Jump to content

Verbrauchsgüter - wie behaltet ihr den Überblick?


lakthar

Recommended Posts

Hallo,

 

ich habe vor kurzem angfangen zu leiten und festgestellt, dass es schwierig bis unmöglich ist für mich den Überblick zu behalten was die Verbtrauchsgüter betrifft.

 

Verbrauchsgüter sind für mich in dem Fall:

- Gold

- Munition (Pfeile, Bolen, Bleikugeln,...)

- Verpflegung (Reiseverpflegung, Wasser, Brot, ...)

- Zauber-, Heil- und sonstige Materialien

 

Es ist mir auch aufgefallen, dass auch die Spieler/innen gern vergessen sich Pfeile, Reiseverpflegung oder Ausgaben zu notieren.

Ich habe nun einen extra Bogen angefertigt um zu helfen, dass sie es sich selbst übersichtlicher notieren können.

Das Gold muss ich sagen, will ich gar nicht so genau wissen.

Schon jedoch, wann und vor allem wem z.B. mal die Munition oder das Essen ausgeht :D

 

Auch ist es schon passiert, dass ein Spieler 2 Tage nichts aß :uhoh: Ich ließ ihn dann einen erschwerten PW auf KO würfeln und einfach mal auf Grund eines Schwächeanfalls umkippen.

Hierfür teile ich einfach neuerdings Essensmarken aus (jeder der 14 Tage einer Tridekade hat eine andere Farbe) und weiß dann, wann der Spieler das letzte mal etwas gegessen hat, so muss ich zumindest das nicht mehr notieren.

 

Munition streiche ich mir jetzt ab - auf einer Strichliste. So vermerke ich mir auch die Hitpoints einer Rüstung, um zu sehen, wann mal eine Reparatur fällig wird.

 

Wie handhabt ihr das so? habt ihr Tips für mich? :blush:

 

Vielen lieben Dank und liebe Grüße,

Laki

Link to comment

Das habe ich längst aufgegeben... Der Verwaltungsaufwand ist mir zu hoch. Ich mach das eher pauschal und frage z.B. nur noch wenn es wichtig ist, wieviel Rationen / Wasser die Figuren dabei haben. Dann weiß ich ungefähr wann ihnen die Vorräte ausgehen. Munition, Gold, etc. notieren die Spieler selbst. Wenn ich merke das funktioniert nicht, geht einer Figur auch schon mal die Munition aus... dann fängt natürlich die Diskussion an, "soviel habe ich ja garnicht geschossen..." usw. Mein Argument ist dann immer: Dann schreib es halt auf! Ansonsten entscheide ich als SL, wann was ausgeht. Das muss man natürlich vorher mal mit den Spielern besprechen.

 

Gruß

Shadow

Link to comment

Geht mir ähnlich wie Shadow,

Ich sage meinen Spielern im Vorhinein, dass ich erwarte, dass sie den

"Verwaltungsaufwand" ihrer eignen Sachen selber managen.

Ich weise höchstens mal von Fall zu Fall drauf hin ("vergeßt nicht eure XYZ abzustreichen")

Im Normalfall finde ich das auch nicht so wichtig,

ab einem gewissen Grad gehört für mich sowas wie Waffen -, Rüstungs - , Ausrüstungspflege

einfach als Selbstverständlichkeit dazu.

Ausnahem, wenn ich wirklich ein "Pampa" - Abenteuer konzipiere, wo Mangel Teil der Aufgabe ist,

bzw längere Märsche, wo auch die Tragbelastung interessant wird.

Dann allerdings schreibe ich auch mit, aber einfach Pauschal:

Nahrungsportionen, (Wasser!)

Munition

Zauberutensilien

 

Ist aber echt die Ausnahme!

Link to comment

Normalerweise wird ein Abenteurer darauf achten, dass er genug Essen dabei hat und rechtzeitig für Nachschub sorgen. Hat er ein Pferd dabei, ist die Last kaum ein Problem. Zur Not geht jemand auf die Jagd und die Reise dauert vielleicht etwas länger. Die Kosten sind für wohlhabende Abenteurer eh zu vernachlässigen. Und für das Abenteuer ist es egal. Da verlange ich von meinen Spielern keine Buchhaltung. Allenfalls sage ich alle zehn Tage, was sie sich an Gold abzustreichen haben.

 

Eine Rüstungsabnutzung ist bei Midgard nicht vorgesehen. Da kann man ab und zu mal nach einem Abenteuer eine Reparatur verlangen. Wieder geht es nur ums Geld.

 

Wir haben eine Rüstungsbnutzung allerdings gehausregelt. Auf einer Liste werden nach schweren Treffern so lange 000 abgestrichen bis eine Zahl gestrichen wird und der Rüstungsschutz sinkt. Ähnlich habe ich eine Liste von Bolzen zum Abstreichen. Das geht schnell und unproblematisch. Und wenn mal ein Bolzen nicht abgestrichen wird, dann hat man ihn halt wiedergefunden. Interessant sind da bei M4 schon eher die Zaubermaterialien. Bei M5 fällt der Verlust ja auf und da ist dann entscheidend, ob der Zauberer für den Fall vorgesorg hat.

 

Anders ist es bei Abnutzungsabenteuern, wo der Mangel und der Verlust von Ausrüstung für das Abenteuer wirklich wichtig sind. Wir haben mal ein Wettrennen durch die Eiswüste gespielt oder hatten schon mal einige Verfolgungsjagden durch die Wildnis. Hier gehört das Haushalten mit zum Abenteuer und ich kann das als SL ja mit einem eigens dafür vorbereiteten Ausrüstungszettel regulieren (die Abenteurer werden oder können ja auf so ein Abenteuer nicht ihr ganzes Arsenal mitnehmen). Da ist dann auch wichtig, wer was wo trägt und ein Lastpferd, das in eine Schlucht stürzt, kann den Lauf des Abenteuers ändern.

 

Mein Tipp: Regel den Verbrauch und Verschleiß während normaler Abenteuer einfach übers Geld: "Nach 10 Tagen Reise streicht ihr euch xy GS ab." Und behellige die Spieler damit nicht weiter. Regeln fürs Hungern usw. gibt es im M4-Kompendium.

  • Like 1
Link to comment

Spieler, die beim Spieleabend Internetzugang haben und für die eine Verwendung von Tablets oder Notebooks kein Verbrechen gegen die Rollenspielethik darstellt, können ihre Ausrüstung in MOAM verwalten. Dort kann man für Ausrüstungsgegenstände Zähler definieren, die dann einfach über einen Schieberegler einen Zuwachs oder eine Abnahme der Menge bzw. Anzahl des jeweiligen Gegenstands abbilden. Die entsprechenden Gewichte werden automatisch berechnet, siehe MOAM-Wiki:Ausrüstung.

Link to comment

Die Verwaltung von retionen, Bolzen etz. ist mir viel zu viel Mikromanagement ohne wirklichen Vorteil.

 

Das mach ich nur in extremsituationen, wo es eine realistische Chance gibt, dass irgendwas mal aus geht, oder es sich um besondere Gegenstände handelt (magische Pfele z.B.). Wann sind einem Bogenschützen mitten in Alba schonmal die Pfele ausgegangen? Oder die Rationen?

Link to comment
Die Verwaltung von retionen, Bolzen etz. ist mir viel zu viel Mikromanagement ohne wirklichen Vorteil.

 

Das mach ich nur in extremsituationen, wo es eine realistische Chance gibt, dass irgendwas mal aus geht, oder es sich um besondere Gegenstände handelt (magische Pfele z.B.). Wann sind einem Bogenschützen mitten in Alba schonmal die Pfele ausgegangen? Oder die Rationen?

 

Da bin ich ganz beim Chef. Auf die Verwaltung habe ich null Bock. Wenn die Verpflegeung oder das Trinkwasser in meinem Abenteuer kein Problem darstellen werden, dann brauche ich dazu keinerlei Angaben.

Gleiches gilt für Munition. Ich habe noch nie erlebt, dass Spieler in eine Situation kamen, wo die Muition hätte knapp werden können. Das wäre ja maximal bei einer Belagerung oder so der Fall. Ansonsten interessiert mich das nicht.

 

Und auch die Verwaltung der Zaubermaterialien überlasse ich dem Spieler. Wenn er meint, mich betuppen zu müssen, dann soll er es halt. Ist mir aber bewusst noch nie untergekommen.

Link to comment

Ich erinnere mich an einen Spacemaster Character welcher sich zu beginn einer Kampange 1000 Schuss Mulition für sein Scharfschützengehr kaufte,... am Ende der Kampange waren noch über 950 Schuss übrig,...

 

Unnützes Micromanagment.

 

Tagesrationen werden bei mir in der Regel von einer "Gruppenkasse" verwaltet.

Nach einem Break (Abenteuer zuende, Ausbildungphase) sind diese Dinge alle verbraucht und man gibt eben pauschalen aus für 20 neue Pfeile, etc.(*)

 

Etwas neues das ich versuche / versucht habe:

Ich kaufe Blankospielkarten (Sehen ausb wie Skatkarten nur eben auf einer Seite leer) und da schreibe ich dann drauf "Langschwert +1/+1" Wer die Karte hat der hat sie eben.

Das denke ich kann man ggf auch wieder auf den characterbogen auslagern.

 

Gut hingegen ist die Sache mit Verbrauchsgütern wie z.b. Tränken aller art. Die Spieler geben bei benutzung die Karte einfach wieder ab und ich gebe sie genauso wieder aus wenn die Spieler neues finden/kaufen.

 

(*) In der Regel machen das die Spieler auch von alleine - "Ich kauf mir was neues zum Anziehen, ich werf meinen alten Wasserschaluch weg der schmeckt schonb gammlig, etc")

Edited by Unicum
Link to comment

Verwaltung muss relevant fürs Abenteuer sein, ansonsten lohnt sich der Aufwand nicht. Manche Abenteuer werden mit knappen Ressourcen spannender, andere nicht. Hier hilft nur die Absprache zwischen Spielleiter und Spielern.

 

Unterstützung durch geeignete Datenbögen oder digitale Technik ist gut, aber kein Allheilmittel. Unerfahrenen Spielrunden rate ich zunächst einmal zu einem etwas höheren Aufwand bei der Verwaltung. Mit mehr Erfahrung können dann alle am Spieltisch besser Aufwand und Nutzen abschätzen und das geeignete Maß finden.

Link to comment

Du hast die "vorherrschende Midgard-Kultur" jetzt recht gut sehen können: manchmal ist es fürs Abenteuer relevant (oft Wasser, Wurfspeere u. dgl. - oder Zaubermaterialien nach Totalverlust), sonst ist es den Aufwand nicht wert. Man nimmt dann einfach ganz souverän an, daß die Erneuerung oder der Ersatz verschlissener Ausrüstungsgegenstände sich mit nicht ausgespielten Einnahmen während der Pausen zwischen den Abenteuern ausgleicht. Wir machen es genauso, und finden es gut.

Link to comment

Ja, da sehe ich mich auch: Ressourcen werden nur verwaltet, wenn die Ressourcenverknappung eine konkrete Rolle im Setting, bzw. dem Abenteuer spielt. Und selbst dann auch nur so einfach wie möglich und auch nur die relevanten Ressourcen.

 

Ansonsten erwarte ich von den Spielern, dass sie sich ihrem Spielspaß gemäß selbstständig Gedanken machen (oder auch nicht) und über das für sie Relevante Buch führen.

 

Ich mag grundsätzlich auch so Ideen wie bei Dungeonslayers, dass Schützen per default quasi unendlich Munition für ihre Bögen oder Armbrüste haben - ist ja auch nur fair, Krieger können mit ihrem Schwert zunächst mal auch unendlich zuhauen. Oder wie bei Shadowrun, dass man monatlich einen pauschalen Betrag für den Lebensstil abdrückt, mit dem dann alle dem Stil entsprechenden Lebenshaltungskosten gedeckt sind (Miete, Essen, Kleidung, Unterhaltung usw. usf.).

Link to comment
  • 1 month later...

Jetzt echt?:

Zitat Unicum. Ich gehe auch eighentlich nicht davon aus das mich Spieler bei sowas betrügen wollen,...
-

 

Solange keiner in Gefahr ist, vielleicht schon. Aber auch dann nicht sicher.- Habe schon mehr Spieler schummeln sehen, als mir lieb ist.

Auch die scheinbar "besonnenen, erwachsenen", die schon ewig spielen.- Und auf ihrer Aufrichtigkeit beharren.

Viele sind da viel geübter als man für möglich hält.- Und manche so gut, dass es jahrelang nicht auffällt.- Bis man es dann mit eigenen Augen sieht.

 

Man erhält als Spielleiter viel zu selten Einblick in einen Charakterbogen. Vor allem bei vielen Spielern verliert man sehr schnell den Überblick.

Manche schreiben sich ihre Ausrüstung nicht richtig auf, oder schreiben sich zusätzlich etwas auf, das nie bezahlt wurde.

- Ist ja alles mit Bleistift- Da kann man schnell mal radieren.

 

Ich gehe deshalb davon aus beschummelt zu werden. Manchmal mehr, manchmal weniger.

 

Aber alles zu kontrollieren macht keinen Sinn.

 

Vermutlich ist die Versuchung dem Glück auch ohne Spielleiterschirm auf die Sprünge zu helfen, manchmal einfach zu groß.

Deshalb scheint es sinnvoll dieses durchaus "menschliche" Verhalten seiner Spieler miteinzukalkulieren.

- Sofern man Wert auf Ausgleich legt.

 

Das Gold, dass die Figuren der Welt schulden (Nahrung, Futter für Tiere, Zauberutensilien) wird entweder pauschal abgestrichen

oder an anderer Stelle aus den Taschen geholt.- teure Waffen, Pferde, Kleidung,....usw.

Und was Heiltränke betrifft.- Würde ich die vor jeder Sitzung aufschreiben.

Auch die Lebens, Ausdauerpunkte, Schicksalsgunst und Glückspunkte.

Selbst, wenn man es nicht immer nachrechnet. Veringert es zumindest die Versuchung. Denn man könnte ja...

 

Damit die Ehrlichen nicht die Dummen sind.;)

Edited by Issi
Link to comment

Verbrauchsgüter sind für mich in dem Fall:

- Gold

- Munition (Pfeile, Bolen, Bleikugeln,...)

- Verpflegung (Reiseverpflegung, Wasser, Brot, ...)

- Zauber-, Heil- und sonstige Materialien...

 

Wenn wir spielen, nimmt sich normalerweise jeder einen Schmierzettel und notiert darauf LP- und AP-Grundwerte und -Verluste, erwürfelte EPs, PPs, Kosten und alles, was für das Abenteuer eingekauft wird oder an Verbrauchsgütern noch vom letzten Mal übrig ist. Nach Beendigung des Abenteuers wird dann die "feste" Liste, auf der man fortlaufend Datum, Name des Abenteuers, EPs, nicht verlernte EP und Gold notiert, aktualisiert und die Ausrüstungsliste um die Reste ergänzt, die noch auf dem Schmierzettel stehen. Damit wäre die Frage nach der Gold, der Munitions- und Essensverwaltung geklärt. Zaubermaterialien braucht man ja jetzt nur noch einmal (DANKE, FRANKE! :zwinkern:). Da muss man nur ans Ersetzen denken.

 

Bei uns ist es üblich, großzügig mit der Verwaltung umzugehen und ab und zu mal eine größere Goldsumme abzuziehen. Wenn keine Zeit für kleinteilige Einkäufe ist, kaufen wir auch schon mal "Munition, Essen für eine Woche, neue Schuhsohlen, Schwertschärfen, das Nachfüllpack für den Erste-Hilfe-Kasten, Pferdefutter, Lampenöl und eine Flasche Old MacArdoch" für 50 GS und Basta. Heitränke gehen natürlich extra.

 

Spielleiter, die darauf geiern, dass der Gruppe Essen, Mun und Zaubermaterialien ausgehen, finde ich immer etwas....:dozingoff:. Es mag sein, dass ein SPIELER vergisst, sich nach Annahme eines Auftrages neue Pfeile zu besorgen, dem SC würde es jedoch nicht passieren. Ihm stände zumindest einen PW In, eine EW-Bogenschießen oder sonst was zu. Auch das Essen würde ein SC sicher nicht vergessen, schließlich hätte er Hunger und würde spätestens dann etwas einwerfen. Nahrung an sich zu vergessen, wenn man in mittelalterlicher Manier unterwegs ist, halte ich auch für einen Spieler-Fehler, der einem SC nicht unterlaufen würde. Anstatt sich an dummen Gesichtern zu ergötzen, kann man als SL auch einfach mal darauf hinweisen, dass der Markt noch geöffnet hat...

 

Etwas anderes ist es natürlich, wenn auf einer langen Reise das Essen oder die Munition ausgehen - aber dann sind eben die Outdoor-Skills und Improvisation gefragt. Und wenn man das als SL nicht übertreibt und wichtiger nimmt als das Abenteuer selbst, kann das allen sogar ziemlich viel Spaß machen.

Edited by donnawetta
Link to comment

Wobei Lebensmittel-Knappheit ein Argument wäre, endlich mal den leider viel zu selten gelernten (weil voll uncoolen) Zauber Brot und Wasser auf den Wunschzettel der Zauberer zu setzen.

 

Dabei ist er so unfassbar nützlich: :notify:

Er entlastet die Rucksäcke und Trinkschläuche. Er beruhigt die Nerven auf langen Schifffahrten und Reisen durch die Wüste. Er macht einen bei hungrigen und/oder durstigen Menschen ziemlich beliebt. Und er kostet eine lächerliche Lerneinheit.

 

Trotzdem wollen alle lieber Blitze schleudern. :sigh:

  • Like 1
Link to comment

hmm, dann bin ich einfach untypisch. Ist der erste Zauber, den meine adlige Magierin neu gelernt hat. Reisen war da aber nicht der erste Gedanke: Papa hat ihr den Geldhahn abgedreht, und sie mag es halt nicht, jemanden anbetteln zu müssen...

Spruch 2 war dann Vermehren ("Holst du die erste Runde? Ich geb dann die nächste aus!", "Brauchst du den Teller noch? Ich räum ihn kurz weg für dich...")

Link to comment
Guest Unicum
Wobei Lebensmittel-Knappheit ein Argument wäre, endlich mal den leider viel zu selten gelernten (weil voll uncoolen) Zauber Brot und Wasser auf den Wunschzettel der Zauberer zu setzen.

 

Ich sehe daraus nur:

 

Wir haben in gänzlich anderen Gruppen und gänzlich anderen Welten gespielt, bei uns war das eigentlich immer ein Spruch den man auf niedrigem Grad mal lernte.

 

Kann mich daran erinnern das bei uns dann die Frage aufkahm "Ab wann bekommt man den Skorbut"? oder der zauberer sich beschwerte "Ach ich hab meine ganzen AP für Brot und Wasser ausgegeben, ich bin ansonsten im ganzen Abenteuer zu nichts gekommen,..." (Aber hunderte von Zeps eingesteckt).

Link to comment
hmm, dann bin ich einfach untypisch. Ist der erste Zauber, den meine adlige Magierin neu gelernt hat. Reisen war da aber nicht der erste Gedanke: Papa hat ihr den Geldhahn abgedreht, und sie mag es halt nicht, jemanden anbetteln zu müssen... Spruch 2 war dann Vermehren ("Holst du die erste Runde? Ich geb dann die nächste aus!", "Brauchst du den Teller noch? Ich räum ihn kurz weg für dich...")
:thumbs:
Kann mich daran erinnern das bei uns dann die Frage aufkahm "Ab wann bekommt man den Skorbut"?
Laut Wikipedia nach zwei bis vier Monaten. :bored:
oder der zauberer sich beschwerte "Ach ich hab meine ganzen AP für Brot und Wasser ausgegeben, ich bin ansonsten im ganzen Abenteuer zu nichts gekommen,..." (Aber hunderte von Zeps eingesteckt).
Support muss sein.

 

Mit der Feuerkugel Gegner zu zernichten ist zweifellos auch cool, aber es sind die Unterstützungs-Zauber, die die Truppe in Schwung halten.

Kämpfen können auch Kämpfer. Wachen schlummern lassen, unsichtbar die Lage auskundschaften oder eben Versorgungslücken magisch schließen - das können nur wir. ;)

Edited by dabba
Link to comment
Guest Unicum
Jetzt echt?:
Zitat Unicum. Ich gehe auch eighentlich nicht davon aus das mich Spieler bei sowas betrügen wollen,...
-

...

 

Ich gehe deshalb davon aus beschummelt zu werden. Manchmal mehr, manchmal weniger.

 

Aber alles zu kontrollieren macht keinen Sinn.

 

....

 

Vermutlich ist die Versuchung dem Glück auch ohne Spielleiterschirm auf die Sprünge zu helfen, manchmal einfach zu groß.

 

 

Ja. Ich gehe eher davon aus das manches "aus versehen" passiert,...

"hast du das jezt schon abgestrichen?"

"keine Ahungn, ach ich streichs einfach nochmal ab,..."

 

Probleme hätte ich bei der Charactererschaffung wenn jemand 2x ne 100 würfgelt ohne das jemand zuschaut,...

Gegen diese Sorte von Betrug hätte ich mehr etwas, als dagegen wenn jemand sich 100 GS zuviel aufschreibt oder sein Lehrgeld beim Ausbilder nicht zahlt, etc.

 

Im Spiel glaube ich in der Regel wenn ein Spieler sagt "Krit!" - einfach auch deswegen weil die Köpfe der anderen vorschiessen um auch die 20 sehen zu wollen.

In meiner Derzeitigen Gruppe gab es leztens eh eine Auszahlung aus der Königlichen Schatzkammer über 150.000 GS - ich vergebe nach M4 aber gleich GFP zum lernen, man kann mit Gold 1:10 auffüllen oder unverbrauchte GFP als AEP aufschreiben fürs nächste mal lernen. Also sind die 150.000 Geld "zum Ausgeben" Einige waren auch schon in der Magiergilde zum Schoppen,...

Link to comment
Was hat Brot und Wasser mit der Frage des Überblicks auf die Vorräte zu tun? :confused:
Ging um Spielleiter, die pingelig auf Lebensmittel-Rationen achten. "Dagegen" hilft Brot und Wasser.

 

Ist ja gut. :blush:

Link to comment
Guest Unicum
:
oder der zauberer sich beschwerte "Ach ich hab meine ganzen AP für Brot und Wasser ausgegeben, ich bin ansonsten im ganzen Abenteuer zu nichts gekommen,..." (Aber hunderte von Zeps eingesteckt).
Support muss sein.

 

Nun es ist aber dann die Frage wie "Spannend" und "Spassig" das Spiel für jemanden ist der so eine Figur spielt.

 

ALLE sollten am Spiel spass haben und nur die LP-Baterie oder den Bäcker zu spielen wenn die anderen Action haben,...

 

Und das haushalten mit verbrauchsgütern, so scheint ja ein Consens in diesem Strang zu sein, scheint nicht gerade zu den interessanten und spannenden Dingen im Spiel zu ghehören,...

Link to comment

Wenn man dem Schummeln einen Riegel vorschieben möchte, dann kann man das Abstreichen ja anders regeln:

 

Tagesrationen an Nahrung und Wasser / Pfeile während der Expedition durch den Dschungel sind Knöpfe/Glassteine/Erbsen/Linsen in der entsprechenden Anzahl. Die werden in entsprechender Zahl verteilt und an jedem Tag/nach jedem Schuss wandert ein Knopf auf den Haufen in der Tischmitte.

 

Keine muss kryptische Strichlisten führen. Alle sehen, wie viel noch da ist und ob was abgegeben wurde. Zum Zuge kommt das nur bei Abnutzungsabenteuern mit begrenzten Ressourcen und dann ist das auch gleich visualisiert.

Link to comment

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now
  • Recently Browsing   0 members

    No registered users viewing this page.

  • Similar Content

    • By Orlando Gardiner
      Da das Thema im Forum immer mal wieder aufkommt und es einige Gruppen gibt, die mit virtuellem Lerngold spielen, mache ich mal diesen Strang auf.
      Hinweis: Dies ist keine Stellungnahme, sondern nur eine Vorstellung möglicher Alternativen zum Lernen und Steigern mit Gold, wie sie mir begegnet sind. Die Idee stammt nicht von mir. Das erste Mal, dass ich erlebt habe, dass ein SL virtuelles Lerngold eingesetzt hat, war bei Solwac. Ich weiß aber nicht mehr, ob das sogar noch zu M4-Zeiten war.
      Warum "virtuelles Lerngold"?

      Die Gründe dafür sind äußerst vielfältig: Es gibt epische Abenteuer, in denen die Figuren wahnsinnig viel erleben, aber am Ende kommt keine materielle Belohnung dabei rum - das kann zum einen daran liegen, dass es einfach nicht passt (z.B.: ein Abenteuer in den Slums von Kanpur), zum anderen, dass es im Abentuer nicht vorgesehen ist und der SL keine Lust hat, zusätzlich einen Schatz einzubauen. Anderen Spielerinnen und Spielern gefällt der massive Goldumsatz im Spiel einfach nicht, man empfindet es als unpassend, dass sich der eine mit dem Gold ein Haus baut und der andere mit der gleichen Menge an Gold die Fertigkeit Fallenmechanik steigert. Es gibt aber auch Figurenkonzepte, die kaum spielbar sind: Menschen (oder Nichtmenschen), die nicht mit Geld umgehen können, es grundsätzlich verprassen, die keines haben möchten, die das Konzept von Geld nicht verstehen, und so weiter und so fort. Lern- und Ausbildungsmöglichkeiten als Belohnung (KOD, Blauer Kasten, S. 154) sind auch nicht immer eine Alternative, vor allem dann nicht, wenn man gerade in der Oase Chetra abhängt und weit und breit kein Ausbilder für Musizieren: Arschgeige zu finden ist. Oder weil man den Figuren nicht jedes Mal einen so enormen Vorteil verschaffen möchte. Wird mit virtuellem Lerngold gespielt, sollte die SL die geldwerten Belohnungen eines Abenteuers natürlich entsprechend nach unten anpassen.
      Wie und wann vergebe ich virtuelles Lerngold?
      a) "Unendliches" Lerngold
      Die Spielerinnen und Spieler tragen sich zusätzlich zu ihren EP eine beliebige Summe an (virtuellem) Gold ein. Wichtig: Sie schreiben sich den Stand des Vermögens vor der Addition des virtuellen Lerngoldes auf. Sie verlernen damit bis zu der Anzahl von Erfahrungspunkten, die es für das Abenteuer gab. Ist die Lernphase abgeschlossen, ziehen sie das übrig gebliebene virtuelle Lerngold wieder vom Vermögen ab bzw. tragen den zuvor notierten Stand des Vermögens ein. Das virtuelle Lerngold kann nicht dazu verwendet werden, Lehrmeister zu bezahlen (also Geld in EP umzuwandeln, KOD, S. 154, 2. Sp.). Großzügige Spielleiter können auch festlegen, dass nicht nur die in diesem Abenteuer angefallenen Erfahrungspunkte verlernt werden dürfen, sondern auch bereits zuvor angesammelte EP. Und so großzügig ist es vielleicht auch wieder nicht, wenn die Figuren etwa im nächsten Abenteuer Lernmöglichkeiten als Belohnung (KOD, Blauer Kasten, S. 154) angeboten bekämen.
      b) Festgelegte Summe von virtuellem Lerngold
      Man vergibt ein Vielfaches der EP-Menge oder eine willkürlich festgelegte Menge an virtuellem Lerngold. Wichtig: Die Spielerinnen und Spieler schreiben sich den Stand des Vermögens vor der Addition des virtuellen Lerngoldes auf. Sie verlernen damit bis zu so viele EP, wie sie können und möchten. Ist die Lernphase abgeschlossen, ziehen sie das übrig gebliebene virtuelle Lerngold wieder vom Vermögen ab (wenn noch etwas übrig ist) bzw. tragen den zuvor notierten Stand des Vermögens ein. Mann kann es bei dieser Methode auch ermöglichen, virtuelles Lerngold anzusparen. Dann müssen Spielerinnen und Spieler aber in der Lage sein, virtuelles Lerngold und echtes Vermögen separat zu führen. Das Ansparen ermöglicht dann auch das Neulernen von Fertigkeiten, bei denen die Goldkosten im Vergleich zu den EP-Kosten sehr hoch sind (siehe unten).
      Eine typische* Menge wären bei 300 Erfahrungspunkten das dreieinhalbfache an virtuellem Lerngold, also 1.050 GS. Die Schwierigkeit ist dabei aber einzuschätzen, wie viel Lerngold die Figuren brauchen, vor allem, wenn sie neue Fertigkeiten damit lernen wollen. Das virtuelle Lerngold kann auch hier nicht dazu verwendet werden, Lehrmeister zu bezahlen (also Geld in EP umzuwandeln, KOD, S. 154, 2. Sp.). Beim Steigern von Fertigkeiten ist das Verhältnis EP zu Gold immer a) 2 zu 1, b) 1,5 zu 1, c) 1 zu 1 oder d) 1 zu 2. Beim Neulernen von Fertigkeiten sieht das anders aus, nämlich viel komplexer und man braucht bis zur knapp siebenfachen EP-Menge an Gold, (? hier korrigiere ich gerne, wenn das jemand genauer sagen kann). Das Verhältnis von EP ist hier abhängig von der Menge an Lerneinheiten und von den EP-Kosten pro Lerneinheit (30/60/90/120). Außerdem gilt es die Kosten für das Erlernen von Zaubern bei magisch begabten Spielfiguren zu bedenken.
      Anmerkung: Für Kampagnen passen a) und b) auch; hier sollte sich die SL aber mit den Spielerinnen und Spieleren vorher einigen, wie man es handhaben will und in welchem Verhältnis virtuelles Lerngold ausgeschüttet wird, wenn man nicht Option a) wählt.
      EDIT: Hinweis kursiv (oben) hinzugefügt, b) angepasst und um folgenden Satz erweitert: "Das Ansparen ermöglicht dann auch das Neulernen von Fertigkeiten, bei denen die Goldkosten im Vergleich zu den EP-Kosten sehr hoch sind (siehe unten)." Beim Abschnitt "Virtuelles Lerngold" folgenden Satz am Ende hinzugefügt: "Wird mit virtuellem Lerngold gespielt, sollte die SL die geldwerten Belohnungen eines Abenteuers natürlich entsprechend nach unten anpassen."
      Diese Anpassungen sind auf einen PN-Austausch mit Yon Attan zurückzuführen, der sich ebenfalls mit der Thematik beschäftigt und einen Strang dazu aufgemacht hat.
      (*Fragt mich nicht, warum das typisch ist. Das ist meine Wahnehmung, mein (schlechtes) Gedächtnis und mein Gefühl, das mich auf diese Summe kommen lässt. Wenn mir hier einer verständlich vorrechnet, warum eine andere Menge viel sinnvoller ist, ersetze ich das unter Umständen)
    • Guest Unicum
      By Guest Unicum
      (btw: hab merkwürdiegrweise keinen passenden Strang gefunden)
       
      Ich wollte mal die versammelten Spielleiter Fragen: Wie "kurz" haltet ihr eure Gruppen was Resourchen betrifft?
       
      Vieleicht mal wie es derzeit in meiner ausschaut:
      5 Figuren Grad 3 (ok sinds noch nicht werdens aber nächstes mal):
      Geld: 2000 Gs eine weitere Kiste mit 2000Gs können sie sich abholen (haben sie aber bisher nicht)
      (Ich spiele mit 1Gs=1GFP, also Gold ist bei mir mehr wert)
      Bekannte Midgarditems:
      Schutzamulet gegen Lauscher & Beobachter ABw15%
      Ring des Sehens in Dunkelheit 2%
      Ring des Wasseratmens 7%
      Brosche der Wundersamen Heilung
       
      Eigenbauitems:
      Inquisitorkugel (Wenn ein magier oder Hexer sie in die hand nimmt veränder sie ihr aussehen)
      Ring des Eunuchen (weis ich selbst noch nicht was der macht - nette Ideen bitte per PN)
      Heiliges Symbol (Reliquie) +1 auf jeden w6 bei einer Heilung.
       
      Ich denke die Gruppe ist für relative Anfänger gut ausgestattet.
       
       
      -----
      In einer anderen meiner Midgardrunden war eines der Spielthemen wie die Gruppe eine Mithrillmine ausbeutet - Monitäre Resourchen in Hülle und Fülle - aber auch politische Gegner zuhauf.
      -----
       
      Jezt habe ich leztens eine Gruppe gesehen vom grad ~5 in welcher 4-5 Gegenstände unterwegs waren welche ich in der Mächtigkeit etwa einem goldenem Schwert des Ruhmes gleichsetzen würde. Zugegebenermassen ist da eines dabei welches ich als "Plotitem" sehe. Andererseitz laufen dort die Figuren aus der Stadt um sich im Wald was zu wildern weil sie kein Geld haben um was zu futtern zu kaufen. In der ganzen Grp gibt es einen Heiltrank welchen der Besitzer wie seinen Augapfel hütet.
       
      ------
       
      Wie haltet ihr es?
      Wie überschüttet ihr die Figuren eurer Spieler mit Resourchen?
      Also eventuell hier auch noch nicht erwähnten mächtigen Verbündeten zu denen man gehen kann um etwas zu bekommen (Sei es etwas Materielles oder eine Dienstleistung.)
       
      ------
       
      Robin Laws schrieb in seinem Buch in etwa:
      "Spieler brauchen etwas mit dem sie arbeiten können und etwas auf das sie hin arbeiten können"
    • By midgardholic
      Hallo Leute,
       
      erst mal danke an das Midgard-Team, die mein Leben in den letzten 20 Jahren bereichert haben mit ihrem Regelwerk, den Quellenbüchern und Abenteuern.
      Danke an die Forumsbetreiber und die vielen Leute, die hier posten, ihr habt mein Midgard immer wieder bereichert.
       
      Ich habe als ziemliche Pappnase angefangen (und bin das vielleicht auch heute noch) und es war klasse für alle, große Helden zu sein, viele Punkte und Gold zu bekommen und am Ende gar "unsterblich" (?) zu werden.
      Heute knausere ich mit Punkten, Gold, magischen Artefakten usw. wo es geht.
       
      Was ich jetzt NICHT diskutieren möchte ist:
      Wie viele Punkte vergibt man.
      Wie viel Gold vergibt man.
      Wie viele Artefakte vergibt man.
       
      Ich möchte folgendes diskutieren:
      Ist es euch wichtig, zügig aufzusteigen?
      Müsst ihr große Helden sein?
      Wollt ihr unsterblich werden?
      Habt ihr Lust, euch selbst zu beschränken (den Mächtigsten, den man so kennt ist halt "nur" Grad 8...)?
       
      Damit möchte ich weder die eine oder andere Spielweise diffamieren, sondern nur mal so umhöhren, wie ihr es so haltet...
       
      Grüße
      Andreas
    • By KoschKosch
      Hallo allerseits,
       
      ich möchte gerne hier über den Alltag eines "Lehrmeisters" diskutieren, da ich offenbar eine ganz andere Vorstellung davon habe als andere, wie z.B. Ashoris im Zitat unten aus dem Strang "Goldvergabe in M5: Wie macht Ihr das?".
       

      Für mich ist auf ganz Midgard kaum jemand ein vollberuflicher Lehrmeister. Das kommt höchstens auf Burgen o.Ä. vor, wo der Hauptmann der Wache auch die neuen Rekruten ausbildet oder an einer Madrasa/Multiversität, wo Zauberer ausgebildet werden. Aber dort werden die Einkommensspannen der Lehrperson sicher anders geregelt sein als direkt an ihn zu zahlendes Geld. Er wird vielleicht eine Prämie erhalten o.Ä. pro Schüler, aber bestimmt nicht die volle vom Schüler gezahlte Summe. Die wird an die Lehranstalt gehen.
       
      Die meisten "Lehrmeister", will sagen die Personen, die für die Abenteurer als Lehrmeister auftreten, werden wohl aber Handwerksmeister, Gardisten, Jäger, Diebe, Kurtisanen, Bettler, ... sein. Personen also, die vielleicht nur einmal im Leben diese Chance bekommen, einem zu Geld gekommenen Abenteurer etwas beibringen zu dürfen - und es sich entsprechend fürstlich belohnen lassen! Für viele solche spontanen Lehrmeister wird diese Tätigkeit vielleicht sogar das Ende ihres bisherigen Lebens darstellen: man stelle sich einen Dieb vor, der von einem Abenteurer gebeten wird, ihm Stehlen bis +x beizubringen... der Dieb wird so viel Geld damit verdienen, dass er die Stadt verlassen und sich woanders etwas (möglicherweise legales!) aufbauen kann.
       
      Worauf ich hinaus will: in meinem Midgard gibt es keine Lehrmeister, die jede Woche (oder jeden Mond, oder auch nur jedes Jahr) an einen oder mehrere Abenteurer geraten, der/die sich etwas beibringen lassen wollen. Wenn so eine Situation eintritt, verändert das (manchmal vielleicht nur zeitweise) den Status und den Lebensstil des Lehrmeisters. Kommt der Abenteurer dann ein andermal wieder, wird er Änderungen erkennen können: der Lehrmeister hat sich ein Haus gekauft, hat seine Werkstatt ausgebaut, hat eine gute Partie geheiratet, hat 4 Lehrlinge angenommen, durchgefüttert und nun als abhängige Gesellen zu seiner Verfügung, sodass er nicht mehr selbst arbeiten muss... etc. In meinem Midgard verändern die Abenteurer mit ihrer plötzlichen Kaufkraft das Antlitz einer Ansiedlung. Sie heben den Lebensstandard der Leute dort oder aber - auch schon geschehen - verursachen eine Landflucht, indem sie in einem Dorf wichtige Ressourcen aufkaufen und die ehemaligen Dorfbewohner daraufhin mit dem erhaltenen Goldsegen in der Ferne ihr Glück suchen.
       
      Wie ist das bei euch? Gibt es bei euch die Pfeffersäcke, die in einem feinen Stadthaus wohnen und hauptberuflich Abenteurer ausbilden? Was für Auswirkungen haben bei euch die Abenteurer mit ihren Lehrmeisterausgaben auf die Wirtschaft? Ich würde mich sehr über interessante Antworten freuen.
       
      Viele liebe Grüße,
      Euer Kosch
    • By Bro
      Ich habe mir mal auf Grundlage der im Regelwerk genannten Maße (KOD, S. 197) Gedanken über die Handhabbarkeit eines Münzschatzes gemacht.
       
      Vorbedingungen für eine Diskussion hier:
      1) Es gelten die im Kodex genannten Werte (1GS = 10g, 1SS = 3g, 1KS = 2g), auch wenn nur beispielhaft die valianische Währung genannt ist.
      2) Es gelten die genannten Metalle (Goldstücke 60% Gold, 40% Silber, Silber- und Kupferstücke je 100% Silber bzw. Kupfer), auch wenn die tatsächlichen Legierungen noch anders sein mögen. Ohne Kenntnisse davon müssen auch hier die Werte im Kodex gelten.
      3) Es gelten die Durchmesser der 50- bzw. 1-Euro-Münzen (24,25mm bzw. 16,25mm lt. Wikipedia), wie im Kodex genannt.
      4) Es gelten die Dichte von Gold (19,32), Silber (10,49) und Kupfer (8,92) lt. Wikipedia.
       
      Also, der SpL sagt euch z.B.:
       
      "In der Schatzkammer der Räuberbande findet Ihr einen RIESIGEN Schatz! 4.500 GS, 7.000 SS und 15.000 KS in Münzen, dazu..." u.s.w.
       
      Halt! Jetzt würde mich mal interessieren: Wie riesig ist dieser Haufen eigentlich?
       
      Wenn man mal rechnet, dann haben Orobor, Aguar und Pher die leicht gerundeten Standardmaße:
       
      Orobor: Durchmesser 24 mm, Dicke 1,5mm (Vergleich: Unsere 50-Centmünze ist 2,4mm dick.), Fläche 4,62 cm², Volumen 0,69 cm³ Wenn man also 1.445 Orobor einschmelzt, hat man ein Liter GS. Wirft man bei angenommenen 15% Luft zwischen den Münzen 1.230 GS in ein Einlitergefäß, ist es voll.
       
      Aguar: Durchmesser 16 mm, Dicke 1,5mm (Vergleich: Unsere 1-Centmünze ist 1,7mm dick.), Fläche 2,07cm², Volumen 0,29 cm³ Wenn man also 3.500 Aguar einschmelzt, hat man ein Liter SS. Wirft man bei angenommenen 15% Luft zwischen den Münzen 3.000 GS in ein Einlitergefäß, ist es voll.
       
      Pher: Durchmesser 16 mm, Dicke 1,0mm (Vergleich: Unsere 1-Centmünze ist 1,7mm dick.), Fläche 2,07cm², Volumen 0,22 cm³ Wenn man also 4.460 Pher einschmelzt, hat man ein Liter KS. Wirft man bei angenommenen 15% Luft zwischen den Münzen 3.800 GS in ein Einlitergefäß, ist es voll.
       
      ​Ich bin auch der Ansicht, dass Midgard keine Wirtschaftssimulation ist. Dies soll auch kein Beitrag dazu sein. Ich bin nur ein sehr optisch empfindender Mensch. Ich will sehen und ein Gefühl dafür haben, was meine SpF sieht.
       
      Zum Schluss ein Beispiel aus dem Regelwerk: Wir schlagen alle mal den Kodex auf Seite 103 auf. Ich nehme mal der Einfachheit an, dass das Kistchen (Innenmaße) zu Füßen der Dame 60 cm breit und je 30cm hoch und tief ist, also einen Rauminhalt von 5,4l hat. Es könnten bei angenommenen 15% Luft zwischen den Goldmünzen also Gold im Wert von etwa 6.600 GS in dieser Kiste sein! Der im Räuberhöhlenbeispiel oben genannte RIESIGE Schatz hätte also inklusive der Luft darinnen in zwei dieser Kistchen Platz. Er würde aber auch zwei Zentner wiegen (96kg)!
       
      PS: Wenn man sich mal die Wikipediaseite über die Zusammensetzung unserer Cent- und Euromünzen ansieht, finde ich interessant, dass die Münzen mit dem geringsten Kupferanteil die 1-, 2- und 5-Centmünzen sind. Die Welt will betrogen sein.
×
×
  • Create New...