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Liandril

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  1. Nach vielem hin und her, einigen Missverständnissen und unter Berücksichtigung der Forenbeiträge wenden wir das jetzt wie folgt an: 1) wird der Gegner durch einen gezielten Schuss ausgeschalten, fließen AEP in der Höhe der AP, die dieser Gegner hatte. Keine Aufrechnung von "Gefährlichkeiten" 2) ist dies eine Gemeinschaftsaktion der Gruppe (z.B. um dem Fernkämpfer überhaupt erst den gezielten Schuss zu ermöglichen), werden diese AEP auf die Gruppe aufgeteilt. 3) ist es eine Einzelaktion des Fernkämpfers, bekommt der Fernkämpfer die AEP zur Gänze. Das wird so gehandhabt, gänzlich unabhängig davon, ob der Fernkämpfer nun über Scharfschießen verfügt oder nicht. Einen gezielten Angriff mit der Fernkampfwaffe kann jeder Fernkämpfer machen, Scharfschießen gewährt nur einen Bonus auf die beiden EW:Angriff - mehr nicht. Auf alle Fälle vielen Dank für eure Hilfe. Liandril
  2. Vielen Dank - das gibt doch einiges zum Nachdenken. Interessant ist auch, dass ihr lieber AEP gebt als KEP. Wir sind in unserer Runde mehr davon ausgegangen, dass die Tatsache, dass es sich um Fernkampf handelt, schwerer wiegt und es dementsprechend nur KEP gibt. KEP sind auch deutlich weniger flexibel einsetzbar als AEP - oder täusche ich mich da jetzt? Selbst mir als hartgesottenen Bogencrack sind 100% der AP in AEP zu viel; dies VERLANGT ja von einem Boenschützen förmlich, dass er Gegner aus dem Hinterhalt wegsniped, da er so am einfachsten und ungefährlichsten AEP bekommen kann. Dies sieht mit Variante (3) von unten doch anders aus. Bei einem Meuchler sieht die Sache anders aus - er riskiert auch viel mehr, da er direkt in den Wirkungsbereich des Gegners muss um seine Fertigkeit anzuwenden. Ein Bogenschütze schafft das auf 80m und hat viel Zeit, sich zu verdünnisieren wenn es schief geht. Ich sehe derzeit 3 Möglichkeiten (die von uns bisher gespielte mit eingeschlossen): 1) der Schütze bekommt 50% der AP in KEP 2) der Schütze bekommt 100% der AP in AEP 3) der Schütze bekommt 50% der AP in KEP und 5 AEP. (das hatten wir aus den Regeln herausgelesen - wobei wir uns nicht sicher waren wegen der Berechnungsbasis) Interessant, was man bei unterschiedlicher Gewichtung aus den Regeln so alles herauslesen kann. Vielen Dank auf alle Fälle für Eure Hilfe - mal sehen, was wir daraus jetzt machen. Im Notfall bauen wir eine Hausregel die besser zu uns passt. Liandril
  3. Hallo! Habe zwar danach gesucht - sowohl hier als auch im Regelwerk, konnte das aber nicht finden. Weder ich noch mein derzeitiger SL sind da wirklich Regelfest. Folgende Situation: Ein Spieler killt mittels Scharfschießen einen Gegner mit einem Schuß. Welche KEP bekommt er nun? 50% weniger durch Fernkampf ist klar. Aber bekommt er nun 50% der LP als KEP angerechnet - oder 50% der AP? Kann mir jemand zufällig die Seite bekannt geben, auf der das im DFR geregelt ist? Scheinbar überlesen wir das beide konsequent Liandril
  4. Bin gerade über diesen Beitrag gestolpert und auch ich finde den Charakter eher merkwürdig. Vielleicht erschließt sich mir auch der angedachte Hintergrund nicht richtig - aber so wie meine Vorredner empfinde ich den Charakter als konstruiert. Wenn Du eine Art Midgard-Greenpeace-Warrior aufbauen willst, musst Du das schon irgendwie begründen. Alles zusammen für mich allerdings ein definitives NJET. Sorry, Liandril
  5. Ich denke auch, dass alles eine Frage des Trainings ist. Und ein Kämpfer ist mit Sicherheit ausreichend trainiert - sonst hat er irgendwas falsch gemacht. Ich finde dummerweise jetzt die Seite mit dem griechischen Hobliten nicht mehr - die waren auch recht bepackt - die hatten immerhin 3-5 Speere dabei - dazu einen großen Schild und ein Falcata. Sie trugen den Schild allerdings (gemäß dem Bild) über einer Art Packsack am Rücken, um ihn zügig nach vorne fallen lassen zu können. Im Packsack war aber nur das notwendigste drin - den Rest führe der Tross mit sich. Ich bin dahingehend kein Experte - ich habe das halt mal so gelesen und es schien Sinn zu machen. Wenn man sich den Legionär ansieht, kann der auch recht schnell Ballast abwerfen - wie schnell er den Schild nach vorne bekommt, weiß ich jetzt nicht, aber ich nehme mal an, dass dies nicht so krass lange gedauert hat. Dieses Manöver war sicherlich exerziermäßig geübt - ähnlich wie man heute das Anlegen einer Schutzmaske übt. Ich glaube, dass nach 2 Runden (= 20 Sekunden) der Legionär voll einsatzfähig war. Aber schon in der ersten Runde ist er das sperrige Gepäck los und kann mit dem Speer oder dem Gladius agieren - dann eben noch ohne Schild. Einen (abgespannten) Langbogen trägt man auch nicht quer über den Rücken sondern wie einen Speer auf der Schulter. Dann ist einem das Teil nicht wirklich im Weg. Liandril
  6. Ohaa - da fällt mir ein: mein Druide ist mit seiner Schleuder schon echt grob unterwegs. Wobei ich zugeben muss, dass er die Schleuder erst ernsthaft einsetzt, seit er den Spruch Thursenstein erlernt hat. Davor war das mehr seine Art an einem Ferngefecht - oder an der Einleitung eines Kampfes - teilzunehmen, wenn die AP schon angeschlagen waren. Die Armbrust-Fraktion in unserer Gruppe war da wesentlich erfolgreicher, Gegner auszuknipsen. Jetzt jedoch sieht die Sache anders aus - Thursenstein ist schon ein extrem mächtiger Spruch, der eine Schleuder zu einem wahnsinnig wirkungsvollen Instrument macht. Selbst Türen und Tore sind nicht mehr sicher vor mir - denn der Strukturschaden von Thursenstein ist echt nicht ohne. Liandril
  7. @Solwac: beidhändiger Kampf und Beidhändigkeit hat natürlich nichts miteinander zu tun. Bei mir hat es sich halt so ergeben, dass mich "Beidhändigkeit" sozusagen dazu inspiriert hat auch beidhändig zu kämpfen. Das ist nur ein Spleen von mir ... Liandril
  8. Vor kurzem hatte ich eine Premiere. Zwar nicht in Midgard sondern bei Shadowrun - aber es wurde sehr erfolgreich von einer Frau geleitet. Selten ein so vergnügliches, spannendes und tödliches Abenteuer überlebt - Regelkenntnisse waren wesentlich besser als meine eigenen (und ich leite SR auch des öfteren), sehr viel Storytelling und eine extrem dichte Athmosphäre. Vielleicht hat ihr ihr Beruf (Volksschullehrerin) geholfen - aber ich habe bis zum letzten Satz an ihren Lippen gehangen. Und ich war nicht der einzige. "Bei der Spannung stirbt man mit einem Lächeln auf den Lippen" - das war wohl die beste Aussage von einem der Spieler, als er am Samstag spät Nächtens das zweite Mal einen neuen Charakter erstellte ... Gut - die Dame war wohl jetzt echt eine Ausnahmeerscheinung - hoffentlich gibt's "Nachschlag". Aber ich denke auch, dass die meisten Mädels sich eher berieseln lassen und mehr die Mitläufer sind als aktive Spieler. Bisher hatte ich zwar sehr oft Frauen in der Spieler-Riege, aber wirklich aktive Spielerinnen, die sich den Kopf zermartern und in der Rolle leben kenne ich nur sehr wenige. Wenn sie's aber tun, dann sind sie immer erstklassig ... Vielleicht existiert unter Frauen dahingehend ein natürliches Auswahlverfahren - keine Ahnung wodurch begründet - vieleicht hängt es auch stark mit dem Selbstvertrauen zusammen. Frauen neigen ja dazu sich schlechter einzustufen, als sie wirklich sind. Liandril
  9. Wir hatten mal eine reine Zwergen-Gruppe. Das war Fun vom Feinsten. Witzig vor allem auch, weil anfangs kein einziger eine andere Sprache als eben Zwergisch (Dvarska) konnte - was bei der Interaktion mit der Aussenwelt schließlich recht knifflig war. Es machte unglaublich viel Spaß - und vor allem sah man da auch, wie sehr eine gemischte Gruppe (Rassentechnisch) einer reinen Rassengruppe voraus ist. Erst, wenn es zum Kampf kam, waren die Zwerge echt voraus - vor allem in engen Gängen etc. Und jeder Magier verzweifelt an einer solchen Zwergengruppe, ausser die Spieler würfeln schlecht. Liandril
  10. Das Hauptproblem wird wohl sein, dass Du von Neulingen sprichst. Da musst Du sehr riguros vorgehen, also keinerlei Regeldebatten zulassen und den Spielern genau sagen was sie zu würfeln haben. Am Besten ist, Du bereitest für jeden Spieler einen einfachen Charakter vor. Nur Spieler mit Spielerfahrung haben Zugriff auf Magie - Neulinge sind damit meistens überfordert. Selbst "Erkennen der Aura" sagt einem Spieler nichts, wenn er keinen Zusammenhang zwischen den gegebenen Informationen und dem Midgard-Hintergrund herstellen kann. Des weiteren solltest Du die Charaktere genau kennen - also den Anfängern auch mal vorschlagen, dass sie jetzt mal die Fertigkeit "Sagenkunde" hernehmen könnten, ... Und dann brauchst Du noch einen einfachen Plot - Schatzjagd in einer Pyramide z.B. 1,5 Std ist sehr sehr kurz. Ein einziger spannender Kampf kann unter Umständen 50% der Spielzeit verbraten. Liandril
  11. Also bei mir kann jeder alles spielen. Selbst wenn es sich um komplett neue Figuren oder Konzepte handelt. Es ist halt einiges an Aufwand, sowohl den Hintergrund als auch die Ballance zu halten, damit eben nicht so etwas wie der Todeswirker herauskommt, der meiner Meinung nach zu viele Vorzüge hat. Klingenmagier oder Fian sind wiederum ganz gut getroffen. Für mich lebt Fantasy eben durch die Vielzahl der Möglichkeiten - und wenn ein Spieler mit einem Konzept für eine neue Figur kommt - und sei es nur durch einen komplett ausgestalteten Hintergrund, dann bin ich gerne bereit, dafür auch die Zeit zu investieren um den neuen Charakter in ein Regelkorsett zu schnallen das dafür sorgt, dass sich die anderen Spieler nicht übervorteilt vorkommen und andererseits der Spieler selbst nicht das Gefühl bekommt, plötzlich was ganz anderes zu spielen. Elfen, Zwerge, Gnome, Halblinge - das ist die Butter am Brot des Fantasy, ohne diese kann ich gleich ein Mittelalter-RP spielen. Welches mir schon wieder viel zu nahe am RL liegen würde. Bisher hatten wir weder Probleme damit, dass ein Spieler unbedingt die eierlegende Wollmilchsau spielen wollte noch damit, dass durch so einen Charakter die Spielballance gestört worden wäre. Oftmals nehmen Spieler sogar gerne recht gravierende Nachteile in Kauf um Ihren Charakter umsetzen zu dürfen; der Mehraufwand liegt ausschließlich während der Entwicklung des Charakters - während des Spiels hat das überhaupt keinen Einfluß mehr. Der SL sammelt alle KEP,ZEP,AEP und diese werden dann entsprechend der Regeln modifiziert. Liandril
  12. Also ich sehe es auch so, dass man - Geld, Materialien und geeignetes Gefäß vorausgesetzt - gleich eine größere Menge herstellen kann. Alles andere wäre auch nicht wirklich erklärbar - oder kochst du eine Suppe auch immer Portionsweise? Im Gegenteil würde ich es sogar so spielen, dass Kleinmengen schwieriger herzustellen sind - da sie viel leichter anbrennen, einem leichter ein mg einer Zutat zu viel reinrutscht, das Feuer vielleicht doch zu heiß war und zu viel verdampft, ... Aber wie gesagt - das ist meine Interpretation. Und ich versuche immer vom echten Leben auszugehen - und binde mich da immer nur sehr ungern an starre Regeln, die das Leben nicht widerspiegeln. Selbst wenn es sich um Magie handelt. Für mich sind Regeln da, um etwas stimmig Abzubilden. In dem Augenblick wo sie massiv der Logik widersprechen - und sie nicht für eine Streßsituation eine notwendige Vereinfachung darstellen (Kampf z.B.), sind die Regeln für mich sekundär. Denn eines muss man auch sagen: wenn man diese Fertigkeiten wie Alchimie, Pflanzenkunde, Himmelskunde, Thaumatographie etc. zu sehr reglementiert und einschränkt, wird sie keiner mehr lernen, da sie eh sinnlos sind. Und dann hat man erreicht, dass das Spiel um eine Facette ärmer ist. Liandril
  13. Hmm - der spleenige Abenteurer natürlich. Also wenn er einen entsprechenden Auftrag an einen Rüstungsbauer für Stoffrüstungen gibt, wird dieser sicherlich einiges an Zeit hineininvestieren. Nimm mal den Vergleich Leinen <=> Seide Sehr wahrscheinlich wird dem Rüstungsbauer durchaus bekannt sein, dass Seide wesentlich reißfester ist. Der Schritt mit der selben Technik wie für normale Textilrüstungen eine aus Seide mit entsprechend höherem Rüstungswert zu fertigen, ist nicht groß. Und wenn der Preis entsprechend das 10fache von normal beträgt (oder noch mehr) und auch bezahlt wird, warum dann nicht. Defacto sind die meisten Rüstungen Maßanfertigungen - die Rüstung "von der Stange" wird's wohl nicht geben. Man darf auch nicht vergessen, dass es einem Abenteurer aus Alba nicht bekannt sein dürfte, woraus Seide überhaupt hergestellt wird. Das wusste man im Mittelalter in Europa auch nicht. Dementsprechend wird auch ein vegan veranlagter Charakter kein Problem damit haben, Seide zu verwenden - denn sein Wissenstand für Stoff ist eben entweder Haar oder Pflanze - in beiden Fällen nicht letal für die Tierwelt. Dass die Spinnraupen getötet werden, ist modernes Wissen - nicht Charakterwissen.
  14. Nun - im Dschungel gibt es durchaus Holzsorten, aus welchen man einen excellenten Harnisch schnitzen könnte. Eisenholz als schuppe z.B. könnte durchaus so manchen Hieb abhalten. Die Wartung solch einer Rüstung ist allerdings sicher aufwendiger. Ausserdem gibt es mehr als genug organische Materialien, die sich mit Leim zu einer Rüstung verarbeiten lassen die locker Lederqualität bekommt. Nur deswegen, weil wir halt schon immer Leder verwendet haben heisst das nicht, dass sich eine Textilrüstung aus Seide nicht extrem gut machen würde. Nich weil sie schick aussieht - sondern wei Seide sehr reißfest ist (wesentlich widerstandsfähiger als Leinen und Wolle) - und dieser Stoff geeignet behandelt und in vielen schichten gelegt durchaus einen hohen Schutzwert erreicht. Und wer weiss - vielleicht gibt es ja ncoht eine andere Spinnraupe - oder eine Spinne - die einen dünnen Faden herstellt, der sich zu Stoff verarbeiten lässt der noch viel reissfester ist. Wer sagt denn, dass es nicht einer der Riesenspinnen solch ein Garn herstellt - und man dieses nicht gewinnen kann. Wenn's denn sein muss sogar nicht letal für die Spinne ... Gerade in einem Fantasy-Spiel ist da doch Tür und Tor geöffnet. Einfach nicht allzu sehr in vertrauten Bahnen denken - und schon findet man eine Lösung.
  15. Also es ist bei mir schon einige Male vorgekommen, dass Krankheiten eine Rolle gespielt haben. Es sind auch schon Spieler daran gestorben - einmal nur deswegen, weil der vorhandene Heiler zu blöd war seine Fertigkeiten einzusetzen. Sehr beliebt ist z.B. beim Kampf gegen eine Mumie, dass diese auch gleich eine Seuche mit sich herumschleppt. Solche Dinge eben. Meistens dient das nur dem Colorit, aber manchmal entwickelt sich daraus echt ein Problem - oder sogar ein Nebenabenteuer (Heilkräuter/Pflanzen suchen, beschaffen etc.) Ich liebe solche Einlagen genauso wie Entkräftung, Wassermangel etc. Im Normalfall werden diese Dinge keinen der Gruppe das Leben kosten - oder ihn irgendwie nachhaltig einschränken, aber es gibt dem Spiel massiv mehr Tiefe - und ein Spieler dessen Charakter gerade massiv an Wassermangel leidet - und ein Rudel Hyänen taucht auf - bekommt einen ganz eigenen Adrenalinkick. Es macht das Spiel spannender ...
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