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Fabian Wagner

Übernachfrage bei Midgard-Cons - Lösungsansätze

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Es zeigt sich, dass die Midgard-Cons (zumindest einige) so beliebt werden, dass nicht alle teilnehmen können, die gerne teilnehmen würden.

Welche möglichst gerechten Lösungen könnte es dafür geben?

 

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Hallo Fabian!

In den letzten Jahren haben sich nicht zuletzt aus dem von Dir genannten Grund neue Cons in und aus der MIDGARD-Gemeinschaft gegründet und etabliert. Diese Lösung war bislang ausgesprochen erfolgreich und ist auf ihre Art auch gerecht.

Liebe Grüße, Fimolas!

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Die vorhandenen Cons hochzuskalieren ist schwer möglich.

In Blankenheim bspw. haben wir schon die Situation, dass wir vier Schlafräume nicht als solche nutzen, weil die Räume stattdessen als Spielräume benötigt werden. Würden wir dort nochmal 20 Leute hineinlassen, hätten wir Platz für ca. 150 Leute. Es gäb aber dadurch drei bis vier zusätzliche Spielrunden, die sich einfach nicht sinnvoll im Rest der Burg unterbringen ließen. Zudem haben wir auch und gerade beim WestCon mittlerweile die Situation, dass die vor wenigen Jahren noch kleinen Kinder in den Familien immer älter werden und selbst spielen.

Viele vergleichbare Veranstaltungsorte sind nicht con-geeignet. Pen-and-Paper-Cons benötigen neben den Schlafräumen möglichst viele kleine Aufenthaltsräume. Dies ist eine eher ungewöhnliche Anforderung. Viele andere Gruppen benötigen v. a. wenige große Räume, in die bspw. ein ganzer Schuljahrgang auf einmal hineinpasst. Mehr Leute bedeuteten außerdem: Mehr Leute gleichzeitig beim Essen. Mehr Leute, die verwaltet werden müssen.

Obwohl ein Teil von mir gerne auch einen 200-Personen-Midgard-WestCon schmeißen würde, wird es ihn wohl so schnell nicht geben. :whatsthat:

 

/e:

Ansonsten: Eine "gerechtere" Vergabe der Plätze sehe ich auch nicht. Man könnte den eigentlichen Einladungsversand eine Woche vorher per Appetit-Mail ankündigen, dann könnten sich alle mental vorbereiten. Es gab schon in diesem Jahr die Idee, die Anmeldung nicht zeitgleich mit dem Einladungsversand zu öffnen, sondern erst später. Davon haben wir dann aber doch Abstand genommen.

Hat jemand vielleicht eine Idee?

Edited by dabba
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Auch Wir vom Nordlichtcon modeln Schlafzimmer in Spielzimmer um. Wenn es mehr gäste gibt .... benötigt mann mehr Spielräume.

Und der Umzug in eine andere Lokation ist ja ... dank des Hervoragenen Essens und der unflexibliität der Herbergsleitung ... wieder Rückgängig gemacht worden.

Passene Örtlichkeiten die unendlich viele Gäste vertragen, damit jeder kommen kann, gibt es nicht. Wir sehen uns immer mal wieder nach etwas anderem/besserem um.... aber die gibt

es wohl nicht ... oder nicht für einen noch erträglichem Preis.

Denn auch der Preis und die damit verbundene Umsatzsteuer und die Größe sind die einschränkenen Größen.

 

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Da ich es losgetreten habe: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst", ist zu Zeiten des Internets wohl eine faire Lösung. Innerhalb von 31 Stunden kann man sich anmelden. Eventuell kann man mit seinem Arbeitgeber vereinbahren, dass man seinen Urlaub nimmt, wenn man einen Platz bekommt. Losen ist auch unfair, vor allem wenn man sich auf ner Con verabreden will und jemand wird dann rausgelost.

Darauf wollte ich aber gar nicht hinaus (,was einige wieder nicht verstanden haben). Ein ausgebuchter Con ist gut. Ein Minderangebot für Fans, die sich treffen wollen, ist ein Problem. Wenn man denn Wert darauf legt, dass Fans sich treffen können und Midgard blüht und gedeiht. Dann braucht es halt mal einen größeren Topf für die Blume. Und zwar nicht für die einzelnen Cons, sondern das Con-Leben insgesamt.

Die Locations kommen aber offensichtlich an ihre Grenzen und sind liebgewonnen. Dann soll man es so belassen. Die Orgas machen ihr Ding in ihrem Rahmen und das muss auch so bleiben.

Wenn alle zufrieden sind, auch wenn sie keinen Platz bei ihrem oder einigen Cons bekommen, gibt es auch kein Problem.

Ansonsten sehe ich in der Tat zwei Möglichkeiten:

Zusätzliche Cons wie die Oder-Con: Andere Zeit, andere Gegend - neue Möglichkeiten. Die Oder-Con stärkt eventuell auch das Standing von Midgard im Midgard-Niemandsland. Das ist super. Oder er bedeutet eine weitere Anfahrt für die selben Leute. Nicht so toll. Aber insgesamt eine gute Sache für eine wachsende Community. Und für neue Leute, die was auf die Beine stellen wollen. Die Erfahrungen von erprobten Con-Konzepten werden bestimmt weiter gegeben.

Dann: Verabredete Midgard-Fraktionen auf anderen Cons. Warum nicht mit dem Potential für ein, zwei, drei Spielrunden einen Midgard-Schwerpunkt auf anderen Cons setzen? Auch da gäbe es ein Treffen mit einer Reihe von Midgradleuten plus neuer Kontakte plus Außenwirkung.

Worum es mir nur ging, war im Erfolg das Problem zu erkennen. Wir sind nicht Wacken oder Bruce Springsteen, wo das schnelle Ausgebucht-Sein quasi ein Werbefaktor ist. Wenn einer auf ne Con will und die Liste ist übervoll, dann ist das frustrierend. Einen Rockstar schert das eventuell einen Dreck. Eine Community sollte da anders denken. Und es gibt auch Bands, die Zusatzkonzerte geben, selbst wenn die dann nichht mehr voll werden. Weil sie ihre Fans nicht im Regen stehen lassen wollen. Von einer Orga kann das keiner Erwarten. Aber dass eine Gemeinschaft von Fans mal drüber nachdenkt, wie man mit dem Problem umgehen kann, halte ich für eine gute Sache.

 

 

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Hallo Dabba!

vor 36 Minuten schrieb dabba:

Eine "gerechtere" Vergabe der Plätze sehe ich auch nicht. [...] Hat jemand vielleicht eine Idee?

Man wird wohl bei jeder Methode ein Gefälle erzeugen, das bestimmte Personen leichter zum Con bringen wird als andere. Mein Augenmerk bei der Bacharach-Con lag zu meinen aktiven Orga-Zeiten auf Neulingen, die erstmals mit MIDGARD und Cons in Berührung kamen und auf die ein komplettes Wochenende mit entsprechenden Preisen abschreckend wirken kann. Für diese habe ich geschaut, dass wir außerhalb des frei verfügbaren Besucherkontingentes ein paar Plätze freigeschaufelt haben, damit wir uns als Con-Gemeinschaft nicht weiter abschotten und gerade durch neue Teilnehmer bereichern.

Gerechter war diese Vergabe nicht, sie hat lediglich eine andere, bestimmte Gruppe bevorzugt - und dadurch indirekt die klassischen Con-Gänger benachteiligt.

Liebe Grüße, Fimolas!

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Zwei mögliche Ideen:

1) Leute, die sich angemeldet hatten, aber keinen Platz mehr bekommen haben, werden beim nächsten Mal bevorzugt. Das könnte zum Beispiel bedeuten, dass sie das nächste Mal, wenn sie sich für diesen Con anmelden, um 10 (oder 20 ...) hochgestuft werden.

 

2) Die Plätze werden nicht an die Schnellsten vergeben, sondern verlost. Über einen bestimmten Zeitraum, der vorher bekanntgegeben wurde, werden alle Anmeldungen gesammelt und dann die Plätze von der Orga verlost. Da Familien, aber auch andere, sich vermutlich nur zusammen anmelden wollen, könnte man sich auch als Gruppe anmelden. Das Risiko wäre, dass man nur reinkommt, wenn noch genügend Plätze frei sind.

 

 

 

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vor 1 Minute schrieb Kurna:

Zwei mögliche Ideen:

1) Leute, die sich angemeldet hatten, aber keinen Platz mehr bekommen haben, werden beim nächsten Mal bevorzugt. Das könnte zum Beispiel bedeuten, dass sie das nächste Mal, wenn sie sich für diesen Con anmelden, um 10 (oder 20 ...) hochgestuft werden.

...

Wie gesagt: Es gibt ja kaum einen sachlichen Grund, sich nicht an dem Anmeldetag anzumelden. Weil dann jemand erst drei Wochen später reagiert, muss er da nicht unbedingt eine Sonderbehandlung bekommen.

Ausnahmen sehe ich bei einer begründeten Bevorzugung bestimmter Gruppen, wie Fimolas das geregelt hat, oder wenn es sachliche Gründe für eine Einzelfallentscheidung gäbe ("Ich erfahre erst drei Wochen vorher, ob ich Bereitschaft habe"*)

Es wäre nämlich blöd, wenn Angehörige bestimmter Berufsgruppen oder mit blöder Chefin strukturell nicht zur Con fahren könnten. Andererseits: wenn es ohnehin Wartelisten gibt, kann man auch ein Schaumama-Ticket ziehen.

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vor 3 Minuten schrieb Eleazar:

Die Locations kommen aber offensichtlich an ihre Grenzen und sind liebgewonnen.

Der WestCon hat bereits zweimal die Örtlichkeit gewechselt, das ist nicht wirklich das Problem. Es gibt einfach nur eine begrenzte Auswahl bei den Locations. Es werden Betten und Spielräume gebraucht, das Budget ist begrenzt und die Randbedingungen schränkt die Auswahl weiter ein. Diese Randbedingungen sind manchmal essentiell und manchmal nur nice to have. Kurz: Ein Con kann nicht einfach woanders organisiert werden. Vieles greift hier ins andere.

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vor 15 Minuten schrieb Eleazar:

Wie gesagt: Es gibt ja kaum einen sachlichen Grund, sich nicht an dem Anmeldetag anzumelden. Weil dann jemand erst drei Wochen später reagiert, muss er da nicht unbedingt eine Sonderbehandlung bekommen.

Ausnahmen sehe ich bei einer begründeten Bevorzugung bestimmter Gruppen, wie Fimolas das geregelt hat, oder wenn es sachliche Gründe für eine Einzelfallentscheidung gäbe ("Ich erfahre erst drei Wochen vorher, ob ich Bereitschaft habe"*)

Es wäre nämlich blöd, wenn Angehörige bestimmter Berufsgruppen oder mit blöder Chefin strukturell nicht zur Con fahren könnten. Andererseits: wenn es ohnehin Wartelisten gibt, kann man auch ein Schaumama-Ticket ziehen.

Noch reicht es, sich am Anmeldetag anzumelden. Aber was, wenn in Zukunft nach 12 Stunden alles weg ist? Oder nach 6 Stunden oder nach drei?

Und den Vorschlag von mir kann man ja beliebig skalieren. Z.B. wer sich in der ersten Woche angemeldet hatte, aber trotzdem keinen Platz mehr bekommen, wird beim nächsten Mal 10 Plätze hochgestuft, in der zweiten Woche 5 und danach gar nicht mehr.

 

Edit: Aber das waren auch nur ein paar Ideen, die ich mal in den Raum geworfen habe, bevor ich deinen Beitrag gelesen hatte.

Edited by Kurna

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21 minutes ago, Eleazar said:

Andererseits: wenn es ohnehin Wartelisten gibt, kann man auch ein Schaumama-Ticket ziehen.

Auch das sorgt faktisch für Ungleichgewicht: Der Mittelschichts-Single vergibt dann halt mal ein paar Monate 200 € Euro als zinslosen Kredit. ;) Der Familienvater kann sich die 500 € schon schwerer

33 minutes ago, Wolfgang said:

Und der Umzug in eine andere Lokation ist ja ... dank des Hervoragenen Essens und der unflexibliität der Herbergsleitung

Schönes Beispiel. Der Sachsenhain war auf dem Papier eine schöne Lokation - und faktisch doch merklich ungemütlicher.

29 minutes ago, Eleazar said:

Dann: Verabredete Midgard-Fraktionen auf anderen Cons. Warum nicht mit dem Potential für ein, zwei, drei Spielrunden einen Midgard-Schwerpunkt auf anderen Cons setzen? Auch da gäbe es ein Treffen mit einer Reihe von Midgradleuten plus neuer Kontakte plus Außenwirkung.

Das ist der berüchtigte Schritt aus der Comfort Zone. ;) Ich gebe es zu: Ich gehe auch nicht auf Nicht-Midgard-Cons. Man sieht es ja im Cons-Forum: https://www.midgard-forum.de/forum/forum/56-cons/  So ganz wohl ist den Midgardisten so außerhalb eben nicht. ;)

 

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Hallo!

Ein grundsätzlicher Punkt sollte auch nicht unerwähnt bleiben: Handlungsbedarf gibt es nur dort, wo eine Orga diesen auch selbst ausmacht.

Es liegt nicht an uns Teilnehmern, einer Orga vorzuschreiben, wie sie ihre Platzvergabe zu regeln hat. Ob nun gerecht oder nicht: Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass der alleinige Umstand, den Con ausgebucht zu bekommen und damit das finanzielle Risiko minimiert zu haben, als Vereinsziel wohl begründet ist. Ein Eingriff in den bestehenden Mechanismus stellt immer auch ein gewisses Risiko dar. Daher kann ich Organisatoren verstehen, die hier gar keinen Handlungsbedarf sehen. Denn selbst wenn man durch das Verändern der aktuellen Vergabepraxis bestimmte Personen fördern möchte, zieht man sich dadurch meist den Unmut der dadurch zwangsläufig benachteiligten Personen auf sich - und diese dürften gerade überproportional hier im Forum vertreten sein, denn die meisten aktuellen Con-Teilnehmer sind hier zu finden und mitunter ist harsche Kritik daher vorprogrammiert. Auch vor diesem Hintergrund habe ich für jeden Verständnis, der sich bei der anstehenden Mehrarbeit nicht auch noch solchen Diskussionen aussetzen möchte.

Grundsätzlich würde ich es begrüßen, wenn sich die Cons stärker unterscheiden und unterschiedliche Schwerpunkte setzen würden. Dann könnte man als Teilnehmer für sich und seinen Geschmack den oder die passenden heraussuchen. Aber dies setzt den Mut und Gestaltungswillen voraus, ein derzeit erfolgreiches Konzept ohne Not zu verändern. Dies zu verlangen, erscheint mir unangemessen.

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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Zunächst sind die Cons Privatveranstaltungen, als Außenstehender den Orgas etwas vorschreiben zu wollen, finde ich nicht unbedingt angemessen.

Was halten die Orgas davon, wenn man sich, bei ausgebuchtem Con, selbst um eine Übernachtungsmöglichkeit außerhalb vom Con kümmert und dann mitspielt? (Hab ich noch nie gemacht, aber die Idee ist naheliegend.)

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Hallo Kar'gos!

vor 2 Minuten schrieb Kar'gos:

Was halten die Orgas davon, wenn man sich, bei ausgebuchtem Con, selbst um eine Übernachtungsmöglichkeit außerhalb vom Con kümmert und dann mitspielt?

Wie bereits mehrfach ausgeführt wurde, sind in der Regel nicht die Betten der limitierende Faktor, sondern die Spielräumlichkeiten. Ein entsprechendes Verhalten dürfte daher auf wenig Gegenliebe stoßen, weil man in diesem Fall an einer Veranstaltung teilnimmt, ohne dafür zu bezahlen, und dabei auch noch anderen die Spielmöglichkeiten nimmt, die dafür bezahlt haben.

Liebe Grüße, Fimolas!

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vor 15 Minuten schrieb Kar'gos:

Was halten die Orgas davon, wenn man sich, bei ausgebuchtem Con, selbst um eine Übernachtungsmöglichkeit außerhalb vom Con kümmert und dann mitspielt? (Hab ich noch nie gemacht, aber die Idee ist naheliegend.)

Nicht viel, denn Du wirst den Spielort nicht mitbringen. Oder?

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vor 18 Minuten schrieb Fimolas:

Hallo Kar'gos!

Wie bereits mehrfach ausgeführt wurde, sind in der Regel nicht die Betten der limitierende Faktor, sondern die Spielräumlichkeiten. Ein entsprechendes Verhalten dürfte daher auf wenig Gegenliebe stoßen, weil man in diesem Fall an einer Veranstaltung teilnimmt, ohne dafür zu bezahlen, und dabei auch noch anderen die Spielmöglichkeiten nimmt, die dafür bezahlt haben.

Liebe Grüße, Fimolas!

Hallo Fimolas,

für den Con müsste man natürlich bezahlen, weil man bekommt ja trotzdem Leistung/nutzt die Infrastruktur. Meine Idee ging eher in die Richtung, dass man Räume leer bekommt, um dort weitere Runden anbieten zu können. Wahrscheinlich scheitert es aber auch daran, dass die restliche Infrastruktur der Burg nicht dafür ausgelegt ist, wenn sich zusätzliche 10-20 Leute auf dem Areal aufhalten. Damit würde die Qualität des Cons für alle Beteiligten sinken, was auch keiner will.

Gruß Kar'gos

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vor 1 Stunde schrieb Kurna:

Noch reicht es, sich am Anmeldetag anzumelden. Aber was, wenn in Zukunft nach 12 Stunden alles weg ist? Oder nach 6 Stunden oder nach drei?

So lange die Anmeldefrist 24 Stunden und mehr beträgt, würde ich gar nichts machen. Wenn es darunter geht, wäre ein Losverfahren vielleicht doch besser.

Wir hatten mal ein Freizeitangebot mit telefonischer Anmeldung, wo dann drei Stunden lang das Telefon ständig besetzt und danach alles ausgebucht war. Das wurde auch als "Erfolg" verkauft, war aber unglaublich ätzend und hat dazu geführt, dass Berufstätige die Großeltern aktiviert haben, um die Anrufe zu machen. Seitdem gibt es einen Anmeldezeitraum über 14 Tage, danach werden die Plätze nach Junge und Mädchen quotiert verlost. Und du kannst dich paarweise mit deinem besten Freund anmelden. Aber das ist ja jetzt kein Con-Problem.

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vor einer Stunde schrieb Kar'gos:

Was halten die Orgas davon, wenn man sich, bei ausgebuchtem Con, selbst um eine Übernachtungsmöglichkeit außerhalb vom Con kümmert und dann mitspielt? (Hab ich noch nie gemacht, aber die Idee ist naheliegend.)

Auch wenn du quasi zusätzliche Spielräume in der Nachbarschaft anbieten könntest, kämen haufenweise organisatorische Probleme dazu: Wie läuft das mit dem Essen(splätzen)? Wie viel Geld musst du für den Con ohne Schlafplatz berechnen...

Und das Gemeinschaftsgefühl würde sehr leiden. Ich war mal mit den Kollegen auf ner Tagung und nur drei von uns haben außerhalb des Tagungshauses geschlafen. Das war eher blöd.

Da ist es sicher besser, die Teilnehmerzahl zu begrenzen.

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vor 1 Stunde schrieb Fimolas:

Grundsätzlich würde ich es begrüßen, wenn sich die Cons stärker unterscheiden und unterschiedliche Schwerpunkte setzen würden. Dann könnte man als Teilnehmer für sich und seinen Geschmack den oder die passenden heraussuchen.

Hast du diesbezüglich konkrete Ideen! Midgard-Themen-Cons etc.?

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vor 6 Stunden schrieb Fabian Wagner:

Es zeigt sich, dass die Midgard-Cons (zumindest einige) so beliebt werden, dass nicht alle teilnehmen können, die gerne teilnehmen würden.

Welche möglichst gerechten Lösungen könnte es dafür geben?

 

Vor einigen Jahren hatten wir die Situation, dass ein Con wegen mangelnder Nachfrage sogar aussfiel und andere Schwierigkeiten hatten, die Plätze voll zu bekommen. Ich sehe kein Problem darin, nicht auf alle Cons zu gehen, weil die Nachfrage so groß ist. :dunno:

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War es nicht erst vor zwei Jahren, dass der Südcon nicht voll wurde? 

Sollten nun wieder alle Cons (zu) schnell voll sein, gibt es nur eins: Macht einen neuen Con auf. Oder geht auf allgemeine Cons und spielt dort MIDGARD. 

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vor 3 Stunden schrieb dabba:
vor 3 Stunden schrieb Eleazar:

Dann: Verabredete Midgard-Fraktionen auf anderen Cons. Warum nicht mit dem Potential für ein, zwei, drei Spielrunden einen Midgard-Schwerpunkt auf anderen Cons setzen? Auch da gäbe es ein Treffen mit einer Reihe von Midgradleuten plus neuer Kontakte plus Außenwirkung.

Das ist der berüchtigte Schritt aus der Comfort Zone. ;) Ich gebe es zu: Ich gehe auch nicht auf Nicht-Midgard-Cons. Man sieht es ja im Cons-Forum: https://www.midgard-forum.de/forum/forum/56-cons/  So ganz wohl ist den Midgardisten so außerhalb eben nicht. ;)

Ich denke, das hat einen anderen Grund: Die Midgard-Cons sind rundum-sorglos-Cons. Man zahlt, hat Spielräume, ein Bett und drei mal am Tag eine MENGE essen. Das hat man auf dem DreieichCon, dem FeenCon oder dem NordCon halt nicht. Um nur ein paar der größeren Cons zu nennen, auf denen auch mal Midgard gespielt wird. Wir waren in früheren Jahren, als es noch nicht so viele Midgard-Cons gab, auch ein paar mal auf dem F.R.O.S.T. und haben die Übernachtung selbst organisiert. Ist halt schon was anderes, wenn man nach der Spielrunde noch in die Herberge fahren muss. 

Ganz allgemein hätte ich für meinen Teil nichts gegen verabredete Spielrunden auf einem allgemeinen Con. Ich war ja ein paar mal in den letzten Jahren auf dem DreieichCon....

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Bisher habe ich "nur" bei 2 Conventions (der WestCon und der NLC) eine derart beängstigend schnelle Ausbuchung festgestellt. Die anderen haben eine durchaus längere Anmeldezeit. Nicht, dass wir unsere Anmeldezeit beim NLC begrenzen würden, die Teilnehmer melden sich hier von sich aus so schnell an. :dunno:Vermutlich aus "Angst", keinen Platz zu bekommen.
Warum diese besteht und ein solcher Zulauf herrscht, weiß ich nicht. Unsere Warteliste ist auch nie sehr lang, anders als bei der WestCon.

Als wir die NLC ins Leben riefen, hatten wir beständig Angst, der SüdCon oder Breuberg Teilnehmer abspenstig zu machen und somit deren Unmut auf uns zu ziehen. Mitlerweile scheint es so, als könnten wir noch eine weitere Con vetragen. Die OderCon ist da ja schon eine siebte Veranstaltung und wird sich vermutlich etablieren.

Die Idee, eine Zusatzveranstaltung, quasi eine NLC 2019 II zu organisieren, ruft bei mir keine große Begeisterung hervor. Meist sind wir von dem Wochenende der Con schon platt genug und wollen uns die Anstrengung dann erst wieder ein Jahr später geben!

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Man könnte ein System erschaffen, dass diejenigen bevorzugt, die nicht auf andere Cons gehen.

Wer die letzten 6 Cons bereits besucht hat landet in der Liste weiter hinten. Wer auf keinem anderen Con war, wird bevorzugt. Usw..

Hätte den Vorteil, dass jeder die Möglichkeit hat, einmal im Jahr mindestens einmal dabei zu sein. Und würde als Nebeneffekt wahrscheinlich Fimolas Vorschlag der klimaneutraleren Anreise fördern. 

Der Nachteil wäre allerdings groß. Alle Orgas müssten zusammenarbeiten, man bräuchte ein recht kompliziertes Berechnungssystem und Datenschutztechnisch wäre es wohl auch fraglich. 

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Hallo Fabian!

vor 7 Stunden schrieb Fabian Wagner:

Hast du diesbezüglich konkrete Ideen! Midgard-Themen-Cons etc.?

Ja, das habe ich: feste Zeitkontingente, komplett oder gar nicht abgesprochene Spielrunden, zugeloste Spieler, Kinder/Familien als Zielgruppe, diverse Programmpunkte wie etwa Workshops, Zeichner, offene Gespräche mit Autoren ...

Grundsätzlich bin ich Freund einer offenen Con-Konzeption (mit Tagesgast-Optionen), die einen möglichst starken, umfangreichen Austausch mit neuen Personen und Ideen anstrebt, was jedoch eine deutlich stärkere Durchmischung und Kommunikation voraussetzt. Aus diesem Grund mag ich vorabgesprochene Sitzungen nicht, weil sich solche Gruppen auch privat verabreden könnten. Für mich persönlich wäre es daher schön, wenn es einen Con geben würde, der eher den Charakter eines lebendigen Marktplatzes mit Spielrunden als den eines privaten Spielertreffens hätte, auf dem sich Personen bei engen Stockbetten, durchwachsenem Herbergsessen und unbequemem Mobiliar einschließen.

Allerdings sollten wir das bei Bedarf zumindest nicht hier weiter vertiefen, weil es ganz klar eine Geschmacks- und keine Gerechtigkeitsfrage darstellt.

Liebe Grüße, Fimolas!

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