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Hallo!

 

Ich möchte von Seiten der Gildenbrief-Redaktion anmerken, dass wir gerne zwischen unterschiedlichen Interessen vermitteln, um eine gemeinsame kulturelle Grundlage herzustellen. Das ist schließlich unsere Aufgabe, die wir konsequent verfolgen. Daher soll sich niemand abgeschreckt fühlen, einen Artikel über was auch immer zu schreiben.

 

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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Ich kenne den Midgard-Kanon, zu dem der Inhalt passen sollte, zu wenig (ich weiß nicht einmal, wo überall Quellen zu finden sind (Regelwerk, Quellenbücher, Abenteuer, Gildenbriefe, Romane, ...)! Hat überhaupt jemand eine ausreichend ausführliche Quellenliste?

 

Eine erste Quellenliste ist in der Midgard-Wiki zu finden. Keine Ahnung in wie weit die vollständig ist.

Das Midgard-Wiki freut sich ganz bestimmt über eine eventuelle Vorvollständigung der Quellenangaben ... :)

 

Ohne jemanden vorab entmutigen zu wollen: die dort angegebene Literatur enthält i.d.R. größere Textpassagen gezielt zu den Elfen. Kleinere Schnippsel, die auch berücksichtigt werden müssen, gibt es in einer Vielzahl weiterer Midgard-Publikationen. Eine fundierte Literatur-Aufbereitung ist allein schon ein kleines (aber sehr zeitintensives) Projekt und könnte einen adäquaten Grundstein für weitere Artikel zu den Elfen oder gar einem Elfen QB bilden.

 

Davon ab möchte ich aber mögliche Schreiberlinge in ihrem Vorhaben bestärken. Ein sehr interessantes Themengebiet ist es allemal. Absprachen/Abstimmungen mit anderen Projekten, mit denen es möglicherweise Überschneidungen gibt (und die wird es wohl immer geben), steht meines Erachtens nichts im Wege.

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Ein Quellenbuch schreibt sich immer langsamer als ein GB-Artikel, deswegen ist ein wenig Rücksichtnahme mehr als schön - es ist die Voraussetzung, dass es überhaupt einen Sinn macht, sich an ein Quellenbuchprojekt zu wagen.
Anders gesagt: Wenn ich jetzt eine tolle elfenbezogene Idee habe (z.B. die Sache mit den Steppenelfen aus Clanngadarn letztes Jahr), dann muss ich die aus Rücksichtnahme zurückstellen, bis dann irgendwann vielleicht mal ein QB Medjis kommt? :confused: Meinst Du das ernst?
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Jetzt haltet mal die Bälle flach, alle miteinander.

 

Es gibt im Zusammenhang mit dem Medjis-QB-Projekt inzwischen einiges, durchaus auch schon tiefer ausgearbeitetes, Material zu Elfen. Das ist zunächst einmal schön! Allerdings heißt das auch, daß es jetzt Leute gibt, die frustriert wären, wenn sich jemand anderes die gleiche Arbeit (es ist Arbeit) noch einmal machen und dabei Konflikte mit dem bestehenden Material herstellen würde.

Gleichzeitig deutet sich Frust eines potenziellen Artikelschreibers an, der eine gute Idee zu Midgard beitragen möchte.

Und schließlich ist da Fimolas, der eine Zeitschrift zu füllen hat, regelmäßig.

Viel möglicher Ärger.

 

Allerdings: das sind alles - teilweise natürlich etwas unangenehme - Begleiterscheinungen der Arbeit an einem Quellenbuch - eine Arbeit, an deren Ende ja ein schönes weiteres Midgard-Produkt stehen sollte. Und Ärger dabei ist keineswegs unvermeidlich oder Schwierigkeiten unüberwindlich.

Wenn ich das richtig erinnere, ist es ja Midgard-Praxis, erst mal etwa eine Seite zu produzieren - entweder ist der Artikel nur so kurz, oder es wird ein Exposé erbeten. Es spricht nichts dagegen - weder für den den Gildenbrief, noch für den Autor - diese Seite gleich auch dem QB-Team bekannt zu machen. Dieses kann dann kommentieren - sowohl hinsichtlich Kompatibilität mit dem bestehenden Material, als auch allgemein. Insbesondere das letztere wird sicher nicht zum Schaden des Artikels sein.

 

Das ist mit einem Artikel auch schon konkret so passiert. Der Autor hat relativ viel Rückmeldung bekommen, hat jederzeit die Kontrolle über seinen Artikel behalten, das QB hat den betreffenden Bereich seinerseits "eingezäunt" (d.h. für uns ist es jetzt ein Ziel, auch dem Artikel nicht zu widersprechen - was bei manchen Aspekten nicht einfach ist), der GB bekommt den Artikel vorlektoriert, und wenn ich das richtig sehe, sind wir eigentlich alle mit dem Prozeß einigermaßen zufrieden.

 

Vielleicht kriegen wir das ja auch beim nächsten entsprechenden Artikelprojekt zusammen hin?

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Ein Quellenbuch schreibt sich immer langsamer als ein GB-Artikel, deswegen ist ein wenig Rücksichtnahme mehr als schön - es ist die Voraussetzung, dass es überhaupt einen Sinn macht, sich an ein Quellenbuchprojekt zu wagen.
Anders gesagt: Wenn ich jetzt eine tolle elfenbezogene Idee habe (z.B. die Sache mit den Steppenelfen aus Clanngadarn letztes Jahr), dann muss ich die aus Rücksichtnahme zurückstellen, bis dann irgendwann vielleicht mal ein QB Medjis kommt? :confused: Meinst Du das ernst?

 

Nein, zurückstellen wäre Unsinn. Absprache/Abstimmung ist einfach geboten. Hier im Strang wurde einfach nur kund getan, dass im Bereich von Medjis bereits an Themen gearbeitet wird, die den Elfen-Kontext betreffen. So denn überhaupt jemand ein Elfen-QB in Angriff nehmen möchte, wäre es wünschenswert, wenn es eine Abstimmung zwischen den Projekten geben könnte/würde. Ich sehe genügend Freiheiten für ein Elfen-QB, es wäre daher allein schon aus diesem Aspekt gesehen unsinnig, entsprechende Ausarbeitungen blockieren zu wollen. Ich denke, dass will auch niemand. Es geht einzig um Rücksichtnahme auf bereits in Bearbeitung befindliche Themen.

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Hallo Ma!

 

Und schließlich ist da Fimolas, der eine Zeitschrift zu füllen hat, regelmäßig.

Viel möglicher Ärger.

Ich habe deutlich gemacht, dass die Gildenbrief-Redaktion in dieser Situation das ausgleichende Element darstellen kann, welches vermittelt und eine gemeinsame Grundlage schafft. Demnach sehe ich hier keinen möglichen Ärger, sondern eine Chance auf eine schnelle und unkomplizierte inhaltliche Abstimmung miteinander.

 

Liebe Grüße, Fimolas!

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Und schließlich ist da Fimolas, der eine Zeitschrift zu füllen hat, regelmäßig.

Viel möglicher Ärger.

Ich habe deutlich gemacht, dass die Gildenbrief-Redaktion in dieser Situation das ausgleichende Element darstellen kann, welches vermittelt und eine gemeinsame Grundlage schafft. Demnach sehe ich hier keinen möglichen Ärger, sondern eine Chance auf eine schnelle und unkomplizierte inhaltliche Abstimmung miteinander.

 

Über die hier bereits laut gewordenen Irritationen hinaus sehe ich ebenfalls vor allem das Potenzial zur Zusammenarbeit, wie wir es beide skizziert haben.

 

:beer::männlicherhändedruc:wein:

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Ein Quellenbuch schreibt sich immer langsamer als ein GB-Artikel, deswegen ist ein wenig Rücksichtnahme mehr als schön - es ist die Voraussetzung, dass es überhaupt einen Sinn macht, sich an ein Quellenbuchprojekt zu wagen.
Anders gesagt: Wenn ich jetzt eine tolle elfenbezogene Idee habe (z.B. die Sache mit den Steppenelfen aus Clanngadarn letztes Jahr), dann muss ich die aus Rücksichtnahme zurückstellen, bis dann irgendwann vielleicht mal ein QB Medjis kommt? :confused: Meinst Du das ernst?

 

Meine beiden Vorredner haben es eigentlich schon gesagt. Ich meine, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe.

 

Ohne jetzt deine Steppenelfenidee zu kennen, vermute ich kaum Berührungspunkte zu Medjis. Damit gibt es auch keinen Chance, miteinander ins Gehege zu kommen. Warum sollte der Artikel also nicht erscheinen können? Falls doch, müsste man sich halt abstimmen.

 

Dementsprechend wollte ich zum einen nur mal öffentlich machen, dass es über die Schwarzalben und Elfen in Medjis bereits Material gibt und dass dieses weit in die Elfengeschichte zurückreicht und mit der medjisischen Geschichte verwoben ist. Ich will deshalb nicht ausschließen, dass man nicht sogar noch einen "Elfen in Medjis" - Artikel für den Gildenbrief schreiben kann, der dem Medjis-QB-Projekt nutzt und nicht schadet. Aber dies müsste wohl in Absprache geschehen.

 

Zum andere wäre mit möglichen Elfen-QB-Machern darüber zu reden, ob sie unser Material a.) sachlich berücksichtigen und b.) in welchem Rahmen sie welche Teile übernehmen. Auf jeden Fall muss erst mal bekannt sein, dass da Material bereits vorhanden ist.

 

Die letztliche Entscheidung trifft dann eh der Verlag.

 

Gäbe es diese Harmonisierungsbestreben nicht, würden die Quellenbuchschreiber immer den kürzeren gegenüber den Artikelschreibern ziehen, weil diese einfach schneller sein können. Und ob das im Sinne des Erfinders ist, wenn QB-Autoren entnervt die Brocken hinschmeißen, weil irgendwelche Grundannahmen ihres Konzepts nicht mehr stimmen, weil auf 4 Seiten im Gildenbrief etwas anderes behauptet wird, wage ich zu bezweifeln. Aber solche Sachen will Fimolas ja gerade auch vermeiden.

 

Und wegen dieser ganzen Abstimmerei miteinander ist es am Ende wahrscheinlich tatsächlich so:

Wenn sich ein Team an ein Elfen-QB setzt, wird dieses wahrscheinlich schneller fertig, wenn nicht zeitgleich andere Autoren ihre Liebe für die Spitzohren entdecken und GB-Artikel wie irre schreiben. Andererseits kriegt man Elfen-Artikel schneller fertig und genehmigt, wenn niemand gerade an einem QB schreibt. Insofern hängt beides zusammen. Aber das sind ja keine unüberwindbaren Schwierigkeiten.

 

War ich jetzt wirr und unverständlich genug? ;)

 

PS: Lese gerade, dass wir uns alle schon geeinigt haben, während ich diesen post geschrieben habe. Dann ist ja gut.

Edited by Eleazar
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Ein Quellenbuch schreibt sich immer langsamer als ein GB-Artikel, deswegen ist ein wenig Rücksichtnahme mehr als schön - es ist die Voraussetzung, dass es überhaupt einen Sinn macht, sich an ein Quellenbuchprojekt zu wagen.
Anders gesagt: Wenn ich jetzt eine tolle elfenbezogene Idee habe (z.B. die Sache mit den Steppenelfen aus Clanngadarn letztes Jahr), dann muss ich die aus Rücksichtnahme zurückstellen, bis dann irgendwann vielleicht mal ein QB Medjis kommt? :confused: Meinst Du das ernst?

 

Ich möchte auch noch meinen Senf dazu geben, indem ich Elsa zitiere: Hier.

 

Es hängt also von den Umständen ab. Solange Elsa noch nichts von einem QB gehört hat, sich noch nicht zum Inhalt geäußert oder sonstwie engagiert hat, dürfte das Feld völlig frei sein. Kurz, aber schmerzhaft gesagt: Wenn die Medjis-Autoren zu lange brauchen sollten, hätten sie im Zweifelsfalls Pech gehabt.

 

Diese Aussage soll nicht zu einer Eskalation führen, aber doch die Umstände verdeutlichen. Es hat doch letztlich keinen Sinn, seine eigenen Ideen von einem Konzept beeinträchtigen oder sogar verhindern zu lassen, von dem im Zweifelsfall noch nicht einmal klar ist, ob es in dieser Form jemals erscheinen wird.

 

Grüße

Prados

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Es geht im engeren Sinne hier um Elfen und Schwarzalben, respektive möglichen Quellenbüchern bzw. Beiträgen.

 

Artikel jedweder Art müssen erst einmal geschrieben werden. Schauen wir mal so in einem Jahr, was sich in dieser Hinsicht dann tatsächlich getan hat.

 

zu Medjis:

Vom geschlossenen Forumsprojekt Medjis hat der Verlag positive Kenntnis. Eine erste Arbeitsprobe ist im Prozess der Begutachtung. Ansonsten gibt es bisher natürlich keinerlei Beauftragung für ein Medjis-QB oder ähnlich gelagerte Projekte.

 

In diesem Strang sollte das alles allerdings sowieso nicht weiter verfolgt werden, denn hier stehen die Langohren im Mittelpunkt.

 

Ciao,

Dirk

Edited by DiRi
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Ein Quellenbuch schreibt sich immer langsamer als ein GB-Artikel, deswegen ist ein wenig Rücksichtnahme mehr als schön - es ist die Voraussetzung, dass es überhaupt einen Sinn macht, sich an ein Quellenbuchprojekt zu wagen.
Anders gesagt: Wenn ich jetzt eine tolle elfenbezogene Idee habe (z.B. die Sache mit den Steppenelfen aus Clanngadarn letztes Jahr), dann muss ich die aus Rücksichtnahme zurückstellen, bis dann irgendwann vielleicht mal ein QB Medjis kommt? :confused: Meinst Du das ernst?

 

Ich möchte auch noch meinen Senf dazu geben, indem ich Elsa zitiere: Hier.

 

Es hängt also von den Umständen ab. Solange Elsa noch nichts von einem QB gehört hat, sich noch nicht zum Inhalt geäußert oder sonstwie engagiert hat, dürfte das Feld völlig frei sein. Kurz, aber schmerzhaft gesagt: Wenn die Medjis-Autoren zu lange brauchen sollten, hätten sie im Zweifelsfalls Pech gehabt.

 

Diese Aussage soll nicht zu einer Eskalation führen, aber doch die Umstände verdeutlichen. Es hat doch letztlich keinen Sinn, seine eigenen Ideen von einem Konzept beeinträchtigen oder sogar verhindern zu lassen, von dem im Zweifelsfall noch nicht einmal klar ist, ob es in dieser Form jemals erscheinen wird.

 

Grüße

Prados

 

Der post von Branwen ist mir bekannt. Nur so ist es natürlich sinnvoll. Um die Informationen dennoch auch im Forum über unsere Elfenausarbeitungen bekannt zu machen, habe ich überhaupt erst was in diesem Strang geschrieben. Zum konkreten Fall hat DiRi alles Wichtige gesagt.

 

Und ganz klar ist auch, dass immer der Verlag das allerletzte und damit auch entscheidende Wort hat.

 

Wichtig ist in meinen Augen auch immer, ob es um ein Projekt geht, das lebt oder ob da seit 2 Jahren niemand mehr was dran schreibt.

 

Ganz grundsätzlich habe ich vielleicht tatsächlich auch eher an Fairplay appeliert und das übergeordnete Interesse "Quellenbücher sollen geschrieben werden" gedacht. Dem dienen meine Argumentationen.

 

Ich bin weit davon entfernt, hier jemandem sagen zu können, was er zu tun und zu lassen hat. Da habe ich außerdem auch kein Interesse dran.

 

Ganz im Gegenteil: Sollte die Medjis-Sache scheitern und ein Elfen QB-Projekt blühen und gedeihen, wäre ich der erste, der dafür plädieren würde, dafür unsere Elfen- und Schwarzalbenausarbeitungen zur Verfügung zu stellen. Ich hoffe allerdings, dass ein Medjis-QB dereinst ein tolles Elfenkapitel haben wird.

 

Ich denke, dazu habe ich zu dem Thema alles aus meiner Medjis-Sicht gesagt.

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Ein Quellenbuch schreibt sich immer langsamer als ein GB-Artikel, deswegen ist ein wenig Rücksichtnahme mehr als schön - es ist die Voraussetzung, dass es überhaupt einen Sinn macht, sich an ein Quellenbuchprojekt zu wagen.
Anders gesagt: Wenn ich jetzt eine tolle elfenbezogene Idee habe (z.B. die Sache mit den Steppenelfen aus Clanngadarn letztes Jahr), dann muss ich die aus Rücksichtnahme zurückstellen, bis dann irgendwann vielleicht mal ein QB Medjis kommt? :confused: Meinst Du das ernst?

 

Ich habe das nicht so gemeint. Wenn Du eine Idee hast, die sich auf die Dochaillin oder die Wilden Elfen oder die Schwarzalben in Medjis beziehen, würde ich mich einfach nur freuen, wenn Du vor dem GB-Abschicken uns den Artikel zusendest. Dann können wir Deine Ideen mit einbeziehen und einarbeiten, ohne dass es bei uns zu einem Widerspruch zu offiziellem Material kommt, und wir wieder alles umschreiben müssen.

 

Alle anderen Elfen sind für unser Projekt nicht wirklich wichtig, es sei denn, es soll etwas Allgemeines über Elfen ausgesagt werden, dass auf jeden Fall auch für unsere Elfen gelten muss.

 

Wir haben sehr lange vor allem an unseren Schwarzalben gearbeitet, und sie sind wirklich sehr cool geworden. Es stecken aber viel Herzblut, viel Schweiß und viele Tränen darin. Wenn wir jetzt per Zufall irgendwann aus einem GB erfahren, dass JEF jetzt andere Ideen, nämlich die aus dem GB, favorisiert, und wir dann ohne Vorwarnung alles umschmeißen mussten, könnte das bei einigen sehr Aktiven zu enormer Frustration führen. Deswegen die Bitte, eben einen eventuell geplanten Artikel vorab uns (z. B. eben mir) per pn kurz zuzuschicken. Das macht nicht viel Arbeit, hilft uns aber enorm weiter - und bremst die Kreativität auch nicht total..

 

L G Alas Ven

Edited by Alas Ven
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  • 4 weeks later...

Hallo zusammen,

 

für ein anderes Midgard-Projekt möchte ich so ziemlich alle Informationen über die Elfenvölker zusammentragen, die jemals in den verschiedenen Midgard-Publikationen erschienen sind. Auf diesem Wege suche ich Mitstreiter für die Erstellung einer solchen Quellensammlung. Am Ende soll (unter anderem) ein Dokument herausspringen, dass nur gesicherte Informationen (und zwar möglichst alle) zu den Elfenvölkern enthält und diese Informationen sollen möglichst präzise belegt aufgeschrieben werden. Es soll also eine Art Enzyklopädie der Elfenvölker werden, welche den Ist-Zustand der derzeitigen Publikationen exakt wider gibt und man könnte das Ganze als eine Art Vorprojekt für ein Elfenvölker-QB-Projekt sehen (das ich aktuell aber nicht ins Auge fasse).

 

Falls jemand Interesse daran hat, an einem solchen Projekt mitzuarbeiten, der möge sich bei mir melden. Gedacht hätte ich an maximal eine handvoll Projektbeteiligte, aber mal schauen, ob sich überhaupt jemand meldet.

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Prinzipiell hast du da Recht, aber das Ganze soll nach meiner Vorstellung so detailliert werden, dass das rechtliche Probleme geben würde.

 

Ich hätte diese Quellensammlung - wie geschrieben - als Grundstock für ein Elfenvölker-QB gesehen. Aber mal gucken, vielleicht macht es doch Sinn größeres anzustreben und doch vornehmlich auf neues Material zu setzen. Mal schauen, wer sich sonst noch meldet bzw. Interesse bekundet.

 

Beste Grüße

Curilias

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  • 10 months later...

Das Medjis-QB-Projekt hat eine deutliche Ansage bekommen, dass weitere Ausführungen über Elfen in einem Medjis-Quellenbuch keinen Platz haben.

 

Derzeit wird das Material über die Frühgeschichte der Elfen in Medjis, der Verrückten und der Ex-Doicheallin (solch ein Elfenvolk gibt es in M4 nicht mehr) intern abgestimmt und für den Gildenbrief fertig gemacht. Ein Artikel über die medjisischen Wildelfen wird folgen.

 

In den nächsten zwei Monaten wird der größte Teil bereit zur Abgabe bei Fimolas sein und dann wird sich klären, was davon veröffentlicht werden kann. Ich vermute, dass ein mögliches Elfenquellenbuch entweder komplett davon unberührt sein würde oder von einer Verweismöglichkeit profitieren würde - Medjis ist einfach zu weit ab vom Schuss und die Elfen sind an anderen Orten viel gefragter, als dass es sich lohnen würde, in einem 11en-QB groß auf Medjis einzugehen.

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Bei einem Elfen und Schwarzalben QB würde ich auch gerne mitarbeiten. Ich habe da ne menge Ideen, speziell für die Elfen Vesternesses (besonders den Coraniaid), die sind mittlerweile mein Steckenpferd.

 

Gruß Keldorn

Edited by Keldorn
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  • 7 months later...

Es gibt bereits ein Team, das im Auftrag von Elsa an einem Elfen-QB arbeitet:

Ein Elfen-Qb wurde im Oktober bei einem bewährten Team in Auftrag gegeben. Ob es was wird und wann es was wird, wird man sehen. Vor 2015 ist definitiv nicht mit einem Erscheinen zu rechnen.
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  • 1 year later...
Schwarzis waren keine und werden auch keine spielbare Rasse. Und das ist auch gut so.
Ich sehe den zweiten Satz man als Meinungsäußerung an und sehe es anders.

Psst! Sag das nicht zu laut. Sonst kommt die Rollenspielpolizei und verhaftet dich wegen Falschspiels, so wie die ganzen Rollenspieler, die versucht haben, illegal einen Schwarzi zu spielen.

Alle sogenannten Schwarzalben, dennen ich bei anderen Spielern begegnet bin, sind im Grunde Elfen, die die Nachteile der Elfen nicht haben wollen. Dass Schwarzalben per Definition gruppeninkompatible, machtgeile, arrogante Arschlöcher sind, fällt da gern mal unter den Tisch... Insofern hat DiRi recht: Es ist gut so!!!!!

 

Und jetzt zurück zum Strangthema. :blush:

 

Vielleicht kann man das ja hier diskutieren.

 

Ich sehe vor allem zwei Probleme:

Einerseits hätten Schwarzalben natürlich als Spielfiguren auch deutliche Nachteile gegenüber Elfen. In einer guten oder gemäßigten Gruppe wären sie gar nicht oder nur schwer zu spielen. Zudem würde ihnen überall auf Midgard größtes Misstrauen entgegen schlagen. Wer einen Schwarzalben spielt, der tut das in einer sehr feindlichen Umwelt. Der SL müsste das rüberbringen. Macht er das, sind die regeltechnischen Vorteile eines Schwarzalben gegenüber dem Elfen in jedem Falle ausgeglichen. Tut er das nicht, macht der SL einen Fehler, den er auf jedem anderen Feld gleichermaßen tun könnte, wo bei Midgard irgendwelche kulturellen Beschränkungen greifen.

 

Zweitens sind die Schwarzalben in den Midgardquellen nach meinem Geschmack bis jetzt eine Karrikatur. So gemein, hinterfotzig und asozial, wie sie charakterisiert sind, müssten sie sich eigentlich permanent gegenseitig Gift in die Milch schütten und Messer in die Rücken rammen. Auf der anderen Seite wird beschrieben, dass die Schwarzalben sogar Reiche bilden und offensichtlich freiwillig in großer Zahl auf einem Haufen miteinander zusammenleben. Im KTP-Quellenbuch wird beschrieben, dass die Weißen Teufel mit den Medjenen zusammen KanThaiPan angegriffen und zum Teil auch erobert hatten. Es gibt also durchaus auch eine irgendwie geartete Zusammenarbeit von Schwarzalben und Menschen. Nach der Charakterisierung der einzelnen Schwarzalben dürfte beides eigentlich überhaupt nicht möglich sein. Und ist es dann wieder doch.

 

Auch der Vergleich mit Kentauren, Echsenmenschen oder Halbgöttern zieht nicht. Bei den ersten beiden schränken körperliche Besonderheiten die Einsatzmöglichkeit ein - das git bei Schwarzalben nicht. Und über den Halbgöttereinwurf braucht man ernsthaft nicht zu reden: Ein Schwarzalb ist in seiner Mächtigkeit mit den erlaubten Elfen oder Menschen sehr wohl zu vergleichen.

 

Nein, die Entscheidung, Schwarzalben nicht zuzulassen, ist eine reine Geschmackssache oder Rollenspielerpädagogik. Böse Gruppen sollen nicht sein. Ehrlicherweise bräucthe ich diese Vorentscheidung für meine Glückseligkeit nicht. Wir können in unserer Gruppe selbst besprechen, wie böse wir unsere Figuren haben wollen und ob wir eine Kampagne aus Schwarzalbensicht spielen wollten.

 

Natürlich können wir das auch über Hausregeln machen. Ich frage mich nur, wieso so etwas nötig sein soll, wenn man den Spielern nicht auch gleich die Freuheit offiziell einräumen könnte.

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    • By Gimli CDB
      Hallo liebe Forumianer!
       
      Ich arbeite momentan an einer kleinen Kampagne für meine Gruppe. Sie steckt noch ein bisschen in den Kinderschuhen, aber das Konzept steht.
      Der Plot rankt sich ein wenig um den Untergang von Dunkelheim sowie um den Riesenkrieg - insbesondere um die Beziehung zwischen Zwergen und Elfen.
       
      Zu Zwergen gibt es ja nun erfreulicherweise ein wundervolles Quellenbuch, welches ich mir vor einigen Tagen bestellt habe und welches bald schon seinen Weg in meinen Briefkasten finden dürfte (*freu*).
       
      Bei Elfen nun gibt es aber ein kleines Problem - nicht nur, dass es zu diesen kein eben so wundervolles QB gibt, nein: Man muss sich die ganzen Informationen auch noch aus diversen Abenteuern zusammensuchen. Ich habe die letzten Stunden damit verbracht, so gut wie alles zu Elfen durchzulesen, was das Forum hergibt - und auf erstaunlich viele meiner Fragen habe ich dabei tatsächlich Antworten gefunden. Auf eine leider überhauptnicht:
       
      Wie ist die Gesellschaft der "Elfen" strukturiert?
       
      Ich beziehe mich hier vor allem auf die drei Elfenstädte im Brocielande.
       
      Aus verschiedenen Quellen (offizielle und inoffizielle Abenteuer, Forum) habe ich zumindest mal folgendes zusammengetragen - bitte berichtigt mich, wenn ich falsch liege:
       
      Die einzelnen Elfenstädte werden jeweils von einem "Rat" regiert, dessen Mitglieder die Rolle des "Adels" übernehmen. Vorsitz dieser "Räte" hat jeweils ein Paar aus zwei Elfen, einem männlichen "Fürsten" und einer weiblichen "Herrin", die jeweils auch eine Lebenspartnerschaft eingegangen sind.
       
      Die Namen dieser sind wie folgt:
       
      Fürst Elior & Herrin Riondra (Aglarintur)
      Herrin Eyalwen (verwitwet) & Fürst Ferandhar (vor kurzem verstorben) (Celeduin)
      Fürst Beleanor & Herrin Anara (Tirthalion)
       
      Aus Xans großartiger Elfenchronik geht hervor, dass Zumindest der Ratsvorsitz in irgendeiner Weise erblich ist.
       
      Damit sind ja schonmal ein paar grundsätliche Fragen geklärt.
       
      Nun bleibt noch zu fragen:

      Ist die Mitgliedshaft im Rat erblich oder werden Ratsmitglieder gewählt?
      In welcher Weise kommunizieren die Elfenstädte untereinander? Verhalten sie sich wie alliierte, oder sehen sie sich eher als Gemeinschaft? Kommt es im Notfall zu einem "Gemeinschaftsrat" aller drei Elfenräte, oder ist im Zweifelsfall jede Stadt auf sich alleine gestellt?
      Gibt es unter den Elfenstädten eine Art "Rangfolge"? Ist vielleicht sogar eine der Städte eine Art Hauptstadt?
      Hat das Alter etwas mit der Bedeutung in dem Rat zu tun?
      Wann tagt der Rat? Wird er einberufen? Oder gibt es bestimmte "Ratstage" die z.B. mit den Mondphasen korreliert sind?
      Worüber wird im Rat gesprochen? Darf jeder Elf "eingaben" machen? In welcher Form?
      Wie groß ist die Entscheidungsgewalt der Ratsherren? Können sie im zweifelsfall autokrat entscheidungen treffen oder benötigen sie die Zustimmung des Rates? Gibt es soetwas wie einen "Mehrheitsentscheid" oder müssen Entscheidungen vielleicht sogar einstimmig getroffen werden?
      Spielt Religion eine Rolle bei den Entscheidungen, oder trennen die Elfen zwischen "Kirche" (was sie ja in dieser Form nicht haben) und "Staat"?

       
      Und letztlich finde ich noch interessant:
      Wie stehen Elfen zu dem Glauben an Nathir? Sehen sie einen Nathir-Gläubigen als "Gleichgesinnten", oder halten sie den Glauben an die allumfassende Schlange für genausogroßen Unfug wie den Glauben an jeden anderen Gott auch? Kann es vielleicht sogar Elfen geben, die mit Nathir sympathisieren oder die vielleicht sogar Nathir-gläubig sind und die allumfassende Schlange einfach nur als ein Sinnbild der allgegenwärtigen Lebenskraft sehen?
       
      Gibt es vielleicht sogar Unterschiede zwischen den Coraniaid und den Siolcin oder sogar zwischen den einzelnen Elfenstädten?
       
      Besonders freue ich mich natürlich über gesicherte und offizielle Informationen, aber selbstverständlich ist jeder von euch dazu eingeladen, einfach mal seinen Senf dazu zu geben. Auch über Verweise auf Quellen und Abenteuer bin ich sehr glücklich.
       
      Viele Grüße,
      Gimli CDB
    • By Keldorn
      Ich spiele schon seit längerem eine Elfenmagierin aus Erainn, die eine reine Coraniaid sein soll. Deshalb hab ich mir gedacht, ich mach eine Mischung aus den Elfen im Grundregelwerk und den Siodana aus dem ErainnQB. Erschaffung wie Elf (auch erhöhte Lernpunktkosten) und der "Mitfühlen" - Fertigkeit der Siodana. Was haltet ihr davon?
       
      Gruß Keldorn
    • By Barbarossa Rotbart
      Bekanntlich kann Elfen die kalte Wut packen, und sie verwandeln sich dann unter Umständen in Schwarzalben. Selbst elfische Spielerfiguren sind vor dem Pfad der Erleuchtung nicht gefeit. In manchen Kampagnen mag dies Teil der geplanten Geschichte sein, aber es gibt auch Spieler, die ihre Elfen fast schon wie Schwarzalben spielen, aber darauf bestehen, dass sie immer noch Elfen sind. Damit der Spielleiter ein Werkzeug hat, um die mehr oder weniger freiwillige Verwandlung eines Elfen in einen Schwarzalben zu kontrollieren, gibt es eine neue Eigenschaft: Verderbtheit (Vh).
      Die Verderbtheit ist ein Maß dafür, wie weit er sich auf dem Pfad der Erleichtung befindet. Am Anfang hat jeder Elf eine Verderbtheit von 0.
      Nach jeder unelfischen Untat muss der Elf ein PW:Wk-Vh machen. Scheitert dieser, steigt seine Verderbtheit um 1. Bei besonders schlimmen Untaten kann der Spielleiter entscheiden, dass die Verderbtheit des Elfen automatisch um mehrere Punkte steigt. Beispiel: Die Elfe Senarel hat eine Willenskraft von 83 und im Laufe der letzen Abenteuer 5 Punkte Verderbtheit angesammelt. Wenn sie das nächste Mal eine Untat begeht, muss sie beim PW:Wk-Vh mit 1W% unter 78 (= 83 - 5) bleiben, um zu verhindern, dass ihre Verderbtheit auf 6 steigt.
      Für das Lernen eines Zaubers schwarzmagischen Ursprungs steigt die Verderbtheit automatisch um die Stufe des Zaubers und er muss zusätzlich einen PW:Wk-Vh machen, um nicht einen zusätzlichen Punkt Verderbtheit zu erhalten, da das Lernen eines solchen Zaubers nicht gerade elfisch ist. Für das Erlernen einer unelfischen Fertigkeit wie z.B. Gassenwissen+8 steigt die Verderbtheit automatisch um die Lerneinheiten, die für das Erlernen benötigt werden (im Falle von Gassenwissen+8 also um 2) und er muss ebenfalls einen PW:Wk-Vh machen, um nicht einen zusätzlichen Punkt Verderbtheit zu erhalten, da auch das Lernen einer solchen Fertigkeit ebenfalls nicht gerade elfisch ist. Das gleiche gilt für das Steigern solcher Fertigkeiten, wobei dann aber die Verderbtheit pro Steigerung um 1 steigt. Beispiel: Die Elfe Senarel (Wk 83, Vh 5) hat Gefallen am Glücksspiel gefunden und will diese Fertigkeit unbedingt lernen. Durch das Lernen dieser Fertigkeit steigt ihre Verderbt automatisch um 1, da sie für diese leichte Alltagsfertigkeit eine LE aufwenden musste. Außerdem muss sie einen PW:Wk-Vh machen. Dabei verfehlt sie mit einer 79 die notwendige 77, wodurch ihre Verderbtheit auf 7 steigt.
      Der Einsatz von schwarzmagischen Zaubern und unelfischen Fertigkeiten zählt ebenfalls als unelfische Untat und erfordert jedes Mal einen PW:Wk-Vh. Begeht er dabei eine Untat, ist sogar ein weiterer PW:Wk-Vh fällig. Ein Misslingen dieser PW hat immer eine Erhöhung der Verderbtheit des Elfen um 1 zur Folge. Beispiel: Die gefallene Elfe Senarel (Wk 86, Vh 52), ermordet einen Wachposten, in dem sie ihn erst mit einen schwarzmagischen Zauber schwächt und dann mit ihrer Garotte erdrosselt. Sie muss deshalb vier PW:Wk-Vh machen, einen für den Mord, einen für den Einsatz eines schwarzmagischen Zaubers und zwei für den Einsatz der Fertigkeiten Meucheln und Erdrosseln. Der PW gelingt nur einmal, und ihre Verderbtheit steigt auf 55.
      Man kann Zaubers schwarzmagischen Ursprungs nur lernen, wenn man Verderbtheit in der Höhe von Wk/10 pro LE angesammelt hat. Für die unelfischen Fertigkeiten beträgt diese Mindest-Verdebtheit Wk/20 pro LE. Bei einer Verderbtheit in Höhe der halben Willenskraft, werden die Augen des Elfen lichtempfindlich (Sehen-2 bei Tageslicht o.ä.). Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte der Elf scon die ersten äußerlichen Anzeichen für seine Verwandlung zeigen, wie zum Beispiel schwarze Strähnen im Haar oder eine blassere Hautfarbe. Beispiel: Die Elfe Senarel benötigt wegen ihrer Willenskraft von 83, 8 Punkte Verderbtheit um eine schwarzmagischen Zauber der Stufen 1 und 2 zu erlernen, 16 für Stufe 3 Zauber usw. Für Fertigkeiten beträgt ihre notwendige Verderbtheit nur 4 Punkte pro Lerneinheit. Da sie zu diesem Zeitpunkt mit einer Verderbtheit von 5 aber schon mehr hatte, konnte sie ohne Probleme die Fertigkeit Glücksspiel erlernen. Und bei einer Verderbtheit von 42 zeigen sich bei ihr die ersten Anzeichen der Verwandlung. Für den recht willensstarken Elfenweisen Manastor (Wk 100) liegen diese Schranken bei 5 (für Fertigkeiten) bzw. 10 (für Zauber) Punkten Verderbtheit pro LE und bei ihm zeigen sich die ersten Anzeichen erst bei einer Verderbtheit von mindestens 50. Die Elfen Taumasel hat nur eine Willenskraft von 20. Sie benötigt also nur eine Verderbtheit von 1 bzw. 2 pro LE, um verbotene Fertigkeiten und Zauber zu lernen, aber dafür zeigen sich bei ihr schon bei einer Verderbtheit von 10 die ersten Anzeichen.
      Ist die Verderbtheit eines Elfen genauso groß wie seine Willenskraft, ist seine Verwandlung zum Schwarzalben abgeschlossen. Gibt er sich schon vorher dem Wilden Dweomer hin oder geht einen Pakt mit einer finsteren Macht ein, wird der Elf sofort zum Schwarzalb.

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    • By Barbarossa Rotbart
      Die Verderbtheit ist ein Maß dafür, wie weit er sich auf dem Pfad der Erleichtung befindet. Am Anfang hat jeder Elf eine Verderbtheit von 0.
      Nach jeder unelfischen Untat muss der Elf ein PW:Wk-Vh machen. Scheitert dieser, steigt seine Verderbtheit um 1. Bei besonders schlimmen Untaten kann der Spielleiter entscheiden, dass die Verderbtheit des Elfen automatisch um mehrere Punkte steigt. Beispiel: Die Elfe Senarel hat eine Willenskraft von 83 und im Laufe der letzen Abenteuer 5 Punkte Verderbtheit angesammelt. Wenn sie das nächste Mal eine Untat begeht, muss sie beim PW:Wk-Vh mit 1W% unter 78 (= 83 - 5) bleiben, um zu verhindern, dass ihre Verderbtheit auf 6 steigt.
      Für das Lernen eines Zaubers schwarzmagischen Ursprungs steigt die Verderbtheit automatisch um die Stufe des Zaubers und er muss zusätzlich einen PW:Wk-Vh machen, um nicht einen zusätzlichen Punkt Verderbtheit zu erhalten, da das Lernen eines solchen Zaubers nicht gerade elfisch ist. Für das Erlernen einer unelfischen Fertigkeit wie z.B. Gassenwissen+8 steigt die Verderbtheit automatisch um die Lerneinheiten, die für das Erlernen benötigt werden (im Falle von Gassenwissen+8 also um 2) und er muss ebenfalls einen PW:Wk-Vh machen, um nicht einen zusätzlichen Punkt Verderbtheit zu erhalten, da auch das Lernen einer solchen Fertigkeit ebenfalls nicht gerade elfisch ist. Das gleiche gilt für das Steigern solcher Fertigkeiten, wobei dann aber die Verderbtheit pro Steigerung um 1 steigt. Beispiel: Die Elfe Senarel (Wk 83, Vh 5) hat Gefallen am Glücksspiel gefunden und will diese Fertigkeit unbedingt lernen. Durch das Lernen dieser Fertigkeit steigt ihre Verderbt automatisch um 1, da sie für diese leichte Alltagsfertigkeit eine LE aufwenden musste. Außerdem muss sie einen PW:Wk-Vh machen. Dabei verfehlt sie mit einer 79 die notwendige 77, wodurch ihre Verderbtheit auf 7 steigt.
      Der Einsatz von schwarzmagischen Zaubern und unelfischen Fertigkeiten zählt ebenfalls als unelfische Untat und erfordert jedes Mal einen PW:Wk-Vh. Begeht er dabei eine Untat, ist sogar ein weiterer PW:Wk-Vh fällig. Ein Misslingen dieser PW hat immer eine Erhöhung der Verderbtheit des Elfen um 1 zur Folge. Beispiel: Die gefallene Elfe Senarel (Wk 86, Vh 52), ermordet einen Wachposten, in dem sie ihn erst mit einen schwarzmagischen Zauber schwächt und dann mit ihrer Garotte erdrosselt. Sie muss deshalb vier PW:Wk-Vh machen, einen für den Mord, einen für den Einsatz eines schwarzmagischen Zaubers und zwei für den Einsatz der Fertigkeiten Meucheln und Erdrosseln. Der PW gelingt nur einmal, und ihre Verderbtheit steigt auf 55.
      Man kann Zaubers schwarzmagischen Ursprungs nur lernen, wenn man Verderbtheit in der Höhe von Wk/10 pro LE angesammelt hat. Für die unelfischen Fertigkeiten beträgt diese Mindest-Verdebtheit Wk/20 pro LE. Bei einer Verderbtheit in Höhe der halben Willenskraft, werden die Augen des Elfen lichtempfindlich (Sehen-2 bei Tageslicht o.ä.). Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte der Elf scon die ersten äußerlichen Anzeichen für seine Verwandlung zeigen, wie zum Beispiel schwarze Strähnen im Haar oder eine blassere Hautfarbe. Beispiel: Die Elfe Senarel benötigt wegen ihrer Willenskraft von 83, 8 Punkte Verderbtheit um eine schwarzmagischen Zauber der Stufen 1 und 2 zu erlernen, 16 für Stufe 3 Zauber usw. Für Fertigkeiten beträgt ihre notwendige Verderbtheit nur 4 Punkte pro Lerneinheit. Da sie zu diesem Zeitpunkt mit einer Verderbtheit von 5 aber schon mehr hatte, konnte sie ohne Probleme die Fertigkeit Glücksspiel erlernen. Und bei einer Verderbtheit von 42 zeigen sich bei ihr die ersten Anzeichen der Verwandlung. Für den recht willensstarken Elfenweisen Manastor (Wk 100) liegen diese Schranken bei 5 (für Fertigkeiten) bzw. 10 (für Zauber) Punkten Verderbtheit pro LE und bei ihm zeigen sich die ersten Anzeichen erst bei einer Verderbtheit von mindestens 50. Die Elfen Taumasel hat nur eine Willenskraft von 20. Sie benötigt also nur eine Verderbtheit von 1 bzw. 2 pro LE, um verbotene Fertigkeiten und Zauber zu lernen, aber dafür zeigen sich bei ihr schon bei einer Verderbtheit von 10 die ersten Anzeichen.
      Ist die Verderbtheit eines Elfen genauso groß wie seine Willenskraft, ist seine Verwandlung zum Schwarzalben abgeschlossen. Gibt er sich schon vorher dem Wilden Dweomer hin oder geht einen Pakt mit einer finsteren Macht ein, wird der Elf sofort zum Schwarzalb.
    • By Renfield
      Hi,
       
      ich habe gelegentlich das Problem, das die Nachtwache irgendeinen Gegner findet    und beschließt die Gruppe zu wecken.
      Wie schnell sind die Jungs denn nun wirklich wach und kampfbereit , vor allem die ohne Wachgabe.
       
      Unser Elf behauptet immer, er benötigt so gut wie keinen Schlaf und ist trotzdem ausgeruht. Gibts auch hierzu eine offizielle Regelung ?
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