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lakthar

Verbrauchsgüter - wie behaltet ihr den Überblick?

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Hallo,

 

ich habe vor kurzem angfangen zu leiten und festgestellt, dass es schwierig bis unmöglich ist für mich den Überblick zu behalten was die Verbtrauchsgüter betrifft.

 

Verbrauchsgüter sind für mich in dem Fall:

- Gold

- Munition (Pfeile, Bolen, Bleikugeln,...)

- Verpflegung (Reiseverpflegung, Wasser, Brot, ...)

- Zauber-, Heil- und sonstige Materialien

 

Es ist mir auch aufgefallen, dass auch die Spieler/innen gern vergessen sich Pfeile, Reiseverpflegung oder Ausgaben zu notieren.

Ich habe nun einen extra Bogen angefertigt um zu helfen, dass sie es sich selbst übersichtlicher notieren können.

Das Gold muss ich sagen, will ich gar nicht so genau wissen.

Schon jedoch, wann und vor allem wem z.B. mal die Munition oder das Essen ausgeht :D

 

Auch ist es schon passiert, dass ein Spieler 2 Tage nichts aß :uhoh: Ich ließ ihn dann einen erschwerten PW auf KO würfeln und einfach mal auf Grund eines Schwächeanfalls umkippen.

Hierfür teile ich einfach neuerdings Essensmarken aus (jeder der 14 Tage einer Tridekade hat eine andere Farbe) und weiß dann, wann der Spieler das letzte mal etwas gegessen hat, so muss ich zumindest das nicht mehr notieren.

 

Munition streiche ich mir jetzt ab - auf einer Strichliste. So vermerke ich mir auch die Hitpoints einer Rüstung, um zu sehen, wann mal eine Reparatur fällig wird.

 

Wie handhabt ihr das so? habt ihr Tips für mich? :blush:

 

Vielen lieben Dank und liebe Grüße,

Laki

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Das habe ich längst aufgegeben... Der Verwaltungsaufwand ist mir zu hoch. Ich mach das eher pauschal und frage z.B. nur noch wenn es wichtig ist, wieviel Rationen / Wasser die Figuren dabei haben. Dann weiß ich ungefähr wann ihnen die Vorräte ausgehen. Munition, Gold, etc. notieren die Spieler selbst. Wenn ich merke das funktioniert nicht, geht einer Figur auch schon mal die Munition aus... dann fängt natürlich die Diskussion an, "soviel habe ich ja garnicht geschossen..." usw. Mein Argument ist dann immer: Dann schreib es halt auf! Ansonsten entscheide ich als SL, wann was ausgeht. Das muss man natürlich vorher mal mit den Spielern besprechen.

 

Gruß

Shadow

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Geht mir ähnlich wie Shadow,

Ich sage meinen Spielern im Vorhinein, dass ich erwarte, dass sie den

"Verwaltungsaufwand" ihrer eignen Sachen selber managen.

Ich weise höchstens mal von Fall zu Fall drauf hin ("vergeßt nicht eure XYZ abzustreichen")

Im Normalfall finde ich das auch nicht so wichtig,

ab einem gewissen Grad gehört für mich sowas wie Waffen -, Rüstungs - , Ausrüstungspflege

einfach als Selbstverständlichkeit dazu.

Ausnahem, wenn ich wirklich ein "Pampa" - Abenteuer konzipiere, wo Mangel Teil der Aufgabe ist,

bzw längere Märsche, wo auch die Tragbelastung interessant wird.

Dann allerdings schreibe ich auch mit, aber einfach Pauschal:

Nahrungsportionen, (Wasser!)

Munition

Zauberutensilien

 

Ist aber echt die Ausnahme!

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Ich halte es wie meine Vorredner. Früher habe ich Buch geführt und Buch führen lassen. Da war das Ganze über lange Strecken eine Freude für Buchhalter, aber nicht für uns Spieler. Let's have fun.

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Normalerweise wird ein Abenteurer darauf achten, dass er genug Essen dabei hat und rechtzeitig für Nachschub sorgen. Hat er ein Pferd dabei, ist die Last kaum ein Problem. Zur Not geht jemand auf die Jagd und die Reise dauert vielleicht etwas länger. Die Kosten sind für wohlhabende Abenteurer eh zu vernachlässigen. Und für das Abenteuer ist es egal. Da verlange ich von meinen Spielern keine Buchhaltung. Allenfalls sage ich alle zehn Tage, was sie sich an Gold abzustreichen haben.

 

Eine Rüstungsabnutzung ist bei Midgard nicht vorgesehen. Da kann man ab und zu mal nach einem Abenteuer eine Reparatur verlangen. Wieder geht es nur ums Geld.

 

Wir haben eine Rüstungsbnutzung allerdings gehausregelt. Auf einer Liste werden nach schweren Treffern so lange 000 abgestrichen bis eine Zahl gestrichen wird und der Rüstungsschutz sinkt. Ähnlich habe ich eine Liste von Bolzen zum Abstreichen. Das geht schnell und unproblematisch. Und wenn mal ein Bolzen nicht abgestrichen wird, dann hat man ihn halt wiedergefunden. Interessant sind da bei M4 schon eher die Zaubermaterialien. Bei M5 fällt der Verlust ja auf und da ist dann entscheidend, ob der Zauberer für den Fall vorgesorg hat.

 

Anders ist es bei Abnutzungsabenteuern, wo der Mangel und der Verlust von Ausrüstung für das Abenteuer wirklich wichtig sind. Wir haben mal ein Wettrennen durch die Eiswüste gespielt oder hatten schon mal einige Verfolgungsjagden durch die Wildnis. Hier gehört das Haushalten mit zum Abenteuer und ich kann das als SL ja mit einem eigens dafür vorbereiteten Ausrüstungszettel regulieren (die Abenteurer werden oder können ja auf so ein Abenteuer nicht ihr ganzes Arsenal mitnehmen). Da ist dann auch wichtig, wer was wo trägt und ein Lastpferd, das in eine Schlucht stürzt, kann den Lauf des Abenteuers ändern.

 

Mein Tipp: Regel den Verbrauch und Verschleiß während normaler Abenteuer einfach übers Geld: "Nach 10 Tagen Reise streicht ihr euch xy GS ab." Und behellige die Spieler damit nicht weiter. Regeln fürs Hungern usw. gibt es im M4-Kompendium.

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Spieler, die beim Spieleabend Internetzugang haben und für die eine Verwendung von Tablets oder Notebooks kein Verbrechen gegen die Rollenspielethik darstellt, können ihre Ausrüstung in MOAM verwalten. Dort kann man für Ausrüstungsgegenstände Zähler definieren, die dann einfach über einen Schieberegler einen Zuwachs oder eine Abnahme der Menge bzw. Anzahl des jeweiligen Gegenstands abbilden. Die entsprechenden Gewichte werden automatisch berechnet, siehe MOAM-Wiki:Ausrüstung.

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bei uns hält jeder spieler mit einer liste bei der weggestrichen und dazu geschrieben wird eine liste zu seinem eigenen kram und das funktioniert auch sehr gut

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Die Verwaltung von retionen, Bolzen etz. ist mir viel zu viel Mikromanagement ohne wirklichen Vorteil.

 

Das mach ich nur in extremsituationen, wo es eine realistische Chance gibt, dass irgendwas mal aus geht, oder es sich um besondere Gegenstände handelt (magische Pfele z.B.). Wann sind einem Bogenschützen mitten in Alba schonmal die Pfele ausgegangen? Oder die Rationen?

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Die Verwaltung von retionen, Bolzen etz. ist mir viel zu viel Mikromanagement ohne wirklichen Vorteil.

 

Das mach ich nur in extremsituationen, wo es eine realistische Chance gibt, dass irgendwas mal aus geht, oder es sich um besondere Gegenstände handelt (magische Pfele z.B.). Wann sind einem Bogenschützen mitten in Alba schonmal die Pfele ausgegangen? Oder die Rationen?

 

Da bin ich ganz beim Chef. Auf die Verwaltung habe ich null Bock. Wenn die Verpflegeung oder das Trinkwasser in meinem Abenteuer kein Problem darstellen werden, dann brauche ich dazu keinerlei Angaben.

Gleiches gilt für Munition. Ich habe noch nie erlebt, dass Spieler in eine Situation kamen, wo die Muition hätte knapp werden können. Das wäre ja maximal bei einer Belagerung oder so der Fall. Ansonsten interessiert mich das nicht.

 

Und auch die Verwaltung der Zaubermaterialien überlasse ich dem Spieler. Wenn er meint, mich betuppen zu müssen, dann soll er es halt. Ist mir aber bewusst noch nie untergekommen.

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Guest Unicum

Ich erinnere mich an einen Spacemaster Character welcher sich zu beginn einer Kampange 1000 Schuss Mulition für sein Scharfschützengehr kaufte,... am Ende der Kampange waren noch über 950 Schuss übrig,...

 

Unnützes Micromanagment.

 

Tagesrationen werden bei mir in der Regel von einer "Gruppenkasse" verwaltet.

Nach einem Break (Abenteuer zuende, Ausbildungphase) sind diese Dinge alle verbraucht und man gibt eben pauschalen aus für 20 neue Pfeile, etc.(*)

 

Etwas neues das ich versuche / versucht habe:

Ich kaufe Blankospielkarten (Sehen ausb wie Skatkarten nur eben auf einer Seite leer) und da schreibe ich dann drauf "Langschwert +1/+1" Wer die Karte hat der hat sie eben.

Das denke ich kann man ggf auch wieder auf den characterbogen auslagern.

 

Gut hingegen ist die Sache mit Verbrauchsgütern wie z.b. Tränken aller art. Die Spieler geben bei benutzung die Karte einfach wieder ab und ich gebe sie genauso wieder aus wenn die Spieler neues finden/kaufen.

 

(*) In der Regel machen das die Spieler auch von alleine - "Ich kauf mir was neues zum Anziehen, ich werf meinen alten Wasserschaluch weg der schmeckt schonb gammlig, etc")

Edited by Unicum

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Verwaltung muss relevant fürs Abenteuer sein, ansonsten lohnt sich der Aufwand nicht. Manche Abenteuer werden mit knappen Ressourcen spannender, andere nicht. Hier hilft nur die Absprache zwischen Spielleiter und Spielern.

 

Unterstützung durch geeignete Datenbögen oder digitale Technik ist gut, aber kein Allheilmittel. Unerfahrenen Spielrunden rate ich zunächst einmal zu einem etwas höheren Aufwand bei der Verwaltung. Mit mehr Erfahrung können dann alle am Spieltisch besser Aufwand und Nutzen abschätzen und das geeignete Maß finden.

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Guest Unicum

Ich gehe auch eighentlich nicht davon aus das mich Spieler bei sowas betrügen wollen,...

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Du hast die "vorherrschende Midgard-Kultur" jetzt recht gut sehen können: manchmal ist es fürs Abenteuer relevant (oft Wasser, Wurfspeere u. dgl. - oder Zaubermaterialien nach Totalverlust), sonst ist es den Aufwand nicht wert. Man nimmt dann einfach ganz souverän an, daß die Erneuerung oder der Ersatz verschlissener Ausrüstungsgegenstände sich mit nicht ausgespielten Einnahmen während der Pausen zwischen den Abenteuern ausgleicht. Wir machen es genauso, und finden es gut.

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Ja, da sehe ich mich auch: Ressourcen werden nur verwaltet, wenn die Ressourcenverknappung eine konkrete Rolle im Setting, bzw. dem Abenteuer spielt. Und selbst dann auch nur so einfach wie möglich und auch nur die relevanten Ressourcen.

 

Ansonsten erwarte ich von den Spielern, dass sie sich ihrem Spielspaß gemäß selbstständig Gedanken machen (oder auch nicht) und über das für sie Relevante Buch führen.

 

Ich mag grundsätzlich auch so Ideen wie bei Dungeonslayers, dass Schützen per default quasi unendlich Munition für ihre Bögen oder Armbrüste haben - ist ja auch nur fair, Krieger können mit ihrem Schwert zunächst mal auch unendlich zuhauen. Oder wie bei Shadowrun, dass man monatlich einen pauschalen Betrag für den Lebensstil abdrückt, mit dem dann alle dem Stil entsprechenden Lebenshaltungskosten gedeckt sind (Miete, Essen, Kleidung, Unterhaltung usw. usf.).

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Jetzt echt?:

Zitat Unicum. Ich gehe auch eighentlich nicht davon aus das mich Spieler bei sowas betrügen wollen,...
-

 

Solange keiner in Gefahr ist, vielleicht schon. Aber auch dann nicht sicher.- Habe schon mehr Spieler schummeln sehen, als mir lieb ist.

Auch die scheinbar "besonnenen, erwachsenen", die schon ewig spielen.- Und auf ihrer Aufrichtigkeit beharren.

Viele sind da viel geübter als man für möglich hält.- Und manche so gut, dass es jahrelang nicht auffällt.- Bis man es dann mit eigenen Augen sieht.

 

Man erhält als Spielleiter viel zu selten Einblick in einen Charakterbogen. Vor allem bei vielen Spielern verliert man sehr schnell den Überblick.

Manche schreiben sich ihre Ausrüstung nicht richtig auf, oder schreiben sich zusätzlich etwas auf, das nie bezahlt wurde.

- Ist ja alles mit Bleistift- Da kann man schnell mal radieren.

 

Ich gehe deshalb davon aus beschummelt zu werden. Manchmal mehr, manchmal weniger.

 

Aber alles zu kontrollieren macht keinen Sinn.

 

Vermutlich ist die Versuchung dem Glück auch ohne Spielleiterschirm auf die Sprünge zu helfen, manchmal einfach zu groß.

Deshalb scheint es sinnvoll dieses durchaus "menschliche" Verhalten seiner Spieler miteinzukalkulieren.

- Sofern man Wert auf Ausgleich legt.

 

Das Gold, dass die Figuren der Welt schulden (Nahrung, Futter für Tiere, Zauberutensilien) wird entweder pauschal abgestrichen

oder an anderer Stelle aus den Taschen geholt.- teure Waffen, Pferde, Kleidung,....usw.

Und was Heiltränke betrifft.- Würde ich die vor jeder Sitzung aufschreiben.

Auch die Lebens, Ausdauerpunkte, Schicksalsgunst und Glückspunkte.

Selbst, wenn man es nicht immer nachrechnet. Veringert es zumindest die Versuchung. Denn man könnte ja...

 

Damit die Ehrlichen nicht die Dummen sind.;)

Edited by Issi

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Verbrauchsgüter sind für mich in dem Fall:

- Gold

- Munition (Pfeile, Bolen, Bleikugeln,...)

- Verpflegung (Reiseverpflegung, Wasser, Brot, ...)

- Zauber-, Heil- und sonstige Materialien...

 

Wenn wir spielen, nimmt sich normalerweise jeder einen Schmierzettel und notiert darauf LP- und AP-Grundwerte und -Verluste, erwürfelte EPs, PPs, Kosten und alles, was für das Abenteuer eingekauft wird oder an Verbrauchsgütern noch vom letzten Mal übrig ist. Nach Beendigung des Abenteuers wird dann die "feste" Liste, auf der man fortlaufend Datum, Name des Abenteuers, EPs, nicht verlernte EP und Gold notiert, aktualisiert und die Ausrüstungsliste um die Reste ergänzt, die noch auf dem Schmierzettel stehen. Damit wäre die Frage nach der Gold, der Munitions- und Essensverwaltung geklärt. Zaubermaterialien braucht man ja jetzt nur noch einmal (DANKE, FRANKE! :zwinkern:). Da muss man nur ans Ersetzen denken.

 

Bei uns ist es üblich, großzügig mit der Verwaltung umzugehen und ab und zu mal eine größere Goldsumme abzuziehen. Wenn keine Zeit für kleinteilige Einkäufe ist, kaufen wir auch schon mal "Munition, Essen für eine Woche, neue Schuhsohlen, Schwertschärfen, das Nachfüllpack für den Erste-Hilfe-Kasten, Pferdefutter, Lampenöl und eine Flasche Old MacArdoch" für 50 GS und Basta. Heitränke gehen natürlich extra.

 

Spielleiter, die darauf geiern, dass der Gruppe Essen, Mun und Zaubermaterialien ausgehen, finde ich immer etwas....:dozingoff:. Es mag sein, dass ein SPIELER vergisst, sich nach Annahme eines Auftrages neue Pfeile zu besorgen, dem SC würde es jedoch nicht passieren. Ihm stände zumindest einen PW In, eine EW-Bogenschießen oder sonst was zu. Auch das Essen würde ein SC sicher nicht vergessen, schließlich hätte er Hunger und würde spätestens dann etwas einwerfen. Nahrung an sich zu vergessen, wenn man in mittelalterlicher Manier unterwegs ist, halte ich auch für einen Spieler-Fehler, der einem SC nicht unterlaufen würde. Anstatt sich an dummen Gesichtern zu ergötzen, kann man als SL auch einfach mal darauf hinweisen, dass der Markt noch geöffnet hat...

 

Etwas anderes ist es natürlich, wenn auf einer langen Reise das Essen oder die Munition ausgehen - aber dann sind eben die Outdoor-Skills und Improvisation gefragt. Und wenn man das als SL nicht übertreibt und wichtiger nimmt als das Abenteuer selbst, kann das allen sogar ziemlich viel Spaß machen.

Edited by donnawetta

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Wobei Lebensmittel-Knappheit ein Argument wäre, endlich mal den leider viel zu selten gelernten (weil voll uncoolen) Zauber Brot und Wasser auf den Wunschzettel der Zauberer zu setzen.

 

Dabei ist er so unfassbar nützlich: :notify:

Er entlastet die Rucksäcke und Trinkschläuche. Er beruhigt die Nerven auf langen Schifffahrten und Reisen durch die Wüste. Er macht einen bei hungrigen und/oder durstigen Menschen ziemlich beliebt. Und er kostet eine lächerliche Lerneinheit.

 

Trotzdem wollen alle lieber Blitze schleudern. :sigh:

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hmm, dann bin ich einfach untypisch. Ist der erste Zauber, den meine adlige Magierin neu gelernt hat. Reisen war da aber nicht der erste Gedanke: Papa hat ihr den Geldhahn abgedreht, und sie mag es halt nicht, jemanden anbetteln zu müssen...

Spruch 2 war dann Vermehren ("Holst du die erste Runde? Ich geb dann die nächste aus!", "Brauchst du den Teller noch? Ich räum ihn kurz weg für dich...")

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Guest Unicum
Wobei Lebensmittel-Knappheit ein Argument wäre, endlich mal den leider viel zu selten gelernten (weil voll uncoolen) Zauber Brot und Wasser auf den Wunschzettel der Zauberer zu setzen.

 

Ich sehe daraus nur:

 

Wir haben in gänzlich anderen Gruppen und gänzlich anderen Welten gespielt, bei uns war das eigentlich immer ein Spruch den man auf niedrigem Grad mal lernte.

 

Kann mich daran erinnern das bei uns dann die Frage aufkahm "Ab wann bekommt man den Skorbut"? oder der zauberer sich beschwerte "Ach ich hab meine ganzen AP für Brot und Wasser ausgegeben, ich bin ansonsten im ganzen Abenteuer zu nichts gekommen,..." (Aber hunderte von Zeps eingesteckt).

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hmm, dann bin ich einfach untypisch. Ist der erste Zauber, den meine adlige Magierin neu gelernt hat. Reisen war da aber nicht der erste Gedanke: Papa hat ihr den Geldhahn abgedreht, und sie mag es halt nicht, jemanden anbetteln zu müssen... Spruch 2 war dann Vermehren ("Holst du die erste Runde? Ich geb dann die nächste aus!", "Brauchst du den Teller noch? Ich räum ihn kurz weg für dich...")
:thumbs:
Kann mich daran erinnern das bei uns dann die Frage aufkahm "Ab wann bekommt man den Skorbut"?
Laut Wikipedia nach zwei bis vier Monaten. :bored:
oder der zauberer sich beschwerte "Ach ich hab meine ganzen AP für Brot und Wasser ausgegeben, ich bin ansonsten im ganzen Abenteuer zu nichts gekommen,..." (Aber hunderte von Zeps eingesteckt).
Support muss sein.

 

Mit der Feuerkugel Gegner zu zernichten ist zweifellos auch cool, aber es sind die Unterstützungs-Zauber, die die Truppe in Schwung halten.

Kämpfen können auch Kämpfer. Wachen schlummern lassen, unsichtbar die Lage auskundschaften oder eben Versorgungslücken magisch schließen - das können nur wir. ;)

Edited by dabba

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Guest Unicum
Jetzt echt?:
Zitat Unicum. Ich gehe auch eighentlich nicht davon aus das mich Spieler bei sowas betrügen wollen,...
-

...

 

Ich gehe deshalb davon aus beschummelt zu werden. Manchmal mehr, manchmal weniger.

 

Aber alles zu kontrollieren macht keinen Sinn.

 

....

 

Vermutlich ist die Versuchung dem Glück auch ohne Spielleiterschirm auf die Sprünge zu helfen, manchmal einfach zu groß.

 

 

Ja. Ich gehe eher davon aus das manches "aus versehen" passiert,...

"hast du das jezt schon abgestrichen?"

"keine Ahungn, ach ich streichs einfach nochmal ab,..."

 

Probleme hätte ich bei der Charactererschaffung wenn jemand 2x ne 100 würfgelt ohne das jemand zuschaut,...

Gegen diese Sorte von Betrug hätte ich mehr etwas, als dagegen wenn jemand sich 100 GS zuviel aufschreibt oder sein Lehrgeld beim Ausbilder nicht zahlt, etc.

 

Im Spiel glaube ich in der Regel wenn ein Spieler sagt "Krit!" - einfach auch deswegen weil die Köpfe der anderen vorschiessen um auch die 20 sehen zu wollen.

In meiner Derzeitigen Gruppe gab es leztens eh eine Auszahlung aus der Königlichen Schatzkammer über 150.000 GS - ich vergebe nach M4 aber gleich GFP zum lernen, man kann mit Gold 1:10 auffüllen oder unverbrauchte GFP als AEP aufschreiben fürs nächste mal lernen. Also sind die 150.000 Geld "zum Ausgeben" Einige waren auch schon in der Magiergilde zum Schoppen,...

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Was hat Brot und Wasser mit der Frage des Überblicks auf die Vorräte zu tun? :confused:
Ging um Spielleiter, die pingelig auf Lebensmittel-Rationen achten. "Dagegen" hilft Brot und Wasser.

 

Ist ja gut. :blush:

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Guest Unicum
:
oder der zauberer sich beschwerte "Ach ich hab meine ganzen AP für Brot und Wasser ausgegeben, ich bin ansonsten im ganzen Abenteuer zu nichts gekommen,..." (Aber hunderte von Zeps eingesteckt).
Support muss sein.

 

Nun es ist aber dann die Frage wie "Spannend" und "Spassig" das Spiel für jemanden ist der so eine Figur spielt.

 

ALLE sollten am Spiel spass haben und nur die LP-Baterie oder den Bäcker zu spielen wenn die anderen Action haben,...

 

Und das haushalten mit verbrauchsgütern, so scheint ja ein Consens in diesem Strang zu sein, scheint nicht gerade zu den interessanten und spannenden Dingen im Spiel zu ghehören,...

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Wenn man dem Schummeln einen Riegel vorschieben möchte, dann kann man das Abstreichen ja anders regeln:

 

Tagesrationen an Nahrung und Wasser / Pfeile während der Expedition durch den Dschungel sind Knöpfe/Glassteine/Erbsen/Linsen in der entsprechenden Anzahl. Die werden in entsprechender Zahl verteilt und an jedem Tag/nach jedem Schuss wandert ein Knopf auf den Haufen in der Tischmitte.

 

Keine muss kryptische Strichlisten führen. Alle sehen, wie viel noch da ist und ob was abgegeben wurde. Zum Zuge kommt das nur bei Abnutzungsabenteuern mit begrenzten Ressourcen und dann ist das auch gleich visualisiert.

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    • By Jacki
      Verschiedentlich ist hier zu lesen, dass Leute sich an den hohen Gold-Beträgen des Spiels stören. Mir geht es jetzt auch so. Ich finde die Preise schlicht absurd. Mich interessiert, wie ihr das haltet. Zehnteln ist eine einfache Möglichkeit, die Preise finde ich aber immer noch zu hoch.
      Nach den Regeln kostet ein Bihänder den Gegenwert von 2 kg Gold, versilbert 20 kg Gold. Für eine normale Plattenrüstung trägt man 5 kg Gold zum Schmied. Ein normales Florett (Gewicht 1,0 kg) wird nach seinem Preis von 100 Goldstücken (entspricht 1 kg Gold) demnach sogar in Gold aufgewogen.
      Rechen-Beispiel: Langschwert (Die Standard-Goldmünze (Orober) wiegt 10 Gramm. Ein Kilogramm Gold (Barren) entspricht dem realen Gegenwert von (aktuell 34.915,30 €.)
      Ein Langschwert (wohl für viele Abenteurer die Standardwaffe) kostet 100 (50-Cent-Stückgroße) Gold-Münzen. Das bedeutet ein Langschwert entspricht dem Gegenwert von 1 kg Gold und man hat die Masse von 100 50-centstückgrossen Münzen zu transportieren.  
      Versilbert kostet ein Langschwert das zehnfache, also 1.000 Gold. Das entspricht einem Gewicht von 10 kg Gold und umgerechnet 349.153,- Euro. Da wird der Geldbeutel schon unhandlich. 
      Aus Alchimistenmetall kostet ein Langschwert 5.000 Gold-Stücke, was einem Zentner Gold (50 kg) und einer Kaufkraft nach heutigem Maßstab von 1.745.765,0 Euro entspräche. Nach Tabelle 1 „Lasten und Gewichte“ braucht man eine Figur mit Stärke 100, um diesen „Geldbeutel“ immerhin noch mit halber Bewegungsweite zum Händler (regelrecht) zu schleppen. Das wären 5.000 Münzen in etwa der Größe einer 50-Cent Münze, vom Volumen her vermutlich gar nicht zu transportieren. 
       
      Wie sollen Abenteurer mit solchen Summen/Münzmassen/Gewichten umgehen?
      Wie gehen Händler mit solchen Gold-Mengen um? Ein Händler für z.B. Ausrüstung (vor allem Waffen, Rüstung) oder Pferde hat mit wenigen Verkaufserlösen schnell kiloweise Gold in der Kasse. Wo soll das gelagert werden? 
      Spielweltbezogen: Wo kommt so eine Masse Gold überhaupt her? Wo sind die ergiebigen Fördergebiete Albas? 
      Das alles ist für mich Unsinn, nicht praktikabel. 
      Moderation: Tags korrigiert.

      Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
    • By Elsch
      Hallo liebe Mitmidgarder,
       
      direkt vorweg, es geht nicht um die "guten Spruchrollen" die unsere Helden in den Dungeons finden und mit denen sie neue Zaubersprüche erlernen können. Es geht ganz explizit um die "einfachen" Spruchrollen die mit der Zauberwerkstatt unter Verwendung von "Aktivieren von Spruchrollen" auch von Spielerfiguren mit relativ wenig Lernaufwand hergestellt, dann aber nur zum Zaubern, nicht zum Lernen benutzt werden können. 
       
      Ich frage mich jetzt, da ich dafür keine Anhaltspunkte gefunden habe, wie man die Verkaufs- oder auch Kaufpreise dieser schwächeren Rollen bestimmen kann. Ich habe hier mal daran gedacht die Rollen als Artefakte mit ABW100 zu betrachten, fand das aber nicht so richtig.
       
      Ich weiß natürlich, dass Abenteuer ihr Geld mit Abenteuern verdienen sollen, aber wenn man länger Zeit ist, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der ein oder andere Zauberer sich hinsetzt und mal den Monat nutzt um eine Spruchrolle zu schreiben und dann dem nächsten Thamaturgen oder einer Gilde zu verkaufen. Mit wie viel Gold/Stufe kann man da rechnen? 
       
      Und wenn Spieler diese "schwachen" Rollen selbst erwerben möchten, in Magiergilden sicher kein Problem, was müssten sie dafür bezahlen. Die freie Verfügbarkeit lässt sich ja vom Spielleiter sinnvoll im Zaun halten und Nichtzauberer können die ja auch kaum nutzen (+3), weshalb ich mir da keine Sorgen wegen dem Balancing mache.
       
      Hat jemand dazu bereits eine Regel ausgearbeitet, Erfahrungen oder einfach sogar offizielles Regelmaterial das in M5 einfach nicht mehr beinhaltet ist? 
       
       
      MfG
      Elsch
    • Guest Unicum
      By Guest Unicum
      (btw: hab merkwürdiegrweise keinen passenden Strang gefunden)
       
      Ich wollte mal die versammelten Spielleiter Fragen: Wie "kurz" haltet ihr eure Gruppen was Resourchen betrifft?
       
      Vieleicht mal wie es derzeit in meiner ausschaut:
      5 Figuren Grad 3 (ok sinds noch nicht werdens aber nächstes mal):
      Geld: 2000 Gs eine weitere Kiste mit 2000Gs können sie sich abholen (haben sie aber bisher nicht)
      (Ich spiele mit 1Gs=1GFP, also Gold ist bei mir mehr wert)
      Bekannte Midgarditems:
      Schutzamulet gegen Lauscher & Beobachter ABw15%
      Ring des Sehens in Dunkelheit 2%
      Ring des Wasseratmens 7%
      Brosche der Wundersamen Heilung
       
      Eigenbauitems:
      Inquisitorkugel (Wenn ein magier oder Hexer sie in die hand nimmt veränder sie ihr aussehen)
      Ring des Eunuchen (weis ich selbst noch nicht was der macht - nette Ideen bitte per PN)
      Heiliges Symbol (Reliquie) +1 auf jeden w6 bei einer Heilung.
       
      Ich denke die Gruppe ist für relative Anfänger gut ausgestattet.
       
       
      -----
      In einer anderen meiner Midgardrunden war eines der Spielthemen wie die Gruppe eine Mithrillmine ausbeutet - Monitäre Resourchen in Hülle und Fülle - aber auch politische Gegner zuhauf.
      -----
       
      Jezt habe ich leztens eine Gruppe gesehen vom grad ~5 in welcher 4-5 Gegenstände unterwegs waren welche ich in der Mächtigkeit etwa einem goldenem Schwert des Ruhmes gleichsetzen würde. Zugegebenermassen ist da eines dabei welches ich als "Plotitem" sehe. Andererseitz laufen dort die Figuren aus der Stadt um sich im Wald was zu wildern weil sie kein Geld haben um was zu futtern zu kaufen. In der ganzen Grp gibt es einen Heiltrank welchen der Besitzer wie seinen Augapfel hütet.
       
      ------
       
      Wie haltet ihr es?
      Wie überschüttet ihr die Figuren eurer Spieler mit Resourchen?
      Also eventuell hier auch noch nicht erwähnten mächtigen Verbündeten zu denen man gehen kann um etwas zu bekommen (Sei es etwas Materielles oder eine Dienstleistung.)
       
      ------
       
      Robin Laws schrieb in seinem Buch in etwa:
      "Spieler brauchen etwas mit dem sie arbeiten können und etwas auf das sie hin arbeiten können"
    • By Mutalisk
      Hi,
       
      da wir nach vielen Stunden Diskussion zu keinem Ergebnis gekommen sind, möchte ich einfach mal andere Meinungen einholen
       
      Die Ausgangsituation ist folgende: Wir haben eine 2. Midgard-Runde angefangen mit den gleichen Personen. Ziel ist es auch einmal hochgradige Charaktere zu spielen, genauer in ca. 12-mal Spielen von Grad 3 auf 10 zu kommen. Daher müssen wohl oder Über mehr Erfahrungspunkte her. Als Multiplikator haben wir, fürs erste Abenteuer jedenfalls, eine 5. Die Gruppe besteht aus Ermittler, Priester Krieg und Klingenmagier.
       
      Soweit die Theorie, nach der ersten Sitzung wurden uns 140 AEP und 200Gold zugeteilt. Natürlich sind die auch in KEP/ZEP aufgeteilt usw. aber der Einfachheit halber rechne ich hier mit den Durchschnittswerten. Die AEP haben wir mal 5 Gerechnet, das Gold jedoch nur mal 3. Also 700 AEP zu 600 Gold. Argumentation des Spielleiters ist, wenn die Spieler zu viel Gold haben, würden sie sich zu früh zu mächtige Artefakte kaufen die den Spielfluss kaputt machen. Darin sind wir uns auch ziemlich Einig, jedoch führt das zu einem anderen Problem:
      Zauberer brauchen gut Gold um neue Zauber lernen zu können, daher wird ihnen zugestanden neue Zauber auch ohne Goldanteil lernen zu dürfen.
      Der Ermittler jedoch braucht Gold, um neue Fertigkeiten lernen zu können, bei uns geht es speziell um Fechten. Von den AEP her, wäre quasi schon möglich, vom Gold her jedoch frühestens in 3 Abenteuern. Argumentation des Spielleiters: Wenn man teure neue Fertigkeiten lernen möchte, muss man auch dafür sparen, steigern kann man ja trotzdem genügend.
       
      Soviel zum Hintergrund. Wir, die Spieler sind uns einig, dass der Ermittler hier stark benachteiligt ist, daher:
      Wie hoch ist der Goldanteil, wenn ihr steigert? Bei uns wäre das Verhältnis GEP zu Gold ca. 11 zu 1.
    • By Gimli CDB
      Hallo liebe Forumler!
       
      Ich sehe hier immer wieder Stränge, wo es um das Lern- und Finanzsystem auf MIDGARD geht:
      Zu viel Gold für die Lehrmeister, zu schnelles ansteigen auf niedrigen Graden, dafür stagnieren auf höheren Graden. Unrealistische Mengen Gold werden mit herumgeschleppt.
      Lehrmeister verdienen sich dumm und dämlich, Gegenstände sind lächerlich billig gegenüber Lernkosten und können trotzdem beinah mit Gold aufgewogen werden, etc.
       
      Wir spielen im Moment mit einem ziemlich umfangreichen Hausregelsystem. Die Ideen dafür stammen zum Großteil hier aus dem Forum, Teile davon sind aber auch aus eigener Feder. Obwohl es vieles davon bereits als Anregung hier irgendwo im Forum gibt mögen mir die Autoren verzeihen, dass ich nicht mehr zusammenbekomme, von wem die Ideen im einzelnen stammen - vieles davon hat sich auch im Rahmen von Diskussionen entwickelt und wurde von mir nocheinmal angepasst, sodass die "Urheberschaftsfrage" ohnehin schwierig zu beantworten ist.
      Hier möchte ich noch einmal alles "auf einen Blick" zusammentragen, damit ihr es euch in seiner Gesamtheit anschauen könnt. Da vieles davon bereits an anderer Stelle diskutiert wurde, möchte ich jetzt nicht wieder große Diskussionen über die Einzelpunkte vom Zaun brechen. An eurem Feedback gegenüber der "Gesamt-Reform" (also dem gegebenenfalls auch nicht optimalen) Zusammenspiel der Einzelregeln bin ich aber natürlich interessiert, und auch sonstige Kommentare dürfen hier gerne hinterlassen werden. Nur bitte nicht über alles einzeln diskutieren - das wurde bereits an anderer Stelle ausgiebig getan und wäre der Lesbarkeit sehr abträglich:
       
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      Währungsreform
      Der Wert von KS bleibt erhalten, es gilt aber: 10.000 KS = 100 SS = 1 GS.
      Damit gilt dann:
      (alte) GS werden zu (neuen) SS
      (alte) SS werden zu je 10 KS.
      An KS ändert sich nichts.
      (neue) GS sind 100 (alte) GS wert.
       
      Lernkostensenkung
      1 FP = 1 (neues) SS = 1 (altes) GS
       
      Lerngeschwindigkeitserhöhung
      mit Lehrer pro Tag verlernte FP: 10 je Grad
      im Selbststudium pro Tag verlernte FP: 5 je Grad
      durch Praxis pro Tag verlernte FP: 500 je Grad
       
      Praxispunkt-Entwertung
      Praxispunkte sind nicht mehr Pauschal 40 FP wert - das verleiht dem Zufall eine zu große Rolle bei der FP-Verteilung.
      Stattdessen gilt:
      PP sind auf Grad 1-3 je 10 FP wert.
      PP sind auf Grad 4-5 je 20 FP wert.
      PP sind auf Grad 6-7 je 30 FP wert.
      PP sind ab Grad 8 je 40 FP wert.
       
      Gradgrenzenverschiebung
      Neue Gradgrenzen:
      Grad 1 bis 500 GFP
      Grad 2 von 500 GFP bis 1000 GFP
      Grad 3 von 1000 GFP bis 2000 GFP
      Grad 4 von 2000 GFP bis 4000 GFP
      Grad 5 von 4000 GFP bis 7000 GFP
      Grad 6 von 7000 GFP bis 13000 GFP
      Grad 7 von 13000 GFP bis 20000 GFP
      Grad 8 von 20000 GFP bis 30000 GFP
      Grad 9 von 30000 GFP bis 50000 GFP
      Grad 10 von 50000 GFP bis 70000 GFP
      Grad 11 von 70000 GFP bis 90000 GFP
      Grad 12 von 90000 GFP bis 110000 GFP
      Grad 13 von 110000 GFP bis 130000 GFP
      Grad 14 von 130000 GFP bis 150000 GFP
      Grad 15 ab 150000 GFP
       
      EP-Vergabe nach "Augenmaß"
      Um die komplizierte Berechnung der Erfahrungspunkte nach Midgard-Regeln zu umgehen (angerichteter Schaden = abgezogene AP * EP-Multiplikator, etc.) werden AEP, KEP und ZEP von Spielleiter nach "Augenmaß" vergeben: Wie sinnvoll/mutig/nützlich war ein Manöver? Hat es zum Kampfgewinn beigetragen oder nicht?
      Aufteilung der Vergabe in

      AEP für Rollenspiel - Anteil ca. 20-50%
      AEP für gute Ideen und Lösen des Abenteuers - Anteil ca. 10-20%
      AEP für sinnvollen Einsatz von Fähigkeiten - Anteil ca. 10-20%
      KEP für persönlichen Einsatz in Kämpfen - Anteil ca. 10-20%
      ZEP für sinnvollen Einsatz von Zauberei - Anteil ca. 10-20%

      Durchschnittliche EP-Vergabe an Spieler pro Abend: 20-50 AEP pro Stunde Spielzeit, in Ausnahmefällen wesentlich mehr
      Beispiel für solche "Ausnahmefälle": besonders rollentypische und zugleich sinnvolle Aktionen, besonders waghalsiger und rollentypischer Einsatz im Kampf, oder umfangreiche (etwa moralische) Diskussionen auf Charakterebene
       
      Glück für nicht-anwesende Spieler
      siehe umfangreiche Regelung hier
       
      Lernen durch Selbststudium
      Alle Fähigkeiten können, sofern Übungsmaterial zur Verfügung steht, auch im Selbsttudium (also durch 100% EP) erlernt und gesteigert werden.
      Übungsmaterial bedeutet:

      für Wissensfähigkeiten: gut ausgestattete Bibliothek
      für Kampffähigkeiten: entsprechende Waffe und "Übungsgelände" sowie freiwilligen "Partner" (ggf. anderen Spieler)
      für Bewegungsfähigkeiten: Übungsgelände
      für Fingerfähigkeiten: (genügend) Testobjekte

      Einzig neue Zauber können nicht im Selbstudium gelernt werden - als Ausgleich werden bei uns ein paar mehr Schriftrollen verteilt.
      Eine Ausnahme bilden Dweomer-Zauber und Wundertaten. Diese können im Selbstudium gelernt werden, da hier die Möglichkeit besteht, durch ein zurückgezogenes Leben (für ein paar Monate) intensiveren Kontakt zu den übernatürlichen Mächten zu suchen und auf diese Weise neue Zauberfähigkeiten zu erwerben.
      Ähnliches "selbst-beibringen" wäre auch für "normale" Zauber denkbar, würde jedoch eine gut ausgestattete Zauberwerkstatt als "Experimentierraum" erfordern und ist daher für Spielerfiguren i.d.R. unpraktikabel.
       
      Schriftrollen
      beim Lernen von Schriftrollen werden nurnoch so viele GFP gutgeschrieben, wie auch für das Lernen verwendet wurden - nicht mehr das doppelte.
      Fortan können alle Zauber (außer Dweomer, Wundertaten und Bardenliedern) von Schriftrolle gelernt werden.
       
      Andere Spieler als Lehrmeister
      Spielfiguren können bei anderen Spielern als Lehrmeister lernen. Diese beherrschen jedoch nicht so viel Didaktik wie ein echter "Lehrmeister". Da sie im Gegenzug (normalerweise) kein Geld von ihren "Freunden" nehmen, gelten hier einfach die Regeln für Lernen durch Selbstudium, also:

      100% der FP sind aus EP aufzubringen, halbierte Lerngeschwindigkeit.
      Außerdem können Spielerfiguren natürlich nur so weit unterrichten, wie sie die Fähigkeit selbst beherrschen (bis zum gleichen EW).

       
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      Die Einzelregeln sind nicht sonderlich kompliziert und verringern in ihrer Gesamtheit eher noch den Buchhaltungsaufwand - besonders, was die EP-Vergabe angeht.
       
      Wir sind mit dem Ergebnis recht zufrieden, da der "Goldflut" sinnvoll entgegengewirkt wird und zugleich kein erhöhter Buchhaltungsaufwand entsteht. Insbesondere entsteht durch die neuen Lernmöglichkeiten die Option, auch gänzlich ohne Geldeinsatz zu lernen - was insbesondere dann nützlich ist, wenn die Gruppe mal wieder knapp bei Kasse ist. Als Ausgleich müssen natürlich mehr FP aufgebracht werden.
       
      Meine Erfahrung ist, dass das von der Gruppe in einigen Abenteuern erwirtschaftete Gold in der Regel nicht ganz reicht, um mit 1/3 Gold und 2/3 FP alle erwirtschafteten Erfahrungspunkte zu verlernen. Daher wird regen Gebrauch vom gegenseitigen Lehren von Fähigkeiten gemacht. Insbesondere hat sich das gemeinsame Lernen von Waffenfähigkeiten eingebürgert: "Komm, wir beide gehen mal zusammen in den Wald und üben Langschwert" => Lernen durch Selbstudium für beide.
       
      Viele Grüße,
      Gimli CDB
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