Jump to content

Diomedes

Mitglieder - Frisch registriert
  • Gesamte Inhalte

    6
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Über Diomedes

  • Rang
    Mitglied
  • Geburtstag 14.06.2000

Profile Information

  • Geschlecht
    Männlich

Letzte Besucher des Profils

233 Profilaufrufe
  1. 1. Zwerge 2. Zwerge 3. Hatte ich die Zwerge erwähnt?
  2. N'abend allerseits! Ich stellte mir gerade, beim Durchsehen des Charakterhintergrunds meines geliebten Zwergensöldnerls die Frage, ob sich wohl irgendwo Quellenmaterial zum Kriegswesen der Zwerge findet. Das muss nicht direkt auf Midgard bezogen sein, ein vergleichbarer Fantasy-Stil wäre aber sicherlich hilfreich. Und, bevor einer fragt: Nein, ich verfüge zu meiner tiefen Trauer immer noch nicht über die "Meister von Feuer und Stein". Hat jemand Ideen, wo man Denkanstöße in Richtung zwergisches Militärwesen herbekommen könnte? Fände ich irgendwie spannend... Schon mal danke im Voraus! Diomedes, der Rossebezwinger
  3. Diomedes

    Warum hat Powergaming einen derart schlechten Ruf?

    Bitte spezifizieren. Nimmt er dabei Rücksicht auf die "Spielweltlogik" - ich nutze diesen Begriff einfach mal, so weh es mir tut - oder nicht? Nimmt er Rücksicht auf die Mitspieler, oder will er einfach ohne Gnade seinen SC zum "besten" machen?
  4. Diomedes

    Warum hat Powergaming einen derart schlechten Ruf?

    Meine Güte, da habe ich ja was losgetreten... Warum halten wir nicht einen Moment inne, und kehren zur Frage der Definition eines "Powergamers" zurück, bevor wir ihn bewerten. Ohne einen gemeinsamen Nenner macht diese ganze Diskussion keinen Sinn. Hat jemand also weitere Vorschläge für eine möglichst objektive Definition?
  5. Hallo liebe fellow Midgardler! Hier im Forum kommt ja gelegentlich mal das Thema "Powergaming" auf. Dabei finde ich es persönlich äußerst faszinierend, zu sehen wie krass negativ stigmatisiert dieses Thema ist. Nicht selten liest man a) Anschuldigungen des Powergamens, oder b) Vehemente Zurückweisungen des Powergamens, und das nicht nur in Kombination. In beiden Fällen wird der Begriff "Powergamer" jedoch als ausreichend befunden, eine schwere Anschludigung oder gar Beleidigung darzustellen. Das finde ich irgendwie merkwürdig. Um diesen schlechten Ruf des Powergamings auf den Grund zu gehen, müssen wir ihn also erst einmal möglichst neutral definieren. Ich ziehe dazu der Einfachkeit halber vorerst Wikipedia heran, die Definition kann jedoch gegenenenfalls modifiziert werden, falls sie sich als ungeeignet oder einfach nicht konsensuell herausstellen sollte. Nach Wikipedia ist ein Powergamer ein "Typ von Spieler [...], der versucht seinen Spielercharakter so mächtig wie möglich zu machen.". Soweit so gut. Wikipedia zieht nun die sogenannte "GNS-Theorie" heran, welche Rollenspieler in drei Kategorien einzuteilen versucht. Eine dieser drei Kategorien sei der "Gamismus" oder "Problemlösende Stil", dessen Anhänger versuchen, mittels starker SCs Herausforderungen zu überwinden und anderweitige, ihnen vorgesetzte Probleme zu lösen. Powergamer seien nun "Spieler, die [...] stark dem problemlösenden Stil anhängen". Das klingt doch bisher gar nicht so schlecht, immerhin ist das Überwinden von Herausforderungen nichts schlechtes, zumindest von Spieler-Seite. Dann kommt Wiki allerdings zum (meiner Ansicht nach) Knackpunkt der Story. Es heißt dort, Powergamer "versuchen ihre Spielercharaktere zu maximieren und die bestmögliche Ausrüstung zu erlangen. Ein Mittel der Wahl ist dabei das Auslegen der Regeln zum eigenen Nutzen oder das Ausnutzen von Lücken im Regelwerk. Auch werden Schwächen der Charaktere nicht ausgespielt." Hier sehe ich persönlich das große Problem, das viele Spieler mit "Powergamern" zu haben scheinen. Einerseits scheint dieses "Auslegen der Regeln zum eigenen Nutzen oder das Ausnutzen von Lücken im Regelwerk" von vielen nicht sonderlich gut aufgenommen zu werden - vielleicht, weil es mit Unehrlichkeit assoziiert wird? - und andererseits neigen, was ich selbst auch schon erlebt habe, viele Powergamer zu vermeitlich "schlechtem" Rollenspiel. Wenn ein SC immer alles kann, alles macht und überall an vorderster Front steht, ist das für die Mitspieler natürlich nervig, und lässt den SC, oft zurecht, wie eine charakterlose "eierlegende Wollmilchsau" erscheinen. Insofern haben die derart spielenden Egozentriker wohl den schlechten Ruf des Powergamings zu verschulden. Es gibt jedoch auch noch eine andere Dimension des Powergaming, zu der ich mich selbst auch zählen würde. Ich selbst nenne sie den "Differenzierten Stil". Dabei geht es darum, zwar insbesondere in Bezug auf die Werte das Maximum aus einen SC herauszuholen, was die Ausnutzung aller bestehenden Regeln mit einschließt. Es müssen aber mehrere Kriterien gewahrt werden: a) Der SC muss über eine mit der Spielwelt logisch zu vereinbarende Hintergrundstory verfügen. Das bedeutet, ein "magiebegabter Oger mit St100 und Zt100, der von Elfen aufgezogen wurde und entsprechend mit einer Hand einen Bihänder und mit der anderen elfische Magie einsetzt" ist nicht legitim. Die Hintergrundstory sollte man meines Erachtens sowieso immer mit dem Spielleiter absprechen oder sogar gemeinsam entwickeln. Das hat für die Planungen des SL massive Vorteile. b) Der SC muss Schwachstellen haben, und diese müssen konsequent ausgespielt werden. Niemand kann alles, selbst nicht auf hohen Graden. Man sollte sich, statt einfach zu behaupten "Mein SC kann dies und das und jenes, und ist unverwundbar durch einfach alles", sich viel eher auf gewisse Kompetenzfelder beschränken, innerhalb derer man dann den SC und seine Fähigkeiten maximiert. Im Gegenzug dazu sollten aber auch "Inkompetenzfelder" gesetzt werden, die eben nur notdürftig bis nicht abgedeckt werden. Sind diese Kriterien nun erfüllt, spricht meines Erachtens nichts gegen Powergaming. Es sollte nur einerseits nicht über bestehende Grenzen hinausgehen (seien sie bezogen auf die Gruppe, die Spielwelt oder das Regelsystem). Doch das ist wohl leider nicht das, was Powergaming für einen Großteil der Spieler ausmacht. Wie seht ihr das? Was ist für euch ein "Powergamer", und ab wann bzw. weshalb ist das negativ zu bewerten? PS: Es mag sein, dass einige Leute meinen "differenzierten Stil" nicht als Powergaming ansehen. Das bleibt jedem selbst überlassen, ich bin mir jedoch absolut sicher, dass ich nach Veröffentlichung eines meiner SCs von den meisten hier als Powergamer verteufelt würde. Das ist mir aber ehrlich gesagt durchaus recht.
  6. Ich grüße euch, liebe Mit-Forumler! So, da bin ich also. Nachdem ich mich hier bereits eine ganze Weile eingelesen habe, ist mir gerade eine Frage in den Kopf gekommen: Wer von euch spielt eigentlich noch ganz traditionell mit kopierten Charakterbögen, in die dann kompett handschriftlich die Werte eingetragen werden? Man liest hier ja des Öfteren etwas wie "Hab leider den Bogen verloren, und damit war dann auch der Char entgültig futsch..." Das kannte ich aus meiner Gruppe so gar nicht, da ich die Bögen grundsätzlich in OpenOffice-Dateien sichere, und auch regelmäßig Änderungen eintrage, wobei die Spieler während des Spielverlaufs Änderungen handschriftlich eintragen. Dann drucke ich, wenn die existierenden Bögen nicht mehr lesbar sind, einfach neue aus. Das hat den Vorteil, dass man die Fähigkeiten, Waffen und das restliche Gedöns sortieren und besser überblicken kann, und das Problem mit der Leserlichkeit hatte Rana ja hier schonmal geschildert: http://www.midgard-forum.de/forum/topic/773-charakterbogen-mit-acrobat-reader/#comment-21181 Wer macht das auch so, wer nicht? Im Übrigen geht es mir nicht darum, einen (wie auch immer gearteten) Charakterbogen zu finden oder zur Verfügung zu stellen, mich interessiert einfach, wer die "Bürokratie" wie abwickelt. LG, Diomedes PS: Falls bereits ein vergleichbarer Strang existiert, ich ihn aber nicht gefunden haben sollte (Suchfunktion ist super, wenn man sie bedienen kann...), bitte ich die Admins, diesen hier zu löschen oder zu verschieben. Danke!
×