Alle Inhalte erstellt von Francesco di Lardo
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Artikel: Eine Diskussionsgrundlage zur Preisliste auf Midgard
Ich habe die Frage einmal "offen" gestellt: Sind die typischen Preislisten in Fantasy Rollenspielen realistisch? Was sind die Gründe dafür oder dagegen? Sind typische Preislisten in Fantasy-Rollenspielen realistisch? Meistens: nur begrenzt. Fantasy-Preislisten sind in der Regel spielmechanisch brauchbar, aber wirtschaftlich nur teilweise glaubwürdig. Sie sollen vor allem schnelle Käufe ermöglichen: Schwert kostet X, Pferd kostet Y, Gasthaus kostet Z. Eine echte vormoderne Wirtschaft wäre viel unübersichtlicher, lokaler, schwankender und stärker von Naturalien, Stand, Beziehungen und Verfügbarkeit geprägt. Gründe, warum sie unrealistisch wirkenZu einheitliche Preise In vielen Rollenspielen kostet ein Schwert überall gleich viel. In einer vormodernen Welt wären Preise stark abhängig von Region, Jahreszeit, Kriegslage, Zöllen, Verfügbarkeit von Rohstoffen, Transportwegen und lokaler Nachfrage. Ein Sack Getreide wäre in einer Hafenstadt, einer belagerten Festung und einem abgelegenen Bergdorf nicht gleich viel wert. Zu stabile Währungen Viele Systeme tun so, als seien Gold-, Silber- und Kupfermünzen überall klar akzeptiert und exakt umrechenbar. Historisch gab es aber Münzverschlechterung, lokale Prägungen, Misstrauen gegenüber fremden Münzen, Gewichtskontrolle und Wechselgebühren. „1 Gold = 10 Silber = 100 Kupfer“ ist praktisch, aber stark vereinfacht. Gold ist oft zu gewöhnlich In vielen Fantasy-Spielen zahlen Abenteurer schon nach kurzer Zeit mit Goldstücken. Für normale Bauern, Knechte oder Tagelöhner wäre Gold oft eine enorme Summe oder im Alltag praktisch unsichtbar. Realistischer wäre eine Wirtschaft, in der einfache Leute mit Kupfer, kleinen Silbermünzen, Naturalien, Arbeitsleistung oder Kredit wirtschaften. Löhne und Warenpreise passen oft nicht zusammen Häufig kostet ein Schwert nur ein paar Tages- oder Wochenlöhne, obwohl Metall, Kohle, Schmiedearbeit und Fachwissen teuer sein müssten. Umgekehrt sind manche Alltagsgüter absurd teuer, weil sie als „Abenteurerausrüstung“ gedacht sind. Viele Listen orientieren sich nicht an einer geschlossenen Volkswirtschaft, sondern daran, was für Spielerfiguren nützlich oder balanciert ist. Handwerk wird unterschätzt Gute Waffen, Rüstungen, Schlösser, Bücher, Glas, Arzneien oder fein gearbeitete Kleidung müssten deutlich teurer sein. In vormodernen Gesellschaften ist qualifizierte Arbeitszeit knapp. Eine maßgefertigte Rüstung ist kein Supermarktprodukt, sondern das Ergebnis spezialisierter Arbeit, Materialbeschaffung und Anpassung. Transportkosten fehlen oft Der Preis einer Ware hängt stark davon ab, wie schwer, sperrig oder gefährlich der Transport ist. Salz, Eisen, Wein, Holz, Getreide oder Stein können durch Transport erheblich teurer werden. Monster, Räuber, schlechte Straßen, Zollstationen und Kriege müssten Preise in Fantasy-Welten noch stärker verzerren. Magie wird selten konsequent eingepreist Wenn Heilmagie, Teleportation, magische Herstellung oder göttliche Wunder existieren, müsste das enorme Folgen für Preise haben. Ein Heiltrank ist oft einfach ein teurer Verbrauchsgegenstand. Aber wenn er zuverlässig Wunden schließt, wäre er militärisch, medizinisch und politisch extrem wertvoll. Umgekehrt könnten manche magische Dienstleistungen ganze Berufszweige entwerten, sofern sie häufig genug sind. Abenteurer verzerren den Markt Spielerfiguren tragen oft in wenigen Wochen mehr Geld herum als ein Dorf in Jahren erwirtschaftet. Wenn sie in einem kleinen Ort zehn Schwerter, drei Pferde und fünf Heiltränke kaufen wollen, müsste das die lokale Wirtschaft sprengen. Viele Preislisten ignorieren diese Kaufkraft-Explosion. Gründe, warum solche Preislisten trotzdem sinnvoll sindSpielbarkeit ist wichtiger als Simulation Eine vollständig realistische Wirtschaft wäre für viele Spielrunden zu langsam. Niemand möchte bei jedem Kauf Münzgewicht, lokalen Wechselkurs, Zölle, Ernteausfälle und Handwerkerverfügbarkeit berechnen. Eine einfache Liste hält das Spiel flüssig. Preise sind auch Balancing-Werkzeuge Ausrüstungspreise steuern, wann Figuren bessere Waffen, Rüstungen, Reittiere oder magische Gegenstände erhalten. Ein realistischer Preis wäre nicht automatisch ein guter Spielpreis. Manche Dinge müssen teuer sein, damit sie sich besonders anfühlen; andere müssen erschwinglich bleiben, damit das Spiel funktioniert. Abstraktion ist legitim Eine Preisliste kann als Durchschnittswert verstanden werden, nicht als exakter Marktpreis. Der angegebene Preis ist dann der normale Richtwert für eine stabile Gegend mit ausreichendem Angebot. Regionale Abweichungen kann die Spielleitung bei Bedarf ergänzen. Heldenökonomie ist nicht Alltagsökonomie Fantasy-Rollenspiele handeln oft nicht von Bauernhaushalten, sondern von bewaffneten Spezialisten, Söldnern, Schatzsuchern und Magiern. Für diese Gruppe gelten andere Preissphären. Eine „Abenteurerpreisliste“ muss nicht exakt die Wirtschaft eines Dorfbewohners abbilden. Wie man Preislisten glaubwürdiger machen kannPreise als Richtwerte behandeln In Großstädten: mehr Auswahl, stabilere Preise, seltene Waren verfügbar. Auf dem Land: weniger Auswahl, einfache Güter billiger, Spezialwaren teurer oder gar nicht erhältlich. In Kriegszeiten: Waffen, Nahrung, Pferde und Heilmittel deutlich teurer. Verfügbarkeit wichtiger machen als Preis Nicht alles ist überall kaufbar. Eine kleine Siedlung hat vielleicht Brot, Bier, Nägel und einfache Werkzeuge, aber keine Plattenrüstung und keine Zauberkomponenten. Dadurch wirkt die Welt sofort glaubwürdiger. Soziale Beziehungen einbauen Stand, Ruf, Gilde, Religion, Herkunft und persönliche Empfehlung können Preise beeinflussen. Ein Fremder zahlt mehr als ein lokaler Bürger. Ein Adliger bekommt Kredit; ein verdächtiger Söldner muss bar zahlen. Magie bewusst begrenzen oder konsequent denken Ist Magie selten, dann sind magische Dienste extrem teuer und politisch kontrolliert. Ist Magie verbreitet, dann sollte sie Wirtschaft, Medizin, Krieg und Handel sichtbar verändern. Halbkonsequente Magie ist oft der größte Realismusbruch. FazitTypische Fantasy-Preislisten sind nicht wirklich realistisch, aber sie sind nützlich. Ihre Hauptfunktion ist nicht historische oder ökonomische Genauigkeit, sondern Tempo, Übersicht und Spielbalance. Realistischer werden sie, wenn man sie nicht als feste Weltgesetze behandelt, sondern als Durchschnittswerte, die durch Ort, Krieg, Mangel, Stand, Magie und Verfügbarkeit verändert werden. Für eine glaubwürdige Kampagne ist meist nicht entscheidend, ob jeder Preis exakt stimmt, sondern ob die Welt wirtschaftlich konsequent reagiert, wenn Figuren große Mengen Geld, Ausrüstung oder magische Möglichkeiten ins Spiel bringen.
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Artikel: Eine Diskussionsgrundlage zur Preisliste auf Midgard
In meinen Augen wird hier keine Frage gestellt. Es wird mehr eine Überzeugung geäußert, für welche nach einer Begründung gefragt wird. Francesco di Lardo
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Preise in Midgard
Ich glaube, die "Glaubwürdigkeit" des Wirtschaftssystems in Midgard (und anderen Rollenspielsystemen) hängt gerade nicht am (relativen) Wert von Gold. Weshalb auch gleichgültig ist, ob auf Midgard Gold einen vielfach geringereren/divergierenden Wert hat, als auf unserer realen Welt. Vielmehr hängt sie daran, ob der Goldwert (was immer er auch sein mag), oder viel allgemeiner, die Preise in der "Standard-Währungseinheit" für verschiedene Güter und Dienstleistungen im Verhältnis zueinander konsistent sind. Zur Illustration (basierend auf den Preislisten des Kodex S.197 ff.): - Eine Hose kostet 5 GS. - Das Überbringen einer Botschaft über 5000 km kostet auch 5 GS (bzw. 1 KS pro 10 km). Die Übernachtung auf einem "armseligen Strohsack" ohne Essen und sonst irgendetwas kostet 1 SS. Marschiere mal stramm 40 km pro Tag und Du machst als Bote bereits ohne Essen usw. einen täglichen Verlust von 6 KS. Nach 125 Tagen Gewaltmarsch, bei denen Du auf Essen, Trinken und sämtliche Bedürfnisse verzichtet hättest, ohne dabei zu verenden, könntest Du Dir keine neue Hose für 5 GS kaufen, sondern hättest für Deine Mühen stattdessen 7,5 GS Schulden. Fantastische Welt hin oder her - unter solchen Bedingungen gäbe es auch dort geschätzt Null Postboten... Es ist himmelschreiend augenfällig, daß diese Kostenverhältnisse kompletter Unsinn sind. Und sie lassen sich auch nicht überzeugend "heilen" (Eine Vielzahl von Botschaften muß ein Bote tragen, um kostendeckend zu arbeiten - doch: Wer soll die alle schreiben und zeitgleich an ähnliche Destinationen senden? Auf Midgard gibt es kein "massenhaftes" Postaufkommen, d.h. Scaling funktioniert nicht, viele können nicht mal Lesen/Schreiben. Oder vielleicht Brieftaube gefällig? Greifenvogelfutter kostet 1 SS pro Tag. Vielleicht fliegt die Taube gar 100km. Aber wer unterhält Taubenschläge, bringt Brieftauben zum Ausgangsort zurück, unterhält die Infrastruktur usw. usf.?). Broken to the core... Dabei ist es völlig egal, wenn die Hose statt 5 GS nun 500 GS kosten würde und 10km Übermittlung statt 1 KS nun 1 GS. Francesco di Lardo
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Preise in Midgard
So ist es. Francesco di Lardo
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Preise in Midgard
Meiner Meinung nach ist das "Wirtschaftssystem" und die Preislisten von Midgard untauglich (womit es sich in bester Gesellschaft zu fast allen Rollenspielsystemen befindet - einzige mir bekannte Ausnahme ist Hârnmaster, das über ein durchgängig schlüssiges und funktionierendes Wirtschaftssystem verfügt), was insoweit schwerwiegend ist, weil das "Wirtschaftssystem" über die Lernkosten mit dem Charakteraufstieg verknüpft ist. In Midgard ist das nur mit Hausregel halbwegs wirksam anzugehen. Die bereits genannte "Gold geteilt durch 10 für Lernzwecke"-Hausregel ist da ein brauchbarer Anfang. Für den Rest: Bauchgefühl für jene, denen ein Wirtschaftssystem nicht sonderlich wichtig ist. Ist ein funktionierendes Wirtschaftssystem wichtig, entweder selbst eines erdenken, was für die persönlichen Zwecke paßt, oder versuchen, ein "funktionierendes" System zu finden. Francesco di Lardo
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Mathematische Dungeons
Gefährlichkeit: "Ich will um Himmels Willen nicht das komplette Dungeon erkunden, sondern auf dem kürzesten Weg raus hier. Das kann ich allenfalls schaffen, wenn ich möglichst viele Gefahren vermeide. Treffe ich auf eine Gefahr, werde ich nicht zuerst versuchen, sie zu überwinden, sondern zu umgehen, denn ich weiß, daß ich trotzdem all meine Ressourcen brauchen werde, um es hoffentlich zu schaffen. Dabei muß ich in Kauf nehmen, meinen ursprünglichen Plan nicht zu verwirklichen, geschweige denn, mit der erhofften Beute wegzugehen." Francesco di Lardo
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Hier mal ein amüsantes Beispiel aus der Welt der Drohnen... Ich glaube, zumindest dieses irakische "Modell" braucht man nicht zu fürchten. 🤣 Francesco di Lardo
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Midgard ohne Gradaufstiege (Teil 2)
Das ist ein solider Grund. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man damit umgehen könnte, bzw. wie man ein wenig "Power" aus lange gespielten Charakteren wieder herausholen kann: - Sie von einem guten Teil ihrer besonderen / magischen Gegenstände trennen. Ja, sie werden heulen und zähneklappern. Aber sie werden's auch überleben. - Sie durch die "Gegebenheiten" disziplinieren: Sie mögen ein Lehen haben, den Fürsten und den Bürgermeister kennen. Aber das bringt eben auch Verpflichtungen und Rücksichtnahmen mit sich: Man kann nicht mehr einfach brandschatzend und feuerballwerfend durch die Gegend ziehen. Dann ist man sein Lehen los. Man kann nicht mehr einfach bedenkenlos seine Macht ungebremst einsetzen, weil man dann vielleicht zu sehr als Bedrohung und Konkurrent im Machtgefüge wahrgenommen wird. Man kann nicht mehr einfach so "herumabenteuern", weil man schließlich mit der Verwaltung all seines Guts zu tun hat, der man sich nicht entziehen kann. Kurz: Die Macht, die man hat, kann man nicht einfach so einsetzen, ohne negative Konsequenzen. - Sie in eine fremde Umgebung versetzen: Die Charaktere mögen sich nicht durch all die "Verfplichtungen" eingrenzen lassen? Kein Problem, denn sie können ja auf weite und lange Reisen gehen und sich ihnen entziehen (und hoffen, daß alles noch "in Ordnung" ist, sollten sie eines Tages zurückkehren... In der Fremde haben sie zwar die "Ketten der Verpflichtung" abgeworfen, allerdings auch ihr "Netzwerk" hinter sich gelassen, wodurch ihre Möglichkeiten eingeschränkt werden. Dazu ein kleiner Perspektivwechsel: Du bist "Chef" in Deiner Stadt, Deinem Lehen, Deiner Gegend - und auf einmal kommen da irgendwelche "ausländischen King Kongs" auf Deinen Turf und drehen an Dingen. Die Charaktere sind in gewisser Weise nichts anderes als die "einwandernden Monster", um die niemand gebeten hat und die niemand haben will. Die Charaktere werden sich noch erinnern, wie sich das anfühlt, denn ihn ihrer Jugend hatten sie selbst wahrscheinlich in ihrer Heimat mit solchen "einwandernden Monstern" Ärger - und sie wurden zu "Helden" bei der lokalen Bevölkerung, als sie diese vertrieben haben. Die Macht der Charaktere wird also nicht in sich selbst beschränkt, sondern durch die Umstände und äußeren Zwänge. Man könnte zwar herum-trumpen wie der orange Mann im Glauben, alles besser zu wissen und besser zu machen, aber wenn man dies tut hält einen die ganze Welt für ein Arschloch fühlt nur Verachtung, weil es eben auch andere Vorstellungen gibt, wie sich Dinge gehören. Francesco di Lardo
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Eschar - Die Schlangenhügel von Mokattam (Maps und Hintergrund)
Thema von Abdel Basset Sarout wurde von Francesco di Lardo beantwortet in Neue SchauplatzbeschreibungenOk, bei solchen Dimensionen geraten Dinge an Grenzen... 😄 Mein "Rezept" funktioniert ganz gut für eine Größe von 2 bis 6 DIN-A-4 Seiten. 12 A3 Seiten sind da "raumgreifender". Obgleich - man glaubt ja gar nicht, was Copy-Shops heutzutage so hinbekommen. Ich glaube, bis DIN-A-1 einschließlich heben die keine Augenbraue mehr. Da hätte man dann am Ende eine Kartenrolle, die auch fest ist - vermutlich zu einem Preis, der noch bezahlbar ist. Vorausgesetzt, man hat den passenden Tisch natürlich... Francesco di Lardo
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Arriving in the village.png
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Baronesse Ana Leticia Serana al'Montero - (Hexerin)
Dieses Album enthält Bilder des von mir gespielten Charakters Baronesse Ana Leticia Serana al'Montero. Sie ist eine M5 "Hexerin", die im Mai 2026 in einer neu zusammenkommenden Spielergruppe in einer neuen Kampagne mit Level 1 starten wird. Die Spielwelt ist nicht Midgard, sondern "Homebrew" - mal sehen, was auf uns zukommt.
- Getting to know the companions 2.png
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Eschar - Die Schlangenhügel von Mokattam (Maps und Hintergrund)
Thema von Abdel Basset Sarout wurde von Francesco di Lardo beantwortet in Neue SchauplatzbeschreibungenFolgende Anregung für solche Zwecke: Für Advanced Squad Leader gibt es über 100 frei kombinierbare Spielbretter für einzelne Szenarien, die überdies noch mit Overlays für einzelne Hexfelder modifiziert werden können. Ich drucke mir die Spielbretter in der Regel aber dennoch immer dann individuell aus, wenn das Gelände z.B. durch Schnee oder andere Terrainveränderungen von den Originalboards abweicht. Hierfür verwende ich 160g/m² Papier, was ganz normale Drucker anstandslos bearbeiten. Solche Seiten liegen flacher auf, als das typische 80g/m² Papier, welches eher wellt gerade bei Farbdrucken. Da die Karten in aller Regel größer sind, als eine DIN-A-4 Seite (wie ja auch bei Deiner "Schlacht an der Zyklopenfurt"), nutze ich ein kleines Tool namens "PosteRazor" (Download-Link z.B. hier), was es einem erlaubt, ein beliebiges Bild in überlappende Seiten aufzuteilen. Ränder, Überlappungen, Zahl der gewünschten Seiten kann man dabei nach Belieben festlegen. Man lädt also das Ursprungsbild hoch, legt Zahl der Seiten und Ränder/Überlappungen fest, es wird ein PDF erstellt, was dann direkt druckbar ist. Mit einem Prittstift klebe ich dann die Überlappungen aufeinander und habe eine schöne, feste, gut bespielbare Karte. Falls die Prittstift-Haftung nicht reichen sollte, kann man auf der Rückseite auch noch ein wenig Tesafilm draufkleben. Francesco di Lardo
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Nicht nur die Textgenerierung ist gut geworden, sondern auch die Umsetzung von vorgegebenem Text in ein Bild. Es ist noch nicht lange her, als ich dies das letzte Mal versucht habe - da gab es noch zig Fehler. Hier mal ein Beispiel für ein mit ChatGPT erstelltes Bild eines Empfehlungsschreibens, was am kommenden Samstag bei der ersten Session der neuen M5 Runde für meine Hexerin zum Einsatz kommen soll - ich habe auf die Schnelle nur einen einzigen Fehler gefunden ("wohledile" statt "wohledle"): Francesco di Lardo
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Lanitianisches Komplott
Klingt interessant. Dazu die Frage: Wo kann man denn die Midgard-Fanpolicy finden? Francesco di Lardo
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ChatGPT / KI abseits des RPG
😄Man hätte es wissen müssen, kann man wahrscheinlich sagen. 👍 Hochinteressant und spannend! Ich habe keine Ahnung von Programmierung und Softwarearchitektur. Aber - oder gerade deshalb - bin ich gespannt, wie sich die Sache entwickelt. Zum einen wegen möglicher praktischer Auswirkungen, denn ein "Alternativ-MOAM" wäre fraglos hochnützlich. Zum anderen, weil man dann quasi aus allererster Hand erfahren kann, was mit Vibe-Coding gepaart mit Fachkenntnis möglich ist oder wo auch Schwierigkeiten liegen, was per se auch interessant ist. Ich kann mir vorstellen, daß gerade die neuen Möglichkeiten auch aus Deiner (auch beruflichen) Perspektive spanned sind. Man bekommt hier ja mit, daß Du mit den Möglichkeiten experimentierst (z.B. Migard-PDF Sortierung durch KI Agenten. Und nun Vibe-Coding & Alternativ-MOAM). Francesco di Lardo
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ChatGPT / KI abseits des RPG
DAS ist mal ein Gedanke! Mal angenommen, so etwas ginge mit Vibe-Coding (sei es in ein, zwei, drei Jahren), dann glaube ich, daß sich im Versuch dennoch jemand besser schlagen würde, der darauf trainiert ist, Softwarearchitekturen zu erstellen oder Software zu entwickeln, als irgend ein Laie. Soll heißen, gewohnheitsmäßig Strukturen zu erarbeiten würde wohl auch dabei helfen, der KI klarer und strukturierter zu "sagen", was sie vibe-coden soll. Francesco di Lardo
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Der Ton im Forum
Moderatoren brauchen Deiner Meinung nach also nicht neutral zu sein? Meines Erachtens eine sehr erstaunliche und wundersame Ansicht. Wer soll denn parteiische Richter und Schlichter ernst nehmen? Respekt vor Moderation kann nur dann entstehen, wenn sie alle nach gleichen Maßstäben behandelt. Francesco di Lardo
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Die entsprechenden Entscheidungen wurden auf theoretischer Basis bereits vor Jahren längst vor der Reife der technischen Komponenten getroffen: Und hierbei ist die Einschätzung des Pentagons, Chinas, und Rußlands sowieso, jeweils ähnlich. Es geht um Zeit. Um nötige Entscheidungen zu fällen, ist für den Menschen aufgrund der technischen Entwicklung immer weniger Zeit vorhanden. Bis zu dem Grad, daß die menschliche Entscheidungsfindung nicht mehr in der Lage ist, mit einer automatisiert-maschinellen Schritt zu halten. Eine russische Zirkon Hyperschallrakete, die mit einem nuklearen Sprengkopf bestückt werden kann, braucht von Königsberg bis Berlin je nach Flugbahn etwas unter zwei bis vier Minuten. In dieser Zeit muß man im Fall der Fälle das Ding bemerken, klassifizieren, einschätzen, was es machen und vorhaben könnte, entscheiden, wie man darauf reagieren will, es tracken, eigene Abwehrmaßnahmen einleiten und das Ding erfolgreich abschießen. Man mag also militärische Systeme mit Menschen "in the loop" (alles läuft automatisiert, aber der Mensch zieht noch den Trigger) oder auch "on the loop" (alles läuft automatisiert, der Mensch überwacht nur noch die Abläufe) konstruieren und so noch eine gewisse menschliche Kontrolle erhalten. In dem Moment aber, wo auch nur ein einziger Gegener Systeme konstruiert, die "out of the loop" (alles läuft automatisiert ohne menschliche Einwirkung) funktionieren, dann hat man mit "in the loop" oder "on the loop" Systemen verloren - die brauchen zuviel Zeit. Aus dieser Logik folgt zwingend, daß man "out of the loop" Systeme konstruieren MUSS, um nicht zu unterliegen. Praktisch läuft das dann so, daß die Systeme bei den Playern mit "mehr Skrupeln" noch "in the loop" oder "on the loop" Funktionalität besitzen, die man aber im Fall der Fälle ausstellt. Bei einigen defensiven Systemen ist dies übrigens schon seit Jahrzehnten so, wie etwa AEGIS, von dem manch einer vielleicht im Zusammenhang mit Marine schon einmal gehört hat. Im Prinzip ging es dabei ursprünglich um die Abwehr von Bedrohungen gegen Schiffe. Heutzutage, und gerade gegenwärtig, sind da natürlich ganz andere Dinge möglich geworden, auch offensiver Natur. Und was viel relevanter ist: VIEL, VIEL billiger. Kreuzer und Zerstörer mit AEGIS konnten sich nur Staaten leisten und betreiben. Einen kleinen Drohnenschwarm kann sich im Prinzip jeder leisten. Und ein großes System könnte bald theoretisch eine Person steuern - das sind die Dinge, um die es bei dem Streit zwischen Antrophic und der Trump-Administration auch geht. Oder letztlich auch bei Google gestern. Dabei ist es nicht so, daß diese Firmen grundsätzlich nicht wollen (von ein paar Mitarbeitern abgesehen). Sie glauben, daß sie noch nicht können. Aber so etwas interessiert einen Trump nicht, noch einen Xi, noch einen Putin - die sehen sich alle lieber möglichst bald an einem "Start"-Button sitzen, ohne daß ihnen da jemand lästig in den Arm fallen könnte oder Befehle nicht umsetzen. Das sind die Unterschiede zu früher. Francesco di Lardo