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Livia

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Everything posted by Livia

  1. Livia (Charakter für Conkampagne) Ermittlerin - Mensch - Grad 1 - Ywerddon - Nathir - Volk - Fischerin Alter: 18 Gestalt: 59kg (normal) Größe: 164cm (klein) rechtshändig Spezialisierung: Dolch St 53, Gs 84, Gw 89, Ko 43, In 86, Zt 59 Au 59, pA 66, Wk 31, Sb 44, B 24 AusB-1, SchB+1, AnB+1, ZauB0, ResB+1/0/+1 LP 14, AP 7, Res+11/+12/+11 Hören+8, Riechen+8, Schmecken+8, 6. Sinn+2, Sehen+8, Tasten+10 Sprachen: Twyneddisch+19, Erainnisch+13 Waffen: Ochsenzunge+5, Dolch+7, kleiner Schild+1 Raufen+8 Abwehr: +12 Fertigkeiten: Beschatten+9, Menschenkenntnis+6, Reiten+11, Schwimmen+11, Suchen+9, Verhören+8, Himmelskunde+5, Schreiben/Twyneddisch+13 Besonderer Besitz: Reitpferd Geschichte, Hintergrund: Aussehen: Livia ist eine kleine, normalgewichtige, weder besonders hübsche noch besonders hässliche junge Frau, die rein durch ihr Äußeres nirgendwo auffällt - zumindest solange nicht bekannt ist, daß sie eine Twyneddin ist. Ihre Haut ist nämlich für dortige Verhältnisse ungewöhnlich dunkel und wirkt selbst im Winter wie frisch von der Sonne gebräunt. Die Haare sind sehr lang und braun und werden von einem Lederband zusammengehalten. Die Augen wirken fast schwarz. Sie scheint weder besonders kräftig noch ausdauernd zu sein, allerdings sind ihre Bewegungen fließend und geschmeidig, zeugen also von einer guten Körperbeherrschung. Sie trägt eine Lederrüstung unter der einfachen, hellen Leinentunika und abgetragene, lederne Reitstiefel. An einem um die Hüfte gebundenen Strick hängt an der einen Seite ein Dolch und auf der anderen ihre Ochsenzunge, jeweils in einer Scheide. Der Schild ist auf dem Rücken befestigt. Die Familie: Livia ist die einzige Tochter von Ric und seiner Frau Shana aus Ywerddon. Shana ist in einem kleinen Dorf nahe der Westküste Ywerddons geboren worden und aufgewachsen. Sie verliebte sich in den Südländer Ric, der eines Tages im Dorf auftauchte und wenig später um ihre Hand anhielt. Gegen den Willen ihrer Familie heirateten sie rasch. Über Rics Vergangenheit ist nur bekannt, daß er in einer Stadt namens Orsamanca gelebt hatte, bis er sich angeblich mit seiner Familie überworfen hatte und daraufhin die Küstenstaaten für immer verließ. Viel mehr ist nicht aus ihm herauszubekommen. Der Einzelgänger Ric bestand darauf, ein Haus außerhalb des Dorfes zu bauen. Um seine Ruhe zu haben, wie er meinte. Das kleine, schlichte Holzhaus der Familie liegt direkt an der Küste. Den Lebensunterhalt der Familie verdient Ric mit Fischfang. Von ihm lernt Livia schon früh das Fischerhandwerk. Außerdem geht sie ihrer Mutter beim Herstellen von Muschelketten zur Hand und begleitet sie meistens zum Fischmarkt in die nächst größere Stadt. Die übrige Zeit unternimmt Livia oft weite Streifzüge an der Küste, bei denen sie Muscheln für ihre Mutter und allerlei Treibgut sammelt. Ihre Wege führen sie dabei (trotz aller Warnungen) immer weiter vom elterlichen Haus weg, oft in Begleitung des geliebten Familienpferdes Goto. Der Beginn des Abenteuers: Eines verregneten Tages im Frühherbst, als die bereits fast erwachsene Livia erst spät am Abend von einem besonders langen Streifzug zurückkehrt, erblickt sie schon aus der Ferne eine dicke, schwarze Rauchwolke am Himmel - eindeutig aus der Richtung ihres Elternhauses. Livias anfänglich noch erstaunter Blick wird schnell panisch. Sie treibt Goto im gestreckten Galopp weiter, bevor sie abspringt und letzten paar hundert Meter von blankem Entsetzen erfüllt den Hügel zum Haus hinab rennt. Das elterliche Haus besteht zum größten Teil nur noch aus rauchenden Trümmern. Rings herum ist das Gras niedergetrampelt, man kann unschwer unzählige Spuren von Pferden und schweren Stiefeln im Schlamm erkennen. Einige Männer des benachbarten Dorfes haben sich im Hof versammelt. Die meisten stehen in der Nähe des Brunnens und blicken ihr mit zuerst überraschten und erleichterten, doch dann betroffenen Gesichtern entgegen. Sie nähert sich mit nunmehr taumelnden Schritten diesem schrecklichen Schauplatz und kann den Blick nicht mehr von der Gestalt abwenden, die sie vor dem Brunnen auf der bloßen Erde liegend entdeckt hat. Es ist Shana. Das Blut um die große Platzwunde am Kopf ist bereits angetrocknet und ein Arm ist seltsam verdreht... Die Dörfler erklären der im Schock erstarrten Livia, daß die Rauchwolke bis ins Dorf zu sehen war und deswegen ein kleiner Trupp von dort aufgebrochen war um nachzusehen. Bei ihrer Ankunft fanden sie die tote Shana vor dem Haus liegend, das unwiederbringlich von den Flammen gefressen wurde. Einer der Männer hatte sich in das brennende Haus gewagt. Er kam heil, aber unverrichteter Dinge wieder zurück: der Rest der Familie war nicht im Haus. Die unbekannten Reiter welche die Familie überfallen haben mußten, waren von Süden unbemerkt durch den kleinen Wald zum Haus gelangt, und auch in diese Richtung wieder verschwunden – vielleicht befand sich Ric jetzt ihn ihrer Gewalt. Ein bewaffneter Suchtrupp war bereits vom Dorf aus aufgebrochen und hatte mit der Suche begonnen. Livia hat sich während der Erzählung neben ihre tote Mutter auf die Erde gesetzt, bis die Männer die Leiche auf einer Bahre in den, zwar augenscheinlich auf brutale Art und Weise durchsuchten aber noch intakten, Schuppen in der Nähe des Hauses tragen. Der Schock hält ihre Trauer noch fern, doch grenzenloser Haß auf die Mörder findet bereits ihren Weg an die Oberfläche ihrer Gedanken. Im Schlamm neben dem Brunnen sitzend, wandert ihr Blick immer wieder ungläubig über die verkohlten Überreste des einst so hübschen und vertrauten kleinen Hauses, über die aufgebrochene Tür des kleinen Schuppens daneben, hin zu den Klippen, an denen Wellen schäumend brechen. Er wandert den Weg entlang, der vom Anwesen aus nach Osten zum Dorf führt und über den von Pferden zerwühlten, schlammigen Pfad zum Wald hin und schließlich wieder zurück zu der Stelle, an der das Blut ihrer Mutter im Regen bereits langsam verschwindet. So entdeckt sie direkt daneben, zuvor vom Körper ihrer Mutter bedeckt, einen fast gänzlich im Schlamm versunkenen Siegelring mit einem ihr und den Umstehenden unbekannten Wappen. Sie steckt ihn nachdenklich ein. Livia und Goto finden in dieser Nacht bei den fürsorglichen Bewohnern des Dorfes Unterkunft. Doch als der Suchtrupp am nächsten Tag unverrichteter Dinge zurückkehrt und auch eine Woche später nach dem Begräbnis ihrer Mutter immer noch keine Hinweise auf den Verbleib ihres Vaters oder die Identität der Reiter vorliegen, erwacht sie aus ihrer hilflosen Starre und faßt den grimmigen Entschluß, sich auf eigene Faust auf die Suche zu machen. Mit der immerwährenden Hoffnung, daß Ric eines Tages von selber wieder im Dorf auftauchen wird, geht sie Tag für Tag den Marktleuten zur Hand, hilft den Bauern bei der Ernte oder sammelt Holz um ein bißchen Geld beiseite zu legen. Nach etwa einem Mond ohne Lebenszeichen von Ric, holt sie aus dem mittlerweile verrammelten Schuppen ihres ehemaligen Elternhauses das an einer bestimmten Stelle im festgetrampelten Lehmboden verborgene Kästchen mit ein paar wenigen Ersparnissen ihrer Eltern. Nach kurzem Zögern ergreift sie auch die alte Ochsenzunge ihres Vaters. Den gefundenen Siegelring in der Tasche umklammernd, kehrt sie dem Haus und dem Dorf den Rücken und reitet unbemerkt Richtung Süden. Diskussion: http://www.midgard-f...Livia-von-Livia Click here to view the artikel
  2. Vielen Dank für drei Tage rundum Wohlfühlen - tollste Location ever, super tolle Organisation, echt tolle Leute und tolles Midgard! Danke Christa und Frank für die tolle Reisebegleitung, danke an Alexander für's Spielleiten (und ich schäme mich echt für mein Verschlafen des Anfangs und der Mitte - du hast das so toll gemacht ) und den tollen Mitspielern für ihre Tol(l)eranz. Insbesondere auch Tede für's Wecken Danke auch an meinen Prinzen und unser Gefolge für den unvergesslich tollen Freitagabend. Wir sehen uns! Das Spielleitergeschenk ist so toll, dass ich es unbedingt nächstes Jahr kaufen möchte. Das impliziert ja schon, dass ich wiederkomme - und ja, ich werde! So, genug toll jetzt, bis bald! Amelie
  3. Du meinst doch hoffentlich den Sonntag? Rischtisch!
  4. Dinlair und ich suchen noch 1-2 Mitfahrer auf der Strecke von Mainz zum Con. Abfahrt Freitag Morgen, Rückfahrt Sonntag nach dem Mittagessen. Zurück wären sogar 3 Plätze frei. Interessierte sollten sich zügig melden, da wir sonst nach einem günstigen Zugticket Ausschau halten!
  5. Ihr Lieben, vielen Dank an Orga und Besucher für das wundertolle verlängerte Wochenende - das war mal wieder wie Urlaub als es am nötigsten war. Super Wetter, toller Spaziergang mit Dinlair durch das idyllische Umland, eine tolle Spielrunde mit Michmethor und allseits gute Laune, super Verpflegung von Mühle und Orga (Kinderschoki-Crepes!!). Danke für den angenehmen Bringservice von ohgottogott und Godrik. Ich komme wieder (aber nächstes Mal bringe ich meinen eigenen Wein mit ) Viele Grüße, Amelie
  6. Hallo Stefanie, danke, das ist total lieb von euch! Gerade vorhin habe ich aber schon eine andere Mitfahrgelegenheit zu einer S-Bahn-Station nahe HH gefunden. Ich freue mich auf den Con, bis dann! Amelie
  7. Kommt niemand aus HH und hat noch einen Platz im Auto? Die Zugverbindungen sind echt grottig, das hieße verfrühte Abreise bereits um 12.
  8. Hi all, ich muss am Sonntag spätestens um 16 Uhr in Hamburg am Flughafen sein. Nimmt mich jemand mit? Liebe Grüße, Amelie
  9. Korrektur für Bro Also ich mag die JuHe-Burgen und Mühlen (und Klöster, auch wenn ich noch nie da war) und möchte sie weder für ein Zelt noch für ein Hotel eintauschen. Einen "Zelt-Con" könnte ich mir allenfalls im kleineren Freundeskreis vorstellen, mit Blick auf oder in einer Burg natürlich am liebsten, und dann abends zocken am Lagerfeuer Aber vor einer Zeltstadt mit 60 oder noch mehr Teilnehmern gruselt's mir.
  10. Also ich mag die JuHe-Burgen und möchte sie weder für ein Zelt noch für ein Hotel eintauschen.
  11. Hallo Merl, ich stimme dir zu bei der schwer festzustellenden Bedürftigkeit. Punkt a und c halte ich für diskussionsfähig. Hier möchte ich dennoch an die Eigenverantwortlichkeit und das Engagement der Besucher appellieren, da die Con-Orgas meiner Meinung und Erfahrung nach zusätzliche Belastungen nur schwer verarbeiten können. Variante b scheitert in meiner Erfahrung an der äußerst eingeschränkten Flexibilität von JuHes bei Großgruppen. Dies muss natürlich aber von jeder Orga/jeder JuHe selbst eingeschätzt werden. Gruß, Amelie
  12. Wäre sehr gerne dabei, wenn es terminlich passt.
  13. Der Preis ist für das Angebot keinesfalls zu hoch, ganz im Gegenteil. Die Unterkunft/Schlafmöglichkeiten, die Verpflegung und die Spielräume sind weit über dem Jugendherbergsniveau anderer Cons. Es lohnt sich, und ich komme sehr gerne zum dritten Mal - ist für mich wie ein kurzer Urlaub in einer heilen Welt. Die Mühle ist super schön!
  14. Das war schön Es hat bei diesem Con einfach alles gestimmt. Die Orga hat sich richtig ins Zeug gelegt, und alle waren stets freundlich, hilfsbereit und professionell. Einfach super! Das Spielleitergeschenk ist richtig gelungen. Man sieht sofort, wieviel Arbeit, Überlegung und Spaß bei der Durchführung drin steckt. Die JuHe-Belegschaft war stets präsent und zuvorkommend. Das Essen war besser als die letzten Jahre und hatte anständigen JuHe-Standard. Meine Spielleiter, die Abenteuer und die Mitspieler waren klasse, ich hatte viel Spaß mit euch, danke (unvergessenes Zitat: "Ich habe 2 Liter Wasser und 2 Laib Brot erschaffen" ). Das Wetter war Sa und So ab Mittag grandios und ich habe es genossen, in den Spielpausen auf dem Burghof zu sitzen und zu lesen. Sonnenbrand ist vorhanden aber hält sich in Grenzen Bis zum nächsten Mal! Amelie
  15. Nicht lustig, aber ich weiß einfach nicht, warum ich diese Email bekommen habe. TITLE: HARDWORK AND HONESTY Sub: Corruption, Bribery, Cheating and Shirking Dear Brothers and Sisters, The person who earns money by means of bribery, corruption, cheating , fraud and shirking is an unfortunate person who does wrong to his own parents, brothers, sisters, children and friends by earning Wages of Sin. The law of nature says that ill-gotten money becomes a poison. The conscience of every individual dies who is fed in any way with such a cursed money. He becomes a shameless person, various evils and diseases take hold of him, he turns into an axis of evil, his ability to do good comes to an end and thus the doors to heaven are also closed for him. Advice: Please spend over your loved ones, the lawful money earned only through HARDWORK and HONESTY. Thank you, S.A.Rehman Peace Activist PAKISTAN
  16. Wahrscheinlich zu simpel: Wie wäre es damit, einfach die Zelle als Text zu formatieren? Habe es gerade ausprobiert, ich kann dann -A einfügen.
  17. Generell möchte ich noch anmerken, dass die starke Anlehung an den Film/das Buch "Der Name der Rose" und damit natürlich an ein christliches Kloster für tolle Stimmung und "Bilder im Kopf" sorgt. An manchen Stellen hätte ich mir im Abenteuer jedoch eine stärkere Anpassung an Midgard gewünscht. Es fängt bei Begriffen wie "Kreuzgang" an (hier verwende ich selber den Begriff "Wandelhalle") und hört bei der Tatsache auf, dass es sich um ein reines Männerkloster handeln soll, obwohl Culsu beiderlei Geschlechter als Glaubensanhänger akzeptiert. Ich habe das Ingame mit speziellen Wünschen des Abtes und der örtlichen Klostertradition generell begründet. Wenn ich das Abenteuer noch einmal leiten sollte, würde ich aber wohl ein gemischtes Kloster daraus machen und einfach ein paar NSCs geschlechtumwandeln. Natürlich verändern sich dann auch ein paar Gegebenheiten im Abenteuer, aber das würde ich in Kauf nehmen. Gruß, Livia
  18. Diese Pläne sind für den Spielleiter gemacht; wer sie als Handout herausgibt, muss sensible Stellen retouchieren. In meiner Hausrunde habe ich den Spielern nur den Plan des Klosters (Seite 38) gegeben, natürlich ohne die Darstellung der Verliese. Diesen Klosterplan brauchen die Spieler, um den Überblick zu behalten und um die "Dreiecksgeometrie" im anonymen Brief des Abtes an den Inspektorius nachvollziehen zu können. Darüber habe ich ja schon weiter oben geschrieben. Oh, die Zeichnungen sind so toll gemacht, dass ich es schade fand, sie alleine für mich zu behalten. Ich habe so gut wie alle auch den Spielern gegeben. Ein paar Sachen habe ich dann eben verdecken müssen.
  19. Livia

    Livia

    Livia (Charakter für Conkampagne) Ermittlerin - Mensch - Grad 1 - Ywerddon - Nathir - Volk - Fischerin Alter: 18 Gestalt: 59kg (normal) Größe: 164cm (klein) rechtshändig Spezialisierung: Dolch St 53, Gs 84, Gw 89, Ko 43, In 86, Zt 59 Au 59, pA 66, Wk 31, Sb 44, B 24 AusB-1, SchB+1, AnB+1, ZauB0, ResB+1/0/+1 LP 14, AP 7, Res+11/+12/+11 Hören+8, Riechen+8, Schmecken+8, 6. Sinn+2, Sehen+8, Tasten+10 Sprachen: Twyneddisch+19, Erainnisch+13 Waffen: Ochsenzunge+5, Dolch+7, kleiner Schild+1 Raufen+8 Abwehr: +12 Fertigkeiten: Beschatten+9, Menschenkenntnis+6, Reiten+11, Schwimmen+11, Suchen+9, Verhören+8, Himmelskunde+5, Schreiben/Twyneddisch+13 Besonderer Besitz: Reitpferd Geschichte, Hintergrund: Aussehen: Livia ist eine kleine, normalgewichtige, weder besonders hübsche noch besonders hässliche junge Frau, die rein durch ihr Äußeres nirgendwo auffällt - zumindest solange nicht bekannt ist, daß sie eine Twyneddin ist. Ihre Haut ist nämlich für dortige Verhältnisse ungewöhnlich dunkel und wirkt selbst im Winter wie frisch von der Sonne gebräunt. Die Haare sind sehr lang und braun und werden von einem Lederband zusammengehalten. Die Augen wirken fast schwarz. Sie scheint weder besonders kräftig noch ausdauernd zu sein, allerdings sind ihre Bewegungen fließend und geschmeidig, zeugen also von einer guten Körperbeherrschung. Sie trägt eine Lederrüstung unter der einfachen, hellen Leinentunika und abgetragene, lederne Reitstiefel. An einem um die Hüfte gebundenen Strick hängt an der einen Seite ein Dolch und auf der anderen ihre Ochsenzunge, jeweils in einer Scheide. Der Schild ist auf dem Rücken befestigt. Die Familie: Livia ist die einzige Tochter von Ric und seiner Frau Shana aus Ywerddon. Shana ist in einem kleinen Dorf nahe der Westküste Ywerddons geboren worden und aufgewachsen. Sie verliebte sich in den Südländer Ric, der eines Tages im Dorf auftauchte und wenig später um ihre Hand anhielt. Gegen den Willen ihrer Familie heirateten sie rasch. Über Rics Vergangenheit ist nur bekannt, daß er in einer Stadt namens Orsamanca gelebt hatte, bis er sich angeblich mit seiner Familie überworfen hatte und daraufhin die Küstenstaaten für immer verließ. Viel mehr ist nicht aus ihm herauszubekommen. Der Einzelgänger Ric bestand darauf, ein Haus außerhalb des Dorfes zu bauen. Um seine Ruhe zu haben, wie er meinte. Das kleine, schlichte Holzhaus der Familie liegt direkt an der Küste. Den Lebensunterhalt der Familie verdient Ric mit Fischfang. Von ihm lernt Livia schon früh das Fischerhandwerk. Außerdem geht sie ihrer Mutter beim Herstellen von Muschelketten zur Hand und begleitet sie meistens zum Fischmarkt in die nächst größere Stadt. Die übrige Zeit unternimmt Livia oft weite Streifzüge an der Küste, bei denen sie Muscheln für ihre Mutter und allerlei Treibgut sammelt. Ihre Wege führen sie dabei (trotz aller Warnungen) immer weiter vom elterlichen Haus weg, oft in Begleitung des geliebten Familienpferdes Goto. Der Beginn des Abenteuers: Eines verregneten Tages im Frühherbst, als die bereits fast erwachsene Livia erst spät am Abend von einem besonders langen Streifzug zurückkehrt, erblickt sie schon aus der Ferne eine dicke, schwarze Rauchwolke am Himmel - eindeutig aus der Richtung ihres Elternhauses. Livias anfänglich noch erstaunter Blick wird schnell panisch. Sie treibt Goto im gestreckten Galopp weiter, bevor sie abspringt und letzten paar hundert Meter von blankem Entsetzen erfüllt den Hügel zum Haus hinab rennt. Das elterliche Haus besteht zum größten Teil nur noch aus rauchenden Trümmern. Rings herum ist das Gras niedergetrampelt, man kann unschwer unzählige Spuren von Pferden und schweren Stiefeln im Schlamm erkennen. Einige Männer des benachbarten Dorfes haben sich im Hof versammelt. Die meisten stehen in der Nähe des Brunnens und blicken ihr mit zuerst überraschten und erleichterten, doch dann betroffenen Gesichtern entgegen. Sie nähert sich mit nunmehr taumelnden Schritten diesem schrecklichen Schauplatz und kann den Blick nicht mehr von der Gestalt abwenden, die sie vor dem Brunnen auf der bloßen Erde liegend entdeckt hat. Es ist Shana. Das Blut um die große Platzwunde am Kopf ist bereits angetrocknet und ein Arm ist seltsam verdreht... Die Dörfler erklären der im Schock erstarrten Livia, daß die Rauchwolke bis ins Dorf zu sehen war und deswegen ein kleiner Trupp von dort aufgebrochen war um nachzusehen. Bei ihrer Ankunft fanden sie die tote Shana vor dem Haus liegend, das unwiederbringlich von den Flammen gefressen wurde. Einer der Männer hatte sich in das brennende Haus gewagt. Er kam heil, aber unverrichteter Dinge wieder zurück: der Rest der Familie war nicht im Haus. Die unbekannten Reiter welche die Familie überfallen haben mußten, waren von Süden unbemerkt durch den kleinen Wald zum Haus gelangt, und auch in diese Richtung wieder verschwunden – vielleicht befand sich Ric jetzt ihn ihrer Gewalt. Ein bewaffneter Suchtrupp war bereits vom Dorf aus aufgebrochen und hatte mit der Suche begonnen. Livia hat sich während der Erzählung neben ihre tote Mutter auf die Erde gesetzt, bis die Männer die Leiche auf einer Bahre in den, zwar augenscheinlich auf brutale Art und Weise durchsuchten aber noch intakten, Schuppen in der Nähe des Hauses tragen. Der Schock hält ihre Trauer noch fern, doch grenzenloser Haß auf die Mörder findet bereits ihren Weg an die Oberfläche ihrer Gedanken. Im Schlamm neben dem Brunnen sitzend, wandert ihr Blick immer wieder ungläubig über die verkohlten Überreste des einst so hübschen und vertrauten kleinen Hauses, über die aufgebrochene Tür des kleinen Schuppens daneben, hin zu den Klippen, an denen Wellen schäumend brechen. Er wandert den Weg entlang, der vom Anwesen aus nach Osten zum Dorf führt und über den von Pferden zerwühlten, schlammigen Pfad zum Wald hin und schließlich wieder zurück zu der Stelle, an der das Blut ihrer Mutter im Regen bereits langsam verschwindet. So entdeckt sie direkt daneben, zuvor vom Körper ihrer Mutter bedeckt, einen fast gänzlich im Schlamm versunkenen Siegelring mit einem ihr und den Umstehenden unbekannten Wappen. Sie steckt ihn nachdenklich ein. Livia und Goto finden in dieser Nacht bei den fürsorglichen Bewohnern des Dorfes Unterkunft. Doch als der Suchtrupp am nächsten Tag unverrichteter Dinge zurückkehrt und auch eine Woche später nach dem Begräbnis ihrer Mutter immer noch keine Hinweise auf den Verbleib ihres Vaters oder die Identität der Reiter vorliegen, erwacht sie aus ihrer hilflosen Starre und faßt den grimmigen Entschluß, sich auf eigene Faust auf die Suche zu machen. Mit der immerwährenden Hoffnung, daß Ric eines Tages von selber wieder im Dorf auftauchen wird, geht sie Tag für Tag den Marktleuten zur Hand, hilft den Bauern bei der Ernte oder sammelt Holz um ein bißchen Geld beiseite zu legen. Nach etwa einem Mond ohne Lebenszeichen von Ric, holt sie aus dem mittlerweile verrammelten Schuppen ihres ehemaligen Elternhauses das an einer bestimmten Stelle im festgetrampelten Lehmboden verborgene Kästchen mit ein paar wenigen Ersparnissen ihrer Eltern. Nach kurzem Zögern ergreift sie auch die alte Ochsenzunge ihres Vaters. Den gefundenen Siegelring in der Tasche umklammernd, kehrt sie dem Haus und dem Dorf den Rücken und reitet unbemerkt Richtung Süden. Diskussion: http://www.midgard-forum.de/forum/threads/14312-Livia-von-Livia
  20. @ sayah & Marc: vielen Dank für eure schnelle Auskunft. Ich habe gerade die Kamera + Fototasche + 2 x Class 4 Speicherkarten (4 GB) für insg. 220 Euro bestellt. Ich bin glücklich und kann's kaum erwarten.
  21. Hey Leute, hier nochmal eine Laien-Frage: Ich kaufe mir jetzt die Canon Ixus 230. Soweit so gut. Welche Speicherkarte soll ich nehmen? Da gibt es class 4, 6 oder 10... Dass das mit der Speichergeschwindigkeit zusammenhängt, habe ich mir schon zusammengereimt. Aber was brauch ich für meine Rumknipserei? Reicht da 4? Und was ist eine gute Marke? Scandisc, Transcend... um nur ein paar zu nennen, über die ich ratlos bei Amazon gestolpert bin. Kann ich was falsch machen, wenn ich einfach drauflos kaufe? Danke & Gruß, Livia
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