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Diomedes

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  1. Moin! Ich hau das mal hier ins M4-Unterforum, meine Gruppe spielt nämlich noch nach M4 (gewissermaßen 🤕). Szenario 1: Kämpfer A schießt mit seiner Fernkampfwaffe auf Kämpfer B. B führt nicht die Handlung „Geschossen ausweichen“ aus, hat keinen großen Schild und ist nicht wehrlos. Darf B die auf ihn abgeschossenen Pfeile abwehren? Szenario 2: Kämpfer B liegt am Boden und ist mit einer Handlung (nennen wir es mal: Seile durchschneiden) beschäftigt. A schießt wiederum auf ihn. Auch hier die Frage: Darf B abwehren? Schon mal im Voraus danke für die Hilfe
  2. Tach allerseits! Ich hab mir mal die Zeit genommen, die letzten paar Seiten der Threads durchzulesen. Hier wurde ja viel über das Baden in Drachenblut, die Motivation für das Suchen/Töten eines Drachen usw. diskutiert. Das war aber eigentlich nicht, worum es mir anfangs ging. Der erste Teil der Ausgangsfrage, nämlich wie oft die SC überhaupt Drachenkontakt haben, kann wohl mit "sehr selten" beantwortet werden. Alles andere hätte ich auf einer Welt wie Midgard auch ehrlich gesagt nicht erwartet. Die zweite Komponente des Topics ist aber noch offen; sie richtet sich hauptsächlich an die Leute, die tatsächlich schonmal einen Drachen getötet haben: Wie habt ihr es gemacht, und wie viel konnten die SC da. Bedeutet: Wieviel magische Ausrüstung, Zauber, Kampffähigkeiten und ggf. NSC-Unterstützung hatten sie da, und was davon haben sie (wie) eingesetzt? Auf jeden Fall eine äußerst spannende Diskussion bisher 😎
  3. Okay, ich relativiere meine Aussage. Auf niedrigem Grad und in Dunkelheit ist das natürlich ein echtes Problem
  4. Warum Koboldhorden? Der beschleunigte Zwergensöldner macht Rundumschlag mit seinem Schlachtbeilchen, und schon hat sich das mit den Kobolden...Schwarm, meinetwegen, aber die machen nicht gerade viel Schaden... Das fieseste Monster Midgards ist immer noch Radamanthus!
  5. Das ist eben, worum es mir anfangs ging: Wir haben in unserer Gruppe diesen ganzen krass magischen Shit, und dennoch konnte ich mir nicht vorstellen, dass/wie wir einen Drachen besiegen könnten.
  6. Ich korrigiere mich. Du meintest einen kritischen Erfolg, da nützt die hohe Resi natürlich nichts, mein Fehler.
  7. Gut und schön. In Anbetracht der nicht unwesentlichen Resi solcher Geschöpfe ist das natürlich eine theoretische Möglichkeit, aber keine, der ich in der Praxis hohe Chancen ausrechnen würde. Das ist wahrscheinlich der Knackpunkt. Ich war bei meinen Überlegungen einfach davon ausgegangen, dass sich der Drache, wenn er keine Lust mehr hat, einfach in die Lüfte erhebt und die Helden von da aus röstet (Warum würde er das auch nicht tun); dann kann man das Ganze quasi vergessen, es sei denn man hat per Zufall gerade ein paar Ballisten dabei. Es geht also hauptsächlich darum, wie der SL das Vieh spielt. Dann doch mal die Frage: Wie spielt ihr (als SL) bzw. wie spielen eure SL denn Drachen, und was unternehmen die Spieler dann im Kampf dagegen?
  8. Hallo zusammen! Hier im Forum lies man ja durchaus gelegentlich, eine Gruppe mache sich zum Drachen töten auf - was ja erstmal nicht viel heißt - oder komme davon wieder, oder irgendwer habe mal wieder in Drachenblut gebadet. Ich frage mich so ein bisschen, wie das gehen kann. Konkreter: Meine Gruppe ist nicht nur ungewöhnlich groß (insgesamt acht SC), sondern, da wir inzwischen seit einer Reihe von Jahren spielen und bei der EP-Vergabe nicht knausern, inzwischen auch recht hochgradig (nach M5 im Schnitt ca. Grad 27). Dank mehrerer (!) größerer Questen für einen gewisse grüngewandeten Dämonenfürsten nennt jeder SC nicht nur geradezu königliche Summen sein Eigen, sondern ist auch bis zum Ar*** mit Artefakten und Waffen behängt. Und doch: Wenn ich mir die Spielwerte von alten oder gar uralten Drachen mal anschaue und überlege, wie so ein Vieh kämpfen würde, komme ich regelmäßig zu dem Schluss: Bis wir sowas kleinkriegen, dauert es noch eine ganze Weile... Wie sieht das bei euch aus? Ist das (erfolgreiche) Bekämpfen von Drachen bei euch mal vorgekommen? Wie habt ihr es gemacht? Vielleicht ist meine Gruppe einfach zu vorsichtig, oder geht mit den eigenen Ressourcen schlicht nicht kreativ genug um? Bis dahin: Mögen Eure Klingen scharf sein! Diomedes
  9. N'abend allerseits! Ich stellte mir gerade, beim Durchsehen des Charakterhintergrunds meines geliebten Zwergensöldnerls die Frage, ob sich wohl irgendwo Quellenmaterial zum Kriegswesen der Zwerge findet. Das muss nicht direkt auf Midgard bezogen sein, ein vergleichbarer Fantasy-Stil wäre aber sicherlich hilfreich. Und, bevor einer fragt: Nein, ich verfüge zu meiner tiefen Trauer immer noch nicht über die "Meister von Feuer und Stein". Hat jemand Ideen, wo man Denkanstöße in Richtung zwergisches Militärwesen herbekommen könnte? Fände ich irgendwie spannend... Schon mal danke im Voraus! Diomedes, der Rossebezwinger
  10. Bitte spezifizieren. Nimmt er dabei Rücksicht auf die "Spielweltlogik" - ich nutze diesen Begriff einfach mal, so weh es mir tut - oder nicht? Nimmt er Rücksicht auf die Mitspieler, oder will er einfach ohne Gnade seinen SC zum "besten" machen?
  11. Meine Güte, da habe ich ja was losgetreten... Warum halten wir nicht einen Moment inne, und kehren zur Frage der Definition eines "Powergamers" zurück, bevor wir ihn bewerten. Ohne einen gemeinsamen Nenner macht diese ganze Diskussion keinen Sinn. Hat jemand also weitere Vorschläge für eine möglichst objektive Definition?
  12. Hallo liebe fellow Midgardler! Hier im Forum kommt ja gelegentlich mal das Thema "Powergaming" auf. Dabei finde ich es persönlich äußerst faszinierend, zu sehen wie krass negativ stigmatisiert dieses Thema ist. Nicht selten liest man a) Anschuldigungen des Powergamens, oder b) Vehemente Zurückweisungen des Powergamens, und das nicht nur in Kombination. In beiden Fällen wird der Begriff "Powergamer" jedoch als ausreichend befunden, eine schwere Anschludigung oder gar Beleidigung darzustellen. Das finde ich irgendwie merkwürdig. Um diesen schlechten Ruf des Powergamings auf den Grund zu gehen, müssen wir ihn also erst einmal möglichst neutral definieren. Ich ziehe dazu der Einfachkeit halber vorerst Wikipedia heran, die Definition kann jedoch gegenenenfalls modifiziert werden, falls sie sich als ungeeignet oder einfach nicht konsensuell herausstellen sollte. Nach Wikipedia ist ein Powergamer ein "Typ von Spieler [...], der versucht seinen Spielercharakter so mächtig wie möglich zu machen.". Soweit so gut. Wikipedia zieht nun die sogenannte "GNS-Theorie" heran, welche Rollenspieler in drei Kategorien einzuteilen versucht. Eine dieser drei Kategorien sei der "Gamismus" oder "Problemlösende Stil", dessen Anhänger versuchen, mittels starker SCs Herausforderungen zu überwinden und anderweitige, ihnen vorgesetzte Probleme zu lösen. Powergamer seien nun "Spieler, die [...] stark dem problemlösenden Stil anhängen". Das klingt doch bisher gar nicht so schlecht, immerhin ist das Überwinden von Herausforderungen nichts schlechtes, zumindest von Spieler-Seite. Dann kommt Wiki allerdings zum (meiner Ansicht nach) Knackpunkt der Story. Es heißt dort, Powergamer "versuchen ihre Spielercharaktere zu maximieren und die bestmögliche Ausrüstung zu erlangen. Ein Mittel der Wahl ist dabei das Auslegen der Regeln zum eigenen Nutzen oder das Ausnutzen von Lücken im Regelwerk. Auch werden Schwächen der Charaktere nicht ausgespielt." Hier sehe ich persönlich das große Problem, das viele Spieler mit "Powergamern" zu haben scheinen. Einerseits scheint dieses "Auslegen der Regeln zum eigenen Nutzen oder das Ausnutzen von Lücken im Regelwerk" von vielen nicht sonderlich gut aufgenommen zu werden - vielleicht, weil es mit Unehrlichkeit assoziiert wird? - und andererseits neigen, was ich selbst auch schon erlebt habe, viele Powergamer zu vermeitlich "schlechtem" Rollenspiel. Wenn ein SC immer alles kann, alles macht und überall an vorderster Front steht, ist das für die Mitspieler natürlich nervig, und lässt den SC, oft zurecht, wie eine charakterlose "eierlegende Wollmilchsau" erscheinen. Insofern haben die derart spielenden Egozentriker wohl den schlechten Ruf des Powergamings zu verschulden. Es gibt jedoch auch noch eine andere Dimension des Powergaming, zu der ich mich selbst auch zählen würde. Ich selbst nenne sie den "Differenzierten Stil". Dabei geht es darum, zwar insbesondere in Bezug auf die Werte das Maximum aus einen SC herauszuholen, was die Ausnutzung aller bestehenden Regeln mit einschließt. Es müssen aber mehrere Kriterien gewahrt werden: a) Der SC muss über eine mit der Spielwelt logisch zu vereinbarende Hintergrundstory verfügen. Das bedeutet, ein "magiebegabter Oger mit St100 und Zt100, der von Elfen aufgezogen wurde und entsprechend mit einer Hand einen Bihänder und mit der anderen elfische Magie einsetzt" ist nicht legitim. Die Hintergrundstory sollte man meines Erachtens sowieso immer mit dem Spielleiter absprechen oder sogar gemeinsam entwickeln. Das hat für die Planungen des SL massive Vorteile. b) Der SC muss Schwachstellen haben, und diese müssen konsequent ausgespielt werden. Niemand kann alles, selbst nicht auf hohen Graden. Man sollte sich, statt einfach zu behaupten "Mein SC kann dies und das und jenes, und ist unverwundbar durch einfach alles", sich viel eher auf gewisse Kompetenzfelder beschränken, innerhalb derer man dann den SC und seine Fähigkeiten maximiert. Im Gegenzug dazu sollten aber auch "Inkompetenzfelder" gesetzt werden, die eben nur notdürftig bis nicht abgedeckt werden. Sind diese Kriterien nun erfüllt, spricht meines Erachtens nichts gegen Powergaming. Es sollte nur einerseits nicht über bestehende Grenzen hinausgehen (seien sie bezogen auf die Gruppe, die Spielwelt oder das Regelsystem). Doch das ist wohl leider nicht das, was Powergaming für einen Großteil der Spieler ausmacht. Wie seht ihr das? Was ist für euch ein "Powergamer", und ab wann bzw. weshalb ist das negativ zu bewerten? PS: Es mag sein, dass einige Leute meinen "differenzierten Stil" nicht als Powergaming ansehen. Das bleibt jedem selbst überlassen, ich bin mir jedoch absolut sicher, dass ich nach Veröffentlichung eines meiner SCs von den meisten hier als Powergamer verteufelt würde. Das ist mir aber ehrlich gesagt durchaus recht.
  13. Ich grüße euch, liebe Mit-Forumler! So, da bin ich also. Nachdem ich mich hier bereits eine ganze Weile eingelesen habe, ist mir gerade eine Frage in den Kopf gekommen: Wer von euch spielt eigentlich noch ganz traditionell mit kopierten Charakterbögen, in die dann kompett handschriftlich die Werte eingetragen werden? Man liest hier ja des Öfteren etwas wie "Hab leider den Bogen verloren, und damit war dann auch der Char entgültig futsch..." Das kannte ich aus meiner Gruppe so gar nicht, da ich die Bögen grundsätzlich in OpenOffice-Dateien sichere, und auch regelmäßig Änderungen eintrage, wobei die Spieler während des Spielverlaufs Änderungen handschriftlich eintragen. Dann drucke ich, wenn die existierenden Bögen nicht mehr lesbar sind, einfach neue aus. Das hat den Vorteil, dass man die Fähigkeiten, Waffen und das restliche Gedöns sortieren und besser überblicken kann, und das Problem mit der Leserlichkeit hatte Rana ja hier schonmal geschildert: http://www.midgard-forum.de/forum/topic/773-charakterbogen-mit-acrobat-reader/#comment-21181 Wer macht das auch so, wer nicht? Im Übrigen geht es mir nicht darum, einen (wie auch immer gearteten) Charakterbogen zu finden oder zur Verfügung zu stellen, mich interessiert einfach, wer die "Bürokratie" wie abwickelt. LG, Diomedes PS: Falls bereits ein vergleichbarer Strang existiert, ich ihn aber nicht gefunden haben sollte (Suchfunktion ist super, wenn man sie bedienen kann...), bitte ich die Admins, diesen hier zu löschen oder zu verschieben. Danke!
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