Zu Inhalt springen

Wie tötet ihr Drachen, und wie oft kommt das vor?

Welchen Grad muss eine 5-6-köpfige Gruppe im Schnitt haben, um einen alten Drachen töten zu können? 38 Mitglieder haben abgestimmt

  1. 1. Welchen Grad muss eine 5-6-köpfige Gruppe im Schnitt haben, um einen alten Drachen töten zu können?

    • Nur den ganz Großen vorbehalten (Grad 30+)
    • Muss schon eine kompetente Gruppe sein (Grad 20-30)
    • Nichts für die ganz Kleinen, geht aber (Grad 10-20)

Bitte melde dich an oder registriere dich um abzustimmen.

Hervorgehobene Antworten

2 Stunden her, Sir_Wilfried schrieb:

Wiederholtes Verzaubern betrifft nur Zauber, die einen ähnlichen Effekt haben. Zauberschmiede gibt der Waffe einen magischen Angriffsbonus, Berserkerrune macht den verzauberten zum Berserker und segnen wirkt auf den Abenteurer und gibt ihm einen Bonus. Die Stärkerune erhöht die Stärke. Die Regel für wiederholtes Verzaubern greift hier nicht.

ähmmmm Doch es greift, da wiederholtes Verzaubern des gleichen Ziels nicht geht, wenn die Effekte auf der REGELEBENE gleich sind! Ziel: Abenteuer: Berserker > St++ und Stärke auch St++... also NICHT addierend, nur der Effekt mit der höheren Wirkung greift.

2 Stunden her, Sir_Wilfried schrieb:

Der Drache war erwachsen aber nicht alt. So viele Lebenspunkte hat ein Drache bei Midgard auch nicht gerade. Aber im Freien, wenn der Drache seine Vorteile nutzen kann ist es etwas völlig anderes.

Völlig deiner Meinung: Der Beitrag "Karl Kloppo" in meiner Signatur treibt Drachentöten auf die Spitze....... In freier Wildbahn wird es echt schwer!.

14 Stunden her, Sir_Wilfried schrieb:

Berserker erhöht nicht die Stärke, sondern den Schaden. Die Effekte sind nicht gleich.

Na, der Berserker wird nicht deshalb mehr Schaden machen, weil er schwächer zuschlägt, oder?

  1. Berserker: Schadensbonus steigt (vgl. Beschreibung).

  2. Stärke: Stärke steigt mit möglicher Auswirkung auf Schadensbonus (vgl. Beschreibung).

  3. Stärkerune: Stärke steigt mit Folgen für Schaden (hier ist der Bonus gemeint, weil es andere Auswirkungen in diese Richtung ansonsten nicht gibt; vgl. Beschreibung).

Angesichts der identischen Auswirkung (Schadensbonus steigt) addieren sich streng nach Regeltext die Wirkungen der Zaubersprüche nicht, lediglich die stärkste Wirkung wird berücksichtigt.

Du würdest also sagen, dass ein Berserker generell nicht vom Zauber Stärke profitiert?

8 Stunden her, Ma Kai schrieb:

Na, der Berserker wird nicht deshalb mehr Schaden machen, weil er schwächer zuschlägt, oder?

Der Berserker wird nicht stärker. Er kann nicht mehr heben und auch bei Kraftakten hat er keinen Vorteil. Ein Prüfwurf auf stärke wird für den Berserker auch nicht leichter. Ich weiß nicht woher du die Annahme nimmst, dass er stärker wird. Bei der Fähigkeit Berserkergang steht nirgends geschrieben, dass seine Stärke steigt.

Die Berserkerrune verleiht eine Fertigkeit (Berserkergang), Die Stärkerune erhöht die Stärke. Das sind doch ganz klar zwei verschiedene Sachen.

Vor einer Stunde, Sir_Wilfried schrieb:

Du würdest also sagen, dass ein Berserker generell nicht vom Zauber Stärke profitiert?

Der Berserker wird nicht stärker. Er kann nicht mehr heben und auch bei Kraftakten hat er keinen Vorteil. Ein Prüfwurf auf stärke wird für den Berserker auch nicht leichter. Ich weiß nicht woher du die Annahme nimmst, dass er stärker wird. Bei der Fähigkeit Berserkergang steht nirgends geschrieben, dass seine Stärke steigt.

Die Berserkerrune verleiht eine Fertigkeit (Berserkergang), Die Stärkerune erhöht die Stärke. Das sind doch ganz klar zwei verschiedene Sachen.

Na ja, wie Prados schreibt: am Ende kommt's alles beim Schadensbonus an.

Du musst es auch so sehen: wenn die Abenteurer das so anwenden, dann tun es auch deren Gegner. Dann hast Du halt auch mal 1W6+8 gegen Dich. Wenn die Welt so ist, ist sie auf beiden Seiten so.

7 Stunden her, Ma Kai schrieb:

Na ja, wie Prados schreibt: am Ende kommt's alles beim Schadensbonus an.

Du musst es auch so sehen: wenn die Abenteurer das so anwenden, dann tun es auch deren Gegner. Dann hast Du halt auch mal 1W6+8 gegen Dich. Wenn die Welt so ist, ist sie auf beiden Seiten so.

Deine Antworten sind allesamt nicht hilfreich, da du nicht mit Regeln argumentierst. Außerdem ist das was du von dir gibst überhaupt nicht relevant.

Edit: Aber nach erneutem Durchlesen der Regel für wiederholtes Verzaubern muss ich Prados zustimmen. Meine Auslegung, dass der Schadensbonus von Berserkerrune und Stärkerune sich addieren war falsch. Ich habe ich dadurch verwirren lassen, dass die Berserkerrune die Fertigkeit verleiht und es genauso gehandhabt als besäße der Charakter diese Fähigkeit von geburt an. Tatsächlich macht es wohl einen Unterschied aus, ob die Fertigkeit durch Magie erworben wird oder nicht. Ob der Bonus durch ein gestiegenes Attribut oder durch eine Fertigkeit erzeugt wird ist offenbar irrelevant, sofern beides magische Ursachen hat.

Bearbeitet ( von Sir_Wilfried)

Wäre da nicht ein eigenes Thema passend, damit man es generell wiederfände - a la:

Berserkergang & Stärke Zusammenhang

ergänzt: Mit Blick nach oben zum edit-Vorbeitrag hat sich das Thema ja wohl erledigt.

Bearbeitet ( von seamus)
ergänzt

3 Stunden her, Sir_Wilfried schrieb:

Deine Antworten sind allesamt nicht hilfreich, da du nicht mit Regeln argumentierst. Außerdem ist das was du von dir gibst überhaupt nicht relevant.

Edit: Aber nach erneutem Durchlesen der Regel für wiederholtes Verzaubern muss ich Prados zustimmen. Meine Auslegung, dass der Schadensbonus von Berserkerrune und Stärkerune sich addieren war falsch. Ich habe ich dadurch verwirren lassen, dass die Berserkerrune die Fertigkeit verleiht und es genauso gehandhabt als besäße der Charakter diese Fähigkeit von geburt an. Tatsächlich macht es wohl einen Unterschied aus, ob die Fertigkeit durch Magie erworben wird oder nicht. Ob der Bonus durch ein gestiegenes Attribut oder durch eine Fertigkeit erzeugt wird ist offenbar irrelevant, sofern beides magische Ursachen hat.

Es ist nicht immer einfach, die einzelnen Auswirkungen zu vergleichen, sodass man - aus Regelsicht - durchaus schnell falsch entscheiden kann. Letztlich wäre mir persönlich das in einer aktuellen Spielsituation egal. Ich meine, es war Blaues Feuer, die oben schrieb, dass die Hauptsache der Spielspaß sei. Und wenn durch die Addition ein unvergessener Spielmoment entsteht, würde ich mir den im Nachgang auch nicht kleinreden lassen. Ich hatte aus dem Grunde auch Bedenken, meinen Beitrag überhaupt hier, also außerhalb der Regelecke, zu schreiben.

Ich spiele Rollenspiele seit 1989.

Dabei hatten meine Charaktere bisher direkt drei mal mit Drachen zu tun:

  • Mein allererster Charakter (Level 3 Rolemaster) wurde von einem Drachen gefressen. Das war nach den ersten paar Wochen Rollenspiel überhaupt, niemand wußte so genau, was er tat - von daher kann man diesen Vorfall nicht wirklich mitrechnen.

  • Jahre später, abermals Rolemaster auf Mittelerde, ich Spielleiter. Spielergruppe mit fünf Charakteren waren in einem Gebirgszug unterwegs, wo man theoretisch auf Drachen treffen konnte. Sie haben "zufällig" die Höhle eines jungen Exemplars gefunden, wobei ich dafür gesorgt habe, daß die Spieler sich durchaus sehr bewußt sind, wie gefährlich jedwede Ausprägung dieser Kreaturen ist - und auch, daß eine Erkundung der Höhle nicht im Zusammenhang mit der eigentlichen Mission der Kampagne ist. Ich habe sie also in Versuchung geführt - und sie sind der Versuchung nach einem Abend Überlegen und Zögern dann schließlich erlegen. Was zumindest gezeigt hat, daß sie wirklich begriffen haben, wie gefährlich die Sache ist - denn sonst wären sie ja kurzerhand reinmarschiert. Entsprechend vorgewarnt, habe ich den Drachen auch "hart" gespielt: Gezielt die Schwächen der Spieler angegriffen, Zaubersprüche, Spieler mithilfe dieser gegen sich selbst gehetzt, Area-Angriffe... Das volle Programm eben. Ein Charakter ist gestorben, zwei haben mit Ach und Krach überlebt, die restlichen beiden sind zwar tüchtig verprügelt worden, standen aber nicht auf der Kippe und hätten die Möglichkeit gehabt, ggf. zu fliehen, wenn sie den Rest im Stich gelassen hätten. Am Ende war der junge Drache tot. Klar - die Beute war dann auch gut. Aber die Spieler haben schon geschluckt und sich hinterher gefragt, ob's das wirklich wert gewesen ist, bzw. ob sie es mit "dieser Erfahrung" in einer ähnlichen Situation noch einmal versuchen würden. Ich glaube, so sollte es sein, wenn man sich mit "legendären" Monstern anlegt - und wenn's auch nur die junge, unerfahrene Variante davon ist, die weit, weit entfernt von einem Smaug liegt.

  • Tja, nach knapp 100 D&D 5e Sessions steht wohl morgen der Showdown mit einem Drachen an... Diesmal mit einem Spieler-Charakter - wie sollte es anders sein - mit einem Glückritter (Rogue). Der ist der Ansicht, Drachen sollten von Rittern und Paladinen bekämpft werden, so wie es in den Geschichten immer geschrieben ist. Es ist dumm, dumm, dumm, sich persönlich auf so etwas einzulassen. In diesem Fall gibt es Gründe, die aus "psychologischer Sicht" eine Rolle spielen. Und da ist natürlich auch die Gier: Wenn andere kämpfen, kann man ja versuchen, sich vorwiegend um die Beute zu kümmern. So, wie ich den Spielleiter einschätze, wird der Drache nicht so "hart" gespielt werden, wie ich es getan habe und tun würde. In der Kampagne spielt er jedoch letztlich eine Rolle, die man auch nicht wirklich umgehen kann. Seitdem sich seit einem Jahr die Konfrontation abzuzeichnen beginnt, macht sich der Charakter (und der Spieler) aufgrund gesammelten Wissens seine Gedanken, wie man das Viech erlegen kann. Und stellt sich seine "Werkzeuge" seither systematisch zusammen. Da der Spielleiter die Kreaturen nicht 1:1 nach Monster Manual spielt, weiß man zum Glück nicht genau, was auf einen zukommt. Was mir dennoch in dem Zusammenhang bei D&D so wenig gefällt, sind die immer wieder auftretenden "Mechaniken", mit denen man sich dabei befassen muß, um jene des Drachen nach Möglichkeit auszuhebeln. Das ist zwar alles gut und schön in die in-game Geschichte verpackt, aber am Ende muß man halt eben doch irgendwas haben, was z.B. eine "Frightened" Condition hier neutralisiert oder dort den Schaden eines Angriffs optimiert. All dies hat dann - ganz D&D - mit bodenständigen, erdigen Kämpfen natürlich nur noch wenig zu tun, sondern wird dann im übertragenen Sinne eher so aussehen, wie dieses - nun, sehr anstrengende - Geleuchte und Geblinke, wenn eine Horde Charaktere in einem Computerspiel auf einen Endgegner einschlägt... Wie auch immer - wünscht meinem Charakter morgen Glück...

Im Rahmen des Thread-Titels heißt dies für mich:
Unabhängig vom Rollenspiel-System sind "legendäre" Monster (auch die junge unerfahrene Variante) nun mal "legendäre" Monster. Wer dumm genug ist, sich mit solchen einzulassen, sollte sich glücklich schätzen, wenn er lebend davonkommt. Und erwarten zu sterben, wenn er dies ohne wirklich guten Plan versucht. Genau deshalb sind sie "legendäre" Monster. Nach meiner Ansicht/Präferenz ist die Idee des "Drachentöters / -jägers" als Beruf daher absurd. Es sei denn, wenn das Bedrohungspotential eines Drachen dem eines Nashorns entspricht. Kämpfe mit "legendären" Wesen sind Ausnahmeerscheinungen in jedem Fall und noch geringer die Zahl der Gelegenheiten, in den der beteiligte Charakter noch davon berichten kann. Im D&D Umfeld ist das leider etwas anders, weil das ganze System im Grunde mit einem erdigen down-to-earth Spiel nicht vereinbar ist. Wichtig und nötig für meine Philosophie ist natürlich, daß die Spieler eine echte Wahl haben und nicht gezwungen sind, "legendäre" Monster zu bekämpfen.

Francesco di Lardo

Bearbeitet ( von Francesco di Lardo)

Nimm an der Diskussion teil

Du kannst jetzt einen Beitrag schreiben und dich später registrieren. Wenn du bereits ein Konto hast, melde dich an, um den Beitrag über dein Konto zu veröffentlichen.

Gast
Auf dieses Thema antworten

Kürzlich Online 1

Wichtige Informationen

Wir setzen Cookies, um die Benutzung der Seite zu verbessern. Du kannst die zugehörigen Einstellungen jederzeit anpassen. Ansonsten akzeptiere bitte diese Nutzung.

Konto

Navigation

Suche

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.