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Zielgruppen für M6


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Mich hat die letzten Tage in Bezug auf M6 sehr bewegt, welches Zielpublikum wir denn eigentlich jeweils für ein M6 vor Augen haben, wenn wir über Wünsche etc diskutieren. Diese Bilder haben Auswirkungen darauf, wie wir uns jeweils ein "gutes" Midgard vorstellen und führt fast zwangsweise zu Konflikten, weil die Bilder nicht mehr zusammenpassen. 

Daher meine Frage an euch:

An welche Zielgruppe(n) soll sich ein M6 aus eurer ganz persönlichen Perspektive orientieren? 

(bitte kleine Spekulationen, was der Verlag oder @Prados Karwan oder @DiRi sich vorstellen mögen, ich vermute, das wissen wie selbst eh besser und bringt auch imho keinen Erkenntnisgewinn)

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M6 soll als Zielgruppe hauptsächlich die M1-M5-Spieler bedienen, welche dieses Spiel schon seit längerem spielen und ihm häufig den Vorzug vor größeren Konkurrenten mit mehr und regelmäßigerem Produktausstoß gegeben haben.

Best,

der Listen-Reiche

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Aber es sollen auch neue SpielerInnen angelockt werden, speziell jüngere. Dafür wird z.B. mehr "high fantasy" und mehr "Nichtmenschen" in die Welt gepackt. 

Das sagte irgendwer von Pegasus, soweit ich mich erinnere. 

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vor 1 Stunde schrieb KoschKosch:

Aber es sollen auch neue SpielerInnen angelockt werden, speziell jüngere. Dafür wird z.B. mehr "high fantasy" und mehr "Nichtmenschen" in die Welt gepackt. 

Das sagte irgendwer von Pegasus, soweit ich mich erinnere. 

Vollkommen verständlich für einen Verlag, aber Kazzirah hatte ja nach der persönlichen Perspektive gefragt. :notify:

Best,

der Listen-Reiche

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Meine persönliche Perspektive / Blickwinkel auf die M6:

Es sollte sich auf die M1-M5 Spieler ausrichten, also Versionsplege betreiben, wenn die alten Hasen nämlich das System verlassen, ist sicher Ende Gelände. Die neuen  M6 Spieler werden mit der Vermarktungswelle von Pegasus sowieso kommen.

Aber ist ist meine Perspektive.

 

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Mir persönlich ist es natürlich wichtig, dass die bisherige Fanbase nicht verprellt wird - bin ich doch selbst Teil davon. Insbesondere wünsche ich mir, dass Vereinbarungen, wie zum Beispiel mit Moam und dem Midgard-Forum auch von Pegasus gewürdigt werden.

Was die Wünsche, Anregungen etc. in Bezug auf das Regelwerk an sich angeht: aus dem Teil halte ich mich heraus. Beim Schritt von M4 auf M5 finde ich einige Änderungen gut oder sogar sehr gut, manche eher weniger. Das wird beim Schritt von M5 auf M6 nicht anders sein.

Wichtig ist mir nur, dass das Midgard Feeling nicht verloren geht. (Dass der W100 aus dem Spiel genommen werden soll, finde ich persönlich sehr schade.)

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vor 39 Minuten schrieb Leachlain ay Almhuin:

Neue Version und neuer Verlag bedeutet für mich gleichzeitig, dass das Hauptziel ist, die Spieler:innen-Basis deutlich zu vergrößern. D.h. man richtet sich vor allem daran aus, was neue Spieler:innen anlockt.

Das beantwortet meine Frage nicht. Was wünschst du dir als Zielgruppen für M6, unabhängig von Verlagsstrategien.

'Neue Spieler:innen' ist auch extrem unspezifisch, finde ich. Sollen es explizit Rollenspielneulinge sein? Oder Rollenspielveteranen? Frustrierte DSA5ler?

Eher Studierende? Schüler:innen? Personen im Berufsleben? Rentner:innen?

Personen mit Beeinträchtigungen? Fluffspieler:innen? oder eher Crushies?

Wo würdet ihr ein M6 z.B. in der Sinus-Zielgruppenmatrix verorten? Konservativ-Etablierte? Sozial-ökologisch? Performer? Bürgerliche Mitte? Hedonisten? ...

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vor 9 Stunden schrieb Kazzirah:

Mich hat die letzten Tage in Bezug auf M6 sehr bewegt, welches Zielpublikum wir denn eigentlich jeweils für ein M6 vor Augen haben, wenn wir über Wünsche etc diskutieren. Diese Bilder haben Auswirkungen darauf, wie wir uns jeweils ein "gutes" Midgard vorstellen und führt fast zwangsweise zu Konflikten, weil die Bilder nicht mehr zusammenpassen.

Wenn ich mir die "Wunschliste zu M6" durchlese dann komme ich bezüglich Deiner Frage immer nur zu einer Antwort welche ich aus der Wunschliste herauslese "ICH" (also das ich das den jeweiligen Beitrag geschrieben hat).

Wenn ich das dann weiter betrachte kommt eigentlich nur eine Gruppe herraus: Die der derzeitigen M-Spieler.

Im übrigen sehe ich eher die Gefahr das, wenn man zu viele oder einige der sehr intensiven Vorschläge welche in der Liste stehen, wirklich umsezt dann ist M6 imho kein Midgard mehr.

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@Irwisch auch das geht an meiner Frage vorbei, ich habe die Interpretation, was andere hier denken dürften explizit rausgenommen. Mich interessiert, an welche Zielgruppe du ganz persönlich M6 ausrichten möchtest. 

'Mich' ist eine valide Antwort. 

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vor 6 Minuten schrieb Irwisch:

Wenn ich mir die "Wunschliste zu M6" durchlese dann komme ich bezüglich Deiner Frage immer nur zu einer Antwort welche ich aus der Wunschliste herauslese "ICH" (also das ich das den jeweiligen Beitrag geschrieben hat).

Wenn ich das dann weiter betrachte kommt eigentlich nur eine Gruppe herraus: Die der derzeitigen M-Spieler.

Im übrigen sehe ich eher die Gefahr das, wenn man zu viele oder einige der sehr intensiven Vorschläge welche in der Liste stehen, wirklich umsezt dann ist M6 imho kein Midgard mehr.

Wow, du leitest aus dem Forum der aktuellen Midgardspieler ab, dass  aktuelle Midgardspieler die Zielgruppe zu sein scheinen? 

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Die Ausrichtung sollte auf Rollenspielneulinge und "leichte Spielgewichte" liegen.

Ich weiß nicht, ob der Spagat gelingen kann, aber eine komplexe Story im Hintergrund sehe ich als nicht relevant an. Die kann man spielen oder nicht.

Wichtig ist, dass man beim ersten Spielen nicht gleich denkt "Warum ist das so kompliziert? Warum ist das jetzt anders in dieser Situation?"

Und da helfen Dinge wie das Abschaffen eines W100 oder die Vermeidung von groben Ungleichgewichten bei der Erschaffung unheimlich.

Also Zielgruppe sollten Leute sein, die kein mehrtägiges Studium der Regeln brauchen, um zu zocken. Die auch als Gelegenheitsspieler klarkommen. Die vielleicht bisher gar kein Pen and Paper gezockt haben.

Die Alten werden dann schon bleiben. Man muss ihnen nur an der einen oder anderen Stelle optionale Erweiterungen bieten.

Das ist alles. Solange es eine Trennung vom LP und AP gibt, wird man sich auch in M6 zu Hause fühlen. ;)

 

Edited by Einskaldir
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Ich wünsche mir, dass die M4 Community als Zielgruppe angesprochen wird. 🎅 Die jung gebliebenen, mit den großen leuchtenden Kinderaugen.

Edited by Lukarnam
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Wie @Odysseus und @Panther schon schrieben: M6 sollte die alten Midgard-Spieler erreichen. Traditionspflege ist nämlich extrem wichtig.  Wenn man aber meint jeden neumodischen Quatsch mitmachen zu  müssen, vergrault man hauptsächlich die alten Spieler und erreicht nicht unbedingt irgendwelche neuen, denn die haben schon längst andere Systeme, bei den genau dies schon längst umgesetzt wurde.

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vor 2 Stunden schrieb daaavid:

Wow, du leitest aus dem Forum der aktuellen Midgardspieler ab, dass  aktuelle Midgardspieler die Zielgruppe zu sein scheinen? 

Jepp. Ich habe am Wochenende einen langjährig aktiven Rollenspieler kennen gelernt, der sogar bei mir in der Nähe wohnt, etliche der alten Hasen kennt, auch Midgard gespielt hat und dem das Forum und die Community hier völlig unbekannt sind. Es gibt mehr Midgard Spieler "da draußen", als wir hier im Forum sind. Sollte eigentlich nicht überraschend sein, ist es aber offenbar für manche hier. 

Ich wünsche mir für M6 mehr aktive, junge Spieler und Spielerinnen. Es macht Spaß, auf den Cons immer wieder die gleichen Gestalten zu sehen :gruppenknuddel: aber wenn wir uns nicht irgendwann kollektiv zusammen ins Altersheim setzen wollen, sollte Nachwuchs her. Und aktive Leute, die (wieder) mehr Fanmaterial bringen. Sonst köchelt die Szene hier noch mehr im eigenen Saft... 

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vor 35 Minuten schrieb Kazzirah:

Wo würdet ihr ein M6 z.B. in der Sinus-Zielgruppenmatrix verorten? Konservativ-Etablierte? Sozial-ökologisch? Performer? Bürgerliche Mitte? Hedonisten? ...

Interessante Frage. Irgendwo zwischen Konservativ-Etablierte und Liberal-Intellektuelle, würde ich sagen, natürlich mit Einsprengseln von überall her. 

Ich persönlich hätte gerne das, was mir bisher gefällt, und das, was ich schon immer dazu wollte. Und ich möchte (weiterhin) mit Leuten spielen, mit denen ich gern zusammen sein mag. Also fröhlichen, netten, interessanten, auch durchaus erfolgreichen, spannenden Personen und Persönlichkeiten. Haben wir damit unsere Zielgruppe? 

Ob es den Aufwand wert ist, weiß ich nicht, aber ich hätte es gern, wenn der Kampf so umgekrempelt wird, dass man sogar als eigenes Taktikspiel Lust darauf hätte. Das würde nicht nur bei der Bestands-Zielgruppe gut ankommen, sondern auch ein (allerdings wohl eher kleines) Kundensegment im Bereich Wargamer erschließen. 

Die "drauflos spielen, Schnellstart, regel-leichtgewichtigen" Kunden wird man nur relativ ansprechen. Am Ende stehen doch 300+ Seiten Regelwerk im Raum. Natürlich kann man in der Richtung ein bisschen knabbern - und ich hoffe, dass das neue Team ein bisschen "fegt" - aber eine Revolution wird's nicht werden. 

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Wie soll man überhaupt eine Zielgruppe definieren? Ich könnte eher das Produkt definieren und das sucht sich dann eine Zielgruppe...

Aber natürlich - Zielgruppe sollte regeltechnisch erst einmal die aktuelle M5-Community sein. Ich glaube, M5 ist offen genug und einfach genug, um auch jüngere SpielerInnen anzusprechen. Dass Midgard doch weitgehend in seiner Nische geblieben ist, hängt eher mit dem geringen Produktausstoß, der familiär-abgeschotteten Midgard-Con/Forum-Landschaft und einem überholten oder verzerrten Außenbild von Midgard in anderen Fanboy-Lagern zusammen. Das alles kann sich allein schon durch den Verlagswechsel quasi von selbst regeln: Midgard wird viel sichtbarer werden, wird auf allen möglichen Cons präsent sein und wahrscheinlich auch in anderen Foren eine größere Rolle spielen. Und durch eine weitere Verbreitung und eine stärkere Professionalisierung des ganzen Marketings sowie eine größere Zahl von Spielerinnen und Spielern wird sich auch der Ruf von Midgard ändern.

Ich finde es blöd, wenn der W100 wegfällt. Für mich ich das schon ein Argument für M und ein gewichtiges gegen M6 (könnte die zweite Edition sein, die meine Gruppen überspringen). Ich sehe darin nichts weiter als eine Anbiederung als an andere Systeme, aber gerade keinen Anreiz, deswegen dann zu Midgard zu spielen. Wer kauft einen Mercedes, der wie ein Skoda aussieht?

Ebenso halte ich eine grundsätzliche Vereinfachung der Regeln (Ausnahme: Das System mit der Umrechnung in TE und LE - wieso soll das eigentlich leichter sein, als seine Kosten aus einer Tabelle auszulesen?) für nicht sinnvoll. Gute Einsteigerregeln oder sowas wie Runenklingen hingegen schon, was ja auch für einen One-Shot reichen kann. Midgard richtet sich bislang an Erwachsene und Jugendliche mit dem Wunsch nach einer gewissen Breite im System (nicht nur Kampf, sondern auch alternative Konfliktlösungen) und gewissen strategischen Herausforderungen und Möglichkeiten (die Tabletoppigkeit im Kampf). Es kann und sollte nicht das einfachste Spiel am Markt sein. Auf den Kampf braucht man sich nicht einzulassen.

Ich weiß noch, wie DSA rauskaum und mein Bruder und seine Freunde sich darauf gestürzt haben. Ich habe einen Blick darauf geworfen und mich peinlich berührt von diesem Kinderkram abgewandt. Ich vermute, dass es für die bestehende Käuferschicht von Midgard auch immer noch eine Albernheits-Primitivitäts-Kinderkram-Ekelgrenze gibt. Da darf man nicht in die Nähe kommen. Der Markenkern von Midgard ist, dass man sich als Erwachsener nicht bescheuert fühlen muss, wenn man die Regelwerke liest. Da gehört eine gewisse Komplexität mit dazu.

Was als Zielgruppe unbedingt angesprochen werden muss, sind die Spieler, die online spielen. Da online eine ganze Menge Soziales verloren geht, ist gut, wenn zumindest die Tabletoppigkeit übrig bleibt. Die erlebt nämlich kaum Verluste im Erlebnis.

Mit Midgard konnte man dank der Fertigkeiten schon recht ambitionierte Plots schaffen. Diese Plots lassen viel Platz für Rollenspiel. Deshalb würde ich darüber hinaus auf Zugeständnisse an reine Erzählspiele verzichten.

 

Wo der Schnitt durchaus radikaler sein sollte, ist bei der Spielwelt. Da ist Midgard sehr, sehr graubrotig und könnte viel mehr Farbe und Pfeffer gebrauchen. Allerdings auf dem gleichen Sorgfaltsniveau. Ich fürchte ja, dass jede Ähnlichkeit mit Alt-Midgard die Frage aufwerfen wird, warum man dann nicht in der M5-Welt bleibt. Zumindest mit dem Weltenbuch ist sie doch aktuell umfassend beschrieben. Ähnlichkeit bringt zudem ein weiteres Problem: die älteren Spieler werden mit den Editionen durcheinander kommen und M5 Bruchstücke nach M6 übertragen. Ich jedenfalls hatte mit den kleinen Unterschieden zwischen den Editionen weit mehr Probleme als mit klaren, deutlichen.

Und wenn man die Welt groß aufzieht, dann kann doch auch für jeden Geschmack was dabei sein, graubrotige Ecken, die man mit dem Geschichtsbuch auf den Knien bespielen kann, und fliegende Inseln, Wolfsmenschen, Ork-, Elfen- und Dingsbumslinge-Reiche.

Zusammenfassung: Neue Käuferschichten wird man bei entsprechendem Produktausstoß automatisch erschließen können. Das Ich-ess-mein-Brot-mit-abgeschnittener-Rinde-Klientel sollte man ignorieren. Die Leute, die den Komplexitätsgrad von M5 schätzen, sollte man nicht verprellen. Eher für Nerds noch Expertenregeln anbieten. Onlinespieler bedienen. Ansonsten die Zielgruppe von 16 bis 99 anpeilen. Die Welt komplett verändern und meinetwegen ein Wurmloch offenlassen. Eine soft veränderte Variante der Welt Midgard hätte an sich selbst gar keinen Wert. Wer auf Alt-Midgard steht, wird da bleiben. Alles was nicht neu und anders ist, bringt nicht uns steht mit Recht unter dem Verdacht der Kohleschneiderei.

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Ich kann die Frage schlecht beantworten.

Natürlich fände ich es irgendwo schön, wenn neue Zielgruppen, vor Allem jüngere, angesprochen werden. Andererseits bin ich da so egoistisch, dass das nicht auf Kosten meines Spielspaßes und meines Bildes von Midgard geht.

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vor 5 Stunden schrieb Kazzirah:

@Irwisch auch das geht an meiner Frage vorbei, ich habe die Interpretation, was andere hier denken dürften explizit rausgenommen. Mich interessiert, an welche Zielgruppe du ganz persönlich M6 ausrichten möchtest. 

'Mich' ist eine valide Antwort. 

Ich hinterfragte eigentlich Deine Fragestellung. denn ja was ich vielerorts herrauslese ist die banale lösung: "Ich" und da viele sich an der Diskussion beteiligen ist die Zielgruppe deswegen sehr ... divergent. Das führst Du ja selbst aus.

vor 15 Stunden schrieb Kazzirah:

An welche Zielgruppe(n) soll sich ein M6 aus eurer ganz persönlichen Perspektive orientieren?

Insofern:

Was ist denn Deine eigene Antwort auf Deine Frage?

 

Edith: Ich will Spielen. Ich brauche Mitspieler dazu. Das Spielsystem muss dazu passen. Also: M6 soll zu meiner Spielgruppe passen. Ich hab aber nicht nur eine Spielgurppe, die Spielgruppen sind unterschiedlich, deswegen sind die Ansprüche auch unterschiedlich. Extrem Einsteigerfreundlich muss es etwa nicht sein da ich für komplette Rollenspieleinsteiger etwas anderes habe. Daraus leite ich dann ab - und ich denke das liegt eher im Ziel deiner Frage:

klassische Rollenspielveteranen mit der intention eher low magic, langsamer Progress.

Edited by Irwisch
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vor 22 Minuten schrieb Irwisch:

Was ist denn Deine eigene Antwort auf Deine Frage?

Fair enough. Ich hab meine eigene Antwort nicht sofort geschrieben, weil ich das persönlich für unredlich halte.

Aus meiner Sicht sollte sich M6 an folgende Zielgruppen richten:

[*]Alte M6-Hasen,

[*] Forumianer

[*]Personen mit Rollenspielerfahrung, die mal ein anderes System kennenlernen möchten. 

[*]Personen mit ersten Rollenspielkenntnissen

[*]Personen, die eher erzählerisch orientiert sind

[*]Personen, denen ein 'mathematisch durchdachtes' System wichtig ist.

[*]Gelegenheitsspieler

[*]Rollenspielnerds

[*] LGTBIQ* -Menschen

[*]Menschen mit Beeinträchtigen

[*]Studierende

[*]Middleager

[*]Familienmenschen

[*]Silvergamer

Gemäß Sinusmillieus sähe ich

[*]Konservativ-Etablierte

[*]liberal-intellektuelle

[*]Sozial-Ökologische

 

 

 

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@Kazzirah Also an so ziemlich alle Menschen? ;)

Persönlich möchte ich eine Welt in der fliegende-Feuerballkanonen-Schiffe am Boden bleiben. Ein eher niedriger Magielevel, Geschwindigkeit der Charakterentwicklung: unten einigermaßen schnell und oben gerne langsamer. Regeln und eine Welt für (ernsthaftes) Rollenspiel. Es kann also gerne auch mal düster werden, ohne Happy End.

Zielgruppe: Uns bestehende Midgardspieler und Neueinsteiger die bereit sind auch etwas Zeit zu investieren. Wer "nur etwas für einen Nachmittag" sucht, sollte bei M6 fehl am Platze sein.

 

Mit gar freundlichen Maulwurfsgrüßen

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vor 1 Stunde schrieb Ulmo:

@Kazzirah Also an so ziemlich alle Menschen? ;)

Das ist zu simplifiziert. Konkrete Menschen sind immer Summen von solchen idealtypischen Zielgruppen. 

'Studierende' haben bestimmte gemeinsame Interessen Vorlieben und Abneigungen, in anderen Dingen unterscheiden sie sich.

Ich hab z.B. Rollenspielneulinge nicht aufgeführt. D.h. ein Mensch, der zwar mittleren Alters ist, aber auf der Suche nach seinem ersten Rollenspiel ist, würde ich es nicht drin sehen.

Manche Gruppen mögen mehr Faktoren in die Betrachtung einbringen, z.B. die Forumianer. D😉

Andere weniger, z.B. Menschen mit Beeinträchtigungen oder LGBTIQ*s. Da wird es eher bei Fragen der Zugänglichkeit und Repräsentation gehen. 

Aber das was ist ne andere Frage. (Kommt vielleicht ja noch.)

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vor 10 Stunden schrieb Kazzirah:

Wo würdet ihr ein M6 z.B. in der Sinus-Zielgruppenmatrix verorten? Konservativ-Etablierte? Sozial-ökologisch? Performer? Bürgerliche Mitte? Hedonisten? ...

:D geile Frage! Aus meiner Sicht kämen die Milieus mit den Wertorientierungen der Modernisierung und der Neuorientierung in Frage. Aus anderen Studien ist bekannt, das Rollenspieler überwiegend gut bis sehr gut ausgebildet sind und oftmals über akademische Abschlüsse verfügen. Ich glaube jedoch, dass noch kein Rollenspielverlag eine Sinus-Marktanalyse hat durchführen lassen. Ich würde jedoch schätzen, dass die obere Mittelschicht in der Spielerschaft deutlich überrepräsentiert ist. Und ich weiß, es ist keine Antwort auf deine Frage. Eine Antwort folgt!

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vor 10 Stunden schrieb Kazzirah:

Wo würdet ihr ein M6 z.B. in der Sinus-Zielgruppenmatrix verorten? Konservativ-Etablierte? Sozial-ökologisch? Performer? Bürgerliche Mitte? Hedonisten? ...

Schwierige Frage. Hauptsächlich Liberal-intellektuelle, Performer, Sozialökologische und adaptiv-pragmatisch. Erweitert für angrenzende Milieus (wobei da dann schon fast alles mit dabei ist).

Also Tendenz "oben rechts", d. h. finanziell in guter Situation und recht neuorientiert.

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vor 1 Stunde schrieb Patrick:

Also Tendenz "oben rechts", d. h. finanziell in guter Situation und recht neuorientiert.

Dafür ("rechts oben") ist die Midgardspielerschaft im Durchschnitt zu alt. Es wird mit Sicherheit auch einige Performer und Expeditive unter der Midgardspielerschaft geben, doch werden diese m. E. vermutlich nicht den Schwerpunkt bilden.

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