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Ich wünsche mir ...


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Dass er allerdings gelegentlich durchblicken ließ, dass ihn die Meinung seiner Leser nicht allzu sehr interessiert, hat ihm schon den einen oder anderen negativen Sympathiepunkt bei mir eingebracht.

Naja, das ist ja sehr pauschal. Ich kann es durchaus verstehen, wenn einem als Autor unsachliche und / oder überzogene Kritik, vielleicht immer wieder von den selben, wenigen Personen vorgetragen, irgendwann schlicht am A.... vorbei geht. Man muss sich nicht mit allem, was einem an den Kopf geworfen wird, wirklich ernsthaft beschäftigen - nur wenn man das schreibt oder sagt, dann wird man als arrogant hingestellt.....

 

Nur mal so, um auch mal eine andere Sicht auf manche Kritik einzuwerfen.

 

Euer

 

Bruder Buck

 

Nach meiner Erinnerung war in dem Kontext, wo sich bei mir dieser Eindruck eingeschlichen hat (ist schon Jahre her), keine Kritik geäußert worden, die ich als unsachlich oder überzogen angesehen habe. Teilweise war ich vermutlich selber einer der Kritiker, was dies eventuell mit erklärt. Mich würde interessieren, ob du noch Beispiele solcher Kritik finden kannst.

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[...] Wie es dazu kam, dass ein gewisser Autor keine Abenteuer mehr schreibt, weiß ich nicht. [...]
Man kann seine Abneigungen auch deutlich höflicher formulieren.

 

GH hat einige seiner Gründe übrigens hier im Forum genannt, dazu müsste man allerdings im Vorstellungsstrang von GH nachschauen.

 

Detritus

Wenn das unhöflich rübergekommen ist, so tut es mir leid. Es war nicht so gemeint. In der Tat könnte das Wort 'gewisser' etwas abfällig wirken. Ich versichere nochmal, dass das unbeabsichtigt war.

Ich glaube, dass Detritus nicht Dich meinte, sondern den Autoren der blöden Kritiken bei Envoyer.
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...Ich mag jetzt nicht allzu viel über Vor- und Nachteile von Gerds Abenteuern sagen. Mir haben sie immer gefallen, da sie dem Spielleiter und damit den Spielern so viele Entscheidungsmöglichkeiten ließen. Er lieferte ein Setting, in dem sich die Abenteurer recht frei bewegen konnten. Natürlich erfordert das einen sehr großen Vorbereitungsaufwand.

 

Ich habe Schwierigkeiten mit anderen Abenteuervarianten, ein weiteres Indiz, dass Geschmäcker verschieden sind. Beispielsweise verabscheue ich - und dieses Wort ist bewusst gewählt - Abenteuer, in denen die Spieler weitgehend festgelegten Bahnen folgen müssen, wollen sie nicht scheitern. Die Figuren werden durch das Abenteuer gelenkt, anstatt sich frei entscheiden zu können. ...

Dass die Wünsche bezüglich frei/geführt sehr unterschiedlich sind, habe ich auch schon festgestellt. Meine Kritik bezog sich auch nicht darauf, dass hierbei das falsche Maß gewählt wurde.

Ich finde es allerdings etwas überraschend, dass du gerade GH als Beispiel für freie Ausgestaltung nimmst. Ich leite gerade die von ihm wesentlich mitkonzipierte Kampagne der zwei Welten (jetzt letzter Teil). Da gab es schon diverse Stellen, wo die Abenteurer genau einen vom Autor vorgesehenen Weg gehen mussten. Dummerweise sahen es aber meine Spieler (oft aus mir durchaus nachvollziehbaren Gründen) meist gar nicht ein. Das war teilweise auch sehr anstrengend.

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[...] Wie es dazu kam, dass ein gewisser Autor keine Abenteuer mehr schreibt, weiß ich nicht. [...]
Man kann seine Abneigungen auch deutlich höflicher formulieren.

 

GH hat einige seiner Gründe übrigens hier im Forum genannt, dazu müsste man allerdings im Vorstellungsstrang von GH nachschauen.

 

Detritus

Wenn das unhöflich rübergekommen ist, so tut es mir leid. Es war nicht so gemeint. In der Tat könnte das Wort 'gewisser' etwas abfällig wirken. Ich versichere nochmal, dass das unbeabsichtigt war.

Ich glaube, dass Detritus nicht Dich meinte, sondern den Autoren der blöden Kritiken bei Envoyer.

 

Die sind sicher etwas flapsig formuliert, aber ich finde sie nicht unhöflich. Blöd finde ich sie auch nicht, sondern eher inhaltlich ziemlich treffend.

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Dass er allerdings gelegentlich durchblicken ließ, dass ihn die Meinung seiner Leser nicht allzu sehr interessiert, hat ihm schon den einen oder anderen negativen Sympathiepunkt bei mir eingebracht.

Naja, das ist ja sehr pauschal. Ich kann es durchaus verstehen, wenn einem als Autor unsachliche und / oder überzogene Kritik, vielleicht immer wieder von den selben, wenigen Personen vorgetragen, irgendwann schlicht am A.... vorbei geht. Man muss sich nicht mit allem, was einem an den Kopf geworfen wird, wirklich ernsthaft beschäftigen - nur wenn man das schreibt oder sagt, dann wird man als arrogant hingestellt.....

 

Nur mal so, um auch mal eine andere Sicht auf manche Kritik einzuwerfen.

 

Nach meiner Erinnerung war in dem Kontext, wo sich bei mir dieser Eindruck eingeschlichen hat (ist schon Jahre her), keine Kritik geäußert worden, die ich als unsachlich oder überzogen angesehen habe. Teilweise war ich vermutlich selber einer der Kritiker, was dies eventuell mit erklärt. Mich würde interessieren, ob du noch Beispiele solcher Kritik finden kannst.

Meine Bemerkung war eher als allgmeiner Denkanstoß gedacht - wenn ich mir die Art und Weise der Kritik hier im Forum manchmal durchlese....

 

Ich spiele jetzt bestimmt nicht den Sherlock Holmes, um hier irgendwas beweisen zu wollen.

 

BB

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...Ich mag jetzt nicht allzu viel über Vor- und Nachteile von Gerds Abenteuern sagen. Mir haben sie immer gefallen, da sie dem Spielleiter und damit den Spielern so viele Entscheidungsmöglichkeiten ließen. Er lieferte ein Setting, in dem sich die Abenteurer recht frei bewegen konnten. Natürlich erfordert das einen sehr großen Vorbereitungsaufwand.

 

Ich habe Schwierigkeiten mit anderen Abenteuervarianten, ein weiteres Indiz, dass Geschmäcker verschieden sind. Beispielsweise verabscheue ich - und dieses Wort ist bewusst gewählt - Abenteuer, in denen die Spieler weitgehend festgelegten Bahnen folgen müssen, wollen sie nicht scheitern. Die Figuren werden durch das Abenteuer gelenkt, anstatt sich frei entscheiden zu können. ...

Dass die Wünsche bezüglich frei/geführt sehr unterschiedlich sind, habe ich auch schon festgestellt. Meine Kritik bezog sich auch nicht darauf, dass hierbei das falsche Maß gewählt wurde.

Ich finde es allerdings etwas überraschend, dass du gerade GH als Beispiel für freie Ausgestaltung nimmst. Ich leite gerade die von ihm wesentlich mitkonzipierte Kampagne der zwei Welten (jetzt letzter Teil). Da gab es schon diverse Stellen, wo die Abenteurer genau einen vom Autor vorgesehenen Weg gehen mussten. Dummerweise sahen es aber meine Spieler (oft aus mir durchaus nachvollziehbaren Gründen) meist gar nicht ein. Das war teilweise auch sehr anstrengend.

Wir haben die Zwei Welten Kampagne auch gespielt und ich hatte als Spieler nie das Gefühl, jetzt in eine Richtung gezwungen zu werden, die mir als Spieler nicht passte oder unplausibel erschien.

 

Vielleicht hat unser SL das auch gruppengerechter rübergebracht.

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Ich wünsche mir ein Abenteuer von GH im Gildenbrief.

 

Ich schließe mich dem leicht modifiziert an. Und ich will was in der Hand halten (auch den Gildenbrief) und mir keine pdf-Dateien runterladen müssen.

 

Btw: Es gibt auch Menschen ohne Computer und Internet. Und einer der Vorteile der Midgard-Produkte ist die gute Qualität der "Hardware"

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Hier mal einige kurze Kommentare zu einigen der Punkte, die hier aufgeworfen wurden:

- Laden an der Ecke

Nicht nur auf dem Dorf kann es schwierig sein, selbst in der Stadt gilt das. Ich wohne mit München in einer Millionenstadt, trotzdem gibt es nur einen richtigen Rollenspielladen. Und es kostet mich immerhin eine Stunde Fahrt hin und eine zurück um dort hinzukommen. Trotzdem habe ich bisher fast alle Sachen dort gekauft. Für die Hinfahrt nimmt man halt ein Buch mit, für zurück hat man dann ja eh Lektüre. :) [Geärgert habe ich mich aber vor kurzem, als ich dort den neuen GB kaufen. Nicht nur, dass er ihn nicht hatte. Er wusste nicht einmal, ob er ihn nicht mehr oder noch nicht hatte!]

Dann gibt es noch einen Comicshop, der auch etwas Rollenspielmaterial führt, aber Midgard ist gar nicht dabei.

 

- Turnierabenteuer

Branwen hatte dieses Thema angesprochen. Hierzu muss ich sagen, dass "die Halblinge" eines der ganz wenigen Abenteuer ist, die ich noch nicht habe. Das hat nichts mit der Qualität zu tun, sondern dem Typ. Ich spiele nur mit einer festen Gruppe. Ein Abenteuer (bzw. der Band enthält glaub ich 2?) für vorgegebene Charaktere und dann auch noch derart "schematische" (nur Halblinge oder nur Zauberer) ist für mich nur sehr schwer umsetzbar.

Ist es möglich, dass hier die relativ aktive Midgard-Con-/Turnierszene etwas den Blick für den Markt verstellt hatte? Denn mir ist aufgefallen, wie viel Aktivität hier im Forum (und beim offiziellen Midgard) in diese Richtung läuft. Privat kenne ich aber keinen Spieler, der zu Cons geht und erst Recht keinen, der Turnierabenteuer spielen würde.

 

- Kampagnen/Einzelabenteuer

Ich mag beides sehr gerne, denn beides kann Spaß machen und seinen Zweck erfüllen. Bei Kampagnen ist es allerdings so, dass ich praktisch nie eine anfangen würde, bevor ich sie komplett in Händen halte. Nur wenn ich sie als Ganzes kenne, bin ich in der Lage, sie so in meine Runde einzubauen, wie ich mir das optimal vorstelle. Dementsprechend ist dann auch meine Kaufmotivation geringer, wenn sie noch nicht komplett ist.

Möglicherweise ist meine Einstellung da etwas extrem, ich weiß es nicht.

 

Tschuess,

Kurna

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Obwohl es leider etwas am Strangthema vorbeigeht, bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mich selbst zu äußern, damit nicht übertriebene Gerüchte entstehen. So kurz wie möglich und schön der Reihe nach:

 

1. Ich schreibe sehr wohl noch Abenteuer, aber ich veröffentliche sie nicht mehr. Abenteuer zu schreiben ist eine hübsche Beschäftigung, um mir die Zeit ein bisschen zu vertreiben. Als Publikationsform halte ich sie heute selbst für fragwürdig.

 

2. Meine Entscheidung, sie nicht mehr zu veröffentlichen, hat eine zu lange und komplexe Geschichte, dass ich sie selbst nicht richtig darlegen kann. Mit diesen unnetten Rezensionen hat sie am allerwenigsten zu tun - dazu sind die viel zu lange her. Wenn ich aber viele Jahre lang, alles was mir in den Sinn kam, schreiben und sogar veröffentlicht sehen durfte, dann muss man einfach irgendwann an den Punkt kommen, dass man schon alles gemacht hat, was in den eigenen Möglichkeiten liegt und was MIDGARD überhaupt verkraften kann.

Ich habe es mit Rückbesinnung und Selbstbeschränkung versucht (Vanasfarne, Rotbart), habe aber für mich festgestellt, dass mir so etwas auf Dauer zu langweilig ist. Es ist nicht my cup of tea. Das können andere besser als ich, und wozu soll ich mich wiederholen?

 

3. Branwen hat mir dankenswerterweise nie nahegelegt, meine Schreibe ändern zu sollen. Ich denke nämlich, dass sie durchaus eine Schwäche für etwas "experimentellere" und "ungewöhnlichere" Abenteuer hat. Nun ja, sie muss halt auch nehmen, was Autoren so schreiben, wenn auch nicht immer. In meinem Fall ist das verwunderlicherweise nie passiert. Also kann es so schlimm nicht gewesen sein. Dann haben wir jetzt halt beide MIDGARD auf dem Gewissen - wer's glauben will. Immerhin habe ich jetzt einen Punkt erreicht, an dem ich dem Verlag meine Abenteuerfantasien auch nicht mehr zumuten möchte.

 

Herzliche Grüße

GH

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@Branwen

Ist denn der Fortbestand von MIDGARD gefährdet? Sofern du die Frage beantworten magst ...

Nein. Es wird noch ein Weilchen gehen. Aber es wäre halt schön, wenn der Verkauf etwas mehr flutschen würde. Dann müßten wir nicht immer so hart kalkulieren. Mit den Abenteuern wird es aber schon gelegentlich eng - daher wird es auch keine Abenteuer mehr im Nachdruck geben.
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(...)

Wenn ich aber viele Jahre lang, alles was mir in den Sinn kam, schreiben und sogar veröffentlicht sehen durfte, dann muss man einfach irgendwann an den Punkt kommen, dass man schon alles gemacht hat, was in den eigenen Möglichkeiten liegt und was MIDGARD überhaupt verkraften kann.

Ich habe es mit Rückbesinnung und Selbstbeschränkung versucht (Vanasfarne, Rotbart), habe aber für mich festgestellt, dass mir so etwas auf Dauer zu langweilig ist. Es ist nicht my cup of tea. Das können andere besser als ich, und wozu soll ich mich wiederholen?

 

(...) Immerhin habe ich jetzt einen Punkt erreicht, an dem ich dem Verlag meine Abenteuerfantasien auch nicht mehr zumuten möchte.

 

Herzliche Grüße

GH

 

Lieber Gerd,

 

wenn es einen Abenteuer-Oscar geben dürfte, dann wärest Du mehrfacher Preisträger!!! Du wiederholst Dich weder, noch sind Deine Abenteuer gewöhnlich. Gute Abenteuer brauchen Zeit und Geduld, ich sehe es an mir und meiner Super-Zusammenarbeit mit DiRi. Nimm Dir eine kreative Schaffenspause und fang dann wieder an, wenn es richtig ist und:

 

Sag niemals nie!

 

Viele Grüße

 

Lars

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Turnierabenteuer ... Ein Abenteuer (bzw. der Band enthält glaub ich 2?) für vorgegebene Charaktere und dann auch noch derart "schematische" (nur Halblinge oder nur Zauberer) ist für mich nur sehr schwer umsetzbar.
Das ist etwas, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann (na ja, deshalb ist ja der Band auch erschienen). Ich finde beide Abenteuer sehr gut. Mir macht es nichts aus, mal neben der laufenden Kampagne ein anderes Abenteuer einzuschieben. Und wenn der Spielleiter das Abenteuer nicht so bearbeiten mag, daß ich nicht mit einer meiner üblichen Figuren daran teilnehmen kann, dann spiele ich halt eben mal eine andere Figur. Man könnte bestenfalls darüber streiten, ob man die Vorgabe der Autoren hinsichtlich der Charaktere/Eigenarten der Figuren übernimmt. Aber auf zwei wirklich schöne Abenteuer verzichten, nur weil sie Figuren vorgeben? Das kann ich nicht nachvollziehen. Aber ich habe gemerkt, daß derartige Abenteuer keine Akzeptanz finden und deshalb ist kein Turnierabenteuer von Rainer in Print erschienen, auch nicht "Thoras Saga", das auch sehr gelungen ist. Und ein Abenteuer von Peter habe ich gerade aus diesem Grund abgelehnt.
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Ich wünsche mir vor allem eine gewisse Vielfalt - sowohl bei Quellenbüchern als auch bei Abenteuern. Dies betrifft sowohl die Handlungsorte, als auch die schaffenden Autor/innen. Nichts ist ermüdender, als immer wieder den gleichen Stil von Abenteuer zu spielen, denn jeder Autor steckt eben doch in seinen Werken drin. Daher ist es m.E. auch so wichtig, das es "Kaufabenteuer" gibt, wenn ich meinen Spieler/innen immer wieder nur meine Ergüsse vorsetzen würde, dann würdse es doch etwas eintönig und monolithisch werden. Nichts ist schöner als die Abwechslung: nach einem Hupperich, mal einen Böttcher/Richter oder einen Kathe zu spielen. Dann mal einen Franke oder auch einen Nagel oder Bünte - so sollte es sein.

 

Und damit weitere Autoren ihren Weg nach Midgard finden und die Vielfalt wächst wäre ich sehr für Online-Abenteuer, wenn's der Sache hilft.

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Turnierabenteuer ... Ein Abenteuer (bzw. der Band enthält glaub ich 2?) für vorgegebene Charaktere und dann auch noch derart "schematische" (nur Halblinge oder nur Zauberer) ist für mich nur sehr schwer umsetzbar.
Das ist etwas, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann (na ja, deshalb ist ja der Band auch erschienen). Ich finde beide Abenteuer sehr gut. Mir macht es nichts aus, mal neben der laufenden Kampagne ein anderes Abenteuer einzuschieben. Und wenn der Spielleiter das Abenteuer nicht so bearbeiten mag, daß ich nicht mit einer meiner üblichen Figuren daran teilnehmen kann, dann spiele ich halt eben mal eine andere Figur. Man könnte bestenfalls darüber streiten, ob man die Vorgabe der Autoren hinsichtlich der Charaktere/Eigenarten der Figuren übernimmt. Aber auf zwei wirklich schöne Abenteuer verzichten, nur weil sie Figuren vorgeben? Das kann ich nicht nachvollziehen. Aber ich habe gemerkt, daß derartige Abenteuer keine Akzeptanz finden und deshalb ist kein Turnierabenteuer von Rainer in Print erschienen, auch nicht "Thoras Saga", das auch sehr gelungen ist. Und ein Abenteuer von Peter habe ich gerade aus diesem Grund abgelehnt.

Vor ca. 5 Jahren - ja, eine olle Kamelle, ich weiß - gab es mal einen Strang von Fabian Wagner zum Thema vorgefertigte Spielfiguren und wie die Spieler und Spielleiter so etwas finden. Vielleicht findest Du dort die Erklärung für die überwiegende Ablehnung von Abenteuern mit vorgefertigten Spielfiguren.

Detritus

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Vor ca. 5 Jahren - ja, eine olle Kamelle, ich weiß - gab es mal einen Strang von Fabian Wagner zum Thema vorgefertigte Spielfiguren und wie die Spieler und Spielleiter so etwas finden. Vielleicht findest Du dort die Erklärung für die überwiegende Ablehnung von Abenteuern mit vorgefertigten Spielfiguren.

Detritus

Wobei mir persönlich teilweise die vorgefertigten Charaktere sogar am Besten an den Turnierabenteuern gefallen haben! Die waren immer so herrlich miteinander verbandelt oder in Konflikt, dass sich alleine daraus schon stundenlanges Rollenspiel entwickelt hat!

 

Grüße

 

Bruder Buck

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Turnierabenteuer ... Ein Abenteuer (bzw. der Band enthält glaub ich 2?) für vorgegebene Charaktere und dann auch noch derart "schematische" (nur Halblinge oder nur Zauberer) ist für mich nur sehr schwer umsetzbar.
Das ist etwas, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann (na ja, deshalb ist ja der Band auch erschienen). Ich finde beide Abenteuer sehr gut. Mir macht es nichts aus, mal neben der laufenden Kampagne ein anderes Abenteuer einzuschieben. Und wenn der Spielleiter das Abenteuer nicht so bearbeiten mag, daß ich nicht mit einer meiner üblichen Figuren daran teilnehmen kann, dann spiele ich halt eben mal eine andere Figur. Man könnte bestenfalls darüber streiten, ob man die Vorgabe der Autoren hinsichtlich der Charaktere/Eigenarten der Figuren übernimmt. Aber auf zwei wirklich schöne Abenteuer verzichten, nur weil sie Figuren vorgeben? Das kann ich nicht nachvollziehen. Aber ich habe gemerkt, daß derartige Abenteuer keine Akzeptanz finden und deshalb ist kein Turnierabenteuer von Rainer in Print erschienen, auch nicht "Thoras Saga", das auch sehr gelungen ist. Und ein Abenteuer von Peter habe ich gerade aus diesem Grund abgelehnt.

 

Okay, ich versuche mal aus zwei verschiedenen Blickwinkeln zu antworten. Dabei kann ich natürlich nur für mich sprechen.

 

1. Aus Spielersicht

Als Spieler habe ich durchaus Lust, die verschiedensten Charaktere (und auch Systeme) auszuprobieren. Aber innerhalb einer Gruppe erhoffe ich mir schon möglichst viel Abwechslung. Wir haben u.a. mal Ars Magica ausprobiert, wo jeder von uns einen Magier gespielt hat. Das fand ich vergleichsweise langweilig. Deshalb scheue ich instinktiv vor einem Abenteuer zurück, wo lauter gleiche/ähnliche Charaktere eingesetzt werden.

 

2. Aus SL-Sicht

Hier gibt es mindestens 2 Punkte.

- Zum einen versuche ich meine Abenteuer immer so anzulegen, dass jeder Spieler seinen "besonderen Moment" hat. Das kann mal ein besonderer Schatz sein, eine Situation, wo er besonders glänzen kann etc. Das vorzubereiten fällt mir einfach leichter, wenn ich eine heterogene Gruppe habe.

 

- Alle Abenteuer, die ich leite, sind Teil einer großen "Metakampagne". D.h. ich versuche, alle Abenteuer und die Hintergründe der Charaktere zu einer großen Gesamtgeschichte zu verweben. D.h. u.a. also auch, dass jeder Übergang zwischen zwei Abenteuern fließend verlaufen muss. Diese Geschichte weiterzuerzählen, ist für mich viel spannender, als nebenbei auch noch andere Abenteuer zu leiten. (Wobei das auch einfach eine Zeitfrage ist. Wir kommen ja nicht einmal so häufig dazu, an unserer Hauptrunde zu spielen, wie ich mir das erhoffe.) Also ist es für mich viel einfacher, ein Abenteuer ohne vorgegebene Charaktere zu leiten.

 

Ich möchte abschließend aber auch noch einmal betonen, dass ich das genannte Abenteuer nicht schlecht finde. Es passt nur nicht zu meinem Spielstil. Hinzu kommt für mich aber auch, dass ich meine Runde ja erst seit etwas über 3 Jahren leite. Mir steht also der gesamte Fundus der Midgardabenteuer noch zur Verfügung. Bis ich die alle gespielt hätte, würden eh noch Jahrzehnte vergehen. (Ja, ich weiß Branwen, das liest Du jetzt wieder nicht so gerne. :) ) Wir spielen nun einmal nicht so häufig und - so habe ich den Eindruck - vergleichsweise langsam. Am "Sturm über Mokattam" spielen wir jetzt z.B. seit Januar 2005 und sind noch nicht komplett durch.

 

Tschuess,

Kurna

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Wobei mir persönlich teilweise die vorgefertigten Charaktere sogar am Besten an den Turnierabenteuern gefallen haben! Die waren immer so herrlich miteinander verbandelt oder in Konflikt, dass sich alleine daraus schon stundenlanges Rollenspiel entwickelt hat!

Ich erinnere mich da an ein Abenteuer von Detritus himself und seinem Bruder, welches ich mit vorgefertigten Figuren auf meinem allerersten Langeleben Con gespielt habe. Ich spielte einen Elfen und meine damalige Freundin (die heute meine Frau ist ;) ) einen Zwerg. Do I need to say more? :D

 

Viele Grüße

Harry

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@BB, HarryB und alle nachlesenden:

Es ist sicher gut gemeint, dass ihr Euch für die Abenteuer mit vorgefertigten Charaktere stark macht, aber wir sollten diese Diskussion vielleicht dort lassen, wo sie stattgefunden hat und sie hier nicht noch einmal aufrollen - wobei es jedem natürlich frei gestellt ist, dem Link zu folgen und seine Meinung dort zu äußern. ;)

 

Detritus

 

P.S. Eine freundlicher Hinweis in Räuberzivil. ;)

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Ich wünsche mir eine große detaillierte Midgardkarte auf der auch die vielen kleinen Städte, Dörfer und Flüsse verzeichnet sind. Für so eine Karte würde ich gerne auf weitere Quellenbücher verzichten. Es muß auch nicht gleich eine Tischdecke sein.

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