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Rosendorn

Spielrundenorganisation bei MidgardCons

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Hier eine OffTopic-Diskussion aus dem SüdCon-Thread (verkürzte Wiedergabe der in meinen Augen wesentlichen Postings - alle weiteren sind nach wie vor im SüdCon 2003-Thread zu finden):

 

Zitat[/b] (Rosendorn @ 15 Okt. 2003,21:26)]Ich muss mal ehrlich sagen, dass ich es nicht so toll finde, wenn sich Runden praktisch schon ein paar Wochen vor dem Con bilden. Das ist dann also eine klare Absage an Neulinge, oder?

 

Ich werde es auch gewiss nicht unterstützen, dass schon vorausgefüllte Rundenzettel "ausgehängt" werden. Der Fairness halber (vor allem gegenüber den Nicht-Forums-Besuchern - und die haben immerhin die Mehrheit) sollten bereitwillige Spielleiter ihr(e) Abenteuer auch allen ganz offen auf dem Con selbst anbieten.

 

Natürlich kann ich keine Vorschriften machen. Und wenn jemand unbedingt schon mit einer festen Runde spielen will, muss ich das auch hinnehmen.

 

Trotzdem finde ich das "schade".

 

Grüße...

Der alte Rosendorn

 

Zitat[/b] (Andreas Görke @ 15 Okt. 2003,22:47)]Das war auch so etwa das, was mich trieb, meinen Kommentar zu schreiben. Ich gehe mal davon aus, dass es genügend Runden geben wird, so dass jeder irgendwo mitspielen kann, aber ich fände es schade, wenn Neulingen das Gefühl vermittelt wird, eigentlich nicht dazu zu gehören. Im Zweifelsfall führt dies nur dazu, dass sie eben nicht mehr zu Cons kommen, oder?

 

Ich will die Gelegenheit aber gerne nutzen, dir (und den anderen Beteiligten) ein ganz dickes Lob und vielen Dank für die Organisation auszusprechen, die bislang eben gerade nicht den Eindruck vermittelt, es gäbe eine Zweiklassengesellschaft bei MidgardCons.

 

Grüße,

 

Andreas

 

Zitat[/b] (Nanoc der Wanderer @ 16 Okt. 2003,00:01)]Hi.

 

Es hat zwar anscheinend niemand bemerkt  wink.gif aber eigentlich war glaube ich der Bösewicht (der sich für Kassaia "angemeldet" hat).

 

Ich weiß, so etwas macht man nicht. Hörte ich jedenfalls "immer" vor den Cons, hatte aber auf den Cons sehr wohl das Gefühl, das da schon so manches schon vorher klar war. Vielleicht hat mich das Gefühl ja getrogen, aber ich hatte ein wenig die Meinung, nur offen zu sagen, was manche "hintenrum" auch machen.

 

Klar, die Zettel sollten offen und anfänglich leer aushängen.

Auch sollen keine Anfänger/Nicht-ForumsgängerInnen ausgegrenzt werden.

 

Aber wenn Kassaia ihren Zettel aufhängt, werde ich wohl daneben stehen (wenn ich weiß, wann sie es macht smile.gif und mich eintragen. Auch wenn sie bzw. ihre Endgegner Nanoc beinahe das Leben gekostet haben, werde ich wohl versuchen, bei Ihr zu spielen (so sie ein mir genehmes Abenteuer anbietet). De facto ist es eigentlich eine Voranmeldung. Ob ich mich jetzt offiziell erst vor Ort eintrage oder nicht.

 

(Obwohl mich auch Hendriks Abenteuer reizen würde. Mal was als SpF mitmachen, was ich später als SL leiten werde in meiner Gruppe).

 

Ich war erst auf zwei Cons, hab aber schon Vorlieben entwickelt für MitspielerInnen und SL. Why not?

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

 

Zitat[/b] (Hendrik Nübel @ 16 Okt. 2003,12:24)]
Zitat[/b] (Rosendorn @ 15 Okt. 2003,21:26)]Ich muss mal ehrlich sagen, dass ich es nicht so toll finde, wenn sich Runden praktisch schon ein paar Wochen vor dem Con bilden. Das ist dann also eine klare Absage an Neulinge, oder?

 

Ich werde es auch gewiss nicht unterstützen, dass schon vorausgefüllte Rundenzettel "ausgehängt" werden. Der Fairness halber (vor allem gegenüber den Nicht-Forums-Besuchern - und die haben immerhin die Mehrheit) sollten bereitwillige Spielleiter ihr(e) Abenteuer auch allen ganz offen auf dem Con selbst anbieten.

 

Natürlich kann ich keine Vorschriften machen. Und wenn jemand unbedingt schon mit einer festen Runde spielen will, muss ich das auch hinnehmen.

 

Trotzdem finde ich das "schade".

 

Grüße...

Der alte Rosendorn

Ich verstsehe diese Ansicht, teile sie aber nicht. Ich habe als SL extrem schlechte Erfahrungen damit gemacht, mit frei zusammen gestellten Runden zu spielen. Seit einiger Zeit sorge ich dafür, dass sich in meinen Runden immer zumindest 1-2 mir bekannte Spieler befinden. Auf der anderen Seite bemühe ich mich, immer auch mir unbekannte Spieler zu integrieren. Schließlich geht man ja auf Cons, um neue Leute und neue Spielstile kennen zu lernen.

 

Natürlich muss man sich auf Cons darum kümmern, dass die Neulinge angemessen versorgt sind. Ich selbst gehe aber nicht auf solche Veranstaltungen, um Einsteigerveranstaltungen anzubieten; ich will in erster Linie Spaß mit mir bekannten Leuten haben, die ich nur selten im Jahr sehe. Wenn es dadurch für Neulinge schwer wird, in eine "geschlossene Gesellschaft" hineinzukommen, dann ist das eben so. Das ist in keinem Sportverein o. ä. anders, wenn ich dort neu anfange. Dann muss man eben etwas dafür tun, um das Eis zu brechen und die anderen kennen zu lernen.

 

Wie gesagt, ich bin bereit, auf jedem Con auch neue Leute kennen zu lernen. Ich werde es mir aber nicht nehmen, auch, nein sogar vorrangig mit mir bekannten, angenehmen Personen zu spielen. Unter anderen Voraussetzungen würde ich auf dem Con gar kein Abenteuer anbieten. Sollten sich Spieler beschweren, dass sie in keine Runde hinein kommen, dann können sie m. E. einfach selbst eine Runde anbieten.

 

Ich habe diesen Beitrag nicht geschrieben, um eine Diskussion anzufangen. Ich will nur meinen gegenläufigen Standpunkt verdeutlichen. Ich wiederhole noch einmal, dass ich für Rosendorns Haltung Verständnis habe und sie respektiere.

 

Freundliche Grüße,

 

Hendrik

 

Zitat[/b] (Detritus @ 16 Okt. 2003,12:46)]Wenn man seinen Standpunkt so vehement darstellt, dann fordert das quasi zur Diskussion heraus, das sollte dir eigentlich klar sein und vielleicht ist das auch beabsichtigt.

 

Ehrlich gesagt, ich finde deine Haltung etwas daneben.

Vor allem der Satz " Wenn es dadurch für Neulinge schwer wird, in eine "geschlossene Gesellschaft" hineinzukommen, dann ist das eben so." stößt mir und sicher auch anderen bitter auf.

 

Gerade in Sportvereinen, die du hier ja als Beispiel anführst sollte das Teamwork und nicht das Cliquenwork an der Tagesordnung sein. Sicherlich ist es richtig, das Neulinge sich einfügen müssen, aber die Gruppe, Clique oder ähnliches muß auch auf die Neulinge zugehen. Immerhin verbindet alle ein gemeinsames Ziel.  Wenn man sich aber gleich klar abgrenzt, wird das nichts und führt schnell zu Mißstimmungen.

 

Cons sind für mich Orte, wo alle Spieler und Spielleiter die Möglichkeit haben neue Leute kennenzulernen. Wer garantiert mit bekannten Leuten spielen will, soll sich privat und außerhalb mit diesen Verabreden.

 

Das ist meine Meinung!

 

mfg

Detritus

 

P.S. Ich entschuldige mich hiermit bei den Converanstaltern, das ich ihren Strang zu dieser Meinungsäußerung mißbraucht habe.

 

Zitat[/b] (Nanoc der Wanderer @ 16 Okt. 2003,13:06)]Hi Detritus.

 

Bleiben wir doch ruhig bei der Debatte.

 

Vielleicht habe ich ja was nicht mitbekommen. Aber für mich ist ein Con eine Sache, für die ich Geld bezahle und auf der ich Spaß haben will.

 

Ich stimme Hendrik zu, er ist nicht dafür da, Einsteigerrunden zu  machen.

 

Wenn ich zur Süd-Con 6 Stunden fahre und 70 Euro (oder so), dann erlaube ich mir auch, mit denen zu spielen, auf die ich Bock habe.

 

Klar, ich will neue SL und SpielerInnen kennelernen, neue Spiel-und Leitstile. Trotzdem bin ich als Privatperson da und keine bezahlte Kraft des Cons.

 

Bei "Gutwilligen", zum Support-Team (und auch die werden ja ein Privat-Leben haben) oder zum Verlag oder zu den Veranstaltern Gehörenden, mag es ja anders sein. (Evtl. und auch da nicht "zwangsweise")

 

Aber ich finde es ehrlich gesagt etwas verwegen von Dir, anderen Menschen Vorschriften machen zu wollen, was sie in ihrer Freizeit machen wollen und das sogar bei einer Sache, wofür diese Geld zahlen.

 

Manche sehen manche Menschen nur auf Cons und möchten gerne mit denen spielen. Was ist daran verkehrt/schlimm???

 

Ich mache schon ein wenig für MIDGARD, nehme mir aber auch das Recht raus, auf Cons meinen Vorlieben zu frönen. In Langeleben habe ich mich aber z.B. auch als Turnier-SL angeboten, weil SL fehlten.

 

MIDGARD ist keine Religion und kein Zwang, sondern unser aller Hobby. Ein Con-Besuch ist Privatsache.

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

 

Zitat[/b] (lendenir @ 16 Okt. 2003,13:07)]Da bin ich ja mal gespannt ... kann es sein, dass so eine Diskussion relativ sinnlos ist, da es sich um Einzelfälle handelt? Und warum sollten nicht alle es so machen, wie sie wollen? Alle machen es sowieso nie gleich!

 

lendenir, Con-Neuling ohne Berührungsängste, der trotzdem froh ist, wenn er in der Gruppe einen hat, den er kennt

 

Grüße...

Der alte Rosendorn

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Meine (Privat-)Meinung:

Es gibt Leute, die kommen mit ihrer kompletten Midgard-Runde auf den SüdCon und spielen auch nur in dieser Zusammenstellung. Wieder andere verabreden sich mit (meinetwegen auch weit entfernten) Freunden, um ebenfalls in geschlossenen Runden zu spielen.

 

Ich spreche hier ganz bewusst von geschlossenen Runden - nicht davon, sich einen oder zwei Bekannte in die eigene Runde zu holen!

 

Diese Runden werden dann in Form von komplett ausgefüllten Zetteln "angekündigt". Alternativ (für die nicht ganz so Unverfrorenen) verabredet man die Zeit der Ankündigung und lässt die "zufällig" interessierten Mitspieler sofort ihren Eintrag machen. Das Ergebnis ist das Gleiche. So werden nach meiner Beobachtung Einzelpersonen ziemlich vor den Kopf gestoßen, da plötzlich nur volle Zettel aushängen.

 

Auch diese Einzelpersonen haben oft viele Stunden Fahrt hinter sich und ebenfalls den nicht unwesentlichen Teilnahmebeitrag bezahlt (und somit den Con ebenfalls erst möglich gemacht). Sind sie also weniger Wert, nur weil sie nicht in einer sich abgenzenden Rotte von Freunden ankommen?

 

Bei solchen Kleinveranstaltungen in einem sehr begrenzten Interessentenkreis gehe ich von einem gewissen Gemeinschaftssinn aus. Natürlich kann man mit einer reinen Konsumentenhaltung hingehen und sich nur um den eigenen Spaß kümmern. Dann kann man auch über jeden Makel mosern und den ehrenamtlichen Helfern das Leben schwer machen.

 

Andererseits sehe ich uns und die Gäste lieber schon irgendwie als Team, die gemeinsam für die ganze Gruppe ein tolles Wochenende auf die Beine stellen. Die einen geben das notwendige Geld, die anderen die Arbeitskraft und Zeit. Anders mag ich den SüdCon auch nicht organisieren.

 

Grüße...

Der alte Rosendorn

 

 

 

 

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Solche von Dir beschriebenen geschloßenen Runden finde ich eine Unverschämtheit! Eine Spielergruppe, die auf einen Con fährt, damit sie mal in einem schönen Burgambiente spielen kann, hat den Sinn eines Cons nicht verstanden. Solche Leute nehmen den Einzelspielern, die hinfahren um eben mal mit anderen Leuten zu spielen, nur die wertvollen Plätze weg.

 

Ich kenne solche Cliquen aber auch von anderen Veranstaltungen, z.B. der "Münchner Spielwiesn", einem Brettspiel-Con. Da kommt die heimische Spielrunde geschlossen auf den Con und probiert immer in der gleichen Zusammensetzung hintereinander die neuen Brettspiele aus. Wenn man als Einzelner an den Tisch kommt und fragt, ob man mitspielen kann, heißt es unisono "Wir sind komplett!".  mad.gif

 

Herzliche Grüße,

Triton

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Da ich ein Neuling beim Con-Besuch binn, kann ich nicht sagen wie es wirklich ist, allerdings würde ich mich schon ausgeschlossen fühlen, zumal ich 15 und die "geschlossene Gesellschaft" so um die 30 ist!

 

Ich finde die haltung von geschlossenen gruppen nicht gut, dann treffen sich irgendwann an einem con x abgekartete gruppen und man hat keine chance als neuling überhaupt jemand kennen zu lernen....

 

 

(aber so ist es noch nicht, oder? wink.gif )

 

 

Xmax

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Guest Marc

Ich war bisher nur zweimal (lange her) auf Cons - und das sehr, sehr kurz. Aber beide Male hatte ich bei einigen Gruppen den Eindruck, dass sie die con-geniale Idee hatten durch den Con ihr Raumproblem gelöst bekommen zu haben:

 

"Bei wem spiel'n wir nächste Woche?" (fünfaches Schweigen) "Hm, da in doch in Icksstadt dieser Con, spiel'n wir doch dort." (fünfache erleichterte Zustimmung)

 

Alle denken 'Super, da ist der Kelch mit der leere Pizzaschachteln hinterlassende Midgardhorde für dieses Mal an mir vorbeigegangen. Und vielleicht ist ja übernächste Woche noch ein Con irgendwo...'

 

Das kann es aber wirklich nicht sein.

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Hmm, so ganz verstehe ich die Gewichtung dieser Diskussion nicht...

Ist es etwa so, dass ein Großteil vorab verabredet wird - oder geht es da um einzelne Fälle?

Da ich eher von zweiterem ausgehe: Lasst sie doch. Wenn es ihnen Spaß macht...

 

Ich spiele gerne auch auf einem Con in einer vorher festgelegten Gruppe, da man sich halt nur sehr selten treffen kann.

Genauso gerne spiele ich in (fast) völlig unbekannter Zusammensetzung (mit der Einschränkung, dass ich die wenigen Spieler bzw. Spielleiter, mit denen ich halt nicht so auf einer Wellenlänge bin, zu meiden versuche).

Ebenso mag ich es, einen Teil vorher zu kennen und von einem anderen Teil "überrascht" zu werden.

Alles zu seiner Zeit bzw. so, wie es kommt und passt.

 

Was ich möglichst vermeide ist zu viel mit denen zu spielen, die ich auch jede Woche um mich herum habe. Nicht weil ich nicht gern mit diesen spiele, sondern damit ich fern vom "geistigen Inzest" neue Leute und Spielarten kennenlerne, um meinen Horizont zu erweitern und neues/anderes erleben möchte.

 

Aber trotzdem: wozu reglementieren?

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Auf eine Con kommen viele verschiedene Leute mit unterschiedlichen Interessen. Die meisten sind da, um Spaß zu haben; wie sie den finden, ist sehr unterschiedlich.

Die Con-Leitung stellt Regeln auf, damit das miteinander funktioniert und möglichst jeder seinen Spaß hat.

 

Bis jetzt funktioniert die Regel "nur leere Spielerzettel werden ausgehängt" doch ganz gut, oder?

(Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, hatte bis jetzt den Eindruck, dass dies auf Midgard-Cons so gehandhabt wird.)

 

Ich finde beide Extreme (A: die ganze Spielrunde spricht sich vorher ab, B: keinerlei Vorabsprache ist erlaubt) sehr schlecht.

 

Verwundert war ich über die Aussagen, dass die Einzelpersonen durch ihren Con-Beitrag den Con mit möglich gemacht haben, und dass die anderen diesen nur die Plätze wegnehmen.

Im Moment sind laut Webseite noch 10 Plätze auf der Südcon frei, wie kann also jemand jemand anderes Platz wegnehmen?

Und wieso sollten Leute, die den Con Beitrag bezahlt haben, Rücksicht auf andere nehmen, weil die ja schließlich den Beitrag gezahlt haben, und so erst die Con möglich machen?

 

Egal ob Einzelspieler oder Gruppe, ich sehe nicht, ein, weshalb der eine dem anderen vorzuziehen sei, wenn beide den gleichen Beitrag leisten.

 

Noch nicht genannt wurde das Interesse der Spielleiter: Ich leite eine Runde nicht, weil ich mich dazu verpflichtet fühle, oder weil ich unbedingt das SL-Geschenk haben will, sondern nur deswegen, weil es mir Spaß macht.

Also ist es doch vollkommen legitim, dass ich alles dafür tue, dass die Runde auch zustandekommt. Und dazu gehört auch gezielte Werbung für die Spielrunde, und evtl. gezieltes Aussuchen der richtigen Spieler. Gleichzeitig kann man so auch erfahren, ob überhaupt genügend Interesse da ist, ich biete kein Midgard Sailormoon an, wenn nicht vorher ein paar Leute Interesse daran bekundet haben.

Ausserdem bin ich anderen SLs gerne dankbar und informiere sie, wenn ich auch etwas leite. Wenn jemand ein Spiel für mich geleitet hat, gebe ich ihm am nächsten Tag gerne den Vorzug vor einem Unbekannten.

 

Wenn Spieler keine Runden finden, dann liegt das nicht daran, dass sich feste Runden treffen, sondern nur daran, dass zu wenig Runden angeboten werden. Ohne die feste Runde wäre vielleicht ein SL mehr da, aber es wären auch 4-6 Spieler mehr da, die sich eintragen wollen.

 

Korrigiert mich, falsch ich falsch liege: Ich hatte bisher immer den Eindruck, dass meist mehr Spieler da waren als Spielleiter, das Problem sind zu wenig aushängende Spielrunden.

Dann sollte man doch dafür sorgen, dass mehr Leute eine Runde anbieten, oder? Irgendwie kapiere ich nicht, wie eine Einschränkung dazu führen könnte. Ich würde die Absprachen komplett freigeben, die Spieler sollen sagen, was sie gerne wollen, die Spielleiter, wen sie gerne als Spieler hätten.

 

Ich verstehe, dass man auch an die Neulinge denken muss, dass diese eine faire Chance bekommen, auch zu spielen.

Aber ich sehe nicht ein, deswegen sämtliche Absprachen zu verteufeln.

 

Im schlimmsten Fall besteht die Con aus 2 Gruppen: Gruppe A kennt sich untereinander, alle Spiele wurden schon Wochen im voraus abgesprochen. Gruppe B sind die ganzen Neulinge, die zum ersten Mal auf einer Midgard-Con sind, keinen kennen, und auch nicht im Forum sind.

Wenn ich der Diskussion folge, dann ist Gruppe A schuld, wenn Gruppe B nicht spielen kann, und deswegen muss Gruppe A verhindert werden.

Das mag für euch logisch erscheinen, ich halte es für Blödsinn.

Für mich ist klar, dass in Gruppe B einfach zu wenig Leute bereit sind, eine Runde anzubieten. Für jede Runde, die in Gruppe A weniger stattfindet, hängt ein Spielzettel mehr aus, und 4-6 Spieler mehr stehen davor und wollen sich eintragen.

 

Bitte nicht falsch verstehen: Ich mag es auch nicht, wenn eine feste Gruppe auf einer Con geschlossen auftaucht, spielt, und geht. Aber ich halte dies für eine Randerscheinung. Wenn jemand sich auf einer Con zu einem Spiel verabredet, und vorher oder nacher noch woanders mitspielt, ist der Sinn und Zweck einer Con für mich erfüllt.

Und wenn nicht: Diese Gruppe hatte ihren Spaß, und hat den Rest der Con nicht negativ beeinflusst.

 

Selbst gemacht habe ich schon folgendes:

- vor einer Con gefragt, ob Interesse an einem speziellen Abenteuer besteht, und dafür dann auch Voranmeldungen angenommen.

- Nach einer Runde darüber reden, ob danach jemand noch was leitet, die Spieler wissen dann, wann etwas neues ausgehängt wird.

- Von Spielleitern gefragt werden, ob man auch mal im Gegenzug was leiten möchte.

- Gelangweilt mit ein paar Freunden rumsitzen, sich breitschlagen lassen, etwas anzubieten, und die Freunde tragen sich dann gleich als erstes ein.

- sich vor der Con verabreden, z.B. um etwas früheres fertig zu spielen, oder ein Abenteuer schön auf ein paar Schlüsselfiguren zuschneiden, oder weil man schon lange versucht, zusammen zu spielen, auf Cons aber immer in verschiedenen Gruppen gelandet ist.

- neue Leute überzeugen, dass die Con Spaß macht, und dann natürlich auch dafür sorgen, dass sie bei mir einen Platz zum spielen haben.

 

Wenn mich wegen einem dieser Punkte jemand auch nur schief anguckt, darf er mir erklären, was an der Con schöner und besser wird, wenn ich das sein lasse.

 

Ich fand die Cons so wie bisher ganz gut, und wenn ich etwas ändern würde, dann nur dieses: Kein Gejammere mehr über Spieler, die anders spielen als man selbst. Egal ob es die Art der Gruppenbildung oder der Powerlevel ist, jeder hat das Recht, so zu spielen, wie er möchte, und mit wem er möchte. Und niemand sollte Beifall klatschen, wenn dies jemand unterbinden möchte.

 

Gruß,

(\/)icha

 

PS: Da habe ich noch eine ganz verrückte Geschichte, ich kenne nämlich jemand, der fährt auf die Süd-Con, um (haltet euch fest) gar nicht zu spielen! Kein Scherz, das ist wirklich so.

Das ist doch noch eine ganze Ecke schlimmer als mit vorher ausgemachten Gruppen zu spielen, oder?

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@Professore

Ich glaube nicht, daß es um eine Reglementierung geht, sondern eher um Rosendorns Appell, sich nicht im Vorhinein zu verabreden und die Reaktionen darauf.

 

Ich bin da zwiegespalten. Natürlich ist es Mist, wenn die berühmten "fertigen Runden" pro-forma ausgehängt werden. Und natürlich ist es Mist, wenn sich hier schon fertige Spielgruppen im Vorfeld bilden und die Leute, die keine Chance haben (weil sie nicht täglich/nie ins Forum schauen) dadurch von vornherein ausgeschlossen werden oder sich der SpL die Gruppe im Vorfeld aussucht.

 

Allerdings kann ich das Argument, ich "müßte" etwas zum Congeschehen beitragen, und zwar in einem bestimmten Sinn, nicht ganz nachvollziehen. Ich fahre dorthin, um meinem Hobby zu frönen und Spaß zu haben. Der Spaß besteht für mich darin, entweder mit gänzlich Unbekannten zu spielen oder auch mit Leuten, die ich zwar kenne (z.B. aus dem Forum) aber noch nicht mit ihnen gespielt habe. Zum Beispiel würde ich durchaus gerne einmal Detritus als SpL erleben. Aber ich würde mich nicht vorher bei ihm anmelden. Entweder ergibt es sich, oder nicht.

 

Andere Leute mögen ihren Spaß anders haben und sich wohler fühlen, wenn sie eher nur spielen und eher mit Leuten spielen, die sie kennen. Ich kann das nicht verurteilen und glaube nicht, daß man jemanden vorschreiben kann, wie er seine Freizeit auf einem Con-WE verbringt.

 

Man kann nur hoffen, daß jeder auch mit einem Szenario zum Con kommt, um zu leiten, daß jeder Neugierig ist und daß man sich auch innerhalb der Gruppen gut versteht.

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Hi!

Dann will ich mich auch mal äußern!

 

Also, wenn komplette Spielgruppen antreten, nur um ein "anderes Ambiente" zu haben, ist das natürlich nicht so toll.

Aber:

Wie lang dauert so eine Spielrunde?

 

Was jetzt das Posting zu meiner Person betrifft:

 

Zum einen bin ich selbst noch Con-Neuling(in?)!

Der Süd-Con wird erst mein dritter.

Klar kenne ich daher das Gefühl, wenn man auf so einem Con überall Leute sieht, die sich bestens zu kennen scheinen.

Aber:

So schlimm sind "wir" Midgard-Con-Spieler doch gar nicht!

Ich hatte bisher nicht das Gefühl, als Neuling ausgegrenzt zu werden. Eher freundlich aufgenommen.

 

Und, schließlich, wenn man/frau auch selbst ein wenig auf die "alten Hasen" zu geht, bekommt man/frau schnell Kontakte, die man/frau auf dem nächsten Con weiter pflegen kann. Dazu gehört dann aber auch, das man zumindest mit einem oder zwei der Leute wieder spielt, die man auf dem Con davor kennen lernte.

 

Und wenn ein Spielleiter(in) bei einem Szenario teilweise mit  bekannter Runde spielt sollte das schon OK sein. Das zweite Szenario spielt man/frau dann einfach mit neuen Spielern.

 

Und, wie in meinem Fall, wenn es dann gilt ein angefangenes Szenario (nicht das Nanoc-Szenario) weiter zu spielen und sich nach über einem Jahr dann endlich die Gelegenheit zu bieten scheint, finde ich das alles andere als schlimm.

 

Und als Spielleiter(in) ist es doch auch ganz schmeichelhaft, wenn sich Spieler bereits melden, bevor sie überhaupt wissen, welches Szenario es eigentlich geben soll.

 

Das bedeutet nicht, daß ich meine gesamte Runde "vorweg" besetzen würde, aber es ist als Spielleiter schon ganz zweckdienlich zumindest ein oder zwei Leute dabei zu haben, von denen man/frau weiß, wie sie spielen. Sonst kann das Szenario nämlich auch ganz schnell "den Bach runter gehen" und das macht dann niemandem Spaß.

 

So viel von einer Con-Neulingin.  biggrin.gif

 

Kassaia

die auf viele neue und alte Gesichter hofft.

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Zitat[/b] (Xmax @ 16 Okt. 2003,20:11)][...](aber so ist es noch nicht, oder? wink.gif )

Jetzt muss ich ein wenig einschränken. Ich habe hier mal nur ganz privat und vor allem zu allen möglichen Cons gepostet. Weder beim Midgard-SüdCon, noch bei anderen Midgard-Cons ist das Phänomen meines Wissens übermäßig häufig aufgetreten. Bei uns zumindest gab es bislang nur sehr wenige solcher unangenehmen Ausnahmen.

 

Allerdings sehe ich gerade bei uns hier im Forum die Gefahr einer exklusiven Cliquen-Bildung, bei der dann "neue" Leute schwer Fuß fassen können. Die Midgard-Cons könnten zu eingeschworenen Forums-Veranstaltungen werden, bei denen "die anderen" mehr oder weniger unerwünscht sind.

 

Midgard und vor allem seine Fan-Gemeinde haben durchaus in der freien Rollenspiel-Wildbahn einen gewissen Ruf "elitär" zu sein. Das ist schade. Und "geschlossene" Veranstaltungen schüren dieses auch noch.

 

Auch muss ich mich entschuldigen, dass ich meinen allgemeinen Unmut über eine gewisse rücksichtslose Konsumentenhaltung in unserer Gesellschaft hier mit hineingemengt habe. Das hat hier nichts zu suchen, denn es geht ja "nur" um die Problematik verabredeter Spielrunden.

 

Und hierzu nochmals ganz klar: Noch ist es nicht sonderlich schlimm, jedoch sehe ich eine potentielle Gefahr in der "geschlossenen" Gesellschaft der Midgard-Spieler.

 

Grüße...

Der alte Rosendorn

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Zitat[/b] (posbi @ 16 Okt. 2003,22:10)][...]Verwundert war ich über die Aussagen, dass die Einzelpersonen durch ihren Con-Beitrag den Con mit möglich gemacht haben, und dass die anderen diesen nur die Plätze wegnehmen.

Im Moment sind laut Webseite noch 10 Plätze auf der Südcon frei, wie kann also jemand jemand anderes Platz wegnehmen?

Und wieso sollten Leute, die den Con Beitrag bezahlt haben, Rücksicht auf andere nehmen, weil die ja schließlich den Beitrag gezahlt haben, und so erst die Con möglich machen?[...]

Du hast mich leider missverstanden - vielleicht habe ich mich auch nur nicht klar ausgedrückt.

 

Ich wollte lediglich vermitteln, dass ein bezahlter Con-Beitrag eben niemanden eine besondere Stellung einbringt, sondern dass alle (der Einzelspieler und die "geschlossene" Gruppe) absolut gleich sind und die gleichen Rechte/Pflichten haben. Von "Platz wegnehmen" habe ich zumindest nie gesprochen.

 

Nach meinem Weltbild (oder Wunschbild) ist jeder Con-Teilnehmer für seinen eigenen, aber eben auch ein wenig für den Spaß der anderen mitverantwortlich. Jeder muss irgendwie auf die eine oder andere Art mithelfen und seinen Teil dazu beitragen, dass der jeweilige Con gelingen und jeder seinen Spaß haben kann.

 

Ich bin übrigens als Con-Veranstalter definitiv gegen jede strenge Reglementierung (abgesehen von der Grundregel, dass ein Spielrundenzettel grundsätzlich leer ausgehängt werden sollte). Wenn jemand im Vorfeld auf mich zukommt, dass er gerne eine private Runde auf dem Con spielen wolle, bekommt er selbstverständlich einen Platz zum Spielen. Nur kann er sich dann gleich die Scharade mit den manipulierten Aushängungen sparen und darf auch nicht mit dem Spielleitergeschenk rechnen, dessen einziger Zweck ist, eben jene etwas altruistischeren Spielleiter zu belohnen, die doch noch ein paar Plätze für Neulinge und/oder Fremde übrig haben.

 

Natürlich ist die Grenze fließend. Der eine trifft durchaus Verabredungen und schaut, dass er ein, zwei Bekannte in seiner Runde hat. Oder man will unbedingt mal mit Bekannten aus dem Forum spielen, die man noch nie (oder nur sehr selten) gesehen hat. Das ist auch in Ordnung. Auch dafür ist der SüdCon da.

 

Man sollte IMHO nur nie vergessen, dass man grundsätzlich auch ein klein wenig für den Spaß der anderen Conteilnehmer verantwortlich ist. Zumindest meiner Meinung nach.

 

Grüße...

Der alte Rosendorn

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Eingespielte Gruppen kommen natürlich zügiger ins Spiel, es wäre meiner Meinung aber toll, wenn man 1-2 Slots für andere Spieler vorsieht, wo es geht.

Ich war bisher nur 2 mal (als Einzelperson) auf dem Südcon und habe es, trotz kurzfristiger Torschlußpaniken, doch immer geschafft eine Spielgruppe aufzutreiben. Gerade das neue hat um so mehr Spaß gemacht. In bester Erinnerung blieben mir eine tolle Wirtshausschlägerei und ein stummer Diener, der -obwohl er kein Wort sagte- der gesprächigste am Tisch war.  biggrin.gif  inlove.gif

Eine Reglementierung würde ich nicht Begrüßen, aber eine Ermahnung kann nicht schaden.

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Zitat[/b] (Rosendorn @ 16 Okt. 2003,22:17)]Allerdings sehe ich gerade bei uns hier im Forum die Gefahr einer exklusiven Cliquen-Bildung, bei der dann "neue" Leute schwer Fuß fassen können. Die Midgard-Cons könnten zu eingeschworenen Forums-Veranstaltungen werden, bei denen "die anderen" mehr oder weniger unerwünscht sind.

Hm, das wäre doch per se nichts schlechtes?

 

Von dir, Rosendorn, wissen wir ja, dass du dies nicht mitmachen würdest, eine Midgard-Forum-Südcon würde es also nicht geben.

 

Nur mal die Sache etwas weitergedacht:

Entweder, das Forum übernimmt die eine oder andere Con. Dann gibt es bestimmt auch wieder Leute, die eine zusätzliche Con für den Rest ausrichten.

 

Oder es gibt eine spezielle Forum-Con. Erste Vorläufer sehe ich da in den Forum-Urlaubs-Cons.

 

Aber ich glaube nicht, dass dies geschehen wird.

 

Es mag Leute geben, die immer nur mit den gleichen spielen wollen. Und es mag Leute geben, die auf einer Con mit jedem möglichst nur einmal spielen. Aber ich glaube, dass die meisten gerne eine Mischung daraus bevorzugen, so sieht es zumindest hier im Forum aus, und dies entspricht auch meiner allgemeinen Con-Erfahrung.

Daher wäre eine reine Cliquen-Con nicht erfolgreich, die Mehrheit würde nicht mitmachen.

 

Und wenn eines Tages die Mehrheit der Midgard-Conspieler eine exklusive Clique bildet, dann ist das halt so.

 

Die Forumteilnehmer sind bei Midgard-Cons vermutlich in der Minderheit. Aber sind die Con-Gänger nicht auch eine Minderheit innerhalb der Gesamtheit aller Midgard-Spieler?

 

Was ich allerdings absolut gut fände, wenn sich die Midgard-Cons und überhaupt Cons in verschiedene Richtungen entwickeln würden.

 

Ich kenne eine Con, auf der Trading-Cards komplett verboten sind. Das war zur Hochzeit der Trading-Cards eine sehr spezielle Con, zu der ich gerne ging. Einige andere hat dies abgeschreckt. War die Con deswegen besser oder schlechter? Sie war so, wie der Veranstalter und die Teilnehmer es wollten, ist doch ok? Die Meinung der Nicht-Teilnehmer, die dort lieber TC gespielt hätten ist doch egal.

 

Warum nicht auch eine Midgard-Con, bei der Absprachen zur Gruppenfindung explizit erwünscht sind, und eine andere, bei der dies ausdrücklich unerwünscht ist?

 

Lasst uns einfach abwarten, welche besser ankommt.

Ich vermute, dass sich sehr schnell die Leute auf die Con konzentrieren, die ihnen lieber ist, und einem großen Teil ist es egal, hauptsache sie können spielen.

So würden beide Cons davon nur profitieren, die Veranstalter wären zufriedener, die Teilnehmer auch.

 

Eine "Gefahr" sehe ich wirklich nicht.

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@posbi: Ich denke, dass du da ein wenig zu eingleisig denkst. Natürlich wird sich das alles irgendwie regeln und nur der Con durchsetzen, der die Teilnehmer anspricht. Allerdings zu welchem Preis? Wie steht's mit neuen Midgard-Spielern? Oder geht Midgard dann halt auch in Rente, wenn wir alle 65 sind... wink.gif

 

Nun, warten wir's mal ab.

 

Übrigens, ich plane immer noch ein ganz exklusives Forums-Wochenende (also eine Art Forums-SüdCon) zu organisieren. tounge.gif

 

Grüße...

Der alte Rosendorn

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Ich denke es ist abschreckend für Leute, die sich mal hintrauen und dann nicht schnell genug reagieren. Bei einem Con mit Vorankündigung von geschlossenen Gruppen wird das nicht vorkommen.

Außerdem hat Rosendorn eigentlich genau das gemacht, was Du vorgeschlagen hast: Er hat seinen Con genauer spezifiziert. Außerdem interessiert ihn die Meinung der Leute dazu.

Ich finde den Vorschlag einen Con schon im Vorfeld genauer einzugrenzen sehr interessant.

 

Edit meint: Wann gibt es den Forums Südcon? turn.gifclap.gif

 

 

 

 

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Zitat[/b] (Bernward @ 16 Okt. 2003,22:52)]Eingespielte Gruppen kommen natürlich zügiger ins Spiel, es wäre meiner Meinung aber toll, wenn man 1-2 Slots für andere Spieler vorsieht, wo es geht.

Eins meiner langweiligsten Spiele kam so zustande: Ein Meister, eine feste Gruppem und ein freier Slot (ich.)

 

Wenn der SL und 1-2 Spieler sich kennen, ist das ok. Sobald die Fremden in der Minderheit sind, kann es schwierig werden, ins Spiel zu kommen. Die anderen sind teilweise so eingespielt, die Aufgabenverteilung so automatisiert, dass es wirklich schwer ist, noch mitzuspielen. Dabei unterstelle ich nichtmal Absicht, es passierte einfach so.

 

Es war übrigens keine Midgard-Con und es wurde auch nicht Midgard gespielt.

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Jeder versucht, seien Position klarzumachen, in dem er die Unterschiede zu anderen Positionen erläutert.

Und dann stellt sich raus, dass die Postitionen so unterschieldich gar nicht sein, weil die angegebenen Unterschiede gar nicht existieren. Find ich schön. smile.gif

 

Noch etwas zur Absprache: Wenn es in einem kleinen Forum geschieht, kann dies zu Cliquenbildung führen, das wünsche ich auch nicht.

 

Ich ging (ohne es explizit zu erwähnen) von der Art Absprache aus, die ich kenne: Auf der Webseite der Con können sich Spielleiter mit Beschreibung des Abenteuers und Emailadresse eintragen lassen, und die Spieler nehmen dann Kontakt auf.

Also ungefähr so, wie es bei den Turnieren auf Midgard-Cons ja auch gehandhabt wird.

 

Da bei dieser Methode auch Neulinge die gleichen Chancen haben, sehe ich nicht die Nachteile, sondern nur die Vorteile des Absprechens.

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Hui, hier gehen aber die Wogen hoch! Da will ich doch auch mal meine Meinung kund tun:

 

Komplett geschlossene Spielrunden finde ich, nun, zumindest.... seltsam. Mir erschließt sich nicht ganz, warum solche Leute eine gute Menge Geld für einen Con ausgeben?

 

Auch ich war mal Anfänger, auch ich habe mal niemanden gekannt auf den Cons. Aber zum Glück habe ich eine große Klappe, da lernt man dann schon die Leute kennen und auf dem nächsen Con ist man dann nicht mehr "alleine". <span style='font-size:6pt;line-height:100%'>Oder gerade deswegen?</span>  wink.gif

 

Den Vergleich von HN mit dem Sportverein finde ich gar nicht so weit her geholt, oder auch eine Partei, zum Beispiel. Wenn ich neu dazu komme, muss ich erst mal Leute kennen lernen und - klar - gibt es Grüppchen und Klüngel, die ich erst mal nicht verstehe. Und?

 

Meiner persönlichen Meinung nach ist es schön, wenn man 1-3 bekannte Leute in der Gruppe hat, mit denen man schon gute Erfahrungen gemacht hat. Jedoch sollte man als SL dafür sorgen, dass mindestens 2 Plätze für die 'Allgemeinheit' offen bleiben. Denn auch ich als SL oder als Spieler will schließlich neue Leute kennen lernen. Und mal anders rum überlegt: Wenn ich nicht irgendwann früher neue Leute kennen gelernt hätte, hätte ich auf einem Con niemanden Bekannten zum mitspielen, eh?

 

Euer

 

Bruder Buck

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Zitat[/b] (posbi @ 16 Okt. 2003,22:57)]Oder es gibt eine spezielle Forum-Con. Erste Vorläufer sehe ich da in den Forum-Urlaubs-Cons.

Als eine der Organisatirinnen der Fahrten nach Irland und Dänemark möchte ich kurz darauf eingehen bevor ich dann zum eigentlichen Thema komme.

 

Die Forums-Urlaubs-Cons sind als Urlaub und nicht als Con gedacht. Klar wird da auch gespielt, aber Sinn und Zweck ist eigentlich mit Freunden in Urlaub zu fahren. Zufälligerweise sind einige davon eben auch im Forum vertreten.

 

Nun zum eigentlichen Thema.

Ich finde es auch nicht sinnvoll, mit einer bestehenden Grppe zu einem Con zu fahren um dort zu spielen. Klar habe ich auch schon Abenteuer angeboten, wo einige Mitspieler schon von vornherein fest eingeplant waren. Oder man hat sich mit einigen schon bekannten Leuten unterhalten, weil alle gerade keine Gruppe zum Spielen hatten und einer der Anwesenden hat sich bereit erklärt was zu leiten. Auch dann ist die Besetzung schon festgelegt. Sowas geht allerdings auch mit Leuten, die man noch nicht von zig Cons kennt, wie ich in Bacharach festgestellt habe.

Irgendwie ist es doch immer wieder spannend sich mit neuen Spielern, Spielleitern und deren Spielweise auseinander zu setzen. Schließlich kann man dabei auch neue Freunde gewinnen.

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Standpunkt der Con-Veranstalter des Breuberg-Cons:

 

Bei uns werden die Spielrunden leer und nur am jeweiligen Spieltag ausgehängt (also Fr die für Fr, Sa die für Sa und So die für So). Wir wollen, dass alle Spieler die Möglichkeit haben, gleichzeitig von den Spielrunden zu erfahren (nach dem Abendessen bzw. Frühstück) und dieselbe Chance haben, sich einzutragen. Dabei steht allerdings niemand von uns neben den Zetteln und verhindert, dass sich Gruppen, die sich miteinander abgesprochen haben, eintragen. Vorabsprachen werden wir jedoch weder durch unsere Website noch durch das Forum unterstützen.

 

Persönlicher Standpunkt:

Ich kenne inzwischen so viele Leute auf den Midgard-Cons, dass ich kaum noch spielen könnte, ohne Freunde oder Bekannten in der Runde zu haben. Ein ganzes Wochenende nur neue Mitspieler und Spielleiter zu haben halte ich für ein wenig anstrengend. Ein ganzes Wochenende ausschließlich mit mir bekannten Leuten zu spielen fände ich aber genauso langweilig. Die Mischung machts. Deswegen spiele und leite ich auf Cons inzwischen auch lieber Kurzabenteuer als Abenteuer, die über das ganze Wochenende laufen.

 

Hornack

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Die meisten Leute scheinen sich ja einig zu sein, dass Gruppen, die sich (grob) zur Hälfte aus Bekannten und zur Hälfte aus neuen Gesichtern zusammensetzen, eine ganz gute Mischung darstellen. In so einem Fall fände ich auch Absprachen für einen Teil der Plätze unproblematisch; das Argument etwa von Hendrik kann ich gut nachvollziehen.

Immerhin scheint ja größtenteils Einigkeit darüber zu bestehen, dass völlig geschlossene Runden eher problematisch sind (bis auf Sonderfälle; etwa ein angefangenes Abenteuer zu Ende bringen zu wollen).

Insofern ist die Diskussion hier vermutlich zu einem großen Teil überflüssig, da die Positionen sich ohnehin überschneiden.

 

Grüße,

 

Andreas,

 

neugierig auf seinen ersten Con.

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Zitat[/b] (Andreas Görke @ 17 Okt. 2003,09:26)][...] neugierig auf seinen ersten Con.

Ich würde sagen, da ich auch Neuling bin sprechen wir zwei uns ab und kippen damit die Diskussion biggrin.gif

 

lendenir

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Zitat[/b] (lendenir @ 17 Okt. 2003,09:28)]
Zitat[/b] (Andreas Görke @ 17 Okt. 2003,09:26)][...] neugierig auf seinen ersten Con.

Ich würde sagen, da ich auch Neuling bin sprechen wir zwei uns ab und kippen damit die Diskussion biggrin.gif

 

lendenir

Darf ich mit euch kippen?  dontgetit.gif

 

Ansonsten finde ich abgesprochene Spielrunden unter der Vorraussetzung, daß man "Fremden" nicht komplett das Mitspielen verwehrt, nichts Schlimmes.

Livia

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Zitat[/b] (Hornack Lingess @ 17 Okt. 2003,09:40)]@ Andreas, lendenir, Livia:

Wehe, wenn ihr drei Neulinge euch zu einer vorher abgesprochenen exklusiven Spielrunde verabredet. Dann war das euer letzter Con.

... als Neulinge wink.gif

 

lendenir

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