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Baldor

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About Baldor

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  • Birthday 08/13/1981

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    https://www.spielleiter-wissen.de/

Persönliches

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    Christian
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    Rheinland

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  1. Da es um eine Reise geht, könnte das Buch Wie Du das perfekte Reiseabenteuer schreibst und leitest von Janine Kau etwas für Dich sein. MfG
  2. Was versteht Ihr unter diesem Satzteil (Schwarze Zone, Arkanum S. 111): Sprich: Was ist eine Lebenskraft, was eine Bewegungskraft und was eine magische Energiekonzentration im Sinne dieses Zaubers? Bei den Hauch-Zaubern finde ich eine solche Formulierung nicht... Ich verstehe die Regel so, dass Hauch-Zauber durchkommen und innerhalb der Zone ihre Wirkung deswegen voll entfalten können, weil sie nicht direkt gegen den Ort oder eine Person wirken (wie ich mir bei Donnerkeil, Blitze schleudern, etc. vorstellen würde) und überdies nicht unter die Voraussetzungen zur Neutralisierung von Umgebungszaubern (WW: Abwehr möglich, Heraufbeschwörung von Lebenskraft/Bewegungskraft/mag. Energiekonzentration - s.o.) fallen.
  3. Der Zauberer muss sich fortlaufend konzentrieren, sonst bricht der Zauber.
  4. Naja, weil Hauch der xx keine direkt gegen die geschützten Personen gerichtete Magie ist (im Gegensatz zu Donnerkeil z.B.). Außerdem gab es da schon mal eine Diskussion zur Wirkung von Rauchwolken auf Schwarze Zonen (M4). Ich meine, dass der Tenor hieß: Rauchwolke kommt durch, da die Schwarze Zone nicht vor den Veränderungen schützt, ... Ich habe den Effekt der Rauchwolke nun auch analog für Hauchzauber interpretiert, bin mir aber nicht sicher in diesem Schluss...
  5. Nur zur Sicherheit: Schwarze Zone wirkt nicht gegen Hauch der Betäubung und Hauch der Verwesung?
  6. Können Erscheinungen auf Charaktere reagieren, also Gespräche führen? Oder werden die einmalig programmiert und spulen ihr Programm ab?
  7. Baldor

    Tokens

    Das nicht, aber mit Token Stamp kann man sich mit Bildern eigene Token entwerfen. Die haben dann natürlich einen anderen Stil als die "Draufsichten" von Devin Night.
  8. Seit Jahren MOAM + Roll20 + Skype, aber Project Deios wurde unterstützt.
  9. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! :beer:

    1. Baldor

      Baldor

      Danke, Solwac!

  10. Hallo Bethina, ist Dein Plan für die Feencon noch aktuell? Wenn ja, wann würdest Du denn die Runde leiten: Samstag oder Sonntag? Interessierte Grüße :) Baldor
  11. Besten Dank für die Wasserstandsmeldung und viel Glück, möge sich der Provider schnellstens melden!
  12. Aus dramaturgischen Gründen würde ich sie (wie geschrieben) in ein Zauberduell setzen, regeltechnisch haben @Solwac und @Jürgen Buschmeier sicherlich recht (dazu Arkanum, S. 22, analoge Situation Macht über Menschen vs. Beeinflussen). Eine Gefahr wegen Powergamings sehe ich, wie @Zendurak, nicht. Es kommt, wie schon geschrieben, auf den Spielstil und die damit verbundene Freiheit in der Deutung von Beschreibungen an. Manche Sprüche machen aber zusammen, wie @Yon Attan schreibt, auch aus meiner Sicht wenig Sinn (RdL=Holz=Leben vs. Todeshauch=Eis=Tod).
  13. Ja, die Gefahr kann ich gut verstehen! Aber diese Gefahr muss ein SL eben vorwegnehmen und fest bleiben (das meinte ich mit dem dem bewusst schwammigen, aber ernst gemeinten Augenmaß). Solche dramatischen Momente zu erkennen und - im Rahmen der Deutungshoheit der Regeln durch den SL - bei nachvollziehbaren Beschreibungen zu nutzen, ohne die Balance zu gefährden, ist ziemlich anspruchsvoll. Sowas kann tatsächlich leicht in die Hose gehen, aber auch jene magischen Momente erzeugen, die für immer in Erinnerung bleiben und über die man sich noch Jahre später unterhält. Ich hatte persönlich beides. Wer sich "nur" auf den Wortlaut der Regeln bezieht, kann sehr wohl Spaß haben, aber möglicherweise verpasst er/sie dann auch diese Momente, in denen alle Spieler mitfiebern, weil eine Situation sich dramatisch zugespitzt hat und der Todeshauch immer näher auf die geschwächte Gruppe kommt, als dem Druidenspieler einfällt, als letztes Mittel einen Ring des Lebens zu zaubern. Der Spieler erklärt die Wirkung sinnvoll, der SL denkt darüber nach, wägt das Für und Wider ab und entscheidet dann kurzerhand, diese Chance zu ergreifen, einen Moment zu erzeugen, der allen ewig im Gedächtnis bleibt - auch wenn unsere Gruppe das Zauberduell nicht überlebt hat. Solche Entscheidungen kann sich der SL leicht machen, indem er ins Regelbuch schaut und sagt: "Nein, hiervon steht nichts explizit im Regelteil der Spruchbeschreibung, also hilft Dein Ring des Lebens nicht gegen Mordazars Todeshauch!" Die Entscheidung ist nachvollziehbar und aus meiner Sicht völlig in Ordnung. Ich würde aber für einen Augenmaß-Spielleiterstil plädieren, der mehr Mut zur Entscheidung (für oder gegen Spielerbeschreibungen!) und Balance abverlangt. Die Spieler müssten in diesem Spielstil dem Spielleiter vertrauen und seine Entscheidung akzeptieren, es ist seine Welt, die er tagelang vorbereitet hat. Das ist aber eindeutig der schwerere Weg, er bedeutet aber keine Bevorzugung von Spielern. Dass wir als SL bei solchem Vorgehen Fehler machen, ist sicher, aber der Gewinn kann mMn. sehr hoch sein. Ich habe mit so einem Stil jedenfalls tolle (und anstrengende) Erfahrungen gesammelt. :) Es wäre vielleicht sinnvoll, im Rahmen einer Ordnung von Spielleiterstilen unterschiedlichen Stilrichtungen allgemeinverbindliche Namen zu geben (eine kurze Erklärung könnte bei der Orga ausliegen, um neue interessierte Spieler zu informieren), damit sie bei Cons vorher kommuniziert werden können, z.B. Regelfest, Dramatisch, Ungebunden (als Wort für einen Spielleiterstil mit kaum Regelnutzung). So könnten sich die Spieler besser überlegen, ob sie bei der Runde mitmachen wollen oder nicht und böse Überraschungen vermeiden. Vielleicht gibt es so etwas schon? Vielleicht keine gute Idee? Aber der letzte Abschnitt führt zu weit vom ursprünglichen Thema weg...
  14. Verstehe ich, ist aber aufgrund der Komplexität unseres Hobbys faktisch leider nicht vollumfänglich möglich. "Sollte ein Todeszauber gewirkt werden, so kann dieser durch folgende Zauber per erfolgreichem Zauberduell neutralisiert werden" ist ein Beispiel von hunderten spezieller Situationen, die über das Niveau von grundsätzlichen (d.h. auf zahlreiche Situationen anwendbaren) Hausregeln hinausgehen. Letztere sollten in der Tat vorher kommuniziert werden, das sehe ich genauso wie du. Warum nicht? Nein, diese Goodies sind nur für reines Würfeln à "Wiederhole den Resistenzwurf!" da. Sie ersetzen nicht das, worauf ich hinaus möchte, nämlich den Gebrauch kreativer Lösungen (die vorstellbar sind!) sowie von Phantasie und die zu den Wow-Erlebnissen führen, an die wir uns noch Jahre später vielleicht erinnern. "Ich wiederhole meinen Resistenzwurf unter Einsatz des [Gummipunktes]" kann natürlich auch zu so einem Erlebnis führen, ist aber m.E.n. deutlich weniger wahrscheinlich. Kein Regelsystem dieser Welt kann die Komplexität menschlichen Denkens und Vorstellungsvermögens einfangen, folglich sind Regelsysteme per se begrenzt. Absolut, das unterschreibe ich voll und ganz und genau solche Situationen sind oft auch dramatisch und hinterlassen (als vielleicht traurige Situationen) einen bleibenden Eindruck (welcher wiederum positiv sein kann). Ein Beispiel hierzu findet man bei Taliesin Jaffe (Lessons in making characters bei youtube, ca. 8:34). Diese Feststellung hat aber mit dem Thema wenig zu tun. Wir haben einen unterschiedlichen Spielstil und das ist völlig okay. Ich bin mir sicher, dass du viel Spaß hast mit deinem Spielstil und der ist für dich perfekt. :) Nein, hätte ich nicht erlaubt, da fehlt das erwähnte Augenmaß für die Anwendung von Regeln sowie Berücksichtigung besonderer Situationen und Einfälle. Meiner Auffassung nach ist gute Spielleitung etwas, das weitaus mehr ist als die Anwendung von Regeln (aber diese eben auch als wichtigen Bestandteil umfasst!). Sie ist eine Kunst, Menschen um sich herum eine wortwörtlich phantastische Zeit zu bereiten. In dieser Zeit soll Dummheit bestraft werden und Charaktere können sterben. So ein Augenmaß braucht jahrelange Übung (ohne Perfektion jemals erreichen zu können) und transzendiert schnödes Powergaming, welches mittel- und langfristig keinen Spaß machen kann und insofern spielleiterische Kurzsichtigkeit reflektiert. Happy gaming :)
  15. Auf den ersten Blick sähe eine solche Regelung inkonsequent aus, da gebe ich dir recht. Wenn sich jedoch Prämissen ändern, muss ein guter SL seine anfängliche Regelung überdenken und verändern. Situationen können sich verändern und neue Lagen sollten berücksichtigt werden. Wenn eine spontane tolle Idee des Spielers ("Ich zaubere meinen Ring des Lebens mit letzter Kraft gegen den Todeszauber des fiesen Bösewichts!") aus dramaturgischen Gründen gewürdigt wird und zu grandiosen Spielerlebnissen wird, so bedeutet das nicht, dass der Spieler diese (sagen wir mal) lockere situationsbedingte Interpretation des Spielleiters für sich selbst auch in anderen Situationen nutzen kann. Kommunikation über die Vorstellungen ist da wichtig und der SL hat in jedem Fall das letzte Wort (und sollte dabei im Sinne des Spielspaßes die Spielbalance nicht außer Acht lassen). Ja, das stimmt. Und solche Irritationen sollten mit (idealerweise humorvoller) Gelassenheit kommuniziert werden. Bei grundsätzlichen Hausregeln ist das simpel: Einfach vorher den Spielern die Handhabung mitteilen ("Bei mir werden gezielte Treffer in einem Kampf nach M4-Regeln gehandhabt"). Bei einzelnen Situationen wird es schwieriger und hängt stark vom Spielleiterstil ab. Am Ende verliert derjenige an Spielspaß, der bockig ist und sich nicht in einer einmaligen (Con-)Situation auf einen anderen Spielstil einlassen kann. Gelassenheit und Humor sind meiner Ansicht nach förderliche Herangehensweisen. Aber ich glaube, wir kommen vom (doch recht speziellen) Thema ab: Ich würde als SL (eingedenk der Tatsache, dass es so nicht in den Regeln steht) situationsangemessen reagieren und wahrscheinlich aus dramaturgischen Gründen ein Zauberduell gewähren. Augenmaß ist nach meiner Erfahrung eine der wichtigsten Eigenschaften eines Spielleiters.
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