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Fimolas

Das Viarchengrab

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Hallo!

Seit einigen Tagen gibt es das neue Abenteuer Das Viarchengrab aus der Feder von Martin Hermuth. Es erschien in der neuen Reihe Abenteuer mit dem Band und richtet sich somit explizit an Spieler, die "schnellen Spielspaß ohne umfangreiche Vorbereitungen" mögen.

Ich habe das Abenteuer nun grob überflogen, um seine Tauglichkeit für eine meiner Gruppen abzuschätzen. Dass ich mich nun dagegen entschieden habe, liegt aber nicht an der Qualität des Abenteuers, sondern an seiner doch zu speziellen Ausrichtung; das Szenario vereint in einem Schauplatz nämlich Elemente der druidischen und (alt-)valianischen Kultur, was es nicht so leicht an einen anderen Ort transferieren lässt. Falls meine Gruppe aber einmal an der erainnischen Küste unterwegs sein sollte, werde ich sicherlich darauf zurückgreifen.

Folgende Dinge sind mir beim ersten Überfliegen aufgefallen:

- Für Spielerfiguren der Grade 3 bis 10 halte ich das Abenteuer für sehr anspruchsvoll, zumal zahlreiche Untote mit 50 LP und mehr, eine kampfkräftige Räuberbande, viele verschiedene Dämonen und Elementarwesen und auch noch Echsenmenschen als Gegner in der Anlage angetroffen werden können; auf jeden Fall ist das Abenteuer ausgesprochen kampflastig, was man im Vorfeld beachten sollte.
- Unter Punkt 1d (S. 17) ist von einem Steinsarg aus Holz die Rede, was so sicherlich nicht stimmen kann.
- Die eigentlichen Katakomben (Punkt 9; S. 20ff.) werden von zahlreichen übereinanderliegenden Grabnischen gebildet. Darin befinden sich viele Untote, die bei unbedachtem Kontakt aufwachen und die Abenteurer angreifen können. Weil die Nischen aber eng sind, wäre zu überlegen, hier entweder Abzüge für die Untoten zu vergeben oder aber auch unmittelbare Handgemenge zuzulassen, wenn die Abenteurer zum Durchsuchen der Toten in die Nischen steigen.
- Bei dem Tempeltor (13, S. 24) wird von einem "vierachsigen Rad" als Smbol der druidischen Lehre gesprochen. In Anbetracht (prä)historischer Vorbilder und technischer Gegebenheiten würde ich davon ausgehen, dass im vorliegenden Fall eher ein "vierspeichiges Rad" gemeint ist.

Ansonsten hätte ich es hilfreich gefunden, eine Karte der Region in Imlachén mit der Verortung der Siedlungen Spionach und Lachalinn, dem Echsendorf sowie der Grabanlage zu haben. Letztlich aber kann man sich auch am Text entlanghangeln, zumal die absolute Lage ohnehin nicht von Bedeutung ist.

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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vor 3 Stunden schrieb Fimolas:

Ansonsten hätte ich es hilfreich gefunden, eine Karte der Region in Imlachén mit der Verortung der Siedlungen Spionach und Lachalinn, dem Echsendorf sowie der Grabanlage zu haben.

Das wäre gut gewesen. Man kann die Lage aber ganz gut in der Karte des Fürstentums aus Cuanscadan nachvollziehen: Spionach und Uiscbrean sind dort verzeichnet.

Gruß,

Arco

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Hallo.

Ich habe das Abenteuer mittlerweile auch ein paar mal überflogen & mich entschlossen es in meine Kampagne einzuarbeiten, da es für meine Gruppe wie geschaffen scheint. Die fahren auf alles darin enthaltene ab und es dauert eh noch bis wir wohl mal in Erainn landen... 

Eine Umgebungskarte mit den prägnanten Punkten (ggf. eine Spieler- & eine SL-Variante) hätte ich mir auch gewünscht, schadet aber dem  Abenteuer mMn nicht, insofern man das QB Cuanscadan greifbar hat, die Karte ist ganz hilfreich...

Mir ist bisher folgendes aufgefallen:

- die Erklärung zum Brief auf S. 33, unterer Abschnitt links nennt im ersten die Mutter von U. Es ist aber die Mutter von S (s. 2. Satz & Abschnitt darüber)

- im 2. Abschnitt auf S. 24 fehlt zwischen 1. & 2. Wort ein Leerzeichen

Viele Grüße🖖

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Was mich irritiert hat ist, dass eine "neue" Reihe eingeführt wird (siehe Covermarkierung), es aber dazu keinen Geleittext gibt, der die Idee dahinter erläutert. Wie soll der unbedarfte Leser also wissen, welches Konzept hinter der Reihe mit der braunen Trauerbanderole steckt? Schade!

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Hättet ihr es hier nicht geschrieben, wäre es mir nicht aufgefallen. Das Band hatte ich zwar gesehen, mir aber nichts dabei gedacht.

Das Abenteuer werde ich morgen leiten. Mal schaue ob es sich ohne viel blättern leiten lässt und es sich doch zügig spielen wird. Wie Fimolas schon schrieb bin ich bei den vielen Untoten mal gespannt wie die Gruppe sich schlägt.

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vor 4 Stunden schrieb Fabian Wagner:

Was mich irritiert hat ist, dass eine "neue" Reihe eingeführt wird (siehe Covermarkierung), es aber dazu keinen Geleittext gibt, der die Idee dahinter erläutert. Wie soll der unbedarfte Leser also wissen, welches Konzept hinter der Reihe mit der braunen Trauerbanderole steckt? Schade!

Dies wurde eben im Zeichen der Zeit elektronisch gelöst.

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vor 4 Stunden schrieb Fabian Wagner:

Was mich irritiert hat ist, dass eine "neue" Reihe eingeführt wird (siehe Covermarkierung), es aber dazu keinen Geleittext gibt, der die Idee dahinter erläutert. Wie soll der unbedarfte Leser also wissen, welches Konzept hinter der Reihe mit der braunen Trauerbanderole steckt? Schade!

Den gibt´s doch quasi online, ich hätte mir aber auch eine Erklärung im Band gewünscht, dachte ehrlich gesagt auch erst an eine Trauerbanderole bis ich nachgelesen habe...

Edited by Le Frique
Zu lang gebraucht...

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Am 19.12.2018 um 16:17 schrieb DiRi:

Dies wurde eben im Zeichen der Zeit elektronisch gelöst.

Ja, das ist mir bekannt. Aber wer von euch geht denn auf die Seite eines Verlags, wenn er ein Buch kauft um dort etwas über die Gestaltung des Covers nachzulesen? Ich meine ja nur ...:dunno:

Ich halte es für eine vertane Chance, aber vielleicht irre ich ja und alle lesen das auf MO nach, weil sie sich über den braunen Balken auf dem Cover wundern?

Edited by Fabian Wagner
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Am ‎19‎.‎12‎.‎2018 um 11:29 schrieb Fabian Wagner:

Was mich irritiert hat ist, dass eine "neue" Reihe eingeführt wird (siehe Covermarkierung), es aber dazu keinen Geleittext gibt, der die Idee dahinter erläutert. Wie soll der unbedarfte Leser also wissen, welches Konzept hinter der Reihe mit der braunen Trauerbanderole steckt? Schade!

Naja, die wesentlichen Merkmale der neuen Reihe scheinen zu sein: relativ wenig Seiten, Klammerheftung, relativ niedriger Preis. Das kann auch einem unbedarften Leser auffallen.

Gruß,

Arco

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Habe es gerade erhalten und nicht einmal überflogen, sondern nur durchgeblättert und bin wie Fimolas etwas überrascht, was den Grad der SFen betrifft. Wenn, dann wird es bei uns für 5 Figuren geleitet und in eine Kampagne eingebettet. mal sehen, was der betreffende SL dazu meint. 

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vor 2 Stunden schrieb stefanie:

Ich bin da nur mal neugierig - wie sehen die Echsenleute aus? 

Leider keine Bilder im Abenteuer. :(

Sie werden als eher klein und wuchtig gewachsen beschrieben - mit muskulösen Gliedmaßen und einem eher kleinem ovalen Echsenkopf auf den breiten Schultern.

Best,

der Listen-Reiche

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Eidechsenkopf wird geschrieben. Im Bestiarium gibt es übrigens ein Bild (S. 295). Ich weiß nicht wie es urheberrechtlich aussieht, sonst würde ich ein Foto machen. 

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vor 1 Stunde schrieb daaavid:

Eidechsenkopf wird geschrieben. Im Bestiarium gibt es übrigens ein Bild (S. 295). Ich weiß nicht wie es urheberrechtlich aussieht, sonst würde ich ein Foto machen. 

Wie Odysseus schon schreibt, ein Photo geht natürlich gar nicht. Aber ich danke Dir für die Idee und daß Du es getan hättest. 

Tatsächlich ist das Bestiarium so ziemlich das einzige Buch, zu dem ich Zugang habe (bloß hatte ich gedacht, daß das in diesem Abenteuer etwas neu ausgedachtes sei) und, in der Tat, ein Zwerg mit Echsenkopf. Ich habe nie begriffen, warum eine Echse nicht eine Echse sein kann, sondern ein ägyptischer Gott sein muß. Aber das gehört ja nicht hierher...

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Es wäre schön gewesen, wenn man Katakomben und Tempelbereich nebeneinander auf auf eine Übersichtskarte gebracht hätte. Ich brauchte eine Weile, bis mir klar wurde, dass der Tempelbereich sich östlich an die Katakomben anschließt. Zumindest ein Hinweis im Text hätte geholfen. Wie das Dorf der Echsenmenschen zum Tempel/ Katakomben liegt, ist mir eigentlich Wurst. Das improvisiere ich weg.  

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Ich habe das Abenteuer auf dem Breuberg-Con gespielt. Es lässt sich, wenn man es etwas zusammendrückt, auch an einem mittellangen Tag gut spielen. :)

Der kleine Twist, dass Lavia in Wirklichkeit die Drahtzieherin ist, ist eine ordentliche Abwechslung zur Damsel in Distress von der Stange. ;) Ansonsten ist es ein solider Dungeon, der nicht zu komplex ist. Man kann ihn als Spielleiter eigentlich komplett aufgedeckt auslegen, denn Fallen o. ä. gibt es ja nicht (abgesehen vom Loch im Nebel vielleicht).

 

Nachdem ich es gespielt hatte, las ich auch mal den Abenteuertext. Das mach ich eigentlich gerne, denn oft stehen in Abenteuern ja noch Infos drin, die die Spieler nicht rausfinden können, weil sie niemals auf die Idee kämen, sich dafür zu interessieren und die sie auch nicht weiterbringen würden, wenn sie sie hätten. (Ich nenne diese Infos Spielleiter-Geschenke ;))

Ich muss ehrlich schreiben: Was sind denn das für Geschenke? :o

  • Der Straßenjunge Caol musste ansehen, wie Kehlen durchgeschnitten werden. (Seite 26)
  • Gaire wurde auf dem Schiff "als Hexe enttarnt" (was wäre passiert?) und Oderic will es wagen, sie zu missbrauchen. (Seite 26)
  • Landric hat Rauschkrautsucht und schreckt nicht vor Mord zurück. (Seite 27)

Das sind mMn. Infos, die a) das Abenteuer nicht besser spiel- oder leitbar machen und b) von den Spielerfiguren nicht herausfindbar sind. Es sind einfach unappetitliche Details, irgendwo zwischen "Der Kopf fliegt drei Meter weg" und "Der Sohn des Geköpften bekommt das Blut ins Gesicht gespritzt." Soll das verhindern, dass sich der Spielleiter in seine NSpF verliebt? :confused:

PS: Ich habe als Spieler die Uallachan-Gruppe am Spieltisch "Die andere Bande" genannt, weil ich sie für eine einfache Abenteurergruppe hielt, die halt Beute = Kohle machen möchte - genau wie die Spieler-Gruppe, die aus Fruchtbarkeitspriester und edlem Krieger besteht. ;) Das tut es mMn. auch.

Edited by dabba
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Zuerst einmal finde ich, dass die "idee" sowohl zur "Reihe" als auch zum Band super ist.

Vom Umfang erinnert mich das ganze an die Anfänge der Rollenspielzeit - also Viel Abenteuer in "wenig" Seiten ...

Trotzdem - einiges was ich hier als Kritik anbringen möchte (Kritik in dem Sinn - was hätte ich anders gemacht, ohne zu sagen, dass die gewählte Lösung "schlecht" ist

 

1. Das namensgebende "Viarchengrab" ist ein teil des Abenteuers den man "getrost" weglassen kann (Sollte für Gruppen eher bei Grad 3-, bei Grad 10 oder so, ist es allerdings eine passende Herausforderung)

2. Ein Todloser als Gegner (man muss ihn aber nicht besiegen - nicht einmal begegnen) ist für mich eigenlich "overkill" - So eine Figur sollte eher der "Endgegner" in einer langen Hochstuflerkampagne sein - ich meine wie soll man den noch "toppen"????

3. Echsenmenschen - als "wechselwarme" Wesen hätte ich sie eher in Rawindra oder ähnlicher Feuchtwarmer Umgebung - im nasskalten (??) erainn - (muss mal das Klima ermitteln)

4. Das Abenteuer ist eher ein 3-1 Abenteuer - 1. detektivgeschichte (Suche nach dem Mädel - Aufdecken des Betruges - Entlastung der Echsenmenschen), 2. Findet und besiegt die Räuberbande und 3. Der "Viarchengrab" Dungeoncrawl - eigentlich hätte jeder dieser Plots für einen eigenen Band gericht, so kommt jeder meiner Meinung nach zu kurz.

 

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vor 6 Minuten schrieb Camlach:

Zuerst einmal finde ich, dass die "idee" sowohl zur "Reihe" als auch zum Band super ist.

Vom Umfang erinnert mich das ganze an die Anfänge der Rollenspielzeit - also Viel Abenteuer in "wenig" Seiten ...

Trotzdem - einiges was ich hier als Kritik anbringen möchte (Kritik in dem Sinn - was hätte ich anders gemacht, ohne zu sagen, dass die gewählte Lösung "schlecht" ist

 

1. Das namensgebende "Viarchengrab" ist ein teil des Abenteuers den man "getrost" weglassen kann (Sollte für Gruppen eher bei Grad 3-, bei Grad 10 oder so, ist es allerdings eine passende Herausforderung)

2. Ein Todloser als Gegner (man muss ihn aber nicht besiegen - nicht einmal begegnen) ist für mich eigenlich "overkill" - So eine Figur sollte eher der "Endgegner" in einer langen Hochstuflerkampagne sein - ich meine wie soll man den noch "toppen"????

3. Echsenmenschen - als "wechselwarme" Wesen hätte ich sie eher in Rawindra oder ähnlicher Feuchtwarmer Umgebung - im nasskalten (??) erainn - (muss mal das Klima ermitteln)

4. Das Abenteuer ist eher ein 3-1 Abenteuer - 1. detektivgeschichte (Suche nach dem Mädel - Aufdecken des Betruges - Entlastung der Echsenmenschen), 2. Findet und besiegt die Räuberbande und 3. Der "Viarchengrab" Dungeoncrawl - eigentlich hätte jeder dieser Plots für einen eigenen Band gericht, so kommt jeder meiner Meinung nach zu kurz.

 

Hi Camlach, 

denk dir Erainn eher so wie Frankreich. Da gibt es genügend Gegenden, die wirklich schön warm werden und im Winter keinen Frost kriegen. Es ist ja zum Teil schon fast so südlich wie Chryseia. 

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vor 18 Minuten schrieb Camlach:

2. Ein Todloser als Gegner (man muss ihn aber nicht besiegen - nicht einmal begegnen) ist für mich eigenlich "overkill" - So eine Figur sollte eher der "Endgegner" in einer langen Hochstuflerkampagne sein - ich meine wie soll man den noch "toppen"????

3. Echsenmenschen - als "wechselwarme" Wesen hätte ich sie eher in Rawindra oder ähnlicher Feuchtwarmer Umgebung - im nasskalten (??) erainn - (muss mal das Klima ermitteln)

Zu 2. naja, ist Geschmackssache ... schau die 40 Fässer Pfeifenkraut an, da ist der Endgegner auch nicht von Pappe :uhoh:

zu 3. Gerade die Imlachen ist vergleichbar mit der Camargue in Südfrankreich, also einer Gegend, in der natürlich Krokodile vorkommen.

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Wir hatten viel Spaß mit unserem Zwergen-Team. Mein Bericht findet sich hier:

E.20 auf www.tuchenbacher-goetterbote.de

Nice Dice,

LaLi

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