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Bro

Erinnerungsbilder von MidgardCons im Forum?

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Und ich mag einfach auch nicht glauben, dass es in der doch recht überschaubaren Midgard Community Menschen gibt, die wegen eines Bildes gleich Abmahnungen schreiben lassen würden - insbesondere auch, weil klar wäre, dass es der letzte Con gewesen ist, an dem Sie teilgenommen haben.

 

Schöne Grüße

 

Matthias

Ja. Ich mag es auch nicht glauben. Rosendorn sicher auch nicht. Ich mag auch viele andere Sachen nicht glauben.

 

Merkt ihr nicht, daß ihr euch damit im Kreis dreht? Es wurde hier schon mehrmals erklärt, warum die Conbilder nicht mehr veröffentlicht werden. So lange nicht, bis jemand Rechtssicherheit garantiert, oder ein Converanstalter, weil er einfach lustig ist, das Rechtsrisiko auf sich nimmt.

 

Oder bis sich jemand, dem die Bilder so wichtig sind, findet, die Domain "conbilder.tld" o.ä. kauft und dort die organisatorische Arbeit und das rechtliche und finanzielle Risiko auf sich nimmt. :zaunpfahl:

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@Akeem al Harun:

Auch das ist natürlich, wie so häufig Auslegungssache. Das heißt man könnte erstmal Abmahnen, vielleicht auch mit niedrigem Gegenstandswert und darauf hoffen, dass die Gegenseite kein Interesse an einer gerichtlichen Auseinandersetzung hat und die Abmahnung akzeptiert. Darauf läuft ja der ganze Schmarren hinaus, die Angst vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung, selbst wenn man im Recht ist.

 

@Nixonian:

Dann sollte ein Moderator den Threat am besten schließen, bevor uns schwindelig wird. Rechtssicherheit wird es nämlich bei so einem schwammigen Thema wie Persönlichkeitsrecht und Urheberrecht nicht geben, da es immer jemanden geben könnte, der einen Sonderfall konstruiert. Und selbst bei Rechtssicherheit bleibt das Problem bestehen, dass man sich gegen eine unrechtmässige Abmahnung auch nur gerichtlich zur Wehr setzen kann.

 

Gute Nacht

 

Matthias

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Und niemand geht auf meinen Vorschlag ein. Das Angebot ist ehrlich gemeint.

 

Viele Grüße

hj

Und da sich die meisten hier darüber im klaren sind, wird auch nicht darauf reagiert, sondern lieber weiter spekuliert wie wir DEIN (oder Rosendorns) Problem lösen können.

 

Gruß

Frank

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[...]Ich bin für alle Lösungen offen, möchte aber eine Garantie, dass ich als Verantwortlicher nicht angegangen werden kann. Sonst bleibe ich einfach dabei, dass die Galerie abgeschaltet bleibt.
Wie wärs, wenn du dir mit der Anmeldung eine Einverständnisserklärung geben lässt?

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Und niemand geht auf meinen Vorschlag ein. Das Angebot ist ehrlich gemeint.

Weil es niemand selbst machen will und niemand selbst den Kopf hinhalten will. Hier ist Service gefragt und nicht die Möglichkeit es selbst zu tun.

 

Viele Grüße

Akeem

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[...]Ich bin für alle Lösungen offen, möchte aber eine Garantie, dass ich als Verantwortlicher nicht angegangen werden kann. Sonst bleibe ich einfach dabei, dass die Galerie abgeschaltet bleibt.
Wie wärs, wenn du dir mit der Anmeldung eine Einverständnisserklärung geben lässt?

Das dürfte rechtlich keinen Bestand haben. Du brauchst faktisch eine Einverständniserklärung für jedes einzelne Bild.

 

Viele Grüße

Akeem

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Wir drehen uns eh im Kreis. ;)

 

Rechtlich sehe ich das erstmal so, dass Conbilder je nach ihrer Art ein Problem darstellen oder eben keins.

 

Nach §23KUG bedürfen Bilder keiner Einwilligung, die im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung geschossen worden sind. Dazu zählt auch der Midgard-Con.

 

Sie dürfen aber nicht die Person in den Vordergund stellen, sondern die Person muss im Rahmen ihrer Funktion als Conteilnehmer dort abgebildet sein.

 

Im Einzelfall würde das bedeuten, dass Spielrundenfotos okay sind, Portraitaufnahmen aber nicht.

 

Da meine Bacharachfotos 2004 nicht mehr hier zu sehen hin, mache ich das mal an Beispielen fest. Hj, kann sie selbstverständlich sofort löschen.

 

Die ersten beiden Bilder wären demnach okay.

 

Das letzte ist nicht okay. Triton hat bisher aber niemanden abgemahnt. Ich hoffe, das bleibt auch so. ;)

 

Trotzdem kann ich jeden Veranstalter und Seitenbetreiber verstehen, der sich nicht auf sowas einlässt. Heutzutage wird eben nicht mehr erst um Löschung gebeten, sondern da flattert die Abmahnung schnell ins Haus.

 

Solange es also keine eindeutigen Urteile zu Confotos oder Entsprechendem gibt (vielleicht gibts sogar schon welche :dunno: ) würde ich da auch die Finger von lassen.

IMG_1093.jpg

IMG_1105.jpg

IMG_1089.jpg

Edited by Einskaldir

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Das letzte, ist nicht okay. Triton hat bisher aber niemanden abgemahnt. Ich hoffe, das bleibt auch so. ;)
Falls nicht, erfährst Du's als erster. ;)

 

:disturbed:

 

 

Es ist doch ein schönes Bild! :)....

 

Nicht abmahnen, bitte. :D

 

P.S: Das Bild hängt schief oder der Fotograph hatte Schlagseite.. :D

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Nach §23KUG bedürfen Bilder keiner Einwilligung, die im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung geschossen worden sind. Dazu zählt auch der Midgard-Con.
Für mich ist ein MidgardCon aber keine öffentliche Veranstaltung. Deswegen gibt es die Einladungen usw.

 

Da Du ja vom Fach bist, wie sieht es mit Bildern aus, die nur einem begrenztem Kreis zugänglich sind, also z.B. denen, die mein in Leder gebundenes Fotoalbum sehen können?

 

Solwac

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Wie wärs, wenn du dir mit der Anmeldung eine Einverständnisserklärung geben lässt?

 

Damit würden zwar die Con-Teilnehmer erfasst, da die Mehrzahl der Cons aber auf touristisch durchaus sehenswerten Burgen stattfindet, können da auch schon mal Nichtteilnehmer auf den Fotos sein (z.b. die beiden Hochzeiten auf Breuberg 2007)

 

bis dann,

Sulvahir

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@ Solwac:

 

Erstmal ich bin zu wenig vom Fach. Da müsste ich mich auch einlesen und mal einen Kommentar wälzen bzw. Urteile lesen.

 

Ich denke trotzdem, dass es unter §23 KUG fallen würden. Also öffentliche Versammlungen oder ähnliches.

 

Der Berlin Marathon ist schließlich auch begrenzt auf eine Teilnehmerzahl und man kann nicht einfach mitlaufen. Ich denke, die Einladungen sind nicht so das Problem. Schon alleine deshalb, weil ihr faktisch niemanden ausschließt, sondern jeden zulasst, der vorher die Anmeldung angefordert hat. Das ist beim Marathon nicht anders.

 

Dein Fotoalbum ist dein Fotoalbum. Dein Beispiel dürfte kaum unter "Veröffentlichung" fallen.

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Hm, beim Marathon melde ich mich an, hier erhalte ich eine Einladung. Zumindest für die Veranstaltungsversicherung macht das einen enorm großen Unterschied. :dunno:

 

Was ist denn eine Veröffentlichung? Wenn ich das nicht für jeden sichtbar, aber trotzdem digital mache? Und genau darum geht es ja bei einem beschränkten Zugang.

 

Solwac

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Also bei vielen Marathonveranstaltungen wird man zwar nicht eingeladen, muss aber zumindest gewisse Voraussetzungen mitbringen, oder?

Zumindest ist das beim Iron-Man so, dass man bei dem ein oder anderen Wettbewerbserfolge vorlegen muss...

 

Und zum Midgard-Con werde ich zwar eingeladen, die Anmeldung erfolgt aber auch auf eigene Initiative hin...

 

Aber hilft das weiter? Macht das rechtlich einen Unterschied?

 

Nick.

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Der beschränkte Zugang dürfte rechtlich völlig bedeutungslos sein. Das Foto steht im Netz. Jeder Forumsteilnehmer kann es sehen. Also schon mal gut 2000 Leute. Und jeder neu Angemeldete auch. Selbstverständlich ist das veröffentlichen.

Vorallem weil die Wahrscheinlichkeit groß sein dürfte, dass derjenige, der abmahnen möchte, also die Person auf dem Foto, auch Mitglied des Forums ist. :silly:

Du verhinderst damit nur, dass Suchmaschinen und Abmahner, die nach bestimmten Verstößen suchen, wie zum Beispiel Bilder, an denen andere die Rechte haben (Ich sag nur Lebensmittelfotos), diese einfach finden.

Edited by Einskaldir

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Kann ich mir nicht vorstellen.

 

Hierzu mal ein Link:

 

http://www.fotorecht.de/publikationen/onlinealben.html

 

Da geht es um Online Fotoalben. Also das Hochladen auf eine Website. Anschließend können nur die, die einen Zugang erhalten, die Fotos selbst bestellen. Der Personenkreis dürfte sehr klein gewesen sein und es war, nach dem Urteil zumindest, trotzdem nicht okay.

 

Ist nur ein Urteil, aber man sieht schon, wie heikel die ganze Sache ist.

Edited by Einskaldir

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Zur Erklärung, was mich dazu veranlasst hat, keine Conbilder mehr zu gestatten:

 

1. Es gab auf dem letzten Clubbertreffen ein paar unglückliche Bilder, bei denen die abgelichteten so richtig angepisst reagiert haben. Niemand dachte daran mich zu verklagen. Ein entsprechender Kommentar an den Fotografen hat ausgereicht.

 

2. Immer wieder erlebe ich auf Cons, auf Midgard-Stammtischen, dass Personen fotografiert werden, die deutlich machen, dass sie das nicht möchten. In den wenigsten Fällen wird diese deutliche Ablehnung vom Fotografen auch wirklich respektiert. Das ist eigentlich unakzeptabel.

 

Beide Beispiele verdeutlichen, dass es gute Gründe für das Recht gibt, so wie es augenblicklich gültig ist.

 

Viele Grüße

hj

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Also, zumindest vom genannten Berlin-Marathon gibt es Bilder und zwar unter www.real-berlin-marathon.com. Und zwar durchaus auch Bilder mit Einzelpersonen drauf (z.B. Bild 1 von 2007). Alles ganz ohne Anmeldung.

Bei einigen Bildern vermute ich sogar, dass der Geknipste das Bild auch nach dem fotografieren nicht gesehen und abgenickt haben dürfte - dafür laufen die zu schnell ;) ... (z.B. Bild 72 von 2007)

Da ich nicht davon ausgehe, dass die Veranstalter hier bewusst etwas rechtswidriges anstellen vermute ich, dass es für solche Events durchaus eine Möglichkeit gibt Fotos online zu stellen.

 

Selbstverständlich verstehe auch ich jeden Con-Veranstalter, der sich nicht auf eventuelle rechtliche Risken einlassen will - wer will das schon?

Aber dennoch bin ich mir ganz sicher, dass es eine hinreichend rechtssichere Lösung gibt - zur Not könnte man sich bei den Veranstaltern des Berlin-Marathons erkundigen.

 

Grüße,

Arenimo.

 

P.S: Und so schließt sich der Kreis...

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Unter den aktuellen Umständen sehe ich auch nur eine Lösung, wie das gehandhabt werden kann.

 

Auf Cons benutzt man Einwilligungszettel. Ähnlich wie Rundenzettel.

 

Dort trägt man ein, wo die Bilder veröffentlicht werden (Z.B. Südconseite und Midgard-Forum), Datum und Uhrzeit des Fotos und lässt sich den Zettel von allen auf dem Bild unterschreiben. Natürlich nachdem man VORHER gefragt hat.

 

Nur so kann ich mir momentan Rechtssicherheit vorstellen.

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Kann ich mir nicht vorstellen.

 

Hierzu mal ein Link:

 

http://www.fotorecht.de/publikationen/onlinealben.html

 

Da geht es um Online Fotoalben. Also das Hochladen auf eine Website. Anschließend können nur die, die einen Zugang erhalten, die Fotos selbst bestellen. Der Personenkreis dürfte sehr klein gewesen sein und es war, nach dem Urteil zumindest, trotzdem nicht okay.

 

Ist nur ein Urteil, aber man sieht schon, wie heikel die ganze Sache ist.

 

In dem Fall war das Schutzverfahren unzureichend:

 

..., aber wenn jemand den direkten Link auf das Album hat, kann er sich dieses ohne Passwort ansehen und sich auch Abzüge der darin enthaltenen Bilder nach Hause bestellen, ohne dass die abgebildeten Personen oder der Fotograf etwas davon erfahren.

[...]

..., dass das Online-Labor die Abzüge der Fotos selbst im eigenen Namen und für eigene Rechnung verkauft hat. Damit habe es sich die Inhalte zu eigen gemacht [...] Außerdem stellt der körperliche Versand von Fotoabzügen keinen Teledienst dar, so dass das TDG überhaupt nicht einschlägig ist.

 

Da sind drei Knackpunkte:

 

1. Durch einen direkten Link konnte sich jeder die Fotos ansehen.

 

2. Das Labor vermarktet die Fotos selbst.

 

3. Es werden physische Abzüge verkauft.

 

2.+3. fallen schon einmal weg. Und 1. sollte sich recht einfach lösen lassen.

 

bis dann,

Sulvahir

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Kleiner Nachtrag:

 

(1) Ohne die nach § 22 erforderliche Einwilligung dürfen verbreitet und zur Schau gestellt werden:

[...]

3. Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben;

[...]

(2) Die Befugnis erstreckt sich jedoch nicht auf eine Verbreitung und Schaustellung, durch die ein berechtigtes Interesse des Abgebildeten oder, falls dieser verstorben ist, seiner Angehörigen verletzt wird.

 

Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/kunsturhg/__23.html

 

Einen MidgardCon würde ich entweder zu "Versammlung" (Convention) oder "ähnlichen Vorgängen" zählen.

 

Demnach wären Aufnahmen von Spielrunden legitim (solange nicht jemand beim Nasepopeln oder ähnlichem fotografiert wird). Bei Einzel- bzw. Portraitaufnahmen müsste vorher das Einverständnis eingeholt werden.

 

bis dann,

Sulvahir

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Wer will vorweg über das "berechtigte Interesse" nach §23 entscheiden? Wenn ich bei einem Con möglicherweise in ungewöhnlicher Bekleidung teilnehme, dies aufs Foto gebannt wird und meine Dienststelle das zu Gesicht bekommt - ist mir das recht?

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    • By KhunapTe
      Hallo liebe Spieler/innen,
      da wir eine Online Con planen, wollen wir gerne einmal wissen, ob Du/Ihr Euch das überhaupt vorstellen könnt?
      Ob ihr Interesse habt?

      Daher wäre es super, wenn ihr "schnell" bei der Umfrage mitmachen könntet!

      Vielen Dank
      Eure Breuberg-Con-Orga
    • By Läufer
      Hallo!
      Der zweite OderCon wird stattfinden - dieses Mal am Wochenende NACH Ostern 17.4.-19.4.20 am bewährten Orte.
      Es wird eine Frühanreisemöglichkeit geben - Ob einen oder zwei Tage, das müssen wir noch beschließen.
      Zu den Sternen
      Läufer
    • By Issi
      Hallo Forum,
      Vielleicht hattet ihr auch schon mal die Situation, dass eine verheiratete weibl. Figur (SC oder NSC), etwas rechtswidriges getan hat, zum Beispiel - Diebstahl,Verleumdung, Ehebruch, Hexerei usw.
      Als verheiratet Frau untersteht sie ja( als Nicht-Eagrel) - der Familie ihres Mannes. und etwas weitergefasst, der seines Clans, sofern er einem angehört.
      Nur was erwartet eine Ehefrau in eurer Welt, falls sie etwas stiehlt, ihren Mann betrügt oder ähnliches?
      Natürlich kann die Handhabung mit solchen Fällen und die Härte der zuerwartenden Strafen stark variieren.
      Aber mich würde interessieren, was ihr so für angebracht haltet.
      Was wäre denkbar? Inwiefern darf der Ehemann über das Leben seiner Ehefrau bestimmen?
      Ist sie ihm mit Leib und Leben ausgeliefert, oder nur bis zu einem gewissen Grad?
      Muß er selbst mit seinem Leben oder seiner Ehre für sie einstehen?
      ,oder nicht?
      Sicher spielt da auch der Stand und das Ansehen des Ehemannes eine Rolle.
      Orientiert ihr euch da an mittelalterlichem Recht, oder seht ihr es in eurer Welt etwas lockerer?
      Bin schon sehr gespannt.
       
       
      Liebe Grüße
      Issi
       
    • By Eleazar
      In Berlin ist eine Ausstellung von Gottfried Lindauer gemalten Portraits von Maoris aus der 1880er Zeit. Ich finde die paar Bilder, die ich im Internet und im SPIEGEL gefunden habe, sehr ausdrucksstark. Da die Gemälde historisch sind, dürfte man eventuell wenig Probleme mit Abdruckgenehmigungen haben.
       
      Vielleicht hat ja jemand Lust und Gelegenkeit, sich die Ausstellung mal anzusehen.
       
      http://www.gottfriedlindauerinberlin.de/
    • By KoschKosch
      Hallo Leute,
       
      ich stelle diese Frage ganz bewusst hier, weil sie so möglicherweise in ähnlicher Form für Parinov oder Warogast Verwendung finden könnte. Auch passt sie nicht in den Abenteuerstrang zu Slamohrad, da das vorliegende Problem mit dem Abenteuer als solchem eher wenig bis nichts zu tun hat.
       
      Wir hatten gestern die Situation, dass ein vom Lichthaus der 33 bevollmachteter Hexenjäger, der selbst (noch) kein Flammenauge ist, aber in deren Niederlassung ausgebildet worden war, seine Kompetenzen weit überspannt hat. Er wendete am hellen Nachmittag Macht über Menschen auf einen (nichtmenschlichen, genauer gnomischen) Gesellen einer hochgeachteten Handwerksmeisterin und sogar Gildenmeisterin an, brachte diesen im Beisein seiner 3 Mitgesellen (ebenfalls Gnome) dazu, deren Geheimnis gegen seinen und ihren Willen auf ein Blatt Papier aufzuschreiben und es dem Hexenjäger zu übergeben und nahm sich schließlich von dem automatenhaft herumstehenden übernommenen Gnom dessen Spezialarmbrust. Natürlich ohne ihn um Erlaubnis zu bitten oder ähnliches und gegen den Willen und die Gegenwehr (sie schossen mit ihren Armbrüsten auf ihn) seiner Kumpanen. Die Freunde des Hexenjägers, die ebenfalls zugegen waren, unterstützten diesen insoweit, dass sie auf den Beschuss der Kameraden des Verzauberten ihrerseits mit Beschuss durch einen magischen Frostball antworteten. Alle Geschosse beider Parteien verfehlten oder wurden erfolgreich abgewehrt, ohne das jemand wirklich zu Schaden kam. Die Gnome traten daraufhin den Rückzug an. Ihr Kamerad wurde bald darauf, immer noch unter dem Einfluss des Spruches, ihnen hinterhergeschickt.
       
      Dieses Verhalten wird von den Glasschleifergesellen (den Gnomen) natürlich nicht einfach so hingenommen werden. Sie werden versuchen, das Ganze vor Gericht zu bringen. Der Hexenjäger und seine Kumpanen sind erst vor ein paar Tagen Ehrenbürger der Stadt geworden und haben demnach Bürgerrechte hier. Die Gesellen dürften ebenfalls Bürgerrechte haben und den Schutz der Glasmachergilde genießen.
       
      Und hier meine Frage: In welcher Form können sie das in Slamohrad? Und dazu auch: wie wird der Rechtsweg aussehen? Wie die Verhandlung? Wer spricht Recht? Wer darf Einspruch erheben, wer aussagen, wer hat Stimme, wer ist vom Verfahren ausgeschlossen? Wie kann das Strafmaß aussehen? Wer legt es fest? Usw. usw.
       
      Bitte helft mir. Die Zeit drängt ein wenig, denn wir spielen am kommenden Samstag weiter.
       
      Danke und viele Grüße,
      Kosch
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