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Branwen

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  1. Bei den Kommentaren zur Kulturbeschreibung Moravod fällt auf, dass mehr Spieler als üblich die Illustrationen kritisieren, die ihnen meistens zu computergeneriert sind. Ich bin etwas verwundert, denn bereits im Weltenband und im Bestiarium wurden solche Bilder in großem Umfang verwendet und ich hatte den Eindruck, dass die Illustrationen in diesen Bänden generell positiv ankamen. Im Moravod-Quellenbuch gibt es 52 Innenillustrationen. Um diese Menge im traditionellen Stil eigens für Moravod erstellen zu lassen, wären etwa sieben Grafiker nötig gewesen (übrigens: die hätten auch alle ihre unterschiedlichen Stile gehabt). So viele Grafiker für Farbillustrationen habe ich nicht zur Hand. Selbst wenn - für die Bilder hätte ich auch andere Preise zahlen müssen. Das vorliegende Quellenbuch würde mit Bildern im traditionellen Stil 53,95 Euro kosten. Ein Preis, den wohl niemand zahlen würde. Um den aktuellen Verkaufspreis halten zu können, wäre die Verwendung von nur etwa 1/3 der Illustrationen möglich gewesen. Wäre euch das lieber gewesen? Ich bin neugierig, wie ihr das seht.
  2. Der Fehler wurde gefunden. Das Moravod-PDF lässt sich nun downloaden.
  3. Das Problem ist bekannt, wir lassen daran arbeiten. Wann das Problem gelöst sein wird, kann ich nicht sagen.
  4. Die Bände der Luxusausgabe wurden in einer Stückzahl von 400 Exemplaren gedruckt. Wieviele als Mängelexemplare abgegeben wurden, weiß ich nicht. Jeweils ca. 100 Stück ? Würde zu der Stückzahl von 300 passen, die sich offenbar in den Foren findet. Vielleicht gingen 100 Stück aber auch an feste Vorbesteller. Wieviele Bände signiert wurden, weiß ich auch nicht mehr. Vom Gefühl her tippe ich größenordnungsmäßig auf etwa 50-70.
  5. Die Mängel waren überwiegend angestauchte Kanten oder leichte Kratzer auf der golden Schrift oder beim Goldschnitt. Eingeschweißt wäre das nicht passiert - aber schlauer ist man immer erst hinterher.
  6. Es gab in 2021 dreimal einen Newsletter (Übergabe an Pegasus mit M6, Lieferbarkeit von Kalidonas Herbarium, Lieferbarkeit von M1) und drei Rundmails (zu Kalidonas Herbarium, M1 und Moravod).
  7. Bitte unterscheidet zwischen Newsletter und Rundmail. Es gab zu Moravod bislang keinen Newsletter. Rundmails gehen ausschließlich an die Neuheiten-Abonnenten und enthalten üblicherweise Hinweise zur anstehenden Lastschrift, eventuell zum Versand u.ä. Diesmal gab es halt auch das Cover zur Ansicht. Wer keinen Newsletter/Rundmail erhält, kann sich bei mir melden (Realname + Email-Adresse). Ich überprüfe dann die Einstellungen. Forennamen und ein "ich auch nicht" helfen nicht weiter.
  8. Zitat: "Zu den verehrungswürdigen Geistern zählen die Bogs (Götter) und Boginjas (Göttinnen) genannten Mächte, die allerdings keine Götter im Sinne anderer Religionen sind. Sie umfassen personifizierte Naturgewalten und mächtige Totem- und andere Naturgeister des Landes, aber auch die weniger machtvollen Bogotschkas (Kleingötter)." Da es sich nicht wirklich um Götter handelt, sammeln sie kein Sa.
  9. Am Freitag ging eine Rundmail an die Neuheiten-Abonnenten raus, die den Hinweis auf das Moravod-Quellenbuch enthielt. Heute, am Montag, ging der allgemeine Newsletter raus, mit dem gleichen Hinweis auf das Moravod-Quellenbuch. Ich stelle immer wieder fest, dass Email-Adressen nicht aktualisiert werden. Dann ist natürlich auch eine Zustellung des Newsletters nicht möglich. Wer den Newsletter abonniert, aber nicht bekommen hat, kann mir eine Mail schreiben.
  10. Ja, das Buch ist schon im Druck. M1 erscheint als Hardcover, A5, Innenteil schwarz-weiß - mit den schönen Illus von Josef Ochmann. Mit 384 Seiten wäre ein Softcover schwer umzusetzen gewesen.
  11. Es mag nicht professionell sein, aber nach 40 Jahren darf ich auch mal bocken. Ein umfassendes PDF für alle Wesen wurde nie "versprochen" (nur angedacht). Und die angekündigte Excel-Tabelle? Nun, andere Verlage kündigen auch Dinge an, die dann nie umgesetzt werden. Interessiert hat sich wohl kaum jemand dafür, denn sie wurde (im Gegensatz zum eBestiarium) nicht nachgefragt.
  12. Als 2003 „Das Bestiarium“ für die vierte Regeledition erschien, wurde das Buch von einer lebhaften Diskussion begleitet. Es ging um nichts Geringeres als die Frage, ob es sinnvoller sei, die Wesen streng alphabetisch zu ordnen oder zu Gruppen zusammenzufassen. Die Redaktion hatte sich schließlich für Letzteres entschieden, aber die Anzahl der Spieler, die eine alphabetische Sortierung bevorzugt hätte, war doch recht groß. Bei der fünften Regeledition entschieden wir uns erneut für die Zusammenfassung in Gruppen. Jetzt hatten wir aber die Option zweigleisig zu fahren und auch die Verfechter einer alphabetischen Liste zufrieden zu stellen – der Hash-Code machte es möglich. So kam es zu dem Entschluss, zusätzlich zum Bestiarium ein elektronisches Bestiarium in der gewünschten Form anzubieten und dieses auch noch durch „unwesentliche“ Geschöpfe der vierten Regeledition zu ergänzen, die inzwischen wieder verstärkt nachgefragt werden. Der Umfang des Titels spielt ja bei einem elektronischen Produkt nur eine untergeordnete Rolle. Das elektronische Bestiarium liegt jetzt vor. Ich habe keine Jubelschreie erwartet (die sind bei MIDGARD ja auch nicht üblich), dass wir nach Jahren endlich den Wünschen einiger Spieler entsprochen haben. Einige Stimmen lassen mich aber doch etwas nachdenklich werden und lösen einen gewissen Unmut in mir aus: Das Angebot sei nicht umfassend (Dunkle Mächte und Quellenbände blieben unberücksichtigt) und Dank des zusätzlichen Bestiariums habe man nun noch mehr Probleme bei der Suche nach etwas Bestimmten. Es hat Zeit gekostet, die M4-Wesen an M5 anzupassen und es hat Zeit gekostet, all diese rund 400 Wesen in alphabetischer Reihenfolge neu zu layouten. Andere Publikationen sind dafür nach hinten verschoben worden. Das eBestiarium wird über den Hash-Code allen Käufern des Printprodukts zusätzlich angeboten – und das gratis. Es steht den Spielern frei, dieses Angebot anzunehmen und das eBestiarium herunterzuladen und zu nutzen. Niemand ist gezwungen, das zu tun. Die Reaktionen hier im Forum lassen meine Ambitionen, die Wesen anderer Printprodukte ebenfalls an M5 anzupassen und in das eBestiarium einzubinden, sehr stark gegen Null gehen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt mag ich nicht sagen, ob sich das bis 2024 ändern wird. Definitiv zu den Akten gelegt wurde jetzt die im Vorwort angesprochene Excel-Tabelle (mit der Möglichkeit einer Sortierung nach Grad, Gefährlichkeit oder Lebensraum); diese wird es nicht geben. Die Arbeit daran wäre zeitaufwendig, und offenbar besteht kein Interesse von Seiten der Spieler.
  13. Auch wenn es hier gerade nicht so richtig reinpasst: Es gibt einen Beitrag über Götter in den Ergänzungen zum Arkanum.
  14. Alba, S. 40, 158 usw: "Eine Sonderform der Schmuggler sind die Orcmänner. In den Augen der meisten Albai tragen diese Händler, die mit ihren Karren und Maultierkarawanen die Orcs der Nebelberge und des Pengannions mit Waffen und Alkohol versorgen... Von Halborcs ist da nie die Rede.
  15. Das Urheberrecht kann nicht abgetreten werden, wohl aber können andere Rechte vergeben werden. In Verträgen steht exakt drin, welche Rechte abgetreten werden (z.B. für welche Auflagen, für welche Sprachen, für Buchausgaben, Reprint-Ausgaben, Book-on-Demand-Ausgaben, für PDF und was auch immer). Wenn ein Recht nicht erwähnt wird (weil es das bei Vertragsabschluss nicht gab (z.B. PDF) oder man nicht dran dachte), muss später nachverhandelt werden, wenn man dieses Recht ebenfalls nutzen will. In den Verträgen wird auch festgelegt, was beim Ableben des Autors passiert. Jedenfalls in den Verträgen, die ich mit meinen Autorinnen und Autoren schließe.
  16. Vor einigen Jahren wurde nach langer Arbeit das Alba-Quellenbuch herausgegeben. Ich weiß noch, dass ich sehr begeistert davon war, dass endlich mal alles dazu aufgeschrieben vorlag. Bald darauf wurde uns das Abenteuer "Die Straße der Einhörner" zur Veröffentlichung angeboten, in dem der Autor eine Elfenstadt im Broceliande dem Erdboden gleichmachte. Ich war damals nicht begeistert, weil damit praktisch das Quellenbuch entwertet wurde und das bereits (aus Midgardsicht) kurz nachdem das Buch auf dem Markt war - und im Lager noch ein großer Restbestand. Ich habe deshalb das Abenteuer damals nicht angenommen. Wenn man "dynamisch" fährt, ist das für den Verlag und seine Regionalbände nicht so einfach. Zumal ja die Spieler sich nicht jede an die neuen politischen Gegebenheiten angepasste Neuauflage kaufen. Da spielen also auch wirtschaftliche Aspekte mit hinein.
  17. Was für M5 gilt, muss nicht für M6 gelten. Und zu M6 treffen wir keine Entscheidungen mehr.
  18. Auch in der neusten Version sind leider immer noch einige Fehler drin.
  19. Meine Autoren haben nicht "zu viele" Rechte. Meine Verträge orientieren sich am Normvertrag für den Abschluss von Verlagverträgen. Bei den ersten Verträgen gab es natürlich keinen Passus bzgl. einer Veröffentlichung von PDF oder auf CD. Da gab es nämlich so was noch gar nicht. Bei Bedarf musste (und muss) man halt nachverhandeln. Ich kann mich nicht erinnern, dass mir ein Autor eine Vertragsänderung abgeschlagen hätte, nur in einem Fall hat es mal etwas länger gedauert als mir lieb war. Ganz allgemein zu diesem Thema: Leute, hört auf, euch irgendetwas zusammenzuphantasieren. Ihr wisst es nicht, bestenfalls glaubt ihr, etwas zu wissen. Da schwirren dann über kurz oder lang jede Menge Spekulationen durch das Netz und der nächste verbreitet eine Hypothese als Tatsache. Ich habe schon einmal geschrieben, dass Pegasus umfängliche Rechte erworben hat. Dazu gehören auch Rechte an der 5. Regeledition und an der Welt Midgard. Und im Vertrag mit Pegasus geht es natürlich auch um die Rechte der Autoren und ihrer bisherigen Werke, das wurde geregelt. Nur keine Panik!
  20. Ich werde jetzt nicht den ganzen Vertrag mit Pegasus veröffentlichen.
  21. Ja, das ist auch geregelt: Pegasus hat umfängliche Rechte an MIDGARD erworben, sozusagen ein MIDGARD-Komplettpaket. Also nicht nur das Recht, ab M6 Regeln, Quellenbände, Abenteuer usw zu veröffentlichen, sondern Pegasus hat auch u.a. die Rechte an M5 und der Welt Midgard (ab 2024). Ob, wann und in welcher Form das genutzt wird, weiß ich nicht. Wie Pegasus mit Fanware umgeht, kann ich nicht sagen. Darum habe ich mich nie gekümmert. Wer Interesse hat, nimmt zu gegebener Zeit Kontakt mit Pegasus auf, um "die volle Breitseite" zu vermeiden. Übrigens: auch aktuell dürfen Fans nicht einfach Material zu MIDGARD produzieren und veröffentlichen, da gibt es Regeln, die bei Bedarf bei mir erfragt werden können. Auch von mir kann es "die volle Breitseite" geben, wenn man meint, sich nicht an die Spielregeln halten zu müssen. Nachtrag: Alle meine Lizenzen (Moam, DDD, Battlemaps) laufen Ende 2024 aus. Wer neue Lizenzen möchte, muss mit Pegasus verhandeln.
  22. Ja klar, das Abo endet erst in 2024 mit Erscheinen von M6. Noch sind wir im Geschäft ...
  23. Natürlich hätte man die Rechte an MIDGARD einer Einzelperson oder einer kleinen Gruppe von Personen übertragen können. Aber sich um MIDGARD "zu kümmern", beinhaltet ja nicht nur das Schreiben und Lektorieren von Texten und das Betreuen von Autoren und Grafikern, sondern auch Fähigkeiten, über die man üblicherweise nicht verfügt und die man sich aneignen muss wie beispielsweise Layout (inkl. rudimentärer Kenntnisse in Photoshop) und Buchführung. Klar, das kann man auch auslagern, aber damit hat man noch mehr Unkosten. Zudem muss man sich um eine Website kümmern, sollte also cms beherrschen, und auch im Verlagsrecht sollte man sich auskennen. Ich habe mir das im Laufe von 40 Jahren aneignen können, aber das von Jetzt auf Gleich zu beherrschen, wäre eine gewaltige Herausforderung. Und schließlich kommt der nicht unerhebliche Posten "Versand" dazu, der sich nicht mal eben nebenbei am Abend in einer Stunde erledigen lässt. Und mit dem Versand kommt die Lagerhaltung. Habt ihr nur eine ungefähre Vorstellung, wieviel Platz man für die ganzen Paletten braucht? Das Ganze muss auch finanziert werden - vorfinanziert werden! - da ist man bereits bei ganz wenigen Produkten im hohen 5-stelligen Bereich. Ohne Garantie, dass das Geld zurück fließt. Das kann man keiner Privatperson zumuten. Bliebe der Droll, dem wir auch die Rechte hätten übertragen können, und wir haben das auch diskutiert. Aber da wir mit Pegasus eine weitere Option hatten, haben wir uns für den bekannteren Verlag entschieden: Unter der Regie von Pegasus besteht die Möglichkeit, MIDGARD noch mal zu einem Höhenflug zu verhelfen. Pegasus hatte schon einmal in den frühen M4-Jahren eine Lizenz und erledigt seitdem auch einen Großteil des Vertriebs (insbesondere auch an Händler und Großhändler). Wir kennen die Leute dort seit langem und gut und fühlen uns dort wohl. MIDGARD haben wir stets als Hobby betrachtet. Es stand nie zur Diskussion, ob Jürgen seinen Beruf aufgiebt - dafür hat ihm dieser zu viel Spaß bereitet. Das hatte Vorteile, denn wir konnten immer spielerfreundlich kalkulieren, das Finanzielle stand nie im Vordergrund. Es spielte auch bei der Übergabe an Pegasus keine Rolle, wir haben keine 30 Sekunden über die finanziellen Konditionen verhandelt.
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