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Neues/Änderungen in M5 - Diskussion


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Hallo Barbarossa!

 

Es wäre besser gewesen, wenn man alle Typen in EINEM Buch untergebracht hätte.
Das kommt eben auf die Zielsetzung an: Die neue Regelauflage hat sich bewusst von dem annähernd allumfassenden, geradezu enzyklopädischen Charakter von M4 distanziert und auf ein schlankes, einsteigerfreundlicheres Format gesetzt. Vor diesem Hintergrund ist es konsequent, richtig und gut, die Anzahl der Abenteurertypen auf die grundsätzlichen Archetypen zusammenzuschrumpfen.

 

Ich selbst will auch lieber aus einem möglichst großen Fundus wählen können. Daher werden die M4-Regelwerke auch noch weiterhin parallel zum Einsatz kommen. Dennoch finde ich den gewählten Weg richtig und gut; und mit dem Kodex als Basisregelwerk zu warten, bis auch Ergänzungsbände mit den weiteren Abenteurertypen zur Verfügung stehen, hätte in meinen Augen viel zu lange gedauert. Vor diesem Hintergrund kann ich gut mit dem Ergänzungsmaterial leben, das dem Kodex beigefügt ist und mit dem man die alten Figuren ohne Probleme weiterspielen kann.

 

Liebe Grüße, Fimolas!

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Man musste auch bei der Konvertierung von M3 nach M4 daran denken, dass manchen Fertigkeiten von einem vierstufigen auf ein zwanzigstufiges System umgestellt wurden. Man musste berücksichtigen, dass es in M3-Abenteuern noch keine Sinne, sondern nur Wahrnehmung gab. Man musste berücksichtigen, dass HGW und RW völlig umgestellt wurden etc.pp. Alles in allem, ja es gibt Veränderungen. Aber jeder halbwegs intelligente Mensch sollte die Abwärtsumstellung schaffen. Für alle anderen, wie mich z.B., entstehen nach kurzer Zeit Übersichten mit den wichtigsten "Umrechnungstabellen" und damit kann man sehr gut leben.

Der Vergleich hinkt, denn diese Umstellungen sind kein Problem gewesen.

Die veränderten/erweiterten Fertigkeitsstufen haben bei den NSCs kaum Auswirkungen gehabt. Es betraf ja sowieso selten Fertigkeiten, die von NSCs verwendet wurden.

M3-Wahrnehmung kann man nicht mit den M4-Sinnen vergleichen. Das Gegenstück bei M4 war ebenfalls Wahrnehmung. Also sind die Sinne bei M4 nur dazu gekommen und haben nicht die Wahrnehmung ersetzt.

Das Handgemenge hat man zwar verändert, aber dies kommt doch nur selten zum Einsatz.

RW konnte man laut Konvertierungsregeln mit Gw gleichsetzen.

Alles im Allen kein wesentlicher Mehraufwand!

 

Das Problem bei M5 ist, dass die ganzen Anpassnugen alter Abenteuer umständlicher sind. Man kann die alten Werte nur schlecht mit den neuen Werten vergleichen. Die betrifft z.B. NSCs mit hohem Zt, deren ResB jetzt geringer sind, da Zt keinen Einfluss mehr auf sie hat.Auch sind sowohl LP als auch AP aller NSCs in den alten Abenteuern viel zu niedrig. Statt notfalls ein, zwei Werte schnell neuzuberechnen, da sie in älteren MIDGARD-Versionen noch fehlten, muss man jetzt eigentlich ALLE Werte von NSCs überprüfen und auch fast immer anpassen. Damit ist eine Abwärtskompatibilität nicht mehr gegeben.

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Eigentlich ist der M5-Kodex ja die vollkommene Antithese zum M4-Kodex. Ich find's gut und sollte dann wieder Midgard auf meinem RSP-Speisezettel stehen, werde ich sowieso nur mit neuen Figuren komplett neu starten.

Ich finde es nicht gut, denn nichts ist schlimmer als ein auf mehrere Bände verteiltes Regelwerk, besonders dann, wenn Teile eines Regelabschnittes (wie z.B. Charaktererschaffung) auf mehrere Bände verteilt wurde. So etwas macht die Regeln unübersichtlich!

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Eigentlich ist der M5-Kodex ja die vollkommene Antithese zum M4-Kodex. Ich find's gut und sollte dann wieder Midgard auf meinem RSP-Speisezettel stehen, werde ich sowieso nur mit neuen Figuren komplett neu starten.

Ich finde es nicht gut, denn nichts ist schlimmer als ein auf mehrere Bände verteiltes Regelwerk, besonders dann, wenn Teile eines Regelabschnittes (wie z.B. Charaktererschaffung) auf mehrere Bände verteilt wurde. So etwas macht die Regeln unübersichtlich!

 

Du Armer! :trost:

 

Bin ich froh, dass das mich und Neueinsteiger ohne altes Material nicht trifft!

 

Welches aktuelle RSP ist denn nicht über mehrere Bände verteilt?

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Damit ist eine Abwärtskompatibilität nicht mehr gegeben.
tja, dann wirst Du wohl Deine gesammte Abenteuersammlung verkaufen müssen und kannst nur noch M5-Abenteuer spielen. Ich werd die alten Dinger auch nach M5 noch problemlos spielen können.
Dann hast Du mich falsch verstanden. Man kann sie zwar noch spielen, aber der Mehraufwand bei der Vorbereitung ist wesentlich größer, da man schließlich alle Werte überprüfen muss und nicht mehr höchsten ein, zwei Werte ergänzen muss. Du wirst die alten Abenteuer leider nicht problemlos mit M5 spielen können! Du wirst, wie gesagt, zur Vorbereitung viel mehr Zeit benötigen. Und deshalb ist M5 nicht abwärtskompatibel!

 

Die betrifft z.B. NSCs mit hohem Zt, deren ResB jetzt geringer sind, da Zt keinen Einfluss mehr auf sie hat.Auch sind sowohl LP als auch AP aller NSCs in den alten Abenteuern viel zu niedrig. Statt notfalls ein, zwei Werte schnell neuzuberechnen, da sie in älteren MIDGARD-Versionen noch fehlten, muss man jetzt eigentlich ALLE Werte von NSCs überprüfen und auch fast immer anpassen. Damit ist eine Abwärtskompatibilität nicht mehr gegeben.
Was veranlasst dich eigentlich zu sagem die Resi-Werte seien aufgrund der Anpassung von M4 auf M5 anders? Würdest du folgenden Satz aus den Konvertierungshandreichungen etwa nicht anwenden: "Hat ein Abenteurer vor der Umstellung auf M5 einen höheren Fertigkeitswert für eine dieser beiden Fertigkeiten [Ergänzung durch mich: Abwehr und Resi ist gemeint], so behält er diesen." (Konvertierung_M5.pdf, S. 3 linke Spalte)?

Ich bezweifle, dass damit Abwehr und Res gemeint sind, denn diese Boni werden bei M5 automatisch gesteigert.

ResB ist bei M5 anders, da zu einem die Basis 11 und nicht mehr 10 ist. Zwar hat man die festen Boni der Kämpfer und Zauberer aber auch aller Nichtmenschen (außer Elfen mit Zt < 100) um 1 Punkt gesenkt, aber letzteres führt dazu, dass die ResB der Nichtmenschen (außer Elfen mit Zt < 100) unter M5 einen Punkt niedriger sind als unter M4 (außer gegen Körpermagie bei Kämpfern, der jetzt unter M5 ein Punkt höher ist als unter M4). Dann spielt bei M5 Zt für ResB keine Rolle mehr. Dies sorgt ebenfalls dafür, dass die M5-ResB neu berechnet werden müssen, wenn Zt nicht zwischen 11 und 80 liegt.

Zaubern ist ebenfalls betroffen, da ZauB jetzt nur noch zwischen -2 und +2 schwanken kann und nicht mehr zwischen -3 und +4. Zwar ist die Basis von Zaubern jetzt ebenfalls 11 und nicht mehr 10. Das führt dazu, dass Zaubern für Zauberer mit Zt < 61 jetzt höher ist als unter M4.

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... Welches aktuelle RSP ist denn nicht über mehrere Bände verteilt?

Die meisten größeren sind über mehrere Bände verteilt, aber nur in wenigen (wie z.B. D&D 4e) sind auch ganze Regelabschnitte auf mehrere Bände verteilt. Und gerade dies ist schlecht. Von DSA4 mag man halten, was man will, aber man hat dort ein solches Wirrwarr vermieden, in dem man die notwendigen Regeln thematisch auf die einzelnen Bände (Charaktererschaffung, Kampf und Fertigkeiten, Magie, etc.) verteilt hat.

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Dann hast Du mich falsch verstanden. Man kann sie zwar noch spielen, aber der Mehraufwand bei der Vorbereitung ist wesentlich größer, da man schließlich alle Werte überprüfen muss und nicht mehr höchsten ein, zwei Werte ergänzen muss. Du wirst die alten Abenteuer leider nicht problemlos mit M5 spielen können! Du wirst, wie gesagt, zur Vorbereitung viel mehr Zeit benötigen. Und deshalb ist M5 nicht abwärtskompatibel!

 

was Du nicht alles weißt, was ich muss. Sagenhaft.

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Die betrifft z.B. NSCs mit hohem Zt, deren ResB jetzt geringer sind, da Zt keinen Einfluss mehr auf sie hat.Auch sind sowohl LP als auch AP aller NSCs in den alten Abenteuern viel zu niedrig. Statt notfalls ein, zwei Werte schnell neuzuberechnen, da sie in älteren MIDGARD-Versionen noch fehlten, muss man jetzt eigentlich ALLE Werte von NSCs überprüfen und auch fast immer anpassen. Damit ist eine Abwärtskompatibilität nicht mehr gegeben.
Was veranlasst dich eigentlich zu sagem die Resi-Werte seien aufgrund der Anpassung von M4 auf M5 anders? Würdest du folgenden Satz aus den Konvertierungshandreichungen etwa nicht anwenden: "Hat ein Abenteurer vor der Umstellung auf M5 einen höheren Fertigkeitswert für eine dieser beiden Fertigkeiten [Ergänzung durch mich: Abwehr und Resi ist gemeint], so behält er diesen." (Konvertierung_M5.pdf, S. 3 linke Spalte)?

Ich bezweifle, dass damit Abwehr und Res gemeint sind, denn diese Boni werden bei M5 automatisch gesteigert.

ResB ist bei M5 anders, da zu einem die Basis 11 und nicht mehr 10 ist. Zwar hat man die festen Boni der Kämpfer und Zauberer aber auch aller Nichtmenschen (außer Elfen mit Zt < 100) um 1 Punkt gesenkt, aber letzteres führt dazu, dass die ResB der Nichtmenschen (außer Elfen mit Zt < 100) unter M5 einen Punkt niedriger sind als unter M4 (außer gegen Körpermagie bei Kämpfern, der jetzt unter M5 ein Punkt höher ist als unter M4). Dann spielt bei M5 Zt für ResB keine Rolle mehr. Dies sorgt ebenfalls dafür, dass die M5-ResB neu berechnet werden müssen, wenn Zt nicht zwischen 11 und 80 liegt.

Zaubern ist ebenfalls betroffen, da ZauB jetzt nur noch zwischen -2 und +2 schwanken kann und nicht mehr zwischen -3 und +4. Zwar ist die Basis von Zaubern jetzt ebenfalls 11 und nicht mehr 10. Das führt dazu, dass Zaubern für Zauberer mit Zt < 61 jetzt höher ist als unter M4.

Resi und Abwehr werden bei der Konvertierung unter den von mir genannten ("zitierten") Bedingungen auf den alten Wert nach M4 gesetzt, unbeschadet der anders berechneten Boni nach M5. Steht so in den Regeln. Wo, das habe ich gesagt. Eine andere Sichtweise dbzgl. ist schlicht Humbug. Edited by DiRi
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Das Problem bei M5 ist, dass die ganzen Anpassnugen alter Abenteuer umständlicher sind. Man kann die alten Werte nur schlecht mit den neuen Werten vergleichen. Die betrifft z.B. NSCs mit hohem Zt, deren ResB jetzt geringer sind, da Zt keinen Einfluss mehr auf sie hat.Auch sind sowohl LP als auch AP aller NSCs in den alten Abenteuern viel zu niedrig. Statt notfalls ein, zwei Werte schnell neuzuberechnen, da sie in älteren MIDGARD-Versionen noch fehlten, muss man jetzt eigentlich ALLE Werte von NSCs überprüfen und auch fast immer anpassen. Damit ist eine Abwärtskompatibilität nicht mehr gegeben.
Wieso sind LP zu niedrig? So unterschiedlich sind die Werte für AP und v. a. für LP auch nicht. Bei den LP wird ein W6 + 4 durch einen W3 + 7 ersetzt. Bei den AP werden beim Ausdauerbonus die -7 rausgenommen, dafür wird auch dort der W6-Wurf durch einen W3 ersetzt und der Zuschlag deckelt. Bei hochgradigen Figuren sind die AP bei M5 im Durchschnitt sogar niedriger. :dunno:

 

Beispiel: Grad 10 Waldläufer mit Ko 50 und St 50 und absolut durchschnittlichem Würfelglück:

LP nach M4: 12,5, LP nach M5: 14

AP nach M4: 45, AP nach M5: 37

 

NSpFen sind normalerweise ohnehin nicht picobello regelkorrekt ausgewürfelt, sondern nach Faustformeln bestimmt. Die wichtigen Fertigkeiten werden ausgerechnet und ansonsten bekommen die halt die Fertigkeiten, die die brauchen.

 

Hier, weil Du es bist, die neuen Faustformeln: :)

Zaubern ist +11+Grad/2

Abwehr/Resistenz ist +12+Grad/5

ResB sind Ko hoch/tief für Körper, In hoch/tief für Geist. +2 auf beides für ZAU, +1 auf Körper für KÄM.

AbB ist Gw hoch/tief.

Edited by dabba
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Hallo Barbarossa!

 

Man kann sie zwar noch spielen, aber der Mehraufwand bei der Vorbereitung ist wesentlich größer, da man schließlich alle Werte überprüfen muss und nicht mehr höchsten ein, zwei Werte ergänzen muss. Du wirst die alten Abenteuer leider nicht problemlos mit M5 spielen können! Du wirst, wie gesagt, zur Vorbereitung viel mehr Zeit benötigen. Und deshalb ist M5 nicht abwärtskompatibel!
Eine solche Arbeit würde ich mir als Spielleiter niemals machen. Da gehen Stunden Arbeit drauf, nur um Werte ein wenig nach oben oder unten zu schieben. Mir wäre das der Aufwand nicht wert.

 

Falls Du aber genau auf diese Weise arbeitest, hast Du selbstverständlich mehr Schwierigkeiten. Allerdings wäre unter der Prämisse, eine solche Arbeit vermeiden zu wollen, eine maßvolle Anpassung des Regelwerkes deutlich schwerer möglich gewesen. Da aber wohl nur Wenige eine derart akribische Anpassungsarbeit, wie Du sie hier beschreibst, durchführen, werden die Wenigsten davon betroffen sein. Außerdem stellen, wie DiRi bereits ausgeführt hat, selbst für diesen Fall die Konvertierungsregeln eine große Hilfe dar, weshalb man in meinen Augen gut damit leben kann.

 

Liebe Grüße, Fimolas!

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Beispiel: Grad 10 Waldläufer mit Ko 50 und St 50 und absolut durchschnittlichem Würfelglück:

LP nach M4: 12,5, LP nach M5: 14

AP nach M4: 45, AP nach M5: 37

 

Suspekt! Ich komme bei den AP auf ein anderes Ergebnis:

 

Nach M4: 10W6+30+Ausdauerbonus = 10*3,5+30+0 =65 AP

Nach M5: Grad 1: 1W3+1+AP-Bonus+Waldläufer-Bonus+4*(W3+3)+22*1W3 = 2,5+7+2+18+33 = 62,5 AP

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Ich muss meine Kritik am M5-Regelwerk erweitern:

Obwohl in der Einleitung steht, dass man eine Evolution haben wollte und keine Revolution, ist leider letzteres eingetreten. Die Regeln sind nämlich nicht mehr abwärtskompatibel. Mit M4 konnte man noch ohne größere Probleme alte M3- oder M2-Abenteuer spielen, da die grundlegende Struktur der Werte sich nicht wirklich verändert hat. Bei M5 muss man aber viele wichtige Werte (LP, AP, alle(!) Boni, etc.) neu berechnen. Dies macht wesentlich mehr Arbeit. Damit steht M5 in der Tradition von DSA4 und D&D 3e, welche ebenfalls nicht mehr abwärtskompatibel sind.

Vielleicht hilft dir eine Grad-Konvertierungstabelle zum Einordnen der alten Abenteuer?

 

Mfg Yon

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...Resi und Abwehr werden bei der Konvertierung unter den von mir genannten ("zitierten") Bedingungen auf den alten Wert nach M4 gesetzt, unbeschadet der anders berechneten Boni nach M5. Steht so in den Regeln. Wo, das habe ich gesagt. Eine andere Sichtweise dbzgl. ist schlicht Humbug.

 

Denkfehler von Deiner Seite, da sich diese Regel nur auf die Fertigkeitswerte (OHNE Boni) bezieht. Das Problem ist aber, dass die Boni unter M4 größer sein können als unter M5. Und diese Boni werden laut S.2 rechte Spalte neu berechnet!

 

Moderation Abd al Rahmen:

Ich hab die Zitate korrigiert :type:

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

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Beispiel: Grad 10 Waldläufer mit Ko 50 und St 50 und absolut durchschnittlichem Würfelglück:

LP nach M4: 12,5, LP nach M5: 14

AP nach M4: 45, AP nach M5: 37

Suspekt! Ich komme bei den AP auf ein anderes Ergebnis:

 

Nach M4: 10W6+30+Ausdauerbonus = 10*3,5+30+0 =65 AP

Nach M5: Grad 1: 1W3+1+AP-Bonus+Waldläufer-Bonus+4*(W3+3)+22*1W3 = 2,5+7+2+18+33 = 62,5 AP

Mea culpa, ich hab was falsch gemacht. Ich hab den Waldläufer zu den Sonstigen Kämpfern gezählt, dann wäre meine Rechnung aber auch falsch.

 

Nehmen wir einen Glücksritter:

M4: 10W6+20 => 35 + 20 = 55 AP

M5: 10W3+7+10 => 20 + 17 => 37 AP

 

Aber wieso "2,5+7+2+18+33" beim Waldläufer?

M5: 10W3 + 7 + 15 => 20 + 22 = 42 AP

Edited by dabba
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Im ersten Grad erhält der Waldläufer: 1W3+1+7 (Ausdauerbonus)+2 (Typ: Waldläufer) in den Graden 2 bis 5 erhält er je Grad 1W3+3 und ab Grad 6 dann immer 1W3 dazu, wenn er jede Stufe kontinuierlich gewürfelt hätte.

 

Bei einem einmaligen Wurf auf Grad 27 wären es dann halt auch 27*W3+15+7 = 62,5

 

Dein Denkfehler ist, dass Du Grad 10 (M4) mit Grad 10 (M5) gleichsetzt. Nach den Konventierungsregel entsprechen 50.000 GFP (Grad 10) einem Grad 27 Charakter nach M5.

Edited by Lemeriel
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Im ersten Grad erhält der Waldläufer: 1W3+1+7 (Ausdauerbonus)+2 (Typ: Waldläufer) in den Graden 2 bis 5 erhält er je Grad 1W3+3 und ab Grad 6 dann immer 1W3 dazu. Daher ist Dein Beispiel mit dem Glücksritter auch nicht ganz richtig. ;)
Ich hab die Ausdauertraining-Formel von KOD5 Seite 168, rechte Hälfte genommen.
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Im ersten Grad erhält der Waldläufer: 1W3+1+7 (Ausdauerbonus)+2 (Typ: Waldläufer) in den Graden 2 bis 5 erhält er je Grad 1W3+3 und ab Grad 6 dann immer 1W3 dazu. Daher ist Dein Beispiel mit dem Glücksritter auch nicht ganz richtig. ;)
Ich hab die Ausdauertraining-Formel von KOD5 Seite 168, rechte Hälfte genommen.

 

Dein Denkfehler ist, dass Du Grad 10 (M4) mit Grad 10 (M5) gleichsetzt. Nach den Konventierungsregel entsprechen 50.000 GFP (Grad 10) einem Grad 27 Charakter nach M5.

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Im ersten Grad erhält der Waldläufer: 1W3+1+7 (Ausdauerbonus)+2 (Typ: Waldläufer) in den Graden 2 bis 5 erhält er je Grad 1W3+3 und ab Grad 6 dann immer 1W3 dazu. Daher ist Dein Beispiel mit dem Glücksritter auch nicht ganz richtig. ;)
Ich hab die Ausdauertraining-Formel von KOD5 Seite 168, rechte Hälfte genommen.
Dein Denkfehler ist, dass Du Grad 10 (M4) mit Grad 10 (M5) gleichsetzt. Nach den Konventierungsregel entsprechen 50.000 GFP (Grad 10) einem Grad 27 Charakter nach M5.
Das ist jetzt eine Metadiskussion:

Ist die NSpF, die in dem M4-Abenteuer nur deshalb "Grad 10" ist, um entsprechende Waffenwerte, Resistenz etc. zu rechtfertigen, nach M5-Regeln eher eine Grad 27-NSpF oder immer noch eine Grad 10-NSpF?

 

Faktisch hat die NSpF keine GFP bzw. keinen ES, den man umrechnen könnte, um Grad 27 zu rechtfertigen.

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Ich muss meine Kritik am M5-Regelwerk erweitern:

Obwohl in der Einleitung steht, dass man eine Evolution haben wollte und keine Revolution, ist leider letzteres eingetreten. Die Regeln sind nämlich nicht mehr abwärtskompatibel. Mit M4 konnte man noch ohne größere Probleme alte M3- oder M2-Abenteuer spielen, da die grundlegende Struktur der Werte sich nicht wirklich verändert hat. Bei M5 muss man aber viele wichtige Werte (LP, AP, alle(!) Boni, etc.) neu berechnen. Dies macht wesentlich mehr Arbeit. Damit steht M5 in der Tradition von DSA4 und D&D 3e, welche ebenfalls nicht mehr abwärtskompatibel sind.

Vielleicht hilft dir eine Grad-Konvertierungstabelle zum Einordnen der alten Abenteuer?

 

Mfg Yon

Eine solche Tabelle sollte eigentlich überflüssig sein. Da es sie aber gibt...

 

Das Problem bei M5 ist, dass die ganzen Anpassnugen alter Abenteuer umständlicher sind. Man kann die alten Werte nur schlecht mit den neuen Werten vergleichen. Die betrifft z.B. NSCs mit hohem Zt, deren ResB jetzt geringer sind, da Zt keinen Einfluss mehr auf sie hat.Auch sind sowohl LP als auch AP aller NSCs in den alten Abenteuern viel zu niedrig. Statt notfalls ein, zwei Werte schnell neuzuberechnen, da sie in älteren MIDGARD-Versionen noch fehlten, muss man jetzt eigentlich ALLE Werte von NSCs überprüfen und auch fast immer anpassen. Damit ist eine Abwärtskompatibilität nicht mehr gegeben.
Wieso sind LP zu niedrig? So unterschiedlich sind die Werte für AP und v. a. für LP auch nicht. Bei den LP wird ein W6 + 4 durch einen W3 + 7 ersetzt. Bei den AP werden beim Ausdauerbonus die -7 rausgenommen, dafür wird auch dort der W6-Wurf durch einen W3 ersetzt und der Zuschlag deckelt. Bei hochgradigen Figuren sind die AP bei M5 im Durchschnitt sogar niedriger. :dunno:

 

Beispiel: Grad 10 Waldläufer mit Ko 50 und St 50 und absolut durchschnittlichem Würfelglück:

LP nach M4: 12,5, LP nach M5: 14

AP nach M4: 45, AP nach M5: 37

 

NSpFen sind normalerweise ohnehin nicht picobello regelkorrekt ausgewürfelt, sondern nach Faustformeln bestimmt. Die wichtigen Fertigkeiten werden ausgerechnet und ansonsten bekommen die halt die Fertigkeiten, die die brauchen.

 

Hier, weil Du es bist, die neuen Faustformeln: :)

Zaubern ist +11+Grad/2

Abwehr/Resistenz ist +12+Grad/5

ResB sind Ko hoch/tief für Körper, In hoch/tief für Geist. +2 auf beides für ZAU, +1 auf Körper für KÄM.

AbB ist Gw hoch/tief.

M4: LP = Ko/10 + 4 + 1W6; AP = Ko/10 + St/20 - 7 + Grad x W6 + n x Grad (max. n x 10) (je nach Typ: n = 1,2,3)

M5: LP = Ko/10 + 7 +1W3; AP = Ko/10 + St/20 + Grad x W3 + n x Grad (max. n x 5) (je nach Typ: n = 1,2,3)

=> Bei gemittelten Würfelergebnissen (2 bei 1w3 und 3,4 bei 1W6):

LPM4 - LPM5 = (Ko/10 + 4 + 3,5) - (Ko/10 + 7 + 2) = 7,5 - 9 = -1,5

Auf Grad 1:

APM4 - APM5 = (Ko/10 + St/20 - 7 + 1 x 3,5 + n x 1) - (Ko/10 + St/20 + 1 x 2 + n x 1) = -3,5 - 2 = - 5,5

Auf Grad 3:

APM4 - APM5 = (Ko/10 + St/20 - 7 + 2 x 3,5 + n x 2) - (Ko/10 + St/20 + 2 x 2 + n x 2) = 0 - 4 = - 4

Auf Grad 3:

APM4 - APM5 = (Ko/10 + St/20 - 7 + 3 x 3,5 + n x 3) - (Ko/10 + St/20 + 3 x 2 + n x 3) = 3,5 - 6 = - 2,5

Auf Grad 4:

APM4 - APM5 = (Ko/10 + St/20 - 7 + 4 x 3,5 + n x 4) - (Ko/10 + St/20 + 4 x 2 + n x 4) = 7 - 8 = - 1

Auf Grad 5 bzw. 6 (da 2 GFPM4 = 1 ESM5):

APM4 - APM5 = (Ko/10 + St/20 - 7 + 5 x 3,5 + n x 5) - (Ko/10 + St/20 + 6 x 2 + n x 5) = 10,5 - 12 = -1,5

Auf Grad 10 bzw. 27 (da 2 GFPM4 = 1 ESM5):

APM4 - APM5 = (Ko/10 + St/20 - 7 + 10 x 3,5 + n x 10) - (Ko/10 + St/20 + 27 x 2 + n x 5) = 28 + 10n - 54 - 5n = -26 + 5n => n=1: -21; n=2: -16; n=3: -11

Auf Grad 15 bzw. 37 (da 2 GFPM4 = 1 ESM5):

APM4 - APM5 = (Ko/10 + St/20 - 7 + 15 x 3,5 + n x 10) - (Ko/10 + St/20 + 37 x 2 + n x 5) = 45,5 + 10n - 74 - 5n = -28,5 + 5n => n=1: -23,5; n=2: -18,5; n=3: -13,5

=> Die LP sind unter M5 im Schnitt 1,5 höher als unter M4 (das Maximum bleibt gleich, im Minimum beträgt der Unterschied sogar 3!)

Die AP unter M5 immer höher als unter M4. Dadurch das es unter M5 mehr Gradstufen gibt, wird der Unterschied, der auf Grad 4 zu vernachlässigen ist, auf höheren (aber auch auf niedrigeren Graden) recht groß.

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S. o..

 

Wenn ein NSC in einer M4-Quelle Grad 10 ist, kann das einfach dazu dienen, entsprechende Zaubern-, Abwehr-, Resistenz- etcpp. -Werte zu begründen. Es muss nicht bedeuten, dass der NSC nach M5-Denke wirklich 26 Gradaufstiege hinter sich hat.

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