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der Elfe und die Zwerg

Wo und wie wirken die Götter?

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Die Götter werden auf Midgard von ihren Gläubigen erschaffen, im Gegensatz zu den Naturgeistern/Totems existieren sie nicht aus sich selbst heraus. Sie sind nicht allwissend, sondern wissen zunächst nur das, was auch ihre Anhänger wissen. Das wiederum müssen sie nicht ihren Priestern mitteilen (vgl. GB 54, S. 56).

 

Da sich die Gläubigen ihre Götter vermutlich unabhängig vorstellen, werden sie es auch. Im MdS werden die Domänen der Götter beschrieben, die je nach Pantheon anders aussehen. Also gibt es für jeden Glauben eine eigene göttliche Domäne, und damit auch eigene Götter.

 

Viele Grüße

Ticaya

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Die Götter werden auf Midgard von ihren Gläubigen erschaffen, im Gegensatz zu den Naturgeistern/Totems existieren sie nicht aus sich selbst heraus. Sie sind nicht allwissend, sondern wissen zunächst nur das, was auch ihre Anhänger wissen. Das wiederum müssen sie nicht ihren Priestern mitteilen (vgl. GB 54, S. 56).

 

Da sich die Gläubigen ihre Götter vermutlich unabhängig vorstellen, werden sie es auch. Im MdS werden die Domänen der Götter beschrieben, die je nach Pantheon anders aussehen. Also gibt es für jeden Glauben eine eigene göttliche Domäne, und damit auch eigene Götter.

 

Viele Grüße

Ticaya

 

Streng genommen werden auch Totem- und Naturgeister von ihrer Tierart oder ihrem Ort "erschaffen", wenn auch nicht in einem willentlichen Akt. Rottest du alle Wölfe aus, hat sich auch der Totemgeist Wolf erledigt. Und wenn erst mal jeder Baum gefällt und jeder Fluss ausgetrunken ist, .... dann wird man nicht nur erfahren, dass man Geld nicht essen kann, sondern auch keine Naturgeister (mehr). Oder so.

 

Der Mechanismus der Entstehung ist zwar etwas anders, aber nicht grundverschieden.

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Streng genommen werden auch Totem- und Naturgeister von ihrer Tierart oder ihrem Ort "erschaffen", wenn auch nicht in einem willentlichen Akt. Rottest du alle Wölfe aus, hat sich auch der Totemgeist Wolf erledigt. Und wenn erst mal jeder Baum gefällt und jeder Fluss ausgetrunken ist, .... dann wird man nicht nur erfahren, dass man Geld nicht essen kann, sondern auch keine Naturgeister (mehr). Oder so.

 

Der Mechanismus der Entstehung ist zwar etwas anders, aber nicht grundverschieden.

Nein, die Naturgeister werden nicht von den Gläubigen erschaffen, auch nicht unwillentlich. Und auch Götter werden nicht willentlich erschaffen. Schamanismus gab es bereits vor der Ankunft des Anarchen - und des Gelben Herrn, der den Menschen erst ermöglicht hat, Götter zu erschaffen. Abgesehen davon müssten Schamanen dann auch eine göttliche Aura besitzen, und keine Dweomer-Aura. Der Mechanismus ist hier schon deutlich unterschiedlich.

 

Und dass es etwas nicht mehr gibt, wenn es ausgerottet wird, ist eigentlich klar.

 

Viele Grüße

Ticaya

Edited by Ticaya
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Du hast Recht, die Analogie ist viel geringer.

 

Dennoch existiert etwas in den Spirituellen Gefilden, weil es auf Midgard ein Gegenstück hat. Einmal ist es der Glaube der Menschen und einmal ist es das Leben oder die Lebenskraft z.B. einer Tierart.

 

Bei MaKai klang es für mich so, als könnten sich die Götter eventuell unabhängig von den Gläubigen verselbständigen. Das geht nicht, wenn die Götter an die Gläubigen gebunden sind. Die Menschen beten ja nicht das Prinzip "Krieg" an, sondern den Kriegsgott XY.

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Ja. Ich habe noch mal nachgelesen, und was ich gerade geschrieben habe, stimmt auch nicht so ganz. Totemgeister werden durchaus aus dem Glauben erschaffen. Wie das allerdings bereits vor der "Selbstopferung" des Gelben Herrn möglich war und einen anderen Ursprung haben kann als die Erschaffung der Götter, muss ich erst noch finden.

 

Viele Grüße

Ticaya

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Gibt es eigentlich außerhalb der Mittelwelten auch Götter oder Schamanismus? Beispielsweise in der Urwelt Thurisheim: dort leben u.a. Thursen und aus Midgard vor Ewigkeiten verschleppte Menschen. Können sie eigene Götter haben oder Schamanismus? Ich habe in Meister der Sphären dazu geschmökert, und denke fast dass es in einer Urwelt keine eigenen Götter und auch keinen Schamanismus geben kann. Was meint ihr?

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vor 23 Stunden schrieb Malte:

Gibt es eigentlich außerhalb der Mittelwelten auch Götter oder Schamanismus? Beispielsweise in der Urwelt Thurisheim: dort leben u.a. Thursen und aus Midgard vor Ewigkeiten verschleppte Menschen. Können sie eigene Götter haben oder Schamanismus? Ich habe in Meister der Sphären dazu geschmökert, und denke fast dass es in einer Urwelt keine eigenen Götter und auch keinen Schamanismus geben kann. Was meint ihr?

Hallo Malte,

Ich würde das so sehen:

Götter entstehen und leben durch den Glauben an sie: Wenn also Asvagr-Gläubige in Thurisheim leben, dann gibt es dort auch einen Asvagr. Möglicherweise eine schwache Version von ihm, möglicherweise eine bis zur Unkenntlichkeit entstellte Version von ihm, aber er existiert. (Auch, dass die Thursen von der Existenz von Asvagr wissen, hilft seiner Existenz in Thurisheim.) Außerdem denke ich, dass es ein zum Gott passendes Element es diesem leichter macht - Ylathors Leben ist in Thurisheim leichter als Vanas.

Schamanismus: Der kommuniziert doch mit der 'wahren Seele' von allem, insbesondere allen Lebewesen. Wenn es also genug 'Mittelweltleben' gibt, dann kann ein Schamane auch zaubern. Die wahre Seele von 'Nichtmittelweltleben' - egal ob Dämon oder Elementarwesen - ist dagegen seltsam, ob da ein Schamane was mit anfangen kann, weiß allein der Spielleiter.

(Praktisch: Nimm es als Büffet, so dass deine Zauberer überrascht und unterhalten werden.)

Zu den Sternen

Läufer

Edited by Läufer
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vor 10 Stunden schrieb Malte:

Gibt es eigentlich außerhalb der Mittelwelten auch Götter oder Schamanismus? Beispielsweise in der Urwelt Thurisheim: dort leben u.a. Thursen und aus Midgard vor Ewigkeiten verschleppte Menschen. Können sie eigene Götter haben oder Schamanismus? Ich habe in Meister der Sphären dazu geschmökert, und denke fast dass es in einer Urwelt keine eigenen Götter und auch keinen Schamanismus geben kann. Was meint ihr?

So wie ich die WELT verstehe, finden sich Götter auf den Mittelwelten, auf denen der Gelbe Herr das Wissen um die dafür benötigte Rituale verbreitet hat (S. 10). Wie die Entstehung von Göttern geschieht, hat er geheimgehalten (S. 12). Man kann, muss aber nicht aus den Aufzeichnungen schließen, dass Götter ausschließlich auf den Mittelwelten existieren, da die sechs Herren (und damit auch der Gelbe Herr) ja auch zum Teil die Nahen Chaoswelten und Urwelten durch ihren Gestaltungsdrang beeinflusst haben (S. 11 ein Teil der Mittelebene wird in Richtung Chaos gezogen, ein Teil wird des Magan beraubt und zu Urwelten). Aus diesem Text heraus lese ich für mich, dass das Wissen um die Entstehung der Götter überall dort sein könnte, wo der Gelbe Herr wirken konnte, für mich vor allem also dort, wo sein Element Erde eines der dominierenden ist.

Schamanismus, bzw. Totemgeister würde ich anders betrachten: Lt. S. 10 WELT besitzen auch die einfachsten Lebenformen Midgards eine rudimentäre Form von kollektiven Bewusstsein. Ebenfalls wird dort gesagt, dass jede belebte Welt des Multiversums seine eigene Anderswelt besitzt.

Daraus schließe ich für Thurisheim:

Schamanismus - ja,
eigene Götter - nein, da das Element Erde nicht dominant ist (S. 9 Feuer und Eis)

 

Allerdings kann natürlich durch Lebewesen von Midgard, die in Thurisheim leben, auch Götter entstanden sein, so wie @Läufer es dargestellt hat. Diese Götter müssen aber in Macht und Ausprägung nicht mehr viel mit ihren ursprünglichen Göttern auf Midgard zu tun haben, da die Aspekte der wenigen Gläubigen sie besonders beeinflussen.

Edited by Leachlain ay Almhuin
von MdS auf die Welt geändert
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In Waeland kann man ja auf Götter (leibhaftig, Astralprojektion, etc?) treffen und mit ihnen interagieren (siehe Göttliches Spiel).

In Alba scheint es mir, dass Götter nicht durchs Land spazieren, sonderen allein durch Ihre Priester indirekt wirken und man sie nicht auf der grünen Heide antrifft

Wie sehr/spielt ihr die "Macht" der Götter in den verschiebenen Kulturkreisen? Sind die so eine Art Samiel-Macht, mehr, viel mehr, weniger, viel weniger? Was wissen sie und was wissen sie nicht? Wie nutzen sie ihr wissen? Interagieren sie direkt oder nur indirekt.

LG

dHib

 

 

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Götter beobachten ihre Schäfchen mehr oder minder, aber bekommen nicht alles mit. Wenn ihnen jemand auffällt, verleihen sie Göttliche Gnade und gucken diese Person eventuell in Zukunft öfters an. In MdS gibt es einen Absatz, dass Götter uneigennützig ausgegebene göttliche Gnade nutzen, um Götterboten zu erschaffen. D.h. sie sind sicherlich aktiv auf der Suche nach geeigneten Kandidaten.

Götter eines Pantheons, die sich untereinander grün sind, teilen sicherlich auch Wissen miteinander. Wenn jetzt ein Herrschaftspriester von Xan in seinem Feuereifer etwas übertreibt und bei seinen Hexenverbrennungen zu viel unbeteiligte Natur/Nutztiere/Dörfer in Mitleidenschaft zieht, könnte Vana als Fruchtbarkeitsgöttin Xan dezent darauf hinweisen. Der wird dann seinen Anhänger auch mal (weniger) dezent darauf hinweisen, dass Kollateralschäden doch bitte in Zukunft zu vermeiden sind. Götter können aber natürlich auch ihre Aktionen voreinander verschleiern.

Generell schubsen Götter die Gläubigen eher in eine Richtung, als selbst brachial einzugreifen. Mitteilungen werden über Träume oder Götterboten überbracht, Wunder über Priester/Götterboten gewirkt. Zu besonderen ritualisierten Anlässen taucht der Gott auch als Avatar auf. (z.B. an Festtagen in allen großen Städten). Ein Gott kann ja gleichzeitig mehr als einen Avatar haben. Wenn viele Gläubige erwarten, dass der Gott an diesem Tag im Tempel sichtbar wird, dann fällt es dem Gott auch leichter, dem Wunsch nachzukommen. Wenn allgemein bekannt ist, dass der Todesgott auftaucht, um seinen Hohepriester ins Jenseits zu begleiten, wird auch das geschehen. Wenn, wie z.B. in Waeland allgemein bekannt ist, dass die Götter ab und an persönlich auf der Erde wandeln, dann ist das so.

Ich würde davon ausgehen, dass kleinere Götter, die wenige Anhänger und keine/wenige Götterboten haben, aktiver und "näher" am Priester/Gläubigen sind, als Hauptgötter. Ihre Macht ist eingeschränkter, aber sie bemühen sich halt ihren Einflussbereich zu erweitern. Die Dynamik ist dann auch viel größer, durch den Glauben werden ja wiederum die Charakterzüge des Gottes geprägt. Götter wissen auch um ihre Machtbasis, wenn sie schwächer werden, weil ihre Gläubigen bekehrt/getötet werden, wenden sie ihre letzten Kräfte auf, um entweder in einem Finale zu vergehen (die heilige Insel geht unter), oder um einen Backupplan (die heiligsten Reliquien verschwinden) zu haben. 

 

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Die Götter sind auch nicht unbedingt moralisch erzieherisch.

So gibt es in einem offiziellen MIDGARD-Abenteuer einen Priester, der ein bis zwei Leute umbringt und trotzdem laut Abenteuertext die Unterstützung seines Gottes genießt.

Edited by dabba

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vor 2 Stunden schrieb dabba:

Die Götter sind auch nicht unbedingt moralisch erzieherisch.

Ich würde es anders ausdrücken: Die Götter Midgards richtigen sich nicht nach unseren gesellschaftlich normierten Moralvorstellungen.

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Irgendwie nicht intuitiv. Normalerweise haben Gesellschaften ja deswegen Götter, um die Durchsetzung - nützlich erkannter - Moralvorstellungen zu forcieren (10 Gebote und so, Koran, etc.)

 

Edited by Der Himmel ist blau

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3 hours ago, Der Himmel ist blau said:

Irgendwie nicht intuitiv. Normalerweise haben Gesellschaften ja deswegen Götter, um die Durchsetzung - nützlich erkannter - Moralvorstellungen zu forcieren (10 Gebote und so, Koran, etc.)

"Normalerweise" in einem Kontext, in dem Götter als solche nicht (beweisbar) existieren.

Wenn Allheilungen nicht auf der Ebene katholischer Heiligsprechungen, sondern überwiegend (bis zu 95%) als verifizierbare Realität existieren, dann kehrt das die Deutungshoheit um: dann sind die Götter die Götter und nicht Elemente menschlicher Politik.

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vor 5 Stunden schrieb Ma Kai:

"Normalerweise" in einem Kontext, in dem Götter als solche nicht (beweisbar) existieren.

Wenn Allheilungen nicht auf der Ebene katholischer Heiligsprechungen, sondern überwiegend (bis zu 95%) als verifizierbare Realität existieren, dann kehrt das die Deutungshoheit um: dann sind die Götter die Götter und nicht Elemente menschlicher Politik.

Auch wieder war. Aber würde das bedeuten, dass in den Midgard-Gesellschaften sich nicht alle Top-Level Gesetze/Moralvorstellungen von der Religion ableiten? Was ist denn hier Henne und Ei? Die Menschen haben die Götter durch ihren Glauben erschaffen und in Folge haben die Götter sich an menschlichen Vorstellungen zu orientieren. Aber gleichzeitig sollen sich die Götter wiederum nicht an menschengemachte Gesetzen orientieren ("Du sollst nicht töten" in dem oben Abenteuer-Beispiel)? Nicht sehr intuitiv.

Ebenfalls zu bedenken: Gleichzeitig schreiben wir auf Midgard den religiösen Kasten viel "weltliche" Macht zu, da sie auf verifizierbare göttliche Macht zurückgreifen können

dHib

Edited by Der Himmel ist blau

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vor 2 Stunden schrieb Der Himmel ist blau:

Auch wieder war. Aber würde das bedeuten, dass in den Midgard-Gesellschaften sich nicht alle Top-Level Gesetze/Moralvorstellungen von der Religion ableiten? Was ist denn hier Henne und Ei? Die Menschen haben die Götter durch ihren Glauben erschaffen und in Folge haben die Götter sich an menschlichen Vorstellungen zu orientieren. Aber gleichzeitig sollen sich die Götter wiederum nicht an menschengemachte Gesetzen orientieren ("Du sollst nicht töten" in dem oben Abenteuer-Beispiel)? Nicht sehr intuitiv.

Ebenfalls zu bedenken: Gleichzeitig schreiben wir auf Midgard den religiösen Kasten viel "weltliche" Macht zu, da sie auf verifizierbare göttliche Macht zurückgreifen können

dHib

Die Menschen wissen aber nicht, dass die Götter erst durch den Glauben entstehen. Wenn sie das wüssten sähe die Welt ganz anders aus.

Edited by Mogadil

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vor 12 Stunden schrieb Fimolas:

Ich würde es anders ausdrücken: Die Götter Midgards richtigen sich nicht nach unseren gesellschaftlich normierten Moralvorstellungen.

Wobei man "unseren" auch deutlich unterschieden muss zwischen unserer westlichen Sichtweise und den Sichtweise der Charaktere auf Midgard.

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Wenn ein Priester eine Wundertat vollbringt, was macht er dann?

a) er zaubert und vollführt ein Ritual, in dem er seinen Gott anfleht, er möge ein Wunder wirken

b) der Gott erhört ihn und wirkt das das Wunder auf Midgard!

Also finde ich wirken Götter auf der Erde ziemlich oft und "nachweisbar". Jeder Priester würde sagen, das habe ich nicht getan, das hat mein Gott getan, ich habe ihn nur darum gebeten (was mich einige AP gekostet hat).

 

Edited by Panther
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Wer mal die griechischen Sagen liest, der wird sich über die dortige "Moral" schon sehr wundern. Dass es einen umrissenen, klaren moralischen Kodex gibt, an den sich alle zu halten haben, stammt aus der jüdisch-christlichen Tradition. Viele andere antike Herrscher hatten (weitgehende) Narrenfreiheit. Bei vielen Helden wurden Morde, Raub oder Vergewaltigung nicht mal kritisiert. Wenigstens nicht in der "Standardausführung", sondern nur wenn noch moralisch besonders verwerfliche Komponenten dazu kamen. Götter ahndeten Verbrechen nicht allgemein, sondern dann, wenn sie gegen ihre Ziele oder Lieblinge gerichtet waren.

Es ging nicht um Recht und Strafe, sondern um Rache und Vergeltung.

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    • By Stephan_W
      Hallo,
      ich würde mich freuen wenn Ihr mir ein wenig bei der Hintergrundgestaltung meines Charakters unter die Arme greift.
      „Sahib Yaʿqūb (Yakub) Ibn Abihi Sadiq Gimil-Dum Muatinu Thame, Teschirisch Mardaba“ (ja er steht darauf seine Erlebnisse auch in seinem Namen zu tragen.)
       
      Für Euch kurz „Sahib Yaʿqūb Ben“ kommt aus Elhaddar, Mardaba. Er ist unfreier Händler. Er selber bezeichnet sich als Kauffahrer. Andere würden wohl eher Pirat sagen.
      Welche Gottheit kann er anbeten? Ich dachte entweder an einen Gott des Handels oder der Seefahrt. Was wäre dazu stimmig?
       
      Gruß Kashoggi
    • By Yon Attan
      Hallo ihr alle,
       
      ich wurde bei einer M5 Konvertierungsrunde darauf aufmerksam gemacht, dass es etliche Zauber gibt, die als Ursprung "göttlich" haben, jedoch in keinster Form als Wundertat existieren, sondern nur als normaler Zauber.
      Wie erklärt ihr das InGame, ignoriert ihr diese Angaben (wofür (außer für die Aura eines Verzauberten) sind diese Angaben eigentlich gut?) oder habt ihr ganz andere Meinungen dazu?
       
      Mfg Yon
    • By Galaphil
      Als Folge aus der Diskussion über die Aspekte der Priester bin ich auch ein weiteres Thema einmal angegangen, das mir und auch anderen immer schon seltsam erschienen ist (und das aus aktuellem Anlass gerade wieder hochgekommen ist)
       
      Zwar sind die Priester in Midgard in verschiedene Aspekte unterteilt, die zugehörigen Ordenskrieger sind aber alle in einen Topf geworfen, was die Entstehung und Entwicklung der Figuren betrifft. Deshalb habe ich folgendes System entwickelt, dass sich näher an den Priestern des Aspektes/Gottes orientiert, den der Ordenskrieger verteidigt oder für den er kämpft:
       
      Zu den Fertigkeiten: falls notwendig, kann ein Ordenskrieger zwei Fertigkeiten miteinander vertauschen: ein Ordenskrieger eines Meergottes wird zum Beispiel eher Seemannsgang oder Steuern beherrschen als Reiten und Kampf zu Pferd, ein Ordenskrieger einer Lebensgöttin vielleicht Kräuterkunde und Erste Hilfe statt Kampf in Schlachtreihe und Athletik (beliebig fortsetzbar). Bei einem Ordenskrieger eines Herrschafts- oder Kriegsgottes wird man nicht viel ändern müssen, aber es soll ja auch andere geben
       
      Bei den Wundern: Alle Wunder aus dem Lehrplan bleiben für alle Ordenskrieger Wunder. Die weiteren Wunder (ein Ordenskrieger besitzt 7 Stufe 1 Wunder, 15 Stufe 2 Wunder, 6 Stufe 3 Wunder, 8 Stufe 4 Wunder und 2 Stufe 5 Wunder) sucht er sich aus den Wundern des Priesters der zu ihm passenden Gottheit aus! Weitere Wunder kann er dann logischerweise nicht mehr lernen, auch wenn sie in der DFR-Liste angegeben waren. Der Or hat also nie mehr Wunder als er vorher haben konnte!
      Wechselt ein Ordenskrieger jetzt seine Überzeugung (zB von Kriegsgott auf Lebensgöttin) und seinen Orden (was dann noch extra ausgespielt werden sollte und durchaus auch Zeit und Gold kosten kann), dann werden Wunder, die er vorher gelernt hat, und die für seine neue Gottheit keine Wunder mehr sind, zu Standardzaubern herabgestuft - er darf sich dann logischerweise nur noch Wunder aus denen des Priesters seiner neuen Gottheit aussuchen (alternativ kann man auch die alten Wunder, die jetzt Standardzauber sind, je einen Platz für ein Wunder dieser Stufe belegen, also dass man dann dafür je ein Wunder weniger lernen kann in dieser Stufe).
       
      Dadurch bekommen Ordenskrieger etwas mehr Unterscheidbarkeit und werden wie die Priester auch durch das Lernsystem animiert, sich dem Aspekt ihrer Gottheit näher verbunden zu fühlen.
       
      LG GP
    • By Xan
      Fflamyen ist eine Mondgöttin und wird als Schirmherrin der guten weiblichen Zaubermacht von ihren Kultanhängern verehrt. Sie symbolisiert Magie, Weiblichkeit, Macht und Leidenschaft. Sie ist eine sehr zwiespältige Göttin. Auf wessen Seite sie eigentlich steht, bleibt verborgen. Sie ist zum einen bestrebt mit ihrer Zauberei den Menschen und den Göttern zu helfen, andererseits will sie als liebende Mutter ihren Sohn schützen und ihm beistehen. Ihr innerer Zweispalt zeigt sich in der Zu- und Abnahme des Mondes, wobei ihre Kräfte bei Vollmond am stärksten sein sollen. Fflamyen wird durch den hellen Vollmond symbolisiert und meist als verführerische Frau mit langem, schwarzem Haar dargestellt, aus deren Schultern Eulenschwingen wachsen. Die Eule und die Cambria-Orchidee gelten im Fflamyen-Glauben als heilig.
      Der Fflamyenkult existiert nur noch im Verborgenen, seit die Göttin von ihrem Stiefsohn aus dem Pantheon verbannt wurde. Trotzdem ist der Glaube in den traditionsbewussten, eher unberührten Teilen des Landes weit verbreitet. Fflamyen wird – bis auf wenige Ausnahmen – von Frauen verehrt. In manchen Landstrichen haben sich mehrere Anhängerinnen zusammengefunden und praktizieren ihre religiösen Rituale gemeinsam. Größere, organisierte Gemeinschaften wird man aber nicht antreffen. Mit den Zeremonien, die oft gesangliche oder tänzerische Elemente beinhalten, huldigen die Anhänger Fflamyen oder bitten sie um Visionen oder andere Unterstützung.
      Da der Göttin keine Tempel geweiht werden dürfen, wird sie heimlich angebetet. Feste Kultstätten gibt es nicht, dafür aber bestimmte Orte, die sich zur Durchführung der nächtlichen Rituale besonders eignen. Dazu zählen Lichtungen in Wäldern, Felslandschaften an Küsten oder im Gebirge und Inseln in stehenden Gewässern.
    • By Drachenmann
      Schalömchen, liebes Forum!
       
      Beim Verfolgen des Themas zur göttlichen Eingebung fiel mir nicht nur der größtenteils leidenschaftliche, sogar vehemente Tonfall der Diskussion auf.
       
      Besonders die zum Teil sehr gegensätzliche Auffassung der Gottheiten bezüglich ihrer Machtfülle, ihres globalen (pauschalen?) Kenntnisstandes über die Ereignisse auf der Welt Midgards gab mir zu denken.
       
      Daraus folgt ja schließlich eine unterschiedliche Beurteilung ihres Verhaltens gegenüber der eigenen Gefolgschaft,
      aus der die Figuren (SC und NSC) eines unbestimmten,
      aber höheren Grades als ~5 mit Sicherheit aus der Masse herausragen.
       
      Vielleicht mag es ungewohnt erscheinen,
      doch möchte ich angesichts des bisherigen Tonfalls diesem Thema einige Vorgaben als Bitte voranstellen:
       
      Zum einen bitte ich, die Textstellen der Regelwerke (DFR, ARK, KOM, MdS) als Diskussionsgrundlage zu verwenden,
      da hier die grundsätzliche Haltung der Götter Midgards beschrieben wird.
      Zur Erklärung: Ich befürchte ganz einfach, dass tatsächliche und selbsternannte Historiker aneinandergeraten,
      was zwar sicher unterhaltsam, aber nicht Sinn der Sache wäre.
       
      Zum zweiten bitte ich um eine möglichst sachliche und zielgerichtete Auseinandersetzung,
      wozu Sarkasmus und Diffamierung sicher nicht zählen.
      (Ja, ich weiß, jetzt wird der Bock zum Gärtner... )
       
      Zum dritten wäre es total schön, wenn Ihr Euch nicht in Beispielen verzetteln würdet.
       
      Jetzt meine konkreten Thesen und Fragen, die allesamt meiner Lesart entspringen:
       
      1) Die Gottheiten Midgards sind als Manifestationen des Glaubens definiert.
      Ihre Machtfülle steigt und fällt mit der Zahl und Inbrunst ihrer Anhängerschaft.
      Kann eine Gottheit unter dieser Gegebenheit allmächtig und allwissend sein?
      Wo sind ihrer Macht und ihrem Wissen Grenzen gesetzt?
       
      2) Laut KOM S.57 ist auch eine Gottheit nicht allwissend.
      Allerdings verfügt sie über andere Mittel als ein Sterblicher (s. MdS).
      Worin liegen die Grenzen ihres Wissens und worüber weiß sie mit Sicherheit bescheid?
       
      Ich behaupte, sie kann nicht nur mit ihren eigenen Götterboten usw. kommunizieren,
      sondern auch Erkenntnisse aus den Ereignissen in den Traumgestaden ziehen.
      Desweiteren kann sie mit solchen anderen Gottheiten des eigenen Panteon Informationen austauschen, mit denen sie nicht rivalisiert.
      Wie beurteilt Ihr daraufhin die Kommunikation mit Gottheiten eines anderen Panteon, besonders wenn sich die Schwerpunkte beider stark ähneln?
      (z.B. Tod=Culsu/Ylathor, Krieg=Laran/Irindar, Herrschaft=Tin/Xan usw.)
       
      3) Wundertaten sind keine erlernten Zauber, sondern die Kraft einer Gottheit, die sich in einer Figur (ob SC oder NSC) als Medium Bahn bricht (s. ARK).
      Steht unter dieser Voraussetzung dem SL zu, eine erfolgreiche (=gelungener EW:Zaubern) Kontaktaufnahme der Figur zu ihrer Gottheit zu verhindern,
      weil der SL Form oder Inhalt dieser Kontaktaufnahme als dümmlich empfindet?
      Beschreibe ich die Voraussetzung falsch?
       
      4) Dieselbe Voraussetzung (3) als gegeben vorausgesetzt:
      Steht es einer Gottheit (als NSC) zu, nach erfolgreichem EW:Zaubern den Kontakt aus persönlichen oder menstruativen Gründen zu verweigern?
       
      5) Eleazar ist folgendes wichtig:
      Welche Schutzmöglichkeiten gegen Göttliche/Dämonisch Eingebung würdet ihr für plausibel halten: Ein Zauber (Sphäre), der einen Gott/Dämon abschirmt, so dass er nicht sehen kann, was in der Sphäre geschieht? Eine Art Illusion, die dem Gott eine heile Welt vorspielt? Ein Artefakt, dass ... Möglicherweise wäre all diese Zauber zu kontern, indem man einen Glaubensgenossen innerhalb der Sphäre platziert, der seine Beobachtungen dann an den Gott weitergibt.
       
      Es geht nicht um einen Allerweltszauber, sondern ruhig um einen mit Göttliche Eingebung vergleichbaren "Gegenzauber", der einen zu einfachen Zugriff auf besondere NPCs erschwert/unmöglich macht.
       
      -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Dies sind meine Fragen, Ihr könnt den Katalog gerne erweitern!
      Sobald eine weitere Fragestellung diskutiert wird, kann mir deren Initiator eine PN schicken, und ich erweitere die Liste.
      Im Gegenzug werde ich im Katalog die unrelevanten Fragen durchstreichen,
      um bis dahin eingegangene Antworten nicht in den Regen zu stellen.
      -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Ziel des Themas ist ein möglichst breiter Konsens.
      Hierfür interessiert nicht nur die Meinung der Leiter, sondern auch und besonders die der Spieler.
       
      Grüße
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