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Tuor

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Über Tuor

  • Rang
    Der Forumstroll
  • Geburtstag 24.03.1969

Profile Information

  • Geschlecht
    Männlich
  • Location
    Rheinland

Persönliches

  • Vorstellung-Url
    http://
  • Name
    Kolja
  • Wohnort
    Swisttal (Rheinland/Vorgebirge)
  • Interessen
    Angeln, Midgard, Tennis, Dummschwätzen und Klugscheißen alles nicht zwingend in dieser Reihenfolge
  • Beruf
    Rechtsanwalt
  • Biografie
    Geboren im Rheinland, zur Schule gegangen im Rheinland, studiert im Rheinland, zwei Examen im Rheinland, vereidigt im Rheinland, geheiratet im Rheinland, drei Kinder, natürlich alles Rheinländer. Was sonst?
  1. Ich persönlich bin ja gegen Bio-Fleisch. Ich finde es gemein, wenn man glückliche Tiere tötet. Ich kaufe daher konsequent Fleisch aus Massentierhaltung. So trage ich wenigstens dazu bei, dass sie von ihrem Leiden erlöst werden.
  2. Es ist doch alleine Sache des Spielers, ob sein Elf zum Schwarzalb werden soll. Wenn er das will und ihn so spielt, soll er auch in absehbarer Zeit sein Ziel erreichen.
  3. Der Pfeil des Jägers

    Ich stelle mir eher die Frage: Warum sollte nicht jeder Schütze seine Pfeile mitbringen? - gehen wird doch mal in das hier und jetzt. Beim Sportschießen und Biathlon wird mit eigener Waffe und eigener Munition geschossen. Beim Bogenschießen wird mit eigener Waffe und eigenen Pfeilen geschossen. Beim Dart wird mit eigenen Pfeilen geworfen. Beim Bowling wird mit eigener Kugeln geworfen. Warum sollte das auf Midgard denn anders sein? Sicher sind die Pfeile des Grünen Jägers nicht der Regelfall beim Bogenschießen in Alba. Dazu kommt, dass man zwar aufgrund des Regelmechanismus unterstellt, dass jeder Pfeil zu jedem Bogen passt. Sieht man dies aber mal realistisch, sind Bogen und Pfeile ungenormte Handarbeit. Es ist daher also nachvollziehbar, dass ein Schütze mit den auf seinen Bogen abgestimmten Pfeilen schießen möchte. Möglicher Weise sind ja auch der Bogen und die Pfeile "legal" getunt. Und ich muss natürlich auch meinem Namen treu bleiben.
  4. Der Pfeil des Jägers

    Es ist doch ganz klar, warum jeder seine eigenen Pfeile mitbringt. Dass euch das nicht auffällt wundert mich. Jeder bringt zum Bogenschießwettbewerb seine eigenen Pfeile mit, weil sonst das Abenteuer nicht funktioniert.
  5. Um das Zufallsprodukt gegen den Unsichtbaren abzubilden gibt es für mich die Möglichkeit, es wie Ka Kai abzuhandeln oder aber wie Prados. Ma Kais Vorschlag gefällt mir noch etwas besser, weil er von Erfolgswert des Schützens unabhängig ist. Den EW gegen den Anvisierten würde ich allerdings ohne jeden Abzug vornehmen, denn der Schütze ist durch nichts beeinträchtigt. Er hat volle Sicht auf sein Ziel und er schießt auch nicht ballistisch. Sein einziges Problem ist der Unsichtbare, der möglicher Weise im Weg steht. Dies wird aber schließlich durch den ersten EW abgebildet, so dass aus meiner Sicht der EW auf das anvisierte Ziel völlig ohne WM auskommt.
  6. Ist das so? - Ich sehe es eher anders. Nämlich so, dass man sich in der Art, wie man P & P betreibt im Laufe der Zeit entwickelt. Was einem zu Beginn mal wichtig war, tritt in den Hintergrund, anderes in den Vordergrund. Ich war zu Beginn ein wahrer EP-Freak. Gelernt wurde was potenziell geeignet war EP zu generieren. Ich wollte möglichst schnell im Grad aufsteigen. Ich sah dabei durchaus auch eine Konkurrenz zu Mitspielern. Beides ist mir nach ca. 30 Jahren Rollenspiel völlig egal geworden. Früher bevorzugte ich Hack & Slay. Heute Abenteuer mit mehr Rollenspielanteil. Früher war ich der Freak und meine Abenteurer normal und langweilig. Heute sind meine Abenteurer die Freaks und ich bin normal und langweilig.
  7. Stellt man einen Baukasten optionaler regeln zur Verfügung, können diese auch ergänzende Zaubersprüche beinhalten. Es könnten also optional stärkere Varianten von Zaubersprüchen geben. Was die Balance von Zaubersprüchen angeht, sehe ich in M5 Licht, wie Schatten. Heranholen war in M4 zu stark (oder zu billig - wie man will), dafür hat man den One-Shot-Killer "Blitze schleudern" noch stärker gemacht. Bei einem guten EW Zaubern eines höhergradigen Zauberers ist hier ein Kämpfer als Opfer oft chancenlos. Hier wurde in der Vergangenheit dann gerne eingewandt, man könne sich gegen Blitze durch Amulette schützen. Ja kann man, aber dadurch ist der Zauber immer noch nicht ausbalanciert, es wurde lediglich eine Krücke gereicht. Also auf der einen Seite die Macht der Zauberer beschränken wollen, auf der anderen Seite aber One-Shot-Killer zuzulassen, passt nicht. Die Zauber gestuft anzubieten, wäre hier eine gute Lösung, vor allem dann, wenn man wie beim Magier zu M2 Zeiten, das Beherrschen des niederen Spruches für das Lernen des höheren Spruches voraussetzt. Beispiel: Feuerkugel I = wie gehabt, Feuerkugel II = B12, Feuerkugel III = B24, Feuerkugel IV = B48, wobei die 4. Stufe dann eben in der höchsten und teuersten Spruch- Gruppe anzusiedeln ist. Neben den Kosten steigt dann auch der AP-Verbrauch und wenn für das Balancing erforderlich auch die Zauberdauer. Will dann ein Abneteurer unbedingt Feuerkugel IV beherrschen, muss er auf dem Weg dahin sehr viele EP und damit auch eine gewisse Spruch-Breite opfern. Auch beim Beschwörer würde ich die jeweils niedrigeren Stufen zu Voraussetzung einer höher stufe machen. Auch Heilzauber ließen sich so sehr gut abbilden. Handauflegen (I), Heilen von Wunden (II), Heilen schwerer Wunden (III), Allheilung (IV). Oder: Tiere rufen (I) Rattengröße, (II) = Hundegröße, (III) = Hirschgröße, (IV) = Elefantengröße Diese Systematik ließe sich aus meiner Sicht für alle Zauber einführen. Bei den Elementarzaubern würde es reichen, zwischen Bällen und Strahls von den Kosten zu unterscheiden. Auch die werden, wie oben alle in 4 Stufen angeboten und kosten je Element das selbe. Der Abenteuer kann sich dann aussuchen, ob er lieber mit Feuer, Eis, Wasser oder Erde operiert. Selbst bei zaubern, wie Bannen von Zauberwerk kann man mit Stufen operieren, indem man je Stufe eine positive WM auf den EW Zaubern erhält. Das ließe sich nun endlos weiterspinnen. Man würde jedenfalls mit Struktur deutlich mehr Flexibilität in das Ganze bringen. Dabei müsste man das grundsätzliche Lernsystem nicht einmal ändern.
  8. Eigentlich ist es noch einfacher. Der SL sagt, wie er spielen möchte und gut ist. In der Regel kann ich mit so ziemlich jeder Hausregel leben, bzw. probiere sie gerne einmal aus. Bislang habe ich noch nie festgestellt, dass im Nachhinein die Hausregel von den Spielern unterschiedlich bewertet wurde. Entweder alle fanden sie gut oder alle fanden sie schlecht. Denn jede Hausregel muss sich erst einmal in der Praxis beweisen. ich habe z.B. mal einige Abenteuer unter M4 mit der EP regel gespielt, dass kein Gold beim Lernen aufzubringen ist und dafür die EP verdoppelt werden. Hat prima funktioniert. Es hat auch keiner gemotzt. Der nächste SL hat es wieder anders gemacht, niemand hat gemotzt. Das geht schon alles. Wenn man diese Baukastenregel in offiziellen Ergänzungsbänden dokumentiert hat, bekommt man wieder ein gewisses Maß an Vereinheitlichung. Der Verlag könnte seinerseits immer wieder neue Ergänzungsbände auf den Markt schmeißen. Für mich eine win : win Situation. Wenn sich keine Buchauflagen lohnen, wäre ich auch mit PDFs zufrieden.
  9. Das habe ich schon vor gefühlt 20 Jahren hier im Forum vorgeschlagen, weil ich es von Rolemaster so kannte. Die damaligen Gegenargumente waren, dass man sich dann ja bei jeder neuen Spielrunde erst mal auf den Ergänzungsregelkanon (ich liebe die deutsche Sprache für solche Wörter) verständigen müsse, also quasi eine Ergänzungsregelkanonspielereinigungsrundertischgespräch einberufen muss.
  10. Den Ansatz einen "Schlund" zu schaffen kann ich nachvollziehen. Früher war das mal Wissen von der Magie lernen für Kämpfer und Kampfzauberer werden für Zauberer. Ich finde hier aber die M5 Regeln sehr unattraktiv. ich habe bei Kampfzauberern nach M5 immer das Gefühl, dass sie schlechter wegkommen, als unter M4. Das kann jetzt ein falschen Bauchgefühl sei. ich habe es nicht mathematisch berechnet. Aber vieles spielt man eben auch aus dem Bauch heraus.
  11. Der nicht bestätigte Krit. ist für mich ein wesentliches Element als SL. Denn dies stellt die Gefahr von Masse über die von Klasse. Ich brauche also als Gegner für eine hochgradige Gruppe keinen Grad 30 Ork, der kaum in die Welt passt, sondern kann das durch 20 Grad 1 Orks erledigen.
  12. Wäre mir alles viel zu komplex.
  13. Das erinnert mich an Rolemaster. Da lernte man eine ganze Liste von Sprüchen auf einmal. Da Stufe ein war dann: "das Gesicht wird blau" und in Stufe 50 verwandelte man sich in einen Drachen. Bei Midgard ließe sich das einfach einpflegen, wenn man die Zauber Stufen würde, wie dies auch bei Schlaf gemacht wird. Ähnlich könnte man mit Schaden und Reichweite von Angriffszaubern, wie Feuerlanze umgehen. Stufe 1 Zauber 1w6-1 Schaden, Stufe 50 Zauber 10w6-1 - oder so. Um mehr Flexibilität hineinzubringen, könnte man aber u. U. auch eine Fähigkeit einführen, mittels derer der Zauberer im Begrenzten Maße Änderungen an dem Zauber durchführen kann. Bei Rolemaster gab es so etwas, dass nannte sich spellmastery. Dadurch wird die ganze Sache aber auch wieder sehr viel komplexer. Ich mag es aber lieber einfach. So sind die Geschmäcker unterschiedlich.
  14. Bei pauschaler EP-Vergabe hast du natürlich keinen Boost. Einer der Hauptgründe, weshalb ich die Pauschalregelung aus M5 so schätze. Zudem habe ich den Eindruck, dass die Spieler befreiter ihre Abenteurer spielen, weil sie nicht mehr mit einem Auge auf die EP schielen. Die Kritik an dem neuen Lernsystem haben ich anfangs geteilt, teile sie jetzt aber nicht mehr. Von den wesentlichen Abenteurern habe ich die Tabelle mit den Fertigkeitsgruppen im Kopf. Ich muss also nur noch zu den Fähigkeiten schauen. Dies finde ich wiederum übersichtlicher, als früher.
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