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Branwen

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About Branwen

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  • Website URL
    http://midgard-online.de

Profile Information

  • Geschlecht
    Männlich
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    Stelzenberg

Persönliches

  • Name
    Elsa Franke (MIDGARD Press)
  • Wohnort
    Stelzenberg (bei KL)

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  1. Aktuell wird "Sandobar" auf M5 umgearbeitet. Vermutlich wird es die Abenteuerkampagne im 4. Quartal in Branwens Basar geben.
  2. Ja. Auf der Website wird das PDF nicht heruntergeladen, aber im Basar wird es "gekauft". Deshalb gibt es diese kostenlosen PDF ja inzwischen auch im Basar. Das Einsteigerheft ist ein Paradebeispiel für dieses Verhalten. Das gibt es nämlich sofort zum Downloaden über mehrere Links, 90% der Spieler holen es sich aber über den Shop, wo der Kauf erst freigeschaltet werden muss. Für sie ist das wohl "einfacher". In einem Shop erwartet man, dass man etwas bekommt - auf einer Website sucht man nicht nach kostenlosen Abenteuern.
  3. Es gibt noch weitere Gegenden, die politisch nicht zu einer Region gehören. Ganz prominent: die Wüste Gond.
  4. Wenn ihr das machen möchtet, habe ich keine Einwände. Ihr habt dabei völlig freie Hand. Sollte es eine zweite Printausgabe geben, wird der Index sicher keinen Eingang finden. Es spricht jedoch nichts dagegen, ihn an die PDF-Version anzuhängen. Ich werde aber den Index nicht verlinken. Wir hatten sehr lange diskutiert, ob wir einen entsprechenden Index mit ins Buch aufnehmen - uns aber schließlich aus mehreren Gründen dagegen entschieden.
  5. Es ist halt eine Gradwanderung zwischen optisch ansprechend und benutzerfreundlich.
  6. Das ist eine tolle Idee. Ich würde mich freuen, wenn sich jemand findet, der eine Liste mit den Namen und der dazugehörenden Seitenzahl zusammenstellt und mir per Mail zuschickt.
  7. Der Zweck eines Weltenbandes ist es, die Welt so zu beschrieben, wie sie ist, und nicht noch darüber zu philosophieren, warum sie so und nicht anders ist. In einem Reiseführer erwarte ich ja auch Tipps zu den landesüblichen Sitten, die man achten sollte, um nicht in Fettnäpfchen zu treten, aber keine Gedankenspiele über deren Entstehung. Bei Fantasywelten gibt es zahllose Dinge, die man angesichts des Vorhandenseins von Magie hinterfragen könnte. Midgard als Low-Fantasy-Setting mit vereinzelten High-Fantasy-Aspekten ist da noch relativ harmlos, aber selbst hier würde eine ausführliche Diskussion jeglichen Rahmen sprengen und leicht 100+ Seiten in Anspruch nehmen. Es gibt viele Fälle, wo das volle Potenzial von magischen Möglichkeiten nicht genutzt wird. Um einige wenige zu nennen: Aufklärung von Kriminalfällen (Rasterfahndung mit Macht über Menschen unter allen Verdächtigen), Behandlungen von Krankheiten (für was gewöhnliche Ärzte?), mögliche Langlebigkeit durch Erheben der Toten, augenblicklicher Transport von Informationen, Personen und Waren durch Tore, Einsatz von magischen Automaten für schwere körperliche Arbeiten usw. In jedem Einzelfall kann man sich verschiedene und zum Teil auch noch landesspezifische Gründe ausdenken, warum diese Möglichkeiten nur in Ausnahmefällen genutzt werden (religiöse: die Götter erlauben Wiederbeleben nur in Ausnahmefällen; strategische: die mögliche Existenz eines magischen Tors innerhalb der Stadtmauern ist ein Alptraum für Verteidiger; Weltenschutz: ein Übermaß an Ausübung chaotischer Magie - ganz besonders von die Grenzen des Multiversums sprengenden Toren - würde Midgard in die Nahen Chaoswelten abdriften lassen; usw.). Der wahre spieltechnische Grund ist aber, dass all dies die Gesellschaft so verändern würde, dass man nicht mehr im klassischen Fantasysetting wäre, sondern in einer fremdartigen Welt, die nichts mehr mit unserer Historie zu tun hat. Gerade das wird aber von der Mehrzahl der Spieler gewünscht, damit sie in einer vertrauten Umgebung agieren und die Konsequenzen ihrer Handlungen im Großen und Ganzen abschätzen können. Wenn allein die oben genannten magischen Möglichkeiten voll genutzt würden, hätten wir auf Midgard eine Zivilisation, die viel fortschrittlicher als unsere irdische Gegenwart wäre, also eher ein SF-Setting mit Robotern (Automaten), Telekommunikation (u.a. durch Tore; Informationen über Missetaten reisen schneller als die Übeltäter); Beamen (Tore), hoch entwickelter Medizin, perfekten Lügendetektoren etc. Es wäre unglaubhaft, dass dann der Rest der Gesellschaftsstruktur auf mittelalterlichem Stand geblieben wäre.
  8. Im Kodex (S. 28) steht ausdrücklich, dass die Aufzählung nicht vollständig ist, sondern nur typische Herkunftsländer umfasst. Quellenbücher können detailliertere Informationen enthalten und dem Spieler zusätzliche Möglichkeiten bei der Auswahl seiner Heimat eröffnen. In Minangpahit (und genauso Rawindra) ist die Hauptkultur nicht schamanistisch. Es gibt aber in abgelegenen Gegenden Stämme, die einen klassischen schamanistischen Glauben haben. Also kein Erratum.
  9. Im Kodex (S. 28) steht ausdrücklich, dass die Aufzählung nicht vollständig ist, sondern nur typische Herkunftsländer umfasst. Quellenbücher können detailliertere Informationen enthalten und dem Spieler zusätzliche Möglichkeiten bei der Auswahl seiner Heimat eröffnen. In Minangpahit (und genauso Rawindra) ist die Hauptkultur nicht schamanistisch. Es gibt aber in abgelegenen Gegenden Stämme, die einen klassischen schamanistischen Glauben haben. Also kein Erratum.
  10. Sic! (Die Schariden sind eine Seefahrernation, die Araner nicht.)
  11. Einen allerersten Eindruck vermittelt die "Leseprobe Alba" (auf der Bestellseite im Basar).
  12. Es hat sich eingebürgert, auf Conventions „Spielleitergeschenke“ zu verteilen – als kostenloses Dankeschön der Orga an die Spielleiter für ihr Engagement. In letzter Zeit handelte es sich dabei verstärkt insbesondere um Abenteuer, die abgegeben wurden und wobei ein gewisser Wildwuchs zu beobachten war. Überzählige Exemplare wurden meistens über den DDD-Shop verkauft. Damit wurde das Spielleitergeschenk aber zu einem ganz normalen Abenteuer, von dem auf einem Con ein Teil an ausgesuchte Anwesende verschenkt wurde. Sobald ein Midgard-Abenteuer aber gegen Geld an andere Personen abgegeben wird, handelt es sich um eine kommerzielle Nutzung der IP (intellectual property) MIDGARD, die ich für die Autoren der Midgard-Publikationen vertrete. Eine solche Nutzung durch Dritte geht nur mit entsprechenden Verträgen - und wenn sich MOAM einem solchen Prozedere unterordnen muss, sollten für alle anderen die gleichen Rechte und Pflichten gelten. Der SüdCon e.V. hat mit mir einen Vertrag geschlossen, in dem es ihm gestattet wird, unter Berücksichtigung der Vertragsvorgaben eine Printausgabe der „SüdCon Exklusiv Edition“ in begrenzter Stückzahl herstellen zu lassen und diese zu verschenken bzw. überzählige Stücke auf Midgard-Conventions (zu deren Förderung) zu verkaufen, wobei trotz der Nutzung der Welt Midgard und/oder der Midgard-Regeln keine Gebühren an mich abzuführen sind. Wer Spielleitergeschenk-Abenteuer einem größeren Kreis von Interessenten zugänglich machen will, hat eine einfache und rechtlich saubere Möglichkeit: Die Con-Orga kann sich mit Carsten (DDD) oder Biggles (MOAM) in Verbindung setzen, das Werk von ihnen herausgeben lassen (vorausgesetzt, es genügt den Vorgaben in deren Verträgen mit mir) und von vorneherein die Abnahme einer entsprechenden Stückzahl für die Spielleitergeschenke vereinbaren. Da darf dann auch „SüdCon Exklusiv Edition“ draufstehen, solange ich mit dem Herausgeber einen entsprechenden Vertrag habe.
  13. Nein, vorbestellen geht nicht. Das Buch wird im Basar bestellbar sein, sobald ich es hier habe und verschicken kann. Zuerst werden die Neuheiten-Abos ausgeliefert, danach kommen die regulären Bestellungen dran - in der Reihenfolge des Eingangs.
  14. Ich will mal am Beispiel des Weltenbandes, d.h. eines Hardcovers, auf den Ablauf eingehen. Bei einem Softcover sieht es etwas anders aus und wir lassen Hardcover und Softcover auch in unterschiedlichen Druckereien herstellen (beide sind keine Online-Druckereien). Nachdem wir nicht mehr zur Messe nach Essen fahren, ist es nicht erforderlich, ein Buch zu einem bestimmten Termin vorliegen zu haben. Das bedeutet, dass ich bei der Auftragserteilung um eine "zeitnahe" Lieferung bitte oder wie seinerzeit beim Alba-Quellenbuch um eine Anlieferung "noch vor Weihnachten". Die langjährige Erfahrung mit unserer Druckerei zeigt, dass zwischen der Abgabe der Daten und der Lieferung durch die Spedition etwa 6 Wochen vergehen; bei einem Druckauftrag kurz vor Essen (und damit kurz vor der Buchmesse) konnten es aber durchaus auch einmal 8 Wochen werden. Ich halte diese Zeitspanne für völlig akzeptabel – ich kann ja nicht erwarten, dass die Druckerei untätig herumsitzt und nur darauf wartet, dass endlich der jährlich anstehende Auftrag von uns eintrifft. Nach Abgabe der Daten dauert es etwa drei Tage bis ich von der Druckerei per Express sog. Proofs erhalte. Ein Proof-Druck ist die Simulation des späteren Drucks und dient dazu, möglichst frühzeitig Fehler zu entdecken. Die Proofs sind große Blätter, auf denen die fertig ausgeschossenen Bögen des Buches dargestellt sind. Sie sind nicht farbverbindlich und dienen vor allem der Kontrolle, ob die späteren Seiten an der richtigen Stelle auf dem Druckbogen platziert sind und ob Schriften und Bilder richtig dargestellt werden. Die Kontrolle wird von mir unverzüglich durchgeführt und die Proofs mit der „Druckfreigabe“ noch am gleichen Tag per Eilbote zurückgeschickt. - Korrekturen werden umso teurer, je später sie entdeckt und behoben werden (was nicht bedeutet, dass die frühzeitige Korrektur preiswert wäre). Ich korrigiere nur gravierende Fehler – Kommafehler und dergleichen gehören nicht dazu. Dann beginnt der Druck, der je nach Auslastung und Planung unterschiedlich lange dauert. Am Ende werden vom Buchbinder Aushänger erstellt (das sind gefalzte, aber noch nicht zusammengebundene Druckbögen). Diese werden mir wieder per Express zugestellt, damit die Druckqualität und die richtige Reihenfolge von Seiten und Falzbogen geprüft werden können. Ist alles in Ordnung, erhält der Buchbinder die Bindefreigabe, der Buchblock kann aufgebunden werden. Bei der weiteren Verarbeitung wählen wir bei Hardcover-Bänden üblicherweise Fadenheftung, die die hochwertigste und teuerste Bindeart ist, aber auch eine gewisse Stabilität verleiht. Die Fadenheftung wird mit dem Buchrücken verklebt und vernäht, und ist aufgrund dieser Arbeitsschritte besonders aufwendig in der Verarbeitung. Im Anschluss wird händisch eine Einstecktasche auf der Innenseite des Umschlags aufgebracht und die inzwischen gefaltete Karte eingesteckt. Die Etiketten mit dem Download-Code werden eingeklebt. Zum Schluss werden die Bücher einzeln eingeschweißt und auf Paletten transportsicher abgesetzt. Ein Teil der Paletten geht nach Friedberg in das Lager von Pegasus Spiele, die übrigen Paletten werden von der Spedition zu uns gebracht. Die Anlieferung dauert 2-3 Tage, je nachdem wie ausgelastet die Spedition ist. Dann kann der Versand beginnen. Die Weltenband-Dateien gingen am 13.6. an die Druckerei.
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