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Francesco di Lardo

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  1. Ein paar erste Erfahrungen die ich gemacht habe: Ziel war es, einen Charakter der Spielergruppe in bestimmten Spielsituatioen, die er erlebt hat, darzustellen. Ein Problem war es, daß die KI es nicht lassen kann, den (nicht so attraktiven) Charakter in der Tendenz her immer wieder schleichend schöner zu machen. Mir sind folgende Einfälle gekommen, wie man versuchen kann, dem entgegenzuwirken: Ansatz 1: Du hast das Bild des Charakters, auf dem dieser zu gut aussieht. Nimm Dir als Ausschitt nur den Kopf/Gesicht desselben und speichere ihn getrennt ab. Dann lade Kopf/Gesicht hoch und gib die Anweisung: "Mach das Gesicht häßlicher". Hierbei bekommt man vielleicht nicht beim ersten mal ein brauchbares häßliches Gesicht oder muß ein wenig "nachprompten". Es könnte dabei sein, daß die Ähnlichkeit zum "Ursprungs-Gesicht" mit Blick auf die Gesichtszüge nicht mehr ganz passend ist. Wie wir gleich sehen, ist das nicht unbedingt schlimm. Speichere das häßliche Gesicht auch getrennt ab. Lade dann beide Gesichter neu hoch. Gib die Anweisung: Vermische die beiden Gesichter. Das Resultat ist dann in der Tat ein Gesicht, welches dem Ursprungs-Gesicht in seinen Zügen noch gut genug ähnelt aber eben doch nicht mehr so attraktiv ist. Die richtige "Balance" im Ergebnis hängt hier davon ab, was man zuvor als "häßliches Gesicht" gespeichert hat. In meinem Fall hatte er erst eine fast werwolfartige Grimasse als "häßliches Gesicht" ausgegeben. Das hatte ich dann verändert durch "keine Zähne zeigen, Züge etwas sanfter", worauf das "häßliche Gesicht" dann einen brauchbaren Teil für die Nachfolgende Verschmelzung mit dem "Ursprungs-Gesicht" zum "End-Gesicht" wurde. Nach der Vermischung das "End-Gesicht" getrennt abspeichern. Das ist dann das Template, auf daß man später immer wieder zurückgreifen kann. Dies leitet uns zu Ansatz 2: Jetzt war ich dabei die Situation einer Kneipenschlägerei abzubilden. Nach diversen Iterationen war der Charakter wieder schleichend "schöner" geworden. Dem wollte ich entgegenwirken, indem ich die Anweisung gab: "Ersetze den Kopf des Charakters im Bild der Kneipenschlägerei mit dem, was ich jetzt hochlade - hier habe ich dann unser "End-Gesicht" aus Ansatz 1 hochgeladen. Erstaunlicherweise hat er diese Anweisung aber nicht so recht befolgen wollen, es schien eher wieder wie eine Art Vermischung, die in der Auswirkung dann nicht so groß war, weil es sich um eine von "schönem" Gesicht und "nicht mehr Werwolf-häßlichem Gesicht" handelte. Ich bin dann auf folgenden Trick gekommen, um diese Schwierigkeit zu umgehen. Meine Anweisung lautete: Laß das Kneipenschlägerei-Bild so bis auf folgende Änderung: Entferne den Kopf des Charakters. Resultat war dieselbe Szene nur ohne Charakterkopf. Dann habe ich unser "End-Gesicht" neu hochgeladen mit der Anweisung: Setze diesen Kopf auf den Torso des Charakters. Das in Teil 1 fertiggestellte "End-Gesicht" konnte ich also auf diese Weise direkt in die "End-Szene" der Kneipenschlägerei bekommen, und so das schleichende "Schöner-Werden" während der Schlägerei-Iterationen ausschalten. Auf ähnliche Weise könnte man vermutlich auch mit anderen Schlüsselelementen des Bildes vorgehen. Sagen wir, der Charakter hat eine ganz bestimmte Waffe. Diese hat man - als Einzelteil - irgendwann einmal als KI Bild erstellt und in sein Archiv gespeichert. Während der Interationen der Szene, in denen der Charakter vorkommt, driftet vielleicht auch die Darstellung der Waffe (oder des Schlüsselelements) vom Gewüschten ab. Auch hier könnte man zum Schluß hingehen und wie beim Gesicht auch die Waffe verändern. Ob dies mit multiplen Bildelementen geht, habe ich noch nicht ausprobiert. Einige Tools bieten auch die Möglichkeit, gezielt nur ausgewählte Regionen eines Bildes zu verändern. Vielleicht käme man auch damit weiter. Ansatz 1 in Verbindung mit Ansatz 2 scheinen mir jedenfalls vielleicht als Rezept, Schlüsselelemente des Bildes vor schleichender Veränderung in Bilditerationen zu bewahren bzw. sie für diese Elemente einzufangen. Francesco di Lardo
  2. Ist dies jetzt der zusammengefaßte Thread? Wenn nicht, dann wäre ein Link zu diesem hilfreich.
  3. Exakt das ist das Problem. Ich glaube, es gab kürzlich eine Umfrage vom Branchenverband Bitkom (kann mich nicht mehr genau erinnern), nachdem schon um die 50% der Schüler in der 7. Klasse (!) sich von KI bei den Hausaufgaben "helfen" lassen. Bin als Elternvertreter in diversen Schulgremien des Gymnasiums meiner Kinder: Die Lehrer dort sagen dasselbe wie Du. D.h. das in der Breite die Schüler nicht mehr richtig "lernen zu lernen". Wie sollen daraus dann die vielbeschworenen "Fachkräfte" oder Studenten werden? Eine Katastrophe. Kein Mensch hat einen Plan, wie man mit der Situation umgehen soll. Für viele Lehrer ist KI mehr oder minder unbekannt (und teils auch normale IT nicht sonderlich vertraut). Manche Lehrer agieren als "Einzelkämpfer", andere sehen Handlungbedarf, wissen aber nicht wie, noch andere resignieren. Auf Elternseite ist es nicht anders. Klar ist: Individuell kann man der Sache nicht angemessen begegnen. Mindestens braucht es einen Plan auf Schulebene - und hier hängt viel an der Leitung, dem im Kollegium vorhandenen Fachwissen. Dabei hat natürlich niemand Zeit für noch mehr komplexe Extraaufgaben. Im Grunde weiß dabei jeder, daß auch die Schulebene nicht ausreicht - da muß Landespolitik ran. Aber auf effektive Resultate in der Landespolitik zu warten - mit unterschiedlichen Ausgängen in 16 Bundesländern, wechselnen Regierungen mit wechselnden Ansichten... Hoffnungslos.
  4. Ich kann mich Deiner Einschätzung nur vollumfänglich anschließen! Ohne eigenes "Fachwissen" ist man verloren. Und dieses muß man sich eben mühsam aneignen. Was in der Zukunft vielleicht schwieriger wird, da alle möglichen "eloquenten" - aber nicht notwendigerweise richtigen oder gar bewußt falschen Inhalte fortan en masse automatisiert geschaffen werden können. Stichwort: Finde mal ein "per Hand gemachtes" Bild für Rollenspielzwecke zwischen den Massen von KI Bildern heutzutage. Die Versuchung, die harte Arbeit des Lernens zu vermeiden und KI-generierten Inhalt kaum hinterfragt zu übernehmen - inklusive aller "Eloquenz", über die man persönlich vielleicht gar nicht verfügt, dürfte für viele übermächtig werden. Mit allen daraus resultierenden Konsequenzen, die letztlich fundamental sind. Wir stehen heute oft ungläubig vor handwerklichen Künsten z.B. des Mittelalters, wobei es uns kaum glaublich erscheint, wie man so etwas "mit einfachen Mitteln" hinbekommen hat und es heute fast niemanden gibt, der zu Ähnlichem überhaupt noch in der Lage wäre. Oder wir schauen auf Briefe von vor zwei-, dreihundert Jahren und bestaunen die absolut schöne, präzise geschwungene Schrift. Unser Tun - oder Nicht-Tun formt unser Gehirn konstant und natürlich insbesondere in der Jugend. "Übung macht den Meister", daran geht nichts vorbei. Und wenn wir nicht üben, selbst zu denken, sondern aus Bequemlichkeit uns alles auf dem Silberteller von KI präsentieren lassen, wohin wird das führen? Da wird einem ganz anders. Francesco di Lardo
  5. Das Angebot ist mittlerweile ja erstaunlich umfangreich. Das freut mich! Ich hoffe, daß Ihr noch möglichst lange - am besten für immer - die Gelegenheit habt, dies aufrecht zu erhalten. Francesco di Lardo
  6. Ich habe gestern zum allerersten Mal mit KI ein Bild angefangen und heute fertiggestellt (hatte nur 5 Bildversuche pro Tag als Limit) - absoluter Noob, null Erfahrung, keinerlei Ahnung. Folgende Situation wollte ich darstellen (D&D Hintergrund, da ich derzeit keine Midgard-Runde habe): "A rogue, though charming but alas not attractive, is a worshipper of Sune. His life of adventuring is full of hardships and fighting. Because two priestesses of Sune believe he has rendered services to the creed, they want him to become a priest of Sune. The rogue is deeply touched by this offer. But it also fills him with melancholy and sadness as he feels himself being unworthy due to his life and especially his looks to become a priest of Lady Firehair, which he very much regrets. He has never won true love, sees no hope for an ugly one to be a priest of divine grace and beauty, no hope to become beautiful. He gives a spoken raw and personal explanation like a private confession to the priestesses why he feels unworthy." Mit ChatGPT 5.2 "free" bin ich soweit gekommen: Mit einem anderen Tool nur so weit - es hatte seine Limitationen: Man kann den Prozeß hier verfolgen: https://www.midgard-forum.de/forum/topic/42368-handgemachte-oder-ki-generierte-illustrationen/page/3/#findComment-3856342 Dafür, daß ich als absoluter Noob keine Ahnung hatte was ich da mit null Erfahrung mache, war ich dann doch schwer beeindruckt, was einem die KI selbst als totalem Anfänger ermöglicht. Das ist schon Wahnsinn! Hier geht die Entwicklung zudem mit atemberaubenden Tempo voran. Womit wir beim Thema des Threads wären, wie man Bildprompts verbessern kann. Zum einen hängt da unheimlich viel an den Tools. Ich habe mit der "free" Variante von ChatGPT 5.2 gearbeitet aber auch flüchtig mal andere Dinge ausprobiert (wobei letzere keine Registrierung brauchten). Derzeit scheint wohl das beste Tool Nano Banana in Verbindung mit Gemini 3 zu sein, was es u.a. besser als andere schafft, das Aussehen einer Person konsistent zu halten und sich nicht schleichend von Iteration zu Iteration zu verändern - ein Phänomen, auf das ich auch gestoßen bin. Das Netz ist voll von Videos mit Tipps, wie man KI Bildprompts verbessern kann: - Eine gewisse Struktur des Pompts, der gewisse Elemente enthalten sollte. - Reverse-Prompting, d.h. ein Bild hochladen und die KI zu diesem Bild einen Prompt schreiben lassen (zum Lernen). - Der KI Kontext mitgeben für die Bilder, die Situation, usw. - Custom GPTs anlegen oder Projekte, in denen man gewisse Info oder Methoden z.B. für einen bestimmten Charakter hinterlegen kann, den die KI dann in jedem neuen situationsbezogenen Prompt für den Charakter automatisch berücksichtigt. - usw., usf. Als Startpunkt nur mal zwei von unzähligen Videos: https://www.youtube.com/watch?v=s54JNxiJvec https://www.youtube.com/watch?v=S1ahkFIR_xY Francesco di Lardo
  7. Wichtig für den Glücksritter: Ende gut, alles gut! Das Himmelbett ist noch "falsch" nebst einiger anderer Glitches, aber die Prompts waren alle für den Tag... KI macht schön: Before: After:
  8. Ich will Euch aber das Ende meiner ersten AI Bildgeneration nicht vorenhalten ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen: Die Szene habe ich dann ins Zimmer eines Gasthofes verlegt, wozu ich ein paar Bilder aus meinem Bild-Archiv als "Vorlage" verwendet habe. Dabei ging dann zwischenzeitlich ein Fenster verloren und die Zimmerecke. Ferner habe ich das Bett noch "ausgetauscht" und mit "Schnitzereien" verziert. Interessant war, daß sich die Gesichtsausdrücke der Charaktere bei jeder Iteration immer ein wenig verändert haben, obgleich ich explizit gesagt habe, sie sollten sich so bleiben - die Frauen wurden etwas abgehärmter, der Mann sah immer besser aus, weshalb ich für die Frauen dann explizit noch mal ein früheres Bild als Vorlage für die Gesichter hochgeladen habe (während ich vergaß, den Mann wieder häßlicher zu machen), womit man das Problem ganz gut einfangen konnte. Die Konstanz eines Charakters scheint ein generelles Problem für KI zu sein, wobei ich gelesen habe, daß Nano Banana in Verbindung mit Gemini 3 dies jetzt wohl sehr gut im Griff hat. Andere werden dann wohl bald aufholen. Gesichter von so: Über so: Und schließlich so: Und nachkorrigiert am Ende so: Gesamtbild war dies: Zur Erinnerung - was ich darstellen wollte, war diese Situation: "A rogue, though charming but alas not attractive, is a worshipper of Sune. His life of adventuring is full of hardships and fighting. Because two priestesses of Sune believe he has rendered services to the creed, they want him to become a priest of Sune. The rogue is deeply touched by this offer. But it also fills him with melancholy and sadness as he feels himself being unworthy due to his life and especially his looks to become a priest of Lady Firehair, which he very much regrets. He has never won true love, sees no hope for an ugly one to be a priest of divine grace and beauty, no hope to become beautiful. He gives a spoken raw and personal explanation like a private confession to the priestesses why he feels unworthy." Francesco di Lardo
  9. In dem Thread werde ich gleich etwas dazu posten. Francesco di Lardo
  10. Natürlich wird man beim Prompten auch erst einmal ein wenig Erfahrung sammeln müssen. Bei allem anfänglichen Enthusiasmus wird sich alsbald der Teufel im Detail mit Sicherheit einfinden. Das Netz ist z.B. randvoll von überirdisch schönen Frauen-Charakteren. Deutlich schwieriger, einfach ganz "normale" Frauen und Männer zu finden. Soweit ich weiß, empfinden Menschen von der Natur her statistisch gesehen "durchschnittliche" Merkmale am ästethisch schönsten. Soll heißen, wenn man den "Durchschnitt" von 1000 Frauengesichtern schaffen würde, kommt am Ende ein Frauengesicht heraus, was Menschen als "schön" empfinden. Vielleicht bekommt man es in diesem Zusammenhang hin, ästethisch "normal" aussehenede Menschen zu kreieren, wenn man der KI sagt, sie soll das Aussehen (nur) zweier individuell ausgewählter Ausgangsbilder vermischen - in der Hoffnung, damit den "Durchschnitt" ein wenig durcheinanderzubringen, so daß daraus Menschen mit Ecken und Kanten entstehen und man von den überirdischen Model-Erscheinungen weggkommt. Eine weitere Herausforderung dürften Gestik und Mimik sein - die kleinen, aber doch so wichtigen Dinge. Wie sind hier Eure Erfahrungen? Francesco di Lardo
  11. Nun wollte ich die Szene an den Ort verpflanzen, an dem sie stattgefunden hätte. Ein Zimmer eines Gasthofs, was ich auch in meinem Bildarchiv hatte. Leider waren die "free" Prompts für den Tag erschöpft. Plan wäre gewesen, den Glücksritter auf eine Kiste am Fuße eines Bettes zu setzen mit den Priesterinnen daneben, was vermutlich das Stehend/Knieend Problem nebenbei gelöst hätte. Das Zimmer hätte ich im Stil den Personen anpassen lassen. Ach ja, und noch die brünette Priestering "umgezogen" passend zu der anderen. Und den Rogue hätte ich vielleicht wieder etwas "häßlicher" gemacht um dessen schleichender KI-Verschönerung entgegenzuwirken. Fazit: Ich war - bin - schwer beeindruckt !! So beeindruckt, daß es mir keine Ruhe läßt und ich jetzt hier darüber schreiben muß. Verdammt, es war der erste Versuch meines Lebens überhaupt. Ich habe keine Ahnung von dem was ich tue. Außer "D&D" Hintergrund und "Sune" hat die KI keinerlei "Welthintergrund" erhalten und dennoch die entsprechende Religion passend abgebildet inklusive der zugehörigen Symbolik. Ich brauchte fast überhaupt keine "technischen" Angaben bei den Prompts zu machen - eigentlich nichts anderes als: "Übernimm den Stil des Augangsbildes für das Nachfolgende". Es hat keine Viertelstunde gedauert. Dafür finde ich das - wenn auch aufgrund aufgebrauchter Prompts für den Tag - noch nicht "vollendete" Bild bereits wirklich sehr gut. Ich war völlig überrascht, wie trivial einfach das Ganze war. Zumindest für meinen persönlichen Einsatz ist die Frage "handgemacht" oder "KI generiert" damit entschieden: Ich bekomme Grundrisse von Gebäuden per Hand gut hin. Personen zeichnen? Keine Chance. Ferner wäre der Zeitaufwand für Handarbeit nicht entfernt stemmbar. Was soll ich sagen - ich glaube, ich habe Blut geleckt... Natürlich kosten mehr Prompts Geld - ChatGPT Plus mit unlimited Prompts gut 20 Euro im Monat. Wenn man die laufende Kampagne dafür quasi mit Illustrationen bei so geringem Aufwand begleiten kann, mag es dies wert sein. Was mich allerdings auch hier ärgert, ist dann Datensammelei: Bislang gibt's keine Zahlmöglichkeit mit PayPal oder Amazon Prepaid-Karten von der Supermarktkasse. Will man hier nicht sein Tun mit Klarnamen in Kombination mit Kontodaten verknüpft wissen, muß man wohl auf virtuelle Kreditkarten wie etwa über N26 zurückgreifen. Francesco di Lardo
  12. Mit folgendem Resultat: Der Hammer! Völlig problemlos. In meinem Prompt war ich unpräzise und habe nicht verlangt, daß die "neue" Frau in die Klamotten der Priesterin gesteckt wird. Ich glaube jedoch, hätte ich dies getan, so hätte auch dies problemlos funktioniert.
  13. Ich dachte mir, anstatt lange an der dunkelhaarigen Priesterin herumzuprompten, geh in Dein NSC-Bildarchiv, hol Dir eine Frau heraus und laß die KI sie in die Klamotten der Priesterin stecken. Ich lade also folgendes Bild hoch: Gefolgt von diesem Prompt:
  14. Nächster Schritt: Die Priesterinnen sollten unterschiedlich sein. Resultat: Hat sofort funktioniert. Klar ist die dunkelhaarige Priesterin schon sehr "KI-mäßig". Und noch immer ist die Stehend/Knieend Position noch zweideutig - doch nach Korrektur des Letzteren hatte ich nicht gefragt.
  15. Nun folgte der Prompt für die eigentliche Situation: Eigentlich ist der Prompt ja überhaupt nicht "technischer Natur" (mal abgesehen vom letzten Satz) sondern nur eine Darstellung der Situation, wie man sie im wahrsten Wortsinne "beschreiben" würde. Hier das Resultat: Im Grunde schon wirklich gut! Klar gibt es ein paar Macken: Die Priesterinnen sind Klone. Stehen sie, knien sie - da hat das Bild schwächen. Und der Rogue ist "schleichend" ein wenig attraktiver geworden. Aber Gestik und Mimik - man kann wirklich nicht klagen!
  16. Weiter ging's. Ich wollte die Priesterin mal "allein" haben für mein Bildarchiv: Mit folgendem Resultat: Dieselbe Frau, diesmal auch mit dem symbolisch passenden Spiegel. Bemerkenswert fand ich, daß der Stil völlig unkompliziert dem der Ausgangszeichnung des Rogues angepaßt wurde. Ich habe nur gepromptet: "Nimm den Stil des Ausgangsbilds" - sonst überhaupt nichts.
  17. Resultat ziemlich gut. Selbstredend schafft die KI schöne Frauen - in diesem Fall bei einer Priesterin der Sune muß das wohl so sein. Rote Haare sind hintergrundgemäß wohl kein Zufall. Das Augangsbild des Rogues wurde prima übernommen. Ich war baff!
  18. Ich habe heute das allererste Mal ausprobiert, ein Bild mit KI zu generieren. Mit Texten hatte ich ein wenig herumgespielt zuvor, mit KI Tools zur Bildgenerierung oder Prompt-Methoden dazu jedoch null, zero, nada Erfahrung. Ich bin absolutes Greenhorn. In einem Thread, den ich leider nicht wiederfinde, hatte jemand gesagt, man könne chatGPT auch ohne Registrierung nutzen. Schon, aber für Bildgenerierung ist doch eine Registrierung erforderlich. Weil ich meine Daten dort nicht haben will, habe ich also erst einmal Dienste für Wegwerf-Emailadressen gesucht, wovon einige es nicht durch den Filter der chatGPT Registrierung geschafft haben. Mit protonmail.com hat's dann geklappt. Da ich gerade keine Midgard-Runde habe, beziehen sich die Bilder auf D&D - man möge mir dies hier im Midgard-Forum verzeihen, liegt doch in diesem Thread der Schwerpunkt eher auf der Technik. Ausgangspunkt war ein Bild, was ich irgendwann beim "schweifenden Suchen" mal irgendwo im Netz gefunden habe, was den Charakter grob trifft: Ein Rogue/Glücksritter, beredt aber nicht attraktiv. Sune ist die chaotisch gute Göttin der Schönheit, Leidenschaft und sinnlicher Freuden im Forgotten Realms-Universum von Dungeons & Dragons. Sie wird als atemberaubend schöne Frau mit flammend rotem Haar dargestellt, die Romantik, Liebe und die Förderung von Kunst sowie Luxus in all ihren Formen verkörpert, wobei ihre Anhänger Schönheit als Ausdruck innerer Wahrheit verehren. Eines ihrer Hauptsymbole ist ein Spiegel. Die Situation, die ich darstellen wollte enstpricht der folgenden, die ich später ganz blauäugig auch als Prompt verwendet habe: "A rogue, though charming but alas not attractive, is a worshipper of Sune. His life of adventuring is full of hardships and fighting. Because two priestesses of Sune believe he has rendered services to the creed, they want him to become a priest of Sune. The rogue is deeply touched by this offer. But it also fills him with melancholy and sadness as he feels himself being unworthy due to his life and especially his looks to become a priest of Lady Firehair, which he very much regrets. He has never won true love, sees no hope for an ugly one to be a priest of divine grace and beauty, no hope to become beautiful. He gives a spoken raw and personal explanation like a private confession to the priestesses why he feels unworthy. Use the picture "original" and keep its style to compose a picture of this situation in the temple of Sune." Dies zum Hintergrund meines Unterfangens. Schnell mußte ich lernen, daß die Menge an prompt im freien chatGPT dann doch sehr begrenzt war (so um die 5 pro 24 Stunden). Soviel vorweg darf ich allerdings sagen: Ich war schon stark beeindruckt, was ich als absoluter Noob und Anfänger binnen vielleicht 15 Minuten beim allerersten Versuch überhaupt mit AI Bildkreation hinbekommen habe. Nachfolgend zeichne ich einmal nach, was ich gemacht habe.
  19. Nö. In der Praxis glaube ich aber, daß KI-Lösung von Abenteuern nicht wirklich infrage kommt. Ich glaube, damit Brauchbares herauskommt (vielleicht abgesehen von kurzen Rätseln), müßte man die KI mit ziemlich viel Kontext füttern, was in der Spielsituation nicht praktikabel ist. Anderes Feld: Der Charakter ist - von mir aus - ungemein redegewandt. Deutlich redegewandter als der Spieler. Hier kann man einer KI mit einem kurzen Prompt sagen: "Gib mir 10 Zeilen, wie ein schöseliger Aristokrat in Elisabethan English arrogant einen Hafenarbeiter beschimpft, der eine Kiste hat fallenlassen." So in der Art. Ginge schnell, kommt vermutlich etwas Brauchbares heraus. Allerdings: Liest der Spieler das dann vor, dann wirkt es künstlich und gestellt, nicht natürlich. In solchen Fällen wäre KI Einsatz zur Lösung der Situation meiner Meinung nach eher störend als bereichernd, selbst wenn der Spieler es mit eigenen Worten nur weniger eloquent hinbekommt. In all solchen Situationen hält man sich anstatt an KI besser an den Grundsatz DKWDDK (=Du kannst, was Du darstellen kannst), der im LARP verbreitet ist. Für Pen&Paper am Tisch kann man dann die "Darstellung" des Spielers ggf. mit einem Würfelwurf unterfüttern, der dann repräsentiert, daß der Charakter es "besser" kann, als der Spieler. Francesco di Lardo
  20. Wenn die Gruppe auf dem Schlauch steht und ihr nichts einfällt, käme ich nicht auf die Idee, sie zur Lösung eine KI fragen zu lassen (oder den Spielleiter zu fragen, ob das als Lösungsweg ok wäre). Die sollen das im Spiel in der Spielwelt lösen. Wenn gar nichts anderes geht, meinetwegen ihre Götter um Erleuchtung anrufen auf stimmige Weise, worauf man als Spielleiter ggf. den Charakteren eine "Eingebung" gibt. Rein atmosphärisch würde es mir auch weder als Spielleiter oder Spieler gefallen, wenn auf einmal die Smartphones gezückt werden und die Leute darauf herumwischen. Genau das will ich in einer Spielrunde am Tisch (oder bei einem Date) gerade nicht haben. Francesco di Lardo
  21. Bei solchen Sorgen kann man die "Geheimtür" ja einfach um ein paar Meter nach links versetzen oder an just "die" Stelle eine kleinere Falle einbauen. Die (non-verbale) Reaktion des Spieler könnte dann womöglich Aufschluß darüber geben, ob Deine Sorge berechtigt war oder nicht. Abgesehen davon glaube ich aber nicht, daß man Spieler vom "Schummeln" abhalten kann, wenn sie es darauf anlegen. Und ich glaube, solange es nicht augenfällig wird, wäre es mir letztlich auch egal (na gut, nicht ganz...). Im Fall der Fälle zahlen die "Schummler" auch einen Preis: Sie wissen, daß sie es ohne Schummeln nicht geschafft haben. Francesco di Lardo
  22. Wenn ich es recht sehe, dann muß man sich für ChatGPT etc. überall per Email registrieren. Das möchte ich nicht. Francesco di Lardo
  23. Was sagt die KI denn, wenn man ihr erzählt, daß das Lied in Wirklichkeit zu tun hat mit... dem Untergang der Titanic der neuerlichen Scheidung von US Präsident Trump und Melania dem Angriff einer außerirdischen UFO-Flotte auf New York und dem Austausch der Bevölkerung durch Aliens? Sagt sie dann: "Entschuldigung. Du hast völlig recht. Da lag ich daneben... Bla, bla..." Fancesco di Lardo

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