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sayah

Regelfrage: Reibungspunkte bzw. Ausschlusszwang beim Zusammenspiel unterschiedlicher Klassen

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Hier beginnt eine aufgeregte Diskussion die dort nicht hingehört.

http://midgard-forum.de/forum/showthread.php?t=15240&highlight=beschw%C3%B6rer&page=11 Zwei unabhängige Aussagen daraus:

Hm, also mit ein wenig Geschick kann man doch jeden Beschwörer in eine Gruppe einfügen.

 

Mein Charakter ist adelig und hat sich quasi als Clansvertreterin den anderen bei einem Auftrag angeschlossen. Ich habe brav behauptet, unerfahrene Magierin zu sein und hatte mir dafür auch Angst und Macht über das Selbst beibringen lassen, damit man mir glaubt. Außerdem Schauspielern und Verbergen...

 

Also habe ich eine Weile lang auch nur damit gearbeitet und viel in die Verbesserung meines Kurzschwertes gesteckt. Und erst nachdem ich mich als treu und nützlich für die Gruppe erwiesen habe und wir so langsam Freunde wurden, habe ich so nach und nach andere Fertigkeiten gezeigt. Wir reden nicht offen darüber aber im Grunde wissen die anderen inzwischen (die Charaktere leben bereits seit 2 Jahren miteinander), dass ich Totenbeschwörerin bin. Aber sie wissen eben auch, dass sie sich blind auf mich verlassen können und dass ich nur Geister von Verbrechern beschwöre. Und man tötet eben nicht einfach einen Menschen, der ein Freund ist und der einem auch schon das Leben gerettet hat...

 

Und unsere Vana-Priesterin ist eben der Meinung, dass ich vom Weg abgekommen bin, sie mich aber noch retten kann. Deshalb beobachtet sie mich genau und redet auf mich ein, damit ich mir einen elementaren Lehrmeister suche. Und ich behaupte weiterhin brav, dass ich nur Angst vor der Rache meines Lehrmeisters habe, wenn ich aussteige, und dass ich ganz intensiv an Xan glaube...

 

Auch Charaktere sind nur Menschen. Und mal ehrlich, wenn Ihr einen guten Freund, der Eure Familie aus einem brennenden Haus gerettet hat, bei einem Diebstahl erwischen würdet, würdet Ihr ihn wirklich der Polizei ausliefern? Oder ihm nicht vielleicht doch nur sagen, dass er das zurückgeben und sowas nie wieder machen soll?

 

Wenn ich sowas schon lese!

 

Wir sind kein Richterforum, aber die Priesterin wird falsch gespielt.

Bitte bitte kann mir als völlig Unfähigen mal jemand ein Skript erstellen, wie ich welche Klasse zu spielen habe?

 

Ich bin auch ein großer Freund von ansatzweisen charaktertypischen Verhalten, aber wenn ich sowas schon wieder lesen muss!

 

Wen muss denn ein Priester noch so auf jeden Fall rauswerfen? Den Dieb, der die Rechtschaffenen bestiehlt? Den Assassinen doch auf jeden Fall. Wie ist es mit jedem stinkenden Barbaren? Und dieser ganzen Ausländer sind doch sowieso alle Verbrecher.

Und mensch wenn man auch noch adelig ist! Dann kann man sich doch mit Pack sowieso nirgends mehr sehen lassen! Da hatte man es als Adeliger nach M3 immerhin noch leichter.

 

Man, was man so alles beim SPIELEN beachten muss, wenn man es auch richtig machen will.

Also ich sage eine Totenbeschwörerin und ein Fruchtbarkeitspriester sind Gegensätze die nicht zusammen passen da die Fruchtbarkeitspriesterin das Leben und dessen Schöpfung verehrt, während der Totenbeschwörer auf unheilige Weise mit dem Tod und Toten hantiert. Umso mehr, als dass die Fruchtbarkeitspriesterin (Vana, Dheis Alba) ein ganzes Pantheon verehrt das über einen wohldefinierten Totenkult verfügt und folgedessen ein Hantieren mit Toten in der Art des Totenbeschwörers ein Sakrileg darstellen müsste.

Zuletzt, die Priesterin erhält einige Vorteile durch ihren Status als Priesterin (siehe Regelwerk und in diesem Fall speziell QB Alba) womit gewisse Nachteile kompensiert werden, einer ist, dass man sich im Spiel an die Regeln des Kultes hält, was hier (meine persönliche Meinung) nicht der Fall ist.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

ps. in der Diskussion entstanden Ueberschneidungen zu anderen Diskussionen, hier ein paar links:

Lamento eines genervten Spielers/ Leiters

bin ich ein guter Spieler

Götter sind voll doof

Religion bzw. Kulte im Alltag und Fremde

Gruppenakzeptanz von Beschwörern

Gerechte Strafe oder Spielleiterwillkür?

Edited by sayah

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Hallo Sayah!

 

Also ich sage eine Totenbeschwörerin und ein Fruchtbarkeitspriester sind Gegensätze die nicht zusammen passen da die Fruchtbarkeitspriesterin das Leben und dessen Schöpfung verehrt, während der Totenbeschwörer auf unheilige Weise mit dem Tod und Toten hantiert. Umso mehr, als dass die Fruchtbarkeitspriesterin (Vana, Dheis Alba) ein ganzes Pantheon verehrt das über einen wohldefinierten Totenkult verfügt und folgedessen ein Hantieren mit Toten in der Art des Totenbeschwörers ein Sakrileg darstellen müsste.
In der Regel wirst Du Recht haben. Aber welche Spieler interessiert das schon, sind es doch gerade solche Situationen wie die von Einskaldir beschriebenen, die ein zum Spielen hoch interessantes Spannungsfeld aufbauen.

 

Du solltest unterscheiden zwischen "üblich für die Spielwelt" und "interessant zu spielen". Für einen stimmigen Hintergrund sind andere Dinge wichtig als für ein interessantes Spiel. Und bei Letzterem sollte man als Unbeteiligter niemandem reinreden, wenn es darum geht, wie er seine Figur zu spielen hat.

 

Die Maxime muss hier lauten: Es ist einzig Sache der Spieler, so zusammen zu spielen, dass es ihnen Freude bereitet.

 

Liebe Grüße, Fimolas!

Edited by Fimolas
Maxime eingefügt
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Ja, stimmt. Es geht ich nichts an wie diese Gruppe spielt, richtig. Sie müssen diese Diskussion führen. Nur, siehe die Konsequenzen zu kritischen Fehlern für Priester, Götter Midgards achten darauf, dass ihre Priester im Sinn des Glaubens leben. Ich denke deshalb hier darf man nicht zu viele Kompromisse machen, da sonst der Priester kein Priester mehr ist.

Deshalb bitte ich diese Frage aufzuspalten in:

-wie es den Regeln entsprechend sein sollte (das können wir hier diskutieren, wenn Bedarf besteht)

-wie die betreffende Gruppe diesen Konflikt behandelt und löst (in dieser Frage sehe ich keinen Diskussionsbedarf hier, da diese Frage alleine von der betreffenden Gruppe gelöst werden muss, falls sie dafür Bedarf sehen. Oder anders gesagt, diese Frage ist Privatsache dieser Gruppe).

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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Hm, also mit ein wenig Geschick kann man doch jeden Beschwörer in eine Gruppe einfügen.

 

Mein Charakter ist adelig und hat sich quasi als Clansvertreterin den anderen bei einem Auftrag angeschlossen. Ich habe brav behauptet, unerfahrene Magierin zu sein und hatte mir dafür auch Angst und Macht über das Selbst beibringen lassen, damit man mir glaubt. Außerdem Schauspielern und Verbergen...

 

Also habe ich eine Weile lang auch nur damit gearbeitet und viel in die Verbesserung meines Kurzschwertes gesteckt. Und erst nachdem ich mich als treu und nützlich für die Gruppe erwiesen habe und wir so langsam Freunde wurden, habe ich so nach und nach andere Fertigkeiten gezeigt. Wir reden nicht offen darüber aber im Grunde wissen die anderen inzwischen (die Charaktere leben bereits seit 2 Jahren miteinander), dass ich Totenbeschwörerin bin. Aber sie wissen eben auch, dass sie sich blind auf mich verlassen können und dass ich nur Geister von Verbrechern beschwöre. Und man tötet eben nicht einfach einen Menschen, der ein Freund ist und der einem auch schon das Leben gerettet hat...

 

Und unsere Vana-Priesterin ist eben der Meinung, dass ich vom Weg abgekommen bin, sie mich aber noch retten kann. Deshalb beobachtet sie mich genau und redet auf mich ein, damit ich mir einen elementaren Lehrmeister suche. Und ich behaupte weiterhin brav, dass ich nur Angst vor der Rache meines Lehrmeisters habe, wenn ich aussteige, und dass ich ganz intensiv an Xan glaube...

 

Auch Charaktere sind nur Menschen. Und mal ehrlich, wenn Ihr einen guten Freund, der Eure Familie aus einem brennenden Haus gerettet hat, bei einem Diebstahl erwischen würdet, würdet Ihr ihn wirklich der Polizei ausliefern? Oder ihm nicht vielleicht doch nur sagen, dass er das zurückgeben und sowas nie wieder machen soll?

 

Wenn ich sowas schon lese!

 

Wir sind kein Richterforum, aber die Priesterin wird falsch gespielt.

Bitte bitte kann mir als völlig Unfähigen mal jemand ein Skript erstellen, wie ich welche Klasse zu spielen habe?

 

Ich bin auch ein großer Freund von ansatzweisen charaktertypischen Verhalten, aber wenn ich sowas schon wieder lesen muss!

 

Wen muss denn ein Priester noch so auf jeden Fall rauswerfen? Den Dieb, der die Rechtschaffenen bestiehlt? Den Assassinen doch auf jeden Fall. Wie ist es mit jedem stinkenden Barbaren? Und dieser ganzen Ausländer sind doch sowieso alle Verbrecher.

Und mensch wenn man auch noch adelig ist! Dann kann man sich doch mit Pack sowieso nirgends mehr sehen lassen! Da hatte man es als Adeliger nach M3 immerhin noch leichter.

 

Man, was man so alles beim SPIELEN beachten muss, wenn man es auch richtig machen will.

Also ich sage eine Totenbeschwörerin und ein Fruchtbarkeitspriester sind Gegensätze die nicht zusammen passen da die Fruchtbarkeitspriesterin das Leben und dessen Schöpfung verehrt, während der Totenbeschwörer auf unheilige Weise mit dem Tod und Toten hantiert. Umso mehr, als dass die Fruchtbarkeitspriesterin (Vana, Dheis Alba) ein ganzes Pantheon verehrt das über einen wohldefinierten Totenkult verfügt und folgedessen ein Hantieren mit Toten in der Art des Totenbeschwörers ein Sakrileg darstellen müsste.

Zuletzt, die Priesterin erhält einige Vorteile durch ihren Status als Priesterin (siehe Regelwerk und in diesem Fall speziell QB Alba) womit gewisse Nachteile kompensiert werden, einer ist, dass man sich im Spiel an die Regeln des Kultes hält, was hier (meine persönliche Meinung) nicht der Fall ist.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

 

Schön, dass du das so einfach sagst.

 

Dann mache doch mal weiter. Was geht denn noch so auf keinen Fall mit einem Priester der Dheis Albi?

Interessiert mich. Ich möchte wissen, ob wir alles so richtig machen.

 

Also, wie siehts aus mit dem Meuchelmörder? Wie siehts aus mit demjenigen, der keinen Respekt vor dem Eigentum anderer hat? Wie siehts aus, mit einem Anhänger eines Totengottes einer anderen Kultur, die ein anderes Verständnis vom Jenseits hat? Da solls welche geben, die meinen, dass der Tod nicht mal das Ende ist, sondern es wieder auf Rad des Lebens geht. Kann man solch eine Sichtweise überhaupt dulden oder muss man solche Schwachköpfe nicht gleich erschlagen?

Kann man als Vertreter eines Herrschaftsgottes überhaupt Pappnasen dulden, die die Überlegenheit der eigenen Götter nicht akzeptieren?

Wie siehts mit so einem dreckigen Schamanenschmierlappen aus, der sich mit TIERÜBERRESTEN behängt und göttliches darin sieht. Ist sowas noch akzeptabel?

 

Erzähl mal, wie man es richtig macht beim Zusammenspiel mit anderen Klassen.

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Einsi, du hast natürlich recht, dass es im Rollenspiel kein "Richtig" und "Falsch" gibt, sondern nur "macht Spaß" und "nervt". Dennoch denke ich, polemisierst du etwas zu viel.

 

Es darf einen ruhig stutzig machen, dass eine Vana-Priesterin einen Totenbeschwörer duldet. Das ist zumindest mal extrem ungewöhnlich. (Ok, nicht unbedingt ungewöhnlicher, als gewisse andere Figuren, die einem so auf einem Con begegnen können...) Im Grundsatz denke ich, hat Sayah recht, dass die offizielle Spielwelt es nicht hergibt, dass eine treuer Anhänger der Dheis Albi mit einem Totenbeschwörer auf Dauer so etwas wie ein Waffenstillstandsabkommen schließt. (Allerdings ist das auch nicht das, was Kayllan in seinem Beitrag beschreibt.)

 

Natürlich ist es jeder Gruppe unbenommen, das am Ende anders zu machen.

Edited by Akeem al Harun

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Einsi, du hast natürlich recht, dass es im Rollenspiel kein "Richtig" und "Falsch" gibt, sondern nur "macht Spaß" und "nervt". Dennoch denke ich, polemisierst du etwas zu viel.

 

Es darf einen ruhig stutzig machen, dass eine Vana-Priesterin einen Totenbeschwörer duldet. Das ist zumindest mal extrem ungewöhnlich. (Ok, nicht unbedingt ungewöhnlicher, als gewisse andere Figuren, die einem so auf einem Con begegnen können...) Im Grundsatz denke ich, hat Sayah recht, dass die offizielle Spielwelt es nicht hergibt, dass eine treuer Anhänger der Dheis Albi mit einem Totenbeschwörer auf Dauer so etwas wie ein Waffenstillstandsabkommen schließt. (Allerdings ist das auch nicht das, was Kayllan in seinem Beitrag beschreibt.)

 

Natürlich ist es jeder Gruppe unbenommen, das am Ende anders zu machen.

 

Weiß du Akeem, ich hab nicht die größte Erfahrung mit anderen Gruppen, aber was ich auf Cons erlebt habe, lässt mich fragen, ob es überhaupt "Gewöhnliches" beim Rollenspiel gibt.

 

Und wie gesagt, was gibt denn das Regelwerk so in Bezug auf die von mir erwähnten Kombis her.

 

Ich wäre doch mal für "Butter bei die Fische". Also, was geht denn nun? Was nicht? Was verbietet denn das Regelwerk ganz explizit? Ich bin neugierig.

Edited by Einskaldir

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Erzähl mal, wie man es richtig macht beim Zusammenspiel mit anderen Klassen.

Ich liebe den Zynismus. Bevor wir uns hier weitere Freundlichkeiten an den Kopf werfen: wollen wir hier ernsthaft weitermachen oder soll es eine Diskussion wie hier werden?

http://midgard-forum.de/forum/showthread.php?t=22159&highlight=drachen

Wollen wir ernsthaft diskutieren schlage ich vor du liest zuerst alles was ich zu dieser Frage geschrieben habe und dann bitte lass den Zynismus.

Danke.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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Ich wäre doch mal für "Butter bei die Fische". Also, was geht denn nun? Was nicht? Was verbietet denn das Regelwerk ganz explizit? Ich bin neugierig.
Ich glaube, hier liegt das Problem: Das Regelwerk (Du meinst die Kulturbeschreibungen, oder) gibt natürlich nicht für jede Situation ein Verhalten vor, das wäre weder möglich, noch erstrebenswert.

 

Schwierig wird es dann, wenn zwei Figuren in einer Gruppe widerstrebende Interessen haben (hier die Durchsetzung des Verhaltens im Sinne der Kirgh gegenüber der Ausübung der Grundfertigkeiten der Beschwörerin) und ein Konsens nicht erkennbar ist. Soll jetzt die Priesterin auf ihre Rolle verzichten oder die Beschwörerin auf ihre Fertigkeiten?

 

Dies ist ja auch er Grund dafür, dass schwarze Hexer, Chaospriester und Totenbeschwörer nicht als Spielerfiguren vorgesehen sind. Hier sind die durch Grundfertigkeiten unterstützten Verhaltensweisen einfach zu sehr gegen die Rollen anderer Figuren gerichtet. In einer passenden Runde mag das noch passen, bei der Situation hier in Alba hingegen muss jemand über Gebühr zurück stecken.

 

Ich kenne die Runde nur durch die paar Beiträge hier im Forum und die erlauben keinen Schiedsrichter (so wie sayah es mit dem Ruf nach "den Regeln" impliziert). Und der Hinweis, dass ich als Spielleiter keine Totenbeschwörer aus Alba erlauben würde, mag zwar interessant sein, hilft aber natürlich der Runde nicht. Da gibt es jetzt die Beschwörerin und ihre Spielerin muss damit genauso glücklich werden wie die Spielerin der Priesterin. :dunno:

Auf meinem Midgard gibt es nur schwerlich eine Lösung auf Figurenebene, also braucht es wahrscheinlich ein Gespräch auf Spielerebene.

 

Solwac

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Hallo Solwac!

 

Auf meinem Midgard gibt es nur schwerlich eine Lösung auf Figurenebene, also braucht es wahrscheinlich ein Gespräch auf Spielerebene.
Äh, wer braucht denn hier ein Gespräch?

 

Liebe Grüße, Fimolas!

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Noch eine kleine Anmerkung am Rande: Kayllan hat in dem anderen Strang geschrieben, dass die Totenbeschwörerin noch nie im Beisein der anderen SPF einen Toten wiederauferstehen ließ. Woher sollen die Figuren dann wissen, welcher regeltechnische Abenteuerertyp zugrunde liegt? Insofern macht die Vanapriesterin nichts "falsch", wenn sie versucht, ein ihrer Meinung nach verlorenes Schäfchen auf den rechten Pfad zurückzubringen. Was soll sie sonst tun? Die Schöpfung ihrer Göttin missachten, indem sie das Leben einfach auslöscht, ohne zu versuchen, es rechtschaffen zu machen? Sie einfach laufen lassen und ihr so freie Hand in ihrem Tun gewähren? Das fände ich zumindest noch viel "falscher".

Im Übrigen schließe ich mich Einskaldirs Meinung an.

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Hallo Solwac!

 

Auf meinem Midgard gibt es nur schwerlich eine Lösung auf Figurenebene, also braucht es wahrscheinlich ein Gespräch auf Spielerebene.
Äh, wer braucht denn hier ein Gespräch?

 

Liebe Grüße, Fimolas!

Dies entnehme ich den Beiträgen Kayllans im anderen Strang (warum überhaupt den neuen Strang?). Beide Spielerinnen haben offenbar Gefallen an ihren Figuren gefunden und umgehen den Konflikt im Spiel durch Zurückhaltung der Totenbeschwörerin. Natürlich ist diese Zurückhaltung Teil der Rolle, aber ich sehe gerade auf höheren Graden das die Weiterentwicklung der Beschwörerin (weitere geknechtete Geister usw.) der Priesterin auffallen müssen (die ist ja nicht blöd) und damit den Konflikt im Spiel nicht einfach ignorieren können. :dunno:

 

Solwac

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Auf meinem Midgard gibt es nur schwerlich eine Lösung auf Figurenebene, also braucht es wahrscheinlich ein Gespräch auf Spielerebene.
Äh, wer braucht denn hier ein Gespräch?
Dies entnehme ich den Beiträgen Kayllans im anderen Strang (warum überhaupt den neuen Strang?). Beide Spielerinnen haben offenbar Gefallen an ihren Figuren gefunden und umgehen den Konflikt im Spiel durch Zurückhaltung der Totenbeschwörerin. Natürlich ist diese Zurückhaltung Teil der Rolle, aber ich sehe gerade auf höheren Graden das die Weiterentwicklung der Beschwörerin (weitere geknechtete Geister usw.) der Priesterin auffallen müssen (die ist ja nicht blöd) und damit den Konflikt im Spiel nicht einfach ignorieren können. :dunno:

Ich zitiere mal aus einem Beitrag Kayllans im anderen Strang:

 

Hm, also mit ein wenig Geschick kann man doch jeden Beschwörer in eine Gruppe einfügen.
Ich denke also nicht, dass die Gruppe selbst das als Problem sieht und denke auch, dass sie mit ihrer Art zu spielen (die ich natürlich nur wenigen Beitragen hier entnehmen kann und nicht genau kenne) sicher auch auf höheren Graden eine für beide Spieler akzeptable Lösung finden werden.

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Hallo Solwac!

 

Natürlich ist diese Zurückhaltung Teil der Rolle, aber ich sehe gerade auf höheren Graden das die Weiterentwicklung der Beschwörerin (weitere geknechtete Geister usw.) der Priesterin auffallen müssen (die ist ja nicht blöd) und damit den Konflikt im Spiel nicht einfach ignorieren können. :dunno:
Ich finde es schon recht amüsant, wie hier in diesem Strang ein Problem herbeigeredet wird, das es für die betroffenen Spieler gar nicht gibt.

 

Liebe Grüße, Fimolas!

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Ich zitiere mal aus einem Beitrag Kayllans im anderen Strang:

 

Ich finde es schon recht amüsant, wie hier in diesem Strang ein Problem herbeigeredet wird, das es für die betroffenen Spieler gar nicht gibt.
Bitte zitiert doch alle passenden Beiträge und nicht nur einen. ;)

 

Ich bin jedenfalls auf die Antwort auf meine Frage im anderen Strang gespannt.

 

Solwac

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Ich bin jedenfalls auf die Antwort auf meine Frage im anderen Strang gespannt.

 

Solwac

 

Fein - aber: Was interessiert das hier bitte schön?:plain:

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Ich zitiere mal aus einem Beitrag Kayllans im anderen Strang:

 

Ich finde es schon recht amüsant, wie hier in diesem Strang ein Problem herbeigeredet wird, das es für die betroffenen Spieler gar nicht gibt.
Bitte zitiert doch alle passenden Beiträge und nicht nur einen. ;)
Ich lese auch aus den anderen Beiträgen kein Problem der Gruppe heraus. Offensichtlich spielt Kayllan die Totenbeschwörerin sehr gerne, ohne die Beschörungen häufig zu nutzen oder was liest Du anderes aus dieser Aussage:

 

Und nachdem wir so lange auf Meister der Sphären warten mussten, wollte ich halt unbedingt die Totenbeschwörerin spielen. Und ich liebe sie.... :inlove:

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Einsi, du hast natürlich recht, dass es im Rollenspiel kein "Richtig" und "Falsch" gibt, sondern nur "macht Spaß" und "nervt". Dennoch denke ich, polemisierst du etwas zu viel.

 

Es darf einen ruhig stutzig machen, dass eine Vana-Priesterin einen Totenbeschwörer duldet. Das ist zumindest mal extrem ungewöhnlich. (Ok, nicht unbedingt ungewöhnlicher, als gewisse andere Figuren, die einem so auf einem Con begegnen können...) Im Grundsatz denke ich, hat Sayah recht, dass die offizielle Spielwelt es nicht hergibt, dass eine treuer Anhänger der Dheis Albi mit einem Totenbeschwörer auf Dauer so etwas wie ein Waffenstillstandsabkommen schließt. (Allerdings ist das auch nicht das, was Kayllan in seinem Beitrag beschreibt.)

 

Natürlich ist es jeder Gruppe unbenommen, das am Ende anders zu machen.

 

Weiß du Akeem, ich hab nicht die größte Erfahrung mit anderen Gruppen, aber was ich auf Cons erlebt habe, lässt mich fragen, ob es überhaupt "Gewöhnliches" beim Rollenspiel gibt.

 

Und wie gesagt, was gibt denn das Regelwerk so in Bezug auf die von mir erwähnten Kombis her.

 

Ich wäre doch mal für "Butter bei die Fische". Also, was geht denn nun? Was nicht? Was verbietet denn das Regelwerk ganz explizit? Ich bin neugierig.

 

*seufz*

 

Was geht? Alles, was Spaß macht.

Was geht nicht? Alles, was nervt.

 

Aber das schrieb ich oben schon. Ebenso wie ich nicht schrieb, dass das Regelwerk etwas verbietet. Also tu bitte nicht so, als hätte ich sowas geschrieben.

 

Du willst glaube ich auch nicht ernsthaft verlangen, dass ich dir die Stellen aufzeige, an denen im Regelwerk Andeutungen zu finden sind, dass die "Guten" auf Midgard etwas gegen Untote haben. Da gibt es einige. Da Untote das Handwerk des Totenbeschwörers sind, ergibt sich ein ganz natürliches Spannungsfeld. ...und das ist auch so gewollt. Immerhin sind Totenbeschwörer eigentlich nicht als Spielerfiguren vorgesehen. (Aber wie du richtig sagst: was man auf Cons alles erlebt... :uhoh: )

 

Jetzt bleibe also bitte mal auf dem Teppich und klinge mal weniger aufgeregt. (ich weiß, dass du es nicht bist. Deine Beiträge lesen sich aber so.)

 

Eine solche Kombination birgt auf Figurenebene eine Menge Explosionsstoff. Ich weiß, dass ich das in meiner Runde nicht haben will. Wir haben auch schon einiges im Forum gelesen und ich habe schon einige Geschichten gehört. Jeweils von Gruppen wo es in einer solchen Konstellation in irgendeiner Weise geknallt hat.

 

Wie auch immer. Don't say we didn't warn you.

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Ich muss zugeben, dass mich dieser Strang hier etwas verwirrt...

Wozu muss hier zum xten Mal diskutiert werden, was jeder geübte Leser nach etwa einer halben Stunde hier im Forum mitbekommt. Nämlich dass es so viele Midgards, wie Spielrunden gibt und dass jede ihr eigenes Ding durchzieht.

 

Wieso muss hier gleich mit "Das ist falsch" und "so muss man einen Priester spielen" gewertet werden?

Das mag ja für euer persönliches Midgard das in euren Köpfen existiert so zutreffen. Wahrscheinlich sogar für eure Gruppe. Möglicherweise stimmt diese Vorstellung sogar mit der "offiziellen" Darstellung in den Quellbüchern überein.

Aber dieses "offiziell" hat nichts mit irgendwelchen unumstößlichen Regeln zu tun. Quellbücher sind einfach Arbeitserleichterungen für Spielleiter, die so eine gute und schlüssige Anregung für ihr Setting bekommen. Und dass Spieler ihre Spielfiguren auf eine gemeinsame Basis setzen können. Aber es bleibt ein Vorschlag.

 

Ich weiß, dass einige hier sehr darauf schauen, ihre Äußerungen klar als persönliche Meinung kenntlich zu machen. Das begrüße ich sehr.

Allerdings sind solche Aussagen oft nur Augenwischerei, wenn der Text dazu in einem sehr eindeutigen Ton gehalten ist...

 

Und @Saya: Bitte ändere doch deinen Eingangsbeitrag. So wie du zitierst, könnte man meinen Einskaldir antwortet mit seinem Beitrag auf Kayllan seinen und nicht auf deinen.

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-wie es den Regeln entsprechend sein sollte (das können wir hier diskutieren, wenn Bedarf besteht)

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

 

Hi

Ich möchte bitte alle daran erinnern, dass es sayah hier eigentlich um eine Regelfrage ging.

Sowohl Postings, in denen sich Schreiber darüber auslassen, dass jeder spielen soll wie er will, wie auch die Postings in denen sich Schreiber darüber aufregen, dass schon wieder gestritten wird, wie man Spielen soll, sind hier völlig fehl am Platz. Es geht schlicht und ergreifend darum, was (aus den verfügbaren offiziellen Quellen) vorgegeben ist. Jegliche Eigeninterpretation ist fehl am Platz und auch der konkrete Fall aus dem die Frage entstanden ist steht schon lange nicht mehr im Mittelpunkt der Diskussion.

 

Seht die Frage doch genauso wie eine Frage in der jemand fragt was der Angriffsbonus ist und wie das von den Regeln dargestellt wird. Der einzige Unterschied ist vielleicht, dass dieser genauer definiert wird.

 

Ich sehe das von den Regeln, bzw. vom gegebenen Setting (durch das Alba QB) folgendermaßen.

Jegliche Form von schwarzer Magie wird sowohl von der Kirgh wie auch von den Magiergilden nicht geduldet. Sollte also ein ordentlicher Vertreter einer dieser Organisationen mitbekommen, dass schwarze Magie gewirkt wird, wird dies (normalerweise) zum Tod des Schwarzmagiers führen (darunter zähle ich neben Schwarzen Hexern auch Totenbeschwörer).

 

 

Soweit von mir zu der Regelfrage. Ich enthalte mich bewusst eines Statements dazu, dass man das auch anders spielen kann/könnte/sollte/darf, denn das war in der (präzisierteren) Ausgangsfrage nicht gefragt.

 

 

Mfg Yon

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Im Bezug auf die Regelfrage möchte ich dann einmal aus dem MdS Zitieren:

 

Totenbeschwörer sind allerdings [...] nur sehr eingeschränkt als Spielerfiguren geeignet. Ihre Art der Magie stößt in vielen Ländern Midgards auf Abscheu, und die Anwendung vieler Zauber ist bei Todesandrohung verboten. [...] Ein Totenbeschwörer hat daher nur in Abenteurergruppen Platz, die sich von vornherein als Gesetzlose verstehen oder die vorwiegend in bestimmten Regionen aktiv sind [...], wo dank des im Volk verankerten Ahnenkultes der Umgang mit Geistern weniger kritisch gesehen wird.
Daraus kann man, denke ich, folgern, dass ein Totenbeschwörer, sobald er seine ihm eigene Magie anwendet, nicht mehr in einer Gruppe geduldet werden kann, in der sich rechtschaffene Figuren befinden, wenn man sich an die Regeln halten möchte.

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Im Bezug auf die Regelfrage möchte ich dann einmal aus dem MdS Zitieren:

 

Totenbeschwörer sind allerdings [...] nur sehr eingeschränkt als Spielerfiguren geeignet. Ihre Art der Magie stößt in vielen Ländern Midgards auf Abscheu, und die Anwendung vieler Zauber ist bei Todesandrohung verboten. [...] Ein Totenbeschwörer hat daher nur in Abenteurergruppen Platz, die sich von vornherein als Gesetzlose verstehen oder die vorwiegend in bestimmten Regionen aktiv sind [...], wo dank des im Volk verankerten Ahnenkultes der Umgang mit Geistern weniger kritisch gesehen wird.
Daraus kann man, denke ich, folgern, dass ein Totenbeschwörer, sobald er seine ihm eigene Magie anwendet, nicht mehr in einer Gruppe geduldet werden kann, in der sich rechtschaffene Figuren befinden, wenn man sich an die Regeln halten möchte.

Wir hatten in der Freitagsrunde zeitweise auch einen Totenbeschwörer, der als Ersatz- und Experimentalcharakter von einem Mitspieler statt seines 'normalen' Grauen Hexers gespielt wurde, weil er mal wieder Bock auf was anderes hatte.

 

Wir anderen Spieler haben uns nach Kräften auf Spielerebene bemüht, damit unsere Charaktere, wie z.B. Herrschafts- und Kriegspriester, Derwische und Culsu-Anhänger nicht gleich drauf kommen, was der Kerle da denn genau macht und es lange als "eine Art Schamannismus" und als harmlos abgetan. Bis es allzu offensichtlich wurde... der Spieler hat dann irgendwann zu seinem Grauen Hexer zurück gewechselt.

 

Mein Fazit: Wenn man Priester, etc... in der Gruppe hat, ist ein Totenbeschwörer in dem Kontext, wie wir uns Midgard vorstellen, nicht wirklich in einer Abenteurergruppe spielbar. Eine Zeit lang ging das bei uns gut und wir hatten alle unseren Spaß, aber irgendwann wäre es uns beim Ausspielen unserer Charaktere zu grotesk geworden, das zu 'übersehen' was der Totenbeschwörer tut.

 

Wer Midgard anders spielen möchte, dem sei das unbenommen.

 

Grüße

 

Bruder Buck

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Die "Regeln" bestehen in diesem Zusammenhang aus DFR, ARK und MdS.

Dort gibt es ein paar halbseichte Andeutungen, dass Totenbeschwörer nicht überall gerne gesehen werden. Aber wie Diotima schon zitiert hat, sind sie dennoch unter gewissen Umständen spielbar.

Diese Umstände sind aber der Gruppe überlassen.

Die "Quellen", also hauptsächlich das Quellbuch Alba, sind etwas anderes.

 

Fragt man danach, was die Quellen dazu sagen ist die Antwort etwas weniger eindeutig.

Allgemein sind Totenbeschwörer in Alba wohl nicht gerne gesehen. Anderseits gibt es mit dem Lykenwaek ein totenbeschwörendes Ritual das im Prinzip jedem verfügbar ist. Auch gibt es in Alba wohl ungewöhnlich viele Geister, denen ganz offensichtlich die Einkehr ins ewige Torquine verwehrt wurde. Und was mit denen passiert dürfte den Dheis Albai relativ egal sein. Was nicht egal sein wird, ist was mit ihrer Hilfe angestellt wird.

Sogesehen kann ich mir einen regeltechnischen Totenbeschwörer der sich die Macht der Geister für neutrale bis gute Zwecke zunutze macht in Alba gut vorstellen. Immerhin spricht das Quellbuch ja von regelrechten Geisterarmeen. Und irgendwo müssen die ja herkommen...

Dass der Totenbeschwörer aber nicht offen mit seiner Kunst hausieren geht dürfte aber ebenso klar sein.

 

Ein Fruchtbarkeitspriester dürfte damit übrigens weniger Probleme haben als andere Priester. Fruchtbarkeitsgötter kümmern sich um alles Lebendige. Tote, also auch Untote und Geiser, fallen nicht in ihren direkten Zuständigkeitsbereich. Eher Sorgen würde ich mir bei einem Todespriester machen. Die könnten der Meinung sein, Geister gehören gebannt.

Auch Herrschaftspriester könnten problematisch sein, immerhin verstößt Totenbeschwörung gegen Recht und Ordnung.

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Das Thema ist meiner Meinung nach viel zu komplex, als dass es eine pauschale Antwort darauf geben könnte. Daher möchte ich nur zwei Fragen stellen, die die Situation vielleicht weniger eindeutig erscheinen lassen, als sie hier teilweise dargestellt wird:

 

Warum dürfen Magier Macht über den Tod anwenden, wenn die Ruhe der Toten heilig ist?

 

Warum dürfen Priester Versteinern lernen, wenn jeder Anwender schwarzer Magie automatisch der Verdammnis anheimfällt?

 

Liebe Grüße

Saidon

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Ich sehe hier immer noch keine Antworten auf meine Frage.

 

Harry, ich bin weder aufgeregt noch bist du Ziel meiner Frage. Die "Probleme" wurde im anderen Stang indirekt aufgeworfen und ich habe dich zitiert, weil ich immer noch keine Antwort bekommen habe. Du hast nichts entsprechenedes behauptet und von daher sieh dich bitte auch nicht "angegriffen".

 

Mir gehts auch längst nicht mehr nur um Totenbeschwörer. Nur darum gehts im anderen Strang. Hier gehts auch darum, aber auch darum, was die REGELN denn nun so auf keinen Fall zulassen, wie hier von dem einen oder anderen behauptet.

Und um die Antwort wurde sich bisher gedrückt. Ich sehe hier eher Politikerantworten oder Ansichten.

 

Ich fasse NOCHEINMAL zusammen:

 

Es wurde behauptet, dass eine bestimmte Priesterin eine Totenbeschwörerin laut REGELN nicht dulden darf. Punkt.

 

Und ich frage mich jetzt, woher diese Ansicht kommt, die so ausschließlich formuliert wurde.

Und ich frage weiter, was noch so laut Regeln von anderen nicht geduldet werden darf.

 

Fimolas zitierte eine Passage zum Totenbeschwörer. Dort steht " Totenbeschwörer sind allerdings [...] nur sehr eingeschränkt als Spielerfiguren geeignet."

 

Also ist es erstmal grundsätzlich erlaubt. Da steht nicht, dass eine Priesterin einen TB prinzipiell aus der Gruppe treten muss.

 

Wenn wir nun aber auf dieser Ebene diskutieren und sagen, ein Quellenbuch gibt sowas vor oder in der Regeln enthaltene Verhaltensweisen (bitte dann immer mit Quelle), dann frage ich mich, wie sich solch einschränkende Sichtweisen auch auf anderen Charakterklassen auswirken.

 

Wenn ich also einen ansatzweisen moralischen Charakter spiele, kann ich dann einen Assassinen, Thanaturgen oder Dieb dulden? Wenn ich auf der selben Ebene einen Strenggläubigen spiele, kann ich dann jemanden dulden, der anderen Glaubens ist?

Wenn ich einen arroganten Adligen spiele, kann ich dann mit Pack spielen, dass keinen Adelstitel hat?

Wenn ich aus solchen Gründen jemanden ausschließen MUSS, kann ich dann einen Zauberer welcher Art dulden, von dem ich gesehen habe, dass er einen schwarzmagischen Zauber angewandt hat?, wie Saidon gerade korrketerweise schrieb?

 

Und ich mache es noch einfacher:

Wenn ich so spielen MUSS, denn die Regeln schränken ja ein, kann ich dann mit egal wem auch immer spielen, der Giftmischen gelernt hat? Und da möge man mir ja nicht mit dem Gegengift-Argument kommen.

 

Also wenn man schon so nach "Regeln" spielen muss, welche Kombis gehen dann noch nicht?

 

Ich will doch nur weitere Beispiele hören, die auf der selben Ebene wie Pri-TB sind.

Edited by Einskaldir

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    • By Serdo
      Das Thema geht von der Frage aus, ob es eine Regel gibt, nach der Charaktere weniger Erfahrungspunkte bekommen, wenn Gegner keine Herausforderung mehr darstellen.
       
      Eine Harmonisierung wurde ja schon öfter angesprochen. Meist kam sie dadurch auf, dass ein neuer Charakter mit niedrigem Grad zu einer Gruppe mit höherem Grad mitlief (z.B. weil eine alte Spielfigur gestorben ist und nun eine neue auf Grad 1 ausgewürfelt wurde). Hier geht es mir allerdings darum, dass ein Charakter dem Rest der Gruppe deutlich davon zieht. Ist das schlimm oder egal? Soll der Spielleiter hier nun regulierend eingreifen und wenn ja, wie?
       
      Damit wir nicht im luftleeren Raum diskutieren müssen, mache ich das mal an einem konkreten Fallbeispiel klar:
       
      Gruppenzusammensetzung: BN (Grad 3), Or (Grad 1), Ma (Grad 1), Sw (Grad 1)
      Bisher wurde ein Abenteuer (Die Vögel vom langen Hügel /aus MERS) gespielt. Die Gruppe befindet sich im zweiten Abenteuer (Unter den Nebelbergen) mit neuem Spielleiter. Die Erfahrung wird nach dem fortgeschrittenen System vergeben. Pauschal-EP stehen nicht zur Debatte. Das fortgeschrittene System zur EP-Vergabe soll beibehalten werden.
       
      Der Or ist die neue Spielfigur des alten Spieleiters des ersten Abenteuers, darum Grad 1.
      Der Ma war nur die Hälfte des ersten Abenteuers dabei, darum nur 190 GFP und somit immer noch Grad 1.
      Der Sw ist eine neue Spielfigur eines neuen Spielers, darum Grad 1.
      Der BN hat viel Glück (=PP) und Erfolg (=KEP) gehabt und regelmäßig mitgespielt (=AEP). Nun steht er bei 750 GFP mit Schlachtbeil+11 (1W6+6) und bei 30 AP.
       
      Wenn der BN nicht oder nur selten schwer getroffen wird, so wird der Charakter in Kämpfen (wovon viele anstehen, da Orkhöhlen...) den Löwenanteil an KEP abschöpfen. Dadurch zieht er den anderen Charakteren noch deutlicher davon und das Ungleichgewicht in der Gruppe nimmt zu. Ein Teufelskreis. Einzig der Or kann dank Wagemut und Heiligem Zorn da einigermaßen mithalten, ist aber sehr schnell aus der Puste, weil er nur 1/3 der AP des BN hat.
       
      Der Spielleiter steht nun in der unangenehmen Situation, dass die Orks für den BN nur leichte KEP-Lieferanten sind, während sie für die anderen Gruppenmitglieder eine deutliche Herausforderung darstellen. Gibt er dem BN nun auch Herausforderungen (Schwarzorks, Trolle, Oger), so sind die Kämpfe spannender. Der BN wird aber noch stärker von den KEP (durch den höheren EP-Faktor) profitieren. Stellt der SL keine zusätzlichen Herausforderungen, nimmt der BN den anderen Gruppenmitgliedern die Möglichkeit auf KEP, weil er seine Gegner schneller besiegt als der Rest der Gruppe die ihren und dann sich um deren Gegner kümmert. Egal, welche beiden Varianten der SL wählt, wird sich die Situation dadurch nicht entspannen.
       
      Eine Idee ist nun, den BN für Kämpfe gegen deutlich schwächere Gegner (z.B. Standard-Orks) nur einen Bruchteil bis zu gar keine KEP zuzugestehen.
      Das würde die Kämpfe für den BN von den EP her unattraktiv machen und der Rest der Gruppe könnte wieder Anschluss finden. Dadurch könnte der Grad harmonisiert werden.
      Auf der anderen Seite schmeckt das nach Spieler kleinhalten und Spielleiter-Willkür.
       
      So, und jetzt kommt Ihr!
      Kennt Ihr ähnliche Situationen? Falls ja: Wie wurde das Problem bei Euch gelöst?
      Was haltet Ihr von der Situation und welche Vorschläge zur Milderung/Auflösung dieses Spannungsfeldes könnt Ihr Euch vorstellen?
    • By Roumorz
      (Aktualisiert am 02.01.2012)
      Stellt doch mal eure Gruppen vor und berichtet von der Art der Kampagne (selbstgeschrieben oder offiziell) - und beschreibt den Spielstil eurer Gruppe !
       
      Albische eagrel-Kriegerin vom Clan Rathgar, Grad 5, auf der Suche nach dem Mörder ihres Vaters, der nun auch zur Strecke gebracht wurde, Alter: ca. 1 Jahr
      Söldner aus den Küstenstaaten, Grad 4, auf der Suche nach einer neuen Heimat, Alter: etwas über 4 Monate
      Schamanin aus dem Ikenga-Becken, Grad 6, einer Vision folgend, um Schaden von ihrem Stamm abzuwenden, nun aber der Magiergilde des blauen Vogels beigetreten ist, ca. 1 Jahr
      Siolcin-Glücksritter/Magier aus Alba, Grad 4, auf der Suche nach seinem Siodora-Sohnemann, ca. 2 Monate
      Albischer Barde des Clans Turon, Grad 4, im Streben nach Ruhm, Ehre und Anerkennung, ca. 5 Monate
      Albischer Priester(des Clans Beorn), Grad 4, der besonderes Augenmerk auf die Lehren des Irindar legt und die Nachfolge Malarics im Tempel des Dheis Albi zu Corrinis angetreten hat und ehrgeizige Ziele innerhalb der Kirchenhierarchie anstrebt, ca. 2 Monate.
      Albischer Priester (des Clans Tilion), Grad 3, Bannwirker und Verehrer der Fruchtbarkeit, Strebt nach Gelehrsamkeit, ca. 1 Monat
       
      Kampagne (hauptsächlich selbstgeschrieben): Die erste Kampagne rund um eine geplante Toquiner-Invasion wurde mehr oder weniger erfolgreich abgeschlossen und spielte in Valian, Eschar, dem Ikenga-Becken, Errain und natürlich Alba. Die nun neue Kampagne wird schwerpunktmäßig in Alba ansetzen und beschäftigt sich mit dem Dheis Albi, dem Grünen Jäger, seinen Schergen und allgemeinen Clanfehden. Derzeit leben die Charaktere in Corrinis und arbeiten dort für den Stadtvogt Anatar MacAelfin sowie den guten Aethelstane MacTilion. Größere Aufgaben im offiziellen Kontext erwarten die Gruppe insbesondere mit dem Stab der drei Jahreszeiten und - falls so lange alle überleben - dem Wilden König.
       
      Spielstil: Nach anfänglichen Schwierigkeiten findet sich die Gruppe mehr und mehr, auch haben mehr Zauberkundige Zugang gefunden, was mehr kreative und defensive Möglichkeiten der Problemlösung bietet. Die letzten (allesamt herausfordernden) Kämpfe wurden mit Erfolg bestritten - und immerhin wurde mit Hydelac/Malaric (Gr.13 Hexer, QB Corrinis, Tempel des Dheis Albi) sowie einige seiner durchaus heftigen Schergen ein sehr hochgradiger und mächtiger Widersacher besiegt bzw. den entsprechenden Gerichtsbarkeiten der Kirgh und der Baronie überantwortet. Wir legen Wert auf Charakterspiel und ich biete meinen Spielern Dutzende von Handlungssträngen, die sie eigenständig verfolgen (können).
       
      Zahl der verstorbenen Charaktere: bislang 3 (durch einen scharidischen Chaospriester des Alaman, twynnedische Barbaren und ein Skelett mit Schlachtbeil)
       
      Rhythmus: alle 2-3 Wochen zwischen 5 und 9 Stunden
    • By Jorgarin
      Hallo miteinander!
       
      Die denkbar schlechteste Ausgangssituation für eine neue Kampagne findet man leider immer wieder vor: „Du sitzt in einer Kneipe, und da kommen diese sympathisch wirkenden Fremden herein. Du setzt Dich an Ihren Tisch und...“ Stopp! Da hakt es doch schon. Warum sollte man sich zu wildfremden Leuten an den Tisch setzen? Leute mit seltsamem Akzent, seltsamer Hautfarbe und am besten noch kleinwüchsig oder mit spitzen Ohren? Und das in einer pseudomittelalterlichen Welt, in der jeder Fremde eine tödliche Gefahr darstellen kann? Da klappen einem ja die Fußnägel hoch! Noch dazu birgt eine so unmotivierte Ausgangssituation keinerlei Grundlage für eine stimmige Handlungsentwicklung. Vielleicht kommt es ja noch einigermaßen glaubwürdig rüber, dass einen die Fremden genug interessieren, um mit Ihnen zusammen einem Schatz hinterher zu jagen. Aber ihnen vertrauen? Mit ihnen teilen? Das eigene Leben für sie riskieren? Das würde man vielleicht für seine besten Freunde tun. Oder seine Familie. Aber nicht für dahergelaufenes Pack.
       
      Besser ist es da in meinen Augen, wenn man sich, sobald sich die passende Gruppe gefunden hat (siehe auch: Der Gruppenvertrag), ein gemeinsames Hintergrundkonzept erarbeitet. Meine dichtesten Erfahrungen im Science-Fiction-Bereich hatte ich mit militärischen Spezialeinheiten, die von ihren Vorgesetzten auf Kommandomissionen geschickt wurden. Vergleichbar mit Aliens – Die Rückkehr. Es gibt eine gemeinsame Motivation, und man zieht sich natürlich gegenseitig aus der Scheiße (wenn man sich nicht gerade dafür entschieden hat, Carter Burke zu verkörpern...). Und wenn es dann irgendwann früher oder später (eher früher) einen liebgewonnenen Gefährten zerreißt, kommt großes Gefühlskino ins Spiel. Wen juckt es dagegen, wenn der Fremde aus der Kneipe krepiert?
       
      Aber auch für Midgard lassen sich solche Konzepte recht einfach erstellen. Ein Beispiel habe ich bereits mit Alba – Ruf des Blutes vorgestellt. Es gibt aber noch viele andere. Die Spieler könnten die Besatzung eines Waelingerschiffes sein, das auf Handelsfahrt (oder Plünderfahrt) geht. Sie könnten die Agenten eines Adligen sein, die für ihn inoffizielle Aufträge ausführen. Gemeinsam aufgewachsene Dörfler, die das große Abenteuer lockt oder die vor der Vernichtung ihres Dorfes durch barbarische Invasoren fliehen. Sklaven, die gemeinsam aus der Gefangenschaft ausbrechen. Angehörige des Fahrenden Volkes, die mit ihren Wagen durch die Lande ziehen. Mitglieder der Garde eines Adligen, vergleichbar mit den Drei Musketieren. Ein Hexenjäger und sein Gefolge. Gesandte aus einem fernen Land. Piraten auf dem Meer der fünf Winde. Ein adliger Glücksritter, sein Leibwächter, sein Halblingskoch und sein Lehrer. Eine Bande von Gesetzlosen, die in einem unzugänglichen Wäldchen haust. Wichtig ist nur, dass die Spieler bereits vor Spielbeginn eine verschworene Gemeinschaft sind, bei der man sich auf die anderen verlassen kann. Bei der es sich einfach richtig anfühlt, wenn man seine Errungenschaften miteinander teilt und sich in scheinbar ausweglosen Situationen Rücken an Rücken stellt.
       
      Wenn Ihr am Anfang noch etwas unentschlossen dasitzt und nicht so recht wisst, wie es weitergehen soll, stellt Euch doch einfach ein paar Fragen:

      In welcher Region von Midgard wollen wir spielen?
      Gibt es ein Thema, das uns im Moment alle anspricht, z.B. Rittertum, Piraterie oder Zauberlehrlinge?
      Wollen wir eine Gruppe mit einer Hierarchie, in der einer den Anführer verkörpert, oder wollen wir eine Gruppe ohne Anführer?
      Wollen wir, dass unsere Abenteurer sich schon lange kennen, oder sollen sie erst kürzlich zusammengefunden haben?
      Wie haben sich die Mitglieder der Gemeinschaft kennengelernt?
      Was wollen/sollen die Abenteurer gemeinsam erleben?

      Wenn diese Fragen beantwortet sind, sollte sich schon ein ungefähres Bild der Gemeinschaft herauskristallisiert haben. Nun solltet Ihr Euch Gedanken darüber machen, welche Rollen/Charakterklassen zu der Gemeinschaft passen. Danach teilt Ihr sich schlicht und ergreifend diese Rollen in gemeinsamem Einvernehmen untereinander auf. Oder – falls Ihr die klassische Auswürfelmethode vorzieht – es würfelt jeder seine Basiseigenschaften aus, und Ihr schaut, wer damit in welche Rolle passen würde.
      Ich empfehle übrigens dringend, die Spieler ihren Stand passend zu ihrer Rolle aussuchen und für die pA zweimal würfeln zu lassen. Ein Anführer mit pA 01 wäre nun wirklich unangebracht.
       
      Eine solchermaßen auf einen gemeinsamen Hintergrund getrimmte Gruppe stellt im Übrigen auch für jeden Spielleiter eine Steilvorlage dar. Er muss sich keine hanebüchenen Kennenlern-Sequenzen aus den Rippen leiern, sondern greift auf die Notizen der Spieler zum Thema: „Was wollen wir gemeinsam erleben“ zurück. Da drängen sich die Abenteuerideen quasi von selbst auf.
       
      Ich hoffe, die Ideen haben gefallen und freue mich auf Diskussionen zu diesem Thema.
       
      Viele Grüße
      Jorgarin
    • Guest Wwjd
      By Guest Wwjd
      Ich würde in diesem Strang gerne einige speziellere Chraktereigenschaften sammlen, möglichst ohne Kommentare.
       
      Eingangs:
       
      Weinliebhaber
       
      panische Angst vor Pferden
       
      "Das wichitgste ist meine Frisur!"
    • By Smarian
      Liebe andere Midgardspieler ich hab eine wichtige Frage:
      Da die letzte Gruppe unter mir als Speilleiter kautt gegangen ist und uns die Zeit verloren ging, machen wir nun eine neue Gruppe. Meine Fragge:
      Was braucht man alles in einer Gruppe?
      Als meiner Meinung nach braucht man mindestens einen Kampfmagier, Heilmagier und zwei Kämpfer vielleicht noch einen der die Diebestalente kann, aber der Rest ist nicht ganz so wichtig zumindest meiner Meinung nach. Was meint ihr? Natürlich kann man eine Gruppe aus 6 Magiern machen, aber die hat meiner Mienung nach auch große Nachteile. Also was meint ihr? Ich bin mal gespannt.
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