Jump to content

Barbarossa Rotbart

Mitglieder
  • Posts

    1,990
  • Joined

  • Last visited

Everything posted by Barbarossa Rotbart

  1. So hätte ich dies auch gemacht. Wir bräuchten eigentlich jetzt nur eine nach Jahren sortierte Übersicht aller auf deutschen Cons angebotenen Runden der letzten zehn(?) Jahre, und wir hätten eine wahrscheinlich doch irgendwie repräsentative Übersicht der auf Cons gespielten Systeme und auch, wie sich das Spielverhalten in den letzten Jahren verändert hat. man wird da bestimmt einige interessante Beobachtungen machen. Natürlich wird es auch Anomalien gegen, da dort auch Demo-Runden angeboten werden.
  2. Da aber auch diese Umfrage nicht repräsentativ ist, sollte man ihr ebenfalls nicht glauben ... Eine Zählung der angebotenen Con-Runden ist hingegen eher glauben zu schenken, weil man daran sieht, was auf den Cons gespielt wird.
  3. @Einskaldir Nein. mir gings bei der Umfrage wirklich nur um die Lieblingsversion, mehr nicht. Die Analyse ist reine Spekulation, weil ich nicht mit diesem Ergebnis gerechnet habe. Erlich gesagt, habe ich mit einem deutlich höhren Ergebnis für M5 gerechnet. M6 steht außerdem drin, weil die Umfrage kein Enddatum hat und man auch seine abgegebene Stimme ändern kann.
  4. Ich sollte die Kritikern meiner Analyse darauf hinweisen, dass ich nie gesagt habe, dass ich die Umfrage für repräsentativ halte, sondern nur, was meiner Meinung nach die Folge sein müsste, wenn sie repräsentativ wäre.
  5. Interessant, dass diejenigen, die hier jetzt meckern, entweder selbst nicht teilgenommen haben oder M5 oder sogar m5 als ihre Lieblingsversion angegeben haben ...
  6. Das kommt doch immer darauf an, wie groß die Menge derer ist, aus der man die Stichprobe nimmt. Schau dir doch mal die großen bundesweiten Umfargen zur Politik an. Da werden veilleicht nur gerade einmal 1000 Leute befragt. 1000 von 80 Millionen ist ebenfalls nicht sonderlich viel, nämlich 0,000125%. und trotzdem kommen Ergebnisse mit Aussagekraft dabei heraus. Das ist keine Analyse! M4 hat aber trotzdem nicht so viel geändert wie M5. Und man hat den größten teil der grundlegenden Regel nicht angetastet. M5 war trotz aller Beteuereungen Jürgen E. Frankes doch eine kleine Revolution, während M4 nur eine evolutionärer Schritt war.
  7. Dann mach es doch mal besser! Und bleibe dabei objektiv! EDIT: Man kann nämlich immer sagen, dass eine Analyse falsch sei, wenn man mit dem Eregebnis unzufrieden ist.
  8. Allein schon die Tatsache, dass Du auf jeden Fall beabsichtigst zu wechseln, sagt mir, dass es richtig war, auch nach M6 zu fragen. Wie ich oben schon geschrieben habe, gibt es immer Leute, deren Lieblingsedition immer die neueste Edition ist, selbst wenn diese noch in der Entwicklung ist. Dann hast meine Analyse samt Hinweis nicht kapiert. Es gibt zwar große Unterschiede zwischen den einzelnen Editionen, aber auch wieder viele Gemeinsamkeiten. Ich sehe einen wirklichen Bruch in der Regeltradition zwischen M4 und M5. Für M5 wurden zum Teil grundlegende Regelelemente geändert, wie z.B. die Charaktererschaffung, die steigerung der Fertigkeiten, die Grade usw. Da die Mehrheit der Spieler zum Zeitpunkt meiner Analyse Midgard-Versionen bevorzugten, die vor diesen wesentlich tiefgreifenderen Regeländerungen gemacht wurden, kam ich zu dem Schluss, dass es vielleicht sinvoll wäre, genau diese Editionen als Basis für die nächste Editione zu nehmen. Auch wenn diese Analyse M5- und M6-Fans nicht gefällt. Ich habe aber nicht gesagt, dass die Mehrheit eine Kombination aus M2 bis M4 wollen. Das ist jetzt Deine fehlerhafte Interpretation meiner Analyse.
  9. @dabba Da ich Dich nicht in der List der abgegebenen Stimmen finden kann, frage ich mich wieso Du nicht abgestimmt hast ... Aber Du hast recht, man müsste eigentlich mal untersuchen, was den Spielern an ihrer Lieblingsedition genau gefällt. Aber das wäre eine andere Umfrage.
  10. Interessant ... Wenn man dies so sieht, ist M4 die beliebteste Midgard-Version (14 Stimmen), jedenfalls unter den Teilnehmer der Umfrage. Dann folgt erst M5 (12 Stimmen), gefolgt von M3 und M6 (je 6 Stimmen) auf dem dritten Platz und M2 mit 3 Stimmen auf dem fünften Platz. Dazu kommen noch 2, die entweder sehr viele Hausregeln verwenden oder eine Mischung aus zwei Editionen bespielen. Wäre dies eine wirklich repräsentative Umfrage unter allen Midgardspielern, sollten sich die Entwickler von M6 vielleicht überlegen, die neuen Regeln mehr auf M2 bis M4 basieren zu lassen als auf m5, da eine deutliche Mehrheit (23 von 43) die alten Regelmechanismen den neuen vorziehen. (Ich sag das mal so, da die Unterschiede zwischen M5 und M4 doch größer sind als jene zwischen M4 und M3 oder M3 und M2.) Interessant ist aber auch, dass einige schon M6 für ihre Lieblingsedition halten, obwohl wir kaum etwas über diese Edition wissen. Eigentlich wollte ich mit dieser Analyse warten, bis mindestens 50 (oder besser 100) Stimmen abgegeben wurden. Da aber in den letzten zwei Wochen niemand seine Stimme abgegeben hat ...
  11. Ich glaube, dass viele der Änderungen nichts mit den Änderungen in der Gesellschaft zu tun haben, sondern eher damit, dass einige Spieler immer unzufrieden waren, dass sie ihr Lieblingscharakterkonzept nicht umsetzen konnten. Auch kam die zufallsbestimmte Charaktererschaffung in den 1990ern aus der Mode. D&D hat schon mit 3e viele Beschränkungen aufgehoben und sie mit jeder weiteren Edition weiter reduziert. DSA hat mit DSA4 die bisherige zufallsbestimmte Charaktererschaffung durch ein Kaufsystem mit festen Paketen ersetzt und ist später mit DSA5 zu einer vollkommen freien Charaktererschaffung gewechselt, wodurch jetzt Charaktere möglich waren, die selbst in DSA4 in möglich gewesen wären. M5 hat zwar viele Beschränkungen von M4 abgeschafft, aber hängt den von den Branchenriesen gesetzten Trend zur größtmöglichen Freiheit in der Charaktererschaffung und -entwicklung noch deutlich hinterher. Auch sonst gibt es einen Trend zur Vereinfachung und Vereinheitlichung der Regeln. Einige Änderungen haben aber schon etwas mit den Änderungen in der Gesellschaft zu tun. Zum einen sind Rollenspiele in den letzten jahren zum Teil des Mainstreams geworden. Dies hat auch dazu geführt, dass bestimmte Gruppen genauer hinschauen, was da gemacht wird, und deren Druck hat gerade bei D&D einige Änderungen erzwungen. Aber gleichzeitig erleben wir schon seit längerer Zeit eine Art Rückbesinnung auf die Ursprünge. Gerade sogenannte Old-School-Rollenspiele, die auf früheren Editionen bekannter Rollenspiele (hauptsächlich D&D, aber auch von anderen Systemen, die zum Teil sehr lange nicht mehr erhältlich waren) basieren, erfreuen sich wieder großer Beliebtheit.
  12. Ich sollte viellicht noch ergänzen, dass es auch nicht um die Version geht, die ihr zur verwendet. Sondern wirklich nur, um eure Lieblingsversion. Und ja, es gibt Leute, für die die aktuellste Version immer die beste Version ist, selbst wenn diese noch nicht veröffentlich wurde, denn neuer ist immer besser, oder?
  13. Eine ganze infache Frage, die man hoffentlich auch ganz einfach beantworten kann. Es geht nicht darum, mit welcher Version ihr angefangen habt oder von welcher ihr meint, dass sie am ausgereiftesten ist, sondern allein darum, welche ihr am liebsten spielt. Für mich ist dies M3, da man hier die Schwächen der ersten Editionen beseitigt hat, aber noch nicht die Komplexität von M4 erreicht hat, oder die Modernität von M5.
  14. Das ist weniger schön, aber stört mich jetzt nicht so sehr.
  15. Solange die Spuren nur mit einem Bleistift gemacht wurden und das cover noch in Ordnung ist, ...
  16. Wie der Titel sagt, suche ich nach einer Ausgabe des Abenteuerbands "Des Pfeiffers Klagelied", vorzugsweise mit einem erhaltenen Cover. Ich auch nicht bereit jeden preis zu zahlen, sonst hätte ich ihn mir schon für über 100€ (!!!) bei Ebay ersteigert.
  17. Das ganze hier zeigt mir, dass ihr mich nicht wirklich verstanden habt. Ich sprach nie davon, dass die Beschreibungen nur oberflächlich sein sollen. Es geht um das Abwegen, wie viele Details genau notwendig sind. Wie genau muss eine Beschreibung sein? Wie vage kann ich bleiben, um anderen noch Freiraum für eigene Ideen zu lassen? Und bei manchen Informationen muss man sich wirklich fragen, ob sie wirklich notwendig sind, oder ob es nicht besser wäre, dies dem SL zu überlassen. Von Oberflächlichkeit war nicht die Rede.
  18. Die sollte aber meiner Meinung nach etwas länger sein, nämlich mehrere Absätze (wenn nicht sogar eine ganze Seite) pro Kultur. Das bisherige system hat ja nur funktioniert, weil man für jede Kultur ein irdisches Äquivalent angegeben hat, auch wenn dies in einigen wenigen Fällen nicht ganz passte.
  19. Eine grundlegende Weltenbeschreibung gehört ins Regelwerk, auch wenn dies nicht alle Rollenspiele machen. die Frage ist immer, wie detailliert diese sein muss. Genügt ein Absatz pro Kultur (wie bei M2 bis M5)? Oder wäre vielleicht eine Seite (wie z.B. bei DSA4) besser? Oder muss die Weltbeschreibung das halbe Regelbuch einnehmen, wie es bei sehr vielen kleineren rollenspielen der Fall ist?
  20. Dann ist nicht für jeden etwas dabei, weil vielleicht gerade die Region, die sehr detailliert beschrieben wurde, dann vielleicht jene abschreckt, die sich zwar für die Region interessieren, aber die Fülle an Details ablehnen. Und bei einer sehr ungenau beschriebenen Region, haben wir dann den umgekehrten Effekt, dass diejenigen, die sich für die Region interessieren, vom vollständigen Mangel an Informationen abgeschreckt werden. Eine Weltbeschreibung gehört ins Regelbuch, aber wie genau muss sie sein? Sollte man dort auf ein, zwei Regionen besonders genau beschreiben und den rest besonders vage? Sollte man nicht lieber alles genau gleich genau beschreiben? Und welche Informationen sind so wichtig, dass man sie nicht dem SL überlassen kann? Wieviel Platz im Regelbuch sollten die Beschreibungen einnehmen? Einen kurzen Absatz pro Kultur? Eine halbe oder ganze Seite? Die Hälfte des gesamnten Buchs? (Was das andere deutsche Rollenspiel angeht, ist zu den anderen Kontinenten seit der Veröffentlichung der derzeitigen Edition nichts mehr erschienen.)
  21. Ich glaube langsam, dass keiner meinen vorschlag wirklich verstanden hat. Es soll so vage wie möglich sein, aber gleichzeitig so genau wie nötig, d.h. es soll schon ausgearbeitet sein, aber es darf nicht so stark ausgearbeitet sein, dass kein Platz mehr für eigene Ideen vorhanden ist. @Eleazars Beispiel zeigt, was viel zu vage wäre. Zu genau, wäre die Beschrebung von jeder Milchkanne im Dorf, um es mal überspitzt auszudrücken. Man muss ein gleichgewicht finden, und sich vielleicht fragen, ob diese und jene Information wirklich notwenidg ist, oder ob man dies nicht doch lieber dem SL überlässt. Dann sieht zwar Damatu für jede Gruppe anders aus, aber niemand kann dann behaupten, dass die Darstellung der anderen falsch sei. Wie gesagt: so vage wie möglich, aber auch so genau wie nötig.
  22. Den "persönlichen Kipppunkt" zu nehmen, ist der falsche Weg, denn, wenn man nicht gerade genau in der Mitte steht, kann dies nur schief gehen. Je mehr man etwas ausarbeitet, desto eher baut man Elemente ein, die irgendjemanden nicht gefallen, weil sie vielleicht zu progressiv sind oder zu konservativ. Ideologische Überzeugungen spielen leider eine große Rolle. Einige möchten, dass bestimmte Sachen (ich halte mich hier jetzt absichtlich ziemlich vage) gehäuft auftreten, anderen ist wiederum schon die einfache Erwähnung solcher Sachen zu viel. Das geht in beide Richtungen. Im wesentlichen war die Beschreibung von Midgard, wie man sie von M2 bis M5 in den Regelbüchern nachlesen konnte eigentlich schon perfekt. Vage genug, um niemanden zu verärgern, aber dank der Angaben zu irdischen Gegenstücken (auch wenn diese in einigen wenigen Fällen doch nicht ganz passte) immer noch genau genug, um den Spielern klar zu machen, was man sich unter den Kulturen vorzustellen hat. Die Beschreibungen könnten für Legenden von Damatu doch etwas länger sein, aber sobald sie zu sehr in die Tiefe gehen, besteht immer die Gefahr, dass irgendjemand unzufrieden sein wird, weil vielleicht irgendetwas eingebaut wurde, was ihm nicht gefällt.
  23. Dies ist jetzt nur ein Vorschlag, der vielleicht einigen leider falsch verstanden werden wird: Bleibt bei den Kultur Beschreibungen so vage wie möglich und nur so genau wie nötig, damit alle, egal ob extrem konservativ oder extrem progressiv, mit diesen Beschreibungen arbeiten können. Ich weiß, dass dies sehr schwer ist, aber wenn dies gelingt haben alle etwas davon und man hat dann (hoffentlich) niemanden, der M6 aus rein ideologischen Gründen ablehnt. Die einzigen, die mit Sicherheit etwas dagegen hätten, wären jene, für die eine Weltbeschreibung nicht genau genug sein kann, die genau wissen müssen, wo genau jede Milchkanne steht, um es mal extrem überspitzt zu formulieren.
×
×
  • Create New...