Alle Inhalte erstellt von Francesco di Lardo
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Das Ganze ist eigentlich für jeden relevant. In den meisten anderen Fällen hat die Kill-Chain funktioniert wie sie sollte. Im beschriebenen Fall hatten die 120 Schülerinnen aber unbestreitbar "Pech". Es wäre sehr zynisch zu fragen: "Wer weiß, wie vielen von denen in der Schule beigebracht wurde, die Amerikaner und Israelis zu hassen?". Andere Zusammenhänge mögen uns da sehr viel direkter betreffen: Algorithmen entscheiden in einigen Bundesstaaten der USA darüber, ob jemand vorzeitig aus der Haft entlassen wird oder nicht. In einigen Bundesstaaten der USA gibt es "predictive policing", bei dem ein Algorithmus berechnet, wo sich "am wahrscheinlichsten" Straftaten ereignen werden und wo infolge dieses Assessments Polizeistreifen hingeschickt werden. Einerseits scheint dies sehr sinnvoll. Andererseits verstärkt es natürlich einen Bias - wo keine Polizeistreife ist, kann sie auch nichts finden. Und wo sie ist, noch mehr. Was, wenn das marktbeherrschende Modell von KI-assistierter Filtersoftware für Bewerbungsunterlagen - aus welchen nicht kontrollierbaren Gründen auch immer - Dein Bewerbungsprofil nicht mag? Was, wenn Deine Kreditwürdigkeit aufgrund Deiner Postanschrift geringer eingeschätzt wird, obgleich für Dich persönlich eine höhere Kreditwürdigkeit besteht als bei der Masse Deiner Nachbarn um Dich herum? Du wirst die höheren Zinsen zahlen müssen, ohne Chancen, dagegen vorzugehen. Alle diese Fälle haben eins gemeinsam: Funktioniert meistens. Aber einige haben "unschuldig" Pech und - wichtiger noch - keine Chance, sich dagegen zu wehren. Da wird menschliches Schicksal bzw. da werden Menschen Maschinen unterworfen - und dies im Wortsinn. Wenn man abermals "Pech" hat, kommt womöglich noch folgender "Twist" hinzu: Die Entscheidung der Bombardierung der Schule wurde von einem Menschen "abgenickt" - obgleich er freilich keine wirkliche Möglichkeit hatte, die Situation tatsächlich zu prüfen. Wer trägt die Verantwortung? Wird diese dann dem "abnickenden" Menschen aufgebürdet, während man die fehlerhafte Maschine exculpiert? Oder deren Hersteller? Oder deren Programmierer? Wie ist es im "autonomen" Fahrzeug auf "Autopilot"? Der Konzern versichert, "alles geht automatisch". Aber er verpflichtet den Fahrer nach Warnton ggf. binnen Sekundenbruchteil einzugreifen. Ist das nichts anderes, als sich einen "schmalen Fuß zu machen" und sich zu exculpieren und dem Menschen die Verantwortung aufzubürden nebst einer Situation, die dieser eigentlich gar nicht mehr unter Kontrolle bringen kann? Francesco di Lardo
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Noch nicht lange her, da habe ich mal über die Problematiken von Kill-Chains und "Human in the Loop", "Human on the Loop" etc. gepostet. Anbei ein Artikel, der mal anschaulich darlegt, was selbst "Human in the Loop" in der Praxis eigentlich bedeutet - nämlich oftmals keine wirkliche menschliche Evaluation, sondern nur ein "abnicken" ohne große Prüfung. "Authority in Name Only That is the lesson of Epic Fury that most after-action assessments have skipped. They asked whether the campaign met its objectives. The harder question is whether the chain of command still functioned at machine speed, or whether the authority assigned to a human on paper had quietly migrated into the software. This is not an indictment of any commander or administration. The dynamic is structural. Once a targeting pipeline runs faster than a person can verify what it produces, the real decision shifts to the system that produces it, whatever the doctrine says about who is in charge." https://thedefensepost.com/2026/06/30/human-oversight-ai-targeting/ Das ist die Wirklichkeit, vor der wir stehen. Francesco di Lardo
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Ein kleiner Lichtblick ist die neueste Entscheidung beim Nachichtenmagazin "Der Spiegel" hinsichtlich KI: "Spiegel"-Chefredakteur Dirk Kurbjuweit positioniert sich klar in der Debatte um den Einsatz von KI im Journalismus. "Wir lassen unsere Texte nicht von einer KI schreiben oder umschreiben", stellt er in einem Essay im eigenen Blatt klar. Er berichtet von einer intensiven, hitzigen Diskussion innerhalb der Redaktion. Die internen KI-Richtlinien untersagen bisher, "Artikel maßgeblich von einer KI schreiben oder umschreiben" zu lassen. Infolge der Diskussion streicht der "Spiegel" nun das Wort "maßgeblich" aus den Richtlinien. "Wir sind die Autorinnen und Autoren unserer Texte. Wir denken selbst, wir strukturieren selbst, wir schreiben selbst, ob im Team oder allein. Niemand von uns soll das verlernen", schreibt Kurbjuweit. Der "Spiegel" solle "ein Fest von Menschen für Menschen bleiben, mal wild, mal gediegen, ein Menschenmedium". Dies sei "Teil unseres Ethos, unserer Identität". Gleichzeitig will Kurbjuweit den Einsatz von KI aber nicht grundsätzlich verbieten: "Es kann hier meines Erachtens keine radikale Lösung geben, weder Roboter noch Reinheitsgebot." Als Werkzeug etwa für Übersetzungen, die Rechtschreibprüfung oder Auswertung großer Datenmengen bleibt der Einsatz von KI weiterhin erlaubt. Kurbjuweit vertraue darauf, "dass der Anspruch, 'Menschenmedium' zu sein, eingehalten wird, dass jeder auf die eigene Schöpfungstiefe achtet". Sollte der "Spiegel" davon Ausnahmen machen, "kennzeichnen wir das". Für Kurbjuweit sei das Selbstschreiben "das reine Glück". "Denken und Schreiben bilden zusammen ein Zentrum meines Lebens. Wäre ich nicht verrückt, würde ich mir beides von der künstlichen Intelligenz wegnehmen lassen? Ich wäre verrückt, und so verrückt bin ich nicht." turi2"Spiegel" verbietet das Schreiben von Texten durch KI. |...Menschenwerk: "Spiegel"-Chefredakteur Dirk Kurbjuweit positioniert sich klar in der Debatte um den Einsatz von KI im Journalismus. "Wir lassen unsere Texte nicht von einer KI schreiben oder umschreibe Francesco di Lardo
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Infos von Elsa Franke / F&SF Spiele bezüglich Fanware
Veröffentlichen ist etwas anderes, als sich Abenteuer auszudenken. Letzteres kann einem niemand verbieten. Wenn ich mir als Spielleiter M5-Zeug für meine Spielergruppe nach Erscheinen von D1 ausdenke, ist das unproblematisch. Davon ist im Fall der Fälle wohl auszugehen - ob man dies gutheißt oder nicht. Francesco di Lardo
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Infos von Elsa Franke / F&SF Spiele bezüglich Fanware
Dito. Franceso di Lardo
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Infos von Elsa Franke / F&SF Spiele bezüglich Fanware
Tja, so ist das. Einige Spielehersteller verstehen das und verfolgen den Ansatz "Leben und Leben lassen". Etwa MMP mit ASL. Da gibt es VASL (virtual ASL), d.h. eine Desktop-Umgebung mit ALLEN Countern (ca. 25.000 verschiedene), ALLEN Spielbrettern (so um die 200 schätzungsweise). Was VASL nicht kann, sind einzig die Regeln. VASL verbindet die ASLer weltweit, darüber laufen Turniere, darüber läuft viel Playtesting für zukünftige Publikationen von MMP wie auch von Third Party Publishern. Viele kommen über VASL zum Hobby. Theoretisch braucht man einzig ein elektronisches Regelwerk zu kaufen für ca. 80 US$ und kann sich sämtliche physische Komponenten sparen (die für ein "Komplettsystem" in mehrere 1000 US$ gehen. Mit VASL kann man natürlich nicht am Tisch spielen. Und man braucht irgendjemanden, der die Szenario-Karten hat, was aber nicht das geringste Problem ist. Warum machen die das? Weil es sich unter dem Strich rechnet. ASL ist ebenso letztlich wie auch Rollenspiele davon abhängig, daß Leute Content nicht "gegen Bezahlung" sondern im wesentlichen "aus Spaß" erstellen. Mit VASL haben sie ein Tool für das Playtesting und finden Leute dazu, die sonst über Kontinente verstreut sind. Und sehr wichtig: Die Leute, die ASL spielen, kaufen sich idR TROTZDEM die physischen Komponenten, selbst in dem Fall, wenn sie fast nur über VASL spielen. Über VASL lassen sich somit auch neue Märkte erschließen - z.B. gibt es eine kleine (?) Community in China, wo ohne das Netz am Anfang der Zugang sehr schwer wäre. Andere machen das eben nicht. Games Workshop / Warhammer. Die würden so etwas sofort kleinklopfen. Vielleicht rechnet sich das für sie. Mit Blick auf Midgard oder D1 kann man natürlich nur vermuten. Wenn es um Zugänglichkeit geht, können vielleicht nicht so verbreitete Spiele eher von virtuellen Ressourcen, Fanprodukten usw. profitieren, als weitverbreitete. Von der überschaubaren Zahl der neuen ASL-Spieler höre ich jedenfalls nicht: "Hab's mir im Laden bestellt und dann irgendwann VASL im Netz gefunden." Es ist genau anders herum. Vielleicht kann @Wyndor ja hingehen, sein Tool für D1 erweitern oder separat anfertigen und dann das Ding einfach Pegasus anbieten - für hartes Geld. Vermutlich immer noch billiger für Pegasus, als wenn die selbst etwas auf die Beine stellen würden unter dem Strich. Francesco di Lardo
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zwerg.webp
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Midgard Crowdfunding Jenseits der Spiegel
Du grausamer Kameltreiber, du! 😉 Francesco di Lardo
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Midgard Crowdfunding Jenseits der Spiegel
Hehe... Ich bin erst einmal vom Prinzip der Selbstwirksamkeit von Spielleitern ausgegangen. Dabei dünnes Eis vermeidend, werde ich keine weiteren Überlegungen zu "eurer" Spielleitung anstellen. 😉 Aber wenn man die "gottgleiche Spielleitermacht" für Korrekturen als Gegebenheit verwirft, dann hilft vermutlich auch keine Inhaltswarnung - oder man braucht vielleicht eine Triggerwarnung diesbezüglich? 😇 Francesco di Lardo
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Auf dem Weg zum GRW
Das macht unbedingt Sinn. Regelkonsistenz ist m.E. ein grundlegender Qualitätsfaktor für jedes Spiel (und nicht nur für Spiele...). Das Mehr an Zeit, die man für Konsistenz aufwendet, ist gut investiert. Ansonsten geht später gern ein Vielfaches der Zeit drauf, um mit Inkonsistenzen zu kämpfen. Francesco di Lardo
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Midgard Crowdfunding Jenseits der Spiegel
Das ist jetzt meine persönliche Meinung - jeder mag eine andere divergierende Meinung haben: Wenn ich zu jeder beliebigen Zeit einen Blick auf die Geschehnisse in unserer Welt werfe, dann brauche ich wahrlich keine "Inhaltswarnung" in einem Rollenspielabenteuer. Das Gute bei einem Rollenspielabenteuer im Vergleich zu unserer Welt ist: Rein gar nichts hindert einen Spielleiter daran, die Aspekte, die ihn am Abenteuer nicht gefallen, mit "gottgleicher Macht" zu ändern. Just sayin'... Francesco di Lardo
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AP Steigerung pro Grad
Thema von Donegal Dunfanaghy wurde von Francesco di Lardo beantwortet in M5 - Gesetze der Erschaffung und des LernensSchau mal im KODEX auf Seite 168. Dort stehen die Formeln für automatischen Ausdauerzuwachs pro Grad oder durch Ausdauertraining. Der AusB wird benutzt, um anfangs gewissermaßen die Grundausdauer zu berechnen. Sofern sich Dein AusB nicht während des Spiels ändert, bleibt auch dessen Einfluß auf die AP in höhreren Levels unverändert. Francesco di Lardo
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M6 - Die Umstürmten
War nicht der Anspruch von D1 "Vereinfachung" und "leichte Zugänglichkeit"? Persönlich habe ich da keine Eisen im Feuer. Dazu komme ich aus der Rolemaster- und ASL-Ecke, d.h. Regelkomplexität ficht mich persönlich nicht an, eher im Gegenteil. Insgesamt scheint mir der Trend jedoch derzeit "unaufhaltsam" in Richtung "Vereinfachung" und "leichte Zugänglichkeit" zu laufen. Etwa: M4 => M5 => D1 D&D 3.5e => ... => D&D 5e (2014) => D&D 5.5e (2024) Vielleicht muß der Trend erst einmal den Vollausschlag in Sachen "Vereinfachung" und "leichte Zugänglichkeit" erreichen, bevor das Pedel hier vielleicht wieder umschwingt. Francesco di Lardo
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Die europäischen Alternativen brauchen wir auf so vielen Gebieten: KI - aber auch Plattformlösungen, Betriebssysteme, Clouds, Satelliteninfrastruktur, Verschlüsselung, Chipindustrie. Und natürlich auch militärische Fähigkeiten in jeder Hinsicht. Und, und, und... Bei alledem reicht es nicht, das Gerät hinzustellen oder zu kaufen - man braucht die Leute, die es bedienen, jene, die es entwerfen und jene, die die Entwürfe in Produkte umformen, die am Markt konkurrenzfähig sind. Und ich sehe nicht, wie wir dies hinbekommen, weil unsere derzeitigen Stukturen zu schwerfällig sind und es bei der Vielzahl der Länder schwer ist, an einem Strang zu ziehen. Es genügt bei vielen Dingen schon ein Orban, um den Karren zu blockieren - und ist der weg, taucht anderswo ein neuer auf. Dabei bedarf es nicht mal eines Orbans, um Dinge wie FCAS in den Sand zu setzen. Immerhin hat europäische Regulierung zumindest einiges Gewicht (auch wenn diese oft "far from perfect" ist...).
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ChatGPT / KI abseits des RPG
"Ich hab ja nichts zu verbergen..." Wie oft habe ich Leute diesen Satz sagen hören, wenn sie meinen, die "Sache mit den Nutzungsbedingungen" sei doch letztlich egal. Was man alles so mit den Daten anstellen kann, die die ganzen Smartphone-Zombies täglich stundenlang von sich ins Netz blasen, wollen viele "lieber gar nicht wissen" oder denken überhaupt nicht darüber nach bzw. geben der süßen Bequemlichkeit nach. Ok, here's one: https://militaryai.ai/pokemon-trained-ai-drone-mapping/ Davon abgesehen wurde Pokemon z.B. auch dazu benutzt, die Spieler vor bestimmte Läden zu bugsieren, wo sie dann vielleicht auf die Idee kämen, sich den nächsten Burger zu kaufen. In dem Moment, wo riesige Datenmengen involviert sind, werden Dinge eben berechnenbar. Bei einem ausreichend großen N hat man eine sehr hohe und verläßliche Wahrscheinlichkeit für Ergebnisse. Und wenn die Kosten dafür, ein Pokemon-Monster vor McD zu platzieren geringer sind, als der Profit, den 1/250stel der Leute generieren, die nach dem Ablaufen des Monsters den Burger kaufen, dann wird dies gemacht. Big Data ermöglicht es, daß man sich - im Rahmen der Skaleneffekte - mit sehr hoher statistischer Sicherheit "Verhalten kaufen" kann, mit der Möglichkeit, dies vorab gegen die Kosten aufzurechnen. Das Burger-Beispiel ist dabei noch vergleichsweise "harmlos" (ist es natürlich nicht im geringsten). Viel relevanter und gefährlicher wird es, wenn man auf diese Weise bei sehr engen Entscheidungen "das Zünglein an der Waage" zu manipulieren oder kaufen sucht. Francesco di Lardo
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Midgard Crowdfunding Jenseits der Spiegel
Pulver der Zauberbindung kostet 500 GS. Ein GS wiegt 10g. Ich brauche also 5kg Gold. Nach Tagespreis kosten 5kg Gold 600.198,15€. Das ist mir zu teuer... 🤷♂️ Francesco di Lardo
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Midgard Crowdfunding Jenseits der Spiegel
Hehe, ja. Ich kenne auch die Wirkungsdauer von 10 Minuten... Francesco di Lardo
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Midgard Crowdfunding Jenseits der Spiegel
Bei mir alles angekommen. Verpackung unbeschädigt. Inhalt unbeschädigt. 👍 Aber es gibt ein Problem: Unter großen Mühen hatte ich vor wenigen Wochen meine Regale mit "Rollenspielsachen" platzoptimiert, um dort noch die letzten fehlenden M5 Dinge unterbringen zu können - man muß hier mittlerweile um jeden Zentimeter "kämpfen". Und jetzt habe ich hier ungefähr 15cm Regalbreite an "epischer Kampagne", die eines Standorts in den Regalen bedürfen. Da liegt noch eine epische Herausforderung vor mir, irgendwie 15cm Regalraum herauszukitzeln... 😄 Francesco di Lardo
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Um hier noch einmal anzuknüpfen - ALLE sind da derzeit dran. Man kann sich nicht darauf verlassen, daß es "der andere" nicht tut. Aber auch "der andere" sieht da (noch) Risiken: https://militaryai.ai/china-warns-ai-yes-man/ Ebenso wie "die eigenen": https://militaryai.ai/agentic-ai-military-accountability/ Düster wird es an dem Punkt, wenn die Entscheidungsträger keine Ahnung haben oder aber sich im Zweifel nicht um Accountability scheren. Trump, Putin und Xi - Entscheidungsträger, denen man in dieser Hinsicht vertrauen möchte? Und dann gibt es noch Leute wie Musk oder Thiel, die nicht einmal Vertreter eines Staates sind und sich nicht einmal mehr um den Anschein einer irgend gearteten Legitimation bemühen, so fragwürdig sie auch sein mag. Der Umgang der Trump-Administration mit Anthropic, welches es gewagt hat anzumerken, daß man die Risiken nicht im Griff hat, ist nur ein bezeichnendes Beispiel. Francesco di Lardo
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Natürlich machen Menschen auch Fehler. Aber ein individueller Mensch ist für sich allein in dem Ausmaß seiner Fehler nicht so "skalierbar" wie die Systeme, mit denen wir es jetzt zu tun bekommen. Man brauchte mehrere Menschen, um Dinge "durchzuziehen" und sofern manche nicht "mitgezogen" haben, konnte die Kette durchbrochen werden. Bei dem, was auf uns zukommt, gibt es nicht mehr notwendiger Weise diese Glieder in der Kette. Francesco di Lardo
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Ich denke, das kann man so klar nicht sagen. Wie kann ein System transparenter sein, bei dem nicht einmal dessen Erschaffer nachvollziehen können, wie es zu seinen "Entscheidungen" kommt? Und wer sagt, daß autonome Systeme nicht schummeln? Gerade der Link, den ich etwas weiter oben im Thread gepostet habe, belegt beispielsweise, daß sie eben doch schummeln bzw. fixe Regeln brechen können, trotzdem es ihnen explizit verboten wurde: Nur eines der fünf oder sechs KI-Modelle hat es geschafft, daß in dem Experiment keine "kriminellen" Handlungen vorkamen. https://www.emergence.ai/blog/emergence-world-a-laboratory-for-evaluating-long-horizon-agent-autonomy Francesco di Lardo
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Bei AEGIS gibt es verschiedene Modi, in denen das System operieren kann. Einer davon ist der "Auto SM" Mode, bei dem noch eine menschliche Autorisierung eines Launches (bzw. einer "Reaktion") erforderlich ist, während der gesamte Rest vollständig automatisiert läuft. Einer anderer läuft jedoch gänzlich ohne menschliche Beteiligung - abgesehen davon, daß Menschen diesen Modus ein- und ausschalten können. Ist dieser Modus eingeschaltet, erfolgt die Erfassung, Klassifizierung und ggf. Bekämpfung von Zielen vollständig ohne menschliche Beteiligung. Und dies ist in der Tat schon seit vielen Jahren so. Du kannst natürlich sagen, daß System sei nicht "vollständig autonom", weil ein Mensch den Modus an sich noch ausschalten kann und in diesem Sinne noch "on the loop" wäre. Das ist aber eine sehr weite Dehnung des Begriffes "on the loop", weil im besagten Operationsmodus eine wirkliche "Prüfung" oder "Autorisierung" durch einen Menschen nicht mehr tatsächlich erfolgt. Fransceso di Lardo
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Das haben KIs ganz sicher schon sehr oft getan. Davon abgesehen macht es teilweise auch keinen allzugroßen Unterschied, wenn ein Mensch "in the loop" ist (also selbst den Knopf drückt) oder "on the loop" (d.h. das automatisierte Drücken des Knopfes stoppen könnte). Die Ziele von Drohnen etwa in Afghanistan, im Jemen oder in Somalia wurden seit langer Zeit auf Grund von Wahrscheinlichkeiten festgelegt: Das Ziel hat zu oft "mit den falschen Leuten" telefoniert, war zu oft in der Nähe "der falschen Leute" oder in einem Fahrzeug oder an einem Ort, wo sich "die falschen Leute" aufgehalten haben? Dann gehört das Ziel - wahrscheinlich - auch zu "den falschen Leuten", bzw. wird, wenn es eine bestimmte Schwelle der Wahrscheinlichkeit übersteigt, allein dadurch zum Ziel. Das System sagt dem Menschen "in the loop": "Mit 96% Wahrscheinlichkeit ist das ein Terrorist." Der Mensch wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit den Knopf drücken, um die Hellfire-Rakete loszuschicken. Dies gilt umso mehr, sofern Entscheidungen schnell getroffen werden müssen. Der Tendenz, der Einschätzung der "Maschine" zu folgen (96% Terrorist), ist eine bestimmter Bias, dessen genaue Bezeichnung mir gerade nicht einfällt. Wohlgemerkt - in den meisten Fällen stimmt die Einschätzung und das Ziel ist tatsächlich ein Terrorist. Nur dumm, wenn man zu dem Prozentsatz der Menschen gehört, die kein Terrorist sind, und auf die trotzdem die Hellfire-Rakete abgeschossen wird. Das wird in Kauf genommen, inklusive möglicher Kollateralschäden. Mit Blick auf die Amerikaner muß man dabei anmerken, daß das US-Militär Stellen hat, die explizit dafür geschaffen wurden, genau solche Fälle und auch Kollateralschäden zu vermeiden und zu begrenzen. Der derzeitige Präsident der USA hat aber gerade diese Stellen massiv zusammengestrichen. Fancesco di Lardo
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Wir reden nicht von Träumen. Der Einsatz von autonomen Waffensystemen ohne menschliche Beteiligung ist teilweise schon seit Jahrzehnten Realität - etwa beim AEGIS System. Dort aber verhältnismäßig unproblematisch, weil es auf See nicht viel gibt (oder auf einen zufliegt), was man falsch einschätzen könnte. Dies ist natürlich an Land oder gar in einem urbanen Umfeld völlig anders. Dennoch ist auch dort die theoretische Frage, ob Waffensysteme autonom eingesetzt werden, seit langen Jahren längst beantwortet: Es wird so gemacht werden. In dem Moment, wo man sich nicht darauf verlassen kann, daß der Gegner keine autonomen Waffensysteme einsetzt - und darauf ist kein Verlaß - kann man es sich nicht leisten, die Zeit für Menschen "in the loop" oder "on the loop" aufzuwenden, so die Argumentation. Auch wenn Systeme so entwickelt werden, daß Menschen noch "in the loop" oder "on the loop" sind, wird man diese Mechanismen ausstellen können - genau wie beim AEGIS System. Eine Hyperschallrakete von Königsberg bis Berlin braucht etwas mehr als zwei Minuten. In dieser Zeit muß ihr Start erkannt, die Rakete muß erfaßt, klassifiziert und verfolgt werden, es muß entschieden werden, wie darauf zu reagieren ist, dann müssen ggf. Effektoren zur Bekämpfung gestartet werden, das Ziel erreichen und zerstören, bevor die Hyperschallrakete wirken kann. Bei alledem weiß man nicht, ob sie einen atomaren Sprengkopf trägt, einen konventionellen oder gar keinen. Dies ist nicht automatisiert unmöglich. Der Haken ist, daß derzeit die KI nicht in der Lage ist, dies ohne Fehler zu tun. Daraus folgt eine Abwägung, entweder Fehler in Kauf zu nehmen oder mit hoher Wahrscheinlichkeit getroffen werden zu können. Wenig überraschend werden diese Fehler je eher in Kauf genommen, je näher man dem "sharp end" kommt: Besser der als ich. Lieber nehme ich in Kauf, ein Ziel zu zerstören oder zu töten, was mir mit geringer Wahrscheinlichkeit gar nichts tun will oder kann, als in Kauf zu nehmen, daß ich mit hoher Wahrscheinlichkeit verletzt oder getötet werde, falls ich mich irre. Francesco di Lardo
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Anthropic ist per se meines Wissens nach auch nicht gegen den Einsatz von KI für militärische Zwecke. Aber sie sind der Meinung, daß die KI dafür jetzt noch nicht sicher genug funktioniert. Francesco di Lardo