Jump to content

Kontrollbereich während Dunkelheit durch Bannen von Licht oder gegen Unsichtbare


Recommended Posts

Kodex S.75 letzter Absatz: Kontrollbereich: "Ein kampfbereiter Abenteurer kontrolliert den Bereich vor und seitlich von seinem Standort."

Kodex S.76 zweiter Absatz, Ende: "Personen, die nicht im Nahkampf angreifen können... ...besitzen solange keinen Kontrollbereich, bis sie wieder kampfbereit sind."

Kodex S.77 letzter Absatz: Unsichtbare: Unsichtbare kann man Nahkampf angreifen.

Kodex S.75 Tabelle: Schwierigkeit bei Nahkampfangriffen: "besonders schwer (–6); Kampf in völliger Dunkelheit"

 

Bei uns kam heute am Spieltisch die Frage auf, ob man in völliger Dunkelheit einen Kontrollbereich hat. Einige waren dafür, andere waren dagegen oder wollten zumindest einen Wahrnehmungswurf dafür haben. Um Diskussionen vorzubeugen haben wir uns erstmal auf den Wahrnehmungswurf geeinigt.

 

Nach obigen Textstellen wäre die Antwort aber: JA, man hat einen Kontrollbereich, da die dazu notwendige Kampfbereitschaft in völliger Dunkelheit oder gegen Unsichtbare gegeben ist, wenn auch mit WM-6.

 

Ist dieser Schluss korrekt?

 

Folgt daraus dann auch, dass ein Unsichtbarer sich NICHT direkt an einem Gegner vorbeibewegen kann, oder gilt der Gegner dann nicht als kampfbereit, wenn der Spieler noch nicht entdeckt wurde?

Link to post
Nach obigen Textstellen wäre die Antwort aber: JA, man hat einen Kontrollbereich, da die dazu notwendige Kampfbereitschaft in völliger Dunkelheit oder gegen Unsichtbare gegeben ist, wenn auch mit WM-6.

 

Ist dieser Schluss korrekt?

So sehe ich es auch.

 

Folgt daraus dann auch, dass ein Unsichtbarer sich NICHT direkt an einem Gegner vorbeibewegen kann, oder gilt der Gegner dann nicht als kampfbereit, wenn der Spieler noch nicht entdeckt wurde?
Wenn der Unsichtbare nicht angegriffen würde weil die kampfbereite Figur nicht mit der Möglichkeit rechnet, dann gibt es keinen Kontrollbereich.
Unsichtbare kann man gar nicht angreifen, wenn man nicht weiß, wo sie gerade stehen. Im Nahkampf kann man aber durch Geräusche, den Luftzug von Hieben usw. ungefähr feststellen, wo sie sich befinden.
Wenn also ein Unsichtbarer sich durch den Kontrollbereich einer Figur bewegen will und noch nicht durch die vorige(n) Runde(n) entdeckt wurde, dann würde ich durch einen EW:Wahrnehmung, eventuell gegen einen EW:Schleichen des Unsichtbaren, entscheiden ob der Unsichtbare bemerkt wird. Wenn nicht, dann geht die Bewegung einfach durch. Wenn ja, dann besteht noch die Möglichkeit mit Akrobatik oder Geländelauf den Kontrollbereich zu durchqueren.
  • Like 1
Link to post

Meine Meinung:

Der Gegner kann, wenn er will, "panisch" durch den Kontrollbereich "fliehen". Ich würde trotzdem dann die vollen -6 (ohne die +4 für panisches Fliehen) auf den Angriff geben.

Auf Seite 78 ist ein Beispiel, dass in völliger Dunkelheit u. a. Unsichtbarkeit als gesonderte Erschwernis nicht mehr greift. Dann könnte ein panisch fliehender Gegner als gesonderte Erleichterung auch nicht greifen.

 

/e:

Natürlich kann man da auch ein Einzelfallurteil fällen. Ist bekannt, dass ein Unsichtbarer im Raum ist? Schleicht der Unsichtbare? Ist der Fußboden laut oder leise? Und, und, und...

Edited by dabba
Link to post

Ich würde mich auch für einen Kontrollbereich aussprechen (mit dem Abzug für Kampf in Dunkelheit).

 

Einem Unsichtbaren würde ich einfach positive WM auf Geländelauf/Akrobatik für das Durchqueren des Kontrollbereichs geben. Mit WM+6 analog zum Angriffsabzug hat man dann auch ungelernt gute Chancen.

Link to post

Weiteres Problem mit der Wahrnehmung:

 

Ich kann vielleicht hören, ob jemand durch meinen Kontrollbereich geht. Aber ich kann dann ja in der Regel unmöglich wissen, wer das ist.

 

Insofern könnte man dafür einen zweiten Wahrnehmungswurf verlangen oder der Wahrnehungswurf erschweren.

 

Anders wäre es, wenn die Abenteurer das Kommando gäben "Jeder bleibt auf seiner Position". Dann wäre jedes Geräusch, das vorher noch nicht da war "feindlich".

 

Oder aber man macht es so, dass die Abenteurer den Durchquerer ihres Kontrollbereichs aufhalten und ihn ansprechen, aber in derselben Runde noch nicht angreiflen. Kann der sich nicht identifizieren, haben sie einen Feind vor sich.

 

Alles andere würde zu willkürlichen Blindschlägen führen, die auch mal einen anderen Abenteurer treffen könnten.

Link to post

In diesem speziellen Beispiel, dass Mitel angesprochen hat, war der Gegner vorher im Kontrollbereich. Die Frage für uns war nun, ob er nachdem es dunkel wurde, sich ohne weiteres wegbewegen kann, da der Kontrollbereich durch die Dunkelheit nichtig wird oder ob der Kontrollbereich bestehen bleibt bzw. man einen Wahrnehmungswurf hat, um gegenenfalls zu reagieren...

 

Aber die Mehrheit hat sich ja schon für einen Kontrollbereich ausgesprochen. Hätte ich persönlich jetzt nicht gedacht... Gut, zu wissen.

Edited by Eswin
Typo
Link to post
In diesem speziellen Beispiel, dass Mitel angesprochen hat, war der Gegner vorher im Kontrollbereich. Die Frage für uns war nun, ob er nachdem es dunkel wurde, sich ohne weiteres wegbewegen kann, da der Kontrollbereich durch die Dunkelheit nichtig wird oder ob der Kontrollbereich bestehen bleibt bzw. man einen Wahrnehmungswurf hat, um gegenenfalls zu reagieren...

 

Aber die Mehrheit hat sich ja schon für einen Kontrollbereich ausgesprochen. Hätte ich personlich jetzt nicht gedacht... Gut, zu wissen.

 

Naja möchte der Zauberer aus dem Kampf mittels Bannen von Dunkelheit entkommen und stand im Kontrollbereich als er den Spruch wirkte, dann finde ich es - verglichen mit den gesamten Midgard Kampfregeln - schon ausgewogen. In der kommenden Runde kann er entweder panisch fliehen oder sich inkl. konzentrierter Abwehr vom Gegner lösen. Letzteres fänd ich noch ganz spannend, da man dann ja auf der Battlemap ausspielen kann, ob der Angreifer auf das richtige Feld nachzieht um den Zauberer weiterhin im Kontrollbereich zu halten. Kann er das nicht, sind die Chancen ja recht gut, dass der Zauberer entkommen kann.

 

Was mich bei Lesen der Diskussion ein wenig wundert ist, dass es für den Kampf gegen Unsichtbare nur einen Malus von -2 gibt. Klar wenn es stockfinster ist habe ich noch das Problem, dass ich mich in der Umgebung verstolpere, trotzdem hätte ich so aus dem Bauch heraus -4 für Kampf gegen Unsichtbare erwartet :D

Link to post
Was mich bei Lesen der Diskussion ein wenig wundert ist, dass es für den Kampf gegen Unsichtbare nur einen Malus von -2 gibt. Klar wenn es stockfinster ist habe ich noch das Problem, dass ich mich in der Umgebung verstolpere, trotzdem hätte ich so aus dem Bauch heraus -4 für Kampf gegen Unsichtbare erwartet :D

 

Mh... bin wohl blind. Ich seh nicht wo das stehen soll... Es wird lediglich der Malus "Kampf in völliger Dunkelheit" mit -6 in dieser Diskussion erwähnt, sonst sehe ich keine Malus-Angabe...

Link to post
Was mich bei Lesen der Diskussion ein wenig wundert ist, dass es für den Kampf gegen Unsichtbare nur einen Malus von -2 gibt. ... :D
Mh... bin wohl blind. Ich seh nicht wo das stehen soll... Es wird lediglich der Malus "Kampf in völliger Dunkelheit" mit -6 in dieser Diskussion erwähnt, sonst sehe ich keine Malus-Angabe...

Auf S.75 steht WM-2 Angriff gegen Unsichtbare -diese Stelle hat der Themaersteller nicht explizit aufgeführt.

 

@Neq:

Auf die Abwehr gibt es WM-4.

Man erhält also gegen Unsichtbare offensiv & defensiv einen Malus.

Link to post

Wobei das in absoluter Dunkelheit natürlich flach fällt, falls der Unsichtbare nicht aus irgendeinem Grund trotzdem sehen kann. Dunkelheit funktioniert ja auch andersrum. ;)

Link to post
  • 1 year later...

Logisch, dass man sich beim Angriff von Unsichtbaren leichter (-2) tut als wenn man auch die Umgebung nicht sieht (-6 in völliger Dunkelheit)

Ich fände -4 vs -6 realistischer aber egal. Wann wird man/ kann man schon als Unsichtbarer angreifen? Egal ob Zauber oder Artefakt oder beim Trank wird es auch so sein- im Kampf wird man sofort nach dem ersten EW Angriff sichtbar (Die -4 auf Abwehr sind gleich hoch wie dem Malus der „Überraschung“)

 

Komisch ist, dass ein Angriff von einem Unsichtbaren -4 auf Abwehr bringt wenn man aber weder Gegner noch Umgebung sieht (beim Angriff wurde da der Malus in völliger Dunkelheit sogar größer!) bekommt man keine Abzüge!?

Weder auf M4 noch auf M5!

Link to post

In kompletter Dunkelheit gibt es -6 auf den Angriff und -4 auf die Abwehr. Das Abwehren eines fremden Angriffes in Dunkelheit ist m.E. dem Angriff eines Unsichtbaren gleichzustellen.

 

Das ist nur logisch. Denn ob man in absoluter Dunkelheit den Angriff einer "sichtbaren" Person oder einer unsichtbaren Person abwehrt, macht keinen Unterschied.

 

Mfg Yon

Edited by Yon Attan
  • Like 3
Link to post

In kompletter Dunkelheit gibt es -6 auf den Angriff und -4 auf die Abwehr. Das Abwehren eines fremden Angriffes in Dunkelheit ist m.E. dem Angriff eines Unsichtbaren gleichzustellen.

 

Das ist nur logisch. Denn ob man in absoluter Dunkelheit den Angriff einer "sichtbaren" Person oder einer unsichtbaren Person abwehrt, macht keinen Unterschied.

 

Mfg Yon

Würde ich auch so sehen.

Link to post

Sehe ich auch so - der Kontrollbereich bleibt bestehen, solange der Gegner kampfbereit ist. Die Abzüge auf Angriff und Abwehr würde ich genauso handhaben, auch wenn bei Abwehr gegen unsichtbare Gegner steht.

 

Sollte übrigens versucht werden, den Kontrollbereich mit Geländelauf oder Akrobatik in absoluter Dunkelheit zu durchqueren, sage ich schon mal viel Glück ;)

Link to post

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now
  • Recently Browsing   0 members

    No registered users viewing this page.

  • Similar Content

    • By nep
      Hallo zusammen,
      ich habe alles mögliche an Einträgen zum Thema gelesen und komme allein vom M5 Kodex her nicht weiter. Leider waren für mich die unzähligen M4 Forendiskussionen für das Spiel in M5 nicht so abschließend klar.
      Kann man nach Verwendung von beidhändigem Kampf noch einen Abwehrverzicht mit dem Parierdolch machen, um ein weiteres Mal anzugreifen?
      Die Klarstellung der Angriffsanzahl zu M4 gibt es: https://www.midgard-forum.de/forum/topic/11745-anzahl-der-angriffsm%C3%B6glichkeiten/ Hier sehe ich bei Punkt 3: 4 Angriffe mit Beschleunigung, also normalerweise 2, d.h. Normal + Parierwaffe oder 2 aus beidhändigem Kampf.
      Dies liest mein Spieler aber so nicht aus dem Kodex und ich finde es auch zumindest diskutabel. Der Spieler ist auch ein von mir sehr respektierter Meister mit viel Erfahrung in M4, insofern diskutieren wir beide sehr am Wortlaut des Kodex. Er hat mir versichert, dass der Beidh. Kampf und zusätzlicher Parierdolchangriff immer schon so ging. Ich möchte gern eine gute Lösung auch für den Spieler finden - als Startpunkt möchte ich jedoch gern klarstellen, wie die Regeln zu lesen sind.
      Bitte bezieht euch auch nicht auf Regeltexte in M4 - die habe ich nicht und ich spiele/meistere erst seit M5. Das heißt, ich möchte die "offizielle" Regel streng gemäß M5 Kodex wissen und dann ggf. in einer Hausregel abändern. Wenn die Analogie aber nicht von der Hand zu weisen ist, kann ich mich auf oben genannten Link beziehen - dies kann ich in Ermangelung der Regeln aber nicht am Text beurteilen. 
      Nun zu meinen Überlegungen:
      1a) Darf mit einem Parierdolch beidhändig gekämpft werden? - ja
      Kodex S. 105 fordert eine aus"Stichwaffen" gewählte Waffe. Ein Parierdolch ist eine Verteidigungswaffe. Aber, Kodex S. 146 "Parierdolch ist ein speziell geformter Dolch" - ein Dolch ist Stichwaffe, also geht es grundsätzlich. Stichwaffen müssen aber höher gelernt werden als beidhändiger Kampf. - ok
      1b) Kann der Parierdolch nach beidh. Kampf zur Abwehr benutzt werden? - unsicher
      Dies wird weder bei beidh. Kampf S.105, noch bei Parierdolch S.146 ausgeschlossen, also ist es erstmal zugelassen.
      Aber: Kodex S. 146 "muss sich zu Beginn einer Runde entscheiden ob er seinen Parierdolch zum Verteidigen oder zum Angreifen benutzen will" Aus dem Kontext gilt für mich der Übertrag auf beidh. Angriffe nicht - Dennoch: hier könnte man aber so argumentieren, dass der Parierdolch mit beidh. Kampf zum Angriff benutzt wurde, also ohnehin nicht mehr zur Verteidigung verfügbar ist.
      2) Besteht ein Kombinationsangriff gemäß beidh. Kampf aus zwei Angriffen? Kodex S. 105- neige zu ja, bin aber unsicher
      Sehe ich so ja - auch wenn nur ein EW / WW erfolgt, geht aus der Beschreibung für mich hervor, dass der tatsächlich Ablauf ("kurz hintereinander") zwei Angriffe sind analog dem 2. Anstrich sind (der darüber), die jedoch nur mit einem gemeinsamen EW/WW abgearbeitet werden.
      Dem entgegen spricht Kodex S.69: "Insbesondere entscheiden EW und WW, ob und wie erfolgreich ein Angriff ist." Also ein EW/WW entscheidet einen Angriff. Das würde aber bedeuten das ein Kombinationsangriff mit einem EW auch nur ein Angriff ist. Hier komme ich mir selbst sehr pedantisch vor ("ein" als unbestimmer Artikel vs "ein" als Zahl), ist aber wichtig für Frage 3b.
      3) Situation: Beidhändiger Kampf wird benutzt - hier beziehe ich mich auf die Anstriche auf Kodex S. 105 rechts oben; Welche Möglichkeit besteht weiterhin gemäß Kodex S. 146?
      diverse Fragen/Gedanken dazu:
      3a) Nachdem Beidhändiger Kampf für einen zweiten Einzelangriff verwendet wurde - kann immer noch auf die Abwehr verzichtet werden, um anzugreifen? - neige zu nein
      Kodex S. 146: "Stattdessen kann er mit seinem Parierdolch auch einen zweiten Nachkampfangriff durchführen"  Nach Verwendung des zweiten Einzelangriffs gab es schon einen zweiten Nahkampfangriff. D.h. ein dritter mit Parierdolch ist nicht zulässig? Ich neige dazu, dass der zweite Einzelangriff bereits erfolgt ist und der Parierdolch nicht für "einen zweiten Nahkampfangriff" verfügbar ist. Dies allerdings gegenüber dem Spieler nur aus der Zahl zu begründen ist für mich eher schwach. Es wird etwas interpretiert und kann vielleicht auch anders interpretiert werden.
      Dies ergibt für mich insofern Sinn, dass dann beidhändiger Kampf die Möglichkeit mit Parierdolch aufwertet (besserer EW im Angriff), aber nicht erweitert (kein zusätzlicher Angriff). 
      3b)Nachdem Beidhändiger Kampf für einen Kombinationsangriff verwendet wurde - kann immer noch auf die Abwehr verzichtet werden, um anzugreifen? - bin unsicher
      Kodex S. 146: "Stattdessen kann er mit seinem Parierdolch auch einen zweiten Nachkampfangriff durchführen"
      Wenn ein Kombinationsangriff mit beidh. Kampf als ein Angriff gewertet wird, wäre dies ja grundsätzlich möglich. In Punkt 2) sehe ich es aber als zwei Angriffe und damit nicht zulässig. Ich neige dennoch dazu, das als Hausregel zuzulassen. Es zu verbieten, würde eine Begründung (anhand des Texts) erfordern, warum ein Kombinationsangriff als zwei Angriffe gewertet wird und die sehe ich nicht so klar (und es wäre ein entgegenkommen meinerseits)
      4) Mögliche Interpretation Kodex S. 105 als 1 Angriff - sehe ich nicht so
      Wenn beidh. Kampf S. 105 als Erweiterung des allgemeinen Angriffsmöglichkeit besteht, kann man es für Kodex S. 146 als "ein Angriff" werten - die gleichzeitigen Handlungen werden als eine zusammengefasst und der Parierdolchangriff gemäß S. 146 ist erlaubt.  Diese Ansicht teile ich grundsätzlich nicht, siehe auch oben zitierter Link zu M4, möchte es aber in den Raum geworfen haben. 
      Was sagt ihr? Vielen Dank im Voraus.
      Wiegesagt, ich bin an einer fairen Lösung für den Spieler interessiert, den ich auch als Meister respektiere, und suche eine sauber begründbare Anwort. Darauf aufbauend gibt es dann Hausregeln. Instinktiv on the fly hätte ich gegen den Parierdolchangriff entschieden, konnte es aber nicht klar begründen. Die Diskussion entstand in einem Gespräch nach dem Spiel über die Charakterentwicklung, nicht direkt im Spiel.
      Viele Grüße,
      nep
    • By polemikus
      Guten Abend zusammen!
      Ich grüße euch alle. Ich bin Neuling bei Midgard und lese mich gerade in die (extrem guten, extrem nachvollziehbaren, extrem realistischen) Regeln ein.
      Ich bin allerdings noch etwas am Rätseln, wie die Magie im Kampf funktioniert. Soweit ich das sehe, muss man als Magiee (anders als alle anderen Charaktere) zu Beginn der Handlungsphase ansagen, was man machen möchte. Sage ich das an, wenn ich als Spieler dran bin, oder ganz zu Beginn, bevor geklärt wird, wer dran ist? In welcher Reihenfolge? 

      Kann ich als Charakter, der vor dem Magier dran war, darauf reagieren? Oder muss ich – zum Beispiel als Bogenschütze – meine Aktion zurückhalten, um zu schauen, ob der Magier zaubern? Sprich: sind LP – Verluste, die ich dem Magier zufüge, bevor er dran war, geeignet, den Zauber zu unterbrechen?
      Kann ich als Charakter, der vor dem Magier dran war, darauf reagieren? Oder muss ich – zum Beispiel als Bogenschütze – meine Aktion zurückhalten, um zu schauen, ob der Magier zaubert?
      Schließlich: Würfle ich als Makler meinen Magie-Wurf, wenn ich dran bin, oder am Ende der Runde, wenn geprüft wird, ob der Zauber funktioniert? 
       
      Sollten diese Frage schon mal gestellt worden sein (ich habe sie mit der Suche nicht gefunden), reicht mir natürlich auch ein Link.
      Herzlichen Dank, und noch mal Gruß in die Runde. Ich habe schon ein paar Beiträge gelesen, und fand bisher die Antworten alle sehr sympathisch.
    • By Die Hexe
      Hallo zusammen,
      ich bin gerade über folgende Regelpassage gestolpert (Kodex, S. 91):
      "Kostet ein kritischer Treffer das Opfer einschließlich der Zusatzschäden keine LP, richtet er keine längerfristigen Schäden an. Gliedmaßen (†) sind nur geprellt und nach 30 min wieder einsatzbereit. Ein Rumpf-, Kopf- oder Wirbelsäulentreffer ("blaues Sternchen") macht nur wegen Schmerzen 30 min lang handlungsunfähig."
      Auf S. 64 steht widerrum nichts von Handlungsunfähigkeit, sondern Folgendes:
      "Rippen: Ein oder zwei gebrochene Rippen verursachen zwar Schmerzen bei Bewegung und Atmen, sind aber vergleichsweise harmlos. Wenn der Brustkorb mit Erste Hilfe fachgerecht bandagiert ist, wird der Verletzte nur wenig behindert. Nur in bewegungsintensiven Situationen erleidet er wegen der Schmerzen –4 auf Erfolgs- und Widerstandswürfe, z.B. auf EW:Angriff und WW:Abwehr und beim Einsatz von Fertigkeiten wie Akrobatik oder Klettern."
      Die erste Passage lese ich so, dass wenn schon bei keinem LP-Verlust 30 min Handlungsunfähigkeit gegeben ist, diese ja erst recht eintreten müsste, wenn LP verloren wurden. Das würde dann aber bedeuten, dass aller mit dem blauen Sternchen markierter kritischer Schaden zu Handlungsunfähigkeitn führen müsste. Das wäre dann bei 6 von 17 Kritischer-Schaden-Ereignissen der Fall, das kann m.E. so nicht gemeint sein.
      Dies widerspricht zum einen meiner Realismus-Vorstellung von der Auswirkungen von Verletzungen (ich weiß, keine Diskussion über usw.), zum anderen der Regelpassage von S. 64, bei der Rippenverletzungen als vergleichsweise harmlos aufgeführt sind.
      Was stimmt denn jetzt? Kritischer Schaden 27 => Rumpftreffer mit Rippenbrüchen. Ist die Figur nun handlungsunfähig oder bekommt sie lediglich -4 auf EW und WW?
      es grüßt und bedankt sich für die Belehrung
      die Hexe
    • By Odin
      Hallo zusammen,
       
      ich habe eine Auslegungsfrage. Ich habe dazu leider im Forum trotz intensiver Suche keine Antwort gefunden.
       
      Mein Heiler hat Wurfklinge + 5 gelernt und sich ein Wurfmesser als Waffe ausgesucht. Kann ich das Wurfmesser im Nahkampf wie ein Dolch (+5) benutzen oder muss ich dafür noch zusätzlich Stichwaffe erlernen. 
       
      Vielen Dank für eine kurze Aufklärung.
       
      Viele Grüße
      Odin
    • By Der Himmel ist blau
      Regelfrage: Ist es richtig, dass ich bei einem Fernangriff auf Ahnungslose aus dem Hinterhalt keine WM+4 auf mein EW: Fernangriff bekomme?
      LG
      dHib
×
×
  • Create New...