Alle Inhalte erstellt von Prados Karwan
- Diskussionen zu Moderationen
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Diskussionen zu Moderationen
Ich stehe der aktuellen Moderation im Strang zur Gleichberechtigung ratlos gegenüber. Warum diese Moderation? Die Diskussion verläuft in ausgesprochen erfreulichen Bahnen, die Beiträge beschäftigen sich weiträumig, aber themenbezogen und sachlich mit einer grundlegenden Frage. Könnte die Moderation also bitte wieder gelöscht werden? Grüße Prados
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Ist totale Gleichberechtigung ein Ziel
Nun, das eigentliche Grundproblem dabei ist jedoch, dass es in den Texten zu Abenteuern, die in "gewissen Gegenden" spielen, gar nicht mehr explizit erwähnt werden muss. Die Benachteiligung ist also permanent vorhanden. Noch einmal: Es geht hier nicht um Inoffizielles (man kann immer etwas für die eigene Gruppe ändern) oder um einzelne Abenteuer. In den QB ist die grundsätzliche Tendenz zu einer teilweise erheblichen geschlechterspezifischen Diskriminierung enthalten, für die es in einem heutigen Spiel keine Rechtfertigung mehr gibt. Grüße Prados
- Ist totale Gleichberechtigung ein Ziel
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Fernkampfwaffen - wie häufig kann damit angreifen?
Ja, natürlich. Ohne dass ich Anspruch auf Vollständigkeit erheben möchte, sind doch aber zwei Herangehensweisen möglich, sofern der hier besprochene Aspekt überhaupt als Problem erkannt wird. Erstens kann man das Kampfsystem unangetastet lassen und sich mit Mechanismen behelfen. Diese Mechanismen können die erwähnten Spezialanfertigungen sein, aber auch beispielsweise eine neue Fertigkeit. Damit einher gehen auch Nachteile, die in der Natur der jeweiligen Sache liegen. Die Spezialanfertigung kann auf verschiedene Arten abhanden kommen, eine Zusatzfertigkeit kostet Punkte und verlangsamt dadurch die Verbesserung anderer Fertigkeiten. Zweitens kann man das Kampfsystem an sich verändern, also beispielsweise kurzerhand einen Wurf pro Runde erlauben, sofern die Wurfwaffen in Griffreichweite am Körper getragen werden. Man könnte alternativ den Waffenschaden erhöhen, um die geringe Schussfrequenz auszugleichen. Und sicherlich gibt es noch so ein bis dreiundzwanzig weitere Vorgehensmöglichkeiten, die je nach individueller Vorliebe möglich sind. Grüße Prados
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Fernkampfwaffen - wie häufig kann damit angreifen?
Ich finde dass Spezialanfertigungen oder halber Schaden äußerst unbefriedigende Lösungsansätze sind und mit keinem Satz aus dem Regelwerk begründbar wären. [...] Du missverstehst meine Aussage. Wenn ich davon schreibe, dass Wurfwaffen im derzeitigen Kampfsystem statistisch gesehen grob genähert den halben Waffenschaden pro Runde verursachen, dann ist das eine vereinfachende Überschlagsrechnung, die der Tatsache Rechnung trägt, dass man mit einer Wurfwaffe nur jede zweite Runde mit vollem Erfolgswert angreifen und auch Schaden verursachen kann. Das ist kein Lösungsansatz, sondern eine derzeit feststehende Grundlage, auf der weitere Überlegungen aufbauen können. Grüße Prados
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Fernkampfwaffen - wie häufig kann damit angreifen?
Es ist so, weil es so ist - aber: Es ist für alle, SpF und NSpF, gleich und demnach zunächst kein Nachteil. Nun könnte selbstverständlich darüber nachgedacht werden, ob diese Regelung zu Wurfwaffen insgesamt angemessen in das übrige Kampfsystem eingepasst wurde. Ist also der Schaden, der unter normalen Bedingungen mit Wurfwaffen erreicht werden kann (eine grobe Näherung kann ja lauten: halber Waffenschaden pro Runde, da nur alle zwei Runden ohne Abzüge geworfen werden kann), dem Schaden der anderen Angriffsarten angemessen? Grüße Prados
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Ist totale Gleichberechtigung ein Ziel
Ich halte es für sinnlos, Con-Abenteuer und normale Abenteuer zu vergleichen. Auf Cons stellt sich eine völlig andere Spielsituation dar als in der Heimgruppe, die normalerweise mit den gleichen Figuren über einen langen Zeitraum gespielt wird. Ich darüber hinaus auch nur wenig Probleme mit der Überlegung, den Zugang zu bestimmten Teilen einer Abenteurerhandlung einer Gruppe von Figuren wegen kultureller Vorgaben zu erschweren - wohlgemerkt erschweren, nicht verhindern. Ich halte es aber für einen grandiosen Fehler, im Grundregelwerk zunächst zu verkünden, Männer und Frauen seien völlig gleichberechtigt, um diese Gleichberechtigung anschließend in QB und Abenteuern wieder aufzuheben. Die Ursachen, warum ich dies als Fehler ansehe, sind vielfältig, einige reichen in den Bereich ethischer Grundsatzfragen - nicht umsonst verwende ich in meinem vorherigen Beitrag den Begriff der "Werte" - bis hin zur Überlegung, auf welche Weise eigentlich grundlegende Diskriminierungsgedanken durch vordergründig spaßfördernde Medien latent weiter verbreitet werden. Aber so weit muss hier wahrlich nicht ausgeholt werden. Der von Fimolas erwähnte "neutrale Rahmen" bleibt nur dann neutral, wenn auch alle anderen von außen gelieferte Quellen, also Abenteuer und QB, ebenfalls neutral sind. Eine Abkehr von dieser Neutralität muss meines Erachtens den jeweiligen Spielgruppen vorbehalten bleiben, auf keinen Fall darf sie durch die Publikationen erfolgen - andernfalls ist die Neutralität keine mehr. Konkret ausgedrückt: Wenn das Spielsystem durch zweifellos(!) zahlreich vorhandene Vorgaben der Geschlechterdiskriminierung - überwiegend gegen Frauen - einen Rahmen setzt, dann besteht die unmittelbare Gefahr, dass zahlreiche Spieler und Spielerinnen sich entsprechend verhalten und vorwiegend männliche Spielfiguren wählen werden. Grüße Prados
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Ist totale Gleichberechtigung ein Ziel
Und schon wieder treten die üblichen Verteidigungsreflexe auf ... Solwac, wie wäre es, wenn du die genannten Kritikpunkte einmal ohne deine geistigen Scheuklappen überdenken würdest? Als ich dieses Abenteuer überflogen habe, war mein Gedanke der, dass ein (auch zeitlich) passenderes Beispiel für die hier genannten Probleme kaum möglich gewesen wäre. Zum Zwecke einer möglichst genauen historischen Übereinstimmung wird die damalige Diskriminierung der Frauen übernommen, anstatt diese im Rahmen einer grundsätzlichen Veränderung durch etwas anderes Herausforderndes zu ersetzen, das den Spielspaß aller Beteiligten erhöht. Ich halte solche ins Spiel übertragenen Einschränkungen für unnötig und kontraproduktiv, insbesondere transportieren sie Werte, die man eigentlich als überholt angesehen glaubte. Natürlich kann ein Gegenargument lauten, man könne diese Passagen einfach ignorieren. Ich allerdings halte dagegen, solche Ideen sollten in ein Spiel gar nicht erst Eingang finden. Grüße Prados
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Konvertieren alter Pagemaker-Dateien
Bei Adobe gibt es für eigentlich jedes Programm, auch für den Pagemaker, eine 30 Tage lang lauffähige Demoversion ohne sonstige Einschränkungen. Hier ist mal der Link zu Pagemaker 7.0, die einzige "Hürde" ist ein Account bei Adobe, den man sich aber leicht anlegen kann. Ich hoffe, es hilft. Ich hoffe weiterhin, die Demo ist wirklich ohne Einschränkung, das habe ich bei dem Programm nämlich nicht ausprobiert. Grüße Christoph
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Vereisen
Yon wollte eine offizielle Stellungnahme. Allerdings werden hier weniger Fragen gestellt, sondern vielmehr Überlegungen angestellt. Da fühle ich mich eigentlich fehl am Platze, denn ich möchte keinen mitdenkenden SL einschränken. Also fasse ich mich kurz: Regelantwort von Midgard-Online: Die Punkte 1 bis 3 treffen zu. Zu den Schlussfolgerungen und Interpretationen werde ich mit einer Ausnahme bewusst nichts sagen. Der hauptsächliche Grund liegt darin, dass ich nicht vorhabe, durch regulierende Einschränkung irgendwelche Abenteuerideen unmöglich zu machen oder Spielleitern in die Parade zu fahren. Wer weiß schließlich schon genau, wie die verschiedenen Spielarten der Magie tatsächlich zu dem beobachtbaren Effekt führen? Wo halten sich also die nicht stofflichen Bestandteile des Lebens auf? Nun, hier oder dort, wer weiß? Folgenden Aspekt bitte ich aber noch zu bedenken: Die Bestandteile des Lebens sind miteinander verknüpft, manche bedingen sich. Es ist nicht einfach, die Bestandteile voneinander zu lösen, vgl. die Zauber Reise der Seele und ähnliche. Je nachdem, wie man die Frage nach dem Aufenthaltsort der nicht flüchtigen Lebensbestandteile beantwortet, ergeben sich entsprechende Konsequenzen für die von Yon Attan dargelegten Schlussfolgerungen. Und die Ausnahme? Wann kommt die Ausnahme? Jetzt: Der Vereiste ist nicht immun gegen sehr große Hitze. Es entsteht magisches Eis, das durch magisches oder sehr heißes Feuer (vgl. Hitzeschutz) zumindest teilweise geschmolzen werden kann, wenn ein Zauberduell gegen den ursprünglichen Erfolgswert:Zaubern beim Erschaffen der Statue gewonnen wird. Grüße Christoph Diese Antwort soll die laufende Diskussion nicht beenden, sondern lediglich die Regelgrundlage verdeutlichen, von der aus weiterdiskutiert werden kann. Nähere Informationen zum Regelservice findet ihr in diesem Strang.
- Empfohlene Fertigkeiten für Ordenskrieger
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Macht über Unbelebes - Angriff mit Waffe
Das Gewichtslimit gibt es immer noch, es liegt bei 25 kg, hat aber für die Beantwortung der gestellten Frage keinerlei Relevanz. Auch ein normaler Mensch (Abenteurer) kann mit einer Hand mehr als beispielsweise die 5 kg einer Stabkeule heben, aber das heißt nicht, dass er sie mit einer Hand kontrolliert zum Angriff bewegen kann. Grüße Prados
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Macht über Unbelebes - Angriff mit Waffe
Ja, der Zauberer erhält einen Praxispunkt, sofern die üblichen Voraussetzungen für die EP-Vergabe erfüllt sind. Die Angriffsmöglichkeit, die der Zauberer durch Macht über Unbelebtes erhält, ist an die Waffenfertigkeit gebunden, die der Zauberer selbst beherrscht und für den Angriff auch anwendet. Da der Ausschluss dieses Kriteriums ein Grund ist, für Angriffszauber mit einem EW:Angriff ZEP statt KEP zu verteilen (DFR, S. 268), muss die Erfüllung dieses Kriteriums folgerichtig zu KEP und damit auch den Praxispunktmöglichkeiten führen. Nachtrag: Aber gehörte die Klärung dieser Frage nicht besser in einen eigenen Strang? Grüße Prados
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Macht über Unbelebes - Angriff mit Waffe
Ich interpretiere nun auch noch in die gleiche Richtung und weise darauf hin, dass die Spruchbeschreibung letztlich nichts anderes ermöglicht. Der Zauberer kann Handlungen ausführen, die er selbst mit einer Hand durchführen können muss. Beim Angriff mit Waffen (regelteschnisch ist dies eine Handlung) wird der gleiche Erfolgswert angerechnet, den der Zauberer persönlich mit der jeweiligen Waffe beherrscht. Daraus ist zu schließen, dass der Zauber die Fertigkeiten des Zauberers 'übersetzt'. Zweihändige Waffen kann der Zauberer aber nicht einhändig führen, also kann er die entsprechenden Bewegungen auch nicht magisch umsetzen. Alternativ könnte er eine solche Waffe aber bewegen oder auch gegen Gegner schwingen lassen. Das wären dann aber improvisierte Angriffe mit einem EW(+4) und geringerem Schaden. Grüße Prados
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Hatte das Forum Einfluss auf Eure Art zu spielen oder zu leiten?
Nein, das Forum hat meinen Stil als Spielleiter nicht verändert oder beeinflusst, auch nicht als Spieler. Allerdings hat es mich als Mensch verändert. Ich verspüre nun ständig das Bedürfnis, alle Menschen zu begrüßen und ihnen zu erklären, was ich zu den jeweiligen Mahlzeiten gegessen habe. Grüße Prados
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Lied des Wagemuts
Die offizielle Linie besagt tatsächlich, dass die Lieder sofort wirken. So zumindest gibt Hajot die Aussagen JEFs wieder, weswegen ich mich in der offiziellen Antwort auch daran orientiert habe. Grüße Christoph
- Erkennen der Aura
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Computernerds unter sich - Der Computerschwampf
Irgendwann ... wird ER wiederkommen. Hail to the king, baby!
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NordlichtCon 2010 - Inoffizielles (Schwampf)
Klasse, es funktioniert noch. Ich hatte befürchtet, in diesem Strang würden nur noch Beiträge veröffentlicht werden können, die mit einem Smiley enden. AAAAHHHH, da ist er wieder ... Und nochmal. HILFE!
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NordlichtCon 2010 - Inoffizielles (Schwampf)
Ich muss mal etwas ausprobieren.
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Elfen und Schwarzalben QB
Anders gesagt: Wenn ich jetzt eine tolle elfenbezogene Idee habe (z.B. die Sache mit den Steppenelfen aus Clanngadarn letztes Jahr), dann muss ich die aus Rücksichtnahme zurückstellen, bis dann irgendwann vielleicht mal ein QB Medjis kommt? Meinst Du das ernst? Ich möchte auch noch meinen Senf dazu geben, indem ich Elsa zitiere: Hier. Es hängt also von den Umständen ab. Solange Elsa noch nichts von einem QB gehört hat, sich noch nicht zum Inhalt geäußert oder sonstwie engagiert hat, dürfte das Feld völlig frei sein. Kurz, aber schmerzhaft gesagt: Wenn die Medjis-Autoren zu lange brauchen sollten, hätten sie im Zweifelsfalls Pech gehabt. Diese Aussage soll nicht zu einer Eskalation führen, aber doch die Umstände verdeutlichen. Es hat doch letztlich keinen Sinn, seine eigenen Ideen von einem Konzept beeinträchtigen oder sogar verhindern zu lassen, von dem im Zweifelsfall noch nicht einmal klar ist, ob es in dieser Form jemals erscheinen wird. Grüße Prados
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Neue Kampfoptionen
Ja. Ich hatte vor Jahren mehrere neue Kampfoptionen entworfen. Es hat sich schnell heraus gestellt, dass niemand aus der Gruppe sie wirklich lernen wollte. Zwar hätten sie zahlreiche neue Möglichkeiten eröffnet, aber auch jede Menge EP verschlungen, die die Spieler dann lieber für 'konventionelle' Kampfweisen ausgegeben haben. Das Problem neuer Fertigkeiten liegt darin, dass die Gegner sie normalerweise nicht haben. Wenn aber eine Spielfigur Punkte für neue Fertigkeiten ausgibt, lernt sie stärker 'in die Breite', hat also geringere maximale Erfolgswerte. Dadurch wird sie relativ zu den Nichtspielerfiguren schneller benachteiligt. Grüße Prados
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Restriktive kontra permissive EP-Vergabe
Mein Gedanke hinter der EP-Vergabe ist vorrangig die Gruppendynamik. Ich bemühe mich - und, man mag's kaum glauben, es funktioniert sogar - Abenteuersituationen zu erschaffen, die ich mit ausreichend viel Punkten belohnen kann, dass alle hinterher das Gefühl haben, ein angemessenes(!) Stück höher auf der Stufenleiter gestiegen zu sein. Grüße Prados
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Scharfschießen
So schlüssig deine Argumentation scheint, Merl, sie ist falsch, weil sie von einer falschen Grundlage ausgeht, wie du sie ab deiner 'einfachen Beschreibung' darlegst. Es gibt Handlungen, für die eine Spielfigur auch nach einem EW:Angriff AEP bekommt. Allerdings verstehe ich die Aufregung nicht ganz, denn AEP sind ja umfassender einzusetzen als KEP. Allerdings bekommt man in der hier beschriebenen Situation wohl etwas weniger, als wenn es ein risikobehafteter und gleichzeitig sinnvoller Angriff gewesen wäre. Grüße Prados