summe für jede Person ausgelobt, die Olivia d'Ostranero erfolgreich und vor Allem unbeschadet vom Untersuchungsgefängnis in den Gerichtssaal, anschließend von dort nach Prozessende in den valianischen Kriegshafen am nordwestlichen Ende Pardunas und an Bord eines valianischen Kriegsschiffs zu überführen. Die Anzahl von Bewerbungen scheint momentan eher übersichtlich zu sein, was eine finanzielle Verhandlung erfolgversprechend aussehen lässt. Die lokale Beliebtheit für diese Tätigkeit dürfte sich allerdings in einem sehr überschaubaren Rahmen halten, weswegen im Angebot eine Überfahrt auf besagtem Kriegsschiff enthalten ist. 2. Schon aus optischen Gründen dürfte es den überwiegend stark und einschlägig tätowierten Angehörigen der Fischersippen schwer fallen, bei einem möglichen Befreiungsversuch auch nur in die Nähe Olivias zu kommen. Außerdem sind alle dafür geeigneten Personen polizeibekannt, mehrfach vorbestraft bzw. werden steckbrieflich gesucht. Wenn also bei einer Befreiung Hilfe von außen erfolgen würde, wäre nicht nur Morino d'Ostranero garantiert mehr als dankbar, sondern es wären ebenso sehr viele Bewohner*innen der Stadt bis in hohe Kreise. Abzüglich des Staatskanzlers, des vizeköniglichen Palastes, der gesamten valianischen Liga natürlich und überhaupt aller nationalkonservativen und reaktionären Kräfte. Ein Platz ganz oben auf der Fahndungsliste wäre sicher reserviert. 3. Eine völlig unbekannte Person hat eine fast doppelt so hohe Summe wie Aldrubale für den Fall ausgelobt, dass Olivia d'Ostranero das Gerichtsgebäude nicht lebend erreicht. Die Kontaktaufnahme mit dieser anonymen Person erfolgt aus Gründen recht unkoventionell, denn die öffentliche Begeisterung für dieses Angebot hält sich in engen Grenzen und wird nur von dem Gedanken übertroffen, dass es wirklich Jemand annehmen könnte. Nicht mal die valianische Liga äußert ihre Zustimmung, schließlich will sie Olivia im Gefängnis als Faustpfand benutzen, um sich ihren Vater Morino gefügig zu machen und seinen Willen zu brechen. Die möglichen Folgen eines solchen Attentats wären überhaupt nicht abzuschätzen. Jetzt ist es an Euch, sich auf ein Vorgehen zu einigen. Ich bin gespannt...
  17. Zurück nach FFM am Sonntag kannst Du gerne bei mir mitfahren.
  18. Ich möchte gerne mitspielen und werfe gleich mehrere Figuren ins Rennen: Loretta del Mare ist zwar gradmäßig in den 20ern und damit leicht drüber, aber inzwischen meine Lieblingsfigur. Poserin: Wunderhübsch (gewürfelte Au 100 von Anfang an), aber ohne jeglichen bleibenden Eindruck. Daher setzt sie auf Status und Äußerlichkeit, beherrscht die gesamte Klaviatur von Sozialfertigkeiten bis zum Anschlag. Körperliche Gewalt ist ihr zuwider. Sie ist immer fein im Zwirn, reist auch deshalb mit schwerem Gepäck. Beruflich ist sie als Innenausstatterin mit Schwerpunkt thaumaturgisch "belebter" Tapeterien und Wandbehänge tätig, sie vertritt auf Kommissionsbasis mehrere renommierte pardunische Kontore und hat sich inzwischen einen Ruf erarbeitet. Ihre Musterkollektionen sind der andere Teil ihres Gepäcks. Gerne prollt sie mit ihrem fetten Ring einer Maga sigillis, sagt aber von sich selber, die schlechteste Thaumaturgin der Welt zu sein, und wenn der Covendo ums Eck kommt, ist sie plötzlich auf dem Klo. Sie kommt aus Fergio, ist in Parduna sozialisiert, aber ich gehe dir garantiert nicht in deinem Parduna auf den Sack i.S.v. "das ist aber so und so." 🤓 Offense: Ganz bestimmt geht sie nicht mehr, nimmer nicht und niemals wieder in kathedralartige Endszenarien, drei Versuche machen klug! Fiorina Bonaventura mag ich auch sehr, sie ist mit Grad 9-10 mehr so drunter, das ist ihr aber nicht bewusst. Rotzgöre, Landei und in die Stadt gespült. Komplett verwirrt und manipulierbar. Sie wurde geschickt, den Beuteschatz der Gruppe in der Stadt zu verkaufen, der wurde ihr aber geklaut. Seither versucht sie, den Schaden wieder gut zu machen, hat aber nicht die geringste Ahnung, was das ganze Geraffel denn wert gewesen sein könnte. Das macht die Sache schwierig. Sie besitzt durchaus kommunikative Kompetenzen, die lassen sich jedoch im städtischen Miteinander nur sehr bedingt abbilden. Sie kommt aus der Landwirtschaft und kann besonders gut mit Schweinen. Und sie kann präzise bogenschießen.
  19. Da wollte ich einmal kurz und knapp informativ sein... Also: Mein Abenteuer beginnt um 10:00, also peile ich die 9:00 Uhr Ankunftszeit an. Von Offenbach aus brauche ich etwa eine Stunde, und weil ich notorisch mich verspäte, nehme ich mir 7:30 als Abfahrtszeit vor. Und wenn ich jetzt die Zeit zurück rechne, könnte ich Jemanden entsprechend früher zB. in Frankfurt oder Hanau abholen. Nach Darmstadt oder Wiesbaden etwa möchte ich nicht fahren. Nicht am Freitag Morgen und auch nicht nach dem Con...

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